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Lassiter - Folge 2236

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Ein Todfeind kehrt zurück
  4. Vorschau

Ein Todfeind kehrt zurück

Die Frau stürzte in das Telegrafenbüro wie von Furien gehetzt. Ein Schwall von Wasserdampf und Kohlegeruch wehte vom Bahnsteig herein. Die Frau schlug die Tür ins Schloss.

»Helfen Sie mir! O mein Gott, helfen Sie mir!«, flehte sie und hastete auf den Tresen zu. Mit zitternden Fingern zog sie einen zerknitterten Zettel hervor, den sie im Futter ihrer Kostümjacke versteckt hatte.

»Ein Telegramm, Madam?«, fragte Telegraph Clerk Arthur Higgins, weil er nicht wusste, wie er auf die völlig aufgelöste Kundin reagieren sollte.

Eilig schob sie ihm den Fetzen Papier zu. »Bitte schicken Sie es sofort ab. Bitte! Ich bin in größter Gef-« Sie zuckte zusammen, als draußen Schritte polterten.

Higgins sah Verzweiflung und Todesangst in ihrem Gesicht. Und er reagierte blitzschnell. Las die hingekritzelten Worte und stopfte sich den Zettel in den Mund.

Als der Kerl hereinpolterte, hatte Higgins bereits zu seinem Pausen-Sandwich unter dem Tresen gegriffen und biss herzhaft davon ab. Kräftig kauend schlang er das Gemisch aus Brot, Kochschinken und Papierbrei hinunter.

Der Polterer machte einen Satz vorwärts, packte die Frau und zerrte sie vom Tresen weg. Sie wehrte sich verzweifelt, doch sie hatte gegen die Kräfte des bullig gebauten Mannes keine Chance. Brutal zog er sie in Richtung Ausgang. Das Grinsen, mit dem er den Clerk ansah, hatte etwas Gemeines.

»Weiber!«, knurrte er kumpelhaft grob. »Denen muss man mindestens einmal am Tag den Marsch blasen, sonst spuren sie nicht.« Während die Frau schrie und keuchte und sich loszureißen versuchte, fügte er hinzu: »Hat sie was gesagt? Einen Telegrammtext?«

»Nein, Sir«, rief Higgins wahrheitsgemäß. »Gesagt hat sie nichts, dazu ist sie gar nicht mehr gekommen.«

Der Mann nickte beruhigt, mit grimmiger Miene. Er verharrte noch einen Moment auf der Türschwelle. Mit der Frau fest im Griff, drehte er sich zu dem Clerk um.

»Wenn du gelogen hast, bist du tot«, sagte er drohend. Trotz des Fauchens und Zischens der Lokomotive war er gut zu verstehen. Es lag an der kalten, durchdringenden Härte seiner Stimme.

Die Frau ergab sich in ihr Schicksal. Schluchzend trottete sie hinter ihrem Bezwinger her und wirkte dabei wie ein kleines Mädchen an der Hand eines strengen Vaters. Auf dem Bahnsteig hielten sich nur noch wenige Menschen auf. Alle schauten herüber, doch niemand griff ein.

Ihren Gesichtern war anzusehen, was sie dachten. Es war nicht angeraten, sich einzumischen. Schließlich tat der Mann seiner renitenten Begleiterin keine übermäßige Gewalt an, und seinem energischen Auftreten nach schien er durchaus berechtigt zu sein, sie zu maßregeln.

Das traf vor allem dann zu, wenn er ihr Ehemann war. Dann hatte er jedes Recht, seine Angetraute zur Räson zu bringen – zumal dann, wenn sie sich derart widerborstig aufführte, wie es bei dieser offenbar noch recht jungen Lady der Fall war.

Arthur Higgins verließ seinen Arbeitsplatz und eilte zum Fenster. Unmittelbar rechts davon, hinter dem Streifen Wand zwischen Fenster und Tür, konnte er von draußen nicht gesehen werden. Vorsichtig schob er die Scheibengardine ein Stück zur Seite – nur so weit, dass er hinausspähen konnte.

Er stand auf dem Sprung, fluchtbereit für den Fall, dass der Polterer unverhofft zurückkam, um ihn zum Schweigen zu bringen. Higgins, selbst ein hagerer Mann mit Halbglatze, prägte sich das Aussehen des seltsamen Paars ein, als es gerade auf den Perron des ersten Wagens hinter Lokomotive und Tender stieg.

Es handelte sich um einen luxuriösen Pullman-Wagen der ersten Klasse. Zwar sahen weder der Mann noch die Frau aus wie schwerreiche Leute, doch sie betraten den Wagen mit der größten Selbstverständlichkeit. Folglich schien es sich für sie um eine gewohnte Umgebung zu handeln. Zumindest war ihnen das Reisen in seiner teuersten Form nicht fremd.

Higgins schätzte die Frau auf Anfang zwanzig. Sie trug ihr vermutlich langes schwarzes Haar hochgesteckt. Ihr hellgraues Kostüm mit knöchellangem, weitschwingendem Rock entsprach der neuesten Mode, wie der Clerk aus dem Telegraph Office sie gelegentlich an Frauen aus den Großstädten der Ostküste bemerkte, wenn sie zufällig ausgerechnet hier, in Junction City, Kansas, eine Pause einlegten.

Für den Hauch eines Augenblicks sah Higgins noch einmal das Profil der jungen Frau. Mittlerweile hatte sie sich gefügt und leistete keinen Widerstand mehr. Sie war eine ausgesprochene Schönheit, und das Kostüm unterstrich ihre formvollendete Figur auf vorteilhafte Weise.

Der Polterer hatte außer seiner bulligen Statur keine besonderen Merkmale. Kurzes blassblondes Haar bedeckte seinen runden Schädel, und das bartlose Gesicht war solchermaßen durchschnittlich, dass man es sich kaum einprägen konnte.

Das Jackett seines anthrazitfarbenen Straßenanzugs spannte über den Schultern und wies an der rechten Hüfte eine deutliche Beule auf, wo er einen Revolver trug.

Arthur Higgins kehrte hinter den Tresen zurück und setzte sich an den Tisch, auf dem der Telegraf befestigt war. Auf dem Notizblock neben der Morsetaste notierte Higgins aus dem Gedächtnis, was die Frau wohl heimlich und in höchster Eile auf den Zettel gekritzelt hatte:

An Lassiter – Justizministerium der Vereinigten Staaten – Washington DC – Werde entführt – per Eisenbahn nach Colorado. Sheena.

Während er den Telegrammtext in Morsezeichen umsetzte und diese nach Washington schickte, verzehrte er den Rest seines Sandwiches, um den Papiergeschmack aus dem Mund loszuwerden.

Anschließend riss Higgins den Zettel vom Block. Er sah, dass die Schrift durchgedrückt hatte, und riss auch den zweiten Zettel ab. Er zerknüllte beide und brachte sie nach nebenan in den Aufenthaltsraum, wo er sie in einen großen Aschenbecher legte.

Das einzige Fenster des Zimmers zeigte in die Bahnhofshalle. Obwohl sich dort niemand in unmittelbarer Nähe aufhielt, zog Higgins den Vorhang zu, bevor er ein Streichholz anriss und das Papierknäuel anzündete. Er wartete, bis es vollständig verbrannt war. Aus dem Aschenbecher nahm er einen erkalteten Zigarrenstummel und zermalmte damit das verbrannte Papier, bis es zu feiner schwarzer Asche geworden war.

Vorn, im Office, zog er den Papierstreifen mit den Morsezeichen aus dem Telegrafen. Er knüllte auch dieses Papier zusammen und verbrannte es auf die gleiche Weise wie die Zettel vom Notizblock.

***

Irgendein Hurensohn war hinter ihm, im Gedränge des Bahnhofs. Lassiter spürte die Blicke des Kerls im Nacken. Aber jedes Mal, wenn er sich umdrehte, stehenblieb oder sogar kehrtmachte, war kein Verdächtiger zu sehen. Nur ordentliche Hauptstadtbürger mit freundlichen Gesichtern – Regierungsbeamte, Geschäftsleute und Angestellte, ihre Frauen, Kinder und sonstigen Verwandten.

Der Zug, auf den sie warteten, näherte sich dem Bahnhof.

Das Dampfross schnaubte fauchend und mit Getöse heran. Die Bremsen brachten Stahl auf Stahl zum Kreischen, doch das Tempo des Zuges war immer noch beträchtlich. Aber die Lokführer, die die Pennsylvania Station in Washington DC anfuhren, verstanden ihr Handwerk. Punktgenau am Ende des Bahnsteigs würde der Mann im Führerstand seinen Zug auch diesmal zum Stehen bringen.

Lassiter drehte sich nur kurz um und ließ seinen Blick über die Köpfe der Menschen schweifen, als würde er auf jemanden warten. Einen Moment lang glaubte er, sich getäuscht zu haben, denn da schien kein Verdächtiger mehr hinter ihm zu sein.

Niemand rückte ihm zu nahe. Erwachsene führten Abschiedsgespräche, Kinder plapperten aufgeregt. Lassiter stand mittendrin, nahe der Bahnsteigkante.

Die Lokomotive kam näher, schob als Erstes ihren mächtigen rotlackierten Kuhfänger ins Blickfeld.

In diesem Augenblick bemerkte Lassiter den Hurensohn zum ersten Mal. Er sah ihn noch nicht einmal, und trotzdem war es zu spät. So schien es jedenfalls.

Es war nicht mehr als eine Bewegung, die er hinter sich wahrnahm. Möglich, dass es der Atem eines Menschen war, der diesmal seinen Nacken traf. Ihm blieb keine Zeit, es herauszufinden.

Alles geschah auf einmal – und viel zu schnell.

Die Lokomotive und die Waggons donnerten heran. Noch immer kreischten die Bremsen. Der Boden erzitterte unter dem Gewicht der Schienenfahrzeuge. Das Rot des Kuhfängers wurde riesengroß, schien buchstäblich zu explodieren.

Lassiter wirbelte herum.

Der Kerl war hinter ihm, eine knappe Armlänge entfernt.

Ein vollbärtiger, stämmiger Mann, gut gekleidet. Er tat unbeteiligt, indem er nach links blickte, als ob er jemanden suchte. Doch Lassiter fühlte die Hand des Mannes bereits auf seinem Schulterblatt, bereit, ihn auf das Gleis zu stoßen.

Lassiter handelte blitzschnell, vollführte eine rasante Körperdrehung

Dadurch nahm er dem Stoß das meiste der Wucht. Noch während seiner Kehrtwende packte er den Arm des Attentäters. Der Kopf des Mannes ruckte herum. Erschrecken und Wut paarten sich in seinem Gesicht.

Im selben Augenblick kam Todesangst hinzu, als ihm bewusst wurde, dass er sich mit dem eigenen Schwung ins Verderben trieb. Aber Lassiter packte seinen Arm mit eisenhartem Griff. Ausgerechnet er, das vorgesehene Opfer des heimtückischen Anschlags, bewahrte den Attentäter davor, in den sicheren Tod zu stürzen.

Erschrockene Menschen schrien, wichen zurück. Eltern zerrten ihre Kinder von der Bahnsteigkante weg. Durcheinander und gefährliches Gedränge entstanden vor dem einfahrenden Zug.

Der Kuhfänger war unmittelbar neben ihnen, als Lassiter den Bärtigen in die Gegenrichtung schleuderte, zum Bahnhofsgebäude hin. Der Fremde stolperte rückwärts, ruderte haltsuchend mit den Armen.

Das Gleichgewicht verlor er dennoch nicht, denn zu viele hin und her und vor und zurückdrängende Menschen hielten ihn auf und bewahrten ihn davor, auf die Hartholzplanken des Bahnsteigs zu fallen.

Die Schar der in Panik geratenden Reisenden schloss sich bereits wieder, obwohl Lassiter sofort nachsetzte. Er wusste, wie schnell er den Attentäter im Gewühl aus den Augen verlieren konnte – zumal ein dunkelhaariger Kerl mit Vollbart alles andere als ein seltener Anblick war.

Der Mann der Brigade Sieben stemmte sich gegen die Menschenmenge. Doch schon nach dem ersten Schritt begriff er, dass er einem Irrtum unterlag.

Der Bärtige floh nicht.

Er kehrte zurück, kam ihm entgegen.

Verbissen kämpfte sich der Heimtückische aus dem Gewühl frei. Bevor Lassiter sich versah, war der Bastard wieder vor ihm, schaufelte sich den Weg frei und wollte ihm an die Gurgel. Lassiter hieb ihm die Arme weg und wich keinen Inch zurück. Stattdessen versuchte er, ihn erneut zu packen.

Für den Bruchteil einer Sekunde sah er das Gesicht des Bärtigen nahe vor sich. Und für ebendiesen Moment irritierte den großen Mann dieses Gesicht. Denn es lag noch immer blanke Angst darin, tief eingegraben wie von einem mörderischen Hieb.

Ja, es war noch immer nackte Todesangst – verändert jedoch.

Lassiter begriff. Es handelte sich um die Angst des Mannes vor dem Auftraggeber. Wenn der Mörder nicht erfolgreich tötete, musste er selbst sterben. So lautete das Gesetz in der Welt des Verbrechens. Deshalb schien den Bärtigen nichts mehr zu peinigen als die Vorstellung, sich mit einem Misserfolg zurückmelden zu müssen.

Noch bevor Lassiter den Gedanken zu Ende geführt hatte, ließ sein Gegner sich vom Mut der Verzweiflung leiten. Wild entschlossen tauchte er zur Seite weg – und schaffte es, Lassiters zupackenden Händen zu entgehen.

Während der Zug langsamer wurde, stieß sein Gegner einen Triumphschrei aus und war plötzlich hinter ihm. Diesmal versuchte der Attentäter es nicht mit einem Stoß, sondern mit seinem ganzen Körpergewicht.

Er warf sich auf Rücken seines Opfers und stemmte sich mit größter Anstrengung gegen ihn. Lassiter hörte die Stiefelsohlen des Mannes scharren.

Die Menschen in unmittelbarer Nähe waren längst zurückgewichen. Lassiter sah die sich drehenden Räder der Lokomotive, rot wie der Kuhfänger, und den ölig glänzenden Stahl des Antriebsgestänges – umwabert von feinen Dampfschwaden. Der Zug rollte allmählich aus.

Der Bärtige keuchte. Lassiter spürte seinen Atem heiß und stoßweise im Nacken. Das Gewicht des Mannes schien sich zu vervielfachen. Wie eine erdrückende Tonnenlast schob es Lassiter auf die Bahnsteigkante zu. Das Rot der stählernen Radspeichen wurde zu einem grellen, zerfließenden Farbbrei.

Zwischen diese Räder zu geraten, auch wenn sie sich nur noch langsam drehten, bedeutete den sicheren Tod. Allein das Gewicht der Lokomotive, zudem geschoben von der ausrollenden Masse des Zuges, konnte einen Menschen buchstäblich zermalmen wie ein Insekt.

Lassiter machte sich keine Illusionen. Er war dem Tod nahe.

Hölle und Teufel, sollte es einem hinterhältigen Meuchelmörder gelingen, ihn ausgerechnet hier in Washington ins Jenseits zu befördern – noch dazu unter den Augen seiner Dienststelle? Das Justizministerium war nur einen Steinwurf entfernt, an der Pennsylvania Avenue.

Seine Vorgesetzten brauchten praktisch nur aus dem Fenster zu schauen, um sein Ende zu beobachten. All right, das war schon wegen der mächtigen Konstruktion des Bahnhofsgebäudes nicht wirklich möglich. Aber die Vorstellung allein brachte den Mann der Brigade Sieben fast um den Verstand.

Während die Bahnsteigkante und das stählerne Rot der Lokomotivenräder näher und näher kamen, tat er das einzig Mögliche und zugleich das, was der Kerl hinter ihm am allerwenigsten erwartete – exakt in dem Moment, in dem dieser ihm den entscheidenden Stoß versetzen wollte.

Lassiter mobilisierte alle Kräfte seiner Beinmuskeln.

Und sprang – vorwärts.

Von dem Attentäter weg, auf die Lokomotive zu.

Der Kerl hinter ihm schrie vor Schreck, als er sein Eigengewicht ins Leere wuchtete – und nichts mehr dagegen tun konnte.

Da, wo eben noch der breite Rücken des Mannes der Brigade Sieben gewesen war, gähnte das Nichts. Es gab keinen Halt mehr für den Bärtigen. Er bekam Übergewicht. Sein Schrei wurde zum Schrillen.

Verzweifelt ruderte er mit den Armen. Die Augen vor Entsetzen geweitet, sah er Lassiter emporschnellen und die Distanz zwischen Bahnsteigkante und Lokomotive überwinden. Im selben Moment bekam der große Mann bereits den Reglerzug und den Handlauf am Kessel zu fassen.

Mit den Füßen fand er sicheren Halt auf dem Umlauf.

Er wandte den Kopf und sah, was geschah.

Der Bärtige versuchte noch, es ihm nachzutun. Schreiend und bereits vornüberkippend versuchte er, den Sturz ins Leere in einen Sprung umzuwandeln.

Seine Kraft reichte nicht. Wie ein nasser Sack fiel er in die Speichen des hinteren Antriebsrads. Einer seiner Arme klemmte sich fest, sofort darauf auch der zweite. Zumindest mit den Armen wurde der Mann buchstäblich ins Rad geflochten.

Lassiter sah noch, wie der Körper des Attentäters sich verdrehte und ein Stück hochgezogen wurde. Sein Schrei verstummte. Leblos wie eine Gliederpuppe, aber immer noch in den Speichen hängend, sank er dem Gleisbett entgegen.

Augenblicke später kam der Zug zum Stehen.

Lassiter drehte sich um und sprang. Stumm vor Entsetzen beobachteten ihn die Menschen, wie er neben den Schwellen landete und auf den schräg in Hüfthöhe hängenden Mann zutrat.

Lokführer und Heizer verließen den Führerstand, aber noch bevor sie die Ausstiegsleiter hinter sich brachten, sahen sie, dass sie nicht mehr helfen konnten. Trillerpfeifen gellten durch den Bahnhof. Schwarz uniformierte Polizeibeamte bahnten sich einen Weg durch die Menge. Die Coppers hatten es schwer, voranzukommen, denn die Schaulustigen drängten sich in immer größerer Zahl.

Lassiter ging vor dem Bärtigen in die Hocke. Es war kaum noch Leben in ihm.

»Es ist vorbei«, sagte Lassiter leise genug, damit nur der Sterbende es hören konnte.

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