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Lust und Spiele - Caprice

Inhalt

  1. Cover
  2. Caprice - Die Erotikserie
  3. Über dieses Buch
  4. Über die Autorin
  5. Caprice - Maren & Sophie
  6. Titel
  7. Impressum
  8. Lust und Spiele
  9. In der nächsten Folge …

Caprice – Die Erotikserie

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen. Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart – mit vollem Körpereinsatz …

Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

Über dieses Buch

Sex und Glamour – Caprice, die Erotikserie. Jeden Monat neu. »»Ja!«« Ihre Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. Keine schüchterne Reaktion, sondern pures Verlangen. Sie hielt die Augenlider gesenkt und ein Lächeln umspielte ihre feucht glänzenden Lippen. Sämtliche Nervosität und Zurückhaltung waren verschwunden. Schleunig befreite sie sich von ihrem Rock und dem Slip und schob ihr Oberteil kurzerhand über die Brüste hinauf. Unbeherrscht zog sie an dem BH, bis er endlich ihre Brüste ganz freigab. Sie spreizte die Beine, fasste nach John und zog ihn zu sich heran.

Über die Autorin

Jil Blue ist das Pseudonym einer deutsch-österreichischen Autorin.
Sie lebt und arbeitet in Österreich. Bei ihren erotischen Geschichten lässt sie sich von ihrer lustvollen Fantasie leiten, wobei ihr Sinn für Stil und Ästhetik immer gewahrt bleibt. Auch liebt sie das Geheimnisvolle – vor allem geheimnisvolle Männer.

Caprice – Maren und Sophie

Maren, die Unschuld vom Lande – das ist zumindest ihre Masche. Dass sie nicht so unschuldig ist, wie sie tut, haben schon die Dorfjungs, mit denen Maren in einem norddeutschen Kaff aufwuchs, am eigenen Leib erleben dürfen. Da sie die Jungs nur aus Langeweile vernaschte, zog es sie in die Großstadt, und sie landete bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Maren weiß, dass ihre mädchenhafte, naive Art den Beschützerinstinkt bei Männern weckt und nutzt diese Tatsache für ihre Zwecke. Trotzdem hofft sie, damit auch ihrem Mr. Right zu begegnen. Und so lange sie den noch nicht gefunden hat, vertreibt sie sich die Zeit mit den Stadtjungs …

Spontan, dominant, durchsetzungsstark – das ist Sophie, der selbstbewusste Vamp mit französischen Wurzeln. Aufgewachsen in einem Pariser Vorort hat sie früh gelernt, sich alleine durchzuboxen. Schon damals merkte sie, dass sie eine gewisse Anziehung auf Männer ausübt – und bekam auch so die Stelle beim BLITZ. Ihre neugierige Reporternase führt sie nicht nur zu exklusiven Topstorys, sondern auch in Situationen, bei denen sie ihre Phantasien ausleben kann. Denn das findet sie viel spannender, als die große Liebe zu suchen. Außerdem ist ihr Körper zu wertvoll, um nur von einem Mann bewundert zu werden …

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Jil Blue

Lust und Spiele

»Merde!« Instinktiv machte Sophie einen Schritt zurück in Richtung des Flughafengebäudes. »Das ist ja wie in einem verdammten Backofen hier.« Genervt fuhr sie sich mit der Handfläche über den Nacken. »Halt das, Süße.« Sie übergab Maren ihre Handtasche und schlüpfte aus der schwarzen, kurzen Lederjacke. »Am besten ich werde meine Strümpfe auch gleich los.« Entschieden griff sie unter ihren Minirock und rollte die Halterlosen über ihre Beine hinab. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen und befreite sich zur Gänze von den hauchzarten Strümpfen. »Schon besser. Danke.« Sophie seufzte auf und nahm ihre Handtasche, eine sportliche Evelyne von Hermès, an sich. Dabei zeigte sie keine Absicht, wieder in ihre Schuhe zu schlüpfen.

Maren deutete auf Sophies nackte Füße. Sie schmunzelte. »Willst du barfuß durch Rom laufen?«

»Qui, ma chère.«

»Dann würde ich als Erstes eine Fußpflegerin bestellen, sobald wir im Hotel angekommen sind. Die Straßen Roms sind nicht sauberer als die anderer Städte.«

Sophie stöhnte auf und vollführte eine theatralische Handbewegung. »Sei doch nicht immer so vernünftig! Dann hole ich mir eben eine Fußpflegerin und lasse mir den Dreck wieder abraspeln; ein bisschen Pediküre ist ohnehin fällig.«

»Nein«, Maren schüttelte entschieden den Kopf, »wir haben Wichtigeres vor.«

»So?« Fragend sah Sophie die Freundin an. »Und was?«

Marens Schmunzeln verbreiterte sich, sodass es ihr ganzes Gesicht einnahm. Selbst die Augenbrauen wanderten nach oben. »Ist doch logisch: Shoppen gehen!«

»Shoppen?! Du weißt, wie man ein einfaches kleines Mädchen umstimmen kann.« Sophie schüttelte ihre rote Lockenpracht und warf den Kopf in den Nacken.

»Klein? Selbst ohne High Heels überragst du neunzig Prozent der weiblichen Erdbevölkerung. Und einfach?« Maren zwinkerte. »Meine liebste Freundin, du stellst das genaue Gegenteil von einfach dar.«

»Papperlapapp.« Sophies Ausdruck unterstrich die Ironie ihrer Aussage. Sie schwang ihren Zeigefinger vor Marens Nase hin und her. »Kommen wir nicht vom Thema ab: Shoppen.«

Maren blickte zum Himmel auf. »Hast du etwa geeignete Kleidung mitgebracht?«

»Nein! Zu Hause ist es kalt und trüb, ich hab keinen Gedanken daran verschwendet, dass in Rom quasi noch Hochsommer herrscht. Klar, etwas Kesses, dementsprechend Luftiges, steckt schon in meinem Köfferchen, aber davon definitiv zu wenig.«

»Eben. Mir geht’s genauso.«

Wieder flog Sophies Haar durch die Luft. »Das bedeutet, ab ins Hotel, ein wenig frisch machen und einkaufen gehen.«

Unzufrieden verzog Maren ihre Mundwinkel. »Und dabei hätten wir bloß im Internet auf wetter.com die Lage peilen müssen, zu dumm, wirklich.«

»Schieb das nicht mir in die Schuhe. Du bist die Organisatorin von uns beiden.« Sophie lachte, wie immer, kräftig und laut. »Apropos Schuhe …« Schnell schlüpfte sie in ihre Jimmy Choos und winkte nach einem Taxi.

Auf der Stelle setzte sich ein Wagen in Bewegung. Er hielt direkt von Maren und Sophie. Die Fahrertür sprang auf, und ein junger Mann in enger Sakkohose und weißem Hemd entstieg.

»Wow! Was für ein schickes Römermodell. Sieh dir nur diese Glutaugen an, Maren.« Unwillkürlich leckte sich Sophie die Lippen. »Da würde ich den Einkaufsbummel glatt um ein Stündchen verschieben … oder zwei.«

Maren grinste. »Du denkst immer nur an das eine!«

»Bloß dreimal öfter pro Tag als du«, konterte Sophie. Sie rieb sich die Hände. »Sollen wir um ihn pokern?«

»›Schere, Stein, Papier‹ wäre die geeignetere Wahl. Oder hast du Spielkarten dabei?«

»Noch besser: Streichhölzer ziehen. Das längste Holz gewinnt.« Sophie gluckste. »Und das dickste. Du weißt schon: Kurz und dick, Frauenglück – lang und schmal, Frauenqual. Wobei ich persönlich die Sache mit dem ›kurz‹ nicht unterschreiben würde.«

Wie auf Befehl begannen beide zu kichern. Sie merkten nicht, wie der Taxifahrer misstrauisch von einer zur anderen sah. In seinen Pupillen blitzte es verräterisch auf. »Ich kann verstehen. Wenig. Aber genug.«

»Schön für dich, mein Süßer. Und was soll ich jetzt tun? Mich entschuldigen? Eine Strafe für anstößige Sprache bezahlen? In den Vatikan laufen und beten?« Sophie musterte ihn herausfordernd.

Ein verschmitztes Lächeln erschien auf seinen Lippen. »Oh, no, no. Nicht Vatikan! Gegenteil.« Er klopfte auf seine Brust. »Ich arbeiten, ganzen Tag, leider. Aber Abend frei.«

Sophie lachte auf. »Keine Stunde in Rom und schon haben wir den ersten Ladykiller aufgegabelt! Wenn das in diesem Tempo weitergeht, stehen uns aufregende Tage bevor. Nun gut, ein Vorschlag: Gib mir deine Telefonnummer. Wenn ich Zeit habe, melde ich mich.«

»Sì! Sì!« Aus seiner Hosentasche zauberte der Mann einen Zettel und einen Kugelschreiber hervor. Eilig kritzelte er etwas auf das Papier und übergab es Sophie. »Handynummer. Prego.« Er deutete eine Verbeugung an. »Mi chiamo Marco

»Marco, aha.« Sophie nickte hoheitsvoll und steckte den Zettel in ihre Handtasche. Dann warf sie einen bedeutungsvollen Blick auf ihren und Marens Koffer.

»Ah! Sì.« Sich seiner eigentlichen Aufgabe wieder bewusst werdend, öffnete Marco den Kofferraum und lud die beiden Gepäckstücke ein.

Maren und Sophie nahmen indessen auf der Rückbank des Taxis Platz.

Sophies Nasenflügel bebten. »Essenza di Roma Uomo. Und nicht zu knapp.«

»Unser reizender Marco weiß, was sich gehört. Ein Römer durch und durch.«

Marco, der gerade auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte, wandte sich mit fragender Miene zu Maren und Sophie um. »Was ›durch und durch‹? Ich nicht verstehen.«

Maren zwinkerte ihrer Freundin zu und übernahm die Erklärung: »Wir meinen nur, dass wir hier in Rom auf wunderbare Weise begrüßt werden: Die Sonne lacht, es duftet nach dem passenden Parfum, deine Person natürlich nicht zu vergessen.«

»Genug!« Gekünstelt fächelte sich Sophie mit der Hand Luft zu. »Ich will jetzt endlich ins Hotel.«

»Okay.« Maren kramte in ihrer Handtasche und reichte Marco das Hotelvoucher. »Bitte. Die Adresse.«

Marco schnalzte mit der Zunge. »Ah! Buonissimo! Sehr gut. Nahe Spanische Treppe.«

Sophie klopfte auf seine Kopfstütze. »Dann nichts wie hin. Fahr los!«

»Sì.« Nur langsam verhallte sein endlos in die Länge gezogenes ›ì‹. Nach einem letzten heißblütigen Blick auf die hübschen Damen im Fond startete er und fuhr in Ferrari-Manier los.

Maren und Sophie ließen sich in die Polsterung zurückfallen. Interessiert betrachteten sie das vorbeiziehende Rom und staunten über den chaotischen Verkehr, der keiner Regel zu folgen schien. Erst als Marco kräftig auf die Bremse trat, das Auto an zwei stehenden Taxis knapp vorbeimanövrierte und auf der einzig freien Stelle direkt vor dem Hoteleingang hielt, lösten sie sich von dem Anblick.

Marco drehte sich schwungvoll zu ihnen um. »Hotel!« Dabei streckte er den Arm aus und gestikulierte ausladend. »Tolle Hotel für wunderschöne Frauen.« Wieder sausten seine Hände durch die Luft. Dann riss er seine Tür auf und sprang aus dem Wagen. Mit lässigen Schritten umrundete er das Auto und öffnete die Fondtür.

Maren, die auf der rechten Seite saß, streckte ihre langen Beine aus und schwang sich elegant aus dem Auto. Sophie folgte ihr nicht minder formvollendet.

Während Marco sich am Kofferraum zu schaffen machte und das Gepäck heraushievte, plauderte er wieder los: »Ich habe Freund. Heute Abend treffen? Wir zeigen Rom. Colosseo, Fontana di Trevi. Ristorante. Amore! Verstehen?«

Maren lächelte verschmitzt. »Der frühe Vogel fängt den Wurm, was?«

Verdutzt sah Marco auf. »Che?«

»Nur eine Redensart«, winkte Maren ab. Sie wollte sich schon ihrem Koffer zuwenden, als ihr etwas einfiel. »Marco, wo in Rom können Mädchen so richtig chic shoppen gehen?«

Einen Moment lang verblieb der fragende Ausdruck noch auf seinem Gesicht, dann schien er zu verstehen und fuhr sich grinsend über das Kinn. »Shoppen! Si! Spanische Treppe. Diretto. Via dei Condotti. Straße sehr berühmt.«

»Danke für die Info. Wir werden diretto dorthin gehen.« Sophie zwinkerte ihm zu und zückte ihre Geldbörse. »Was bekommst du?«

In gespielter Empörung riss Marco seine schwarzen Augen auf und hob die Hände. »Oh! No, no! Kein Geld. Einladen ich.« Er wandte sich an Sophie. »Du anrufen? Ich Freund bringen. Abend.«

»Klar doch, mein Lieber.« Sie senkte die Lider zum Abschied und griff nach ihrem Koffer. Mit einem Ruck zog sie den Haltegriff heraus und setzte sich in Bewegung.

Eilig gesellte sich Maren an ihre Seite. Gemeinsam passierten sie den Eingang des Hotels und schritten zielstrebig auf die Rezeption zu. Marco würdigten sie keines Blickes mehr.

»Das war eindeutig zu viel des Guten«, bemerkte Maren.

Eifrig nickte Sophie. Dabei schienen ihre Locken, ähnlich der Schlangen der Medusa, ein Eigenleben zu entwickeln. »Hätte er noch einmal daran erinnert, dass ich ihn anrufen soll, wäre sein Zettel vor seinen Augen im Gully gelandet.« Mit einer lässigen Bewegung winkte sie ab. »Ich wollte ihm allerdings noch keine Abfuhr erteilen, weil wir nicht wissen, was Rom sonst zu bieten hat.«

»In der Not frisst der Teufel Fliegen, was?«, erwiderte Maren und lächelte engelsgleich.

»Was ist los mit dir, Süße? Hast du im Flugzeug heimlich ein Sprichwörter-Buch verschlungen? Zuerst die Sache mit dem ›frühen Vogel‹ und jetzt der ›fliegenfressende Teufel‹.«

Maren versetzte Sophie einen Schubs. »Sie haben jedes Mal gepasst.«

»Eingeschränkt.« Sophie wiegte ihren Kopf. »Der Vergleich mit den Fliegen stimmt nicht hundertprozentig. Bei dem hübschen Marco handelt es sich doch eher um einen Schmetterling. Wenn ich’s recht überlege, sogar um … ja, was wollen Sie?« Mit hochmütiger Miene taxierte Sophie den großen Mann im Anzug, der an sie und Maren herangetreten war.

Maren kannte ihre Freundin gut. Sophie schätzte es nicht, in ihren Reden unterbrochen zu werden. Grinsend flüsterte sie ihr zu: »Das wird er büßen müssen, hab ich recht?«

»Du sprichst große Worte gelassen aus!« Sophie bemühte sich kein bisschen, ihre Stimme zu senken.

Indessen hatte sich der Mann in Position gebracht.

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