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Lassiter - Folge 2216

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und der Kartenkönig
  4. Vorschau

Lassiter und der Kartenkönig

Die wettergegerbten Gesichter der Mexikaner waren in glühendes Morgenrot getaucht. Der Trupp hatte auf den Hügeln nahe der Stadt Halt gemacht, von wo aus die Schule der Americanos gut zu sehen war. Das Haus mit den weißen Fassadenbrettern und dem hellroten Ziegelschornstein stand auf einem einsamen Streifen Prärie an der Straße nach Sun City.

»Dort ist es«, sagte Gregorio Marcello Barrientos und hob den Arm. Er war der Jüngste der Männer und zugleich ihr Anführer. »In diesem Haus verdirbt man die Seelen unserer Kinder.«

Die Männer in den Sätteln nickten und griffen nach ihren Gewehren. Sie waren wie Barrientos zum Äußersten entschlossen.

»Reiten wir!«, sagte einer von ihnen. »Schonen wir die Kleinen?«

Barrientos nickte kühl. »Tötet nur die Amerikanerin.«

Die erwartungsvollen Blicke der zwölf mexikanischen Kinder, denen Melinda Gardener an diesem Morgen das Alphabet beibrachte, unterschieden sich in nichts von den Blicken jener Kinder, die Melinda in den vornehmen Villen von Philadelphia und Maryland unterrichtet hatte. Die blondgelockte Lehrerin mit den stechend blauen Augen lächelte, deutete auf einen Jungen in der ersten Bank und forderte ihn auf, die erste Buchstabenreihe von der Tafel abzulesen.

»A-ah! B-beh! Z-zeh!«, stotterte Gonzáles, bevor ihn das Gelächter seiner Mitschüler verstummen ließ. In den Pausen gab der Junge öfter den Raufbold, zu dem die Mädchen bewundernd aufblickten, doch Melindas Leseübungen stellten ihn vor unüberwindliche Hürden. »Ich … ich kann’s nicht lesen, Señora

Über das zarte Gesicht der Dorfschullehrerin ging erneut ein Lächeln. Melinda war vor einem guten Jahr ins Bolham County gekommen und hatte ihren Dienst in einem der erbärmlichsten Schulhäuser aufgenommen, die sie in ihrem bisherigen Leben je betreten hatte. Die Tische und Bänke waren mit Staub bedeckt gewesen; die winzige Bibliothek in der Kammer neben der Tür hatte aus nicht mehr als einer zerfledderten Bibel und einer Ausgabe der »Civil Order of the New-Mexico Territory« bestanden. Die Kinder aus der nahen Mexikanersiedlung trieben sich lieber bei den lärmenden Casinos von Sun City herum, statt nebeneinander auf engen Bänken das Alphabet zu pauken.

»Lies es uns ein zweites Mal vor, Gonzáles!«, ermunterte Melinda den mexikanischen Jungen. Sie deutete mit dem Zeigefinger streng auf die übrigen Knaben im Klassenraum. »Wenn ich Gelächter von euch höre, setzt es etwas!«

Die Kinder verstummten und schlossen tuschelnd Wetten darüber ab, ob Gonzáles die Buchstaben zusammenbrachte oder nicht. Als der Raum still wurde, begann der Junge abermals zu lesen.

»Ah … Beh … Zeh … Deh …«, las Gonzáles. Er geriet erst ins Stolpern, als er beim Buchstaben »Q« anlangte. »Knu … Knu-knuju …«

Im Klassenraum hob neuerliche Heiterkeit an, die in Gekicher und Gejohle gipfelte. Melinda marschierte durch die Bankreihen und packte einen der Unruhestifter am Ohr. »So leicht machst du es dir nicht, Emilio! Keinen einzigen geraden Satz hast du letzte Woche herausgebracht, und jetzt lachst du über deinen Freund Gonzáles?«

Die blonde Lehrerin zerrte den Mexikanerjungen zum Fenster und versetzte ihm eine schallende Ohrfeige. Emilio begann zu schluchzen und hielt sich die gerötete Wange.

»Gonzáles ist ein gemeiner Kerl!«, verteidigte sich der Junge und verkniff sich die Tränen. »Er schlägt und ärgert die Mädchen, sobald Sie nicht hinsehen, Señora

Mit einem Seufzer gab Melinda Emilio frei und rieb sich die Stirn. Sie würde drei Kreuze machen, wenn diese unerzogenen Lausebengel einst eine Anstellung fanden und ihre Familien versorgten.

»Heilige Mutter Gottes«, murmelte Melinda und richtete den Blick aus dem Fenster.

Vor dem Schulgebäude stand ein Mexikaner in einem knöchellangen Staubmantel. Er trug ein Lederholster um die Hüfte, aus dem zwei chromglänzende Colts hervorschauten. Seine Hände schwebten drohend über den Revolvergriffen.

»Was zum Teufel …?«, flüsterte Melinda und schaute sich hilflos zu ihren Schülern um.

Der Mexikaner wies mit einer knappen Geste zur Vordertür des Schulhauses. Er bewegte die Lippen, als wollte er etwas sagen, beschränkte sich dann aber darauf, seine vorangegangene Geste zu wiederholen.

»Kommen Sie nach draußen, Ma’am!«, sagte er schließlich. »Gregorio Marcello Barrientos möchte mit Ihnen reden.«

Kalte Angst kroch Melindas Rücken hinauf.

Die junge Amerikanerin hatte zu viele Erzählungen über den berüchtigten Mexikanerboss gehört, als dass sie ihre Furcht hätte bezwingen können.

Mit einem forschen Handgriff öffnete Melinda das Fenster.

»Was will Barrientos von mir? Ich muss diese Kinder unterrichten. Ich werde Colonel Ingledow verständigen.«

Der Mexikaner ließ die rechte Hand langsam auf den Revolver darunter sinken. Er zog die Waffe zur Hälfte und wies aufs Neue zur Fronttür des Gebäudes.

»Komm heraus und rede selbst mit ihm! Die Kinder sollen in ihren Bänken bleiben.«

Die Dorfschullehrerin nickte und biss sich auf die Unterlippe. Sie band sich rasch das Kleid hinter dem Rücken neu und entsann sich des Oberstudienrats in Albuquerque, der sie ein »törichtes Weibsbild« geschimpft hatte. Sie hatte ihm berichtet, dass sie zu den Mexikanern im Bolham County wollte, worauf der ältere Herr mit den sanften Rehaugen die Fassung verloren hatte. Diese Menschen kämen geradewegs aus der Hölle, hatte der Alte geschäumt. Sie würde noch früh genug erfahren, was das bedeute.

»Komm schon!«, knurrte der Mann im Staubmantel ungeduldig. »Wir warten auf dich, Americana

Der schwarzgewandete Mexikaner schob den Revolver wieder ins Holster und verschwand aus Melindas Blickfeld. Die Lehrerin zitterte am ganzen Leib und drehte sich zögerlich zu ihren Schülern um. Sie durfte die Bewaffneten nicht warten lassen, wollte sie verhindern, dass den Kindern etwas zustieß.

»Hört mir zu, Kinder! Ihr lest einander das Alphabet vor, bis es jedem von euch leicht von den Lippen geht.« Sie sah ein Mädchen in der ersten Bankreihe an, dessen schwarze Zöpfe mit bunten Perlenbändern zusammengebunden waren. »Fernanda, du achtest auf anständiges Benehmen. Die anderen werden auf dich hören und alles befolgen, was du ihnen sagst.«

Um ihren Worten Nachdruck zu verleihen, ließ Melinda einen strengen Blick durch die Bänke wandern. Im Anschluss daran griff sie nach ihrem Schreibblock und verließ den Schulraum forschen Schrittes.

Als die Lehrerin ins Freie trat, hörte sie in ihrem Rücken, wie Fernanda das Alphabet zu lesen begann.

Scheu lächelte Melinda die Männer an, die mit grimmigen Mienen auf sie warteten.

»Bist du Melinda Gardener?«, fragte eine tiefe Stimme im Hintergrund. »La Americana?«

Es war die Stimme von Gregorio Marcello Barrientos. Der Mexikanerboss trat aus dem Trupp hervor und ließ einen .45er-Colt am Finger kreisen. Seine lockigen Haare waren zerzaust und staubig.

»Gib mir Antwort!«, donnerte Barrientos und schritt auf die verängstige Melinda zu. Er packte die blonde Frau und schüttelte sie. »Bist du die Americana, die aus Albuquerque gekommen ist?«

Die Lehrerin nickte bebend und starrte auf den Colt in Barrientos Hand. »Aus w-welchem Grund willst du das wissen?«

Der Mexikaner gab keine Antwort.

Er gab seinen Männern ein Zeichen, worauf die Berittenen einen engen Kreis um Melinda bildeten. Barrientos legte mit dem Colt auf die zitternde Blonde an und nahm einen tiefen Atemzug.

»Adios, Señorita!«

***

Das Heaven’s Inn war eine schäbige Herberge inmitten der Mexikanersiedlung von Bolham, deren Bretterverschläge und schlammverschmierte Zelte sich vom Rio Grande bis zu den ersten Ausläufern der Coyoteros Apaches erstreckten. Die Kutsche aus El Paso schlug einen weiten Bogen um die ärmlichen Behausungen und rollte nach fast vierstündiger Fahrt auf den ausgedörrten Platz vor dem Hotel. Sogleich umringte ein Dutzend mexikanischer Jungen das Gespann und streckte bettelnd die Hände aus.

»Haben Sie ein Herz, Señor!«, rief einer der Jungen einem dunkel gekleideten Herrn zu, der mit einer Ledertasche unter dem Arm die Trittstufe hinunterstieg. »Uns geht das Brot aus! Unsere Mutter kann uns kaum noch ernähren!«

Der Mann im schwarzen Gehrock zog sich den Hut tiefer in die Stirn, griff in die Hosentasche und förderte einen Vierteldollar hervor. Er gab dem zerlumpten Jungen die Münze und strebte anschließend auf die Einlasstüren des Heaven’s Inn zu.

»Gott mit Ihnen, Sir!«, rief der Junge dem Fremden nach und zeigte seine Errungenschaft den übrigen Kindern. Als die Schar bei den anderen Reisenden ohne Erfolg blieb, stoben die Jungen in alle Richtungen davon.

»Die Kröten bekommen mehr als genug von der Regierung!«, knurrte ein dickbäuchiger Mann, der auf der Veranda des Hotels stand. »Sie sollten diesem Abschaum nichts geben. Ist nicht gut für deren Moral. Ich lass sie wenigstens arbeiten, bevor sie etwas kriegen.« Er streckte dem fremden Kutschpassagier die Hand entgegen. »Harold Hammond, mein Name. Mir gehört das Heaven’s Inn. – Sind Sie der Kerl, der zwei Monate im Bolham County bleiben will?«

Der Mann im schwarzen Gehrock betrat die Veranda und tippte sich grüßend an den Hut. »So ist es«, gab Lassiter zur Antwort. »Ich möchte zu Frank Allen.«

»Zu Territorialverwalter Frank Allen?«, fragte Hammond und wischte sich die schweißigen Hände an seinem Wanst ab. »Hatte mich schon gewundert, was er um diese Stunde in der Bar zu suchen hat. Sitzt hinten am Piano.« Er winkte mit dem Arm. »Kommen Sie, ich bringe Sie zu ihm.«

Der schwergewichtige Hotelbesitzer wandte sich um und stapfte ins Foyer zurück. Er drehte sich einige Male nach seinem Gast um und führte Lassiter in die stickige Bar der Herberge. Am hintersten Tisch saß ein schmaler Mann Ende vierzig, der in einem zigarrenbrauen Jackett steckte. Er rückte sich die Krawatte zurecht und erhob sich. »Mr. Lassiter? Ich hatte Sie bereits erwartet.«

Die beiden Männer reichten sich die Hände und setzten sich erst nieder, als Hammond gegangen war. Der Mittelsmann von der Brigade Sieben musterte Lassiter eingehend.

»Sie kommen aus El Paso?«, fragte Allen und lächelte schmal. »Die Route ist nicht gerade eine Fahrt in die Sommerfrische.«

»Das Telegramm aus Washington ließ mir keine andere Wahl«, erklärte Lassiter. Er war in El Paso benachrichtigt worden, als er gerade das Tanzhaus von Jack McDowell besucht hatte. »Man hat meine unverzügliche Anreise gefordert.«

»Die Lage im Bolham County ist skandalös«, sagte Allen und schwieg, bis Hammond ihnen zwei Gläser Whiskey auf den Tisch gestellt hatte. Er prostete Lassiter zu und trank sein Glas in einem Zug leer. »Die mexikanischen Siedler machen dem Gouverneur zusehends Sorgen. Die ganze Gegend ist zu einem verdammten Schlachtfeld geworden.«

Der Mann von der Brigade Sieben hatte genug über das Bolham County gehört, um Allens Bemerkung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Der schmale Streifen Land, der vom südlichen Ufer des Zuñi Salt Lake bis hinunter zur Sierra de Burro reichte, galt als Hort der Sünde und des Verbrechens. Gemeinhin gab man den niedergelassenen Mexikanerfamilien die Schuld, doch die Wahrheit war, dass die nahegelegene Casinostadt Sun City den Abschaum sämtlicher angrenzender Bundesstaaten anzog.

»Bolham County ist seit jeher Sodom und Gomorrha«, erwiderte Lassiter und betrachtete den Niederschlag des bernsteinfarbenen Whiskeys im Glas. »Gibt man den Mexikanern wieder die Schuld?«

Allen nickte und stellte das leere Whiskeyglas vor sich auf den Tisch. Er hob den Blick und seufzte. »In den Augen der Regierung sind die Mexikaner die Wurzel allen Übels. Allein seit Jahresanfang haben sie ein Dutzend Raubzüge hinter sich gebracht.«

Der große Mann aus Albuquerque heftete den Blick auf die leeren Tische im Saloon. Er sann einen Augenblick lang vor sich hin und schaute wieder zu Allen. »Wer in Dreck und Müll haust, hat für Moral nichts übrig. Der Gouverneur muss dafür sorgen, dass diese Männer in Lohn und Brot stehen.«

Ein besorgter Ausdruck glitt über die schmalen Züge des Mittelsmannes. »Die Dinge sind komplizierter, als sie auf den ersten Blick scheinen. Die Mexikaner in dieser Gegend haben keine Rechte in Amerika. Sie sind ganz und gar der Gnade der United British Mining Company ausgeliefert.«

»Die Minengesellschaft in den Bergen?«, fragte Lassiter und hob die Brauen. »Die Gesuche aus dem Rekrutierungsbüro hängen selbst in El Paso aus.«

»Die United British braucht in ihren Bleiminen ständig neue Männer«, erklärte Allen und kniff die Lippen zusammen. »Vor zehn Jahren hat die Gesellschaft ein ganzes Dorf aus Mexiko umgesiedelt, damit die Männer bei der Company arbeiten können. Damals hat kein Mensch daran gedacht, dass die Leute eines Tages zurückkehren wollen. Man hat dem Bolham County einen Sonderstatus verpasst, damit die United British keinen Ärger mit der Einwanderungsbehörde bekommt. Die Familien gehören weder nach Mexiko noch nach Amerika.«

»Hat man ihnen die Papiere entzogen?«, wollte Lassiter wissen. Er hielt das Glas in die Luft und orderte einen weiteren Whiskey. »In dem Fall begreife ich, dass sie für Unruhe sorgen.«

Der Mittelsmann zog die Stirn kraus und starrte Lassiter an. »Sie mussten alles abgeben, ehe sie eine Parzelle Land erhielten. Geburtsurkunden, Heiratspapiere, Taufscheine. Es ist alles verschwunden. Man will die Familien an einer Rückkehr nach Mexiko hindern. Die United British hat sie zu Arbeitssklaven gemacht.«

»Dann muss die United British über Recht und Ordnung im County wachen«, sagte Lassiter. Er verstummte für kurze Zeit, als Hammond ihm den Whiskey servierte. »Die Minengesellschaft trägt Verantwortung für ihre Arbeiter.«

»Vor dieser Pflicht hat sich die Gesellschaft nie gedrückt«, antwortete Allen und faltete die Hände. »Die Minenarbeiter hatten Unterkünfte und bekamen sogar Prämien ausgezahlt. Vor einigen Jahren jedoch hat sich Direktor Charles Stansbury mit einem Casinobetreiber namens Joseph Earle eingelassen. Earle überzeugte Stansbury, die Sonderverwaltung im Bolham County dafür zu nutzen, ein Casino und ein Tanzhaus zu errichten. Der Kerl wollte die strengen Glücksspielregelungen im New-Mexico-Territorium aushebeln.« Allen zuckte mit den Schultern. »Nach ein paar Wochen hatte Earle Stansbury weichgekocht. Mit dem Frieden im County war es damit vorbei.«

»Weil die Mexikaner ihre Löhne an den Spieltischen ließen?«, fragte Lassiter.

Sein Gegenüber schüttelte umgehend den Kopf.

»Die Mexikaner haben nicht einmal Zutritt in Sun City«, erwiderte Allen. »Das Problem sind die Tausende Amerikaner, die sich’s in Sun City gutgehen lassen. Das Casino spielt offenbar so viele Dollars in die Kassen von Earle und Stansbury, dass Stansbury die United British nicht mehr braucht. Er hat das Fördervolumen um die Hälfte verringert, weshalb Hunderte Mexikaner im County auf der Straße stehen. Sie verdienen kein Geld mehr und haben ’ne Stinkwut auf die Countyverwaltung. Aber nach Mexiko zurück dürfen sie nicht. Also zündeln sie, wo es nur geht.« Der hagere Mittelsmann sprach leiser und senkte den Kopf. »Vor einer Woche haben sie die Dorfschullehrerin Melinda Gardener umgebracht. Sie war aus Albuquerque hergekommen, um den Mexikanerkindern das Lesen beizubringen. Für die Mexikaner ist eine Amerikanerin jedoch die Ausgeburt des Teufels.«

Von der Straße drang der Hufschlag der davontrabenden Kutschpferde in die Hotelbar. Die Fünf-Uhr-Kutsche fuhr hinauf zum San José River, von dem aus es hinüber nach Albuquerque ging.

»Was hat die Brigade Sieben vor?«, fragte Lassiter mit ruhiger Stimme. »Worin besteht mein Auftrag?«

Die tiefen Falten im Gesicht des Mittelsmannes ließen den Schluss zu, dass sich Allen über die Befehle aus Washington ebenfalls den Kopf zerbrochen hatte. Der Territorialverwalter gab einen tiefen Seufzer von sich. »Die Brigade Sieben möchte die Mexikaner in einer Geheimoperation nach Mexiko zurückbringen. Es gibt keinen offiziellen Weg. Die Kontrakte mit der United British Mining Company würden Gouverneur Wallace in schwere Bedrängnis bringen. Man würde der Company eine solche Summe Gelder schulden, dass nicht einmal Washington über eine diplomatische Lösung nachdenkt.« Er schwieg und fuhr in dringlicherem Tonfall fort. »Sie müssen diese Familien nach Mexiko bringen, Lassiter. Wir sprechen von hundertfünfzig Menschen, die von einer Horde Gesetzloser angeführt werden. Die Widerstandsbewegung schart sich um einen Mann mit Namen Gregorio Marcello Barrientos. Er ist der Schlüssel zu den Herzen der übrigen Mexikaner.«

»Wo finde ich Barrientos? Ist er in Socorro?«

»Wir vermuten es«,

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