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Lassiter - Folge 2210

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Gnadenbrot für einen Sheriff
  4. Vorschau

Gnadenbrot für einen Sheriff

»Einen Moment, Mr. Waller!«

Er war gerade auf dem Weg zum Drugstore, als der Postbote erschien. Mürrisch fingerte er mit der Rechten in der Hosentasche, in der nur noch etwas Kleingeld klimperte. Letzte Nacht hatte er beim Pokern eine Menge Geld verloren. Sogar Pferd und Sattel hatte er verspielt. Es war die dümmste Idee seines Lebens gewesen, sich zu dem gerissenen Roy Johnson an den Tisch zu setzen. Wenn Sally davon erfuhr, würde sie an die Decke gehen.

»Ein Brief für mich?«

»Ja, ein Einschreiben, Mister. Hier, bitte.«

Sid Waller unterschrieb und riss das Kuvert auf. Als er den Text überflogen hatte, schöpfte er neue Hoffnung. Roy Johnson bot ihm ein Tauschgeschäft an: Für eine Nummer mit Sally wollte er das Pferd und den Sattel zurückgeben. Waller brauchte nur zu unterschreiben …

Es war an einem Vormittag im Mai, als der Friseur Ben Brumont seinen kleinen Kutschwagen vor dem Sheriff’s Office von Tanglewood zum Stehen brachte. Er zog die Handbremse, sprang vom Kutschsitz und lockerte seine steif gewordenen Beine. Dabei klopfte er sich den Staub aus dem Gehrock.

Aus dem offen stehenden Fenster der Amtsstube drang die Stimme einer Frau.

Da öffnete sich die Tür. Amalie Brandstetter trat auf den Bohlensteig. Sie war eine kleine, pummlige Matrone mit grau durchwirktem Haar und auffallend blasser Hautfarbe. Als Vorsitzende von Helping Hands, des örtlichen Wohltätigkeitsvereins, hatte sie sich mit ihren Aktionen bis weit über Tanglewoods Grenzen hinaus einen Namen gemacht. Hinter vorgehaltener Hand wurde sie von den Leuten Brandy genannt.

»Guten Morgen, Ma’am.« Artig lüftete Brumont den Hut.

Ohne ein Wort hielt die Frau ihm eine mit frommen Sprüchen beklebte Sammelbüchse hin.

Der gutmütige Brumont steckte ein Zehn-Cent-Stück in den Schlitz.

Amalie Brandstetter bedachte ihn mit einem finsteren Blick. Ohne ein Wort des Dankes raffte sie die Röcke und watschelte über die Straße.

Sheriff Jeb Bounce, ein stämmiger Geselle in Cowboyhemd und abgewetzter Lederhose, trat vor die Tür. Er rollte mit den Augen und blähte die Backen. »Zehn Minuten mit Brandy sind anstrengender als eine Nacht in Rosy Armbrusters Puff.«

»Was wollte sie denn von dir?«

»Es ging um die Hellseherin, die bei mir im Jail sitzt. Brandy verlangt, dass ich sie zu einer Spende für die Helping Hands vergattere.«

»Und? Hast du?«

»Nein, denn das wäre Nötigung.« Der Sheriff grinste. »Was hast du auf dem Herzen, Ben?«

»Roy Johnson.«

Bei der Nennung des Namens verdüsterte sich Bounces Gesicht. »Du lieber Himmel, bleibt mir denn heute gar nichts erspart?«

»Du musst Johnson das Handwerk legen, Jeb. Es kann unmöglich so weitergehen.«

Der Sheriff gab einen grunzenden Laut von sich.

»Du kennst mich, Jeb«, ereiferte sich der Friseur. »Ich bin nicht der Typ, der aus einer Mücke einen Elefanten macht. Aber was zu viel ist, ist zu viel.«

Der Sheriff winkte ihn ins Office.

Es war eine typische Amtsstube – möbliert mit einem Schreibtisch aus Ponderosa-Kiefernholz, ein paar Hockern, einem Gewehrständer mit drei Repetierbüchsen, einem Regal mit Akten und Büchern sowie einer Truhe, auf dessen gewölbtem Deckel einige mit Blumenornamenten bestickte Kissen lagen. Auf den Dielen war mit Sägemehl vermischter Sand verstreut. Über einem Hocker mit zerkratzter Sitzfläche hingen Steckbriefe von Jesse James und Lobo Hendrix.

Sheriff Bounce zog die Tür hinter sich zu. Dann ging er zum Fenster und ließ die Scheibe sinken. »Johnson ist eine harte Nuss. Du weißt ja selbst, Ben, zu was der Schurke fähig ist, sobald es um seinen eigenen Vorteil geht. Man muss vorsichtig sein. Wer sich mit ihm anlegt, braucht einen langen Atem. Also, was hast du gegen den Ganoven vorzubringen?«

»Ich will ihn anzeigen.«

»Wow

Brumont setzte sich auf den Hocker unter den Steckbriefen. Er atmete tief durch, ehe er sprach. »Als gesetzestreuer Bürger kann ich dem kriminellen Treiben in der Stadt nicht länger zuschauen. Deshalb bin ich hier.«

Der Sheriff ging zum Regal, griff hinter die Akten und brachte eine angebrochene Flasche Whiskey zutage. »Geschenk von einem dankbaren Mitbürger. Zum Glück gibt es in Amerika nicht nur Halsabschneider und Desperados. Gönnen wir uns einen Drink?«

Brumont zögerte, dann nickte er.

Rasch waren zwei Gläser gefüllt. Die Männer prosteten sich zu und tranken. Dann setzte sich Bounce hinter den Schreibtisch, legte ein Blatt Papier zurecht und tunkte die Feder in das Fass mit der Tinte. Er sah seinen Besucher aufmunternd an. »Schieß los, Ben, immer frei von der Leber weg. Was hat Johnson dir angetan?«

»Nichts, Gott sei Dank. Ich bin wegen eines Nachbarn hier.«

Auf der Mainstreet rumpelte ein mit Bauholz beladener Murphy-Wagen vorüber. Die Bullen stemmten sich in das Geschirr. Der Wagenlenker, der neben dem Gespann ging, knallte mit der Peitsche. Es hörte sich an, als hätte jemand einen Schuss abgefeuert.

Der Sheriff kratzte sich am Kopf. »Du willst Johnson anzeigen – wegen eines Nachbarn? Warum kommt der Nachbar nicht selbst?«

»Er hat Angst.«

»So, so, Angst hat er.« Sheriff Bounce nahm seinen Hut vom Kopf und legte ihn an die Kante des Schreibtischs. »Hast du dir gut überlegt, was du da tun willst, Ben? Du bist gerade dabei, den Tiger am Schwanz zu ziehen, das ist dir doch klar, oder?«

»Yeah

»Nun gut, lass hören.«

Der Friseur gab die Geschichte seines Nachbarn wieder, der ihn am Abend zuvor voller Verzweiflung aufgesucht hatte. Der Mann hieß Sid Waller und hatte ein handfestes Problem: Er verspürte den zwanghaften Drang zum Pokern. Beim Spiel war er an Roy Johnson geraten, der ihm das Fell über die Ohren gezogen hatte. Waller hatte alles verloren, sogar Pferd und Sattel.

»Pech gehabt.« Der Sheriff hatte noch kein Wort geschrieben. »Was zum Henker denkt sich Sid Waller? Er sollte einen großen Bogen um die Spieltische machen. Warum tut er’s nicht?«

»Da liegt der Hund ja begraben.« Brumont kreuzte die Arme über der Brust. »So einfach ist das nicht. Wenn das Spiel zur Sucht wird, ist guter Rat teuer. Wie dem auch sei – Johnson hat ihm ein Angebot gemacht. Er will Waller das Verlorene zurückgeben, wenn der ihm seine Frau … hm … leihweise zur Verfügung stellt.«

Einen Moment war Stille, bis auf das Summen der Fliege an der Fensterscheibe, das nun unnatürlich laut klang.

»Er will mit Wallers Frau ins Bett?« Der Sheriff legte die Schreibfeder hin. »Und was in aller Welt soll ich deiner Meinung nach unternehmen? Die Kerze halten?«

»Johnson ist ein Falschspieler«, fuhr Brumont fort. »Ein ganz übler Betrüger. Das pfeifen die Spatzen von den Dächern. Und deshalb sind die Forderungen null und nichtig, die der Kerl an seine Mitspieler stellt. Der Typ gehört hinter Gitter, meinst du nicht auch?«

»Sieh dich vor.« Der Sheriff fuhr sich durch sein kurz geschnittenes Haar. »Mit solchen Behauptungen kann man sich ganz schön in die Nesseln setzen.«

»Es ist nicht nur eine Behauptung«, widersprach Brumont. »Es gibt einen Zeugen, der das Spiel beobachtet hat.«

»So, so, einen Zeugen gibt es.«

»Er kann die Sache ins Rollen bringen.«

»Klingt vielversprechend«, meinte Bounce. »Hat dein Zeuge genug Mumm, seine Beobachtungen vor aller Welt zu wiederholen? Auch vor Gericht, wenn’s sein muss?«

Die Frage brachte Brumont durcheinander. Bei dem Zeugen handelte es sich um Larry, den Barkeeper. Vielleicht würde Larry kalte Füße kriegen, wenn er gegen Roy Johnson aussagen musste. Im Übrigen war Larry nicht ganz nüchtern gewesen, als er die Sache mit Johnsons Betrügereien angeschnitten hatte.

»Ich weiß nicht«, murmelte Brumont. »Ich weiß nicht, ob Larry die Eier dazu hat.«

»Aber ich weiß es«, sagte der Sheriff. »Der Kerl fällt um wie ein nasser Sack, wenn Johnsons Revolverhaie ihn in die Mangel nehmen. Dafür lege ich die Hand ins Feuer.«

Eine Zeitlang sprach niemand ein Wort.

Die Fliege summte noch immer.

Der Sheriff trat ans Fenster und schob es ein Stück höher. Das Insekt fand den Schlitz und flog davon. »Willst du Roy Johnson immer noch anzeigen, Ben?«

»Geh zum Teufel, Jeb!« Brumont winkte wegwerfend ab, dann stand er auf und ging hinaus. Er brauchte unbedingt frische Luft, denn ihm war speiübel zumute.

***

Auch Sheriff Bounce brauchte Luftveränderung.

Er verriegelte das Büro und ging zum Jail, das sich auf dem Hinterhof des Grundstücks befand. Er wollte nach seiner einzigen Gefangenen sehen – der Hellseherin Mona Ricci. Der Richter hatte die junge Frau zu zehn Tagen gesiebter Luft verdonnert, abzusitzen im City Prison von Tanglewood. Mona hatte einen Wechsel gefälscht, um sich Bargeld zu verschaffen. Obwohl sie gegen das Gesetz verstoßen hatte, fand Bounce sie ungemein sympathisch. Ein Jammer, dass er sie bald freilassen musste!

Mona kauerte auf der Pritsche und legte Karten. »Hallo, Bounce«, sagte sie, als er eintrat.

»Wie geht’s, Mona?«

»Prächtig, und Ihnen?«

»Auch prächtig.«

Sie lachte. »Vorhin hab ich die Stimme von Brandy Brandstetter gehört. Was wollte sie? Geld schnorren?«

»Ja, es ist immer dasselbe.« Er unterdrückte einen Seufzer. Wie immer schlug sein Herz schneller, wenn er seine Gefangene ansah. Mona war eine Frau von knapp dreißig Jahren, mit großen dunklen Augen und einem fein gezeichneten Mund. Mit ihren Kurven hätte sie glattweg den ersten Preis bei einem Pin Up-Wettbewerb gewonnen. Sie trug einen langen Leinenrock, eine helle Bluse und ein kurzes Jäckchen, das an den Ellbogen mit Lederherzen ausgebessert worden war. Der dünne Stoff über ihrer Brust war bis zum Zerreißen gespannt.

»Haben Sie was zu rauchen dabei?«, fragte sie.

Er reichte ihr eine Selbstgedrehte durch das Gitter.

»Feuer?«

Ein Schwefelholz flammte auf. Die Spitze der Zigarette geriet in Brand. Mona berührte seine Hand, während sie zog.

Bounce spürte, wie er eine Gänsehaut bekam. Am liebsten wäre er in die Zelle gestürmt und hätte Mona rücklings auf die Pritsche geworfen. Allein die Vorstellung daran bescherte ihm aufsteigende Hitze.

Die Zigarette brannte. Er ließ das Hölzchen fallen und trat die Glut langsam aus.

Die Hellseherin hatte die Karten eingesammelt und unter die Matratze geschoben. Jetzt wandte sie sich an den Sheriff. »Geben Sie mir Ihre Hand!«

»Wie? Was?«

»Ihre Hand, geben Sie sie mir.«

Er war irritiert. »Aber warum?«

Sie blies einen Rauchring. »Schon vergessen? Ich kann in die Zukunft sehen.«

»Humbug. Ich glaube nicht an solche Possen.« Er hakte einen Daumen in den Hosenbund. »Bei allen Teufeln – ich glaube nur an Dinge, die ich sehe und die ich anfassen kann.«

»Anfassen?« Mona hüllte sich in Rauch.

In ihren Augen funkelte Spott. Er merkte, dass er rot wurde. Für einen Moment hatte er das Gefühl, dass sie seine lüsternen Gedanken lesen konnte. Das war natürlich Unsinn. Kein Mensch konnte die Gedanken eines anderen lesen. Oder doch?

»Ihre Hand, Bounce«, sagte sie.

»Also gut, warum nicht?« Er gab sich einen Ruck, streckte seine Rechte durchs Gitter.

»So geht das nicht.« Die Gefangene nahm die Zigarette aus dem Mund und tupfte Asche auf den Boden. »Zu viel Eisen zwischen uns. Sie müssen schon in meine Suite kommen.«

Er zögerte nur eine Sekunde, dann schloss er auf und trat in die Zelle.

Mona hatte sich hingesetzt und ein Bein über das andere geschlagen. Bounce blieb vor der Pritsche stehen und hielt der Frau seine nach oben gekehrte rechte Hand hin.

Im Schein des hereinfallenden Tageslichts beäugte sie die Linien auf seiner Handfläche. Er beobachtete ihr Gesicht, konnte aber nicht die geringste Gefühlsregung ausmachen. Mona hatte ihr Mienenspiel perfekt im Griff. Rauch quoll aus ihrem Mund. Er inhalierte ihn und hatte das Gefühl, er wäre mit der Frau verbunden.

»Na, was haben Sie entdeckt, Mona?«, fragte er, als sie seine Hand losließ.

Sie sah zu ihm auf.

Er gab sich forsch. »Bin ich noch zu retten?«

Sie malte mit dem Zeigefinger ein Kreuz auf seine Handfläche.

»Wie ist es um mich bestellt?«, bohrte er. »Nun reden Sie schon.«

Sie legte den Kopf schief. »Haben Sie die Tür zum Hof abgeschlossen?«

»Warum fragen Sie?«

»Weil ich nicht möchte, dass man uns überrascht, wenn …«

»Wenn?« Er hing an ihren Lippen.

»… Ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht«, vollendete sie ihren Satz.

Er schob seinen Hut höher. »Mein sehnlichster Wunsch? Den haben Sie aus meiner Hand gelesen?«

»Kinderspiel.« Sie saugte an der Zigarette und blies ihm ein Rauchwölkchen ins Gesicht. Er atmete es ein und stieß es durch die Nasenlöcher wieder aus.

Bounce war wie vom Donner gerührt. Es kam ihm so vor, als hätte er den Jackpot in der Lotterie geknackt. Letzte Nacht war ihm Mona im Schlaf erschienen, und zwar in Unterwäsche. In seiner Fantasie war sie zu ihm ins Bett geklettert und hatte ihn aufgefordert, sie zu lieben. Bis dahin war der Traum ganz nett gewesen. Aber dann kam das dicke Ende. Als er den Liebesengel neben sich anfassen wollte, stieß er mit der Hand gegen eine Wand aus durchsichtigem Glas. Er hatte versucht, die Barriere zu durchbrechen, konnte sie aber nicht überwinden. Mit einem Fluch auf den Lippen war er aufgewacht.

Doch nun war die Wirklichkeit weitaus schöner als der Traum.

Als Bounce sich aus den Fängen seiner Fantasie löste, fand er sich mit heruntergelassener Hose auf der Pritsche in der Zelle sitzen. Mona kauerte zwischen seinen Schenkeln. Sie umschloss den Schaft seines Pints, als hielte sie einen Peitschenknauf in der Hand. In mäßigem Tempo ließ sie die Vorhaut vor- und zurückgleiten. Dann stülpte sie ihre Lippen darüber und bewegte den Kopf auf und ab.

Bounce flüsterte ihren Namen, während er auf ihre entblößten Brüste mit den braunen Spitzen blickte.

Sie sah zu ihm auf, mit aufgeplusterten Wangen. Hinter ihr züngelte der Rauch der nur halb ausgedrückten Zigarette gegen die Decke.

Bounce fasste zu. Das Haar zwischen ihren Beinen kitzelte ihn an den Fingern. Nach einiger Zeit schob er einen in sie und bewegte ihn hin und her. Am Anfang war die Spalte noch eng und trocken, wurde dann aber schnell feucht.

Mona Ricci erwies sich als zärtliche Liebhaberin. Bounce konnte sich nicht daran erinnern, dass eine Frau schon einmal so liebevoll mit ihm umgegangen war. Möglicherweise lag das daran, dass er bisher nur mit Damen das Lager geteilt hatte, für die ein Schäferstündchen nicht mehr als ein Geschäft war.

»Leg dich auf den Rücken«, sagte Mona.

Bounce gehorchte und kletterte auf die Pritsche. Auf der Straße brandete Hufgetrappel auf, das aber schnell wieder leiser wurde und verklang. Für ein paar Sekunden glitten seine Gedanken zu Roy Johnson, dem er so gern einen Denkzettel verpasst hätte, aber ihn immer wieder laufen lassen musste, weil er dem aalglatten Kerl nichts nachweisen konnte.

Ein Blick auf die pendelnden Brüste seiner Gespielin verjagte die Sorgen.

Mona setzte sich auf ihn. Auf ihrer Haut glänzte ein dünner Schweißfilm. Die Spitzen ihres langen Haares baumelten auf seine Brust. Er hob die Hände und presste sie auf die Twins. Derweil angelte Mona nach seinem Pint. Zielsicher dirigierte sie ihn zwischen ihre gespreizten Schenkel. Als sie ihren Hintern hob und Bounce die Verbindung zwischen ihren Leibern herstellte, entschlüpfte ihm ein inbrünstiger Seufzer.

Während Mona ihn ritt, beugte sie sich weit vor, sodass ihm ihre Brüste ins Gesicht hingen. Er schnappte nach ihnen, und wenn er eine erwischt hatte, biss er sanft hinein. Jedes Mal, wenn er es tat, gab die Frau einen seltsamen Laut von sich.

Er starrte sie an. Monas Wangen waren gerötet. Ihr Mund stand leicht offen und entblößte zwei nahezu makellose Zahnreihen. Hin und wieder stahl sich die Zunge hervor und beleckte die Lippen.

Jetzt legte Mona sich auf ihn, wobei sie ihr Becken etwas anhob. Mit sanften, kreisenden Bewegungen verwöhnte sie seinen bis zum Bersten geschwollenen Sporn. Bounce kostete das herrliche Kribbeln aus. Da er etwas aus der Übung war, versäumte er, rechtzeitig inne zu halten. Er kam, und Mona drückte ihren Schoß fest auf seinen. Bounce genoss die Wohltat in vollen Zügen.

Als ihre Erregung vergangen war, lagen sie eine Zeitlang ermattet nebeneinander. Er hatte den Kopf aufgestützt und betrachtete die Frau nachdenklich. Sie hatte die Augen geschlossen, und es sah so aus, als ob sie schliefe. Aber er wusste, dass sie wach war.

Schließlich stand er auf.

Mona griff nach ihrer Bluse und krempelte die Ärmel um. »Noch drei Tage, dann bin ich frei«, sagte sie.

Er blickte auf sie hinab. »Wohin wirst du gehen?«

»Irgendwohin, wo es Menschen gibt, die ihre Zukunft wissen wollen.«

»Warum bleibst du nicht hier?«

Sie kräuselte die Stirn. »Hier in Tanglewood?«

»Hier bei mir«, korrigierte er. »Du bist die Frau, auf die ich mein ganzes Leben gewartet habe.

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