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Lassiter - Folge 2148

Todesfalle in Ghost City

»Schöne lange Haare«, krächzte Matt Lumpkin und kratzte sich am Bart, der seine untere Gesichtshälfte wie ein stacheliges Gestrüpp bedeckte. Seine beiden Kumpane beachteten ihn nicht. Sie lagen lang ausgestreckt neben ihm im heißen Sand der Gila-Wüste und starrten zur Flussbiegung hinunter, wo sich ein Dutzend Grashütten unter verkrüppelten Cottonwoods duckten.

Ed Harmon, ein Glatzkopf mit hervorquellenden, farblosen Augen, der sich als Boss des Trios betrachtete, leckte sich die Lippen. »Keine Kerle«, sagte er mit Genugtuung in der Stimme.

»Nur ein paar Alte mit grauen Haaren«, fügte Jeff Brewster, der Dritte des Trios, hinzu.

Ed Harmon nickte. »Auch für deren Skalps zahlen die Mexikaner.«

»Die legen wir zuerst um«, sagte Lumpkin kehlig. »Dann nehmen wir uns die jüngeren Weiber vor …«

Sie warteten nicht länger. Sie wussten, dass sie nichts zu befürchten hatten. Das Dutzend Krieger, das zu diesem kleinen Maricopa-Stamm gehörte, hatten sie im Morgengrauen nach Süden reiten sehen. Vielleicht hatten sie einen neuen Auftrag aus Yuma erhalten. Die Maricopas waren gnadenlose Jäger, wenn es darum ging, einen entflohenen Häftling aus dem Zuchthaus von Yuma wieder einzufangen. Sie machten sich jedoch nicht die Mühe, ihn in Yuma lebendig abzuliefern, sondern brachten nur den Kopf des Leichnams zurück, der dann für ein paar Tage zur Abschreckung für die anderen Gefangenen zur Schau gestellt wurde.

Ed Harmon grinste schmal. Diesmal würden die Maricopas die Gelackmeierten sein, wenn sie zurückkehrten und sahen, dass sämtliches Leben in ihrer kleinen Gemeinschaft ausgelöscht war.

Harmon nickte seinen beiden Kumpanen zu, erhob sich und schwang sich auf den Rücken seines grauen Wallachs, der neben dem Apfelschimmel Lumpkins und Jeff Brewsters Grullo-Hengst in der tiefen Sandmulde stand, in der die Tiere vor Blicken von den Grashütten her verborgen waren.

Als sie alle im Sattel saßen, nickten sie sich noch einmal zu und zogen ihre Winchester-Karabiner aus den Scabbards.

Harmon ritt als Erster aus der Mulde. Er sah, wie zwei Knaben, die noch keine acht Jahre alt sein konnten, in ihrem Spiel vor den Grashütten verharrten, als sie die drei Reiter sahen. Dann wandten sie sich um und rannten zwischen die Hütten. Ihre gellenden Schreie trieben die Frauen und Alten aus den Hütten.

Harmon trieb seinen grauen Wallach zu einem gestreckten Galopp an. Hinter sich hörte er Brewster und Lumpkin kehlige Schreie ausstoßen.

Es dauerte nur Sekunden, bis sie die Grashütten erreicht hatten. Ihre Karabiner begannen zu bellen, und die Schussdetonationen vermischten sich mit dem Schreien der Frauen und Kinder.

Gnadenlos schossen die drei Skalpjäger auf alles, was sich bewegte. Brewster zerschmetterte einem Hund, der ihn ansprang, mit dem Lauf seines Karabiners den Schädel, dann stieß er das Gewehr zurück in den Scabbard, zerrte den Colt aus dem Holster und erschoss aus nächster Nähe einen Alten, der einen vorsintflutlichen Vorderlader auf ihn gerichtet hatte. Er hörte Harmon und Lumpkin brüllen, begann selbst zu schreien wie ein Teufel und folgte Lumpkin, der seinen Apfelschimmel in den Gila River getrieben hatte, um drei Frauen, die sich im Fluss in Sicherheit bringen wollten, zurück ans Ufer zu treiben.

Ed Harmon hielt jetzt in jeder Hand einen Revolver. Er hatte sein Brüllen eingestellt und schoss eiskalt. Jede seiner Kugeln traf einen Maricopa und warf ihn zu Boden.

Auch Brewster und Lumpkin schrien nicht mehr. Sie trieben die drei Frauen zu den anderen, die sich vor einer Hütte zusammengedrängt hatten. Alles andere Leben war bereits ausgelöscht. Überall lagen Tote herum. Blut versickerte im hellen Sand.

Harmon steckte seinen Revolver weg, nahm sein Lasso vom Sattelhorn und warf die Schlinge über einen Zweig, der aus der Grashütte hervorragte. Ein kurzer Ruck genügte, um die Hütte zusammenbrechen zu lassen. Er zerrte die Reste zur Seite und sah, wie sich die Frauen auf die Kinder warfen, die sich in der umgeworfenen Grashütte versteckt hatten.

Dann krachten wieder die Revolver der Skalpjäger und vollendeten das grauenvolle Massaker, bis nur noch drei junge Frauen mit ihren Baströcken am Leben waren. Eine von ihnen hielt plötzlich ein Messer in der Faust und stieß es sich in die Brust. Als eine andere sich bückte, um das blutige Messer an sich zu nehmen, sprang Lumpkin mit einem Satz aus dem Sattel und zerrte sie an den langen schwarzen Haaren zurück. Brewster tat es ihm nach. Er riss die andere Frau weg von der Toten und beförderte sie mit einem brutalen Stoß zu Boden.

Ed Harmon kümmerte sich nicht um seine beiden Kumpane. Und während er ihr Keuchen und das Jammern der Frauen in den Ohren hatte, begann er mit seiner blutigen Arbeit und skalpierte die abgeschlachteten Frauen, Kinder und Alten …

***

Die Geier und Bussarde hatten sich mit schrillen Tönen protestierend von ihrer Beute zurückgezogen, als der große Mann seinen hässlichen Pinto vor dem aufgequollenen Kadaver des Morgan-Hengstes zügelte. Das Tier war mindestens schon einen ganzen Tag tot. Es musste in ein Erdloch getreten sein und hatte sich einen Vorderlauf gebrochen. Ein weißer Knochensplitter trat durch das Fell. Sein Reiter war gnädig mit ihm gewesen und hatte mit einer Kugel in die Schläfe dem Leiden des Tiers ein Ende gesetzt. Es trug noch den Sattel und das Zaumzeug. Sein Reiter hatte wahrscheinlich nur noch seine Waffen und die Wasserflasche bei sich.

Was Lassiter Rätsel aufgab, war die Fährte des Reiters, die von hier aus weiter nach Süden verlief. Daneben war eine zweite Fährte zu erkennen, die aus südlicher Richtung hierher führte. Es sah aus, als wäre der Reiter auf seiner eigenen Fährte zurückgekehrt.

Der große Mann ließ seinen Blick zu der Erhebung im Süden wandern. Es war ein ungewohnter Anblick für die Gila-Wüste, denn dort wuchsen Bäume dicht nebeneinander in den grellweißen Himmel. Der flimmernde Ball der erbarmungslosen Sonne verwandelte mit seiner unerträglichen Hitze das Land in eine kochende Hölle.

Er hatte den Namen dieser Erhebung auf einer Karte in Fort Lowell gelesen. Lumas Negras hieß der niedrige Hügelrücken, der sich über Meilen nach Südwesten zur mexikanischen Grenze hin zog. Lumas war das spanische Wort für Myrtenbäume, die bis zu sechzig Fuß hoch und bis zu sechshundert Jahre alt wurden. In der rötlichgelben Wüste wirkte der dichte Wald der Myrtenbäume tatsächlich wie eine schwarze Wand.

Die Stiefelspuren, die zu dieser Wand führten, waren im Sand deutlich zu erkennen. Es hatte seit Tagen kein Wind geweht.

Der Gedanke, dass Ken Deneen, auf dessen Fährte er ritt, im Schutz der dünnen, verkrüppelten Baumstämme auf ihn lauerte, verursachte ihm Unbehagen.

Lassiter stieß dem Pinto sanft die Hacken in die Weichen. Das Tier ging sofort an. Es schien froh zu sein, den Gestank, der vom Kadaver seines Artgenossen ausging, hinter sich lassen zu können. Sofort waren die Geier und Bussarde zurück bei ihrer Beute und hackten ihre Schnäbel in die bereits gerissenen Wunden im Fell.

Der große Mann warf keinen Blick zurück. Seine Gedanken konzentrierten sich auf Ken Deneen, den einzigen Überlebenden einer vierköpfigen Bande, die einen Lohngeldtransport der Armee überfallen und hunderttausend Dollar erbeutet hatte. Die Kerle hatten sich ihrer Beute nur ein paar Tage erfreuen können. Kurz vor der Grenze nach Mexiko waren sie einer Patrouille der Kavallerie vor die Hufe geritten. Nach einem kurzen, heftigen Kampf waren drei von ihnen tot gewesen. Deneen hatte nur überlebt, weil eine Kugel sein Pferd getötet und ihn beim Sturz unter sich begraben hatte.

Von der Beute hatten die Banditen nur noch dreißigtausend Dollar bei sich gehabt, aber da weder beim Überfall auf den Lohngeldtransport noch beim Kampf mit der Patrouille ein Soldat getötet worden war, hatte Deneen keine höhere Strafe als fünf Jahre Zuchthaus zu erwarten gehabt. Das war ihm offenbar zu viel gewesen. Er war aus dem Guardhouse von Fort Lowell in der Nähe von Tucson ausgebrochen, hatte den Morgan-Hengst des Kommandanten gestohlen und war in die Gila-Wüste geflohen.

Der Schweiß lief Lassiter in Strömen den Nacken hinab auf den Rücken. Das Hemd klebte ihm auf der Haut. Er fluchte lautlos. Warum nur war er nach seinem letzten Auftrag einen Tag länger in Tucson geblieben? Nun, die Nacht mit der schönen Witwe in der kleinen Pension am Rande der Stadt mochte er nicht missen, doch wenn er gewusst hätte, dass sie ihn einen tagelangen Ritt durch die kochende Gila-Wüste kosten würde, hätte er wahrscheinlich darauf verzichtet.

Irgendein höherer Offizier in Fort Lowell musste gute Beziehungen zur Brigade Sieben haben, und Lassiter hatte durch den Mittelsmann der Brigade Sieben den Auftrag erhalten, den flüchtigen Lohngeldräuber zu verfolgen und ihn zurück nach Tucson zu bringen. Die Armee war nicht nur wegen des Großteils der Beute, die siebzigtausend Dollar, die die Banditen nicht mehr bei sich gehabt hatten, wild darauf, Deneen wieder in die Finger zu bekommen. Man hatte Lassiter eingeschärft, ihn unbedingt lebend zurückzubringen, damit der Bandit ihnen außer dem Verbleib der restlichen Beute auch verraten konnte, von wem sie die Information über den Geldtransport erhalten hatten. Einen Verräter in den eigenen Reihen zu haben wollte die Armee nicht auf sich sitzen lassen. Nur sah Lassiter nicht ein, warum die Armee ihn nicht selbst jagte, sondern er darunter zu leiden hatte. Der Kommandant hatte ihm gesagt, dass Lieutenant Warden, der Mann, der dafür infrage gekommen wäre, nicht zur Verfügung stand, weil er auf der Fährte eines Deserteurs ritt.

Der große Mann schob die Gedanken daran zur Seite. Seit er den toten Morgan-Hengst im heißen Sand der Wüste hatte liegen sehen, wusste er, dass Deneen ihm nicht mehr entkommen konnte. Doch das wusste auch der Flüchtige. Und er würde alles daransetzen, seinen Verfolger auszuschalten, um in den Besitz des Pintos zu gelangen.

Aus schmalen Augenschlitzen betrachtete Lassiter die schwarze Wand der Myrtenbäume. Er horchte in sich hinein und ließ seinen Instinkt vorauseilen. Noch verspürte er keinen Anflug von Gefahr, doch er war überzeugt, dass das nur eine Frage der Zeit war. Irgendwo dort vorn zwischen den Bäumen wartete der Bandit darauf, dass er nahe genug an ihn heran kam, um ihm eine Kugel ins Fell zu schießen.

Ein kurzer Blick zur tief stehenden Sonne sagte ihm, dass die Dämmerung nicht mehr fern war. Doch die Dunkelheit würde ihm nicht viel nützen. Der Himmel war blank, und bald nachdem die Sonne untergegangen war, würde der volle Mond über dem Horizont aufsteigen und die Wüste fast taghell erleuchten.

Als er bis auf eine Meile an der dunklen Wand des Myrtenwaldes herangekommen war, hielt er den Pinto an und glitt aus dem Sattel. Er war sich fast sicher, dass Deneen ihn schon eine ganze Weile beobachtete. Er gab dem Pinto aus seinem verbeulten Stetson zu saufen, bevor auch er einen Schluck aus seiner großen, mit Filz überzogenen Blechflasche nahm. Dann überprüfte er seine Waffen und säuberte sie. Zu leicht konnte ein Staubkorn die Mechanik beeinträchtigen.

Das letzte Achtel des noch über dem Myrtenwald stehenden riesigen Sonnenballs schoss blitzende Lichtspeere in den grau gewordenen Himmel, dann ging die Sonne unter, und alle Konturen verwischten in der weiten Wüste.

Lassiter saß schon wieder im Sattel und trieb den Pinto zu einem leichten Galopp an. So lange der Mond nicht aufgegangen war, würde das Büchsenlicht für den lauernden Banditen zu schlecht sein, um einen gezielten Schuss abfeuern zu können. Sein Instinkt meldete sich mit einem scharfen Ziehen im Nacken, und noch bevor er das kurze Aufleuchten eines Mündungsfeuers in der schwarzen Wand der Lumas Negras sah, hatte er den Pinto schon zur Seite gelenkt und mit leisen Schreien und Hackenstößen zu einem gestreckten Galopp angetrieben. Er lag tief über die Mähne des Pintos gebeugt. Der Nachhall des Schusses drang leise an seine Ohren, aber die Kugel musste ihn weit verfehlt haben.

Er ritt nicht direkt auf die Stelle zu, an der er das Mündungsfeuer gesehen hatte. Immer wieder wechselte er abrupt die Richtung, doch der Heckenschütze schien eingesehen zu haben, dass es sinnlos war, bei diesen Lichtverhältnissen zu versuchen, ein sich bewegendes Ziel zu treffen.

Dann hatte Lassiter die Myrtenbäume erreicht. Sie standen so dicht beisammen, dass ihm ein Durchkommen unmöglich erschien. Der Pinto scheute vor der dunklen Wand, und der große Mann musste aus dem Sattel steigen und ihn an den Zügeln hinter sich her zerren, um ihn zwischen die dünnen Stämme zu bekommen. An einer Stelle, an der sich die Bäume zu einer winzigen Lichtung öffneten, schlang er die Zügel des Pintos um einen Stamm und verknotete sie fest, damit sich das Tier nicht losreißen konnte.

Er beruhigte den Hengst und lauschte in die Dunkelheit. Die leisen Laute, die er vernahm, stammten von irgendwelchem Nachtgetier. Er fragte sich, ob es möglich war, sich zwischen den Stämmen lautlos zu bewegen. Er bezweifelte es. Aber er hatte auch nicht vor, durch den Wald zu schleichen. Deneen brauchte sein Pferd. Also würde dem Banditen nichts anderes übrig bleiben, als nach ihm zu suchen.

Durch das Blätterdach schimmerte es plötzlich gelblich. Der Mond war aufgegangen. Lassiter ging ein paar Yards von der kleinen Lichtung weg zwischen die Bäume und ließ seinen Blick schweifen. Er entdeckte eine Astgabel in einer Höhe von etwa fünfzehn Fuß, die ihm stabil genug erschien, um sein Gewicht zu tragen. Er kehrte noch einmal zu seinem Pinto zurück, dem anzusehen war, dass er sich nicht wohl fühlte. Er zog seine Winchester aus dem Scabbard und entlud sie. Er wollte die Waffe nicht mit hinauf in den Baum nehmen. Sie würde ihn nur behindern. Wenig später machte er sich daran, den nicht besonders stabilen Stamm hinaufzuklettern. Er bemühte sich, so wenige Geräusche wie möglich zu verursachen, doch er konnte nicht verhindern, dass Blätter raschelten oder ein Zweig knarrte.

Dann hatte er die Astgabel erreicht und suchte sich eine bequeme Stellung, in der er es länger aushalten konnte. Er hoffte, dass Ken Deneen sich nicht allzu viel Zeit ließ …

***

Ed Harmon wäre gern die Nacht durchgeritten, um der mexikanischen Grenze so nah wie möglich zu kommen, doch seine beiden Kumpane hatten seine Vorsicht für übertrieben gehalten und darauf bestanden, eine Rast einzulegen. Er hatte sie auch nicht davon abhalten können, in der Sandmulde ein Feuer zu entfachen, um Kaffee zu kochen.

Sicher, es war damit zu rechnen, dass die Maricopa-Krieger des kleinen Dorfs, das sie am Gila River überfallen hatten, mindestens eine Woche wegbleiben würden, aber auch andere Rothäute konnten das Massaker entdeckt und sich auf ihre Fährte gesetzt haben. Harmon hatte einen höllischen Respekt vor den Maricopas und den anderen Yuma-Stämmen.

Der volle Mond beleuchtete die Wüste um ihn herum. Immer wieder glitten seine Blicke über das fast taghell ausgeleuchtete Land, denn er wusste, dass die Indianer es verstanden, sich auch in diesem übersichtlichen Land unsichtbar zu machen.

Er hörte das Lachen seiner Kumpane in der Sandmulde, wo ihre Pferde mit hängenden Köpfen standen. Sie mussten durstig und hungrig sein, und ein Ritt in der mondhellen Nacht hätten sie sicher besser durchgestanden als den Ritt morgen in der prallen Sonne.

Ed Harmon kannte sich in der Gila-Wüste aus wie in seiner Westentasche. Nicht weit von ihrem Lagerplatz entfernt befand sich ein aufgegebenes Goldgräbercamp, das die Maricopa- und Yuma-Indianer mieden, weil sie glaubten, dass es dort Geister gäbe, die sich nachts ihr Blut holen würden. Das hatte dem verlassenen Camp den Namen Ghost City eingebracht. Am liebsten wäre er sofort aufgebrochen, um dorthin zu reiten, denn dort hätte er sich sicher gefühlt, und er überlegte, ob er nicht einfach seinen Grauschimmel besteigen und davonreiten sollte, ganz gleich, was Brewster und Lumpkin dazu sagen würden.

Lumpkins Kichern musste weit in der Runde zu hören sein. Er brüstete sich damit, dass er die junge Squaw zweimal hintereinander vergewaltigt hatte, bevor er sie getötet und ihr den Skalp genommen hatte.

Harmon spuckte aus, und weil er dazu den Kopf zur Seite gedreht hatte, sah er im letzten Moment den Schatten, der aus der Erde gekommen zu sein schien und auf ihn zu hechtete. Er schrie, hatte den Revolver im nächsten Moment aus dem Holster gezerrt und schoss.

Die Kugel schlug in ein mit weißen Streifen bemaltes Gesicht. Blut spritzte und Harmon spürte, wie Tropfen auf seine Wangen klatschten. Er warf sich zur Seite.

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