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Lebensmittelintoleranzen leicht gemacht

1

Vorwort

2

Ernährungslehre

2.1

Der Unterschied zwischen einer Unverträglichkeit und einer Allergie?

2.2

Wie kommt es zur Unverträglichkeit?

2.3

Welche Nahrungsmittel kommen in Frage ?

2.4

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

2.5

Diagnose

2.6

Was hilft bei Lebensmittelintoleranz ?

3

Fructose

3.1

Was ist eine Fructoseintoleranz ?

3.2

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

3.3

Symptome und Folgen

3.4

Arten der Intoleranz

3.4.1

Hereditäre Fructoseintoleranz

3.4.2

Erworbene Fructoseintoleranz

3.5

Diagnose

3.5.1

Atemtest

3.5.2

Tryptophan-Messung

3.6

Behandlung

3.6.1

Symptomatische Therapie

3.6.2

Antibiotika-Therapie

3.6.3

Ganzheitliche Maßnahmen

3.7

Ernährung

4

Laktose

4.1

Was ist eine Laktoseintoleranz?

4.2

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

4.3

Symptome und Folgen

4.4

Risiken

4.5

Arten der Intoleranz

4.5.1

Die primäre Laktoseintoleranz

4.5.2

Die sekundäre Laktoseintoleranz

4.5.3

Angeborener Laktasemangel

4.6

Diagnose

4.6.1

Atemtest

4.6.2

Bluttest

4.7

Behandlung

4.7.1

Primäre Laktoseintoleranz

4.7.2

Sekundäre Laktoseintoleranz

4.7.3

Angeborener Laktasemangel

4.8

Ernährung

4.8.1

Woran erkenne ich laktosefreie Produkte?

4.8.2

Wo kann ich laktosefreie Produkte einkaufen?

5

Histamin

5.1

Was ist eine Histaminintoleranz?

5.2

Die Ursache

5.3

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

5.4

Symptome und Folgen

5.4.1

Verdauungsbeschwerden

5.4.2

Kopfschmerzen und Migräne

5.4.3

Laufende Nase und Schnupfen

5.4.4

Asthma

5.4.5

Hautausschlag und Flush

5.4.6

Herz-Kreislauf-Symptome

5.5

Risiken

5.6

Bei welchen anderen Erkrankungen spielt Histamin eine Rolle?

5.6.1

Allergien

5.6.2

Reise- und Seekrankheit

5.6.3

Neurodermitis

5.6.4

Parodontitis

5.7

Diagnose

5.8

Behandlung

5.8.1

Akute Hilfe durch Antihistaminika

5.8.2

Langfristige Behandlung mit einer histaminarmen Diät

5.8.3

Enzym Diaminoxidase als Nahrungsergänzungspräparat

5.8.4

Einnahme von Vitamin C

5.8.5

Einnahme von Vitamin B6

5.9

Ernährung

5.9.1

Woran erkenne ich histaminfreie Produkte

5.9.2

Medikamente

5.9.3

Rauchen

5.10

Prognose

6

Zöliakie

6.1

Was ist eine Glutenunverträglichkeit bzw. Zöliakie ?

6.2

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

6.3

Symptome und Folgen

6.4

Arten der Intoleranz

6.4.1

Asymptomatischen Form

6.4.2

Latente Form

6.5

Welche Nährstoffdefizite kommen häufig vor?

6.5.1

Eisenmangel

6.5.2

Zinkmangel

6.5.3

Folsäuremangel

6.5.4

Selenmangel

6.5.5

Vitamin-B12-Mangel

6.5.6

Vitamin-D-Mangel

6.6

Diagnose

6.6.1

Anti-Gliadin-Antikörper-Bluttest

6.6.2

Transglutaminase-IgA-Antikörper-Bluttest

6.6.3

Stuhltest

6.6.4

Dünndarmbiopsie (Gastroskopie)

6.7

Behandlung

6.8

Ernährung

7

Lebensmittelallergie

7.1

Was ist eine Lebensmittelallergie?

7.2

Symptome

7.3

Ursachen

7.4

Behandlung

7.5

Arten

7.5.1

Weizenallergie

7.5.2

Hühnereiallergie

7.5.3

Kuhmilchallergie

8

Nachwort

9

Anhang

9.1

Literaturverzeichnis

9.2

Abbildungsverzeichnis

9.3

Tabellenverzeichnis

1

Vorwort

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Immer mehr Menschen sind von Nahrungsmittelunverträglichkeiten betroffen. Doch die Möglichkeiten, mit der Diagnose und dessen Folgeerscheinungen zu leben, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und so bieten immer mehr Lebensmittelfirmen bereits ein vielfältiges Sortiment derartiger Produkte an und auch die kleinen Bioläden um die Ecke gewinnen immer mehr an Bedeutung. Generell hat sich das Gesundheitsbewusstsein in den letzten Jahren sehr zum Positiven verändert, doch im rasanten Wandel der Zeit, wo Stress, Depressionen und Burn-out schon fast tägliche Begleiter sind, ist es unser Körper, der auf eine angemessene und ausgeglichene Ernährung angewiesen ist.

Wer kennt es nicht - man sitzt gemütlich mit der Familie am Mittagstisch und lässt sich die selbstgemachten Burger schmecken. Man verspürt plötzlich ein leichtes Ziehen im Bauchbereich, gefolgt von Krämpfen, die mit fortschreitender Zeit immer heftiger werden. Schlussendlich hilft nur noch der Gang zur Toilette, um sich zu erleichtern bzw. zu übergeben. Die meisten Menschen können diese Warnsignale des Körpers nicht richtig deuten und dies kann ernsthafte Konsequenzen, sowie dauerhafte Folgen mit sich bringen.

Dieses Buch ist das Ergebnis unserer Diplomarbeit, welche wir im Rahmen unseres Abschlusses an der Handelsakademie 1 International Klagenfurt vorgelegt haben und betrifft die Themen Lebensmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien. Als Verfasser dieses Buches sind wir selbst von Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen. Da wir auch immer wieder gegen die Symptome ankämpfen mussten, haben wir uns dazu entschlossen, dieses Thema für unsere Projektarbeit auszuwählen.

Aufgrund der Ergebnisse unserer Arbeit und die darauffolgende positive Kritik sowie das große Interesse an diesem Thema haben wir uns überlegt, Menschen, die ebenfalls von Allergien oder Intoleranzen betroffen sind, durch unsere Arbeit eine Hilfestellung zu geben und ihnen das Leben durch richtige Ernährung zu erleichtern. Das Buch soll als Ratgeber für Betroffene dienen und auch Interessierte können sich hier ein wenig über Ernährung und Intoleranzen einlesen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles Gute sowie beste Gesundheit.

2

Ernährungslehre

2.1

Der Unterschied zwischen einer Unverträglichkeit und einer Allergie?

Bei der Nahrungsmittelallergie und der Nahrungsmittelintoleranz handelt es sich um zwei unterschiedliche Krankheitsbilder. Bei Personen, die unter einer Allergie leiden, reagiert das Immunsystem auf bestimmte Nahrungsbestandteile, in den meisten Fällen sind das Eiweiße. Typische Merkmale sind Hautausschläge, Juckreiz, tränende Augen, Schwellungen im Gesichtsbereich und kribbeln im Bereich der Mundschleimhaut.

Sind Personen von einer Unverträglichkeit betroffen liegt in den meisten Fällen ein spezifischer Enzymdefekt vor. Durch diesen Enzymdefekt kann die Nahrung nicht vollständig abgebaut werden. Dadurch kommt es zu Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.

Allergien sind zumeist gefährlicher als eine Lebensmittelunverträglichkeit, da eine allergische Reaktion, je nach Grad der Allergie, lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann.1

2.2

Wie kommt es zur Unverträglichkeit?

Die Unverträglichkeit kann genetisch bedingt und damit vererbbar sein. Es können auch psychosomatische Ursachen dahinterstecken, wobei emotionale Faktoren dabei einbezogen werden müssen. Es kann auch eine andere Erkrankung hinter einer Unverträglichkeit stecken. Beim Verzehr bestimmter Lebensmittel, beispielsweise Milch, reagieren manche Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung wie zB. Durchfall oder Blähungen. Ebenfalls eine Rolle spielen bei Unverträglichkeiten von Milch- und Fruchtzucker Erkrankungsprozesse, die den Transport oder die Verdauung bestimmter Kohlenhydrate betreffen. Es kann für die Betroffenen oft schwierig sein den genauen Verursacher herauszufinden, da Kohlenhydrate in vielen Lebensmitteln enthalten sind. Deshalb ist ein Arztbesuch in diesem Fall besonders ratsam, um auszuschließen, dass hinter der Unverträglichkeit eine andere Erkrankung steckt.2

2.3

Welche Nahrungsmittel kommen in Frage?

Nahrungsmittel, die eine Allergie auslösen können, sind Weizen, Kuhmilch, Nüsse, Schalen- und Krustentiere, pollenassoziierte Nahrungsmittel, wie Obst oder Honig und bestimmte Gemüsesorten, wie Sellerie, Fenchel oder Hülsenfrüchte.

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten handelt es sich überwiegend um Produkte die Milchzucker, Fruchtzucker oder Gluten (Klebereiweiß) enthalten, sowie histaminreiche Nahrungsmittel, wie Wein oder reifen Käse.3

2.4

Wie viele Menschen sind davon betroffen?

Österreichweit sind ca. 30 % der Personen von einer Nahrungsmittel-unverträglichkeit betroffen, welche natürlich eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bedeuten kann. Die häufigsten Formen der Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Fructoseintoleranz (Fruchtzucker), Laktoseintoleranz (Milchzucker), Histaminintoleranz und Glutenintoleranz.4

Abbildung 1: Häufigkeit der Lebensmittelunverträglichkeiten in Mitteleuropa5

2.5

Diagnose

Bei entsprechenden Beschwerden sollte geklärt werden, ob eventuell eine Unverträglichkeit oder Allergie vorliegt. Dabei haben betroffene Personen die Möglichkeit sich mehreren Tests zu unterziehen.

Diättest: Über einen gewissen Zeitraum wird das betreffende Nahrungsmittel komplett weggelassen. Dabei wird beobachtet, ob es zu einer positiven Veränderung kommt.

Expositionstest: Dabei wird das Nahrungsmittel in konzentrierter Form verabreicht und die Reaktion beobachtet.

In weiterer Folge gibt es auch noch die Möglichkeit sich einem H2-Atemtest, Blutzuckertest, Gentest oder einem Bluttest zu unterziehen sowie eine Untersuchung des Dünn- bzw. Zwölffingerdarms durchzuführen.

Weiteres bietet die Alternativmedizin Möglichkeiten zur Diagnose von Unverträglichkeiten an, wie den sogenannten kinesiologischen Test. Bei dieser Methode wird mittels eines Muskeltests, meist am Arm, überprüft, ob eine Person auf eine bestimmte Substanz mit Unverträglichkeit reagiert.6

2.6

Was hilft bei Lebensmittelintoleranz?

Bei Allergien setzt die Reaktion ein, sobald das Allergen eine bestimmte Schwelldosis erreicht hat. Deshalb sollte man bei Allergien das entsprechende Lebensmittel völlig meiden.

Die Menge des Lebensmittels spielt dagegen bei der Unverträglichkeit eine wesentliche Rolle. Eine Person, die beispielsweise Fructose nicht verträgt, aber zu viel Honig verzehrt, leidet umso mehr, je höher die Dosierung ist. Deshalb sollte man bei der Unverträglichkeit nach Möglichkeit und in Abstimmung mit dem Arzt das entsprechende Lebensmittel meiden. Da es möglicherweise zu einem Mangel bestimmter Nährstoffe kommenkann, müssen diese dann auf andere Weise ergänzt werden. Durch den Verzicht bestimmter Nahrungsmittel und die Einnahme bestimmter Medikamente können zwar die Symptome ...

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