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Lea und die Pferde - Stallgeflüster

Über die Autorin

Dr. Christiane Gohl wurde 1958 in Bochum geboren. Nach dem Studium der Psychologie und Pädagogik arbeitete sie zunächst als Werbetexterin und Reiseleiterin, dann als freie Autorin und Fachjournalistin. Seit ihrem zehnten Lebensjahr beschäftigt sie sich mit Pferden und reitet in verschiedenen Disziplinen. Pferdefreundliches Reiten und artgerechte Haltung sind ihr dabei besonders wichtig. Mit ihren fundierten Sachbüchern und Romanen avancierte sie in kurzer Zeit zu einer Bestsellerautorin der Pferdebuchszene. Christiane Gohl lebt heute in Spanien.

Inhalt

  1. Pferd unterm Weihnachtsbaum!
  2. Überraschungspaket
  3. »Geht doch!«
  4. Distanzpläne
  5. Unglückswürmer
  6. Pferdetausch
  7. Reitstunden
  8. Noch mehr Reitstunden
  9. Wer reitet mit?
  10. Extremsport
  11. Ganz besondere Bindungen

Überraschungspaket

Connie Meyer und ihre Tochter Malena kamen gleich am nächsten Abend bei Svenja vorbei, verrieten dabei jedoch nicht viel mehr über ihr Pferd, als wir schon von Wiebke wussten. Svenja führte sie durch die Ställe, aber besonders interessiert zeigten sie sich nicht.

»Diese Malena hat überhaupt nichts gesagt«, erzählte mir Svenja am nächsten Tag in der Schule. »Das ist so eine Verhuschte, sieht aus wie eine verlorene Elfe. Hübsch, aber fad. Und Frau Meyer ist dieser ›Ich weiß!‹-Typ. Wenn die mal bei Tommie Unterricht nimmt, wird die Haltergemeinschaft am Höhnweg reich. Hätte ich für jedes ›Ich weiß‹ und jedes ›Ja, aber‹ gestern Abend 50 Cent gekriegt, könnten wir heute Pizza bestellen …«

Auch wer die Erklärungen der Reitlehrerin mit »Ich weiß« quittierte, zahlte am Höhnweg Strafe. »Ihr dürft jede Frage stellen«, pflegte Tommie zu sagen. »Aber wenn ich euch etwas erkläre, möchte ich hinterher nicht hören, ihr hättet es schon vorher gewusst.«

»Und was ist es jetzt für ein Pferd?«, fragte ich.

»Eine Russenstute«, meinte Svenja. »Tragend, was Frau Meyer besonders cool findet. Weil sie damit ja praktisch zwei Pferde fürs gleiche Geld bekommt. Ein Schnäppchen!«

»Aber der Verkäufer wird das Geld dafür doch draufgeschlagen haben«, überlegte ich.

Svenja zuckte die Schultern. Dann kicherte sie, grinste mich an und sagte: »Ich weiß!«

Hufeisen

Was Frau Meyer allerdings noch nicht wusste, war, wie ihr neues Pferd von dem Händlerstall bei Essen zu uns nach Duisburg kommen sollte.

»Vielleicht fährt der Herr Mohr sie uns ja rüber …«, überlegte sie. Herr Mohr war wohl der Vorbesitzer der russischen Zuchtstute. »Oder ich frage Wiebke …«

Wiebke rief Svenja am nächsten Nachmittag an und erkundigte sich, ob es nicht möglich wäre, dass Baumanns das Pferd abholten.

»Connie hat mich gefragt, aber es soll am besten schon vorgestern sein, und heute und morgen kann ich nicht. Außerdem mag ich ihr nichts dafür berechnen – alte Freundschaft und so –, hab aber andererseits keine Lust, mir den halben Tag umsonst um die Ohren zu schlagen. Ihr braucht da keine Hemmungen haben. Hundert Euro müssen sie zahlen. Und ich denke, dafür setzt dein Vater sich auch mal eine halbe Stunde ins Auto. So weit ist es ja nicht.«

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