Logo weiterlesen.de
Lassiter - Folge 2207

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Scharfe Ladys, heiße Ware
  4. Vorschau

Scharfe Ladys, heiße Ware

Die jungen Frauen in der Scheune von Richard Palms waren in großer Furcht. Sie hatten frisches Rouge aufgelegt und sich das Haar gegenseitig zu eleganten Dutts gesteckt, wie es der Zeremonienmeister von den drei Waisen gefordert hatte. Am Leib trug jedes Mädchen nichts als ein durchscheinendes Nachtgewand.

»Werden … werden sie es tun?«, fragte die Jüngste – kaum volljährig – schaudernd. Sie hatte hellblondes Haar und ein sanftes Engelsgesicht. »Werden sie uns … entjungfern?«

Die beiden Älteren zuckten mit den Schultern. »Wer weiß das schon, Kleines?«, antwortete eine von ihnen. »Es liegt nicht in unserer Hand …«

Über vierzig Einspänner und andere Kutschen waren auf der Palms Ranch zusammengekommen, als die Brüder Solomon, Levi und Amos Barrow am Abend eintrafen. Der Großteil der Gäste hatte sich bereits in die abgelegene Scheune begeben, in der – so hatte es Senator Kenneth Roberts verfügt – ein Altartisch und eine Tribüne für die Oberen der Loge errichtet worden waren. Über dem Altar hing die zerfetzte Konföderiertenflagge aus dem letzten Gefecht von Edmund Kirby Smith gegen Unionsgeneral Nathaniel P. Banks. Die Barrow-Brüder hielten vor der Flagge andächtig inne, bevor sie zu ihrem Platz unterhalb der Oberen-Tribüne geführt wurden.

Der Zeremonienmeister betrat die Scheune durch eine Seitentür. Er trug eine schwarze Samtrobe und breitete segnend die Arme vor der Versammlung aus.

»Hochgeschätzte Brüder und Schwestern der Sons of Grace!«, tönte die Stimme des Schwarzgewandeten über die Köpfe hinweg. »Seit Monaten und Wochen sind unsere Herzen und Seelen auf diesen Tag gerichtet. Sie sind voller Hoffnung über das Bevorstehende und voller Wehmut über das Vergangene.« Er verstummte und ließ die Arme sinken. »Die Sons of Grace haben schwere Zeiten durchgestanden, die unserer Mission erheblichen Schaden zugefügt haben. Unsere Leitschnur ist der Wille Gottes, doch unser Schwert sind die Taten jener tapferen Männer und Frauen, die sich zum Dienst in der Loge berufen fühlen.«

Durch die Reihen der Logenmitglieder ging ein zustimmendes Nicken. Die Barrow-Brüder steckten die Köpfe zusammen und tuschelten verstohlen miteinander.

»Die sollen sich das Bibel-Geschwafel in die Haare schmieren!«, brummte Solomon Barrow. Er war ein Hüne von fast zwei Metern, der in einer zu kleinen Leinenjacke steckte. »Ich will die verdammte Urkunde und heraus aus dieser stickigen Hütte!«

»Die Urkunde wird man uns erst zum Schluss geben«, raunte Levi Barrow und schürzte die Lippen. Mit seiner spindeldürren Gestalt und den hohlen Wangen war er das Gegenbild zu seinem älteren Bruder. »Die Satzung schreibt vor, dass wir unseren Eid vor wenigstens fünfzig Angehörigen der Loge ablegen müssen.«

»Und … und ’ne Jungfrau gibt’s obendrein!«, meinte Amos Barrow aufgeregt. Er war der Jüngste und trug den ausrangierten Gehrock seines Bruders Levi. »’ne schöne, pralle Jungfrau!«

Die strenge Stimme des Zeremonienmeisters mahnte wieder zur Ruhe. Man hatte das Brüdertrio davor gewarnt, sich in die Hände der Sons of Grace zu begeben. Doch Solomon hatte die Entscheidung für sie alle drei getroffen. Die Loge hatte Macht in Louisiana. Sie gebot über die Kriegskredite, die aus Washington an den Mississippi flossen. Bedeutende Posten in den Verwaltungsbüros der Stadt Mansfield und der näheren Umgebung waren mit Männern der Sons of Grace besetzt. Sie unterbanden den Verkauf von Plantagen an frühere Sklaven, schützten die Interessen der einstigen Besitzer und entschieden somit über Wohl und Wehe eines Countys, das vom Bürgerkrieg schwer getroffen worden war. Wer auf einen grünen Zweig kommen wolle, pflegte Solomon seinen Brüdern zu sagen, müsse sich mit den Mächtigen einlassen.

Oder wollt ihr wie Vater enden, verdammt noch eins?

Der Appell hatte besonders bei dem hasenfüßigen Amos verfangen, der das Testament seines Vaters noch immer in Ehren hielt. Mit zitternder Hand hatte George Barrow darin festgehalten, dass sich keiner der Brüder nach dem Krieg an krummen Geschäften beteiligen solle. Wurde einer seiner Söhne wortbrüchig, sollte die Barrow-Ranch künftig der Mansfield Light Infantry Veterans Association gehören.

Fünf Jahre nach dem Krieg war von der stolzen Ranch indes kaum etwas übrig. Das Haupthaus war bis auf die Grundmauern niedergebrannt und gab ein trostloses Zeugnis dafür ab, dass sich General Smith an dieser Stelle heldenhaft gegen Banks’ Unionstruppen zur Wehr gesetzt hatte.

»Schreiten wir nun zur Aufnahme jener drei Brüder, die uns in Mansfield zu neuem Glanz und frischer Glorie verhelfen werden«, rief der Zeremonienmeister und deutete auf die Barrow-Brüder. »Solomon, Levi und Amos! Kommt zu mir an den Altar!«

Die Brüder setzten sich in Bewegung und begaben sich unter dem Raunen der Menge zum Altartisch. Der Zeremonienmeister forderte sie zu einem Kniefall unter der zerfetzten Konföderiertenflagge auf und nahm die Statuten der Loge hervor. Das Konvolut war in graues Rindsleder gebunden und mit dem goldgeprägten Namen der Loge beschriftet.

»Hebt die Hände und legte sie auf die heiligste unserer Schriften!«, rief der Zeremonienmeister und deutete streng auf die Statuten. Als die Brüder seinem Befehl Folge leisteten, fuhr er fort. »Die Aufnahme in die Sons of Grace ist ein Pakt auf Lebenszeit. Die Loge wird zum Zeichen eures Lebens und euer Leben zum Zeichen der Loge.« Er ergriff nacheinander die Hände von Solomon, Levi und Amos und drückte sie fest auf das Buch. »Mit dem Schwur erkennt ihr die Überlegenheit der Sons of Grace an, die Auserwählten Gottes in unserer Zeit. Ihr schwört der Brüderschaft mit den schwachen Völkern dieser Welt ab, namentlich mit den schwarzen Teufeln und den Gelbhäutigen aus dem Osten. Ihr schwört unserem Präsidenten – dem ehrenwerten Senator Kenneth Roberts – Gehorsam in jeder Lage und die gewissenhafte Erfüllung Eurer Pflichten.« Der Zeremonienmeister blätterte und starrte die Brüder ernst an. »Ihr schwört, dass ihr die Vorherrschaft der Weißen auf amerikanischem Boden fördern und mehren werdet. Ihr schwört, dass die Sons of Grace ein neues Menschengeschlecht begründen und den Schmutz der letzten Jahrhunderte tilgen werden. Ihr schwört, dass ihr Stillschweigen über die Loge und seine Mitglieder wahrt und zu keinem Menschen ein Wort sprecht, der nicht wie ihr eingeweiht ist.«

Die Brüder senkten die Häupter und nickten nach jedem Satz. Als der Zeremonienmeister sie an der Schulter berührte, drehten sie sich zur Versammlung um und hoben die Hände. Jedes Gesicht in der Scheune war ihnen zugewandt.

»Ich schwöre!«, sagte Solomon.

»Ich schwöre ebenfalls!«, schloss sich Levi an.

»Ich schwöre!«, sagte auch Amos.

Kaum war der letzte Schwur gesprochen, nahm der Zeremonienmeister den Brüdern die Statuten ab und brachte sie mit würdevoll gemessenem Schritt zum Altartisch zurück. Der Schwarzgewandete trat vor die Versammlung und schwieg einige Zeit lang.

»Das Alpha und das Omega unserer Loge besteht in vollkommener Gehorsamkeit, liebe Brüder und Schwestern. Diese edlen Männer gehören vom heutigen Tag an zu euren Freunden und Vertrauten. Sie werden von euch geachtet und in den notwendigen Dingen unterwiesen werden.«

Die Stimme des Zeremonienmeisters tönte durch die Scheune und schuf ein Gefühl feierlicher Erwartung. Die meisten Logenmitglieder wussten, welcher Teil des Ritus nun folgte.

Die Gründer hatten ihn Initiation genannt.

»Bringt uns die Mädchen!«, rief der Zeremonienmeister und trat vor den Altartisch. »Mögen die Auserwählten von den Früchten des Garten Edens kosten!«

Aus einer Seitennische der Scheune traten drei junge Frauen, von denen keine älter als achtzehn oder neunzehn war. Sie waren die Pflegetöchter des Ranchers Richard Palms, der ebenfalls zur Loge gehörte und den Initiationsritus aus den hinteren Reihen verfolgte. Als Palms die jungen Frauen in ihren hauchdünnen Seidenhemdchen erkannte, legte er mit patriotischem Stolz die Faust ans Herz.

»Schafft sie zu den Aspiranten!«, verkündete der Zeremonienmeister und deutete mit großer Geste auf die drei Barrow-Brüder. »Sie sollen uns beweisen, dass sie würdige Mitglieder der Sons of Grace sind!«

Solomon musterte das älteste der Mädchen und streckte den Arm nach ihr aus. »Die nehm ich mir! Levi, Amos, ihr könnt die anderen beiden unter euch aufteilen!«

Die zwei jüngeren Brüder wechselten einen verdutzten Blick miteinander und traten auf die verbliebenen Frauen zu. Amos lächelte und reichte der Kleineren die Hand. »Sie sehen mir nett aus, Miss! Ich würde … falls Sie es gestatten?«

Die junge Brünette senkte schamhaft den Kopf. »Ich werde tun, was die Loge von mir verlangt, Mister. Sie dürfen über mich verfügen, wie es Ihnen beliebt.«

Amos schaute seine Brüder mit glänzenden Augen an und nahm das Mädchen mit sich fort. Er führte sie unter die Konföderiertenflagge und öffnete nach und nach die Knöpfe des Seidenhemds. Die Männer und Frauen in der Scheune trugen indessen als liturgischer Chor die erste Regel des Aufnahmestatuts vor.

»Wie es die Gründer wollten«, hallten die Stimmen der Versammlung unter dem Scheunendach wider, »soll jeder Angehörige der Loge seinen Zeugungswillen unter Beweis stellen. Diejenigen männlichen Geschlechts sollen einer Jungfrau die Unberührtheit nehmen, diejenigen weiblichen Geschlechts mögen sich einem Logenmitglied der oberen Führung hingeben. Gelobt sei das Volk der Gnade!«

In der Zwischenzeit hatten sich die jungen Frauen zusammen mit den Barrow-Brüdern vor den Altartisch begeben. Sie waren splitterfasernackt und bedeckten mit den Händen ihre Blöße.

Wenig später gab der Zeremonienmeister das lang erwartete Zeichen.

»Möge die Initiation beginnen, Brüder und Schwestern!«

***

Das Sommerhaus von Richter Lester Rhodes stand auf einem Hügel außerhalb der Stadt und war von dichten Rhododendrensträuchern umgeben. Die violettfarbenen Blüten der Sträucher strömten einen solch aufdringlichen Duft aus, dass selbst die beiden Gärtner in Rhodes Diensten sie in den Sommermonaten nur mit größtem Widerwillen schnitten. Das angespannte Verhältnis der Gärtner zu den Gewächsen hatte dazu geführt, dass es nahezu keinen Raum im Haus gab, der nicht vom gewaltigen Blätterdach der Sträucher verdunkelt war. Für die Gischt des Richters war das mangelnde Sonnenlicht alles andere als zuträglich.

»Wissen Sie, Mr. Lassiter«, sagte Rhodes und führte seinen Besucher um das Haus herum, »wäre es nach mir gegangen, hätte ich diese Sträucher längst mit Stumpf und Stiel herausgerissen. Sie stehlen mir das Licht und legen sich einem auf die Seele.« Er lächelte schmal und hob die silbernen Brauen. »Aber meine Frau hat sie gepflanzt. Ich kann sie nicht beseitigen lassen. Sie waren fünfzig Jahre lang unsere täglichen Begleiter. Meiner Frau … bedeuteten diese Sträucher alles, verstehen Sie?«

Der groß gewachsene Mann neben dem Siebzigjährigen nickte und duckte sich unter den tiefhängenden Rhododendrenblüten hindurch. Er war mit dem Sechs-Uhr-Zug aus Baton Rouge gekommen und hatte Rhodes am Mittag per Boten über seine Ankunft unterrichtet. Das Telegramm aus Washington hatte ausdrücklich darum gebeten, dass die Begegnung an einem unauffälligen Ort stattfand.

»Sie haben eine stattliche Anzahl Ehejahre hinter sich«, sagte Lassiter und erwiderte das Lächeln. »Ich glaube nicht, dass eine einzige Frau etwas für mich wäre. Die Ehe ist für Männer wie Sie gemacht.«

»Wie mich?«, erwiderte der Richter und verzog spitzbübisch die Mundwinkel. »Sie hätten mich in meinen Jahren als junger Bezirksrichter in Knoxville, Tennessee, sehen sollen. Die Frauen waren hinter mir her wie der Bienenschwarm nach dem Honigtopf.«

Sie schritten unter dem letzten Rhododendronstrauch hindurch und standen auf der Hügelkuppe, vor der sich eine weite Grasebene mit Bahngleisen darin ausdehnte. Die Halme der Gräser waren braun und ausgedörrt. Der Herbst war in diesem Jahr so früh gekommen, dass die Farmer kaum Zeit gefunden hatten, die Ernte einzufahren. Auf der Fahrt nach Mansfield hatte Lassiter Dutzende bestellte Äcker gesehen, die man umgepflügt hatte, um die Wintersaat auszubringen.

»Was hat Sie dann zur Heirat bewogen?«, fragte Lassiter und blickte auf die Ebene hinaus. »Wer den ganzen Schlag haben kann, holt sich keine einzelne Taube heraus.«

»Wahre Liebe, Mr. Lassiter«, gab der Richter nachdenklich zurück. »Wahre Liebe aus reinem Herzen. Sie hat bis zum Tod meiner Frau vor einigen Jahren gehalten.« Er schwieg einige Sekunden lang und setzte den Gang um das Haus herum fort. »Lassen Sie uns auf Ihren Auftrag zu sprechen kommen. Es scheint mir, als hätten Sie sich in den letzten Monaten nicht unbedingt viele Freunde gemacht.«

Der Mann der Brigade Sieben holte den Älteren mit wenigen Schritten ein. »Was meinen Sie, Sir? Sprechen Sie von den Sons of Grace

Der Richter wandte sich halb zu seinem Gast um. Er setzte ein verschmitztes Grinsen auf und stützte sich auf seinen Stock. »So ist es. In meiner ganzen Laufbahn als Mittelsmann ist mir niemand untergekommen, den man stärker aufs Korn genommen hätte als Sie.« Er schüttelte den Kopf. »Diese Männer müssen eine Stinkwut auf Sie im Bauch haben.«

Die Gedanken Lassiters kehrten nach Yuma und in die Sierra Nevada zurück, zu jenen Orten, an denen er den Männern der Sons of Grace zuletzt begegnet war. Die Geheimloge hatte Verbindungen bis in höchste Regierungskreise und untergrub die Politik von Präsident Rutherford B. Hayes mit allen Mitteln. In Yuma war man so weit gegangen, Hayes in einen tödlichen Hinterhalt zu locken. Die Sache war nur glimpflich ausgegangen, weil Lassiter rechtzeitig zur Stelle gewesen war. Einen Monat darauf hatten Agenten der Sons of Grace ein Chinesendorf am Fuße der Sierra Nevada ausradiert. Bei der anschließenden Hatz durch die Berge war Lassiter um ein Haar einer korrupten Kavallerieeinheit vor die Flinten gelaufen.

»Die Loge ist eine Gefahr für den Präsidenten und für die ganze Nation«, sagte Lassiter. »Sie muss mit ganzer Entschlossenheit bekämpft werden.«

Der alte Richter steuerte eine Bank vor dem Haus an und setzte sich. Er zog ein Blechkästchen mit Schnupftabak aus dem Jackett und öffnete es. »Die Sons of Grace sind eifernde Nationalisten. Sie werden sich nie aus ihren Ämtern jagen lassen, ohne verbrannte Erde zu hinterlassen. Ich habe in meiner Amtszeit viele Männer gesehen, denen ihr Vaterland mehr bedeutet hat als ihre eigene Frau.«

»Man schützt das Vaterland nicht, indem man das Hotel des Präsidenten anzündet«, meinte Lassiter und entsann sich des abgebrannten Palace Hotel, in dem Präsident Hayes um Haaresbreite dem Feuertod entronnen war. »Die Loge verfolgt ausschließlich eigene Ziele.«

»Augenscheinlich sogar mit einigem Erfolg«, bemerkte Rhodes und schüttete sich eine Portion Tabak auf den Handrücken. Er hielt sich ein Nasenloch zu und schnupfte den zermahlenen Tabak ein. »Die Brigade Sieben hat Kenntnis über ein Waffengeschäft zwischen den Sons of Grace und einem Unterhändler der französischen Regierung.«

»Franzosen?«, fragte Lassiter ungläubig. Er lehnte die Tabakdose ab, die Rhodes ihm hinhielt. »Um das Verhältnis zwischen dem Präsidenten und Frankreich steht es nicht zum Besten.«

Rhodes steckte das Tabakkästchen wieder ein und nickte langsam. »Seit Ferdinand de Lesseps seinen Kanal durch Panama ziehen will, herrscht Frost in Washington. Der Präsident fürchtet, dass die Franzosen den Kanal gegen Amerika in Stellung bringen.«

»Hayes ist ein erfahrener Staatsmann«, erwiderte Lassiter. »Er wird nicht untätig herumsitzen, wenn der Seehandel in französische Hand geht.«

»Diesen Verdacht hegen offenbar auch die Sons of Grace«, sagte Rhodes und blinzelte in die Nachmittagssonne. Die Falten in seinem Gesicht warfen tiefe Schlagschatten. »Sie wollen dem Schicksal auf die Sprünge helfen. Die Brigade Sieben und die Abteilung IV sind zum gleichen Schluss gelangt. Der französische Unterhändler soll die Waffen an rebellische Bauern in Panama liefern, die wiederum den Franzosen eine Rechtfertigung für die Entsendung von Söldnern geben würden. Der Kanal in Panama könnte zu einem Desaster für Präsident Hayes werden.«

Lassiter schüttelte den Kopf über die intriganten Machenschaften der Geheimloge. Er verabscheute die Skrupellosigkeit, mit der die Sons of Grace ihre Ziele über die aller anderen setzten. »Diese Männer verraten ihr eigenes Land, um den Präsidenten zu stürzen? Welche Sorte Nationalisten ist dort bloß versammelt?«

»Eine Handvoll hartnäckiger Konföderiertenveteranen, die ein paar Hitzköpfe um sich geschart hat«, meinte Rhodes und beugte sich nach vorn. Er legte die Hände um den Knauf seines Gehstocks.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "Lassiter - Folge 2207" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen