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Lassiter - Folge 2205

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Das Todeslied der Gatling Gun
  4. Vorschau

Das Todeslied der Gatling Gun

»Unter freiem Himmel ist es am schönsten«, sagte Viviana Jones. »Findest du nicht auch?« Sie war so nackt wie der Mann neben ihr. Beide lagen im hohen Gras und genossen die wärmenden Strahlen der Septembersonne.

»Mhm«, brummte der Mann maulfaul. Er hieß Beecher. Mehr wusste Viviana nicht über ihn, mehr wollte sie auch nicht über ihn wissen. Ihre rechte Hand, die er nicht sehen konnte, schloss sich um den Stahl der Waffe neben ihrer Hüfte.

»Jetzt musst du mir nur noch sagen, wo ich Lassiter finde«, fuhr Viviana fort.

»Und dann?«, entgegnete er hoffnungsvoll.

Sie grinste, als sie ihm ihren Bulldog-Revolver zeigte. »Dann, mein Lieber, bist du genauso tot wie Lassiter.«

Sie untermalte ihre Worte, indem sie den kurzen Revolverlauf auf sein Gesicht richtete. Ihr entging nicht, dass er die Muskeln anspannte. Doch er begriff, dass er mit jeder Reaktion zu spät kommen würde. Denn sie hatte den Finger schon am Abzug, als sie die Waffe in sein Blickfeld hob.

»Du willst Lassiter töten?«, fragte er ungläubig. Gleichzeitig musste er sich höllisch anstrengen, seine Stimme ruhig klingen zu lassen. Aber wahrscheinlich durchschaute sie ihn bis auf die Knochen und sah ihm die Angst an.

»Ja«, antwortete sie hasserfüllt. »Dieses verdammte Schwein muss sterben.«

»Warum?« Beecher runzelte die Stirn und versuchte, an der Revolvermündung vorbeizublicken. Es gelang ihm nicht. Das schwarz gähnende 45er-Loch zwang ihn unerbittlich, hineinzustarren.

»Warum?«, wiederholte Viviana. Sie spie das Wort fast aus. Ihre Augen waren zu Schlitzen verengt, und sie zischte: »Ich will Rache! Dieses Dreckschwein hat meinen Mann umgebracht.«

Beecher überlegte. Viviana galt als unberechenbar und launisch. Es musste mit ihrem Reichtum zusammenhängen. Die Männer, die für sie arbeiteten, prahlten damit, dass sie fürstlich bezahlt wurden. Genau deshalb hatte Beecher bei ihr vorgesprochen. Die Kerle, die auf ihrer Lohnliste standen, berichteten allerdings auch, dass man bei ihr nie wusste, woran man war.

Dass sie ihn verführen würde, hatte er nicht erwartet. Und wenn es ihr in den Kopf kam, würde sie ihm eine Kugel verpassen. Einfach so. Damit musste er rechnen. Ihre Stimmungen, so hieß es, konnten von einer Sekunde zur anderen umschlagen.

Für ihn, Beecher, interessierte sie sich im Augenblick allerdings überhaupt nicht. Lassiter war für sie der schlimmste Hurensohn aller Zeiten. Etwas anderes hatte in ihrem hübschen Kopf anscheinend keinen Platz mehr.

Eine seltsame Art von Eifersucht erfüllte Beecher. Hölle und Teufel, da wünschte er sich doch tatsächlich, der größere Schweinehund zu sein, um in Vivianas Ansehen zu steigen! Komisch, dachte er, zu welch verrückten Gedanken einen die Todesangst treiben kann.

Ihre Miene spiegelte totale Geistesabwesenheit. Obwohl sie mit ihrem Bulldog auf ihn zielte, schien sie ihn im Moment überhaupt nicht wahrzunehmen. All right, vielleicht war dies tatsächlich seine Chance, sie auf andere Gedanken zu bringen.

Immerhin hatte er sie aufgesucht, um sich bei ihr zu bewerben. Hier in Miles City hatte sie verbreiten lassen, dass sie Mitarbeiter suchte – Leibwächter, Bodyguards, Revolvermänner, wie man es auch nennen wollte. Im Luxusbüro ihrer noblen Suite hatte er festgestellt, dass der Weg auf ihre Lohnliste über das Besuchersofa führte. Dort hatte sie ihn schon zwischen ihren Beinen gehabt, als sie es sich plötzlich anders überlegte.

Unter freiem Himmel wollte sie es mit ihm treiben. Deshalb waren sie außerhalb der Stadt gelandet, in dieser Hügellandschaft, die sie ihm als wildromantisch beschrieben hatte.

Keine drei Yard von ihnen entfernt endete die grasbewachsene Anhöhe vor einer Schlucht. Nur fünfzig Fuß tief, aber das reichte, um sich das Genick zu brechen. Und die Abbruchkante war durch das Gras erst zu erkennen, wenn man direkt davorstand.

Sie hatte ihm die Schlucht gezeigt, und für die Dauer eines Atemzugs hatte Beecher befürchtet, sie würde ihn hinunterstoßen. Zum Glück aber hatte sie sich an den eigentlichen Grund ihres Hierseins erinnert – die Liebe unter freiem Himmel.

Beecher beschloss, seine mörderische Liebhaberin vorsichtig auf den Teppich zurückzuholen.

»Hör mal«, begann er behutsam. »Wenn du auf Lassiter nicht gut zu sprechen bist, muss das doch nicht zwangsläufig …« Er unterbrach sich, erschrocken über die Verwandlung, die mit ihr vorging.

Sie erwachte aus ihrer Abwesenheit, lief dunkelrot an und schrie: »›Nicht gut zu sprechen‹ nennst du das? Hast du nicht zugehört? Der Dreckskerl hat meinen Mann umgebracht, verdammt noch mal! Und da soll ich auf diesen elenden Mörder nur ein bisschen ›nicht gut zu sprechen‹ sein? So, als ob er mir einen silbernen Löffel aus der Schublade geklaut hätte?« Schweratmend hielt sie inne und fixierte Beecher mit einem zornfunkelnden Blick.

»Sorry«, beeilte er sich, zu erwidern. »Tut mir leid – wirklich. Hab einfach die falschen Worte gewählt. Mit dem Sechsschüsser bin ich schneller und besser.« Er wollte lachen, zögerte aber, wartete auf ihre Reaktion.

Ihr Wutausbruch schien sich gelegt zu haben. Sie schwieg, musterte ihn nur. Ihre Gesichtsröte ließ nach. Der Bulldog in ihrer Hand zeigte noch immer auf seinen Kopf.

»Denkst du, ich mache schlapp?«, sagte sie schließlich. »Ich meine, rechnest du vielleicht damit, dass ich diesen schönen kleinen Revolver irgendwann nicht mehr halten kann? Noch dazu in so einer unbequemen Position?«

»So ein Bulldog ist nur halb so schwer wie ein Colt«, antwortete Beecher. »Und vom Kaliber her genauso wirksam.«

Sie nickte. »Du machst dir also nichts vor. Du weißt, woran du bist. Richtig?«

»Hundertprozentig.«

»Dann ist es gut. Ich erkläre dir jetzt noch mal, um was es geht. Vorweg: Du weißt, dass Lassiter sich in Cartersville aufhält, ganz in der Nähe also. Ich will von dir wissen, wo genau er da Quartier bezogen hat. In welchem Hotel, in welchem Boardinghouse oder bei welcher Hure.«

»Verstehe«, sagte Beecher bedächtig. »Darf ich dazu einen Kommentar abgeben?«

Viviana kicherte. »Du bist vorsichtig, was? Du würdest mir auch die Stiefel küssen, wenn ich welche anhätte, stimmt’s?«

»Ich würde auch alles andere an dir küssen.«

Sie lachte laut. »Das nennt man Galgenhumor. Aber okay – sag, was du meinst. Aber ich warne dich.« Sie drückte ihm die Laufmündung auf die Nasenspitze. »Versuche nicht, durch Geschwafel Zeit zu schinden. Was ich brauche, sind Fakten!«

Beecher zog eine Grimasse. Seine Gedanken jagten sich. Diese Frau war eine Teufelin. Er hätte sich selbst dafür in den Hintern treten können, dass er bei ihren Türstehern überhaupt um einen Termin gebeten hatte.

Sie musste ihn mit Lassiter zusammen gesehen haben, vermutlich in Cartersville. Dort hatten Lassiter und er eine Pause eingelegt, nachdem sie sich im Speisewagen des Zugs aus Billings getroffen hatten.

Sie kannten sich von früheren gemeinsamen Einsätzen, als er, Beecher, noch in den Diensten der Pinkerton Agency gestanden hatte. Eigentlich war er auf dem Weg nach Chicago. Dort wollte er sich wieder bewerben, weil er gehört hatte, dass die Pinkertons zunehmend Aufträge der US-Regierung erhielten und deshalb mehr Leute brauchten. Doch dann hatte ihn bei der Weiterfahrt im Zug einer von Viviana Jones’ Männern angesprochen und ihn auf das Jobangebot in Miles City hingewiesen.

Folglich war er in der Stadt ausgestiegen und hatte sich in die Fänge der Teufelin begeben – freiwillig und unbeeinflusst, aus eigenem Entschluss.

Er atmete schnaufend ein und sprach wie ein Mann, der nach reiflicher Überlegungen zu einem Entschluss gekommen war: »Also gut. Lassiter ist in Cartersville hängengeblieben. Natürlich wegen einer Frau.« Er sah Viviana an wie ein Hund, der gelobt werden wollte.

»Na, das klingt doch schon mal ganz gut – für den Anfang«, sagte sie dann auch erstaunlich sanftmütig.

»Dann könntest du doch jetzt den Revolver wegnehmen.«

Viviana schüttelte den Kopf. »Der Anblick hilft dir beim Zuhören. Man kann sich gut konzentrieren, wenn man eine Mündung vor Augen hat, nicht wahr?«

Er verstand die Logik zwar nicht, seufzte aber dennoch ein ergebenes »Ja«.

»Lassiter hat meinen Mann abgeknallt wie einen räudigen Hund«, fuhr sie fort. »Das war vor vier Jahren in Kansas City. Frederick, mein Mann, war Rinderrancher in Texas. Ich habe ihn nach Kräften unterstützt, und wir wurden reich. Aber was nützt einem der Wohlstand in der Einöde?«

»Da hat man wenig Gelegenheit, sein Geld auszugeben«, sagte Beecher hoffnungsfroh. Wie es aussah, kam Vivianas menschliche Seite zum Vorschein.

»Deshalb«, fuhr sie fort, »haben wir die Ranch und die letzten Herden verkauft und uns in Kansas City niedergelassen. Dort haben wir eine Rinderhandelsfirma gegründet und waren sehr erfolgreich. Natürlich gab es viele Neider unter den Konkurrenten. Einer von denen hat wahrscheinlich Lassiter beauftragt, Frederick umzubringen. Ich führe die Firma jetzt allein weiter, so gut ich kann.«

»Und du willst Rache.«

»Du hast es begriffen. Also tu das Richtige und sage mir, was ich wissen muss.«

Beecher wusste, dass er keine andere Wahl hatte. Und es sah so aus, als ob sie einen gütigen Moment hatte. Deshalb antwortete er rasch, um es hinter sich zu bringen.

»Er ist auf einer Ranch«, erklärte er und nannte die Einzelheiten.

»Na also«, sagte Viviana. Die Güte erlosch in ihren Augen. »Damit hast du deinen Zweck erfüllt.« Ihr Zeigefinger krümmte sich, noch während sie die letzten Silben aussprach.

Das Krachen des Bulldog-Revolvers traf Beecher wie ein mörderischer Donnerschlag.

***

Ein riesiger Vollmond goss sein fahles Licht über das Land. Es verlieh den fabrikneuen, in ihren Packungen aneinandergereihten Patronen einen Glanz wie von Gold.

Deloise Kearney stellte die Munitionsschachteln auf die Sitzbänke des achteckigen Pavillons, in den sie Lassiter geführt hatte. Währenddessen trug der große Mann die Deckenbündel mit den Gewehren von den Pferden herüber. Behutsam wickelte er die Waffen aus und verteilte sie auf die freien Sitzflächen der Holzbänke.

Der Pavillon stand auf einer Anhöhe, die zugleich der höchste Punkt in der unmittelbaren Umgebung der Double K Ranch war. Bis auf Gras und vereinzelte niedrige Büsche behinderte nichts die Rundumsicht. Die Ranchgebäude, verwaist und dunkel, standen am südöstlichen Fuß des Hügels.

Deloise hatte die Ranch erst vor einem Monat von ihrem Onkel geerbt. Kenneth Kearney war im Stallgebäude beim Satteln seines Pferds hinterrücks erschossen worden. Der County Sheriff hatte bislang nicht herausgefunden, wer der feige Meuchelmörder war. Uncle Ken war unverheiratet gewesen, Deloise seine einzige nahe Verwandte.

Sie hatte ihre Zelte in Billings abgebrochen und war mehrmals mit der Eisenbahn hin und her gefahren, um ihre Angelegenheit zu regeln.

Lassiter hatte sich in Billings aufgehalten und dort auf einen neuen Auftrag der Brigade Sieben gewartet. Er hatte Deloise während einer Konzertpause in der Music Hall kennengelernt. Sie hatte ihn in ihre Wohnung eingeladen und ihn mit todernster Miene gefragt, ob es ihm etwas ausmachte, dass die Einrichtung praktisch nur noch aus ihrem Bett bestand.

Alles andere hatte sie bereits per Bahnfracht nach Cartersville geschickt. Lassiter hatte – ebenfalls todernst – geantwortet, dass ihm auch der Fußboden ausgereicht hätte. Anschließend hatten sie den Rest der Nacht und den halben darauffolgenden Tag in Deloises Bett verbracht. Dann waren sie nach Cartersville aufgebrochen.

In Billings wartete der Verbindungsmann der Brigade Sieben weiter auf Nachricht aus Washington. Lassiter hatte ihm mitgeteilt, dass er per Telegraf in Cartersville zu erreichen sein würde, falls Washington sich meldete. Lassiter hatte den Verbindungsmann, einen Rechtsanwalt, ebenfalls wissen lassen, dass die Rancherin Deloise Kearney auf der Double K Ranch dringend seine Hilfe brauche.

Und das bezog sich keineswegs nur aufs Möbelrücken.

Er würde Deloise im Kampf um ihr Erbe, die Double K Ranch, unterstützen. Und er würde den Mörder ihres Onkels fassen und vor Gericht bringen.

Zusammen mit seiner eigenen Winchester waren es insgesamt sieben Repetiergewehre, die der große Mann auf den Sitzbänken des Pavillons platziert hatte. Bei vieren davon, einschließlich seinem eigenen, handelte es sich um das Winchester-Modell 73. Die übrigen drei Langwaffen sahen auf den ersten Blick gleichfalls wie Winchesters aus. Lassiter hob eines der drei besonderen Gewehre hoch und betrachtete es aus der Nähe. Er stieß einen leisen Pfiff aus.

»Eine Burgess Rifle«, stellte er beeindruckt fest. »Und du hast gleich drei Stück davon. Alle Achtung, so etwas sieht man nicht alle Tage.«

»Du meinst, es zeugt von Sachverstand?«, sagte Deloise bescheiden. Sie schüttelte den Kopf und ihr langes rotblondes Haar wehte schimmernd im Mondlicht. Sie gab sich selbst die Antwort: »Den habe ich nicht, Lassiter. Ich weiß zwar, wie man mit einem Gewehr und einem Revolver umgeht, aber von Waffentechnik verstehe ich nichts. Es war Uncle Ken, der sich da auskannte. Und er hatte einen Gleichgesinnten in der Stadt.«

»Selwyn Rawlins«, erwiderte der große Mann. »Der Waffenschmied.« Er hatte den Mann bereits kennengelernt, als sie die Munition eingekauft hatten. Rawlins war ein Pfundskerl und einer, der mit Leib und Seele in seinem Beruf aufging.

Deloise nickte. »Die beiden konnten manchmal stundenlang fachsimpeln. Über solche Fragen wie: ›Ist der Kniegelenkverschluss der Burgess Rifle besser als das Verschlusssystem der Winchester‹« Sie schmunzelte. »Ich glaube, zu einem Ergebnis sind sie nie gekommen. Aber wie auch immer, Uncle Ken war Stammkunde bei Selwyn.«

»Das musste er wohl sein«, entgegnete Lassiter. »Um sich gegen einen wie seinen Erzfeind zu behaupten, muss man schon bis an die Zähne bewaffnet sein.«

»Ja, und er war bei Selwyn in den besten Händen. Uncle Ken sagte immer, mit dem, was der in seinem Lagerraum aufbewahrt, kann er eine halbe Armee ausrüsten.«

Lassiter nickte. »Rifle Rawlins«, wie sie den Gunsmith in der Stadt nannten, hatte ihm voller Stolz seine Verkaufsräume gezeigt. Das allein hatte genügt, um sich vorzustellen, wie es im Lager des Haudegens aussah. Selwyn Rawlins war ein Waffennarr, wie er im Buche stand. Über jeden Revolver und jede Langwaffe konnte er ellenlange Vorträge halten.

Er hatte Lassiter indessen auch über die Situation der Double K Ranch informiert und damit noch einmal untermauert, was der Mann der Brigade Sieben schon in Billings von Deloise erfahren hatte.

Es war das altbekannte Spiel eines Mannes, der in seinem Streben nach Macht und Reichtum größenwahnsinnig wurde. In diesem Fall war es der Großrancher Farnleigh Cochran, ein Engländer. Cochran hatte schon vor Jahren, als Kenneth Kearney noch lebte, einen offenen Weidekrieg vom Zaun gebrochen.

Cochrans erklärtes Ziel war kein Geringeres als sich das gesamte Rosebud County, in dem seine Ranch lag, einzuverleiben. Viele Kleinrancher hatten bereits aufgegeben und ihr Land zu einem Spottpreis an ihn verkauft. Nur Deloises Onkel hatte sich den Attacken des machthungrigen Großranchers bislang widersetzt.

Zusammen mit seinem Testament hatte Kenneth Kearney bei seinem Anwalt einen persönlichen Brief für Deloise hinterlassen. Darin empfahl er ihr, klein beizugeben und die Double K Ranch an Cochran zu verkaufen. Einen Kampf gegen ihn könne sie niemals gewinnen.

»Und ob ich das kann«, hatte Deloise nach dem Lesen des Briefs aufgetrumpft. Der Anwalt hatte nicht erst versucht, ihr zu widersprechen und sie von ihrem Starrsinn abzubringen.

Denn Deloise war in Billings für ihre Tatkraft und ihr eisernes Durchsetzungsvermögen bekannt. Sie hatte früh gelernt, sich zu behaupten, wenn auch nicht im Ranching Business. Vor sechs Jahren waren ihre Eltern in ihrem Lebensmittelladen – Kearney’s Grocery – überfallen und erschossen worden. Deloise war damals gerade einmal neunzehn gewesen.

Entgegen aller Ratschläge hatte sie das elterliche Geschäft übernommen. Und nicht nur das. Aus dem kleinen Familienbetrieb hatte sie den führenden Lebensmittelladen in Billings gemacht – mit fünf Angestellten, darunter ein Geschäftsführer, auf den sie sich verlassen konnte.

Deshalb blieb Kearney’s Grocery auch weiterhin bestehen.

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