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MMA

Daniel Kempe

MMA

Alles übers Kampfsporttraining fürs freie Kämpfen





BookRix GmbH & Co. KG
81669 München

Übersicht

MMA: Alles übers Kampfsporttraining fürs freie Kämpfen

Sieben Prinzipien für sportliche Bestleistung

Einleitung 

Bauen Sie Distanz zum Gegner auf 

Lassen Sie Ihrer Energie freien Lauf 

Bringen Sie Ihren Gegner zu Fall 

Klammern Sie sich fest an Ihrem Gegner 

Bringen Sie den Gegner zur Aufgabe

Blockieren Sie Ihren Angreifer 

Werden Sie Eins mit Ihrem Gegner 

Zitate und Weisheiten

Wichtige Quellen 

 Der Autor haftet nicht für evtl. Schäden oder Verletzungen die durch das Training oder die Hinweise entstanden sind. Hierfür ist allein der Leser selbst verantwortlich. Ansonsten wünsche ich Ihnen natürlich eine schöne Zeit mit den Inhalten aus meinem Buch. 

Einleitung

Mixed Martial Arts oder kurz MMA vereinigt sowohl Elemente aus dem Stand- wie auch aus dem traditionellen Bodenkampf zu einem völlig neuen und sehr wirkungsvollen Kampfsport. Dabei ist es nicht sonderlich schwierig, sich ein genaues Bild der heutigen Situation im Kampfsport zu machen und diese Entwicklung nachzuvollziehen, da dieser Stil in den großen Städten immer mehr verbreitet ist und dadurch auch in Deutschland in den kommenden Jahren mehr an Bedeutung gewinnen wird. Als ich vor einigen Jahren in Amerika berufsmäßig eine Sprachreise absolvierte vielen mir, aufgrund meiner Affinität zum Kampfsport, natürlich auch die vielen Dojos auf, welche sich sehr zahlreich an den Straßen der großen Metropolen wie Manhattan oder der Bronx ansiedelten. Meine Zeit verbrachte ich damals in New York und trainierte dort auch mit einem koreanischen Teakwondo Meister. Da dies eine klassische koreanische Form der Kampfkunst und das Land sehr Stolz auf seine Kampfsportler ist, gibt es für diese auch die Möglichkeit sich genau in diesem Bereich durch ein eigenständiges Studium weiterzubilden. Kampfsport ist also weitaus umfangreicher als vielleicht angenommen, wenn man die Techniken und die Geschichte, die Auswirkungen auf die Gesellschaft oder die gesundheitlichen Aspekte genauer unter die Lupe nimmt.

MMA ist in vielen teilen Amerikas bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Kultur geworden. In Deutschland lässt sich eine Entwicklung eher als mäßig beschreiben, da das deutsche Fernsehen lieber anderen Sportarten wie z.B. Fußball, Handball oder ganz selten auch mal Boxen den Vorrang lässt, kommt eine positive Entwicklung und Verbreitung nur sehr mühselig voran. Grund dafür ist natürlich auch eine fehlende deutsche Großliga wie z.B. der Bundesliga im Fußball, welches in Amerika durch die UFC recht vorbildlich kompensiert wird. Regional gibt es zwar die Möglichkeit sich durch Suchmaschinenoptimierung und Google oder kleinere Werbeaktionen ein gewisses Standbein zu schaffen, viel Aufmerksamkeit durch die Presse oder Fernsehsendungen bleiben aber eher rar. Die deutsche Kampfsportmentalität ist mehr darauf ausgerichtet, regional als national zu agieren, welches auch dazu führt, dass viele Menschen nicht einmal die Möglichkeit sehen, sich durch Kampfsport körperlich zu betätigen oder dadurch ein eigenständiges, sicheres Leben zu führen, ohne dabei Krawalle oder ähnliches anzuzetteln. Eine Entwicklung dieses einzigartigen Sports sollte daher meiner Meinung nach mehr unterstützt werden, sodass jeder einzelne Kampfsportler dazu auch einen Beitrag leisten kann. Viele Regionen und damit auch die Märkte, die sich daraus ergeben, sind häufig noch unerschlossen, viele Menschen wollen zwar, aber finden keine Möglichkeit MMA zu trainieren und steigen daher häufig auf reinen Ausdauersport oder Krafttraining um oder lassen eine sportliche Gesundheitsprävention ganz außen vor. Eigentlich ist so eine Vorgehensweise nicht besonders schlecht aber im Anbetracht der positiven Wirkung dieses Sports auf den Menschen und sein Umfeld teilweise auch einseitig und daher auch nur kurzfristig zu sehen. Wo auch immer die Möglichkeit besteht Kampfsport zu betreiben sollten auch Medien und die Begeisterung der Menschen, die die Chance haben dort zu trainieren, mitunter der Auslöser sein, um eine positive Entwicklung voranzutreiben.

So wie ich auch möchten viele Leute vorher erst einmal Solotraining betreiben und schaffen sich somit eine gute Grundlage fürs spätere Sparring. Da es immer schwer sein wird sich neue Dinge in möglichst kurzer Zeit anzueignen, damit man relativ schnell Fortschritte erzielt, erhalten Sie in diesem Buch alle wesentlichen Techniken in sehr verständlicher Weise erläutert. Somit schaffen Sie sich wieder eine neue Wissensbasis, um daraufaufbauend eine bessere Leistung in Ihrem Lieblingssport zu erreichen. In diesem Buch geht es nun darum herauszufinden wie genau die einzelnen Techniken im MMA angewandt werden sollten damit eine entsprechende Wirkung erzielt werden kann. Auch das Solotraining sollte hierbei nicht zu kurz kommen, sodass Sie auch nützliche Drills fürs freie Training zu Hause oder im Freien erhalten.

In meinem ersten Buch beschreibe ich die Grundlagen und auch meine Erfahrungen mit dem Sport, sehr nützliche Tipps und auch die ein oder anderen kritischen Bereiche beim Kämpfen im Stand oder auf den Boden. Zudem wurden dort alle weiteren wichtigen Grundlagen für eine gute Performance bereits näher erläutert. So sind Dinge wie Ausdauersport, Muskeltraining oder das Stretching als Grundlagen zu verstehen, auf denen man im Laufe seiner aktiven Leistungssporttätigkeiten immer wieder zurückgreifen und aufbauen muss. Lernen Sie mit mir nun die Erkenntnisse jahrelangen harten Trainings kennen und bereiten Sie sich auf eine anstrengende aber auch sehr lehrreiche Zeit vor, um danach wieder ein bisschen besser werden zu können. Mit dem Wissen, was ich Ihnen mit diesem Buch auf dem Weg geben werde, habe ich bereits selbst seit mehreren Jahren durchweg entscheidende Erfolge erzielen können.

MMA bedeutet zu kämpfen und auch nicht zu kämpfen. Dieser Spirit hat die Entwicklung im Kampfsport leider bis Heute nicht ganz ungeschadet überlebt. Seit den alten Künsten aus China ist dieser Heutzutage aber immer noch präsent und sollte auch im MMA weiterhin beherzigt werden, sodass auch nachfolgende Generationen im Kampfsport einen Rückhalt und eine Stärkung ihres Seins erfahren können, ohne dabei verachtet oder verletzt zu werden. Es ist ein unberührtes Stück Natur und darf nicht zerstört werden. Das schlechte Chi ist in den Menschen immer noch stark verbreitet und muss durch das Training beherrscht und in positive und konstruktive Gedanken und Taten umgewandelt werden. Egal ob nun beim Kämpfen oder in den darauffolgenden Tagen mit Kollegen, Familien oder anderen Mitmenschen. Das Chi führt uns Kampfsportler durch das Leben, wir müssen immer auf der Hut sein, dieses moralisch wichtige Verhalten, dazu gehören z.B. Selbstachtung, Rücksicht und Mut, nicht von schlechten Einflüssen vernichten zu lassen, sodass MMA auch in erster Linie dafür da ist, sich selbst vor diesen „bösen Geistern“ zu schützen und im Sinne der Selbstverteidigung, nicht nur aus körperlicher sondern auch aus der eben genannten spirituellen Sichtweise heraus praktiziert werden. Benutzen Sie die Hinweise und Techniken daher nur zum eigenen Schutz und dem Schutze anderer Lebewesen. So können Sie es schaffen über Jahre hinweg im Einklang mit sich selbst zu bleiben und dadurch Ihre Leistung enorm verbessern. Die folgenden Kapitel sollen Ihnen dabei das Rohmaterial zur Verfügung stellen, mit dem Sie dann als Kampfkünstler Ihre Vorstellung vom Kämpfen und Nichtkämpfen und damit Ihres Lebens verwirklichen können.

Bauen Sie Distanz zum Gegner auf

Willkommen im ersten Kapitel. Vielleicht kennen Sie sich ja bereits so gut mit Kampfsport aus, dass Sie die Kampfstellung, welche in meinem ersten Buch beschrieben wurde bereits beherrschen. Die Herleitung der Stellung lässt sich noch einmal leicht erklären. Der Stand ist tief, ähnlich wie beim Karate, welches eine sichere Standhaftigkeit ermöglicht. Das Gewicht ist hierbei nach vorne gerichtet, der Stand ist zudem möglichst breit, um eben diese gewünschte Stabilität zu erzeugen. Die Arme müssen vor dem Körper, mit Ellenbogen nach unten positioniert werden, damit möglichst Angreifer Ihre Schläge nicht durch die Bewegung der Arme vorausahnen können. Dieser Tipp stammt übrigens von Bas Rutten, welcher mit vielen Internetclips zusätzliche Anreize für Ihr Training liefern kann. Die Erkenntnisse lassen sich aber auch selbst herleiten, da die Schläge, wenn diese wie beim Karate ausgeführt werden sollten, gedreht und aus der Mitte heraus durchgeführt werden. Sie sollten auch darauf achten, dass die Schultern nicht zu hoch gezogen sind, da sonst die Muskeln schneller ermüden könnten.

 Bevor wir uns aber mit dem Thema Konter- und Schlagtechniken beschäftigen werden, folgen nun erst einmal die Techniken der Langdistanz. Diese Techniken zu beherrschen ermöglicht Ihnen den Gegner sehr weit vom Körper zu halten und sich somit vor möglichen Angriffen zu schützen. Diese sind zwar recht energieaufwendig haben dafür aber auch eine enorme Wirkung.

 

High Kicks

Für jeden Kick in Richtung des Gegners erarbeiten Sie sich Respekt, müssen aber auch gleichzeitig vor Gegenangriffen geschützt bleiben. Aus der Kampfstellung heraus können diese nun gezielt an dem Gegner ausgerichtet werden. Dazu stehen Sie einfach in der Ausgangsposition und nehmen nun das hintere angewinkelte Knie in Richtung des Körpers und drehen dabei das hintere Standbein bis dieses mit dem Fuß nach außen zeigt. Somit dreht sich auch der vordere Deckungsbereich, wobei eine Hand immer am Kopf bleiben muss. Nun sollte der hintere Standfuß sich mit der Hacke in Richtung des Gegners drehen und dabei der komplette Fuß vom Knie aus ausgestreckt werden, sodass ein Treffer mit dem Fußspann erzielt wird. Der Arm, welcher zuvor am Kopf war, wechselt nun mit dem gegenüberliegenden, wobei dieser an der Drehung des Körpers beteiligt ist.

 

 

Hick Kick im MMA

 

Die Kicks sollten von außen nach innen durchgeführt werden. Die Ausführung kann je nach Stilrichtung auch variieren, sodass beim Karate der Bogen etwas weiter ist als beim Muay Thai, wo es eher engere Bögen gibt, d.h. der Tritt nicht so sehr von außen kommt sondern weiter aus der Mitte. Je nachdem wie man den Gegner treffen möchte, kann dann auch der Bogen anders ausfallen. Im MMA kommt es eben darauf an wo man den Gegner am Besten bearbeiten kann. Angebracht ist es immer nach einer offenen Stelle in der Deckung des Angreifers zu suchen. Durch den Wechsel von hohen und tiefen Angriffen findet man so langsam aber sicher immer mehr Freiraum für Angriffe. Im Kihon beim Karate lernte man ausführlich die genaue Ausführung, wo der Tritt immer wie ein Halbmond von außen im weiten Bogen nach innen zum Gegner ausgeführt wurde. Dies hat zur Folge, dass er stärker bzw. härter durchgeführt werden kann. Ist der Bogen kleiner wird der Tritt schneller. Der Name des Tritts Mawashi Geri ist vom Wort Halbmond abgeleitet, da die Tritte wie ein Halbmond den Gegner treffen sollen. So kann man sich die Ausführung auch gut merken.

Eine weitere Möglichkeit den Gegner zu treffen ergibt sich aus der Bewegung des vorderen Beins als Kickbein. Dieses Vorgehen ist sehr schnell und kann den Gegner dadurch etwas verwirren, um dann wieder mit einer anderen Technik anzugreifen. Dabei sollte das Gewicht schnell auf das hintere Bein verlagert werden und dann der Tritt mit dem vorderen Bein den Gegner treffen. Des Weiteren kann auch durch das Übersteigen des vorderen Standbeins mit dem hinteren ein Mawashi Ashi Geri ausgeführt werden. So kann man leicht Distanz aufbauen oder auch verringern. Möglich ist durch das Übersteigen auch ein schneller Wechsel des Stands, welcher aber nicht zwingend erforderlich ist, sodass auf einer beliebigen Seite sich die jeweilige Technik entfalten kann. Durch einen Wechsel ermöglichen Sie sich aber auch wieder mehr Spielraum und schaffen somit auch ein Gleichgewicht der Muskulatur, welches dann wieder in einer besseren Performance ...

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