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Lassiter - Folge 2150

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die Stadt der Indianerhasser
  4. Vorschau

Die Stadt der Indianerhasser

»Hol das Holz, Buster!«, rief Rebecca Walsh. Die blonde Frau schleuderte den kurzen Stock so weit sie konnte. Dann schirmte sie die Augen mit der Hand gegen die Sonne ab. Buster, ihr junger Hütehund, rannte über die Wiese und auf den Waldrand zu. Wo das Stück Holz gelandet war, hatte Rebecca nicht gesehen; die Sonne blendete zu stark. Doch sie konnte erkennen, wie der Hund im Wald verschwand.

»Buster?«, rief Rebecca mahnend, um sich in Erinnerung zu bringen. Der Hund war erst ein Jahr alt und manchmal noch zu verspielt. Natürlich vergaß er auch diesmal alles um sich herum und reagierte nicht. Rebecca zwang sich zur Geduld. Im nächsten Augenblick erstarrte sie.

Buster kehrte aus dem Wald zurück – stumm und steif auf den Armen eines Mannes.

Rebecca wusste nicht, worüber sie mehr erschrecken sollte, über den Anblick ihres treuen vierbeinigen Freunds oder über den des Fremden. Der Mann trat aus dem Unterholz hervor, blieb stehen und lächelte, als wollte er sich bewundern lassen. Doch dieses Lächeln wirkte alles andere als freundlich. Es drückte etwas wie höhnische Vorfreude aus. Möglich, dass dieser Eindruck durch die seltsame Haltung entstand, in der er den Hund hielt. Nicht weniger seltsam war indessen das Äußere des Mannes.

Buster bewegte sich nicht, er sah aus wie gelähmt. Seine Augen waren weit aufgerissen, das Maul halb geöffnet und in diesem Zustand erstarrt. Der Fremde trug ihn auf dem linken Arm, hielt die vier Beine geschickt fest. Ausschlaggebend aber war wohl der Griff, mit dem er ihn im Nackenfell hielt. Ein Griff voller rücksichtsloser Härte, so schien es zumindest. Rebecca stiegen Tränen in die Augen; sie konnte nichts dagegen tun. Sie fühlte sich wie ein hilfloses kleines Mädchen.

Der Mann kam auf sie zu – langsam, mit lautlosen Schritten, die den Boden nicht zu berühren schienen.

»Nicht weglaufen«, sagte er warnend, ohne sein Lächeln einzustellen. »Bleib brav stehen, meine Schöne. Noch hat er keine Schmerzen, dein Buster. Aber wenn du nicht gehorchst, könnte sich das schnell ändern.«

Rebecca presste die Lippen zusammen und nickte krampfhaft.

Alles an dem Mann war federnde, elegante Leichtigkeit, trotz seiner Größe von sechs Fuß und seines muskulösen Körperbaus. Auf seinem an den Seiten kahlen Schädel thronte ein wuchernder dunkler Haarkamm, der einmal eine Bürste gewesen sein mochte, wie sie die Irokesen trugen. Im Nacken ging das Haar in einen buschigen Schwanz über, ähnlich dem Waschbärenschwanz einer Trappermütze.

Über dem Oberkörper trug der Mann lediglich eine Weste aus hellbraunem Glattleder. An den abgenutzten Stellen hatte es sich dunkel gefärbt. Nichtsdestoweniger bildete die Helligkeit des Leders einen starken Kontrast zum dunkleren Rotbraun seiner Haut. Die Wölbungen seiner Muskeln schimmerten wie aus Bronze modelliert. Die Hose des Mannes bestand aus dunklem blaugrauen Denim; die Hosenbeine bedeckten die Schäfte der Stiefel.

Rebecca wusste, dass es ihre Angst war, die sie all diese Einzelheiten geradezu zwanghaft wahrnehmen ließ. Dahinter stand der unterbewusste Versuch, sich von ihrer Hilflosigkeit und der Ausweglosigkeit der Situation abzulenken. Dabei hatte sie gelernt, sich in dem rauen Land zu behaupten. Zudem war sie nicht allein; im Farmhaus hatten sie bestimmt längst bemerkt, was sich hier draußen abspielte.

Dennoch ging von dem Fremden eine Bedrohung aus, die sie innerlich erschauern ließ. Und das lag keineswegs nur an der Macht, die er so offensichtlich über den armen Buster hatte. Sie wusste nicht, wie sie den Mann einstufen sollte. Er strahlte brutale Kraft aus und seine Waffen verstärkten den Eindruck von Wildheit und Gefährlichkeit. An der linken Seite seines Gürtels war eine Lederscheide mit einem Bowiemesser befestigt. Seinen Patronengurt trug er wie ein Revolvermann, das Holster mit dem langläufigen Sechsschüsser tief auf dem rechten Oberschenkel hängend.

»Ich tue ihm nicht weh«, bekräftigte er. »Keine Sorge. Ich respektiere die Würde der Tiere. Sie leben auf dieser Erde mit dem gleichen Recht wie wir Menschen. Denke also nicht, dass dein Hund Schmerzen erleidet.« Er sprach Englisch mit einem Akzent, den Rebecca nicht einordnen konnte.

»Aber was ist mit ihm?«, hörte sie sich rufen. »Warum bewegt er sich nicht?« Ihre Stimme klang dünn und zittrig.

»Er gehorcht meiner Willenskraft«, erklärte der Mann, während er näherkam. »Auf die gleiche Weise könnte ich ihn töten, ohne dass er etwas spürt.«

Neue Angst durchfuhr Rebecca wie ein glühender Stich, obwohl sie einfach nicht glauben konnte, was er sagte. Doch die Ungewissheit nagte in ihr und war so furchterregend wie der ganze Mann. Wenn er es schon fertigbrachte, einen Hund ohne sichtbaren Kraftaufwand zu völligem Stillhalten zu zwingen, dann musste man das, was er über das Töten sagte, vielleicht doch ernst nehmen. In einem Tatsachenroman hatte sie einmal über nordamerikanische Indianerstämme gelesen, deren Medizinmänner oder Schamanen fähig waren, allein mit der Kraft ihrer Gedanken einen Menschen umzubringen.

Mit Mühe gelang es ihr zu fragen: »Wer sind Sie? Ein Schamane?« Sie hasste sich dafür, wie furchtsam sie sich anhörte.

Der Seltsame lachte. »Oh, das ist keine schlechte Idee!«, lobte er sie. »Bestimmt könnte ich die Menschen mit geheimnisvollen Ritualen und unverständlichem Gebrabbel beeindrucken und meinen Nutzen daraus ziehen. Aber so etwas entspräche nicht meinem Naturell. Ich bin es gewohnt, meinen Lebensunterhalt durch geistigen oder durch körperlichen Einsatz zu bestreiten.« Drei Schritte vor ihr blieb er stehen. Aus der Nähe wirkte seine Statur noch machtvoller; er überragte die blonde Frau um fast einen ganzen Kopf.

»Was … wollen Sie von mir?«, flüsterte Rebecca.

»Eigentlich nichts«, antwortete der Mann. »Wenn ich nicht zufällig das Farmhaus gesehen hätte, wäre ich gar nicht vom Weg abgewichen. Aber wo ich dich nun einmal gefunden habe, werde ich deine Hilfe in Anspruch nehmen.«

»Meine Hilfe?«, hauchte Rebecca und blinzelte ungläubig.

»Du hast richtig gehört.« Der Mann mit der Trapperfrisur nickte, unverwandt lächelnd. »Ich denke, du wirst tun, was ich verlange, ohne dass ich Buster härter anfassen muss. Und auch dir möchte ich keine Gewalt antun, wenn es nicht unbedingt sein muss.«

»Bitte …«, sagte Rebecca flehentlich. »Bitte lassen Sie Buster laufen. Ich tue alles, was Sie verlangen.«

Der Seltsame lachte wieder. »Sei nicht voreilig, ma chère. Versprich nichts, was du nicht halten möchtest.« Zum ersten Mal verwendete er ein französisches Wort – ma chère, meine Liebe –, was seinen Akzent erklären mochte. Vielleicht stammte er aus einem Teil Kanadas, aus dem ihr noch nie ein Mensch begegnet war.

Sie schloss die Augen und flehte den Himmel um Hilfe an. Der Mann verwirrte sie, brachte ihre Gedanken in Unordnung und verleitete sie dazu, Dinge zu sagen, die sie nicht sagen wollte. »Bitte …«, wiederholte sie daher – und wusste nicht weiter.

»Es ist ganz einfach«, sagte er in gütigem Ton. »Du wirst mein Schutzschild sein.«

Rebecca begriff nicht. »Aber ich sehe niemanden, der Sie bedroht.«

»Noch nicht«, erwiderte er geduldig. »Ich werde verfolgt. Ein hinterhältiger und erbarmungsloser Kopfgeldjäger ist hinter mir her. Er kann jeden Moment hier sein. Sein Name ist Lassiter. Er hat mich schon auf kanadischem Staatsgebiet gejagt. Grenzen spielen für ihn anscheinend keine Rolle. Er ist ein blutrünstiger Schweinehund. Dass ich unschuldig bin und wenigstens eine faire Gerichtsverhandlung verdient habe, interessiert ihn überhaupt nicht. ›Tot oder lebendig‹, steht auf meinem Steckbrief. Das ›oder lebendig‹ hat er für sich einfach gestrichen. Er wird mich abknallen, sobald er mich sieht.«

»Hat er denn ein Recht dazu?«

»Er ist ein Kopfgeldjäger und tut, was er tun muss. Deshalb bist du für mich ein Geschenk des Himmels – als Schutzschild, wie gesagt. Du verschaffst mir den Vorteil, den ich brauche. Auf eine Frau wird er nicht schießen. So viel Anstand hat er. Deshalb bin ich in der Lage, den Spieß umzudrehen. Wenn Lassiter auftaucht, kann ich ihn sofort erschießen.«

***

Der Mann der Brigade Sieben hörte erst die Kugel, dann den Schuss. Zwischen beiden lag der Bruchteil einer Sekunde. Die Kugel zischte rechts an seinem Kopf vorbei – so haarscharf, dass es sich wie ein Peitschenhieb anfühlte. Der Schuss klang wie ein dumpfer, ferner Donnerschlag. Als er ihn vernahm, war er bereits aus dem Sattel. An der linken Seite seines braunen Wallachs hängend, jagte er davon. Das kluge Tier streckte sich augenblicklich, katapultierte sich mit geballter Muskelkraft aus dem Schritttempo in rasenden Galopp.

Obwohl er wusste, dass der heimtückische Schütze nachladen musste, und obwohl er wusste, dass ein Ziel, das sich schnell bewegte, kaum zu treffen war, ging Lassiter auf Nummer sicher. Sein Gegner hatte den Ort und den Zeitpunkt seines Angriffs klug gewählt. Auf fünfhundert Yard gab es keinerlei Deckung.

Der Pfad, den Lassiter benutzte, führte durch eine Senke zwischen flachen Hügeln. Die nur schwach ansteigenden Hänge zu beiden Seiten waren lediglich mit Gras bewachsen und überdies noch ohne jede Mulde oder Bodenwelle. Der große Mann hatte bislang erst die Hälfte des ungeschützten Abschnitts hinter sich gebracht. Erst danach begann links vom Weg ein Waldstück. Was sich daran anschloss, vermochte Lassiter nicht zu erkennen, weil Eichen und Ahornbäume des Waldes fast doppelt haushoch waren.

Den linken Fuß im Steigbügel, das rechte Bein gestreckt, die rechte Hand am Sattelhorn und die linke in der Mähne des Pferds, hielt Lassiter den rasanten Ritt durch. Bei jedem Atemzug rechnete er mit dem zweiten Schuss, doch sein Verfolger war nicht der Mann, der Munition vergeudete. Als Lassiter den Wald links neben sich sah, zog er den Braunen hinein. Im Unterholz war er auf Anhieb gut geschützt.

Der Wallach blieb stehen, während Lassiter sich zu Boden gleiten ließ. Er zog die Winchester aus dem Scabbard und das Spektiv aus der Satteltasche. Geduckt pirschte er bis an den Waldrand. Im Schutz des Gebüschs ließ er sich zu Boden gleiten und robbte an eine Stelle, an der er durch das Zweigwerk blicken konnte, ohne selbst gesehen zu werden. Zunächst mit bloßem Auge, um sich einen Überblick zu verschaffen, spähte er nach Norden, in die Richtung, aus der er gekommen war.

Mit der Winchester konnte er nichts ausrichten; das sah er sofort. Eldon Bayard, sein Verfolger, dachte nicht daran, näher zu kommen und sich dadurch zur Zielscheibe zu machen. Er handelte vorsichtig und stets nach Plan. Andererseits verhöhnte er seine Gegner gern. Er war die personifizierte Herausforderung.

Das bewies der rote Fleck.

In einer Meile Entfernung leuchtete das Purpurrot durch das Gebüsch auf einer Hügelkuppe. Lassiter zog das Spektiv auseinander und setzte es ans Auge. Rasch fand er die Stelle und justierte die Scharfstellung des Fernrohrs. Die hochauflösende Optik lieferte ihm ein messerscharfes Bild ebenjener Einzelheiten, die er nicht anders erwartet hatte.

Inspector Eldon Bayard trug die rote Uniformjacke der North-West Mounted Police genau nach Vorschrift. Nur den weißen Helm, der im städtischen Streifendienst vorgeschrieben war, hatte er gegen den hellbraunen Stetson mit der breiten, flachen Krempe ausgetauscht. Den Rest seiner Uniform bildeten schwarze Hosen mit daumenbreiten gelben Biesen und blitzblank polierte schwarze Langschäfter. Hoch am Koppel trug er ein geschlossenes Revolverfutteral, das die Dienstwaffe der Mountys enthielt, einen langläufigen Cavalry Colt.

Ein zweiter roter Fleck war einige Yard hinter Bayard zu sehen – Master Sergeant Wilbur Montague, der Adjutant des Inspectors. Er war also wieder zur Stelle. Von Zeit zu Zeit trennten sich die beiden Männer; immer dann nämlich, wenn Bayard seinen Untergebenen zur nächsten Telegrafenstation schickte, damit er neue Anweisungen oder Informationen aus Calgary einholte.

Der Einsatz der beiden Rotröcke auf US-Gebiet fand aufgrund einer Vereinbarung zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten statt. Im Rahmen desselben Abkommens war Lassiter seinerseits auf kanadisches Territorium vorgedrungen. Zu Beginn seines Einsatzes, vor zwei Monaten, hatte er noch mit Bayard und Montague zusammengearbeitet. Damals war es noch ein gemeinsames Ziel gewesen, das sie gemeinsam verfolgt hatten. Inzwischen arbeiteten sie nicht mehr miteinander, sondern gegeneinander. Nur das Ziel war unverändert geblieben.

Ein Mordverdächtiger namens Garreau Nicholas.

Sie nannten ihn Garra the Huron. Er war ein Mann, der in Kanada zweifelhaften Ruhm genoss. Für die einen galt er als Nationalheld, weil er unterdrückten und verfolgten Menschen beigestanden hatte. Für die anderen war er ein Landesverräter, ein Betrüger und vor allem ein Mörder. Der Hurone, wie er ebenfalls genannt wurde, stammte aus der Provinz Québec. Seine Mutter war Französin, sein Vater einer der etwa zweihundert Huronen, die dort noch lebten und sich selbst Wyandottes nannten.

Garreau Nicholas hatte als Scout und Verbindungsmann für die kanadische Armee in den Provinzen Saskatchewan und Alberta gearbeitet. Er war von der später gegründeten North-West Mounted Police übernommen worden, von der schon jetzt gemunkelt wurde, dass sie in naher Zukunft in »Royal Canadian Mounted Police« umbenannt und für das gesamte Kanada zuständig werden sollte. Vor einem knappen Jahr hatte der Hurone einer Einsatzgruppe der Mountys in Kompaniestärke angehört. Deren Aufgabe war es gewesen, eine rückkehrwillige Schar von Sioux, die aus den USA nach Kanada geflohen waren, aus der Provinz Alberta nach Wyoming zu begleiten, wo sie in eine Reservation gebracht werden sollten.

Was im amtlichen Sprachgebrauch als »Rückführung von Staatsflüchtlingen« bezeichnet wurde, hatte zunächst reibungslos geklappt. Beim Eintreffen auf US-amerikanischem Boden in Wyoming, waren die etwa zweihundert Sioux – überwiegend Krieger und einige Häuptlinge – von einer Schwadron der US Cavalry in Empfang genommen worden.

Wer von den Uniformierten das Feuer auf die unbewaffneten Indianer eröffnet hatte, ließ sich hinterher ebenso wenig klären wie die Frage, ob es eine Absprache zwischen Mountys und Cavalry gegeben. Fest stand lediglich, dass es ein Massaker gegeben hatte, bei dem alle heimkehrenden Sioux getötet worden waren. Einige Offiziere hatten anschließend ausgesagt, mehrere Sioux hätten offenbar doch Waffen besessen und plötzlich auf ihre Begleiter geschossen.

In dem mörderischen Chaos, das entstanden war, hatte der Hurone sich angeblich auf die Seite seiner roten Brüder geschlagen und zwei Offiziere erschossen – einen Mounty und einen Cavalryman. Garreau Nicholas war zunächst festgenommen worden und hatte ausgesagt, dass er in Notwehr gehandelt habe, weil er angegriffen worden sei. Auf dem Weg nach Fort Laramie in Wyoming, wo er in Haft genommen werden sollte, war er seinen Bewachern entkommen und befand sich seitdem auf der Flucht.

Lassiter hatte den Auftrag erhalten, Garreau Nicholas aufzuspüren und ihn in die Vereinigten Staaten zu bringen, weil die Tat, die man ihm zur Last legte, auf amerikanischem Boden geschehen war. Das war die offizielle Version, die das Justizministerium verlautbaren ließ. Für die Brigade Sieben gab es indessen eine andere Gewissheit: Der Hurone war der vermutlich einzige neutrale Zeuge, der beobachtet hatte, wie es wirklich zu dem Massaker gekommen war. Deshalb wollten sie ihn beseitigen – die Mountys oder die US Cavalry. Oder beide.

Für Lassiter hatte sich diese Vermutung bestätigt. Schon kurz nach Beginn seiner Zusammenarbeit mit Bayard und Montague war ihm klar geworden, dass die beiden nichts anderes im Sinn hatten, als den Huronen zu erschießen. Das war der Zeitpunkt gewesen, als Lassiter sich von den beiden Kanadiern getrennt hatte. Sie hatten ihn hereingelegt, hatten das ursprüngliche Abkommen für die angestrebte Festnahme Garra the Hurons gebrochen.

Jetzt jagten sie nicht nur den Huronen, sondern auch ihn, den Mann der Brigade Sieben. Wie es aussah, wollten sie ihn zuerst erledigen, damit er ihnen bei der Jagd auf Nicholas nicht mehr im Weg war. Der Hurone ahnte von all dem wahrscheinlich noch nicht einmal etwas. Er zog einfach alle Register seiner Raffiniertheit, um seinen Verfolgern zu entkommen. Bisweilen fiel es selbst Lassiter schwer, die Absichten des Huronen zu durchschauen. Und gelegentlich kamen dem großen Mann Zweifel, ob Nicholas wirklich unschuldig war.

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