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Leidenschaft im Bann des Vollmondes

Aphroshi Erosique

Leidenschaft im Bann des Vollmondes

Die sinnliche Seite des Wolfes





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Disclaimer

Alle Charaktere in diesen Geschichten sind rein fiktiv. Jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Alle sexuell handelnden Charaktere in den Geschichten sind volljährig.

Kapitel 1

Rothaarige Frauen können ziemlich attraktiv sein. Ich komme gerade von solch einer. Einer heißen zwanzigjährigen Rothaarigen mit Sommersprossen und grünen Augen. Noch immer kann ich sie vor meinem inneren Auge sehen. Der leichte Flaum an Bauch und Beinen, das rötliche dünne Haar zwischen den Schenkeln und ihre kleinen Brüste mit deutlich hervorstehenden Vorhöfen.

Einfach traumhaft oder besser gesagt alptraumhaft. So wundervoll ihr Körper auch war, ihr Charakter war einfach nur für die Toilette und gründlich zum Abspülen. Wäre es nicht so herrlich mit ihr im Bett gewesen, wäre ich wohl schon längst abgehauen.

Vor meinem inneren Auge zog ihr Anblick herauf, wie sie unter mir lag. Die Beine Richtung Kopf gestreckt, um mir den optimalen Eintritt zu ermöglichen. Sie hatte für ihr Alter viel Erfahrung und vermutlich ziemlich früh angefangen. Gesprochen hatten wir darüber kaum. Selbst wenn ich mal ein Gespräch anfangen wollte, drehten sich ihre Gedanken nur um Sex. Zumindest, wenn sie mich nicht gerade anschrie wegen irgendwelcher Kleinigkeiten. Selbst ein hochgeklappter Toilettensitz brachte das Monster unter ihrer Oberfläche zum Vorschein.

Außer Sex hatte sie vermutlicht wirklich nicht viel im Gehirn. Zu diesem Schluss war ich aber erst eine Weile nach unserem ersten Treffen gekommen. Wahrscheinlich behielt sie ihren Job nur deswegen, weil sie es mit dem Chef trieb.

Wer weiß mit wem sie noch verkehrte. Ich hatte keinerlei Lust auf Teilen mit anderen Kerlen. Das war nicht meine Welt. Ich hatte entgültig genug von ihr. Direkt nachdem ich fertig war, erzählte sie mir ungeniert von einem anderen Kerl den sie auf ihrer Arbeit gehabt hatte.

Sie erzählte immer häufiger von so etwas. Keine Ahnung, ob sie mich reizen wollte, damit ich es ihr noch einmal besorgte oder was der Anlass war. Es nervte mich jedenfalls, wenn sie schon ständig überall rummachte, dann wollte ich wenigstens nichts davon Wissen.

Wahrscheinlich war sie einfach zu dämlich ihre Klappe zu halten. Eine Klappe die leider nur zu gut wusste, was Männern gefiel.

Es waren ihre sexuellen Fähigkeiten, die mich so lange hatten zögern lassen. Immer wieder hatte sie mich verführt. Hatte wie eine Tänzerin aus einem Stripclub auf meinem Schoss getanzt oder sich mir in aufreizenden Posen präsentiert.

Ich hatte mich hinreißen lassen, war ihrem sirenenhaften Körper erneut verfallen. Konnte gar nicht anders als mich dieser Stimulation hinzugeben. Ich hatte keinen Makel an ihrem Äußeren gefunden.

Nur wenn ich nicht so wollte wie sie, dann begann sie zu keifen. Sie konnte sich einfach nicht benehmen. Wiederrede duldet sie nicht und ich konnte einfach nicht jedes Mal ihr Gemotze einfach schlucken. Der Preis war einfach zu hoch.

Heute hatte ich es endlich geschafft und ihr die Meinung gesagt. Natürlich erst nachdem ich fertig war. So heiß es mit ihr auch war, es reichte mir einfach. Es gab genug andere Frauen, die sicherlich besser waren, als eine läufige rothaarige Hündin, wie Raudka eine war.

Glücklicherweise hatte ich nie etwas bei ihr gelassen und so waren meine wenigen Sachen schnell im Rucksack gepackt. Es war nicht einfach sich dabei zu konzentrieren. Aber dann war ich endlich fertig.

Ungewaschen und verschwitzt, wie ich von unseren Nummern war, stieg ich in meine Klamotten. Zuhause würde ich noch genug Zeit haben mich zu duschen. Hier bestand, dass Risiko, dass sie mich unter der Dusche erneut verführen würde und ich von meinem Vorsatz abweichen würde.

Vor der Haustür angekommen, atmete ich erst einmal auf und blockierte sofort ihre Handynummer. Kein Risiko wollte ich eingehen. Es würde mir gelingen ihr nicht wieder zu verfallen, wie ein Süchtiger beim Anblick seiner Droge. Beim dem Gedanken schüttelte es mich. Aber schon viel zu oft hatte sie mich nach ihrer Meckerei wieder eingewickelt.

Erstaunlicherweise hatte sie diesmal gar nicht geschrieen oder gemotzt. Sie war komplett ruhig geblieben. Vielleicht wusste sie gar nicht, wie sie auf mein plötzliches Kontra reagieren sollte oder war von meinem unerwarteten Verhalten geschockt worden.

Mein Fahrrad, welches an der Hauswand stand, hatte ich schnell aufgeschlossen. Es war glücklicherweise noch da. In Städten wie Düsseldorf wusste man nie. Selbst bei einem alten Drahtesel, wie meinem. Ich überlegte, ob ich erst noch etwas trinken sollte oder direkt Nachhause fuhr. Ein Blick auf die Uhr überzeugte mich davon, mich zügigst auf dem Heimweg zu machen. Die sommerliche Wärme war in der Nacht richtig angenehm, sodass ich selbst mit T-Shirt nicht fror. Man konnte aber leicht die Uhrzeit unterschätzen.

Kapitel 2

Der Mond stand hell und voll am Himmel. So unmittelbar über den Bäumen wirkte er riesig. Ich überlegte, dass dies eine herrliche Nacht wäre, um es sich mit einer Frau auf einer Decke unter dem Sternenzelt gemütlich zu machen. Nichts war urtümlicher als sich hemmungslos im Freien, der gemeinsamen Lust hinzugeben. Das Risiko des Erwischtwerdens war ein zusätzlicher Anreiz.

Der Anblick hatte mich fast vergessen lassen, dass ich nun wieder Single war. Diese Nacht würde für mich wohl ungenutzt verstreichen, dabei war für mich nichts schöner als in der Natur zu sein. Raudka hatte das wohl nie verstanden aber nun war sie weg und hoffentlich bald vergessen.

Selbst jetzt bei Nacht würde ich die Fahrt mit dem Fahrrad gegen kein Auto eintauschen. Das Gefühl sich mit eigener Kraft auf Geschwindigkeit zu bringen war ganz anders, als nur ein Pedal leicht zu drücken. Ein wenig schwitzend trat ich in die Pedale und beschleunigte, gleich ging es den Berg hinauf und da wollte ich am Anfang ein wenig Tempo drauf haben. Mit Schwung kam man besser den Berg rauf. Der Weg war zwar nicht offiziell, wohl eher ein Trampelpfad, den tagsüber Sparziergänger nutzten. Jetzt war ich aber allein. Kein Mensch der mich störte. Niemand der schrie oder Lärm machte. Nur das Geräusch von meinem Fahrrad.

Ich musste natürlich aufpassen, wegen der Wurzeln und anderer Unebenheiten, die im Licht der Fahrradlampe nicht immer gut erkennbar waren. Das war zwar nicht ganz einfach, aber glücklicherweise hielten sich diese Stellen in Grenzen und ich kannte die Strecke ja recht gut. So fuhr ich für eine Weile.

Dann hielt ich an und stieg ab. Wollte die Geräusche der Natur genießen und außerdem kam bald ein Stück mit vielen Wurzeln, wo man wirklich besser nicht fuhr.

In einiger Entfernung hörte ich eine Eule während das Licht meiner LED-Fahrlampe langsam verblasste. Das Licht des Mondes erhellte die Nacht genug, dass ich ab und an kleine Fledermäuse erkennen konnte, welche in der Nacht Insekten jagten. Ich sah aber ohnehin ungewöhnlich gut bei Nacht. Schon manch einer hatte gesagt, ich hätte Augen, wie eine Katze.

Es war so friedlich hier. Keine Autos, die nächste Straße ein wenig entfernt. Von den Autos kamen somit keine Geräusche. Lärmende Flugzeuge durften auch nicht mehr um diese Uhrzeit starten. Für einen Moment stellte ich mir vor, Jahrhunderte in der Vergangenheit zu sein. Zu einer Zeit, wo hier noch richtig Wildnis war und keine Menschen um mich herum, die mit ihrem Lärm und Gestank nervten.

Für einen Augenblick bildete ich mir ein, das Heulen eines Wolfes zu hören. Bis ich dann feststellte, dass da wirklich ein heulendes Geräusch war. Ich konnte es nicht richtig einordnen. Es klang irgendwie traurig, als würde etwas fehlen.

Ein wenig mulmig war mir bei dem Gedanken schon hier bei Nacht Wölfen zu begegnen. Es hieß zwar immer diese würden Menschen nichts tun, aber man wusste ja nie. Leider log und verharmloste die Politik viel zu oft, weshalb ich eher skeptisch war, wenn ich über die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland las. Wobei ich meinte dies wäre eher im Osten der Fall und noch nicht hier im Westen.

Ich bemerkte die Gänsehaut, die mir trotz der angenehmen Wärme über die Arme kroch. Für einen Moment dachte ich, dass nun nur noch der Nebel fehlte.

Plötzlich nahm ich eine Bewegung wahr. Etwas hatte sich im Gebüsch bewegt. Etwas größeres! Ich war hin- und hergerissen zwischen Fluchtimpuls und meiner Neugierde.

Meine Neugierde siegte schließlich, vorsichtig legte ich mein Fahrrad hin und schlich auf das Geräusch zu. Der Anblick der sich mir bot, ließ mich erschrocken zurückzucken. Für einen kurzen Augenblick meinte ich ein menschengroßes haariges Wesen gesehen zu haben.

Ganz sicher war ich aber nicht, ob ich richtig gesehen hatte. Ich schaute zum Mond und fragte mich, ob es wohl doch Werwölfe gab, verneinte mir dies aber direkt selbst. Werwölfe gab es nicht. Ein Biologieprofessor hatte mal so einen populärwissenschaftlichen Vortrag darüber gehalten, wie es mit Filmmythen stand und das zum Beispiel ein Werwolf viel zu viel Energie für die Verwandlung in die Wolfsgestalt benötigen würde, wenn es so etwas überhaupt gab. Was er natürlich bezweifelte.

Der Gedanke beruhigte mich, trotzdem hörte ich es wieder Rascheln. In dem dichten Gebüsch konnte ich aber nicht erkennen was die Ursache war. Irgendjemand musste hier sein. Vielleicht ein Pärchen was die Nacht nutzen wollte? Der Gedanke brachte mich auf andere Gedanken. Manchmal war es auch schön zu zuschauen.

Langsam schlich ich dem Geräusch nach. Versuchte dabei selbst ganz still zu sein. Ich kam an eine Lichtung, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Nicht, dass ich mich verirren würde. Das wäre ziemlich unangenehm die restlich Nacht durch den Wald zu irren. Irgendwann wollte ich schließlich doch noch schlafen, wobei ich jetzt durch die Aufregung wohl zu wach sein würde.

Dann trat ich aus dem fast schon labyrinthartig anmutenden Gebüsch auf eine Lichtung. Eine Lichtung die mir ebenfalls nicht im geringsten bekannt war. Die gegenüberliegende Seite wurde vom Mondschein erhellt und da sich meine Augen inzwischen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, nahm ich alles deutlich wahr.

Es war eindeutig eine Frau, welche dort hockte. Ich musste wohl das lange schwarze Haar, was seidig im Mondlicht glänzte, als Fell wahrgenommen haben. Sie schien gänzlich unbekleidet zu sein. Irgendetwas am Boden schien ihren Blick dort zu fesseln.

Nachdem was ich sah, hatte sie einen wunderschönen Körper. Ich wollte sie mir natürlich näher betrachten. Nicht nur wegen meiner ansteigenden Erregung. Sie wirkte auf mich so im Einklang mit der Natur, dass ich gar nicht anders konnte.

Langsam und vorsichtig schritt ich auf sie zu. Irgendwie sagte mir mein Gefühl, dass wenn ich nicht vorsichtig wahr sie einfach im Wald verschwinden würde. Das wollte ich auf keinen Fall. Was auch immer es war, ich fühlte mich von ihr so unglaublich angezogen, obwohl ich bisher nicht einmal ihr Gesicht richtig gesehen hatte. Noch immer war es von den Haaren verdeckt.

Dann knackte ein Ast unter mir. Ich befürchtete sie würde nun aufspringen und im Unterholz verschwinden, wie ein scheues Reh. Nichts dergleichen geschah. Sie wandte mir nun allerdings ihr Gesicht zu, wodurch es im Lichte des Mondes bläulich aber klar erkennbar wurde. Die Bewegung ihres Kopf war so leicht geschehen, dass ich es gar nicht richtig als Bewegung wahrgenommen hatte.

Die Augenform zeigte eindeutig, dass sie aus Asien kam, wofür aber auch schon das seidige Haar gesprochen hatte. Ihr Gesicht zeigte mir eine unglaubliche Kraft angefangen bei den geschwungenen Lippen über die fast schon ein wenig europäische anmutende Nase bis zu den Fransen ihres Ponys.

Sie sah mir mit einer nie gekannten Intensität direkt in die Augen. Es lag weder Abneigung noch Zuneigung in dem Blick, eher etwas anderes. So als taxiere sich mich, wie ein Raubtier das Opfer. Was mir einerseits mulmig werden ließ, andererseits aber auch das Blut in die Lenden trieb.

Wie erstarrt stand ich an der Stelle und hielt ihrem Blick stand. Von kurzem Blinzeln abgesehen. Noch immer rührte sie sich nicht. Hockte an der Stelle wie eine Statue. Ihre Nacktheit vor einem Fremden schien sie nicht im geringsten zu berühren.

Es musste an dem Licht des Mondes liegen, dass ihre Augen plötzlich wirkten, als würden sie von innen heraus glühen. Ihr hübsches Gesicht wirkte dadurch fast schon überirdisch. Mein Herz pochte wie wild hin- und hergerissen zwischen Furcht und Begehren.

Kapitel 3

Das Begehren nach dieser unglaublich verführerischen Frau überwog meine Furcht. Ich konnte garnicht anders als langsam näher zu gehen.

Noch immer saß sie da, wirkte wild und unschuldig zugleich. Ich fand einfach kein Register in, welches ich sie einsortieren konnte. Für einen Moment schien auch in ihren Augen begehren zu sein, dann blinzelte ich und sie war verschwunden.

Einfach so war sie im Zeitraum eines Blinzelns verschwunden. Fast hätte ich vor ihr gestanden und sie berühren können. Es war total still nicht einmal das Knacken von Ästen aus dem Unterholz war zu vernehmen. Als hätte es sie nie gegeben.

Hatte ich mir sie nur eingebildet oder war es so etwas, wie eine nächtliche Fata Morgana? Wie konnte sie so plötzlich weg sein? So lautlos konnte sich kein Mensch bewegen. War sie etwa ein Geist?

Ein Geist, wie in diesen asiatischen Märchen, welche die Lebenden verführte? Ich schüttelte meinen Kopf. Ich bildete mir dies wohl ein. Sie konnte sich einfach nur sehr lautlos bewegen. Das erklärte es, manche Menschen waren gut darin. Und mit Training bewegten sich Menschen auch ziemlich schnell.

Unentschlossen stand ich in der Nacht und überlegte, ob ich ihr nachgehen sollte. Entschied mich dann aber doch für den Weg zu meiner Wohnung.

Es dauerte etwas, bis ich mein Fahrrad wiederfand. Nicht nur das "Heckenlabyrinth" machte mir zu schaffen, auch der hinter Wolken verschwundene Mond hatte den Weg erschwert. Fast so als wäre mit ihr auch das Licht aus der Nacht verschwunden.

Ich fuhr deutlich schneller als sonst, es war als wäre es nun deutlich kühler. Obwohl ich schwitzte und das Thermometer in meiner Wohnung mir bewies, dass es immer noch ziemlich warm draußen war, schien das Erlebnis mit dieser unbekannten Schönen sämtliche Wärme aus meinem Körper gesaugt zu haben.

Selbst die heiße Dusche lies mich immer noch Frösteln, dabei war die Furcht längst vergangen. Es war mehr so als fehlte mir plötzlich etwas in meinem Leben.

Ich legte mich hin und wollte schlafen fand aber für lange Zeit nicht den Weg in den Schlaf. Ihr Gesicht schlich durch meine Gedanken. Es war unmöglich sie zu verbannen und je mehr ich mich wehrte, desto mehr fing mich ihr Gesicht immer wieder ein.

Irgendwann schlief ich dann doch ein. Aber selbst in den Träumen verfolgte sie mich mit ihren Augen. Diese leuchtenden Augen in der Dunkelheit.

Am nächsten Morgen wachte ich mit einer extrem harten Morgenlatte auf. Meine Hose zeigte eindeutige Spuren einer Ejakulation und trotzdem konnte ich mich an nichts erinnern. So etwas war schon ewig nicht mehr passiert. Insbesondere nicht, wenn ich erst am Vorabend Sex gehabt hatte.

Für einen Moment versuchte ich mir meine Träume in Erinnerung zu rufen, schaffte es aber nicht. Ich wusste nur noch, dass sie von ihr gehandelt hatten. Selbst jetzt am Tag schien mich ihr Blick noch immer zu verfolgen.

Wer sie bloß, dass sie mich so in ihren Bann gezogen hatte? Es hatte zwar schon häufiger Frau gegeben, welche mich faszinierten. Keine hatte bisher, aber diese Wirkung auf mich gehabt. Es war unglaublich, allein bei dem Gedanken an sie lief mir ein Schauer über den Rücken. Es war aber ein wohliger Schauer.

Weder der Gedanke an Fernsehen noch an Frühstück, konnte sie aus meinen Gedanken verbannen. Nichts schien zu helfen ich musste sie einfach wiedersehen, wusste aber nicht wie ich das anstellen sollte.

Sie würde wohl kaum noch in dem Wäldchen sein. Ich musste es trotzdem versuchen. Wo sonst sollte ich sie suchen? Ohne Namen oder Adresse würde es nahezu unmöglich werden.

Als selbstständiger Consultant für Firmen die sich in Düsseldorf ansiedeln wollten konnte ich mir natürlich nicht einfach freinehmen, musste die Arbeiten aber wohl auf heute nachmittag verschieben. In meinem jetzigen Zustand würde ich die Präsentation für Montag erst einmal wohl doch nicht vollenden können.

Ich war einfach zu unkonzentriert und abgelenkt und würde zudem auch erst einmal masturbieren müssen, denn ungewöhnlicherweise hatte ich immer noch einen steinharten Steifen. Normalerweise klang das nach dem Aufstehen von selbst ab.

Ich stieg mit einem Seufzer unter die Dusche und seifte mich ein. Meinem Penis widmete ich natürlich besondere Aufmerksamkeit in der Hoffnung, dass ich danach nicht mehr diese Härte spüren würde.

Die Gedanken an sie, brachten mich zusammen mit der glitschigen Seife ziemlich schnell an den Punkt ohne Wiederkehr. Mit einem Schmunzeln sah ich mir die Überreste meiner Lust an. Meine Putzfrau würde bestimmt wieder meutern.

Kapitel 4

Ein wenig, wie betäubt machte ich mich auf den Weg ins Wäldchen. Der Weg dorthin war um diese Uhrzeit schon deutlich belebter. Viele Sparziergänger und auch Hundebesitzer genossen das schöne Wetter und die noch nicht so brütend heißen Temperaturen.

Es dauerte eine Weile, bis ich den Weg zurück ins Heckenlabyrinth fand. In dem teilweise trockenen staubigen Boden konnte ich meine eigenen Spuren noch ein wenig erkennen. Außer diesen sah ich aber keine anderen Spuren.

Jedenfalls keine anderen menschlichen Spuren. Da waren nur hier und da Abdrücke von Hunden, obwohl die Eigentümer eigentlich wissen sollten, dass die Hunde hier angeleint werden mussten. Insbesondere die großen Tiere von denen auch einige der Spuren hier stammten.

Dann fand ich endlich die Lichtung wieder. In der Nacht hatte ich mir selber wohl einige falsche Fährten gelegt, als ich nach dem Weg zu meinem Fahrrad gesucht hatte.

Die Lichtung lag nun bei Tag vor mir und trotzdem war mir als spürte ich noch immer ihre Gegenwart. Schlagartig war die abgebaute Erregung wieder da.

Ich erkannte die Stelle wieder, wo sie gesessen hatte. Mir war aber unklar was sie am Boden so fasziniert hatte. Die Stelle gab keine Auskunft darüber und Spuren von ihr fand ich hier auch keine.

Ich wusste nicht, was ich zu finden erwartet hatte. Bis zum frühen Nachmittag suchte ich trotzdem weiter nach Spuren. Machte von allem was auch nur halbwegs als Spur gewertet werden konnte Fotos.

Es gab nichts was auf sie hindeutete. Nicht einmal Fußspuren fand ich. Der Boden an dieser Stelle war zu trocken und fest. Unschlüssig setzte ich mich ins Gras und starrte auf die Stelle, von der sie mich angesehen hatte.

War sie doch ein Geist gewesen? Oder hatte ich mir unsere Begegnung nur eingebildet? Diesen unglaublich intensiven Blick konnte ich mir einfach nicht eingebildet haben. Es war etwas dominierendes darin gewesen und zugleich wildes. Oder bildete ich mir das in meiner Faszination nur ein?

Noch immer schmerzte in der Enge meiner Hose mein Penis, als wüsste er mehr als ich. Ich war versucht hier zur masturbieren, wollte aber natürlich auch keinen Ärger. Das würde schließlich als Exhibitionismus gewertet werden.

Für einen Moment war ich versucht sie als Exhibitionistin anzuzeigen. Die Polizei würde sie sicherlich finden, aber andererseits würde ich nicht nur mich lächerlich machen, weil ich mich an einer nackten Frau störte, sondern ihr vielleicht auch unnötig ärger bereiten. Das wollte ich auf keinen Fall.

Ich bekam sie wohl nicht mehr aus dem Gedächtnis. Ihr Blick brannte noch immer in mir, als hätte sie mich hypnotisiert. Das war einfach unglaublich, was diese Frau, deren Namen ich nicht einmal kannte, mit mir anstellte.

Wie sich ihre Lippen wohl anfühlten, wenn sie mich küssten oder meine Männlichkeit umschlossen. Ob sie wohl Erfahrung hatte und wusste, wie sie einen Mann befriedigen musste? Exhibitionistisch war sie sicherlich, aber was noch. Die Fragen beschäftigten mich zutiefst. Zog sie mich nur körperlich an oder war da noch mehr?

Ohne meinen Penis zu berühren hatten mich diese Fragen und die Gedanken an sie erneut zum Höhepunkt gebracht. Die Ladung hatte einen deutlichen Fleck auf der hellen Jeans hinterlassen.

Plötzlich hörte ich es hinter mir knacken. Ob sie wohl doch wiedergekommen war? Voll freudiger Erwartung drehte ich mich um. Es war aber nur eine ältere Frau, die zwar nicht unattraktiv aber auch nicht mein Fall war. Obwohl sie mit ihrem kurzen Kleid ziemlich viel von der Oberweite und den noch immer strammen Schenkeln offenbarte.

Neben ihr war ein kleiner Hund. Sie starrte mir ungeniert auf die Hose und den deutlich Fleck.

"Soll ich damit helfen.", fragte sie mit einem mehr als eindeutigen Zwinkern.

Ich lehnte dankend ab und ging. Zu sehr waren meine Gedanken von der Unbekannten dominiert, als das eine andere Frau überhaupt in Betracht kam.

War es gar Liebe auf den ersten Blick? Was hatte mich bloß so gefangengenommen?

Ein wenig planlos machte ich mich auf den Rückweg. Immer wieder kreiste eine Frage durch meinen Kopf. Wie konnte ich sie bloß finden?

Zuhause nahm ich mir ein großes Blatt Papier und schrieb auf, was ich über sie wusste. Dazu Schlussfolgerungen und Überlegungen. Eventuell wohnte sie in der Nähe, denn so nackt hätte sie sich selbst bei Nacht nicht durch Düsseldorf bewegen können. Sie konnte natürlich ein Auto irgendwo geparkt haben, allerdings schien sie nirgendwo einen Schlüssel bei sich gehabt zu haben. Sie konnte ihre Kleidung auch irgendwo versteckt haben. Welche aber auch geklaut hätte werden können.

Wenn sie in der Nähe wohnt würde es helfen, wenn ich von Haus zu Haus zog. Ich könnte mich als Vertreter ausgeben und so nachschauen, wo sie wohnte, wenn sie denn hier irgendwo wohnte. Das würde aber lange dauern und die Aussichten waren schwer abzuschätzen.

Hatte sie einfach nur die Sommernacht genossen oder gab es einen besonderen Grund für ihre Nacktheit? Machte sie dies vielleicht jede Nacht? Ich könnte natürlich am Abend wieder zu der Stelle gehen. Diese Möglichkeit markierte ich mir, vielleicht hatte ich ja Glück.

Meine Gedankengänge wurden immer wieder unterbrochen von dieser blöden rothaarigen Kuh, die jetzt meine Ex war, aber anscheinend nicht so einfach aufgab. Ständig klingelt das Telefon und im Display war ihre Rufnummer. Glücklicherweise hatte ich im Kampf gegen Werbeanrufe schon seit längerer Zeit die Möglichkeit bestimmte Nummern in meinen Router zu blockieren. Was ich nun mit den Nummern von Raudka nachholte, woraufhin endlich Ruhe herrschte.

Kapitel 5

Der Plan in der Nacht nachzusehen, ob meine Traumfrau nicht wiederkam gefiel mir, weshalb ich diesen auch erst einmal weiterverfolgen wollte.

So konnte ich den Nachmittag konzentriert an meiner Präsentation arbeiten. Meine Gedanken wichen kaum von der Aufgabe ab und ich kam gut voran. Zum Glück hatte ich auch einige ältere Vorlagen, die ich für die Vorbereitung plündern konnte. Da ich mich gut auskannte würde der Vortrag sicherlich kein Problem sein.

So verging der Nachmittag, wie im Fluge und ich bereitete mich anschließend auf den Abend vor, als es an meiner Tür klingelte. Ich hatte schon einen Verdacht, als ich durch den Spion meiner Wohnungstür schaute.

Und tatsächlich stand dort meine Ex, Raudka in voller Pracht. Das sie trotz des heißen Wetters einen langen dünnen Mantel trug, machte mir klar, was ihre Absicht war. Schon einmal hatte sich mich so verführt. Sie trug sicherlich nichts unter dem Mantel und wollte mich so erneut herumkriegen.

Ich seufzte war aber froh, dass die Unbekannte mich von dieser Versuchung befreit hatte. Meine Gedanken und mein Streben galten nun einzig und allein ihr. Unentschlossen stand ich nahe der Tür und überlegte. Ich wollte sie gar nicht erst rein lassen, hatte keine Lust auf die Szene, welche sie machen würde.

Wieder sah ich durch den Spion, sie stand nun mit weit geöffneten Mantel vor der Tür. Sie war vollkommend nackt darunter und spielte ungeniert an ihrer Muschi herum. Der Gesichtsausdruck genüsslich verzehrt. Ich wandte mich angewidert von der Tür ab und schloss die Tür zum Arbeitsraum. Mit ihrem Verhalten würde sie bei mir nicht erneut durchkommen. So leicht machte ich es bestimmt nicht. Wieder einmal war ich froh, ihr nie einen Schlüssel zu meiner Wohnung gegeben zu haben.

Das gelegentliche Klingeln von der Türschelle hörte ich zwar noch eine Weile, schaffte es dann aber doch meine Arbeit fortzusetzen. Abstellen wollte ich die Klingel nicht, da sie sonst wüsste, dass ich da war. Wobei mir immer wieder die Frage durch den Geist ging, was sollte ich machen, wenn sie heute Nacht noch vor der Tür wartete. Hoffentlich fiel sie darauf herein, dass ich nicht dazusein vorgab.

Als die Uhr dann endlich 22:00 Uhr anzeigte, machte ich mich gemütlich fertig für meine 'Mission'. Es würde sicherlich eine lange Nacht werden, auf meine Traumfrau zu warten. Ein MP3-Player wanderte in meinen Rucksack, zusammen mit einer Taschenlampe und einer Kamera, die auch Nachts noch gute Fotos ohne Blitz machte.

Die Kamera hatte ich mir mal für diese nervige Ex angeschafft, da sie unbedingt Fotos von sich bei Nacht im Wald haben wollte. Wofür hatte sie nie verraten.

Mit einem mulmigen Gefühl öffnete ich die Tür, aber sie war glücklicherweise nicht mehr da. Unbehelligt verließ ich das Haus und fuhr auf meinem Fahrrad in den Wald. Wobei ich ein ganz schlechtes Gefühl hatte, dass dies viel zu einfach wäre. Hatte sie wirklich so einfach aufgegeben? Oder verfolgte sie mich nun? Einmal stoppte ich und sah mich um. Es war niemand war zu sehen.

Wieder einmal seufzte ich. Was hatte ich bloß an mir, dass sie nicht von mir weg kam? Ich wusste es einfach nicht.

Im Wald angekommen quälte ich mich und mein Fahrrad durch das 'Heckenlabyrinth', fand mich diesmal aber schneller zurecht. Auf einer Decke machte ich es mir an einer versteckten Stelle bequem. Von hier konnte ich die Lichtung prima überblicken.

Meine Ausrüstung lag bereit und ich startete ein gruselig spannendes Hörbuch auf meinem MP3-Player. Ohne Licht konnte ich ohnehin nicht viel anderes machen. Das Buch handelte von einem Wanderer der im Hochmoor durch einen Werwolf angefallen wurde. Ich hatte die berechtigte Hoffnung die Spannung würde mich wach halten.

So mancher Teil der Geschichte ließ mich tief in diese versinken und dann bei jedem Geräusch hochschrecken. Plötzlich kam mir die Nacht viel gruseliger vor. Es war vielleicht nicht so schlau bei Nacht im dunklen Wald ein gruseliges Hörbuch zu hören. Ich war froh, dass wenigstens kein Nebel aufzog.

Als ich leise Stimmen hörte, stoppte ich schließlich die Erzählung. Angestrengt lauschte ich woher die Stimmen kamen. Nach kurzer Zeit wusste ich es und ging den Stimmen nach.

Diesmal bewegte ich mich vorsichtig und achtete sogar auf Äste um ja kein Geräusch zu machen. Meine Hoffnung sie dort vorzufinden, war aber nicht sonderlich groß. Sie war so still gewesen, dass ich zweifelte, dass sie nun so redsam wäre.

Kapitel 6

Als ich mich näherte hörte ich einen leicht alkoholisierten Unterton in den Stimmen. Es war ein Pärchen der Unterhaltung nach. Die Beiden feierten den achtzehnten Geburtstag der Frau.

 

Soweit ich sah wurde sie von ihm mit dem Rücken an einen Baum gepresst. In der Dunkelheit war leider nicht so viel zu erkennen, außer die groben Umrisse im Mondlicht. Ich konnte aber erahnen was sie taten.

 

In der Pubertät hatte ich mal von so etwas geträumt. Mit einem Mädchen allein im Wald zu sein, aber damals war ich einfach immer zu schüchtern gewesen. Auch meine Ex hatte nur die Fotos machen wollen, wollte von einer Nummer im Freien aber nie etwas wissen.

 

Ich aktivierte die Kamera, welche mir auf dem kleinen Bildschirm mit Restlichtverstärkung deutlich besser erkennbar die Geschehnisse zeigte.

 

Das Bild war zwar in Grün-Grau, aber ich konnte erkennen, wie seine Hand unter ihrem Rock spielte, während er sie leidenschaftlich küsste. Auch wenn mein Interesse nur einer Frau galt, so brachte der Anblick mich doch wieder zu voller Härte, welche ich den Tag über erfolgreich vermieden ...

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