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Lassiter - Folge 2161

Gefangene des Blizzards

Das Licht des ersterbenden Tages ließ den Schnee entlang des Flusses funkeln, als hätte jemand einen Beutel mit zerstoßenen Diamanten darauf ausgestreut. Rotgolden kroch die Dämmerung über die zerklüfteten Kuppen der Cypress Hills, die die weitläufige weiße Fläche der Grasslands im Norden begrenzten und ihren eigenen Namen längst überdauert hatten, denn Zypressen gab es in dieser Einöde bereits seit Jahrzehnten nicht mehr.

Lassiter sah zum bleigrauen Himmel. Es war nur eine Frage von Stunden, bis der Schneefall wieder einsetzen würde. Noch aber schneite es nicht. Ein Glück – man kam besser voran, wenn das Wetter einigermaßen klar war und man mehr als ein halbes Dutzend Yards weit sehen konnte.

Da und dort ragten verkrüppelte Fichten und Tannen zwischen den Felsbrocken empor, und weiter östlich konnte Lassiter die düstere dunkelgrüne Fläche des Blackwood Forest vor dem grauen Hintergrund des Himmels ausmachen, über den der Nordwestwind tiefhängende Wolken trieb. Wie Eisnadeln stachen die Böen in die Haut. Man spürte sie schon herannahen, die arktische Kälte.

Lassiter wusste nicht genau, wie weit es noch bis nach Redemption war, doch die Nähe der Cypress Hills nährte seine Hoffnung, dass er die Goldgräberstadt bis morgen Mittag erreichen würde. Er konnte es kaum erwarten.

Viel zu lange war er schon unterwegs. Die Aussicht auf ein weiches Bett, ein paar Becher Kaffee, ein Steak mit gebackenen Bohnen und die zärtliche Berührung einer Frauenhand erschien ihm wie eine biblische Verheißung. Und außerdem wartete in Redemption ein Mittelsmann der Brigade Sieben mit dem nächsten Auftrag für ihn.

Ein anstrengender Ritt lag hinter Lassiter. Im sonnigen Oregon war er vor drei Wochen aufgebrochen, war quer durch das große Becken gezogen und hatte gestern Abend die Rocky Mountains von Wyoming erreicht.

Während die Wintersonne dem Horizont entgegensank, setzte leichter Schneefall ein. Ein feiner Vorhang aus weißen Flocken wurde vom Wind über das Land getrieben. Lassiter schlug den Kragen seiner mit Lammfell gefütterten Lederjacke höher und zog den Kopf unter der klobigen Fellmütze tiefer zwischen die Schultern, um der Kälte eine möglichst kleine Angriffsfläche zu bieten. Seine Nase und seine Augen zwischen Mütze und Kragen waren das Einzige, was von seinem Gesicht zu sehen war.

Er trieb dem Pferd die Hacken in die Flanken. Der braune Hengst trabte durch den kniehohen Schnee, ohne zu bocken. Schnee verfing sich in seiner langen Mähne, schmolz durch die Wärme seiner Haut und bildete funkelnde kleine Wassertröpfchen.

Lassiter fasste die Zügel fester, ließ seinen Blick zu den Cypress Hills und weiter hinauf zum Himmel schweifen und kam zu dem Schluss, dass es am besten war, sich langsam über sein Nachtlager Gedanken zu machen. Es wurde schon dunkel und das Schneetreiben nahm zu. Noch eine halbe Stunde und er würde die eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen können.

Er hielt nach einem geeigneten Lagerplatz Ausschau und entschied sich schließlich für eine relativ windgeschützte Stelle an der Rückseite eines besonders großen Felsens, der einem steinernen Segel gleich aus der Schneefläche ragte.

Lassiter schwang sich vom Pferd und band die Zügel um den mit einer dünnen, durchsichtigen Eisschicht überzogenen Ast einer abgestorbenen Fichte. Dann ging er daran, das Zelt und die Wolldecken loszubinden, die auf dem Rücken des Braunen festgezurrt waren.

Während er im Schutz des Felsbrockens mit geübten Handgriffen das Zelt aufstellte, nahm der Schneefall weiter zu. Auch der Wind frischte auf. Pfeifend trieb er die Schneeflocken durch die zunehmende Dunkelheit, sodass Lassiter heilfroh war, als er schließlich den letzten Holzpflock in die harte Erde getrieben und die beiden Zeltstangen aufgestellt hatte.

Nichts mit warmem Bett oder gar mit einer Frau – doch wenigstens ein Stoffdach würde er heute Nacht über dem Kopf haben.

Als das kleine Zelt stand, verstaute er Sattel, Mochilla und Winchester darin, breitete die Decken so auf dem Boden aus, dass sie ein längliches Polster bildeten, setzte sich darauf und zog einen abgegriffenen Tabaksbeutel aus seiner Jackentasche. In Oregon hatte er das Rauchen wieder angefangen.

Nachdenklich drehte er sich eine Zigarette. Während der Wind mit kalten Fingern über die gespannten Zeltbahnen strich, gönnte er sich nach einem endlosen Tag auf dem harten Pferderücken ein paar Minuten Ruhe.

Nach der Zigarette erinnerte ihn das dumpfe Grollen seines Magens daran, dass er seit Sonnenaufgang nichts mehr gegessen hatte. Also her mit der Winchester und wieder ins Freie. Er ließ seinen Blick über Schnee, Gehölz und Fels schweifen.

Es wurde schnell dunkler. Die tote Fichte neben dem Zelt warf einen grotesken Schatten. Der Braune stand daneben und schnaubte leise. Warmer Atem wehte als weißer Nebel aus seinen Nüstern. Die Sonne war inzwischen hinter den Kuppen der Cypress Hills verschwunden und erhellte den Himmel nur noch dämmrig. Doch die strahlende Schneedecke sorgte dafür, dass es selbst mitten in der Nacht nie wirklich finster wurde. Lassiter hatte keine Probleme, sich zu orientieren.

Der Blackwood Forest war zu weit entfernt, doch ganz in der Nähe seines Zeltes befand sich ein kleines Tannenwäldchen. Mit ein wenig Glück würde er dort sein Abendessen finden. Lassiter stapfte los.

Bis zu den Knöcheln sank er im Schnee ein. Die Augen gegen den zunehmenden Schneefall zusammengekniffen, umrundete er das Wäldchen, sodass der Wind ihm entgegenwehte und seine Beute ihn nicht frühzeitig wittern konnte. Er trat in den Schutz der Bäume. Sofort ließ der eisige Griff der Kälte ein wenig nach.

Die Tannen standen so dicht, dass der Boden darunter kaum mit Schnee bedeckt war. Sehr gut. So würde er sich nicht durch das Knirschen des Schnees unter seinen Sohlen verraten.

Geduckt pirschte sich Lassiter durch das Labyrinth der Stämme. Hin und wieder lichteten sich die wuchtigen Kuppen der Bäume weit genug, um den Himmel erkennen zu können; allmählich schoben sich die ersten Sterne durch die Schwärze. Der Vollmond zeichnete sich als bleiche Scheibe hinter den Wolken ab.

Lassiter hielt nach Fährten Ausschau, doch erst nach einer Viertelstunde entdeckte er eine Tanne, deren Rinde in Bauchhöhe abgenagt worden war; aus dem hellen Holz blutete goldenes Harz. In der hauchdünnen Puderschneeschicht zu Füßen des Baumes waren die frischen Hufabdrücke eines Rehs zu erkennen.

Lassiter schob seine Fellmütze aus dem Gesicht und sah sich in der Nähe um. Ein paar Schritte weiter rechts fand er einen weiteren Abdruck. Er folgte ihm und achtete darauf, nicht auf abgebrochene Zweige zu treten, deren Knacken ihn verraten konnte. Seine Blicke glitten aufmerksam hin und her. Struppige, ineinander verästelte Dornbüsche bildeten eine dichte, beinahe brusthohe Barriere. Mehrmals wich Lassiter langen dornigen Zweigen aus, die wie gierige Hände nach ihm griffen.

Seine Sinne waren hellwach. Angespannt schlich er weiter durch das Unterholz. Und dann, als er sich durch die Lücke zwischen zwei Tannen zwängte, entdeckte er das Reh. Es stand inmitten einer kleinen Lichtung, ungefähr fünfzig oder sechzig Yards von ihm entfernt, und knabberte an den Überresten eines Wacholderbeerstrauchs. Es war ein kleines zierliches Tier, vermutlich noch keine drei Jahre alt. Das glatte braune Fell schimmerte im blassen Mondlicht.

Lassiter ging hinter dem umgestürzten, moosbewachsenen Stamm einer Fichte in Deckung, die von den heftigen Herbststürmen geknickt worden war wie ein Zündholz, und legte seine Winchester an. Er nahm das Reh ins Visier. Das Tier kaute auf einem dünnen Zweig herum.

Schönes Tier. Zu schade, dass er Hunger hatte … Lassiter atmete einmal tief durch, kniff das linke Auge zu und zielte auf die hohen Schulterblätter. Sein Zeigefinger am Abzug glitt langsam, fast bedächtig nach hinten.

Einen Lidschlag später zerriss ein gellender Schrei die Stille!

***

Der Kopf des Rehs zuckte hoch, und noch ehe Lassiter abdrücken konnte, sprang es mit großen Sätzen über die Lichtung und verschwand mit einem Satz im dichten Unterholz.

Lassiter fluchte und ließ den Abzug los, ohne zu feuern. Im ersten Moment war er einfach nur wütend darüber, dass ihm das Tier entwischt war. Dann jedoch drängte sich der Grund für die Reaktion des Tieres in sein Bewusstsein und seine Augen verengten sich zu Schlitzen.

Der Schrei …

Lassiter lauschte. Nichts war mehr zu hören.

Unschlüssig stand er zwischen den Büschen, die Waffe noch immer auf die Stelle auf der Lichtung gerichtet, wo vor fünf Sekunden noch das Reh gestanden hatte. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er suchte das Unterholz mit Blicken ab, doch es war nichts zu sehen. Auch blieb alles still.

Er war schon beinahe zu der Überzeugung gelangt, dass es lediglich das schaurige Heulen eines Wolfes gewesen war, welches das Reh aufgescheucht hatte, als ein zweiter Schrei erklang, hoch und ängstlich.

Der Schrei einer Frau!

Lassiter spähte in alle Richtungen, versuchte zu ergründen, woher er kam, doch als der Schrei einen Moment später abrupt abbrach, hatte er kaum mehr als die ungefähre Richtung ausgemacht. Dennoch zögerte er keine Sekunde. Die Winchester in den Fäusten, sprang er über den Baumstamm und lief mit weit ausgreifenden Sätzen über die Lichtung.

Hier lag der Schnee wesentlich höher und er sank stellenweise bis zu den Knöcheln ein. Sein Atem wehte ihm in einer weißen Fahne aus dem Mund, als er keuchend auf das Dickicht auf der anderen Seite der freien Fläche zueilte und ins Unterholz stürmte.

Wieder schrie die Frau, viel näher als zuvor, laut und durchdringend, wie in höchster Not. Lassiter ignorierte die Äste, die gegen seinen Leib schlugen. Er wusste nur, dass hier eine Frau dringend Hilfe benötigte, und dass es in dieser Einöde mitten in der Wildnis verdammt wenige Leute gab, die sie ihr geben konnten.

Nach zwei Sekunden wurde der Schrei wieder leiser, brach schließlich ganz ab, doch Lassiter wusste nun, woher er kam, und rannte weiter durch das Dickicht, zwischen den Baumstämmen hindurch, an Felsbrocken vorbei. Zweimal stürzte er beinahe über Wurzeln, dann wurde das Unterholz lichter. Er näherte sich dem Rand des Wäldchens. Zwischen den knorrigen Stämmen der Tannen, an deren Westseite Schnee klebte, zeichnete sich die weiße Fläche der Landschaft ab, im Hintergrund begrenzt vom dunklen Schatten der Cypress Hills.

Keuchend stürmte Lassiter aus dem Wald. Da sah er sie hinter dem Vorhang aus treibendem Weiß.

Sie waren keine dreißig Yards entfernt. Im Windschatten eines Felsens scharrten drei Pferde mit den Hufen. Eines der Tiere trug ein zusammengeschnürtes Bündel Ausrüstung auf dem breiten Rücken. Was Lassiters Aufmerksamkeit jedoch weit mehr gefangen nahm, waren die beiden Männer in gefütterten Jacken, von denen einer halb auf einer im Schnee liegenden Frau kauerte, während der andere grinsend danebenstand und seinen Kumpel lautstark anfeuerte. Sein Revolver steckte im Holster. Einige Schritte neben der Frau blitzte die Klinge eines Messers im Schnee; vermutlich hatte sie versucht, sich damit zu verteidigen.

»Los, gib’s der verdammten Schlampe, Honk!«, krakelte der stehende Mann. Seine Fistelstimme schnitt wie ein Pfeil durch die eisige Luft. Er trug einen Hut mit breiter Krempe, der sein Gesicht halb verdeckte. »Zeig ihr, dass wir uns von ihr nicht verarschen lassen!«

Honk grunzte zustimmend und leckte der Frau unter ihm mit der Zungenspitze über den Hals. Sie wand sich unter ihm und versuchte, ihn von sich zu stoßen, doch er hielt ihre Hände fest und nagelte sie mit seinem Gewicht auf den Boden. Sein Stetson hing an der Kordel in seinem Nacken.

Lassiter stand einen Moment reglos da und nahm alles in sich auf. Er konnte das Antlitz der Frau nicht erkennen, doch ihr langes rotes Haar breitete sich wie auf dem Schnee um ihren Kopf herum aus und ihr Rock war bis zu den Schenkeln hochgeschoben. Zudem hatten sie ihr die Jacke und die Bluse brutal heruntergerissen. Entblößtes, porzellanweißes Fleisch schien mit dem Schnee zu verschwimmen. Ihre Lederstiefel wirbelten in dem erfolglosen Versuch, ihren Peiniger zu treffen, den Schnee auf.

»Lass mich los, du elender Mistkerl!«, schrie sie. »Lass mich sofort los!« Irgendwie schaffte sie es, eine ihrer Hände aus der Umklammerung ihres Peinigers zu lösen und Honk einen unkontrollierten Schwinger aufs Kinn zu verpassen.

Honk hielt, auf ihr kauernd, einen Moment inne, als könnte er es nicht fassen, dass sie es tatsächlich gewagt hatte, ihn zu verletzen. Dann verdüsterte sich sein breites Gesicht mit der Adlernase und dem rotblonden Backenbart abrupt und seine gewaltige Hand fuhr herunter und schlug ihr so heftig ins Gesicht, dass ihr Kopf zur Seite gerissen wurde. Jetzt wehrte sich die Frau nicht mehr, wand sich nur noch stöhnend im Schnee.

Honk nutzte die Gunst des Augenblicks, riss ihre die Bluse vollends in Fetzen und legte ihre Brüste frei, die selbst im Liegen beeindruckend groß wirkten. Er versenkte seinen Kopf dazwischen und saugte gierig an den Brustwarzen, die sich durch die Kälte aufgerichtet hatten.

»Gut so!«, spornte der andere ihn an und trat einen Schritt näher, um ja nichts zu verpassen. »Zeig’s ihr!« Seine Augen unter der breiten Krempe des Hutes glänzten lüstern; kaum konnte er es erwarten, selbst an die Reihe zu kommen.

Lassiter näherte sich den Männern von hinten. Bislang hatten sie ihn nicht bemerkt, und da er instinktiv ahnte, dass sich die Kerle kaum durch eine freundliche Aufforderung von ihrem Vorhaben abbringen lassen würden, schien es vorteilhafter, selbst die Initiative zu ergreifen, solange er noch das Überraschungsmoment auf seiner Seite hatte.

Geduckt lief er auf die Männer zu, hoffte nah genug an sie heranzukommen, um zumindest dem ersten den Gewehrkolben über den Schädel ziehen und ihn so ausschalten zu können. Seine Augen ruhten auf dem breiten Rücken des stehenden Burschen, fixierten unbeirrt die Stelle zwischen Hutkrempe und Mantelkragen, wo der Schlag treffen sollte.

Er zwang sich ruhig zu bleiben, fasste die Waffe am Lauf wie einen großen Hammer. Er hatte Glück, dass der pfeifende Wind und der Lärm, den die beiden Burschen selbst verursachten, seine Schritte übertönten.

Lassiter war nur noch ein halbes Dutzend Schritte entfernt und hatte die Winchester bereits zum Schlag erhoben, als der stehende Kerl sich mit einem Mal versteifte. Beinahe konnte der Mann von der Brigade Sieben sehen, wie er die Ohren spitzte, als er hinter sich unvermittelt den Schnee knirschen hörte. Dann fuhr sein Kopf herum wie der einer Eule. Die stahlgrauen Augen unter dem Hut weiteten sich vor Überraschung.

Nur einen Lidschlag später war Lassiter bei ihm, doch es war bereits zu spät. Der Mann – größer als er, mit breitem Gesicht, dicker Nase und ungepflegtem Backenbart – reagierte schnell wie eine Schlange und wich dem Hieb durch eine halbe Drehung zur Seite aus. Der Gewehrkolben sauste an ihm vorbei und rauschte ins Leere.

Doch damit nicht genug – Lassiter hatte eine solche Wucht in den Hieb gelegt, dass er sich nicht mehr fangen konnte und nach vorn taumelte, vorbei am Backenbart, der seine Chance umgehend nutzte und ihm die geballte Faust hart in die Seite rammte.

Lassiter hatte das Gefühl, von einem Vorschlaghammer getroffen worden zu sein. Mit einem gequälten Keuchen entwich alle Luft aus seinen Lungen. Für einen Augenblick verdunkelte sich die Welt, um sich genau in dem Moment wieder aufzuhellen, als der Backenbart zum nächsten Schlag ausholte.

Diesmal gelang es Lassiter, dem Hieb zu entgehen. Er tauchte unter der Faust des anderen weg und trat ihm mit aller Kraft gegen das Schienbein. Backenbart stieß einen gedämpften Laut aus, in dem mehr Überraschung als Schmerz lag, und schwankte. Lassiter setzte sofort nach und holte mit der Winchester aus, um sie dem Kerl auf den Schädel zu donnern, doch der Backenbart fing seine Waffenhand auf halbem Weg nach unten ab und verpasste ihm mit der freien Linken einen Schwinger in den Magen.

Lassiter stöhnte auf und taumelte nach hinten. Vor seinen Augen explodierten Sterne, raubten ihm die Sicht. Mühsam kämpfte er darum, nicht ohnmächtig zu werden. Wie durch eine Wand aus Watte hörte er den anderen Mann – Honk – aufgeregt etwas rufen, doch der Sinn der Worte blieb seinem benebelten Verstand verborgen. Würgend um Atem ringend stand er da und blinzelte krampfhaft, als er durch die Schlieren seiner Benommenheit eine geballte Faust geradewegs auf sich zukommen sah.

Lassiter reagierte reflexartig. Er ließ sich einfach fallen und landete dicht neben der Frau im Schnee. Die Faust zischte so dicht über ihn hinweg, dass er den Luftzug spürte. Vage registrierte er, dass ihm bei dem Sturz die Waffe aus den Fingern geglitten war, doch jetzt war kaum die Zeit, danach zu suchen.

Der Backenbart hatte einen verflucht harten Punch, doch trotz seiner bescheidenen Lage war Lassiter nicht bereit, aufzugeben. Er kam wieder hoch.

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