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Lassiter - Folge 2146

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und der Texas Marshal
  4. Vorschau

Lassiter und der Texas Marshal

Hank Anderson, der sich lieber Denver nennen ließ, zog den Kolben seines Gewehrs fester an die Schulter. Über den Lauf der Waffe hinweg beobachtete er die Kutsche.

»Nicht schießen!«, flüsterte Walt Anderson neben ihm.

»Warum nicht?«, fragte Denver zurück.

»Hast du verdammter Schwachkopf das immer noch nicht begriffen?«, ärgerte sich Anderson. »Für einen Mord kommen wir an den Galgen, für einen gewöhnlichen Überfall nur ins Gefängnis.«

»Wenn wir erwischt werden«, lachte Denver. »Wir knallen die beiden Kerle auf dem Bock ab. Dann wird niemand mehr es wagen, Widerstand zu leisten.«

»Ich will keine Toten!«, beharrte Anderson.

»Wie du willst, großer Bruder!« Denvers Miene drückte das Gegenteil aus.

Der Mann, der rechts auf dem Bock der Kutsche saß, stemmte seine kurzen Beine gegen das Bodenbrett. Mit aller Kraft zog er die Zügel der sechs Pferde an. Er musste verhindern, dass die Kutsche auf der abschüssigen, von zahlreichen Felsbrocken übersäten Straße zu schnell wurde. Zu leicht konnte sie dann umstürzen.

Denver zielte genau auf das bärtige Gesicht des Mannes. Dann senkte er den Lauf seiner Winchester ein wenig. Jetzt zielte er auf die Brust des Kutschers.

Sein Zeigefinger spielte am Abzug der Waffe.

Dann lenkte Denver das Gewehr auf den Mann, der neben dem Kutscher saß. Es war ein junger Bursche, nicht weit über zwanzig Jahre alt und gekleidet wie ein Cowboy. Über seinen Knien lag ein Gewehr, das er lässig mit einer Hand hielt.

Denver zielte auf den mittleren Knopf der Weste des Mannes. Dann drückte er ab.

Das Echo des Schusses hallte von den nahen Hügeln wider und übertönte für eine Sekunde das Klappern der Hufe und das Rollen der Räder.

Fasziniert sah Denver zu, wie der Begleitfahrer in sich zusammensackte, langsam zur Seite kippte und vom Bock stürzte.

Walt Anderson unterdrückte einen Fluch. Nur mit Mühe widerstand er der Versuchung, seinen Bruder zu schlagen.

Aus den Büschen neben der Straße sprang ein Mann heraus und zielte mit dem Colt auf den Kutscher. Es war Dan Clark, der dritte Mann der kleinen Bande.

Auch Denver richtete sich hinter dem Felsblock auf, der ihm Deckung gegeben hatte, und rannte die wenigen Schritte zur Straße hinüber. Jetzt blieb Walt Anderson nichts anderes übrig, als ihm zu folgen.

Der Kutscher zog die Zügel noch fester an. Sekunden später standen die Pferde. Staub wirbelte auf und hüllte alles ein.

Denver erreichte die rechte Vordertür und riss sie auf. Grinsend blickte er in die schreckensbleichen Gesichter, die ihn anstarrten.

Keiner der drei Männer, die in der Kutsche saßen, war bewaffnet. Die ältliche Frau auf dem Rücksitz schien einer Ohnmacht nahe.

»Keine Sorge, Gnädigste!«, spottete Denver. »Wir haben es nicht auf Ihre Tugend abgesehen, sondern nur auf Ihren Schmuck. Und die hoffentlich recht dicke Brieftasche Ihres Gatten.«

»Halt keine Volksreden«, sagte Anderson hinter ihm. »Steigen Sie aus, Herrschaften! Wenn Sie keinen Widerstand leisten, geschieht Ihnen nichts.«

Die Fahrgäste kletterten zögernd aus der Kutsche.

Der bärtige Kutscher oben auf dem Bock starrte misstrauisch auf Clark, dessen Gewehr auf ihn zielte. Immer noch hielt er die Zügel in der Hand.

»Wirf deinen Colt weg!«, befahl Clark. »Schön langsam, mit der linken Hand! Sonst ergeht es dir wie deinem Kumpel!«

Der Kutscher gehorchte. Langsam griff er mit der linken Hand nach dem Colt an seiner rechten Hüfte. Mit zwei Fingern zog er die Waffe heraus und ließ sie auf die Erde fallen.

»Und jetzt die Geldkiste!«, befahl Clark.

»Da ist nichts drin«, sagte der Kutscher. »Jedenfalls nichts, womit Kerle wie ihr etwas anfangen könnt.«

»Das bricht dir wohl das Herz, wie?« lachte Clark. »Wirf die Kiste runter!«

Der Kutscher bückte sich, zog die eisenbeschlagene Truhe mit der Aufschrift »Wells Fargo and Company« unter seinem Sitz hervor, hob sie mühelos hoch und warf sie herab.

Clark blickte auf das schwere Schloss der Kiste. »Den Schlüssel auch!«, befahl er.

»Den habe ich nicht«, behauptete der Kutscher. »Nur die Leiter der einzelnen Stationen können diese Geldkisten öffnen.«

Clark sah misstrauisch zu ihm hoch. »Mir scheint, du willst deinem Kumpel in die Hölle folgen!«, drohte er.

»Anfänger!«, sagte der Kutscher verächtlich, unbeeindruckt von der Waffe, die auf ihn zielte. »Ist wohl euer erster Überfall, wie?«

Walt Anderson und Denver hatten inzwischen die vier Fahrgäste um ihre Brieftaschen, Uhren, Eheringe und sonstigen Schmuck erleichtert.

»Wir sollten sie umlegen«, schlug Denver vor. »Tote Zeugen schweigen besser.«

»Es sind schon genug Leute gestorben«, widersprach Anderson. »Schnapp dir die Kiste, dann verschwinden wir!«

Denver gehorchte. Er bückte sich nieder, packte die Truhe, hob sie sich auf die Schulter und verschwand hinter den Büschen, die die Straße säumten. Irgendwo dahinter standen die Pferde der Banditen.

»Sie warten hier!«, befahl Anderson dem Kutscher. »Mindestens eine Stunde. Wir beobachten Sie! Wenn Sie früher weiterfahren, erschießen wir Sie und alle Passagiere!«

Der Kutscher nickte grimmig. Er sah zu, wie auch Anderson und Clark in den Büschen verschwanden.

Es dauerte keine Minute, bis er Hufschläge hörte.

Sofort sprang er vom Bock und rannte die wenigen Schritte zurück zu der Stelle, an der sein Kollege lag.

Der Mann war tot. Seine Finger hielten immer noch das Gewehr umklammert.

»Würden die Gentlemen mir helfen, ihn auf das Dach zu legen?«, fragte der Kutscher.

»Ich fasse keine Leichen an«, sagte einer der Fahrgäste. Er verzog angewidert sein Gesicht.

»Wir sollen eine Stunde warten«, sagte der zweite. »Die beobachten uns doch.«

»Blödsinn!«, knurrte der Kutscher. »Die haben es eilig, von hier wegzukommen.« Er hob seinen toten Kollegen auf, trug ihn zur Kutsche und legte ihn auf den Rücksitz.

»Steigen Sie ein, Ladys und Gentlemen«, sagte er. »Der Anblick des Toten stört Sie doch nicht, oder? Auf dem Dach wollten Sie ihn ja nicht haben.«

***

Der Mann, der eben in die Stadt geritten kam, interessierte Lassiter nicht im Geringsten. Das Pferd des Mannes war müde und von Staub bedeckt, und auch der Reiter selbst machte den Eindruck, in den letzten Tagen kaum aus dem Sattel gekommen zu sein. Aber solche Leute gab es hier in Texas viele. Nicht jeder, der einen harten Ritt hinter sich hatte, war auf der Flucht vor dem Gesetz, und nicht jeder, der sich seit einer Woche nicht mehr rasiert hatte, wollte mit seinem Bart nur sein Gesicht unkenntlich machen, das viele Steckbriefe zierte.

Lassiter hatte das Gesicht des Mannes längst mit allen Steckbriefen verglichen, die er in seinem Gedächtnis gespeichert hatte. Dieser Bursche hier sah nicht gerade vertrauenerweckend aus, aber er wurde offenbar nicht gesucht, und so konnte er Lassiter gleichgültig sein. Der Mann der Brigade Sieben sah noch, dass er vor dem Saloon sein Pferd anhielt und abstieg. Dann wandte er sich wieder der Rothaarigen zu, die neben ihm an der Theke stand.

Sie hatte eine hinreißende Figur, von der ihre Kleidung wenig verbarg. Und sie roch weitaus angenehmer als der Gaul, mit dem Lassiter seit Tagen unterwegs war. Sie roch genau so wie die Frauen, von denen er in den vergangenen Nächten geträumt hatte.

Diese Frauen hatten jedes Mal anders ausgesehen. Mal waren sie blond, mal schwarzhaarig, mal hatten sie Mandelaugen wie Asiatinnen und manchmal eine Haut wie Milchkaffee. Je länger Lassiter die Frau ansah, desto deutlicher spürte er, dass rote Haare und grüne Augen genau das waren, was er jetzt brauchte.

»Lange nichts mehr zu trinken bekommen, wie?«, fragte die Schöne und deutete auf das Whiskeyglas, das der Barkeeper gerade über den Tisch schob. Es war bereits das zweite Glas und gut gefüllt.

»Es gibt Dinge, die ich in den vergangenen Tagen und Nächten mehr vermisst habe als einen Drink«, antwortete Lassiter. Sein Blick versenkte sich in ihren großzügigen Ausschnitt. Es waren die hübschesten Hügel, an die er sich erinnern konnte. »Langweilige Gegend da draußen«, fuhr er fort. »Wie ein Brett, keine sanften Hügel, keine lieblichen Täler. Nur Sand, Steine, Klapperschlangen, Skorpione und Kakteen. Ich hatte wirklich Glück, dass mein Weg mich in diese Stadt geführt hat. Wie heißt das Kaff eigentlich?«

»Das kann Ihnen doch egal sein«, hauchte die Frau mit samtweicher Stimme. »Ich jedenfalls heiße Linda. Und in meinem Bett werden Sie keinen Sand und keine Klapperschlangen finden.«

»Und wo finde ich Ihr Bett?«

»Folgen Sie mir einfach.«

Linda griff nach dem Whiskeyglas und schwebte in einer Wolke aus Parfüm an ihm vorbei. Lassiter blickte ihr nach. Er bemerkte noch, dass der fremde Reiter, der eben angekommen war, nun am anderen Ende der Theke stand und hinter der Frau her starrte. Aber das kümmerte ihn nicht. Seine Gedanken waren jetzt mit angenehmeren Dingen beschäftigt als mit fremden Männern, die nach Staub und Pferdeschweiß rochen.

***

Schon nach wenigen Minuten hielt Denver sein Pferd an.

»Weiter!«, drängte Anderson.

Denver blickte auf die kleine, aber schwere Holzkiste, die er vor sich auf dem Rücken des Pferdes balancierte. »Ich möchte endlich wissen, wie groß unsere Beute ist«, sagte er.

Er gab der Kiste einen Stoß. Sie fiel schwer auf den Grasboden nieder. Dann stieg er aus dem Sattel und zog seinen Revolver.

»Wir sind noch zu nahe bei dem Ort des Überfalls«, warnte Anderson.

Denver lachte. »Die haben doch die Hosen voll, seit ich den Begleitfahrer erschossen habe! Keiner von denen wird uns folgen.«

»Dieser Kutscher hatte keine Angst vor uns«, sagte Clark. »In seinem Gesicht habe ich nichts als Hass gesehen.«

»Wir hätten alle umlegen sollen, den Kutscher und auch die Fahrgäste«, sagte Denver. »Dann wären wir alle Sorgen los.«

Anderson sah seinen jüngeren Bruder fast angewidert an. »Manchmal frage ich mich, ob du bloß dumm bist oder völlig verrückt. Ein geistesgestörter Killer.«

»Das ist deine Schuld, großer Bruder. Du hast mich erzogen nach dem frühen Tod unserer Eltern. Du hast mir das Schießen beigebracht.«

»Aber nicht das Morden.«

»So? Und wie war das mit dem Deputy Sheriff in Denver? Du hast ihn abgeknallt wie einen tollwütigen Hund.«

»Er wollte mich festnehmen. Aber da er es nicht wagte, mir offen entgegenzutreten, feuerte er von hinten auf mich. Zu meinem Glück schoss er überhastet, seine Kugel hat mich nicht umgebracht. Zu einem zweiten Schuss ließ ich ihn natürlich nicht mehr kommen.«

Denver lachte. »Du bist ihm also zuvorgekommen und hast ihn umgepustet, bevor er dich zur Hölle schicken konnte. Genauso habe ich es mit dem Beifahrer der Kutsche gemacht. Mein einziger Fehler war, nicht alle umgebracht zu haben.«

»Was redet ihr so lange?«, fragte Clark ungeduldig. »Macht endlich die verdammte Kiste auf!«

Denver hob den Colt und zielte auf das Schloss. Dann drückte er zweimal hintereinander ab.

Das Schloss sprang auf.

Denver steckte den Colt ein, bückte sich und schlug den Deckel der Kiste zurück. Mit beiden Händen griff er hinein und wühlte in den Papieren, die darin lagen.

Das erwartungsvolle Lächeln auf seinem Gesicht machte tiefer Enttäuschung Platz.

»Briefe! Rechnungen! Akten! Wertpapiere, die auf den Inhaber ausgestellt sind. Die können wir nicht einlösen. Kein Geld, kein Gold. Nichts!« Verärgert warf er die Papiere, die er in den Händen hielt, weg. Dann stand er auf und versetzte der Kiste einen wütenden Tritt.

»Wir haben noch das, was wir den Fahrgästen abgenommen haben«, sagte Anderson.

»Ein paar lumpige Geldscheine und billige Eheringe! Das reicht doch kaum, um ein paar Wochen lang das Futter für unsere Pferde zu bezahlen.«

»Und dafür hast du einen Menschen umgebracht!«, murmelte Anderson.

»Der Kutscher hatte also recht«, sagte Clark. »Diese verdammte Kiste hier ist für uns völlig wertlos.«

»Ich hätte auch ihn zur Hölle schicken sollen!«, ärgerte sich Denver abermals. »Bei Gott, das hole ich nach! Er kann noch nicht weit sein!«

»Du hast heute schon genug Dummheiten gemacht«, sagte Anderson scharf. »Wahrscheinlich würdest du die Kutsche noch einholen, bevor sie den nächsten Ort erreicht, aber dort würde man ihr Fehlen bald bemerken. Und dann hätten wir ein Aufgebot auf dem Hals.«

»Das wird sowieso geschehen«, meinte Clark. »Sobald die Kutsche in der Stadt ist, wird man eines aufstellen.«

»Und deshalb müssen wir die Zeit bis zum Einbruch der Nacht nutzen und reiten, so schnell unsere Gäule uns tragen können«, sagte Anderson. »Weitere Morde würden uns nur wertvolle Zeit kosten. Ich jedenfalls habe keine Lust, mich hängen zu lassen.« Er sah seinen jüngeren Bruder an. »Und ich werde auch verhindern, dass man dich hängt.«

***

Linda ging mit wiegenden Hüften vor Lassiter die Treppe hinauf, die an der Wand des Saloons nach oben führte. Damit gab sie ihm ausreichend Gelegenheit, ihre langen schlanken Beine zu bewundern, die unter ihrem kurzen Kleid hervorragten.

Als Lassiter zurückblickte, sah er unten im Saloon den fremden Reiter immer noch an der Theke stehen und herauf starren.

Lassiter grinste. Du wirst dich mit einem Whiskey zufriedengeben müssen, Kumpel, dachte er. Die Lady wird jetzt eine ganze Weile mit mir beschäftigt sein.

Linda erreichte die Veranda, die oberhalb der Theke über die ganze Breite des Raums führte. Sie stieß eine der Türen auf, trat aber nicht ein, sondern blieb in der Tür stehen. Lassiter musste sich an ihr vorbeiquetschen, so nahe, dass er dabei ihre Brüste berührte. Erst dann trat sie ein und schloss hinter sich die Tür.

Lassiter gönnte dem Raum nur einen kurzen Blick. Das Fenster führte hinaus auf den Hinterhof mit Ställen und Werkstätten. Der Raum war billig eingerichtet, wie so viele, die Lassiter schon gesehen hatte. Die Möbel waren alt und schäbig, aber das Bett war breit und schien weich zu sein.

»Wir sollten uns zuerst über die Bezahlung einigen«, sagte Lassiter.

Die Frau zog mit einer schnellen Bewegung ihr Kleid über den Kopf und warf es achtlos zur Seite. Ihre und Lassiters Blicke trafen sich in dem Spiegel, der auf dem Nachttisch neben dem Bett stand. Es schien Lassiter, dass er noch nie eine Frau mit einer so großartigen Figur gesehen hatte.

Linda lehnte sich von hinten an ihn, drückte ihren weichen Körper gegen den seinen und schlang ihre nackten Arme um seinen Hals.

»Die Summe überlasse ich dir«, flüstere sie dicht an seinem Ohr. »Wenn ich mit dir zufrieden bin, brauchst du überhaupt nichts zu bezahlen.«

»Du warst schon immer eine billige Nutte«, sagte eine Männerstimme von der Tür her. »Wann wirst du endlich lernen, einen anständigen Preis zu verlangen?«

Beim ersten Wort war Lassiter herumgefahren und seine Hand war zum Remington gezuckt. Aber der Mann, der lautlos die Tür geöffnet hatte, hatte keine Waffe gezogen. Es handelte sich um den fremden Reiter, den Lassiter unten im Saloon gesehen hatte. Seine Haltung zeigte keine Spur von Müdigkeit mehr, sein hartes Gesicht war gespannte Aufmerksamkeit.

»Das geht dich nichts mehr an, Ike«, sagte Linda ärgerlich. »Ich gehöre dir nicht mehr. Verschwinde! Ich will dich nie wieder sehen.« Sie drückte sich an Lassiter und ihre Linke strich an seiner Brust entlang nach unten.

»Du gehörst mir!«, widersprach der Mann. »Je früher du das begreifst, desto gesünder und weniger schmerzhaft wird es für dich. Und jag diesen Heini zum Teufel!«

Lassiter löste sich sanft aus den Armen der Frau und schob sie zur Seite. Diesen Moment nutzte sein Gegenüber. Blitzschnell zog er seinen Revolver und schoss!

Lassiter hatte nicht erwartet, dass der Kerl noch feuern würde; schon deshalb, weil er damit auch Linda gefährdete. Doch so viel, wie er vorgab, schien ihm an der Frau nicht zu liegen.

Lassiter hatte seinen eigenen Revolver erst halb aus dem Holster, als die Kugel seine linke Schläfe streifte. Es war wie ein Blitz, der durch seinen ganzen Körper zuckte. Für einen kurzen Augenblick schien das Zimmer in gleißendes Licht getaucht. Dann wurde es dunkel um Lassiter.

Er bekam nicht mehr mit, dass er seinen Remington fallen ließ und zu Boden stürzte. Er hörte nicht den Aufschrei der Frau, und er sah nicht, wie der Mann Linda packte und sie zur Tür zog.

Als die Dunkelheit um Lassiter sich endlich lichtete, brauchte er ein paar Sekunden, um zu begreifen, dass er der Länge nach auf einem schäbigen Teppich lag.

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