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Lassiter - Folge 2229

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und der Wüterich
  4. Vorschau

Lassiter und der Wüterich

Johlen und Gelächter rauer Männerstimmen erfüllten den Saloon. Rund um die Theke war es am lautesten. Dort drängten sich die Gäste in ungeordneten Reihen und überboten sich gegenseitig mit gegrölten Scherzen und Trinksprüchen. Irgendwo im Gewirr der Stimmen fiel das Wort »Cockroach« – nicht einmal besonders laut, doch deutlich genug, dass alle es mitbekamen. Und alle taten angestrengt so, als ob sie nichts gehört hatten.

Nur einer reagierte – der, dem sie den Spitznamen verpasst hatten: Cockroach – Kakerlake. Sein Gesicht lief rot an, ja, sein ganzer bulliger Kopf nahm die feurig rote Farbe des Haars an, das seine Schädeldecke wie eine borstige Matte bedeckte.

Seine Donnerstimme übertönte alle. »Wer war das?«

Es wurde totenstill. Deshalb war Lassiter gut zu verstehen, als er ruhig und in normaler Lautstärke antwortete: »Ich war das. Ich habe gerade eine Kakerlake entdeckt.«

Wenn Stille noch stiller werden konnte, geschah es in dieser Sekunde. Doch die Sekunde ging nicht zu Ende, ohne dass es von neuem laut wurde.

Der wütende Rothaarige, den sie Cockroach nannten, knallte sein Bierglas auf die Theke. Der Knall ließ etliche Männer zusammenzucken, von ihm wegweichen. Es entstand Platz – auch für Lassiter.

Der Mann der Brigade Sieben lehnte nur drei Schritte entfernt mit dem Rücken an der Thekenkante. Die Umstehenden zogen sich auch von ihm zurück.

Im Handumdrehen hatten Lassiter und der Wütende mit dem roten Kopf freie Bahn vor der Theke. Auf zehn Yard Länge und vier Yard Breite gehörten die mit Sägemehl bestreuten Fußbodendielen ihnen und zwei Spucknäpfen entlang der Fußschiene.

Der Rotkopf musterte sein Gegenüber von Kopf bis Fuß. Dann schnaubte er: »Ich bin einer, der erst zuschlägt und dann Fragen stellt.«

Noch während er seine Ansage hervorstieß, walzte er los – auf den großen Mann zu, die erhobenen Pranken zu Fäusten geballt.

Lassiter grinste und ließ ihn kommen. Seiner Körperhaltung war nicht einmal anzusehen, ob er sich ernsthaft wehren wollte. Er sah vielmehr aus wie jemand, der den Ernst der Lage nicht erfasste. Und er machte alles noch schlimmer, indem er sagte: »Trotzdem bist du eine Kakerlake, die zu viel redet.«

Den Zuschauern stockte der Atem. Der Wütende stoppte seinen Vormarsch, als sei er gegen eine unsichtbare Wand geprallt. Sein Rammkinn sackte abwärts, und sein Mund stand offen. Ungläubig starrte er den großen Mann an.

Der Wüterich war eine Handbreit kleiner als Lassiter, dafür aber mit dem Körperbau eines Eichenschranks ausgestattet. Sein Gesicht verfärbte sich vom Purpurrot blinder Wut zu einem helleren, noch gefährlicher aussehenden Rot. Es schien die bevorstehende Explosion anzukündigen.

»Weißt du, was dir jetzt blüht?«, flüsterte er mit zornbebender Stimme.

»Ja. Es wird sich nicht vermeiden lassen«, antwortete Lassiter ungerührt. Er seufzte wie vor einer lästigen Aufgabe. »Ich werde dir eine Lektion erteilen müssen. Darauf läuft es hinaus, Rufus.«

Dem Rothaarigen blieb die Spucke weg. Er zitterte vor Wut. Die Knöchel seiner Riesenfäuste traten weiß hervor. In seinen graublauen Augen erglühte Hass. Er glich einem Dampfkessel unter Überdruck. Nichts brauchte er dringender als ein Ventil, um den Druck loszuwerden.

Nur die brennenden Fragen hielten ihn noch davon ab, sofort zuzuschlagen. Woher nahm dieser große Kerl seine Unverschämtheit, seine Respektlosigkeit? Und wie kam er dazu, den Spitznamen auszusprechen, den er, Rufus, wie die Pest hasste? Hinzu kam, dass er ihn gerade eben mit seinem Vornamen angeredet hatte, wo doch die meisten in dieser gottverdammten Stadt nur seinen Nachnamen kannten.

Roach.

Wenn sie den erst mal rausgekriegt hatten, dauerte es keine zwei Tage mehr, bis sie ihn Cockroach nannten. So war es immer, wenn er in eine fremde Stadt kam.

»Wer bist du, dass du mich kennst?«, stieß er hervor.

»Ich heiße Lassiter, und ich komme viel herum«, antwortete der große Mann bereitwillig. »Deshalb kenne ich Steckbriefe, die hier in LaMoure noch kein Mensch gesehen hat.«

Roach zog die buschigen Augenbrauen zusammen und knurrte: »Bist du ein Kopfgeldjäger?«

»Nein«, antwortete Lassiter. Er verkniff sich ein erneutes Grinsen und trieb es auf die Spitze: »Eher ein Kammerjäger. Ich jage …«

Das Wort »Kakerlaken« konnte er nicht mehr aussprechen, denn Rufus Roach stürzte sich mit einem Wutschrei auf ihn.

»Verdammter Hurensohn!«, brüllte der Wüterich. »Du bist tot!«

Mit einem Riesensatz überbrückte er die letzten zwei Schritte. Seine Dampfhammerfäuste flogen auf den Mann der Brigade Sieben zu – und hieben Luftlöcher.

Roach stieß einen Wutschrei aus, als ihn der eigene Schwung vorwärtsriss.

Lassiter war blitzschnell ausgewichen. Mit einem federnden Sprung nach rechts hatte er sich in Sicherheit gebracht. Den scharfen Luftzug der Riesenfäuste spürte er jetzt noch, als er das Geschehen aus sicherem Abstand beobachtete.

Der Vorstoß ins Leere trieb Roach den Zuschauern in die Arme. Jene, die in seiner Sprungrichtung standen und nicht schnell genug Platz machen konnten, fingen ihn gezwungenermaßen auf. Doch Roach dachte nicht etwa daran, Dankbarkeit zu zeigen.

Vielmehr ließ er seine Wut an den völlig verdatterten Männern aus. Schmerzensschreie ertönten, als er sich aus der Menschentraube freikämpfte, indem er mit seinen Knochenfäusten brutal um sich senste. Die Getroffenen wankten rückwärts – blutend und schreiend und bei den anderen schutzsuchend.

Lassiter konnte es nicht mit ansehen. Er fühlte sich verantwortlich. Letzten Endes hatte er den Mistkerl leerlaufen lassen. Deshalb tat er, was er tun musste, um es wiedergutzumachen.

Während Rufus Roach noch um sich schlug, um von den unfreiwilligen Helfern loszukommen, war Lassiter zur Stelle.

Mit einem raschen Handgriff langte er in das sich auflösende Menschenknäuel hinein. Er bekam Roach im Nacken zu fassen, am Kragen. Der Tobende war zu verdutzt, um sofort zu reagieren.

Deshalb gelang es dem großen Mann fast mühelos, den Kerl mit sich zu ziehen, weg von den Unbeteiligten. Doch die Leichtigkeit währte nicht mehr als zwei Sekunden.

Noch in Lassiters Griff, vor der Theke, erwachte Roach zu einem fäustewirbelnden Ungetüm. Nur einen Atemzug zu spät stieß Lassiter den Wüterich von sich. Deshalb erwischte ihn einer der unkontrollierten Hiebe noch, bevor er außer Reichweite war. Und auch seine Deckung hatte er noch nicht vollständig aufgebaut.

So konnte er nicht verhindern, dass ihm die geballte Knochenpranke von der Seite her auf den Brustkasten krachte.

Lassiter glaubte, seine Rippen splittern zu hören. Die Wucht des Hiebes schleuderte ihn nach links. Er verlor das Gleichgewicht, prallte mit der linken Schulter gegen die Theke. Vergeblich stemmte er sich gegen den drohenden Fall. Er konnte nicht verhindern, dass er an dem glatten Thekenholz abwärtsrutschte.

Es gab keinen Halt. Links und rechts von ihm waren nur die Spucknäpfe, und erneut stieß seine linke Schulter auf einen harten Widerstand. Diesmal war es die Fußschiene. Noch während der Schmerz durch seinen Körper raste, zog er die Beine an, um sich abzustoßen.

Sein Gegner sammelte sich zum neuen Angriff. Keine vier Schritte entfernt schüttelte Roach die Arme aus, öffnete und schloss die Fäuste und stapfte auf der Stelle – wie, um den richtigen Zeitpunkt fürs Losstürmen zu finden.

Mit der rechten Hand bekam Lassiter die Fußschiene zu fassen. Er stemmte den Oberkörper hoch, während er gleichzeitig mit der Kraft seiner Beinmuskeln nachhalf. Die Thekenwand gab ihm die notwendige Rückenstärkung. Rechtzeitig beugte er den Kopf vor, um nicht gegen die Vorderkante der Thekenplatte zu stoßen.

Er sah die erschrockenen Blicke der Zuschauer, und er hörte ihr entsetztes Raunen, als er versuchte, sich vollends aufzurichten.

Der Wüterich trampelte vorwärts.

Die Fußbodendielen bebten, als er auf Lassiter losging. Der Mann der Brigade Sieben sah das Unheil kommen – schneller als er es diesem Schrank von einem Kerl zugetraut hätte. Lassiter wusste, dass er es nicht mehr schaffen konnte, ganz hochzukommen. Deshalb wich er aus, warf sich nach rechts, als er die Thekenkante erst in Schulterhöhe spürte.

Doch abermals verblüffte ihn der Rothaarige mit seiner Schnelligkeit. Überdies hatte er die Seitwärtsbewegung des großen Mannes einkalkuliert.

Beide Fäuste trafen ihn gleichzeitig links neben dem Schlüsselbein. Ein Huftritt hätte nicht gewaltiger sein können. Lassiter hatte das Gefühl, dass sein Schultergelenk auseinanderflog und sich in sämtliche Bestandteile auflöste. Gleichzeitig kam es ihm vor, als würde er an der verdammten Theke festgenagelt.

Statt zurückzuweichen und zu einem neuen Hieb auszuholen, blieb der wutschnaubende, keuchende Kerl unmittelbar vor ihm. Lassiter sah den rotborstigen Schädel auf sich zukommen. Diesmal reagierte er buchstäblich im letzten Augenblick, ruckte zur Seite.

Sein Gegner brüllte wie ein Longhornbulle, als er hochsprang und den kantigen Kopf als Ramme benutzte. Nur der mächtige Unterkiefer traf ihn noch, und Lassiter hatte den Eindruck, sein linkes Ohr würde abgehobelt. Schmerz stach ihm vom Ohr bis in die Fußspitzen.

Trotzdem ließ er sich nicht stoppen und warf sich weiter nach rechts, um aus der Reichweite der Knochenfäuste zu gelangen.

Roach wuchtete sich abermals ins Leere. Mit dem kurzen Hochsprung schadete er sich nur selbst. Er prallte mit der Brust gegen die Thekenkante und sackte abwärts. Mit der vollen Last seines Körpergewichts krachte sein Gesicht auf das Hartholz der Theke.

Er röhrte los wie ein waidwunder Büffel. Die Schmerzen schienen mehr zu sein, als er verkraften konnte. Einen Moment lang wirkte er benommen wie ein angezählter Jahrmarktsboxer. Seine Beine begannen, einzuknicken.

Lassiter wirbelte herum, packte ihn rechtzeitig und zog ihn von der Theke weg. Die Stolperschritte des Wüterichs blieben unsicher, doch in seinem immer noch roten Gesicht zeichnete sich ab, dass er wach zu werden begann.

Lassiter handelte schnell. In der Mitte der freien Fläche verpasste er dem Kerl eine kurze Serie von brettharten Geraden. Jeder der Hiebe ließ den Schrank erzittern und brachte ihn den Bodendielen näher. Dann, endlich, streckte er sich auf dem Gemisch aus Sägemehl und Straßendreck.

Seine Bewusstlosigkeit würde jedoch nicht lange andauern. Doch die Demütigung würde für den Wüterich noch nicht ausreichen. In dem Punkt machte Lassiter sich nichts vor.

Er musste noch eins draufsetzen.

***

Beifallsrufe begleiteten Lassiter auf seinem Weg. Staunend hatten die Besucher des Saloons zugesehen, wie er den Bewusstlosen aufhob und ihn sich über die Schulter warf. Ohne erkennbare Anstrengung trug er ihn nun nach draußen.

Zielstrebig steuerte er auf die Remise zu, unter deren Dach sich eine große Pferdetränke befand. Der Trog, randvoll mit frischem, klarem Wasser, war zweieinhalb Fuß breit und mehr als fünf Mal so lang. Die Nachmittagssonne fiel bis unter das Remisendach und erlaubte den Zuschauern einen hervorragenden Blick auf das Geschehen.

Sie strömten aus dem Saloon ins Freie. Beifall klatschend scharten sie sich linker Hand zu einem großen Halbkreis zusammen.

»Das ist es, was er braucht!«, rief einer. »Eine Abkühlung!«

»Vielleicht wird er dann klarer im Kopf!«, ließ sich ein anderer vernehmen.

»Können Kakerlaken überhaupt schwimmen?«, prustete ein Dritter.

Die ganze, rasch anwachsende Publikumsschar brach in schallendes Gelächter aus.

Lassiter baute sich an der Längsseite der Tränke auf. Der Bewusstlose auf seiner Schulter begann, sich zu regen.

Rechts vor der Remise erschienen weitere Zuschauer – an erster Stelle Sabrina Hartfield, eine Schönheit mit strahlend blauen Augen und langem blondem Haar, das im Sonnenschein seidig schimmerte.

Sabrina wohnte im Nachbarhaus des Saloons. Dort musste sie das Gejohle gehört haben, und ein Blick aus dem Fenster hatte ihr gezeigt, dass der Beifall dem Mann ihres Vertrauens galt. Deshalb war sie herbeigeeilt, obwohl sie noch nicht vollständig angezogen war.

Sie trug Denimhosen mit Chapparals darüber, und die gekreuzten Revolvergurte lagen über ihren wohlgerundeten Hüften. Bis auf die Korsage war ihr Oberkörper noch nackt. Doch das störte sie nicht, denn als Showgirl war sie oft in freizügigen Kostümen auf der Bühne zu sehen.

Mit ihr waren die Eigentümer des Saloons, Efrem Gardiner und seine Mutter Polly, ins Freie geeilt. Auch sie wollten es nicht versäumen, das Geschehen zu beobachten.

Efrem war ein stattlich gebauter Mann von vierundvierzig Jahren. Er trug eine schwarze Weste über dem weißen Hemd sowie eine ebenfalls weiße lange Schürze über der Hose. Sein kahler Kopf, von einem dunklen Haarkranz umsäumt, glänzte wie poliert in der Sonne.

Polly Gardiner sah so mütterlich und gutmütig aus, wie es ihrem Wesen entsprach. Die Gäste des »Morningside Saloon« schätzten sie als gute Seele des Hauses. Sie hatte die Geschäftsführung längst an ihren Sohn übergeben, ließ es sich aber nicht nehmen, nach wie vor in der Küche das Regiment zu führen.

Der Wüterich fing an, zu zappeln.

Lassiter nahm an, dass er zu Bewusstsein kam. Deshalb rief er laut und deutlich: »Klar braucht er eine Abkühlung. Aber ich will dem armen Kerl ja nicht schon wieder wehtun. Also – schön langsam und vorsichtig.«

Abermals ertönte schallendes Gelächter, während Lassiter den Rotkopf langsam über seine Schulter abwärts gleiten ließ. Das Lachen der Zuschauer schwoll an, als der große Mann den Zappelnden behutsam dirigierte, damit er sich an den eisengerahmten Kanten des Trogs nicht den Kopf stieß.

Als er mit dem Hinterteil zuerst ins Wasser tauchte, stimmte Roach erneut wüstes Gebrüll an. Gleichzeitig begann er, mit Armen und Beinen um sich zu schlagen. Doch zu spät versuchte er, sich an der Trogkante festzuhalten.

Das Wasser spritzte hoch unter seinem verzweifelten Haltsuchen. Im nächsten Moment, als Lassiter den Kopf des Wüterichs ins klare Nass drückte, ging das Gebrüll des Kerls in lautes Gurgeln und Prusten über. Er schluckte, verschluckte sich und spie das Wasser in Fontänen aus.

Hustend und spuckend stemmte er sich gegen Lassiters Griff. Noch wilder schlug er um sich. Das Wasser gischtete höher. Zunehmend häufig traf er die Eisenkanten und fügte sich dadurch selbst Schmerzen zu. Den Halt, den er gebraucht hätte, um sich gegen Lassiters Fäuste hochzuziehen, fand er nicht.

Und erneut verstärkte der Mann der Brigade Sieben den Druck. Diesmal tauchte er den Mann vollends unter und ließ ihn das ganze Ausmaß seiner Niederlage spüren. Deutliche Panik befiel den Wüterich. Seine Hiebe und Tritte wurden heftiger, doch wie zuvor schadete er sich damit nur selbst.

Sein Hinterkopf berührte bereits den Boden des Trogs, und Luftblasen stiegen aus seinem weit aufgerissenen Mund, als Lassiter ihn hochkommen ließ und zwei Schritte zurückwich.

Roach keuchte lautstark, hustete wieder. Er schüttelte den Kopf wie ein Hund das durchnässte Fell. Wild rollte er mit den Augen, als wollte er sie aus den Höhlen springen lassen.

Einen Moment später schaffte er es, vollends aufzutauchen. Prustend, schnaufend und nach Atem ringend, gelang es ihm, den Oberkörper über die Trogkante zu heben.

Sabrina hatte von einem der angeleinten Pferde ein Lasso geholt und warf es dem Mann der Brigade Sieben zu. Er verstand ihre Absicht, formte eine Schlinge und rollte einen Teil des Seils aus.

Ehe Roach sich versah, warf Lassiter ihm die Schlinge über den Kopf und straffte das Lasso, indem er einen weiteren Schritt rückwärts machte.

Roach starrte ihn an, schien nicht zu begreifen, was mit ihm geschah. Er riss den Mund auf, brachte aber keinen Laut hervor. Bevor er dazu in der Lage war, hörte er das Knacken eines Revolverhahns.

Er warf den Kopf herum und blickte in die Mündung eines 45er Colts. Es war Sabrina, die den Sechsschüsser aus ihrem rechten Holster auf ihn richtete. Das immer noch gerötete Gesicht des bulligen Mannes schien zu versteinern. Von einer Frau bedroht zu werden, war die schlimmste vorstellbare Demütigung für ihn.

»Raus aus dem Wasser!«, kommandierte Sabrina schneidend.

Lassiter half nach, indem er am Lasso zog. Roach bebte vor Wut, gehorchte aber. Er rappelte sich in dem Trog auf, wälzte sich mühsam über die Seitenkante. Triefend vor Nässe kam er auf die Füße. Lassiter zog ihn um den Haltebalken und die Pferde herum.

»Das dritte ist seins«, rief Sabrina.

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