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Lore-Roman - Folge 009

Vom Leben verwöhnt

Doch das Schicksal lässt nicht immer mit sich spielen

Von Karin Weber

Lorena Kronbergers glitzerndes Leben ändert sich schlagartig, als sie auf einem Flug nach New York den charmanten Flugkapitän Bartel Radloff trifft. Er ist anders als alle Männer, die Lorena bisher kennengelernt hat. Er schaut nicht nach ihrem Vermögen, sondern sieht durch ihre schöne Fassade hindurch. Bisher war Lorena nichts weiter als die verwöhnte Tochter eines reichen Vaters, doch jetzt erkennt sie, dass jeder Mensch im Leben eine Aufgabe zu erfüllen hat. Bartel lehrt Lorena, das Leben mit anderen Augen zu sehen. Und sie erkennt, dass der Mann sie um ihrer selbst willen liebt. Doch Bartel ist nicht frei, auf ihn wartet ein Mädchen, dem er sein Wort gab. Und ein Mann wie Bartel Radloff steht zu seinem Wort …

Lorena Kronberger erhob sich lässig, als die Stimme aus dem Lautsprecher die Passagiere für den Flug nach Frankfurt am Main aufforderte, sich an den Abfertigungsschalter zu begeben.

Für sie war solch eine Reise über den Atlantik nichts Neues mehr, man konnte fast sagen, sie sei in den großen viermotorigen Maschinen zu Hause. Die Stewardess begrüßte die Fluggäste mit herzlichem Lächeln, nahm die Flugscheine entgegen, und auch für Lorena hatte sie das gleiche nette Wort der Begrüßung übrig.

Das muss die Eggebrecht sein, dachte Fräulein Kronberger. Sie ist neu auf dieser Route. Sie war gespannt, wie die Stewardess ihre Pflichten erledigen würde. Leicht war es nicht, den vielfältigen Wünschen der Gäste nachzukommen.

Zehn Minuten später erhob sich der silberglänzende Leib der riesigen Maschine anscheinend leicht von der Rollbahn. Im Dunst verschwanden bald die Häuser und Wolkenkratzer New Yorks unter ihnen, und auch Lorena, die dieses Panorama gut kannte, schaute aus dem Fenster hinaus.

Die Blicke der männlichen Passagiere, die immer wieder auf ihr ruhten, ließen sie völlig unberührt.

„Möchten Sie eine Erfrischung, gnädige Frau?“, riss die angenehme Stimme der Stewardess sie aus ihren Gedanken.

Lorena hob unmutig den Kopf. „Danke, nein. Wenn ich etwas wünsche, werde ich mich schon melden.“

Ihr Ton war nicht gerade hochfahrend, aber knapp und selbstbewusst. Dass sie damit manchmal Menschen kränkte und verletzte, ahnte sie nicht. Das Leben hatte sie verwöhnt, ihr alle Wünsche erfüllt und neben reichen Eltern auch eine ungewöhnliche Schönheit als Geschenk mitgegeben.

Sie schaute sich unauffällig um. Acht Stunden würde sie noch fliegen müssen, und sie beschloss, die Besatzung zu begrüßen. Zwar war es den Passagieren strengstens verboten, durch die vordere Tür zu gehen, aber für sie, die Tochter des Chefs der Luftfahrtgesellschaft, galten solche Vorschriften selbstverständlich nicht.

Die Stewardess Ursula Eggebrecht sah sie von ihrer winzigen Küche aus, in der sie gerade frischen Kaffee aufgoss, durch den langen Mittelgang nach vorn gehen. Sie runzelte leicht die Stirn. Im Unterricht hatte man ihr eingeschärft, Fluggäste wie ein rohes Ei zu behandeln, andererseits verlangte man von ihr, dass sie sich ihnen gegenüber durchsetzte.

Ein wenig hilflos starrte das schwarzhaarige Persönchen mit der keck nach oben strebenden Nase dem schlanken, hübschen Mädchen nach. Sie würde doch nicht etwa in das Allerheiligste des Flugzeuges eindringen wollen?

Zwischen der Pilotenkanzel und dem Raum für Fluggäste lag die Aufenthaltskabine der dienstfreien Besatzungsmitglieder.

In der Tür stieß Lorena fast mit dem Flugkapitän zusammen. Sie erkannte ihn sofort an den Ärmelstreifen auf seiner blauen Jacke. Auch er war neu, sie hatte ihn zwar ein paar Mal gesehen, aber er musste bisher eine andere Route geflogen sein.

Der Mann lächelte sie freundlich an. „Das, was Sie suchen, ist ganz hinten“, erklärte er lächelnd.

Lorena bekam einen roten Kopf. „Woher wollen Sie wissen, was ich suche?“, fragte sie in dem scharfen Tonfall, den sie Angestellten gegenüber nun einmal anschlug. „Sie werden staunen, ich kann lesen.“

„Ich hatte es nicht bezweifelt, gnädiges Fräulein. Das Betreten der Kanzel ist den Passagieren verboten. Es steht an der Tür.“

„Ich bin Lorena Kronberger. Vielleicht haben Sie den Namen schon einmal gehört?“

„Es wäre nicht ausgeschlossen“, gab der Mann zurück, ohne dass sich sein Lächeln verlor. „Aber die Vorschriften in einem Flugzeug gelten für alle.“

„Ich werde mich bei meinem Vater über Sie beschweren. Wie heißen Sie?“

Ursula Eggebrecht verstand in ihrer Pantry kein Wort, aber an der Haltung der jungen Dame sah sie, dass der Flugkapitän sie offenbar gereizt hatte. Wenn sie sich beschwert, muss ich es ausbaden, dachte sie flüchtig.

„Würden Sie so freundlich sein und mir den Weg freigeben?“ Bartel Radloff nahm sie einfach bei den Armen und schob sie sanft, aber energisch zurück.

Dann schloss er die Tür und ließ seinen Blick lächelnd über die Gesichter der Passagiere gleiten. Es gehörte zu seinen Aufgaben, sich den Gästen so bald wie möglich vorzustellen.

„Meine sehr verehrten Damen und Herren, im Namen der Luftfahrtgesellschaft begrüße ich Sie an Bord eines unserer modernsten Verkehrsflugzeuge. Mein Name ist Radloff, und ich bin heute Ihr Kapitän.“

„Ihren Namen werde ich mir merken“, zischte Lorena ihm zu.

Er trug eine kleidsame Uniform, sein Gesicht war männlich, tief braungebrannt, seine Augen unwahrscheinlich blau. In solche Männer verlieben sich Frauen schnell, Lorena wusste es, wenn ihr selbst auch dieser Typ nicht gefährlich werden konnte.

„Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie mir geschenkt haben“, verabschiedete sich Radloff von den ihm anvertrauten Menschen.

„Ich habe ein Wörtchen mit Ihnen zu reden, mein Lieber.“ Lorena legte ihre Hand leicht auf seinen Arm. „Und zwar dort drinnen.“ Mit einer leichten Kopfbewegung wies sie auf die geschlossene Tür, durch die er gekommen war.

Radloffs Lächeln blieb, nur der Ausdruck seiner Augen änderte sich.

„Falls Sie die Tochter unseres Chefs sein sollten, werden Sie wissen, dass jeder Angehörige der Besatzung gehalten ist, sich nach einer sehr strengen und gut durchdachten Dienstvorschrift zu richten.“

„Ich nicht!“ Bevor der Flugkapitän ahnte, was sie vorhatte, war sie an ihm vorbeigegangen und im engen Aufenthaltsraum der Besatzung verschwunden.

Der Navigator lag in einem bequemen Sessel, hatte die Beine auf den Tisch gelegt, sein Jackett ausgezogen und las eine New Yorker Morgenzeitung.

„Angenehme Gesellschaft diesmal, Kapitän?“ Er sprach, ohne den Kopf zu heben.

„Das wird sich erst noch herausstellen.“ Lorena nahm ihm die Zeitung fort und warf sie auf den Tisch. „Beim Eintritt einer Dame dürfen Sie sich ruhig erheben, Miller.“

Der Navigator starrte sie an, schnellte hoch und griff gleichzeitig nach seinem Jackett.

„Bitte tausendmal um Verzeihung, gnädiges Fräulein, hatte Sie nicht hereinkommen sehen.“ Er machte eine eckige Verneigung.

„Bleiben Sie sitzen, Miller.“ Bartel wies mit dem Daumen auf den Sessel. „Ich werde Fräulein Kronberger nämlich auf allerschnellstem Weg wieder hinausbefördern.“

„Herr Kapitän, sie ist …“, wollte Miller erklären, aber Radloff fiel ihm mit schroffer Handbewegung ins Wort.

„Ich weiß, ein weiblicher Passagier. Darf ich Sie nun bitten, sich wieder nach hinten zu begeben, gnädiges Fräulein?“ Auch seine Stimme konnte scharf klingen, wenn es sein musste. Schließlich war er an Bord dieses Luftkreuzers eine Autorität.

„Bitten dürfen Sie mich, mein Lieber, aber ich denke nicht daran, mich von Ihnen schikanieren zu lassen. Sie sind der Erste, der sich herausnimmt, mir Vorschriften machen zu wollen.“

„Das tut mir leid. Für meine Kollegen.“ Bartel verzog die Mundwinkel. „Es spricht nicht für sie, dass sie nicht imstande sind, sich durchzusetzen. Es tut mir leid, aber jetzt haben Sie zu gehen.“

„Ich werde Sie melden. Sie bilden sich ein, nur, weil mein Vater Sie zum Flugkapitän ernannt hat, wären Sie ein kleiner Herrgott. Aber so etwas kann man wieder rückgängig machen. Es gibt genug Leute, die ein Flugzeug fliegen können. Wir sind nicht auf Sie angewiesen.“

„Haben Sie sonst noch etwas auf dem Herzen?“ Radloff packte ihren Arm. Mit der freien Hand öffnete er die Tür und schob sie mit Gewalt hinaus. Lorena hörte, dass er den Schlüssel von innen herumdrehte. Sie atmete schwer vor Empörung.

***

Nach der Landung in Frankfurt lief Lorena auf ihren Vater zu.

„Paps, wie schön, dass du da bist. Du musst diesen Radloff rauswerfen. Er ist ein ganz unverschämter Patron!“

Sofort erschienen ein paar Falten auf Vater Haralds Stirn. „Was hat er angestellt?“, fragte er knapp, denn als Chef der Luftlinie duldete er keine Nachlässigkeiten.

„Er hat mir verboten, die Mannschaftskabine zu betreten! Und als ich ihm sagte, ich sei deine Tochter, hat er nur gelacht. Dort hinten kommt er, der mit der Aktentasche. Du kannst ihm gleich sagen, was du von ihm hältst.“

„Hm.“ Der alte weißhaarige Herr rieb sich mit der flachen Hand das Kinn. Er kannte schließlich seine Tochter. Es war besser, er hörte sich, bevor er ein Urteil fällte, auch Radloffs Darstellung des Zwischenfalls an.

Als der Flugkapitän den Chef bemerkte, verneigte er sich, ohne sich aber aufhalten zu lassen. Er kam selten mit Kronberger in Berührung, denn der alte Herr thronte wie ein Gott über den Wolken, unerreichbar und in seinen Entschlüssen unerforschlich.

„Herr Radloff!“ Kronbergers Stimme klang belegt. Er hielt viel von diesem jungen Mann, dem die Ausbilder nur allerbeste Zeugnisse mitgegeben hatten.

Der Kapitän kam sofort näher und blieb abwartend vor seinem Chef stehen. Lorena würdigte er keines Blickes. Sie ging ihn schließlich nichts an.

„Habe gehört, dass Sie eine kleine Differenz mit meiner Tochter hatten, lieber Radloff“, brachte Vater Harald hervor. „Tut mir leid, dieser Zwischenfall. Ich denke, mit einer Entschuldigung ist er aus der Welt geschafft.“

„Meinetwegen braucht Ihr Fräulein Tochter sich nicht zu entschuldigen“, erklärte Radloff ahnungslos.

Lorena hielt seine Worte für offenen Hohn, während ihr Vater einen roten Kopf bekam.

„Ich dachte … dass Sie …“

Nun war es an Bartel, verdutzt den Kopf zu schütteln. „Ich fürchte, ich habe Sie missverstanden, Herr Kronberger“, äußerte er kühl. „Die Dienstvorschriften bestimmen klar und eindeutig …“

„Ja, ich kenne sie, ich habe sie schließlich selbst ausgearbeitet, nur meine Tochter … Ich hoffe, Sie verstehen mich.“

Der junge Flugkapitän zog die Brauen ein paar Millimeter in die Höhe. Seine Haltung blieb kühl und reserviert.

„Sagen Sie Lorena, dass es Ihnen leidtut, und dann ist die ganze Geschichte vergessen“, schlug der Vater bedrückt vor. Es war nicht leicht für ihn, jemanden ins Unrecht zu setzen, aber andererseits kannte und fürchtete er das Temperament seiner Kleinen.

„Das ist ausgeschlossen. Ich habe nur meine Pflicht getan, und dafür kann ich mich nicht entschuldigen. Was haben Sie mir vorzuwerfen, Herr Kronberger?“

„Sie sind ein ganz unverschämter Patron, das habe ich Ihnen vorzuwerfen!“, fuhr Lorena ihn prompt an. „Zu den Pflichten des Flugkapitäns gehört nicht nur das Fliegenkönnen, sondern auch ein gutes Benehmen, und das fehlt Ihnen völlig.“

„Aber Kind, reg dich doch nicht so auf.“ Vater Harald legte begütigend seine Hand auf ihren Oberarm. „Schließlich ist doch weiter nichts geschehen.“

„So?“, fuhr Lorena ihn an. „Er hat mich blamiert, das ist geschehen! Ist es dir gleichgültig, wenn man über mich lacht? Ich verlange, dass dieser Mensch sich entschuldigt, sonst musst du ihn eben hinauswerfen.“

„Das kommt natürlich überhaupt nicht infrage. Ich denke, wir überschlafen die ganze Sache noch einmal. Vielleicht erkennt Herr Radloff, dass es besser ist, wenn er sich entschuldigt. Es ist doch nur ein Satz, Herr Radloff“, wandte sich der allgewaltige Chef fast bittend an den Flugkapitän.

„Brauchen Sie mich noch?“ Radloff überhörte seinen Hinweis. „Ich muss zum Kontrollturm, meine Berichte abgeben. Ich wünsche Ihnen eine gute Fahrt.“ Er verneigte sich und ging mit federnden Schritten weiter.

In Lorenas Augen funkelten Tränen. „Das finde ich gemein von dir, Paps! Weshalb wirfst du ihn nicht hinaus?“

„Weil ich keinen Grund dazu habe. Tüchtige Leute sind knapp. Was meinst du, was uns die Ausbildung eines Piloten kostet? Die Konkurrenz würde ihn mit Kusshand nehmen.“

„Ich will, dass er sich entschuldigt! Wie du das fertigbringst, das soll mir gleichgültig sein. Schließlich bin ich deine Tochter und kann wohl erwarten, dass er mich respektiert. Er tritt auf wie ein Graf, und dabei steckt nichts dahinter. Er bildet sich reichlich viel auf sein bisschen Fliegen ein.“

„Ich denke, wir fahren jetzt nach Hause. In Zukunft wirst du eben keine Maschine mehr benutzen, die Radloff fliegt. Einverstanden?“ Seiner Tochter gegenüber neigte Harald Kronberger zu Kompromissen, die ihm sonst völlig fernlagen.

Morgen werde ich mir Radloff noch einmal vorknöpfen und in Ruhe mit ihm sprechen, dachte er. Der Mann ist ja sonst sehr vernünftig, und ihm fällt kein Zacken aus der Krone, wenn er meiner Tochter ein gutes Wort gibt.

Die Villa war festlich erleuchtet. Harald Kronberger schob seinen Arm unter den der Tochter und führte sie behutsam die breite Treppe hinauf.

„Du wirst dich erst frischmachen wollen“, äußerte er halblaut. „Wir haben heute Gäste. Eine Art Betriebsfest, weißt du. Man muss den Leuten ja das Gefühl geben, sie gehörten einer großen Familie an. Morgen haben wir das Theater noch einmal, dann kommen die Besatzungen, die jetzt unterwegs sind.“

„Etwa auch dieser … dieser Radloff?“, fragte Lorena prompt.

„Natürlich. Ich kann ihn doch nicht übergehen.“

„So.“ Lorena nickte, und ein fast befriedigtes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Dann hat er ja gleich Gelegenheit, sich bei mir zu entschuldigen.“

***

Abel Kronberger stieß einen Pfiff aus, als er seine Schwester am nächsten Abend zu Gesicht bekam.

Diese jungenhafte Art, seine Bewunderung zu zeigen, passte seltsamerweise gut zu ihm. Der Kronprinz der Luftfahrtgesellschaft trug zwar einen dunklen Anzug, in dem er sehr vornehm aussah, aber sein lachendes Gesicht verriet, dass er sich trotz seiner verantwortungsvollen Stellung ein fröhliches Herz bewahrt hatte.

Seine Schwester Lorena errötete unwillkürlich. Sie trug ein für diese Gelegenheit vielleicht etwas zu festliches Kleid. Es war ihr schönstes und teuerstes Stück.

„Wem willst du denn den Kopf verdrehen?“ Abel zwinkerte ihr verschmitzt zu. „Solltest du dein Herz an einen unserer schmucken Flugkapitäne verloren haben? Oder ist es einem Navigator gelungen, den Weg zu deinem Herzen zu finden?“

„Du bist ein Affe. Geh lieber nach unten und kümmere dich um unsere Gäste, das ist vernünftiger.“

Auf dem Weg nach unten schob Abel seine Hand leicht unter Lorenas Ellenbogen.

„Für wen hast du dich denn so in Schale geworfen? Verzeih, aber ich bin nun einmal neugierig.“

Lorena gab ihm keine Antwort, nicht einmal sich selbst gegenüber war sie bereit einzugestehen, dass es ihre Absicht war, diesem unverschämten Radloff zu demonstrieren, wer sie war.

„Dann eben nicht, liebe Tante.“ Schulterzuckend gab Abel seinen Versuch auf, die Wahrheit zu erforschen.

Er lächelte strahlend, als er in den großen Raum trat, in dem die Gesellschaften der Kronbergers stattfanden. Niemand, der ihn so sah, hätte vermuten können, dass er sich gar nichts aus solchen Feiern machte.

Radloff war noch nicht gekommen. Lorena bemerkte es mit einem Blick, und eine ...

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