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Lassiter - Folge 2143

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Zwischen Dank und Pflicht
  4. Vorschau

Zwischen Dank und Pflicht

Im Dunkeln trat Hank Rutter an die Tür, hinter der eine Diele knarrte. Er hob die Hand und tastete nach dem Knauf. Als er den Riegel fand, hielt er ihn fest umschlossen. Sekundenlang zögerte er.

»Geh schon!«, sagte Elliot. »Keine Angst, mein Junge.«

Hank warf einen Blick zurück. Elliot, der Boss, stand im Rahmen der Vordertür. Hinter der hochgewachsenen Gestalt des Anführers schimmerte das Rotlicht einer Bogenlampe. Drüben auf der Veranda gackerten Freudenmädchen.

Jetzt gab Hank sich einen Ruck und schob die Tür auf. Die Stube war klein und mit einem breiten Liegesofa möbliert. Inmitten einer Menge Kissen saß eine Frau mit Turmfrisur. Sie trug ein dünnes Gewand, das mehr zeigte als verbarg. Hank starrte sie fasziniert an.

Die Frau lächelte ihm zu. Langsam streckte sie eine Hand nach ihm aus.

Hank atmete schwer. Die Frau berührte sein Hemd, dann seinen Gürtel, an dem das Holster mit dem Colt Dragoon hing. Hank war gehemmt. Er hatte keine Ahnung, wie er sich verhalten sollte. Noch nie war er mit einer so heißen Braut allein gewesen.

»Wie heißt du?«, fragte sie.

»Hank … Hank Rutter.«

»Ich bin Prudence, aber die meisten Jungs nennen mich Prudy.«

»Ich weiß«, sagte er gepresst.

Im nächsten Augenblick fuhr Hank zusammen. Prudy hatte die harte Stelle unter seinem Hosenlatz berührt. Mit verspieltem Lächeln knetete sie die Beule.

Hank spürte, wie er rot anlief. Die Spannung zwischen seinen Lenden wuchs.

»Gefällt dir das, Hank?«, fragte Prudy.

Er war völlig durcheinander und brachte nur ein schiefes Grinsen zustande.

Sie lachte. »Du weißt nicht, ob es dir gefällt?«

»Es gefällt mir«, röchelte er.

»Das ist gut. Sehr gut.«

Er sah, wie sich ihre kugeligen Brüste unter dem Hemd bewegten. »Du bist verdammt hübsch, Prudy«, sagte er. »Alles an dir ist am richtigen Fleck.«

Erst jetzt nahm sie die Hand von seiner Männlichkeit. »Willst du einen Schnaps?«, erkundigte sie sich. »Alkohol macht locker. Ich glaube, wir könnten jetzt beide einen netten Zungenanfeuchter brauchen. Magst du Whiskey?«

»Yeah.«

Sie stemmte sich auf. Neben dem Bett stand eine kastenförmige Vitrine auf einem Holzsockel. Im unteren Fach waren ein halbes Dutzend Schnapsflaschen mit bunten Etiketten einsortiert. Englischer Dry Gin, Tequila aus Jalisco, Brandy aus Frankreich und Whiskey aus Kentucky. Die Gläser standen ein Fach höher.

Während Prudy Whiskey eingoss, verschlang Hank sie mit den Augen. Die Nähe der leicht beschürzten Liebesdienerin erregte ihn. Bisher hatte er Prudy nur ein-, zweimal auf der Straße gesehen, aus der Distanz. Geredet hatten sie noch nie miteinander. Edelhuren pflegten kaum Kontakt mit anderen Leuten. Sie mieden Tageslicht und Öffentlichkeit.

Sie prosteten sich zu und tranken.

»Hast du eine Freundin, Hank?«, fragte Prudy ohne Umschweife.

Er verschluckte sich und hustete.

»Verstehe.« Mit verstecktem Lächeln leerte sie ihr Glas. »Aber geküsst hast du dich schon mal, oder?«

»Yeah. Kann schon sein.«

Prudy lachte wieder. Dann stellte sie ihr Glas weg und hielt den Kopf schief. »Wenn du willst, kannst du loslegen, Tiger. Elliot hat gesagt, du wärst ein talentierter Bursche.« Sie kniff ein Auge zu. »Mal sehen, ob du auch in der Liebe so viel Talent besitzt.«

Hank spürte den Schnaps in der Kehle brennen. Am liebsten hätte er die Flasche an sich gerissen und sie bis zum letzten Tropfen geleert. Aber so eine Blöße konnte er sich nicht geben. Elliot würde denken, er wäre ein Schwächling. Es musste auch ohne Fusel gehen.

Prudy streifte einen Träger ihres Hemdes von den Schultern. Sie tat es sehr langsam, und sie sah ihm dabei fest in die Augen.

Als sie den linken Busen aus dem Gewand gelupft hatte, hielt sie inne.

»Weiter«, keuchte Hank.

Sie entblößte den zweiten, hob ihn an ihren Mund und spitzelte mit ihrer Zunge an der Warze.

Hank kam sich vor wie im Himmel. Er konnte sich nicht sattsehen. Es waren die herrlichsten Boobies, die er je gesehen hatte. Sie waren eingeölt und glänzten im Licht der flackernden Kerze. Wenn Prudy die Schultern bewegte, wippten sie hin und her.

»Fass sie an«, sagte die Frau.

Hank berührte die linke – ganz sanft, als könnte er etwas kaputtmachen, wenn er zu fest zugriff. Zuerst hielt er seine Hände eine Weile still. Er genoss die Berührung. Nach einer Weile begann er, das nachgiebige Frauenfleisch zu kneten.

Prudy ließ ihn gewähren. Sie lachte leise, sprach aber kein Wort.

Bald griff Hank fester zu. Prudy schien das nichts auszumachen. Sie zog ein paar Klammern aus ihrer Frisur und schüttelte das gebleichte Blondhaar über die Schultern.

»Wie geht es dir, Tiger?«, fragte sie.

»Ich komme zurecht«, antwortete er.

»Freut mich zu hören.« Prudy langte zu und öffnete seinen Gürtel.

Hank biss sich auf die Lippe. Es war ein komisches Gefühl, wenn jemand anders anfing, einen zu entkleiden. Aber das Ganze hatte einen ungeheuren Reiz.

Im nächsten Moment spürte er Prudys tastende Finger in der Unterhose. Sie bugsierte seinen Ständer heraus und nahm ihn in die hohle Hand.

Ein leichter Schwindel überkam Hank. Wie gebannt starrte er auf die kleine weiße Frauenfaust, die sich langsam auf und ab bewegte. Hin und wieder wechselte Prudy den Pint von der Rechten in die Linke. Wenn sie mit links rubbelte, tat es ihm besonders gut.

»Mein Gott«, schnaufte er. »O mein Gott!«

Prudy warf ein paar Kissen zur Seite, raffte ihr Hemd höher und stellte die Füße breiter.

Hank schlug das Herz bis zum Hals. Prudys Beine waren wirklich eine Wucht. Sie waren lang und ebenmäßig geformt. Nicht eine Spur von Fett. Solche schönen Beine hatte er bisher nur auf Pin-up-Bildern gesehen.

Entzückt streichelte er Prudys Knie. Als seine Hand höher wanderte, hob die Frau den Hintern.

Das Bett, auf dem sie saßen, knarrte laut.

Hank fing an zu schwitzen. Seine Hand parkte auf Prudys Scham. Er hielt sie eine Weile still, dann bewegte er langsam die Finger.

Prudy stöhnte laut. In ihre Augen trat ein träumerischer Glanz.

Ich bin auf dem richtigen Weg, dachte Hank.

Er wälzte Trudy auf den Rücken, stieg über sie und fädelte ein.

Prudy half ihm dabei. Sie hob die Hände über den Kopf und stützte sich an das Bettgestell. Rhythmisch stemmte sie sich seinen wuchtigen Stößen entgegen.

Er staunte, wie gelenkig Prudy war. Immer wieder klatschten ihre Leiber gegeneinander. Hin und wieder entschlüpfte Prudy ein spitzer Schrei.

Hank genoss das Schäferstündchen mit allen Sinnen.

Er dachte an Elliot, seinen Wohltäter. Es war eine verdammt gute Idee gewesen, sich Stan Elliots Truppe anzuschließen. Elliot wusste, worauf es im Leben ankam. Alle Leute im County hatten Respekt vor ihm, selbst der Marshal, diese Schießbudenfigur. Elliot war ein Tausendsassa. Was der in die Hand nahm, lief wie am Schnürchen. Ohne Elliots Fürsprache hätte eine Edelhure wie Prudence Holloway niemals einen Nobody wie ihn, Hank Rutter, empfangen.

Die Zeit floss nur so dahin.

Und auf einmal überkam es Hank – und ehe er sich versah, erschütterte ihn der süße Schmerz der Erfüllung.

Mit weit aufgerissenen Augen blickte er auf Prudy, deren Unterleib sich ihm entgegenwölbte. Ihre Augen hatte sie geschlossen. Ihr Blondhaar war zerzaust. Wie ein Strahlenkranz hing es um ihren Kopf. Lippenstift und Schminke hatten im Bettzeug hässliche Spuren hinterlassen.

Prudy wälzte sich auf den Rücken und blickte gegen die niedrige Decke.

»Wow!«, entfuhr es Hank. Er starrte die Frau, die ihm diese Wohltat beschert hatte, verliebt an.

»Was guckst du so?«, fragte sie. »Habe ich Warzen auf der Nase?«

»Nein, ganz im Gegenteil.« Er beugte sich zu ihr, um sie zu küssen.

Abrupt drehte Prudy das Gesicht zur Seite. »Lass das! Ich mag das nicht.«

Hank Rutter fiel auf den Rücken zurück. Er hatte davon gehört, dass man käufliche Mädchen nicht auf den Mund küssen durfte. Das Hurengewerbe war für sie ein Geschäft und hatte nichts mit Zuneigung zwischen Liebenden zu tun.

Aber ich habe mich in Prudy verliebt, dachte er. Mir ist es egal, dass sie ein Freudenmädchen ist. Hauptsache, ich darf bei ihr sein. Wenn man es von mir verlangte, würde ich für sie sterben.

Bei der Vorstellung über den eigenen Edelmut wurde ihm ganz warm ums Herz. Er schob ihr Hemd höher und beugte sich über Prudys entblößten Venushügel.

»Was … machst du da?«, fragte sie.

Er schob beide Hände unter den Hintern und hob ihn leicht an.

Prudy gab einen gequetschten Laut von sich.

Bevor Hank sie liebkoste, schaute er ihr in das vor Leidenschaft gerötete Gesicht. Prudy atmete stoßweise.

Was für ein Tag, dachte Hank und beugte sich tiefer.

Bald darauf zitterte die Frau wie Götterspeise. »O Gott«, stöhnte sie. »Du hast wirklich Talent, Tiger – großes Talent.«

Das Lob erfüllte Hank mit Stolz. Wie Musik klang es in seinen Ohren. Er war glücklich wie noch nie.

Für Prudy Holloway würde er die Sterne vom Himmel holen.

***

Lassiter lenkte seinen Wallach die letzten Yards zur Falcon Mesa hinauf. Das Pferd war nicht sehr kräftig und pfiff aus dem letzten Loch.

Es war ein Fehler gewesen, den vermeintlich kürzeren Weg durch die Canyons zu nehmen. Der Wallach kam mit dem Auf und Ab durch die Gebirgslandschaft nicht zurecht.

Darüber hinaus zeigte er sich schreckhaft wie eine Jungfer vor dem ersten Rendezvous. Binnen einer Stunde stieg er dreimal auf die Hinterhand. Das erste Mal wegen eines Vogels, der aus einem Gebüsch am Wegesrand aufgeflattert war. Danach wegen einer Schar übermütiger Präriehunde. Vor zehn Minuten hatte ihn ein ins Tal polternder Felsbrocken fast in Panik versetzt.

Ein schreckhaftes Pferd konnte seinen Reiter in Teufels Küche bringen. Als erfahrener Westmann wusste Lassiter das nur zu gut, daher waren seine Sinne bis zum Äußersten gespannt.

Jetzt kniff er die Augen zusammen und spähte zum Himmel hinauf. Die Sonne senkte sich über die Berge am Horizont. Im Land westlich des Mississippi war die Dämmerung nur kurz. Noch eine Stunde, dann würde die Dunkelheit über die Mesa hereinbrechen.

Lassiter schaute nach vorn. Müde setzte der Wallach ein Bein vor das andere. Alles wies darauf hin, dass sie Bedlam City erst im Laufe des nächsten Tages erreichen würden. Eine weitere Nacht im Freien stand ihnen bevor. Zum Glück besaß Lassiter noch genügend Wasser und Proviant.

»Hü! Hü-ah!«

Mit Mühe überwand der Wallach eine tückische Querrinne.

Im nächsten Augenblick befanden sich Pferd und Reiter auf dem riesigen Tafelberg.

Lassiter zog den Hut tiefer ins Gesicht. Die tief stehende Sonne gleißte über dem felsigen Untergrund.

Wie tot lagen die faulen Eidechsen und Geckos auf den heißen Steinen. In der Ferne huschte ein kleines Pelztier über das Plateau. Ein Habicht segelte über die Mesa hinweg.

Lassiter sah dem Vogel nach, bis er zu einem kleinen Punkt wurde und mit dem Himmel verschmolz. Gedankenverloren trank er einen Schluck aus seiner Kürbisflasche. Dann spritzte er sich etwas Wasser ins Gesicht. Als er sich die Flasche wieder umhängte, fiel sein Blick auf eine Felssäule, knapp einen Steinwurf entfernt.

Langsam ritt er auf die Säule zu.

Nur wenige Yards davor war der Überfall passiert.

Banditen hatten eine Kutsche mit Soldgeldern aufgebracht. Das war jetzt einen Monat her. Das Geld war für die Besatzung von Fort Bacon bestimmt. Bei dem Angriff der Wegelagerer hatte es mehrere Tote gegeben. Einer von ihnen war der Kutscher Lee Anderson, ein Mitglied der Brigade Sieben, zu der auch Lassiter zählte. Lee Anderson war von der Zentrale in Washington als Kontaktmann bei der Army eingeschleust worden. Fort Bacon hatte nicht den besten Ruf. Immer wieder kam es in der Truppe zu Übergriffen. Ein Fall für Lee Anderson.

Vor der Säule brachte Lassiter den abgekämpften Wallach zum Stehen. Mit gemischten Gefühlen ließ er die Augen über das Geröll am Boden schweifen. Es gab Steine, an denen noch Blut klebte. Vielleicht menschliches Blut.

Blut von Lee Anderson?

Vor Lassiters geistigem Auge erschien die schlanke Gestalt des gebürtigen Engländers mit dem aschblonden Lockenschopf, dem stillvergnügten Grinsen und den lebhaft funkelnden grünen Augen.

Lee Anderson war in aller Stille auf dem Soldatenfriedhof von Fort Bacon beigesetzt worden, zusammen mit den anderen Opfern des Überfalls. Zur Totenfeier war keiner von Andersons Angehörigen erschienen. Dabei hatte der Kommandant des Forts mehrere Briefe und Telegramme verschickt.

Lassiter meditierte noch eine Weile. Tief in seinem Inneren hatte sich Unbehagen breitgemacht. Bis heute waren die Ermittlungen gegen die Täter erfolglos geblieben. Die Militärbehörde hatte die Akte Anderson ebenso geschlossen wie der zuständige County Sheriff.

Nicht so die Brigade Sieben. Sie hatte Lassiter geschickt. Er sollte Licht in das Dunkel bringen.

Jetzt drückte er dem Wallach die Hacken in die Flanken. Bloß weg von hier! Es gab nettere Orte als diesen Trail auf dem Plateau.

Drei Atemzüge später passierte es. Der Wallach stieg auf die Hinterhand, so schnell, dass sein Reiter den Halt verlor. Das Tier schrie vor Angst.

Lassiter, der keine Ahnung hatte, was dem Pferd so einen Schreck versetzt hatte, flog aus dem Sattel wie der Korken aus einer Flasche.

Der Aufprall war mörderisch.

Lassiters Knochen knackten. Fast wäre er mit dem Schädel gegen einen scharfkantigen Findling geprallt. Er hatte Glück und schürfte sich nur die Haut auf.

Ein Himmel voller Sterne tanzte vor seinem Blickfeld. Er wollte sich aufrichten, brachte es jedoch nicht fertig. Ihm fehlte einfach die Kraft. Eine unsichtbare Last nagelte ihn geradezu am Boden fest.

So lag er einige Zeit still und rührte sich nicht. Wenn der Schock vorüber war, würden seine Muskeln schon wieder funktionieren. Bisher hatte ihn sein Körper noch nie im Stich gelassen. Er würde auch diesen unglücklichen Abwurf überstehen.

Er hoffte, dass er sich keine ernsthaften Verletzungen zugezogen hatte. Das konnte schlimme Folgen haben, denn in diese einsame Gegend verirrte sich nur selten ein Mensch. Jedenfalls hatte das der Mietstallbesitzer gesagt, der ihm diesen nichtsnutzigen Wallach untergejubelt hatte.

Lassiter war also auf sich selbst gestellt.

Es dauerte eine Weile, bis sich der Nebel in seinem Schädel lichtete. Lassiter konnte nun wieder einigermaßen klar denken.

Als er die Augen aufschlug, fiel sein Blick auf die Felssäule. Sie wurde von der Abendsonne beleuchtet und blendete ihn.

Er wandte den Kopf zur Seite.

Der Wallach war schon weit entfernt. Eilig strebte das Pferd dem entgegengesetzten Ende der Falcon Mesa zu.

Lassiter wollte ihm nachrufen, doch nur ein Röcheln kam ihm über die Lippen. Das Pferd verschwand aus seinem Blickfeld.

Ein erneuter Schwindelanfall überkam Lassiter. Benommen sackte er auf den Boden zurück.

Dieser verdammte Wallach machte sich mit der ganzen Ausrüstung aus dem Staub. Jetzt war guter Rat teuer. Ohne Wasser, Waffen und Pferd sank die Überlebenschance eines abgeworfenen Reiters in dieser unwirtlichen Gegend drastisch.

Lassiter hob den Kopf. Er suchte den Schatten, den die Felssäule warf. Die Steine, auf denen er lag, waren der prallen Sonne ausgesetzt. Die Hitze war unerträglich. Er kam sich vor wie in einer Bratpfanne. Nur die zähesten Wüstentiere hielten das auf Dauer aus.

Lassiter setzte sich in Bewegung, kroch langsam auf den länglichen Schatten des Felsens zu. Er hatte ungefähr die Hälfte der Strecke zurückgelegt, als er innehielt.

Halbrechts, ganz in seiner Nähe, erklang ein Geräusch, das er gut kannte – die Rassel einer Texas-Klapperschlange.

Deshalb also hatte der Gaul gescheut! Er musste das Tier gewittert haben.

Lassiter stockte der Atem, als er das aufgerichtete Vorderteil der Schlange sah. Dicht vor ihm zuckte der flache Kopf des Reptils nach vorn.

Und dann spürte er auch schon ein Zwicken oberhalb seines rechten Handgelenks.

***

Ganz unerwartet trabte ein Pferd hinter den Felsen hervor und blieb mitten auf dem Trail stehen.

Lionel Rutter starrte es an. Der Gaul schien direkt vom Himmel gefallen zu sein. Von einem Reiter war nirgendwo etwas zu sehen.

»Sieht aus, als wäre der Bursche durchgegangen«, sagte Loop vom Beifahrersitz.

Rutter, der den Wagen lenkte, zog die Zügel straff.

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