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Lassiter - Folge 2230

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Keine Gnade für Sarah Dunhill
  4. Vorschau

Keine Gnade für Sarah Dunhill

Schritte näherten sich: Der Richter kam. Sarah zitterte, rutschte auf der Anklagebank hin und her. Von rechts legte Samuel Bouroughs, der Sheriff von Denver, seine Hand auf ihre Schulter, von links griff Tom Knight, der neue Hilfssheriff, nach ihrer Hand. »Ganz ruhig, Mädel«, murmelte Knight, »gleich hast du’s hinter dir.« Vier Männer traten ein. Sarah Dunhill hatte nur Augen für den einen, dessen Namen man in ganz Colorado mit Ehrfurcht, ja mit Angst aussprach: Richter Lassiter Davenport. Alle erhoben sich. Tuscheln und Raunen ging durch die Reihen der Zuschauer. Richter Davenport, ein graubärtiger Hüne, klopfte so lange mit dem Hammer auf den Tisch, bis Ruhe einkehrte. Dann richtete er seinen strengen Blick auf Sarah. »Wegen Mordes an Captain Ron Smith verurteile ich Sie, Sarah Dunhill, zum Tod durch den Galgen.«

Sarah senkte den Blick. Wie ein kastanienroter Schleier fiel das lange Haar über ihr Gesicht. Ihr war es, als würde sich eine Bodenklappe unter ihren Sohlen öffnen und sie in einen dunklen Abgrund stürzen. »Ich bin unschuldig!«, rief sie. Tränen stürzten aus ihren Augen, ihre Knie gaben nach und sie brach weinend zusammen.

Die restlichen Worte des Richters und alles, was Sammy Bouroughs und Tommy Knight ihr von rechts und links ins Ohr flüsterten, gingen völlig an ihr vorbei.

Sie erinnerte sich auch Stunden später nicht daran, als sie auf ihrer Pritsche am Zellenfenster stand und in den Lärm auf der abendlichen Mainstreet von Denver hineinlauschte. Die Hammerschläge, mit denen man nur wenige Schritte vom Office entfernt das Podest für den Galgen zusammennagelte, gingen ihr durch und durch.

»Jesus Christus«, flüsterte sie. »Es ist so ungerecht. Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann rette mich aus dieser Not.« Sie starrte ins Halbdunkel der anderen beiden Zellen. Sie war die einzige Gefangene im Frauentrakt. Niemand, mit dem sie reden, niemand, an dessen Schulter sie weinen konnte.

Erst als es dunkel wurde, verstummten die Hammerschläge. Sarah fror und zitterte am ganzen Körper. Sie rollte sich in ihre Decken und kauerte sich auf der Pritsche zusammen. Erst stand ihr das Bulldoggengesicht von Richter Davenport vor Augen, dann die böse Grimasse des betrunkenen Captains.

Im Saloon des Black Mountain Hotels hatte Ron Smith seinen gesamten Sold versoffen, bevor er, wie schon am Vorabend, in ihr Zimmer herauf kam. Sarah hatte bereits geschlafen, schreckte hoch, als er ihr die Decke wegzog.

Ja, schon am Tag zuvor hatte sie ihm Liebe verkauft. Und ja, am Tag zuvor schon hatte sie gemerkt, dass er zu den perversen Sauhunden gehörte, die Lust nur empfanden, wenn sie Frauen Schmerzen zufügen konnten.

Sie hatte es zu spät gemerkt.

Als der Offizier der US-Kavallerie in der Nacht darauf plötzlich wieder in ihrem Zimmer stand und die Decke von ihrem Körper riss, schnürte die Angst ihr die Kehle zu. Sie wollte schreien, doch er warf sich auf sie und stopfte ihr ein Stück Leintuch in den Mund.

Und dann schlug er sie und forderte sie auf, die Beine breitzumachen. Sie tat, als wollte sie ihr Nachthemd hochraffen, griff jedoch statt nach dessen Saum nach dem Revolver in Smiths Halfter und schoss ihm in den Bauch.

Als er sich auf ihr krümmte, drückte sie zum zweiten Mal ab und jagte ihm eine Kugel in den Kopf. Der Captain war sofort tot.

Und dafür musste sie an den Galgen? Es war doch Notwehr gewesen! Hatte sie denn kein Recht, sich gegen Gewalt zu wehren, nur weil sie eine Hure war?

Sarah verbarg ihr nasses Gesicht in den verschränkten Armen und weinte hemmungslos. Nie zuvor in ihrem Leben hatte sie sich dermaßen verlassen und ohnmächtig gefühlt.

Erst als ein Schlüsselbund klirrte, merkte Sarah, dass jemand den Zellentrakt betreten hatte. Schluchzend hob sie den Blick. Der Schein einer Öllampe fiel in ihre Zelle, ein Mann trat ein und setzte sich zu ihr auf die Pritsche.

»Es ist hart, Sarah, ich weiß.« Tommy Knight. Zärtlich streichelte er ihr kastanienrotes Haar. »Es tut mir so unendlich leid.« Er trug den Stern des Gesetzes erst seit zwei Wochen.

»Es ist so ungerecht …« Sarah schluchzte. »Ich habe doch in Notwehr geschossen.«

»Ich glaube dir, Sarah, das weißt du.« Er zog ein Tuch aus der Westentasche und wischte ihr die Tränen ab. »Doch der Richter hat Smiths Sergeant und seinem Corporal mehr geglaubt als dir. Sie wollen gesehen haben, wie du den Kerl erst hinterher erschossen hast. Weil er nicht bezahlen konnte.«

»Diese Schweinehunde …«

»Ja, Schweinehunde, weiß Gott.« Er beugte sich zu ihr hinunter und drückte seine bärtige Wange an ihr feuchtes Gesicht. »Ich grüble die ganze Zeit, wie ich dir helfen könnte.«

Sie hörte auf zu schluchzen, drehte sich um, schob ihn ein Stück von sich und sah ihm ins Gesicht. »Wenn du mich laufen lässt, Tommy? Wenn du mir jetzt ein Pferd gibst und mich einfach laufen lässt?«

»Das ist nicht so einfach, wie du glaubst, Sarah.« Er strich ihr eine Strähne aus der Stirn und küsste ihr die Tränen aus dem Gesicht. »Ich wäre meinen Job los, käme selbst in den Knast.«

»Bitte, Tommy, bitte.« Ihre Lippen suchten seinen Mund.

Er küsste sie lange und leidenschaftlich. »Wenn du für mich arbeitest, Sarah, nur für mich, dann würde ich es vielleicht wagen.«

»Bitte, Tommy, bitte.« Sarah packte ihn am Halstuch und riss seine Stirn an ihre. »Ich tue alles für dich, was du verlangst. Nur – rette mich.«

»Du würdest für mich arbeiten?« Er raffte den Saum ihres Kleides hoch, tastete nach ihrem Strumpfband. »Du würdest mir das schriftlich geben?«

»Ja!«

»Und als Anzahlung schenkst du mir jetzt ein Liebesstündchen?« Er löste Sarahs Strumpfband.

»Ja, Tommy, ja.« Sie schlang die Arme um ihn, zog ihn zu sich herunter auf die Pritsche. »Alles, was du willst, schenke ich dir, wenn du mich nur vor dem Galgen rettest.«

***

Das Nest hieß Savior City und lag am Republican River, drei Tagesritte südlich von Cheyenne, zweieinhalb Tagesritte nördlich von Denver. Kaum dreißig Häuser, doch das Schild über der Veranda des Saloons war schon am Beginn der Mainstreet zu erkennen.

Es hatte seit Wochen nicht geregnet und jeder Windstoß hüllte einen in eine Staubwolke. Lassiter war froh, aus dem Sattel steigen zu können. Ein langer Ritt lag hinter ihm und vor ihm das Ende eines schwierigen Auftrags.

Falls alles gut ging.

Er knotete den Zügel seines Schimmels am Hitchrack fest, klopfte den Staub von seinem Hut und mit seinem Hut den Staub von Hose, Mochilla und Jacke. Das Gewehr auf der linken, die Mochilla auf der rechten Schulter stieg er zum Sidewalk hinauf.

Das Stimmengewirr hinter der Schwingtür verstummte, als er den saalartigen Saloon betrat. Etwa zwanzig Männer und Frauen starrten ihn an. Doch nur einen Atemzug lang, dann wandten die Leute wieder einander zu und ihre Stimmen erfüllten den Schankraum aufs Neue.

Lassiter ging zur Theke, lud Gewehr und Gepäck über einem leeren Barhocker ab und orderte Kaffee und ein Steak. Dann blickte er sich um.

Die meisten Männer an den Tischen und der Theke schienen ihm Einheimische zu sein: Farmer, Cowboys, Minenarbeiter, ein paar Geschäftsleute. Die wenigen Frauen sahen aus wie Professionelle – jung, aufgedonnert, grell gekleidet. Die Frau, die er suchte, sah er nicht unter ihnen.

Dafür entdeckte eine der Ladys ihn, erhob sich von ihrem Tisch neben dem Piano und kam mit wiegenden Hüften zur Theke. Sie war aschblond und zierlich und hatte ihr Dekolletee erfreulich nachlässig geschnürt.

»Guten Tag, Gentleman«, sagte sie und ließ sich auf dem Barhocker neben Lassiters nieder. »Wie alt ist der Staub auf deinen Stiefeln?«

»Ähnlich alt wie der Schweiß in meinem Hemd.« Lassiter grinste. »Ein Bad tät mir jetzt gut.«

»Können Sie haben, Sir.« Der Salooner stellte ihm den Kaffee auf die Theke. »Das Badehaus finden Sie im Hinterhof.« Und dann leiser: »Mit einem Mädchen ist es ein bisschen teurer. Soll ich Wasser heiß machen?«

»Danke, Sir. Nach dem Essen.« Lassiter zog den Kaffeebecher zu sich. »Ich suche Miss Rosemarie Clark. Sie wohnt hier bei Ihnen.«

»Rosemarie Clark?« Der Salooner zuckte mit den Schultern. »Kenn ich nicht.«

»Vielleicht hat sie das Zimmer ja unter ihrem Künstlernamen gemietet.« Lassiter hatte die Frau dreimal gesehen. Vor zwei Wochen hatte sie ihm ein Telegramm nach Kansas City geschickt. Sie wolle ihn hier in Savior City treffen und ihm die Namen ihrer Hintermänner verraten. Und die Belohnung zu kassieren.

»Ist sie denn Tänzerin oder so was?«, wollte der Salooner wissen.

»Etwas in der Art.«

»Und wie sieht sie aus?«

»Miss Clark ist rotblond, Anfang zwanzig und spricht mit einem texanischen Akzent«, beschrieb Lassiter das Mädchen. »Sie hat grüne Augen und ihre Kleider sehen teuer und nach Ostküste aus.«

»So eine wohnt hier, doch.« Der Salooner schabte sich den grauen Stoppelbart. »Heißt aber anders. Hab sie schon seit zwei Tagen nicht mehr gesehen.« Er wandte sich an die Aschblonde neben Lassiter. »Schläft wohl ihren Rausch aus.«

»Melly?«, sagte die Aschblonde. »Ich glaub, die empfängt ihre Freier nur noch auf dem Zimmer.«

»Melly?« Lassiter runzelte die Stirn. »Wie heißt sie noch, und wie lautet ihre Zimmernummer?«

»Ich red nicht über meine Gäste.« Der Salooner drehte sich um, verschwand in der Küche. Der Duft nach gebratenem Fleisch wogte aus der Tür, während er sie öffnete und schloss. Lassiters Magen knurrte.

»Greenly«, sagte die Aschblonde. »Melitta Greenly. Jedenfalls hat Melly sich so genannt.« Sie beugte sich näher zu ihm und flüsterte: »Sie wohnt in Zimmer dreizehn.«

»Danke, Ma’am.« Lassiter tippte sich an den Hut. »Lassiter, einfach nur Lassiter. Und wer sind Sie, Ma’am?«

»Nennen Sie mich Betty, Lassiter.« Sie steckte sich eine Zigarette in die Zigarettenspitze. »Wo kommen Sie her?«

Lassiter erzählte ein bisschen was, nicht Genaues. Er spielte mit den Gedanken, noch vor dem Essen hoch zu Zimmer 13 zu gehen und Rosemary zu begrüßen. Eine Edelhure aus Saint Lassiter. Statt auf eigene Rechnung arbeitete sie für ein Mörderpack, dessen Anführer sie wie eine Sklavin hielt.

Keiner von denen, deren Namen sie ihm offenbaren würde, konnte dem Galgen entgehen. Und sie auch nur deswegen, weil er versprochen hatte, sie zu decken und aus der Gewalt ihrer Zuhälter zu befreien.

Lassiter war entschlossen, sein Wort zu halten. Rosemarys Belohnung steckte in seiner Mochilla. Fünftausend Dollar.

Der Salooner stellte einen dampfenden Teller vor ihn hin. Ein Riesensteak, Bohnen und gebratene Kartoffeln. Der Essensduft stieg Lassiter in die Nase und er beschloss, den Antrittsbesuch bei Rosemary Clark auf die Zeit nach dem Essen zu verschieben.

»Bist du verwandt mit Melly?«, wollte die Aschblonde namens Betty wissen.

»Ein Cousin«, sagte Lassiter. Die Verschleierung der Wahrheit gehörte zu seinem Geschäft. »Wir sind zusammen aufgewachsen.« Er zersäbelte sein Fleisch und begann zu essen.

»Ein Glück. Ich dachte schon, du wärst ein US-Marshal und suchst sie, weil sie etwas ausgefressen hat.«

»Hat sie denn was ausgefressen?«

»Keine Ahnung.« Die Miene der Aschblonden verschloss sich; wahrscheinlich wusste sie mehr über Rosemarys Geschäftsmethoden, als sie vorgab. »Muss ja eine muntere Kindheit gehabt haben, die gute Melly«, sagte Betty und lächelte wieder. »Und beliebt scheint sie auch zu sein in eurer Verwandtschaft.«

»Wie kommst du darauf?« Das Fleisch war ein bisschen zäh, die Bohnen dafür butterzart.

»Vorgestern hatte sie schon einmal Familienbesuch, ein Bruder und Neffe zweiten Grades.«

»Wie hießen die?« Die Kartoffeln waren dunkelbraun und kross gebraten. So hatte Lassiter sie gern.

»Will und Henry.«

Lassiter wurde hellhörig. »Können nicht von unserer Familie sein. Wie sahen die aus?« Das Fleisch war nur halb durch und schmeckte mit jedem Bissen besser.

»Will hatte lange schwarze Haare und einen Schnurrbart, ein ziemlich schmächtiger Typ. Henry hatte so ein breites, vernarbtes Gesicht und kurze blonde Locken.« Betty kicherte. »Erinnerte mich ein bisschen an einen Stier. Beide waren höchstens dreißig.«

»Komisch.« Lassiter legte die Gabel weg und schielte zur Treppe hinauf.

»Vielleicht waren sie auch Stammfreier von Melly und haben einen Dreier mit ihr geschoben.« Die Aschblonde zuckte mit den Schultern.

»Wann soll das gewesen sein?« Lassiter sprach mit vollem Mund; er war wirklich hungrig.

»Am Abend vor zwei Tagen.«

»Und wann hast du Rosemary, also Melly, zuletzt gesehen?«

»Vor zwei Tagen beim Frühstück.«

Lassiter stutzte und schielte nun nur noch zur Treppe hinauf. »Vor zwei Tagen also, aha.« Er legte die Gabel auf den Teller.

»Schmeckt’s Ihnen nicht, Mister?« Der Salooner streckte den Kopf zur Küchentür heraus.

»Nicht wirklich, doch das liegt nicht an Ihren Kochkünsten.« Lassiter schob den noch halbvollen Teller von sich, trank seinen Kaffeebecher leer und rutschte vom Hocker. Drei Stufen auf einmal nahm er auf der Treppe. An der Tür mit der Zimmernummer 13 blieb er stehen und klopfte.

Nichts rührte sich hinter der Tür. »Rosemary?« Lassiter klopfte erneut, diesmal heftiger. »Rosemary, bist du da?«

An der Treppe bog nun die Aschblonde um die Ecke. »Was hast du denn auf einmal, Lassiter?« Bettys eben noch so vergnügtes Gesicht sah jetzt aus, als hätte ihr gerade eben jemand eine Morddrohung zugeflüstert. »Glaubst du etwa …?« Sie schluckte.

Lassiter drückte die Klinke hinunter. Abgeschlossen. Er nahm Anlauf und warf sich gegen die Tür. Sie sprang auf. Rosemary lag auf dem zerwühlten Bett. Hinter Lassiter stieß Betty einen Schrei aus.

Das Fenster zum Hinterhof stand weit offen. Herein gewehter Staub bedeckte umgestürzte Stühle, im Zimmer verstreute Kleider, das blutgetränkte Bett, ja selbst die blaugraue Leiche Rosemarys. Alles voller Staub.

»Jemand hatte ihr die Kehle durchgeschnitten«, flüsterte Betty.

***

Tommy stellte die Öllampe auf den Steinboden neben die Pritsche. Sarah raffte ihr Kleid hoch, löste auch das andere Strumpfband und streifte sich den Hüfthalter ab. »Komm, Tommy. Nimm mich.« Er starrte die Haut ihrer Schenkel zwischen Strümpfen und Schlüpfer an. »Komm, lass es uns machen.«

Sie zog ihn an ihre Brust, und er spürte, wie ihr Knie sich an seinem Schenkel und seiner Hüfte rieb. »Ich gebe dir alles, was du von mir willst, Tommy. Und das hier soll nur die Anzahlung sein.«

So einfach hatte Tom Knight sich das Geschäft nicht vorgestellt. Nun gut, er hatte auch noch nie drei Monate hinter Gittern auf einen Prozess gewartet, war noch nie zum Tode verurteilt worden und musste sich noch nie darauf einstellen, in zwölf Stunden an den Galgen gehen zu müssen.

Er schaute hinunter auf die Öllampe neben der Pritsche. In ihrem schwachen Lichtkegel konnte er Sarahs Schenkel und Knie sehen. Das Licht machte ihm ein bisschen Sorgen. Vielleicht sah es ja jemand von der Mainstreet aus. Vorsichtshalber drehte er den Docht herunter.

Dabei keuchte er schon vor Erregung. Von Anfang an hatte er Sarah nur ansehen müssen, um sein Blut zum Sieden und sein bestes Teil zum Stehen zu bringen. Er nestelte an ihrem Kleid herum. Sarah half ihm, und ehe Tom sich versah, hatte sie es geöffnet. Im nächsten Augenblick zog sie sich bereits das Mieder über die Brüste. »Für dich, Tommy! Fass sie an! Sie gehören dir.«

Er legte ihr die Hand auf den Mund. »Nicht so laut, Sarah. Um Himmels willen, bleib möglichst leise.«

Vor einem halben Jahr hatte er Sarah mal tanzen sehen, oben in Cheyenne; da wusste er schon, dass sie die Richtige war für sein Geschäft. Sei zwei Wochen war er Hilfssheriff von Denver. Der Plan, sie hier rauszuholen, war bereits lange zuvor fertig gewesen. Ein perfekter Plan, wie es nun aussah.

Sie rutschte von der Pritsche, ging vor ihm auf die Knie. Der nur noch matte Lichtschein fiel auf ihre prallen Brüste. Wunderbar füllig waren sie. Tommy schnappte nach Luft; sein bestes Teil fand kaum noch Platz in seiner Hose.

Sarah griff unter ihre Brüste, hob sie aus dem Kleid. Wie reife Früchte präsentierte sie sie ihm. »Bitte, Tommy, küsse sie. Du darfst mich überall küssen.«

»Himmel, Sarah! Ich wusste, dass du schön bist, doch so schön?« Er beugte sich über ihre Brüste und wühlte sein Gesicht hinein.

»Gefall ich dir?«, flüsterte Sarah. »Das ist gut. Ich hab noch mehr für dich.« Sie machte sich von ihm los, stand auf, griff unter ihr Kleid und schälte sich aus Strümpfen und Schlüpfer. Dann raffte sie ihr Kleid bis über die Hüfte, präsentierte ihm ihr dunkles dreieckiges Pelzchen.

Tommy konnte sein Glück kaum fassen, streckte die Rechte aus, berührte ihre Schenkel, ihre Scham. »Komm her, Frau.« Er zog sie an sich.

»Alles für dich, Tommy.« Sie stieß ihm ihr Becken entgegen, rieb ihre Scham gegen seine Hose. »Denk an meine feuchte Spalte, Tommy. Sie hungert nach dir, weißt du das? Tommy, mein Retter, sie hat solchen Hunger nach dir.«

Mit Brüsten und Schoß rieb sie sich an ihm, zog ihn auf die Pritsche hinunter. »O liebster Tommy.« Sarah legte sich auf den Rücken, spreizte die Beine. »Komm, nimm mich.«

»Das werde ich tun, verlass dich drauf.« Er keuchte schon vor Erregung. »Aber ich will dich auf meine Art.«

»Alles, was du willst, Tommy.« Ihre Stimme wurde brüchig. Vor Erregung? Vor Angst? »Was soll ich tun, sag es mir.«

Er stand auf, zog sie hoch. »Knie dich vor der Pritsche nieder.« Sie nickte, ging auf die Knie. Er sah ihre verhangenen Augen im schwachen Schein der Öllampe, ihre feuchten Lippen, sah auch die hitzige Erwartung in ihrem Blick. Also war es doch mehr die Erregung, die sie beherrschte, und nicht so sehr die Angst. »Dreh dich um«, flüsterte er. »Beug dich über die Pritsche.«

»Alles, was du willst.« Sie rutschte herum, stützte sich auf die Pritsche, streckte ihm ihren Hintern entgegen. »Von hinten, o ja, das finde ich auch schön. Nimm mich von hinten, Tommy!«

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