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Lassiter - Folge 2160

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und die Geisterkavallerie
  4. Vorschau

Lassiter und die Geisterkavallerie

Das schrille Lachen der jungen Farmerin auf der gegenüberliegenden Sitzbank brachte Bob Blackstone schier um den Verstand. Der Handelsreisende mit dem sauber gescheitelten Haar klammerte sich an die Ledertasche auf seinen Schenkeln und rang sich ein Lächeln ab. »Wie komisch, Ma’am!«, sagte er. »Solche Sachen passieren einem nicht alle Tage!«

Der Farmer wurde unvermittelt ernst. Er fasste seine Frau am Arm, um sie ebenfalls zur Ruhe zu bringen. »Ihnen ist wohl ’ne Laus über die Leber gelaufen? Gefällt Ihnen die Geschichte nicht?«

Auf Blackstones Stirn bildeten sich glitzernde Schweißtropfen. Die Ledertasche zwischen seinen Händen fühlte sich plötzlich viel schwerer an. »Doch, natürlich!«, beteuerte er und blickte aus dem Abteilfenster. »Es ist nur die Gegend. Die Sümpfe … sie machen mich nervös.«

Die Männer von Robert Grier waren zu allem entschlossen.

Sie hatten sich ihre Halstücher umgeknotet, die Gewehre schussbereit gemacht und warteten hinter einem Baumstamm auf das Kommando ihres Vorgesetzten. Der Mond warf sein fahles Licht auf ihre angespannten Gesichter und verlieh ihnen ein gespenstisches Aussehen.

»Haltet euch an das, was ich euch gesagt habe!«, befahl Grier und spähte zu den Eisenbahnschienen hinüber. »Tom, Conrad und Joe bringen das verdammte Ungetüm zum Stehen. Chris und ich springen ins Führerhaus und wedeln mit den Bleispritzen. Alles klar?«

Der frühere Konföderiertenoffizier ließ den Blick über seine Einheit gleiten und hob fragend die Brauen. Er war ein Hüne von knapp zwei Metern, der in einem abgetragenen Waffenrock und geflickten Uniformhosen steckte. Als einstiger Colonel der neunten Brigade hatte er in Corinth und Shiloh für die Sache des Südens gekämpft und an vorderster Front gestanden, als General Albert S. Johnston von einer Kugel am Knie getroffen und mit blutgefülltem Stiefel aus dem Sattel gerutscht war.

»Verstanden, Sir!«, gab Christian Drake zurück und salutierte. »Wir gehen wie geplant vor.«

Der blassgesichtige Freiwillige aus Georgia war Sergeant unter Grier gewesen, ehe General Van Dorn die Brigade zum Teufel gejagt hatte. Grier hatte nie begreifen können, was Van Dorn zu der Dummheit bewogen hatte, seine Männer ins tödliche Artilleriefeuer der Yankees zu schicken.

Was er jedoch verstand, war die Tatsache, dass der Krieg seit mehr als einem Jahrzehnt verloren war. Er hatte die Spottbilder in den Wochenschriften der Yankees gesehen, die Präsident Jefferson Davis als Bestie hinter Gittern gezeigt hatten.

Den Yankee Doodle pfiffen manche immer noch.

»Still!«, zischte Grier, als er in der Ferne die stampfenden Zylinder einer Dampflokomotive vernahm. Er klappte die Taschenuhr auf und hielt sie ins Mondlicht. »Das muss der Elf-Uhr-Zug nach Clinton sein! Man wird sich hübsch wundern, wenn er noch später ankommt!«

Der Colonel grinste und kroch mit dem Gewehr in der Hand über den moosbewachsenen Zypressenstamm. Der Lichtschein zwischen den Sumpfbäumen wurde heller und verwandelte sich nach einiger Zeit in die kupferne Frontlaterne einer Lokomotive der Missouri, Kansas and Texas Railway.

»Köpfe runter!«, ordnete Grier halblaut an und behielt das fauchende Stahlross im Auge, das sich den Rebellen langsam näherte. »Auf meinen Befehl rücken wir vor!«

Die Lokomotive rollte über die knarrenden Bohlen hinweg und hüllte sich in eine Wolke aus hellem Wasserdampf. Sie überquerte eine Senke und verminderte die Geschwindigkeit.

»Jetzt!«, rief Grier und stürmte als Erster über den Stamm. Er feuerte in die Luft und sah sich nach Drake um.

Der Sergeant war dicht hinter ihm und gab ebenfalls einen Schuss ab. Die übrigen Männer bezogen ihre Posten auf dem Gleis und nahmen das Führerhaus aufs Korn.

»Die Feiglinge machen sich aus dem Staub!«, schrie Drake und wies mit dem Arm in die Dunkelheit. »Müssen der Heizer und der Lokführer sein!«

Grier riss das Gewehr in die Höhe und legte auf die beiden Gestalten an, die hastig aus der Lokomotive kletterten. Als er den Finger um den Abzug krümmte, hob eine von ihnen die Arme.

»Nicht totschießen!«, tönte es mit breitem Louisiana-Akzent zu Griers Leuten herüber. »Wir sind unschuldig! Wir wollen nichts außer unsere Haut retten!«

Drake und Grier tauschten einen kurzen Blick und schritten mit erhobenen Gewehren auf die Lokomotive zu. Die zwei Männer am Zug waren dunkelhäutig und zitterten am ganzen Leib. Sie trugen die grauen Uniformen der Missouri, Kansas and Texas Railway.

»Die Yankees reißen sich sogar schon unsere Sklaven unter den Nagel!«, knurrte Grier. Er starrte den älteren Schwarzen an, den er für den Lokführer hielt. »Weg von der Lokomotive! Wie viele Passagiere hast du an Bord?«

»Nicht einmal fünfzig, Sir!«, stammelte der Schwarze und blickte nervös auf Griers Gewehrmündung. »Keine Waffen, Sir! Keine Schießeisen dabei!«

»Weißt du, wer vor dir steht?«, fragte Grier und schritt weiter auf den Lokführer zu. »Kennst du meinen Namen?«

Der Schwarzhäutige nickte zögerlich.

»Colonel Grier«, sagte er mit ehrfurchtsvoller Stimme. »Der Kommandant der ’Geisterkavallerie’.«

»Gescheites Kerlchen«, erwiderte Grier grinsend. Er senkte ruckartig das Gewehr und schoss den beiden Schwarzen vor die Füße. »Jetzt schert euch zum Teufel! Lasst euch nicht wieder blicken!«

Die übrigen Banditen nahmen die Eisenbahnangestellten ebenfalls unter Beschuss und trieben sie in die Sümpfe. Als von den beiden Dunkelhäutigen nichts mehr zu sehen war, bestiegen sie mit Grier den Pullmanwagen hinter der Lokomotive.

»Seid ruhig und bleibt in den Abteilen!«, rief der Konföderiertenoffizier und zerschlug mit dem Gewehrkolben nacheinander die Fenster im Gang. »Gebt Schmuck, Perlenketten und Ringe heraus und keinem passiert was! Lang lebe der Süden!«

Unter den Passagieren brach aufgeregtes Gemurmel aus. Die Männer und Frauen, die in Burlington, Quincy oder Hannibal zugestiegen und auf dem Weg nach New Franklin oder Fayette waren, hatten bereits geschlafen oder sich in die Lektüre ihrer Wochenschriften vertieft.

»Nun mach schon!«, fuhr Grier eine ältere Passagierin an, die sich nicht von ihrem Halsschmuck trennen wollte. »Oder willst du in den Sümpfen als Krokodilfutter enden?« Der Banditenboss riss ihr die Kette vom Hals und stopfte das Schmuckstück in den Jutesack, den Drake ihm aufhielt. Die Frau wimmerte leise und kehrte zu ihrem Mann zurück, der Grier und Drake zornig anfunkelte.

»Sie werden Ihre Taten bereuen, Grier«, sagte er mit zusammengebissenen Zähnen. »Die Justiz unseres Landes wird Sie jagen, bis Sie hinter Gitter sitzen.«

»Sagen Sie’s nicht zu laut!«, spottete Grier schadenfroh. »Der Staatsanwalt in St. Louis könnte Sie hören!«

Drake und er brachen in hämisches Gelächter aus und zogen zum nächsten Abteil weiter. Das Farmerehepaar und der einzelne Handelsreisende darin sprachen kein Wort. Die junge Farmersgattin verkroch sich hinter der Schulter ihres Mannes.

»Was wollt ihr von uns?«, fragte der Farmer, der gute zehn Jahre älter als seine Frau war. »Außer ein paar Habseligkeiten besitzen wir nichts.« Er wies mit dem Kinn zu dem Handelsreisenden auf der anderen Bank. »Versucht’s lieber bei dem dort! Er muss Fort Knox in der Tasche haben, so eifrig, wie er sie bewacht!«

Erst jetzt fiel Griers Blick auf die abgewetzte Ledertasche, die auf den Knien des Mannes stand. Der Handelsreisende hatte die Arme darum geschlossen, als wäre die Tasche eine Krippe, die es zu hüten galt.

»Was ist das?«, bellte Grier. »Was versteckst du darin?«

Er wollte dem Passagier die Tasche entreißen, doch dieser warf sich mit dem ganzen Körper darauf und schüttelte energisch den Kopf. Er blickte zu Grier empor und setzte eine flehende Miene auf. »Es … es ist nichts darin, Sir! Nur ein Erbstück meines Vaters!«

Grier musterte den Handelsreisenden scharf. »Mit Erbstücken gibt’s sowieso bloß Ärger. Besonders bei feinen Pinkeln wie dir.« Er trat mit der Stiefelspitze gegen die Ledertasche. »Los, mach sie auf!«

Das blasse Gesicht des Reisenden wurde noch bleicher. Er starrte zu Grier und Drake, dann hinüber zu dem Farmerpaar. »Helfen Sie mir doch! Sagen Sie ihnen, dass ich nichts von Wert bei mir habe!«

»Woher soll ich wissen, was du in deiner Tasche herumträgst?«, versetzte der Farmer ungerührt. »Sei kein Schwachkopf und gib es ihnen! Nichts auf der Welt ist wertvoll genug, dass man dafür sein Leben opfert.« Er streichelte seiner Frau über den Kopf und blickte zur Grier. »Nun erlösen Sie den Dummkopf endlich! Er wird nicht damit herausrücken, wenn Sie’s sich nicht holen.«

Grier kniff die Augen zusammen. Er wollte kein Blut an den Händen, doch wenn es der hagere Handelsreisende auf die Spitze trieb, konnte er für nichts mehr bürgen. »Öffne die Tasche! Auf der Stelle!«

Drake setzte dem Reisenden den Gewehrlauf auf die Brust und verlieh den Worten seines Vorgesetzten damit weiteres Gewicht. Er legte drohend den Finger um den Abzug. »Was ist? Machst du die Tasche auf oder nicht?«

In derselben Sekunde sprang der Handelsreisende auf und presste die Tasche an sich. Er drängte Grier gegen die Wand, begegnete seinem Blick und erstarrte.

Der frostige Glanz in den Augen des Colonels sagte ihm, dass er einen Fehler begangen hatte. Er wich zurück und rutschte mit dem Rücken an der Abteilwand herunter.

Dann krachten zwei Schüsse aus Drakes Gewehr.

Die Kugeln durchschlugen die Brust von Bob Blackstone und ließen den Handelsreisenden in sich zusammensacken. Blackstone ließ die Tasche fallen und kippte vornüber zwischen die beiden Sitzbänke des Abteils. Unter seinen Schultern rann dunkles Blut hervor.

»Erben wird der nichts mehr«, bemerkte Drake und griff nach der Tasche. Er öffnete sie und förderte eine mit Samt bezogene Schatulle daraus hervor. Sie war an den Ecken mit Silber beschlagen.

Grier nahm ihm die Schatulle aus der Hand und klappte sie auf. Sie enthielt eine metallene Form, die den Konföderiertenoffizier an eine Tabakschale oder einen Aschetrog erinnerte. Er wendete sie zweimal in der Hand und legte sie zurück.

»Der Kerl muss wissen, wofür er sein Leben lässt«, sagte er und warf die Schatulle zum restlichen Schmuck. »Vorwärts! Die Yankees wollen geplündert werden!«

***

»Aus den Sümpfen?« Der Landvermesser auf dem Pferd rechts von Lassiter gab ein schallendes Lachen von sich. Er ritt ein Stück voraus und wandte sich zu dem Mann der Brigade Sieben um. »Das Sumpfland zwischen Sedalia und Booneville ist ziemlich heimtückisches Gelände«, erklärte er und deutete auf die Hufe seines Pferdes, die im morastigen Boden einsanken. »Sie sind nicht der erste Reiter, den wir in dieser Gegend auflesen.«

Er blickte zu den übrigen Berittenen, die Lassiter und ihn begleiteten, und fasste die Zügel nach. Die fünf Männer gehörten zur Western Settlement Company und waren im Auftrag einer Eisenbahngesellschaft unterwegs. Sie waren bei Vermessungsarbeiten in den sumpfigen Wäldern nördlich von Sedalia auf Lassiters Spur gestoßen.

»In der Stadt wird’s Ihnen besser gefallen!«, meinte ein anderer Reiter. »Ist doch kein Leben draußen in den Sümpfen. Sie müssen sich uns anschließen, wenn wir ins Red Fish gehen. Gibt ’ne Menge schöner Frauen dort.«

»Wäre mir ein Vergnügen«, erwiderte Lassiter lächelnd. Er sah zu dem Landvermesser, der zuerst gesprochen hatte, und schloss zu ihm auf. »Wie weit ist es noch bis Sedalia?«

»Keine zwei Meilen«, sagte der andere und richtete den Blick auf den schlammigen Waldweg vor ihnen. »Nach den kalten Nächten werden Sie froh sein über ein trockenes Bett.« Er schüttelte ungläubig den Kopf. »Was zur Hölle verschlägt Sie in dieses Niemandsland?«

Ein Telegramm aus St. Louis, lag es Lassiter auf der Zunge. Er lächelte jedoch nur und wiegte mit dem Kopf, als kenne er selbst keine Antwort. In Wahrheit hatte er sich in den Sümpfen weder verirrt noch auf Hilfe gehofft. Er war vielmehr einer Order aus Washington gefolgt, die ihn angewiesen hatte, an der Strecke der Missouri, Kansas and Texas Railway nach einem Mann namens Robert Grier zu suchen.

Der Kerl war der Anführer einer Horde versprengter Söldner, die seit Monaten die Züge zwischen Chicago und Texas ausraubte und inzwischen in den Besitz von Regierungseigentum gelangt war. Die Hintergründe zu dem Fall sollte Lassiter – sobald ein entsprechender Brief nach Missouri expediert worden war – von seinem Mittelsmann Jack Larreche in Sedalia erhalten.

Doch dazu war es bisher nicht gekommen.

Die Vermesser der Western Settlement Company waren aufgetaucht, ehe Lassiter ernsthafte Nachforschungen hatte anstellen können. Sie hatten den breitschultrigen Blonden für jemanden gehalten, der nicht mehr aus den Sümpfen herausfand. Um kein Misstrauen zu schüren, hatte Lassiter sich den Männern fürs Erste angeschlossen. Er hoffte, auf diese Weise mehr über Grier herauszufinden.

»Ich bin Wundarzt am East Tennessee Hospital«, behauptete er nun und wies auf die Wälder. »Der Sumpfboden hält seltene Moose und Kräuter bereit.«

»Oh, ein Herr Doktor!« Der Landvermesser lachte und schürzte die Lippen. »Da haben Sie aber Glück, dass Sie mit heiler Haut zurück sind!«

»Wie meinen Sie das?«, gab sich Lassiter unwissend. »Droht Gefahr in den Sümpfen?«

Der Mann im Sattel nickte gewichtig. Es schien ihn mit Stolz zu erfüllen, dass er Lassiter auf die Sprünge helfen konnte. »Sie nennen sich die ‚Geisterkavallerie‘. Gott allein weiß, wie sie auf diesen Namen gekommen sind. Der County Sheriff glaubt, dass es marodierende Bürgerkriegsrebellen sind, die sich in den Sümpfen versteckt halten.« Er verstummte und hing seinen Gedanken nach. »Der Herr nehme sich der armen Seelen an, die sie auf dem Gewissen haben.«

Lassiter lag es auf der Zunge, danach zu fragen, ob die Geisterkavallerie die Bande von Robert Grier war. Er beschloss jedoch, sich bedeckt zu halten, bis er in Sedalia war. Die Gefahr war zu groß, dass Grier oder seine Leute von der Herumschnüffelei Wind bekamen. Von Jack Larreche würde Lassiter ohnehin mehr erfahren, als er aus dem Landvermesser herausbekam.

»Geister schrecken mich nicht«, sagte er und deutete ein Grinsen an. »Schon gar nicht, wenn sie eigentlich aus Fleisch und Blut sind.«

Der Trupp legte die restliche Strecke bis nach Sedalia schweigend zurück und langte eine Viertelstunde später auf der von Fuhrwerken und flanierenden Eheleuten bevölkerten South Main Street an. Die Männer stoppten vor dem eleganten Ives House, in dem der Landvermessungstrupp vier Zimmer bezogen hatte. Das Hotel lag an den Eisenbahngleisen und quoll über von Reisenden, die in Begleitung von Gepäckträgern und anderen Bediensteten zum Bahnsteig strömten.

»Mr. Larreches Büro finden Sie in der Lapine Street«, meinte der Landvermesser zum Abschied. »Das Red Fish ist nicht weit davon. Nach den Strapazen in den Sümpfen würde ich Sie gern auf einen Bourbon einladen, Doktor!«

Sie nickten einander zu, dann stieg Lassiter in den Sattel und ritt in gemächlichem Trab die Straße hinunter. Er kam an einer Reihe Saloons vorüber, deren Mädchen ihm zuwinkten und verführerisch die Rocksäume schwenkten. Sobald Larreche ihm die Einzelheiten seines Auftrags verraten hatte, dachte Lassiter, würde er sich eines davon für die Nacht anlachen.

Eine Straßenecke weiter erhob sich das berühmte Opernhaus der Stadt, dessen ausgezeichneter Ruf sich bereits bis nach St. Louis herumgesprochen hatte. Der zweistöckige Holzbau verfügte über mehrere Rundbogenfenster, unter denen sich ein schmaler Balkon anschloss. Über dem halbrunden Giebel flatterte ein ausgeblichenes Sternenbanner, das im Takt der Windböen gegen den Fahnenmast schlug.

»Mr. Larreche?«, rief Lassiter, als er hinter dem Opernhaus auf das Anwaltsbüro seines Mittelsmannes stieß. »Jack Larreche?«

Er stieg aus dem Sattel, klopfte an die Tür und schritt vor dem Schaufenster auf und ab. Nach kurzem Warten schloss ihm ein Mann Mitte vierzig von innen auf und bat seinen Gast herein.

»Kommen Sie wegen eines Falls?«, fragte er und kehrte mit geschäftigem Blick zu seinem Schreibtisch zurück. Er schob einen Stapel Akten zur Seite und suchte nach seinem Wochenkalender. »Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mit einem Mandanten verabredet war.«

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