Logo weiterlesen.de
Lassiter - Folge 2241

Sündiges Vermächtnis

Das Warenhaus der Asian Food Trade Association roch nach Ingwer und gemahlenem Gelbwurz. Warren Priest hatte denselben Gestank schon Monate zuvor gerochen, als er den Handel mit dem Chinesen besiegelt hatte.

»Sechshundert Dollar«, brummte Priest und griff in die Jackentasche. »Oder willst du mehr, Schlitzauge?«

Der Chinese mit dem goldenen Ring im Ohr verzog keine Miene. Er schüttelte langsam den Kopf und reichte dem Amerikaner den Jutesack mit den Ratten darin. Als Priest danach griff, schrien und tobten die Tiere.

»Alles ist wie besprochen«, sagte der Chinese. »Möge Ihnen das Glück hold sein, Mr. Priest.«

Der Angesprochene brachte die zappelnden Nagetiere mit einem Hieb zur Ruhe. Er warf sich den Sack über die Schulter und drückte dem Chinesen den Stapel Dollars in die Hand.

Glück konnte Priest gut gebrauchen.

Atlantic City, New Mexico Territory, im Sommer 1862

Die Männer im Vulture Saloon waren so guter Laune, dass Albert Collins seine Runde Kentucky-Bourbon früher ausgab, als er beabsichtigt hatte. Der Goldgräber und Besitzer von vier Claims in den Big Horn Mountains riss das Glas in die Höhe und nahm pathetisch Haltung an. Er sah zu den vier Saloonmädchen hinüber, die erwartungsvoll am Tresen lehnten und leise zu applaudieren begannen.

»Auf Atlantic City, meine Herren!«, rief Collins und stieg auf den Tisch. Er trat gegen die Zinnbecher, die randvoll mit belgischem Bier waren. »Die großartigste Stadt im gottverdammten New Mexico! Auf euer Wohl, Freunde!«

Die Saloongäste gaben ein ausgelassenes Johlen von sich, dem ein Klirren und Klingen der Gläser folgte. Unter den Goldgräber sprangen mehrere Männer auf und brachten gleichfalls einen Trinkspruch aus.

»Auf Collins!«, rief ein bärtiger Ire mit faltigen Wangen. »Auf den gottverflucht reichsten Glücksritter unter uns!«

»Auf Collins!«, schloss sich der Rest des Saloons an und füllte sich mit Collins’ Bourbon abermals die Gläser. Die Mädchen schwärmten aus und setzten sich zu jenen Goldgräbern, die ihnen mit einem Dollarschein winkten. Als eines der Mädchen einen spitzen Schrei ausstieß und ihre spitzenbesetzte Korsage herunterstreifte, brachen sämtliche Anwesende in Gelächter aus.

Zufrieden und glücklich ließ sich Albert Collins wieder bei seinen Leuten nieder und trank das Glas leer. Er sah zu Warren Priest hinüber, der hinter dem Tresen stand und seine Gläser wienerte. Der Saloonbesitzer und Collins waren in den letzten Wochen gute Freunde geworden. Sie hatten über das Indianerreservat am Colorado gesprochen, das sich westlich der Dome Rock Mountains befand, und waren übereingekommen, dass man den verdammten Rothäuten kein einziges Yard Land zu viel lassen durfte. Sie würden die Goldgräber von Atlantic City mit ihren Kriegerscharen überrennen, hatte Priest behauptet, und Collins hatte zu wenig darüber gewusst, um ihm zu widersprechen. Die verfluchte Politik kümmerte ihn so wenig wie das verrottete Maultier oben am New Water Pass, von dem keiner wusste, wie es dorthin gekommen war. Collins wollte sein Gold, ein paar Weiber für die Nacht und ansonsten seine wohlverdiente Ruhe.

»Collins!«, rief Ebenezer Farrington, der neben dem Goldgräber am Tisch saß. Farrington wischte sich mit dem Handrücken über die verknorpelte Nase und sah zu den Einlasstüren des Saloons. »Sieh mal, wer dort steht. Würd’ ’nen Kojoten fressen, wenn’s nicht Stephen Garret ist. Hab’ den Bastard seit ’ner Ewigkeit nicht mehr gesehen.«

Mit einer freundschaftlichen Geste klopfte Collins dem alten Goldgräber auf die Schulter und stand auf. Er musterte den Fremden, der schlammbeschmierte Stiefel und wie ein Schatten durch die Schwingtüren getreten war. Garret und Collins hatten eine Rechnung miteinander offen, doch sie waren bislang klug genug gewesen, sich nicht über den Weg zu laufen. Collins’ Hand rutschte auf den Coltgriff hinunter.

»Was willst du, Garret?«, rief der Goldgräber durch den Lärm im Saloon hindurch. Auf Collins’ Nicken hin verstummte das Klavierspiel. »An unseren Tischen hat ein Verräter nichts verloren.«

Die Augen der versammelten Männer richteten sich auf Garrets knochiges Gesicht, über dem der Schatten der Hutkrempe lag. Die Goldgräber wussten von dem ergiebigen Claim, der Collins gehört hatte und den sich Garret mithilfe der Indianerverwaltung unter den Nagel gerissen hatte. Sie hatten Collins über Wochen hinweg fluchen sehen, nachdem die Sache ruchbar geworden und die Besitzurkunde an Garret gegangen war.

»Hört, hört!«, brummte Garret mit brüchiger Stimme. Er machte einen Schritt nach vorn und wankte von einer Seite zur anderen. »Wir … wir gehen alle drauf, Männer. Und C-Collins … Der sorgt sich um ’nen Claim.«

Kaum hatte Garret den Satz zu Ende gesprochen, verlor er das Gleichgewicht. Er taumelte gegen den vordersten Tisch des Saloons und stürzte der Länge nach nieder. Die Mädchen schrien auf und stoben zum Tresen. Als Collins den Hals reckte, sah er, dass aus Garrets Mund schwarzes Blut quoll.

»Was zum … was zum Teufel?«, flüsterte Collins und zwängte sich zwischen den Stühlen hindurch. »Was ist mit ihm?«

Ehe sich jemand zu einer Antwort entschloss, hustete Garret und spie wiederum Blut aus. Er rollte sich auf den Rücken und schob sich den Hut aus dem Gesicht. Sein blasses Gesicht glänzte vor Schweiß.

»Rührt … rührt ihn nicht an!«, rief einer der Männer am Nachbartisch. Er stand auf und streckte die Arme aus, um seine Gefährten zu warnen. »Sowas … sowas hab’ ich schon gesehen! Könnte verdammter Typhus sein!«

Durch den Vulture Saloon ging ein Raunen, zu dem sich bald missgelaunte Pfiffe gesellten. Einige Furchtlose standen auf und bildete einen Kreis um Garret. Collins stieß sie zur Seite und kniete sich neben seinen röchelnden Erzfeind.

»Jesus und Maria, was hast du getan, Garret?«, zischte der Goldgräber. »Du stinkst aus dem Maul wie ’ne verfaulte Wachtel? Wo hast du dich herumgetrieben?«

Ein neuerlicher Blutschwall kam über Garrets Lippen und schwappte über sein Kinn. Das Blut nässte die Hemdbrust und formte einen länglichen Fleck darauf. Der Alte wandte den Kopf nach rechts und nach links, bevor er das Bewusstsein verlor.

»Heilige Mutter Gottes!«, stieß Collins hervor und riss dem Ohnmächtigen das Hemd auf. »Helft mir! Wir müssen ihn zum Doc bringen! Auf diese Art zu krepieren hat keiner von uns verdient!«

Die Männer umringten den Bewusstlosen noch stärker und halfen Collins, ihm das Hemd auszuziehen. Als Garret halb nackt war, zuckten sie zurück. Sie ließen das Hemd fallen und erschauderten vor Entsetzen.

Der Leib des alten Garret war von blauschwarzen Blasen übersät. Einige der Geschwüre waren eitrig und drohten zu platzen.

»Was … was zur Hölle?«, sagte Collins und stand ebenfalls auf. Er wischte sich die Hände am Hosenbein ab und starrte auf den schwer atmenden Garret. »Welche Seuche schleppt der Kerl mit sich herum?«

Der rauschebärtige Ire von Collins’ Tisch schlug mit der Faust auf den Tisch, dass die Gläser klirrten. Er bahnte sich einen Weg durch die Saloonbesucher und starrte mit wildem Blick auf Garret.

»Ist die Pest, Collins!«, meinte der Ire heiser. »Der Kerl hat die Pest!«

***

Yuma, Arizona Territory, zwanzig Jahre später

»Vor und nach diesen Tagen hat Amerika nie wieder einen ähnlichen Pestausbruch gesehen.«

Der spindeldürre Arizonier auf der anderen Tischseite riss die Augen auf und blickte Lassiter mit überraschter Miene an. Er hatte eine halbe Stunde ohne Unterlass geredet und mit allem Eifer jene Dinge ausgespart, von denen der Mann der Brigade Sieben vermutete, dass sie für seinen Auftrag nützlich waren. Stattdessen hatte Louis Kelley weitschweifig Anekdoten ausgebreitet, die bestenfalls für eine Wochenzeitung getaugt hätten.

»Atlantic City hat für die Regierung offenbar ungeheure Bedeutung«, fuhr Kelley fort. Er wandte sich nach dem Saloongirl im schwarzen Korsett um, das seit einiger Zeit Lassiters Aufmerksamkeit beanspruchte. »Sie sollten diesem Auftrag mit dem nötigen Ernst begegnen.«

»’Ich begegne jedem Auftrag mit dem nötigen Ernst, Mr. Kelley«, erwiderte Lassiter und sah den Mittelsmann an. »Sie sprachen davon, dass eine Regierungskommission entsandt worden ist?«

Misstrauisch sah sich Kelley im zur Hälfte gefüllten Corner Saloon um, den man im Hauptquartier der Brigade Sieben als Treffpunkt für die beiden Männer ausgewählt hatte. Das Telegramm aus Washington hatte ferner eine Beschreibung Kelleys und eine Parole enthalten, mit der Lassiter sich zu erkennen gegeben hatte. Von dem halben Dutzend verführerischer Amüsiermädchen, die in Diensten von Saloonbesitzer Walter Millar standen, hatte das Telegramm dagegen kein Wort verloren.

»Die Herren befinden sich bereits in Yuma«, erwiderte Kelley beflissen. Er schwenkte den Whiskeyrest in seinem Glas. »Die Kommission wurde auf Drängen von Senator Paul C. Barrandyl einberufen. Barrandyl war zur Zeit des Pestausbruchs als Goldgräber in Atlantic City. Er hat überlebt, weil er irgendeinem indianischen Schamanen in die Hände gefallen ist. Die Rothäute haben ihn geheilt.«

Die Mädchen sammelten sich an der Bar und genehmigten sich eine Runde auf eigene Rechnung. Sie waren allesamt außergewöhnlich schön, legte man zugrunde, dass man sich in Yuma und fern jedes zivilisierten Etablissements befand. Die Southern Pacific Railroad hatte offensichtlich nicht nur Händler und Glücksritter in Arizona-Territorium gespült.

»Weshalb kümmert sich Washington ausgerechnet jetzt um den Fall?«, wollte Lassiter wissen. Er betrachtete weiterhin die Mädchen, im Besonderen eine junge Blondine, deren Lächeln jedes Mal wie ein Diamantenfeuer blitzte. »Mir scheint es ungewöhnlich, dass sich das Justizministerium um eine Sache schert, die zwanzig Jahre zurückliegt.«

Der Mittelsmann seufzte und trank sein Glas zur Hälfte leer. Er verzog das Gesicht und starrte trüb vor sich hin. »Sehen Sie, ich bin Postmeister in dieser Gegend. Das Land ist rau, die Menschen misstrauisch, das Vieh wild und störrisch. Ein Geheimnis ist im Arizona-Territorium immer noch ein Geheimnis. Es muss gelüftet werden, damit man dieses Land versteht.«

Lassiter sah Kelley an und hob eine Braue. »Worauf wollen Sie hinaus? Gewöhnlich lässt Washington den Westen in Ruhe, solange der Westen der Regierung keinen Ärger macht. Das Arizona-Territorium ist der letzte Ort, an dem sich manche Diplomaten aufhalten wollen.«

»Für einige Herrschaften mag das gelten«, versetzte Kelley nachdenklich. »Andere fühlen sich unwohl, sobald sich in der Wildnis Unerklärliches ereignet. Die Kommission ist auch auf Bestreben des Präsidenten eingerichtet worden. Außerdem scheint es um harte Dollars zu gehen.«

Von der Bar drang heiteres Gelächter herüber, das Lassiter abermals aus seinem Gedankengang riss. Er blickte zu der schönen Blonden, die mit den anderen Mädchen zu den Kartentischen trippelte. »Dollars? Gab es Wohlstand in Atlantic City?«

Zögerlich wippte der Mittelsmann mit dem Kopf. Er rieb den Finger am Glas auf und ab. »Wie man’s nimmt. Die Stadt war voller Goldgräber. Einige von ihnen hatten gehöriges Glück in den Bergen. Vom Besitzer des Vulture Saloon, einem Mann mit Namen Warren Priest, sagt man, dass er zuletzt über zwanzigtausend Dollar besessen haben soll. Die Männer oben an der Hawk Spring behaupten, dass man das Geld mit ihm begraben haben soll. Er war einer der letzten Bewohner der Stadt, den die Pest erwischt hat.«

»Sind die Männer glaubhaft?«, fragte Lassiter und schaute noch immer dem blonden Saloongirl nach. Die Mädchen hatten sich um einen Pokertisch versammelt und feuerten die Spieler an. »Oder geben sie Ammenmärchen zum Besten?«

»Ein Teil von ihnen glaubt, dass es das Geld tatsächlich gibt«, gab Kelley zur Antwort. »Der Sheriff hat eine Handvoll von ihnen dabei erwischt, wie sie die Gräber im alten Atlantic City ausgehoben haben. Sie haben nichts gefunden, doch unser Mann mit dem Stern sieht’s nicht gern, wenn Gerüchte die Runde machen. Er hat ihnen verboten, sich je wieder in Atlantic City sehen zu lassen.«

»Der Ort ist eine Geisterstadt«, meinte Lassiter und tippte mit dem Finger auf die Landkarte, die vor ihnen lag. »Millar hat mir erzählt, dass er vor ein paar Jahren oben war. Außer ein paar alten Hütten und geborstenen Balken steht dort nichts mehr.«

Die Mädchen bewegten sich von einem Pokertisch zum anderen. Inzwischen hatte die Blonde bemerkt, dass Lassiter sie musterte. Sie zupfte sich das Korsett zurecht und lächelte den Mann der Brigade Sieben kokett an.

»Mit der Zeit sind Plünderer und Banditen in die Berge gekommen«, sagte der Mittelsmann und zuckte mit den Schultern. »Sie haben Ort auseinandergenommen, wie sie’s mit jeder alten Miene gemacht haben. Ich hab’ mir sagen lassen, dass wenigstens ein paar Hütten übrig sind, in denen Sie und die drei Kommissionsmitglieder übernachten können. Die Senatoren wissen bereits, was sie erwartet. Ich habe sie bereits darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie jemand von der Brigade Sieben begleiten wird.« Er lehnte sich zurück und verschränkte die Arme im Nacken. »Die Herren erwarten Sie in zwei Stunden im Southern Pacific Railroad Hotel

Als einer der Männer am Pokertisch einen Straight Flush auf den Tisch warf, brach allenthalben Jubel aus. Der Sieger der Pokerrunde sprang auf und umarmte einige Mädchen. Lassiter schürzte die Lippen und studierte die Landkarte. »Ich bringe die Senatoren über die Blind Tanks zum Dome Rock Pass.« Er hob den Blick. »Reisen die Männer inkognito durch Arizona?«

»Der offizielle Grund für die Kommissionsreise ist eine Landvermessung am Cathedral Peak«, erklärte Kelley und tippte auf die Bergspitze in der Karte. »Der Kongress bereitet ein Gesetz für den Handel mit Claimrechten vor. Zurzeit befinden sich fünf andere Kommissionen in Arizona, New Mexico und Utah.«

Die Blonde hatte sich vom Spieltisch entfernt und schritt mit wiegenden Hüften auf Lassiter zu. Als sie feststellte, dass sich der große Mann aus Washington im Gespräch befand, schwebte sie um den Tisch herum und lehnte sich in Sichtweite an einen Pfosten. Sie strich sich mit dem Finger vom Hals bis in ihr Dekolleté, bis Lassiter sich vor Begierde kaum noch auf dem Stuhl halten konnte.

»Ich suche die Senatoren in zwei Stunden auf«, versicherte der Mann der Brigade Sieben Kelley mit Nachdruck. Er faltete die Karte zusammen und steckte sie in die Jackentasche. »In zwei Wochen hören Sie von mir.«

Der Mittelsmann sah gleichfalls zu dem blonden Saloongirl hinüber. Er schürzte die Lippen und nickte Lassiter zum Abschied zu.

»Keine Ursache«, sagte Kelley. »Einen schönen Abend, Mr. Lassiter.«

***

Durch die Suite No. 43 des Southern Pacific Railroad Hotel zogen dichte Rauchschwaden, die Senator Paul C. Barrandyl mit der Hand zur Seite fächerte. Der untersetzte Politiker aus Delaware lachte schallend, umarmte das brünette Freudenmädchen neben sich auf dem Bett und hob mit gespieltem Pathos das Glas. Er prostete Theodore N. Boyse und Ambrose L. Hemphill zu und drückte der Brünetten einen Kuss auf die Wange.

»Arizona lebe hoch!«, rief Barrandyl und trank das Glas in einem Zug leer. Er wischte sich den Mund ab und zog das Mädchen an sich. »Die Handelskammer kommt für sämtliche Spesen auf, selbst jene, die nicht zum politischen Handwerk eines Senators passen.« Er lachte und kitzelte die Brünette an den Hüften, bis das Mädchen kichernd aufsprang und sich zu dem ruhigeren Hemphill rettete. »Mögen uns die Freuden dieser Reise in langer Erinnerung bleiben!«

»Darauf ein Prosit!«, erwiderte Boyse, der ebenfalls Senator war und aus Kentucky kam. Er war zwei Köpfe größer als Barrandyl und von ebenso wuchtiger Statur wie dieser. »Möge uns das Glück hold sein!«

»Männer unseres Schlages brauchen kein Glück, Theodore!«, gab Barrandyl zurück und blickte zu den anderen beiden Mädchen auf dem Kanapee. »Wir nehmen uns, was uns zusteht!«

Der Senator schritt durch quer durch die Suite und blieb vor der Bar in der Ecke stehen. Als er sich zu einem weiteren Drink entschloss, sprang Ambrose Hemphill auf und fuchtelte mit dem rechten Arm herum.

»Sapperlot, Paul, das ist nicht recht!«, schimpfte das dritte Kommissionsmitglied, das wie Boyse Senator in Kentucky war. Hemphill deutete auf die drei Mädchen in der Suite und schüttelte den Kopf. »Ist nicht recht, dass wir auf Kosten ehrlicher Leute auf der faulen Haut liegen! Würd’ mich freuen, wenn wir schon oben in den Bergen wär’n!«

Ohne sich zu dem hageren Hemphill umzuwenden, goss sich Barrandyl einen Scotch ein. Er nahm eine Orangenscheibe vom Eisteller und ließ sie tief ins Glas rutschen. »Wer sich sein Leben lang hinter Paragrafen versteckt, wird nichts erreichen, mein lieber Ambrose.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Lassiter - Folge 2241" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple Books

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen