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Lassiter - Folge 2135

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Kühler Stahl auf nackter Haut
  4. Vorschau

Kühler Stahl auf nackter Haut

Der Zug der Atchison, Topeka & Santa Fe Railroad rollte mit zischenden Zylinderkolben in die Bahnstation von Las Vegas, New Mexico ein. Lassiter streckte sich, stand auf und nickte den beiden Ladys, die mit ihm im Abteil gesessen hatten, zum Abschied freundlich zu.

»Bleiben Sie länger in der Stadt?«, fragte die Jüngere und schüttelte ihre blonden Locken auf. »Im Hotel ist es oft schrecklich einsam.«

Lassiter lächelte in der Erinnerung an die letzte Nacht. »Falls meine Zeit es zulässt. Ich habe dringende Geschäfte zu erledigen.« Alfred Dixon, der Mittelsmann der Brigade Sieben in Las Vegas, hatte ihm telegraphiert, dass es um einen besonderen Revolver ging, den er beschaffen sollte.

Der Revolver, der einst Jesse James das Leben gekostet hatte …

Jahre zuvor: St. Joseph, Missouri, 3. April 1882

Die beiden Männer, die mit Jesse James am Küchentisch saßen, wussten, dass sie bei ihrem mörderischen Plan das Gesetz und den Gouverneur auf ihrer Seite hatten. Sie aßen schweigend vom Brot und dem gerösteten Speck, die James’ Frau ihnen hingestellt hatte, und lauschten den Worten ihres Bosses, der mit ernster Miene über den bevorstehenden Überfall auf die Bank von Platte City sprach.

»Eines Tages erwischen sie uns«, erklärte Jesse pathetisch. »Aber bevor sie uns kriegen, rütteln wir das Land noch mal wach.«

Die beiden Brüder Charley und Robert Ford stocherten auf ihren Tellern herum und pflichteten James mit müdem Kopfnicken bei. Sie hatten die Litaneien des einst so gerühmten Gesetzlosen in den vergangenen Tagen ein gutes Dutzend Mal über sich ergehen lassen und kannten die Parolen, mit denen Jesse sie bei Laune halten wollte. Der Banküberfall in Platte City sollte die letzte Tat der einst so glorreichen Jesse-James-Gang werden, die nach dem Tod von Dick Liddil, Wood Hite und Ed Miller zu einem kümmerlichen Häufchen geschrumpft war.

»Verdammt, Jesse, sie sind uns auf den Fersen!«, sagte Robert Ford. Mit seinen einundzwanzig Jahren war er der Jüngere der beiden Brüder. »Ganz Missouri hat die Nase gestrichen voll von uns, seit wir Wood Hite umgelegt haben.«

»Du hast Wood umgelegt«, widersprach James und schnitt sich ein Stück Brot ab. »Ihr hättet euch besser herausgehalten. Dick und Wood hätten die Sache allein austragen sollen.«

»Dick war Roberts Freund«, sprang der ältere Charley seinem Bruder zur Seite. Er starrte stumm vor sich hin. »Die Gang bricht auseinander, Jesse. Daran kannst du nichts ändern.«

»Red keinen verfluchten Bockmist«, knurrte James und richtete den Blick seiner stechend blauen Augen auf Charley. »In Platte City findet ein Mordprozess statt, der die ganze Stadt in Atem hält. Mehr als drei Leute brauchen wir nicht für die Bank. Die Zeitungen werden vom gewagtesten Raubzug aller Zeiten schreiben, das sage ich euch.«

»Oder vom ruhmlosen Untergang der James-Gang«, erwiderte Charley niedergeschlagen. »Mir dreht sich bei der Sache der Magen um.«

James warf das Besteck auf den Tisch und erhob sich. »Denkt, was ihr wollt, aber der Plan ist beschlossene Sache.« Er wischte sich die Mundwinkel ab. »Ich sehe jetzt nach den Pferden.«

Die Brüder sahen schweigend zu, wie James den Mantel überzog und aus der Küche stapfte. Als sie die Vordertür ins Schloss fallen hörten, zischte der Jüngere den Älteren vorwurfsvoll an. »Verdammt, Charley, wie kannst du ihn so misstrauisch machen? Er soll glauben, dass wir auf seiner Seite sind.«

»Und das glaubt er, wenn wir ihm Honig um den Bart schmieren?«, entgegnete Charley Ford bissig. »Es ist eine verfluchte Schande, was wir mit ihm vorhaben.«

Robert Ford lächelte schmal. »Eine Schande wär’s, die zehntausend Dollar Belohnung von Gouverneur Crittenden in den Wind zu schreiben. Er gibt uns sein Wort, dass wir nichts zu fürchten brauchen, wenn wir Jesse ans Messer liefern.«

»Jesse ist wachsam wie ein Windhund«, meinte Charley Ford nachdenklich. »Wir werden ihn nie ohne seine Revolver erwischen.«

Robert beugte sich nach vorn und packte seinen Bruder am Oberarm. »Darum sollst du dich an seine Fersen heften. Er vertraut dir mehr als mir. Sobald die Zeit da ist, übernehme ich die Drecksarbeit.« Er wies mit dem Kinn zur Tür. »Sieh nach, was er draußen im Stall treibt.«

Sie hörten Jesse James’ Kinder – einen schweigsamen Jungen und ein hübsches Mädchen mit dunklem Lockenhaar –, die sich mit ihrer Mutter Zee um einen Topf Quittengelee stritten. Die Kinder stürmten an der Küchentür vorbei und sprangen ins Freie. Charley Ford stand auf, nickte Zerelda und seinem Bruder zu und folgte den Kindern nach draußen. »Ich nehm ihnen die Beute schon ab, Zee. Sei unbesorgt.«

»Mach ihnen die Hölle heiß!«, rief Zee James ihm nach. An ihrem knöchellangen Haushaltskleid klebten die Reste des Quittengelees. »Benehmen sich gerade wie die Teufel!«

»In Ordnung«, gab Charley zur Antwort und lief von der grasbewachsenen Anhöhe hinunter, auf der das einstöckige Holzhaus der James-Familie stand. Er richtete den Blick auf die Häuser von St. Joseph, die friedlich im Tal lagen und an diesem Morgen noch wie verwaist wirkten. In der Stadt gab sich Jesse James als Thomas Howard aus, der jeden Sonntag mit der Familie zur Kirche ging und ein rechtschaffenes Leben führte.

»Jesse?«, rief Charley mit lauter Stimme, als er vor dem Stall stand. »Wo steckst du, zum Henker?«

Die Antwort des Bandenbosses ließ nicht auf sich warten. »Hier drinnen, Charley. Muss noch die letzte Schippe Futter verteilen. Eine verdammte Hitze haben wir.«

Die Stalltür sprang auf, und James trat mit einer Schaufel in der Hand ins Freie. Er streckte sich, wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht und stellte die Schaufel neben sich ab. Als er den Mund zu einem schiefen Lächeln verzog, erinnerte sich Charley an den Tag, an dem sie einander kennengelernt hatten. Sie hatten kaum eine Handvoll Worte gewechselt. Doch Charley hatte gespürt, dass es James gut mit ihm meinte. Eine Woche darauf hatten sie den Expresswagen der Chicago & Altron Railroad ausgeräumt.

»Hast du die Kinder gesehen, Jesse?«, fragte Charley. »Zee sucht nach ihnen.«

James verriegelte die Stalltür, wandte sich um und klopfte Charley lachend auf die Schulter. »Wir haben Wichtigeres zu tun, als für Zee den Aufpasser zu spielen. Der Coup in Platte City muss gelingen, sonst gehen uns die Dollars aus.«

Er trat den Rückweg zum Haus an und schlug den Mantel zurück, um sich frische Luft zu verschaffen. Die beiden Revolver im Holstergurt blitzten in der Sonne. Charley behielt die Waffen im Auge. Bei nächster Gelegenheit würde Jesse James ein toter Mann sein.

Robert saß noch immer am Küchentisch, als sie zurück im Haus waren. Er stand vom Tisch auf und räusperte sich vernehmlich. »Wollte dir vorhin keinen Ärger machen, Jesse. Die Sauerei mit Dick sitzt mir noch in den Knochen.«

»Schon in Ordnung«, brummte James und zog Mantel und Weste aus. Er warf beide Kleidungsstücke aufs Bett und knöpfte die Hemdsärmel auf. Als er damit fertig war, öffnete er den Holstergürtel und legte ihn ebenfalls ab. »Wird ein verflucht heißer Tag. Die Schießeisen lasse ich besser im Haus, ehe mich im Hof jemand damit sieht.«

Die beiden Brüder wechselten einen kurzen Blick miteinander und verständigten sich stumm. Seit Wochen hatten sie auf einen Moment wie diesen gewartet, in dem Jesse unbewaffnet war.

Jetzt war er gekommen.

James krempelte die Ärmel seines Hemds auf und trat vor ein Wandbild, von dem Charley wusste, dass es James’ Mutter gehört hatte. Der Bandenboss zog sich einen Stuhl heran, stieg darauf und wischte den Staub vom Rahmen des Bildes.

Charley nickte seinem Bruder zu.

In derselben Sekunde spannte Robert Ford den Hahn seines Revolvers. Er richtete den.44er Smith & Wesson auf den Bandenführer und legte den Finger um den Abzug.

Jesse James rührte sich nicht. Er hatte zu viele Männer sterben sehen, um nicht zu wissen, wann seine Stunde geschlagen hatte.

Der Schuss, der ihn aus dem Leben riss, zerfetzte ihm den Hinterkopf und ließ ihn den Ford-Brüdern vor die Füße stürzen.

***

Das brünette Frauenzimmer, mit dem Lassiter die Nacht verbracht hatte, schlief noch, als der Mann der Brigade Sieben am Morgen aufstand. Er entzündete die Petroleumlampe, wusch sich das Gesicht und griff nach seiner Hose, die über der Stuhllehne hing. Nachdem er sich angekleidet hatte, warf er einen Blick zurück zum Bett und schlich zur Tür.

»Lassiter, wohin willst du?«, hörte er die schlaftrunkene Stimme des Mädchens, als er nach dem Türknauf griff. »Die Kerle verschwinden immer, bevor unsereins wach wird.«

Er verharrte und lächelte. »Hast du noch nicht genug? Die halbe Herberge muss uns gehört haben, Lizzie.«

Die Saloontänzerin richtete sich auf, wischte sich den Schlaf aus den Augen und ließ die Decke von ihrem nackten Busen rutschen. Sie winkelte verführerisch das Bein an und biss sich auf den kleinen Finger. »Von einem Mann wie dir bekommt man nie genug. Ich wünschte, du müsstest nicht fort.«

Wäre es nach Lassiter gegangen, hätte er Lizzie den Wunsch nur zu gern erfüllt. Er konnte sich einen angenehmeren Morgen vorstellen, als in aller Herrgottsfrühe aus den Federn zu steigen und den Leiter des Telegraphenbüros aufzusuchen. Doch das Telegramm, das ihn in Wichita erreicht hatte, war unmissverständlich gewesen. Binnen zweier Tage, hatte die Anweisung gelautet, erwarte man ihn in Las Vegas.

»Willst du wirklich fort?«, fragte Lizzie abermals und schlug die Decke zurück. Ihre schlanken Schenkel waren leicht geöffnet. »Du weißt, was dir entgeht.«

Lassiter betrachtete die braunhaarige Schönheit, die ihn am Vorabend vor dem größten Tanzhaus von Las Vegas, dem Temple Palace, angesprochen hatte. Sie glich einer Venus mit ihren schmalen Schultern und den ausladenden Brüsten, die in der Nacht nicht nur Lassiters Hände ausgiebig erkundet hatten. Ihre Hüften waren fest und straff, ihre Fesseln so zierlich, dass Lassiter sie mit zwei Fingern umgreifen konnte. »Mir bleibt keine Zeit dafür, Lizzie. Dixon wartet auf mich.«

»Männer und ihre Geschäfte.« Lizzie schüttelte tadelnd den Kopf. Sie strich mit dem Finger an ihrem Bein hinauf und lächelte Lassiter vielsagend an. »Willst du’s dir nicht noch mal überlegen?«

Der Mann der Brigade Sieben fühlte ein heißes Ziehen in den Lenden. Er zögerte einen Augenblick – und knöpfte dann die Hose wieder auf. Einem solch sündigen Anblick konnte kein Mann widerstehen. »Du musst mich verhext haben!«

»Verhext oder nicht, wen kümmert’s?«, lachte Lizzie und rutschte zur Seite. Sie umschlang ihn mit den Armen und setzte sich auf ihn. »Niemand reitet in Las Vegas so gut wie ich – und ich brauche nicht mal ein Pferd dazu!«

Sie stellte ihre Künste sogleich unter Beweis und bewegte sich auf Lassiter sanft auf und ab. Je heftiger sich ihr Becken hob, desto lauter wurden ihre Stöhnlaute.

Lassiter presste ihr eine Hand auf den Mund und umfasste mit der anderen ihre rechte Hinterbacke. Er gab ihr einen gleichmäßigen Takt vor, den Lizzies schlanker Körper mit heftigen Zuckungen quittierte.

Keine zwei Minuten später peitschte eine Welle der Lust durch ihren Leib, die auch von Lassiter ihren Tribut forderte. Er ergoss sich zum vierten Mal in dieser Nacht in Lizzie und zog sie dann in einer zärtlichen Umarmung zu sich herunter.

Plötzlich klopfte es an der Tür.

Lassiter schrak empor, schob Lizzie zur Seite und stieg aus dem Bett. Nach einem Blick auf seinen Remington wies er mit dem Kinn zur Tür. »Frag, wer er ist! Ich bin nicht in der Laune für Überraschungen.«

Lizzie raffte ihr Kleid vor dem Oberkörper zusammen und ging zur Tür. »Wer ist da?«

Der Mann auf dem Gang klang mürrisch und übellaunig. Er sprach mit tiefer Stimme.

»Alfred Dixon, mein Name. Ich … Man sagte mir, dass Mr. Lassiter in diesem Zimmer wohnt.«

Die Tänzerin sah fragend zu ihrem Liebhaber und schlüpfte währenddessen in ihr Kleid. Lassiter nickte und rief: »Einen kleinen Moment noch, Dixon!«, dann an Lizzie gewandt: »Mach ihm auf. Mein Geschäftspartner kann es offenbar nicht abwarten, mich zu sehen.« Er zog sich Hemd und Hose an, schnallte sein Holster um und kontrollierte den Sitz des Remington. »Außerdem wäre es gut, wenn du uns allein lässt.«

Lizzie nickte enttäuscht und suchte rasch ihre restlichen Sachen zusammen. Sie hauchte Lassiter einen Kuss auf die Wange. »Kommst du mich besuchen? Im Temple Palace ist jeden Tag der Teufel los.«

»Es wird mir ein Vergnügen sein«, erwiderte Lassiter, küsste sie und gab ihr einen Klaps auf den Allerwertesten. »Und jetzt lass Dixon herein.«

Die Saloontänzerin eilte zur Tür und schloss auf. Der Telegraphenamtsleiter schritt wortlos an ihr vorbei und begrüßte Lassiter mit einem knappen Kopfnicken. Er war ein Hüne von einem Mann und steckte in einem Gehrock, der mindestens zwei Nummern zu klein für ihn war. »Sind Sie Mr. Lassiter? Ich muss mit Ihnen sprechen.« Er sah zu Lizzie. »Und zwar allein, wenn es recht ist.«

»Natürlich, Dixon«, antwortete Lassiter und gab Lizzie ein Zeichen. Die Tänzerin hauchte ihm eine Kusshand zu und verschwand aus der Kammer. Lassiter schloss die Tür. »Der Auftrag muss für Washington von großer Bedeutung sein, wenn Sie mich vor der Zeit im Hotel aufsuchen.«

Dixon hob beschwichtigend die Hände. »Es tut mir leid, dass ich Sie stören musste. Die Angelegenheit ist für die Brigade Sieben von außerordentlicher Dringlichkeit. In Washington hegt man Befürchtungen, dass uns nur noch wenig Zeit bleibt.«

Er setzte sich an den schmalen Tisch neben dem Kleiderschrank und zog ein zusammengefaltetes Papier aus seinem Gehrock. Lassiter konnte nicht erkennen, ob es eine Zeichnung oder ein Schriftstück war. »Was ist das? Aus Washington?«

Der Telegraphenamtsleiter nickte und faltete das Blatt auseinander. Er betrachtete es kurz und gab es an Lassiter weiter. »Wie Sie bereits wissen, ist die Brigade Sieben auf der Suche nach dem Revolver, mit dem Jesse James getötet wurde. Der County Sheriff von Clay County hat angegeben, dass es sich um einen 44er Smith & Wesson mit der Seriennummer 3766 handelt.« Er deutete mit der Hand auf das Papierstück in Lassiters Händen. »Die Zeichnung ist nach seiner Beschreibung entstanden.«

Lassiter studierte die Abbildung sorgfältig, die in dünnen Tuschestrichen einen Revolver mit dunklen Griffschalen zeigte. »Die Waffe befindet sich hier in Las Vegas?«

»So ist es«, gab Dixon zur Antwort. »Sie gehört jetzt Robert Ford, der nicht müde wird, aus der Geschichte Kapital zu schlagen. Der Kerl zeigt den Gästen in seinem Saloon jeden Abend, wie er Jesse James umgenietet hat.«

Lassiter gab die Zeichnung an den Telegraphenamtsleiter zurück. »Ford betreibt einen Saloon in Las Vegas?«

»Und das mit großem Erfolg«, meinte Dixon. »Was Ford anfasst, wird zu Gold. Sein Old Fellow Saloon platzt jede Nacht aus allen Nähten, und mit jedem Gast mehrt sich sein zweifelhafter Ruhm. Jetzt aber ist Fords Bruder Charley auf dem Weg hierher. Es ist zu befürchten, dass es zum Zwist zwischen beiden kommt.«

Lassiter brummte. »Daher also die Eile. Ich verstehe nur nicht, was die Brigade Sieben mit der alten Bleispritze anfangen will.«

»James soll kein amerikanischer Volksheld werden«, erklärte Dixon. »Seit er tot ist, steigt die Bewunderung für ihn unaufhörlich. Washington will diese Beweihräucherung unterbinden. Die Konfiszierung der Mordwaffe ist Teil davon.«

Jetzt verstand Lassiter, aus welchem Grund man ihn nach New Mexico beordert hatte. Der Diebstahl des Mordrevolvers musste ohne viel Aufsehen vonstattengehen, daher hatte man die Brigade Sieben darauf angesetzt. »In Ordnung, Dixon. Zuerst sehe ich mir Fords Saloon an. Sobald ich die Waffe habe, lasse ich von mir hören.«

***

Wie Dixon es prophezeit hatte, war der Old Fellow Saloon bereits früh am Abend prall gefüllt. Die Tische waren ausnahmslos mit Minenarbeitern und Reisenden besetzt, die mit klirrenden Whiskeygläsern anstießen und sich mit unflätigen Sprüchen gegenseitig übertrumpften. Die Luft war von bläulichem Tabakdunst geschwängert und roch nach den schweren Parfüms der Freudenmädchen, die ihre Dienste anboten.

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