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Lassiter - Folge 2158

Der Rächer aus Laramie

Der Mond schob sich gerade hinter eine Wolke, als Pamela Grimes die Schritte hörte. Sie warf einen Blick zurück und sah neblige Schleier über die düstere Straße wallen. Von einem Menschen keine Spur.

Weiter! Pam hob die Rockschöße und verschärfte ihr Tempo. Hallend klapperten ihre Absätze über den Sidewalk. Nur noch knapp hundert Yards bis zum Hotel. Auf dem Querbalken über der Vordertür brannte eine Laterne.

Pam mied den Lichtkreis vor dem Eingang. Für Huren war der Aufenthalt im Hotelbereich verboten. Über den Torweg eilte sie auf den düsteren Hinterhof. Ganz in der Nähe schrie eine Katze. Es hörte sich so gruselig an, dass Pam für Sekunden erstarrte.

Und da hörte sie wieder die Schritte …

Pam riss sich zusammen. Sie durfte sich jetzt nicht verrückt machen lassen. Vermutlich war einer dieser Vagabunden aus dem Zeltcamp hinter ihr her. Diese grässlichen Kerle glaubten, Frauen wären Freiwild.

Oh, wie Pam diese Männer hasste! Jedes Mal, wenn sie in die Stadt kamen, gab es Ärger. Pöbeleien. Taschendiebstahl. Schlägereien. Übergriffe auf die weibliche Bevölkerung. Letzte Woche hatte es sogar einen Toten gegeben. Benny Rooks, ein Halbindianer, der mit einem Bauchladen umherging und selbst gemachten Schmuck verkaufte, war unweit des Camps, in dem die Landstreicher seit Wochen lagerten, gefunden worden.

Die Schritte waren verstummt.

Grabesstille herrschte. Man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen hören können. Auch die Katze gab keinen Laut mehr von sich.

Pam hatte kein gutes Gefühl. Sie fühlte sich beobachtet. Jemand war hinter ihr her, da ging sie jede Wette ein.

Pam griff unter ihre Jacke. Sie spürte den geriffelten Griff des Derringers. Die Pistole war geladen und schussbereit. Schon das Berühren der Waffe beruhigte Pam. Den Derringer in Vorhalte, blickte sie sich nach allen Seiten um.

Linker Hand stand der rot lackierte Kutschwagen, der am Tag als Pendler zwischen der Bahnstation Chuck’s End und dem Hotel eingesetzt wurde. In alten Zeiten hatte das Fahrzeug zur Flotte der Wells Fargo Company gezählt. Jetzt gehörte es dem Hotelbesitzer Joe Jordan.

Rechts von Pam erhob sich ein im Bau befindliches Gebäude aus Stein, das neue Bettenhaus. Bizarr geformte Nebelschleier ließen das halbfertige Gemäuer wie eine Ruine in einer Geisterstadt erscheinen.

Pam wandte sich ab. Sie trat an die schmale Hintertür, nahm den Türknauf in die Hand und horchte nach innen.

Kein Laut drang an ihr Ohr. Es war nach Mitternacht. Die Gäste lagen in ihren Betten und schliefen.

Pam schob die Tür auf. Ihr Kleid raschelte, als sie über die Schwelle auf einen dunklen Gang huschte. Noch einmal blickte sie auf den nebligen Hof hinaus.

Unter der Kutsche kam die Katze hervor. Sie legte sich neben das Vorderrad auf den Rücken und strampelte mit den Beinen in der Luft. Dabei stieß sie die merkwürdigsten Laute aus.

»Du rolliges Biest.« Pam schüttelte den Kopf. »Hast mir einen schönen Schrecken eingejagt.«

Sie schloss die Tür. Mit einem Schlag war es dunkel wie in einem Bergwerksstollen. Der Geruch von gerösteten Zwiebeln, abgestandenem Bier und einem herben Männerparfüm stieg ihr in die Nase.

Pam steckte die Pistole ein. Wie eine Blinde tastete sie sich an der Wand entlang. Es war nicht das erste Mal, dass sie mitten in der Nacht einen Freier im Jordan Hotel aufsuchte. Sie kannte sich aus und kam gut voran, auch ohne Licht.

Im Nu war sie am Absatz der Treppe angelangt, die hinauf zu den Fluren mit den Gästezimmern führte.

Irgendwo im Haus knarrte eine Diele.

Pam stellte das Atmen ein. Mit weit aufgerissenen Augen versuchte sie die Dunkelheit zu durchdringen. Fehlanzeige. Sie sah kaum die Hand vor Augen.

Als kein weiteres Geräusch folgte, huschte sie die Treppenstufen hinauf. Obwohl sie sehr vorsichtig auftrat, kamen ihr die Schritte ziemlich laut vor.

Sie gelangte ins obere Stockwerk.

Hier gab es zwei Fenster, durch die ein wenig Mondlicht fiel. Pam befand sich auf einem langen Gang, von dem etliche Zimmer abgingen. Der Mann, den sie aufsuchen sollte, wohnte in Nummer neunzehn.

Pam kannte nicht einmal seinen Namen. Ebenso wenig wusste sie, wie der Mann aussah. Sie hatte ihn noch nie zu Gesicht bekommen. Den Auftrag, ihn Punkt Mitternacht zu besuchen, hatte sie von Madre Mia bekommen. Caroline Sykes, von den Männern im County Madre Mia genannt, war die Besitzerin des Bordells. Sie bestimmte, wo es langging.

Auf dem Gang hing ein großer rechteckiger Spiegel, in dem man seine ganze Gestalt sehen konnte, vom Kopf bis zu den Füßen. Es war der größte Spiegel in ganz Westfield. Nicht einmal Monsieur Jean, der Barbier aus der Fremont Street, hatte einen so großen Spiegel in seinem Salon.

Pam blieb davor stehen. Inzwischen hatten sich ihre Augen an die Lichtverhältnisse im Haus gewöhnt. Sie versank in den Anblick ihres Spiegelbilds.

Im Grunde war sie ganz zufrieden mit ihrem Äußeren. Man sah ihr nicht an, dass sie die dreißig bereits überschritten hatte. Mit ihren langen Korkenzieherlocken, den erstaunt blickenden Kulleraugen und ihrer zierlichen Statur wirkte sie eher mädchenhaft als eine reife Frau.

Madre Mia sagte, der Freier hätte sofort auf ihr Bild gezeigt, als sie ihm den Katalog vorgelegt hatte. Ohne zu feilschen hatte er die Anzahlung geleistet.

Pam schob das Revers der Jacke zur Seite und bog ihr Rückgrat durch. Sie betrachtete ihre zum Bersten gefüllte Bluse. Sie war sehr stolz auf ihre Brüste. Sie waren groß und vollendet geformt.

Die Männer waren ganz wild auf Pam. Immer wieder machte man ihr überschwängliche Komplimente. Die Zahl ihrer Freier wuchs mit jeder Woche. Madre Mia hatte eine Kartei anfertigen müssen, um die Übersicht über alle Termine zu behalten.

Pam wollte sich gerade von ihrem Konterfei abwenden, als sie den Schatten bemerkte.

Eine hochgewachsene Gestalt schälte sich aus dem Dunkel. Die Gestalt eines Mannes. Er schien direkt aus dem Nichts zu kommen.

Pam beging den Fehler ihres Lebens: Sie vergaß, ihre Pistole zu ziehen.

Der Mann trug eine Maske und war schnell, furchtbar schnell. Pam sah das große Messer wirbeln.

Das ist irre, dachte sie, als ihr die Klinge in den Leib drang. Ich sterbe an einem Ort, zu dem mir der Zutritt verboten war.

»Warum?«, keuchte sie.

Der Maskenmann gab keine Antwort. Er riss das Messer zurück und stieß ein zweites Mal zu. Als Pam die Beine wegsackten, fing er sie auf. Fast lautlos ließ er ihren erschlaffenden Körper auf den Fußboden gleiten.

Pams Augen blieben an der Zimmertür haften, an der das Schild mit der Nummer neunzehn prangte.

***

»Sind Sie denn noch nie einem Mädchen begegnet, das Sie gern geheiratet hätten?«, fragte Cedric Marsh.

»Eine schwierige Frage.« Lassiter blickte gedankenverloren auf das zuckende Licht der Kerze. »Ja, sicher gab es Frauen, die ich gern für mich allein gehabt hätte. Aber am Ende entschied ich mich immer gegen eine Ehe.«

Die zwei Männer befanden sich in einem niedrigen, nahezu quadratischen Zimmer. Die Wände waren mit billigen Tapeten bedeckt. Außer dem Bett, in dem Cedric Marsh lag, gab es an Möbeln nur noch zwei altmodische Stühle und einen runden Tisch, auf dem eine leere Glaskaraffe stand. Durch das halb geöffnete Fenster strömte kühle Nachtluft in die Stube.

Cedric Marsh hustete. »Sie wollen sich nicht an die Kette legen lassen, wie?«

»Durch meinen Beruf bin ich viel unterwegs«, erwiderte Lassiter. »Eine Woche in Westfield, zwei Wochen Tombstone, danach Laramie, Kalifornien oder Wyoming. Meine Gattin bekäme mich nur alle Jubeljahre zu Gesicht. Ich wäre der schlechteste Ehemann der Welt, Cedric.«

»Nun, Sie könnten sich einen neuen Job suchen. Amerika ist groß. Es gibt tausend Möglichkeiten. Tatkräftige Männer werden gebraucht, in jeder Branche.«

Lassiter grinste. »Im Moment bin ich ganz zufrieden, so wie es ist.«

»Sie sind und bleiben ein Vagabund, Lassiter.«

Der Mann im Bett setzte sich auf. Ein Hustenanfall erschütterte seinen erschreckend mageren Körper.

Cedric Marsh war bereits über siebzig. Er trug ein dünnes Leinenhemd mit kurzen Ärmeln. Sein roter, faltiger Hals und das zerknitterte, vom Wetter gegerbte Gesicht erinnerten an den Kopf eines Truthahngeiers.

Lassiter klopfte dem Alten den Rücken, wobei er darauf achtete, dass er nicht zu fest zuschlug.

Nach einiger Zeit war der Husten vorüber. Der alte Mann wischte sich das Blut von den Lippen. Er atmete wieder normal.

»Soll ich Ihnen Wasser holen?«, bot Lassiter an.

»Gehen Sie jetzt nicht fort«, sagte der Alte gepresst.

Lassiter sah, dass es Marsh nicht gut ging. Er hatte jahrelang draußen in der Wildnis gelebt, fernab der Städte und Siedlungen. Seit dem frühen Tod seiner Frau, einer Shoshoni-Squaw, war er allein geblieben, allein mit der Natur. Als er jedoch merkte, dass seine Uhr ablief, kam er in die Stadt. Er mietete sich in Westfield ein Zimmer, um hier in Frieden zu sterben.

Letzte Woche war Marsh auf der Straße zusammengebrochen, vor dem Zügelholm des Gemischtwarenladens. Ein Schwächeanfall, wie ihm der Doc bescheinigte.

Lassiter hatte den hilfebedürftigen alten Mann ins Hotel gebracht. Marsh tat ihm leid. Mehrmals am Tag sah Lassiter nach ihm. Zufällig wohnte er auf derselben Etage. Er brachte dem Alten Medizin, kaufte gelegentlich für ihn ein und brachte dessen schmutzigen Sachen zum Chinesen in die Wäscherei. Es war niemand da, der es sonst hätte tun können.

»Erzählen Sie mir was über Frauen«, bat Marsh.

»Schon wieder?«

»Ja. Ich könnte mir stundenlang Geschichten über Frauen anhören.«

»Kein Wunder, Sie haben kolossalen Nachholbedarf, Cedric. Wer sich dreißig Jahre in die Einöde vergräbt …«

»Genau genommen waren es zweiunddreißig Jahre«, sagte Marsh und schnaufte schwer.

Lassiter zog seine Sprungdeckeluhr aus der Westentasche. Viertel nach zwölf. Er runzelte die Stirn. Komisch. Eigentlich hätte die Frau schon da sein müssen. Für Mitternacht hatte er ein Freudenmädchen bestellt, als Überraschung für seinen Schützling. Cedric Marsh hatte heute Geburtstag, sein letzter, wie es den Anschein hatte.

Deshalb war Lassiter am Nachmittag in Madre Mia’s Dollhouse gewesen. Aus dem Bilderkatalog hatte er ein Mädchen ausgesucht, das Pamela hieß. Um Punkt zwölf sollte es bei Marsh an die Tür klopfen.

Leider hatte sich die Gute verspätet.

»Erzählen Sie was über Frauen«, murmelte Marsh. »Egal, was. Aber erzählen Sie!«

Lassiter schob die Uhr zurück. »Da gab es mal eine süße Blonde in St. Joseph, die hatte einen Augenaufschlag, dass es einem kalt den Rücken runterlief. Sie hieß Mary Birdsong … oder Nightingale, jedenfalls was mit Vögeln. Sie tanzte in einer verruchten Nachtbar. Ich sehe sie noch vor mir, wenn sie am Ende ihres Auftritts ihr Mieder in die grölende Menge warf. Der Applaus war gigantisch. Die Männer hätten sich für Mary in Stücke hauen lassen.«

Marsh leckte über seine Lippen. »Und? Konnten Sie bei der Süßen landen? Oder haben Sie ihr nur Beifall geklatscht?«

Lassiter zog ein Pokerface. »Was glauben Sie?«

Marsh überlegte kurz. »Sie haben erst Beifall geklatscht und sind dann bei ihr gelandet.«

»Stimmt genau.«

»Und? Wie ging es weiter?«

Lassiter hob seufzend eine Achsel. Im Prinzip war es nicht seine Art, mit Dritten über Details von Liebesabenteuern zu palavern. Aber Cedric Marsh war ein dahinsiechender alter Mann, der noch ein wenig Freude haben wollte. Die Frauengeschichten erwärmten sein Herz.

»Wie war sie so, diese Mary?«, drängte er.

»Sie konnte wunderbar küssen«, versetzte Lassiter. »Und ihre Lippen waren weich wie Samt.«

»Wonach hat sie gerochen? Benutzte sie ein spezielles Parfüm?«

An Marys Duft konnte sich Lassiter beim besten Willen nicht mehr erinnern. Ihre Begegnung lag zu lange zurück. Doch er wollte seinem Freund keine Antwort schuldig bleiben.

»Sie roch nach einer Mischung von Flieder und Lavendel«, erklärte er.

»O ja, den Duft kenne ich.« Der Alte schloss die Augen und atmete tief ein.

Lassiter blickte abwesend zur Tür. Er ärgerte sich darüber, dass das bestellte Girl nicht pünktlich kam. Madre Mia hatte ihm versichert, alles würde zu seiner vollsten Zufriedenheit ablaufen, Pamela sei eine verlässliche Mitarbeiterin.

Ein erneuter Hustenanfall des Alten unterbrach Lassiters Gedanken. Er stand auf.

Marsh hob den Kopf, seine Augen funkelten ängstlich. »Wo wollen Sie hin?«

»Die Karaffe auffüllen.« Lassiter nahm das leere Gefäß vom Tisch. »Drüben in meinem Zimmer steht noch ein voller Krug Wasser. Hab’ auch noch ’n paar Zitronen. Bin gleich wieder da, amigo

Damit ging Lassiter zur Tür, öffnete sie – und stand im nächsten Augenblick vor der verkrümmt daliegenden Leiche der rothaarigen Pamela Grimes.

Lassiters Blicke schossen nach links und rechts.

Der Flur war leer.

»Verdammt

***

Zwei Männer in dunklen Anzügen brachten den Leichnam aus dem Hotel.

Lassiter blieb mit dem herbeigerufenen Marshal auf dem Gang stehen. Beide starrten sie auf das Blut auf den Dielen. Steve Golm war ein feingliedriger Mann von Mitte dreißig, blaue Cottonhosen, Flanellhemd, Lederweste, Stetson.

Der Nachtportier erschien. Er trug einen Eimer Wasser, über dessen Rand ein Wischlappen hing. Mit der anderen Hand schwenkte er einen langstieligen Schrubber.

»Mein Gott, Barner«, schnarrte der Marshal ihn an. »Sie müssen doch irgendwas gesehen oder gehört haben!«

»Wie? Was?« Der Portier blinzelte den Gesetzeshüter nervös an. »Sie müssen etwas lauter sprechen, Mr. Golm. Sie wissen doch: Meine Ohren sind nicht mehr die besten.«

Der Marshal winkte ab und wandte sich an Lassiter. »Was ist mit Ihnen, Mister? Sie haben bestimmt bessere Ohren als unser Freund von der Rezeption. Ist Ihnen etwas aufgefallen?«

Lassiter schob seinen Hut höher. »Ich wünschte, ich hätte etwas gehört. Dann hätte ich der armen Pamela vielleicht helfen können.«

»Pamela?« Golm horchte auf. »Sie kannten die Tote?«

»Nur vom Namen her. Gesehen habe ich sie nie.«

»Kapiere ich nicht. Sie haben Pam Grimes noch nie vorher gesehen, trotzdem erkannten Sie sie?«

»Ich sah sie auf einem Bild, im Katalog in Madre Mia’s Dollhouse.«

»Heißt das, Sie und die Tote hatten eine Verabredung?«, fragte er lauernd.

»Ja, um Punkt zwölf.«

»So, so, was Sie nicht sagen. Wussten Sie nicht, dass es im Jordan Hotel strengstens untersagt ist, Freudenmädchen zu empfangen?«

Lassiter wies zum Zimmer des Alten. »Mr. Cedric Marsh ist bettlägerig. Heute ist sein Geburtstag. Vielleicht sein letzter. Ich wollte, dass Pamela ein bisschen mit ihm plaudert.«

»Eine Plauderstunde mitten in der Nacht?«

Lassiter nickte. »Geburtstage beginnen nun mal um Mitternacht.«

»Ja, davon hörte ich.« Der Sternträger schob die Tür von Zimmer neunzehn auf.

»Hallo, Marshal!«, tönte die krächzende Stimme des Alten. »Was zum Henker ist passiert? Niemand sagt mir was!«

»Vor Ihrem Zimmer wurde jemand ermordet«, sagte der Marshal.

»Potztausend!«

»Haben Sie etwas Verdächtiges bemerkt, Mister?«

Marsh bekam einen Hustenanfall.

Lassiter erinnerte sich daran, dass er Wasser holen wollte. Sein eigenes Zimmer befand sich am Ende des Flurs. Er ging hinüber und füllte aus dem großen Steingutkrug Wasser in die Karaffe. Als er wieder zurückkam, blickte ihn der Marshal grimmig an. »Wo waren Sie?«

Lassiter hob die Karaffe. »Wasser holen.«

»Sie haben sich unerlaubt vom Tatort entfernt!«, grollte der Marshal. »Wir beide sind noch nicht fertig!«

Lassiter füllte Marshs Glas. »Verdächtigen Sie mich etwa?«, fragte er. »Dann hätte ich wohl kaum Alarm geschlagen. Suchen Sie lieber den Mörder; er kann noch nicht weit sein. Die Tote ist noch warm.«

Barner, der Portier, war dabei, den Fußboden zu wischen. Jetzt hielt er verblüfft inne und blickte von einem zum anderen.

»B

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