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Lustvolles Feuer

Antje Ippensen

Lustvolles Feuer

Drei phantastische BDSM-Erzählungen





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Lustvolles Feuer

3 phantastische BDSM-Erzählungen

von Antje Ippensen

© der Digitalausgabe 2014 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.alfredbekker.de

postmaster@alfredbekker.de

EDITION BÄRENKLAU, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius

„Lustvolles Feuer. 3 phantastische BDSM-Erzählungen“ by Antje Ippensen, 2014

Cover by Steve Mayer 2014

Der Umfang dieses Ebook entspricht 62 Taschenbuchseiten.

Süßer Schmerz und dunkle Lust – von submissiven Frauen und ihren Herrinnen und Gebietern.

Tauchen Sie ein in die phantastischen Welten der Heldinnen Yanara und Xulia,die beide dominiert sind von qualvoller Ekstase, zugefügt und erlitten.

Xulia und Yanara müssen schwierige Aufgaben lösen und machen Grenzerfahrungen der bizarren Art – begleiten Sie sie auf ihren schmerzerotischen Trips. Es wird Sie bereichern.

Dunkle Endzeit-Erotik vom Feinsten.

Inhalt:

DAS HIMMELREICH BRENNT

DIE HÖLLE FRIERT NICHT ZU

LUSTVOLLES OPFER

Das Himmelreich brennt

Die folgende Geschichte spielt in einer postapokalyptischen, in Barbarei zurückgefallenen Welt, in der die Klöster oftmals einzige Zuflucht sind. In einem solchen Kloster (Sainte Marianne) hat die bildschöne Xulia mit ihren Brüdern Unterschlupf gefunden. Allerdings ist der Preis, den die frommen Schwestern für ihren Aufenthalt von ihr fordern, hoch, sehr hoch. Glücklicherweise ist Xulia von ihren Neigungen und Fähigkeiten her in der Lage, alles in voller Höhe zu bezahlen. Nur, manchmal kann ein Glück so intensiv werden, dass es schmerzt …

Zu dem perfiden Strafsystem, das sich Xulias spezielle Freundin, Soeur Leontha, ausgedacht hat, gehört auch, dass sie angesammelte „Bußpunkte“ notieren muss. Aber Xulia hat weder Stift noch Papier …



1

Endlich erschien Soeur Leontha, und am Aufleuchten ihrer Kohleaugen konnte Xulia sogleich erkennen, dass es ihr gefiel, wie diese sich ihr präsentierte.

„Und die Zahl, Weib? Wie hast du sie notiert?“

„Mit Blut, Gebieterin.“ Und sie zeigte ihren Arm vor, wo noch nicht einmal klein und sauber ausgeführt, eine blutige 77 leuchtete. Leontha nickte äußerst zufrieden.

„Eine gute Lösung. Aber: so viele? Bei Köchin Lucinda kann ich mir das kaum denken, Weib. Was steckt dahinter, wieso hast du dir noch 11 zusätzlich gegeben?“

„Die Köchin möchte mich morgen – anschauen, Gebieterin“, stieß Xulia hervor. „Und davor graut mir! Das will ich nicht! Bitte verbieten Sie es, bitte! Ich soll entblößt vor ihr auf dem Tisch liegen, damit sie meine Striemen begutachten kann. Das halte ich nicht aus, ich will nur unter Ihren Augen leiden, nur Sie sollen mich so sehen, niemand anderer, nur Sie …“ Leontha sah sie erschaudern und lachte herzlos. Sadistisches Glück strahlte aus ihren Augen, das Glück, der allzu lüsternen Xulia doch einmal wirklich etwas antun zu können. Glück auch über die Gewalt, die sie über das elektrisierend schöne Geschöpf gewonnen hatte, nicht nur über den Körper, sondern auch über die Seele, wie sie glaubte.

Sie kam nah an die Bettelnde heran: „Still! – Sag Lucinda, ich erlaube es. Und die elf Zusatzhiebe kriegst du natürlich trotzdem.“

Xulia verbarg das Gesicht in den Händen – vor allem, um das triumphierende Funkeln ihrer Augen zu verbergen.

Das war geschafft.

Als nächstes kamen die ersten vierzig Schläge auf ihren prallen Hintern, den sie genussvoll der Nonne hinhielt – diese hatte sich die fast wieder weiße Haut vorher genau angesehen. Nur noch ein paar blassrötliche Linien waren zu sehen, und ausschließlich rechts, wo auch die Sterntätowierung prangte. Dorthin bekam Xulia auch jetzt wieder die meisten Hiebe.

Ihre Haut wurde gewärmt mit einem breiten Lederriemen, beinahe verbrannt unter einer superscharfen Haselnussgerte, und zuletzt steigerte die Nonne die Pein fast ins Unendliche mit dem dumpf durchdröhnenden Lederstock.

Xulia weinte, sie schluchzte und flehte schon nach dem dreißigsten Hieb hemmungslos um Gnade, was Soeur Leontha sehr gut gefiel. Gleichzeitig floss milchiger Saft aus ihr heraus, und sie presste Schenkel und Gesäßbacken fest zusammen, in der vergeblichen Hoffnung, ihre Peinigerin möge es nicht merken … das Zusammenziehen ihrer Muskeln erhöhte noch den lustvollen Schmerz, den sie erlitt. Den sie wieder und wieder erlitt und unter dem sie zu zerfließen schien.

„Schamloses, lüsternes Weib!“, keuchte die Nonne endlich. „Du bist heute im Korridor unverschämt gewesen – du hast es gewagt, über mich und Soeur Svanilda zu sprechen. Ich habe dich dafür bestraft, und du hast danach die Arbeit nicht geschafft, ich habe mir den Flur angesehen. Noch vor den Laudes morgen ist das fertig, klar?“

„Ja, Gebieterin, ja … bestimmt!“, wimmerte Xulia, die sich krampfhaft an die Wandringe klammerte. Ihre gesamte Rückseite stand in Flammen; die Ordensfrau hatte auch ihre Schenkel nicht geschont.

„Und jetzt“, ein weiterer Hieb, an Schärfe kaum zu überbieten, „gestehst du mir“, zack, zack, weitere Schläge prasselten auf die rechte Gesäßbacke, „was du zu gestehen hast. Und mach dabei deine Beine weit, weit auseinander.“

Oh, das war erniedrigend. Das war verdammt demütigend, viel lieber hätte sie auf den Knien gelegen.

„Umdrehen, und zeig mir deinen Lustspalt, öffne dich, na los.“

Soeur Leontha hatte ein feines Gespür dafür, was gerade am schrecklichsten für Xulia war.

Doch es sollte noch viel, viel schlimmer kommen.

Xulia gehorchte ächzend, stellte sich auf diese entwürdigende Weise vor ihrer Gebieterin zur Schau, bemühte sich, ihre erhitzte gezeichnete Haut nicht mit den rauen Mauersteinen in Verbindung kommen zu lassen, und angesichts des erbarmungslosen Steinblicks, den sie deutlich im Gesicht der Nonne erkennen konnte, entschloss sie sich zu gestehen.

Mit bebenden Fingern hielt sie die heißen nassen Lippen ihres Geschlechts gefasst und zog fast selbstquälerisch daran, wie Soeur Leontha genießerisch feststellte.

„Gebieterin, ich … habe nicht durchgehalten. Ich habe gegen Ihr Verbot verstoßen. Ich habe …“

„Ja, sprich es ruhig aus. Sag es mir mit drastischen Worten, Schlampe.“ Die rostige Stimme der Nonne klang unheimlich ruhig.

„Ich habe mich mit meinen Fingern gefickt, bis ich kam“, sagte Xulia, um Fassung und Selbstdisziplin ringend.

Soeur Leontha nickte und blieb völlig ungerührt. „Das hab ich mir gedacht und deshalb schon entsprechende Strafmaßnahmen vorbereitet. – Du darfst jetzt zur Abwechslung mal wieder knien.“ Erleichtert leistete Xulia diesem Befehl Folge.

„Auf direkte Dienste von dir verzichte ich vorerst“, schnarrte die Nonne. „Du musst erst noch viel demütiger werden. Du bist mir noch viel zu stolz und zu eigensinnig. Jetzt eben zum Beispiel hast du zwar sofort gestanden, was ich durchaus anerkenne – ich hatte geglaubt, ich müsste dich zuvor foltern. Aber du hast nicht sofort um Bestrafung für deine Sünde gebeten.“

Xulia stöhnte und für Sekundenbruchteile flackerte sogar etwas wie Zorn in ihren violetten Augen auf. Was Soeur Leontha nicht entging.

„Bestrafen Sie mich, bitte.“

„Aber gern“, erwiderte die Nonne höhnisch. „Das kannst du haben. – Erstmal Orgasmus- und Selbstbefriedigungsverbot bis auf weiteres. Jeden Verstoß hast du mir zu beichten, aber ich rate dir: Beherrsche dich. Und jetzt zu deiner Hauptstrafe.“

Sie schwieg eine Weile, um Xulia zu quälen, und dann fragte sie scheinbar zusammenhanglos: „Treibst du es gelegentlich auch mit Männern, Schlampe?“

Das kam unerwartet.

„Wieso?“, fragte das schöne Mädchen ängstlich und ohne zu überlegen zurück.

„Antworte!“, schnauzte die Nonne nur.

„Gelegentlich, ja, Gebieterin. Ich bevorzuge zwar Frauen, aber wenn grad keine zu haben sind …“ Schon wich die Ängstlichkeit in den violettblauen Augen wieder einem frechen Blitzen, schon hatte Xulia sich wieder gefangen.

„Wie gut für dich“, sagte Soeur Leontha sarkastisch, „ich habe es vermutet.“ Und dann ließ sie die Bombe platzen, und selbst für die abgebrühte Xulia war das einen Moment lang ein Schock. „Ich und zwei andere Schwestern betreiben in den unterirdischen Zellen ein kleines Bordell“, erläuterte die Ordensfrau ohne die geringsten Hemmungen, so, als sei das selbstverständlich. Und genoss Xulias entsetzten ungläubigen Aufschrei. Sprach ungerührt weiter. „Nur für ausgewählte Kunden mit speziellen Wünschen. ‚Richtiger’ Geschlechtsverkehr ist nicht erlaubt, wir wollen keine Schwangerschaften bei unsern Mädchen. Natürlich ist es nicht immer leicht, die Nachfrage zu befriedigen …“ Xulia glaubte, noch nie ein so sadistisches Grinsen bei einem Menschen gesehen zu haben wie jetzt bei Soeur Leontha, und sie wäre am liebsten aufgesprungen und fortgelaufen. Schon sprach die Nonne weiter: „Kurz gesagt: Ich vermiete dich heute Nacht an einen Kerl, der seine Neigung an dir ausleben wird – und ich erwarte, dass du deine Sache gut machst. Es ist deine Strafe, denk daran; davon abgesehen kann es dir natürlich gern Spaß machen, umso besser. Und dir zum Trost: Du wirst dann wertvoller für uns, du verdienst für uns Geld. Und du erhältst auch deinen Anteil.“

„Ich werde eine gottverfluchte Klosternutte sein!“, entfuhr es der geschockten Xulia, ehe sie sich zusammenreißen konnte.

„Genau das“, erwiderte Soeur Leontha seelenruhig. „Notier dir für die nächste Strafsitzung in fünf Tagen 50 Hiebe extra für diesen Fluch.“

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