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Lassiter - Folge 2157

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und die wilde Rosa
  4. Vorschau

Lassiter und die wilde Rosa

»Allright, Rosa«, sagte der Mann im Halbdunkel, als die Frau die Blockhütte betrat. »Jetzt bist du tot.« Er saß in einem Lehnstuhl weiter hinten im Raum und hielt einen langläufigen Colt im Anschlag. Im Gegenlicht der aufschwingenden Tür leuchtete das rote Haar der Frau einen Moment lang wie ein Feuerkranz um ihr Gesicht. Sie trat die Tür zu und erwiderte: »Mach dich nicht unglücklich, Lennie. Lass den Revolver fallen und alles wird gut.«

»Unsinn.« Er knurrte zornig. »Das Gute besiegt das Böse. Dafür sorge ich jetzt.«

Statt einer Antwort riss sie die Tür wieder auf. Auf der hellen Veranda stand Lennie Grossmans Tochter Elisabeth. Sie war kreidebleich. Der große blonde Revolvermann hinter ihr hielt sie umklammert und presste ihr die Mündung seines Sechsschüssers unter das Kinn.

Entsetzt ließ ihr Vater in der Blockhütte den Colt zu Boden sinken.

Die rothaarige Frau zog ihren eigenen Revolver und jagte ihm eine Kugel in die Brust.

Im Nachhallen des Schusses schrie Elisabeth auf, ohne sich um die Mündung unter ihrem Kinn zu kümmern.

»Mörderin!«, schrie sie. »Verfluchte Mörderin! Du hast ihn umgebracht! Dafür wirst du sterben!«

»Sterben müssen wir alle«, höhnte die Frau in der Hütte. »Im Übrigen irrst du dich. Er lebt noch. Glaubst du, ich schneide mir ins eigene Fleisch? Ich brauche die Unterschrift dieses Versagers, der dich in die Welt gesetzt hat. Kein Wunder, dass deine Mutter sich das Leben genommen hat.«

»Nein!« Elisabeths Stimme schrillte jetzt. »Du hast sie auf dem Gewissen, Rosa Ellsworth! Du verdammte Menschenschinderin! Du hast uns so unter Druck gesetzt, dass meine Mutter keinen Ausweg mehr gesehen hat. Dad hat sich krumm geschuftet und konnte doch niemals deine unverschämten Forderungen erfüllen. Mom wusste das, und deshalb hat sie sich …«

»Halt den Mund!«, unterbrach die Rothaarige sie schneidend. »Shane! Ich will dieses freche Mundwerk nicht mehr hören!«

»Yes, Ma’am«, antwortete Shane West. Er drückte den Revolverlauf fester in die weiche Haut unter Elisabeths Kinn. Sie ließ einen schmerzerfüllten Laut hören, der in einem Gurgeln unterging.

In der Hütte trat Rosa Ellsworth auf den Küchentisch zu. Sie senkte ihren Colt in das Holster, das sie an der Hüfte trug. Der Farmer hing in verkrümmter Haltung in seinem Lehnstuhl. Sein Brustkorb hob und senkte sich unter dem blutgetränkten Flanellhemd. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er die Unternehmerin an, der fast das gesamte Land im County gehörte. Sie trug graue Reiterhosen, schwarze Stiefel und eine schwarze Lederweste. Sie hob das linke Bein an; mit dem Oberschenkel stieß sie den Tisch in Grossmans Richtung. Eine Kaffeetasse und zwei Becher auf der Tischplatte kippten um und schepperten zu Boden. Da alles aus Emaille bestand, ging nichts zu Bruch. Nur ein paar zusätzliche Beulen entstanden.

Der Farmer war bei Bewusstsein. Der Tisch kam unmittelbar vor ihm zum Stehen. Rosa kickte den am Boden liegenden Colt mit der Stiefelspitze außer Reichweite, obwohl Grossman ihn sowieso nicht mehr aufheben konnte. Dazu fehlte ihm die Kraft. Als seine Peinigerin zur Seite trat, konnte er seine Tochter auf der Veranda sehen. Ein gequälter Laut drang aus seiner Kehle. Er schloss die Augen, öffnete sie wieder, doch das Bild des Schreckens blieb.

Nur das Krümmen eines Zeigefingers trennte die blonde junge Frau vom Tod. Sie war alles, was ihm noch geblieben war.

»Du hast es in der Hand, Lennie«, sagte Rosa Ellsworth kalt. »Ja, ihr Leben liegt in deiner Hand.« Sie wanderte in der armseligen Hütte umher und fand schließlich in einer Kommodenschublade ein Tintenfass und einen Federhalter. Sie brachte beides herüber, auf den Tisch, und zog ein zusammengefaltetes Blatt Papier aus der Innentasche ihrer Weste. Sie glättete das Papier auf der Tischplatte. Es handelte sich um einen vorgedruckten Vertrag mit handschriftlich eingefüllten Namen und Zahlen sowie drei gepunkteten Linien ganz unten. Letztere waren für das aktuelle Datum und die Unterschriften der Vertragspartner vorgesehen.

»Tu es nicht, Dad!«, rief Elisabeth trotz der zusätzlichen Schmerzen, die ihr dabei durch die Revolvermündung entstanden. »Nicht unterschreiben! Niemals!«

Shane West verstärkte den Druck, und die blonde Frau verstummte abermals. Diesmal wimmerte sie leise.

»Es ist deine letzte Chance«, erklärte Rosa Ellsworth. »Du unterschreibst, und alle Schulden, die du bei mir hast, sind getilgt. Du bist ein freier Mann und kannst gehen, wohin du willst – mit deiner Tochter.« Rosa nahm den Federhalter und tippte mit dem dünnen hölzernen Ende auf das Papier. »Es ist ein Kaufvertrag, wie ich es dir schon bei meinem letzten Besuch angekündigt habe. Für den symbolischen Preis von einem Cent übereignest du mir deine Farm mit dem gesamten Grund und Boden und allem lebenden und toten Inventar. Dafür erlasse ich dir alle Schulden, die du im Lauf der Jahre bei mir angehäuft hast, und gebe dir die entsprechenden Schuldscheine zurück.«

»Nein«, krächzte Lennie Grossman unter Schmerzen.

Die Rothaarige starrte ihn an. »Was heißt ’Nein’?«

»Ich – unterschreibe – nicht.«

»Waaas?« Rosa starrte ihn entgeistert an. »Du setzt das Leben deiner Tochter aufs Spiel? Bist du von allen guten Geistern verlassen? Du willst Elisabeths Leben für diese armselige Hütte und das bisschen Land opfern? Selbst wenn du es tust, gehört es dir sowieso nicht mehr. Deine Schulden bei mir sind viel höher als das bisschen, was es wert ist.«

Der Farmer räusperte sich mühsam. »Elisabeth und ich – haben eine Entscheidung – getroffen – nach deinem letzten Besuch, Rosa.«

»Was du nicht sagst. Was könnt ihr denn noch entscheiden?«

»Wir sterben lieber, als dir – unser Eigentum – in den Rachen – zu werfen.«

Rosa Ellsworth lachte schrill. Sie schlug sich mit der freien Hand auf den Schenkel. »Mein Gott!«, schrie sie. »Wie kann ein Mensch nur so dämlich sein? Im Falle deines Todes fällt sowieso alles hier an mich zurück.«

Lennie Grossman widersprach mit schwacher Stimme. »Falsch, Rosa. Wenn wir sterben, haben wir – uns nicht länger – erniedrigt. Der Tod – ist der Preis – für das letzte bisschen – Würde, das wir – noch haben. Und das Gesetz – wird eines Tages in diesem County – für Gerechtigkeit sorgen.«

»Was für ein Unsinn!«, kreischte Rosa. Ihr Gesicht lief rot an vor Wut. »Unterschreib jetzt, oder sie stirbt!« Mit einer ruckartigen Bewegung hielt sie ihm den Federhalter hin.

Mühevoll öffnete Lennie Grossman die Augenlider so weit er konnte, und er vermochte die Zustimmung in den Augen seiner Tochter lesen. Selbst jetzt, im Angesicht des Todes, änderte sie ihre Meinung nicht. Die Entscheidung, von der ihr Vater gesprochen hatte, war unabänderlich. Der Tod würde die Erleichterung bringen, die sie im Leben niemals mehr finden konnten.

»Nein, ich unterschreibe nicht«, wiederholte Lennie Grossman.

Die Rothaarige starrte ihn an, als würden ihr die Augen aus den Höhlen springen.

»Shane!«, kreischte sie, ohne sich umzudrehen. »Töte sie! Drück ab! Jetzt!«

Ein Peitschen stoppte das Schrillen ihrer Stimme.

Sie zuckte zusammen, fuhr kerzengerade empor. Einen Atemzug lang stand sie stocksteif. Dann ruckte sie herum. Sie wollte nicht glauben, was sie sah. Alles in ihr sträubte sich dagegen, den unfassbaren Anblick zu akzeptieren.

Die Farmerstochter stand dort, auf der Veranda – unverändert, lebendig.

Shane West lag am Boden, zwei Schritte von Elisabeth entfernt. Eine Blutlache bildete sich rund um den Kopf des blonden Revolvermanns. Sein Sechsschüsser war ein Stück weitergerutscht. Rosa musste nicht zwei Mal hinsehen, um zu erkennen, dass kein Rauch aus der Mündung stieg. Die Waffe war nicht abgefeuert worden.

***

Lassiter betätigte den Unterhebel-Repetierer des Winchester-Gewehrs, ohne es aus der Visierlinie zu nehmen. Er war bereit, den Geiselnehmer mit einer zweiten Kugel endgültig außer Gefecht zu setzen. Doch das war nicht nötig. Von Shane West, dem steckbrieflich gesuchten Revolvermann, würde nie mehr eine Gefahr ausgehen.

Der Mann der Brigade Sieben schwenkte den langen Gewehrlauf im hohen Gras der Hügelkuppe. Er nahm den Eingang der Blockhütte ins Visier. Er hatte auf einer Anhöhe an der Westseite des Farmgrundstücks Stellung bezogen. Die Entfernung zur Hütte betrug hundert Yard, ideale Gewehrschussweite also. Drinnen kreischte wieder die Frau, derentwegen er ins Teton County gekommen war. Ein hartes Grinsen umspielte seine Mundwinkel. Wenn sie so weitermachte, lief sie Gefahr, gleich vor Wut zu platzen.

Lassiter rief sich innerlich zur Ordnung. Es gab keinerlei Grund, sich lustig zu machen. Nicht mal in Gedanken. Dafür war die Lage viel zu ernst. Erleichtert sah er, dass Elisabeth Grossman sich fallen ließ. Sie schnappte sich Wests Colt und rollte sich nach vorn über die Verandakante. Dort, etwa einen Fuß tiefer, hatte sie genügend Deckung, um vor den Revolverschüssen der wilden Rosa sicher zu sein. Der große Mann war beeindruckt. Die Farmerstochter wusste, was sie zu tun hatte. Und für ihren Vater, das war offenkundig, würde sie selbst ihr eigenes Leben in die Waagschale werfen.

Lassiter jagte ein halbes Dutzend Kugeln in den Rahmenbalken der offenstehenden Tür. Wie erwartet krachte der Sechsschüsser der Minenbesitzerin im Inneren der Hütte. Die 45er Geschosse rissen Furchen in das Plankenholz der Veranda. Weißgelbe Splitter flogen empor. Doch Elisabeth war längst nicht mehr dort, wo Rosa sie vermutete.

Während Lassiter sein Sperrfeuer fortsetzte, robbte die blonde Farmerstochter um die Veranda herum. Sie trug eine derbe Arbeitshose aus grau-schwarzem Kattun, ein graues Leinenhemd und robuste Stiefel. Rosas Schüsse verstummten. Entweder musste sie nachladen, oder sie hatte eingesehen, dass es Munitionsverschwendung war, was sie betrieb. Vor allem aber musste sie begriffen haben, dass sie die Hütte nicht durch die vordere Tür verlassen konnte.

Lassiter beharkte den Türrahmen weiter mit 45er Blei. Die für den Bau der Blockhütte verwendeten Baumstämme waren glatt und durchgehärtet. Es konnte also durchaus vorkommen, dass eine Kugel an dem Rundholz abprallte und als Querschläger durch das Innere der Hütte zischte. Folglich wurde es für Rosa dort drinnen allmählich ungemütlich. Lassiter hatte den Gedanken noch nicht beendet, als ein spitzer Schrei ertönte. Sofort darauf fluchte Rosa wie ein Mann.

Elisabeth entschied sich, genau diesen Moment zu nutzen. Todesmutig näherte sie sich dem Seitenfenster der Hütte. Sie richtete sich auf, zerschlug die Fensterscheibe mit dem Revolverlauf und stieß die Waffe über die aufragenden Scheibensplitter hinweg. Sie zielte und feuerte sofort. Dumpf hallte der Donner der Schüsse aus dem Raum zurück. Wütende Schreie gellten.

Elisabeth richtete sich weiter auf, gewährte der Unterdrückerin keine Feuerpause. Und es sah ganz danach aus, dass die Farmerstochter ihr wichtigstes Ziel erreichte. Ihr Vater blieb unbehelligt. Der Kugelhagel hielt Rosa Ellsworth davon ab, den Farmer als Geisel zu nehmen. Stattdessen blieb ihr nichts anderes, als ihre eigene Haut zu retten.

Lassiter sah das Ergebnis kurz darauf. Hinter dem kleinen Blockhaus wurden Hufgeräusche laut. Im nächsten Moment war eine Reiterin zu sehen. In gestrecktem Galopp jagte sie nach Nordosten davon, tief über die Mähne ihres Grauschimmels gebeugt. Die Hufe wirbelten eine Staubwolke auf, hinter der sie schon bald nicht mehr zu sehen war.

Lassiter begab sich zu seinem Braunen, den er im Gebüsch unterhalb seiner Schussposition angeleint hatte. Er lud das Gewehr nach und verstaute es in einem Spezialfutteral, das an der linken Seite des Sattelzeugs verzurrt war. Im Scabbard, vorn rechts, steckte der kürzere Winchester-Karabiner. Der große Mann saß auf und ritt den Hang hinunter, auf die Farm zu.

Elisabeth war bereits in der Hütte verschwunden und kümmerte sich um ihren Vater. Sie war damit beschäftigt, ihm einen Notverband anzulegen, als Lassiter eintrat. Er sah sofort, dass sie Hilfe benötigte. Der Farmer hatte das Bewusstsein verloren. Elisabeth hatte seine Wunde freigelegt und saubere Tücher bereitgelegt. Sie musste seinen Kopf festhalten, denn dieser drohte nach hinten zu kippen.

Lassiter deutete auf eines der beiden Betten. »Das ist der bessere Platz für ihn«, sagte er statt einer Begrüßung. Und ohne weitere Worte hob er den Bewusstlosen vom Stuhl und trug ihn hinüber. Elisabeth assistierte ihm auf dem kurzen Weg, indem sie weiterhin den Kopf ihres Vaters sicherte. Gemeinsam betteten sie Lennie Grossman auf Decken und Matratze. Der Farmer atmete flach. Die Kugel der wilden Rosa war ihm in die rechte Brusthälfte gedrungen. Sein Herz war also nicht getroffen worden, doch das musste nichts heißen. Wenn wichtige innere Organe verletzt waren, stand es so oder so schlecht um ihn. Und ob es in Choteau einen Arzt gab, der qualifiziert genug war, um Lennie helfen zu können, war eine weitere ungeklärte Frage.

Elisabeth sprach erst, nachdem ihr Vater versorgt war. Lassiter hatte ihn auf die Ladefläche eines Frachtwagens gelegt, die Elisabeth zuvor mit Decken und Kissen ausgepolstert hatte. Sie setzte sich neben den Verwundeten, um ihn bis zur Ankunft in Choteau nicht mehr aus den Augen lassen zu müssen. Der Mann der Brigade Sieben hatte die Zügelenden seines Braunen an die Heckklappe des Wagens gebunden.

Außerdem hatte er dort einen zweiten Braunen angebunden. Dieses Pferd hatte Shane West gehört. Es trug den Revolvermann auf seinem letzten Weg. Der Tote lag bäuchlings und quer über dem Sattel. Lassiter hatte seine Arme und Beine unter dem Bauch des Pferds zusammengebunden und ihn auch am Sattelhorn fixiert, damit er nicht herunterrutschen konnte. Vorn gingen zwei stämmige Falben willig im Zuggeschirr. Lassiter hatte den Platz auf dem Kutschbock eingenommen und lenkte den Wagen ostwärts vom Farmgebäude.

Schneller als im Schritt konnte er die beiden Zugpferde nicht gehen lassen. Der Farmer hätte es auf dem unebenen und teilweise felsigen Untergrund nicht überlebt.

»Wer sind Sie?«, fragte Elisabeth von der Ladefläche her.

»Mein Name ist Lassiter«, antwortete der große Mann. »Und vergiss bitte das ’Sie’, okay?«

»Danke, einverstanden. Ich heiße Elisabeth Grossman. Und wie ist dein Vorname?«

»Den gibt es nicht. Nur Lassiter.«

Sie ging nicht weiter darauf ein. Die Sorge um ihren Vater bestimmte ihre Gedanken. »Ich habe das Gefühl …«, rief sie laut genug, um das Rollen der Wagenräder und das Schlagen der Pferdehufe zu übertönen, »dass du über uns hier im Teton County Bescheid weißt.«

»Dein Gefühl ist richtig«, antwortete Lassiter und schmunzelte über die langen Zügel hinweg.

»Du hast mir das Leben gerettet«, erklärte Elisabeth ernst. »Und meinem Vater auch – wenn er durchhält.«

»Liest du Romane?«, fragte der große Mann.

»Ja. Dime Novels – Heftromane. Ich habe eine ganze Sammlung davon.«

»Allright, dann kennst du ja die Standard-Antwort auf deine Frage.« Ohne sich umdrehen zu müssen, war er sicher, dass Elisabeth hinter ihm auf der Ladefläche lächelte.

»O mein tapferer Retter!«, zitierte sie mit theatralisch erhobener Klein-Mädchen-Stimme aus ihrer Lieblings-Lektüre. »Du hast mir das Leben gerettet. Ich weiß nicht, wie ich dir jemals danken soll.« Sie versuchte, eine tiefe Männerstimme zu imitieren, als sie die Standard-Antwort zitierte, die Lassiter meinte: »Ich habe nur meine Pflicht getan, denn ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.«

»So ist es«, bestätigte Lassiter. »Welche andere Antwort sollte ich dir geben?«

»Zum Beispiel, ob es ein Zufall war, dass du genau im richtigen Moment zur Stelle warst.«

»Ja und nein«, erwiderte er. »Es ist kein Zufall, dass ich im Teton County bin. Es war ebenso wenig ein Zufall, dass ich zu eurer Farm unterwegs war. County Sheriff O’Connor hat mir die Lage geschildert und mir empfohlen, mich an deinen Vater und dich zu wenden – wegen weiterer Einzelheiten. Allerdings war es ein Zufall, dass ich unterwegs Rosa Ellsworth und ihren Revolverschwinger gesehen habe. Ich habe mich unsichtbar gemacht und sie beobachtet, wie sie bei euch auf der Farm Unfrieden gestiftet haben.«

»Du kennst all diese Namen«, sagte Elisabeth. »Und du sagst, du bist nicht zufällig ins Teton County gekommen. Weshalb dann?«

»Ich bin gerufen worden – genauer gesagt, meine Dienststelle in Washington.«

»Eine Regierungsabteilung?«

»So kann man es nennen.«

»Das klingt sehr vage.«

»G

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