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Lassiter - Folge 2124

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die Puma-Lady von Placerville
  4. Vorschau

Die Puma-Lady von Placerville

Lassiter blickte der kalt wirkenden brünetten Schönheit nach, als sie über den Anlegesteg auf eine schwarze zweispännige, geschlossene Kutsche zuging, nachdem sie die »Morning Sun« verlassen hatte. Sie hatte ihm nicht einen einzigen Blick geschenkt, als sie an ihm vorbei gegangen war. Ein schmales Lächeln umspielte seine Lippen.

In der vergangenen Nacht in seiner engen Kabine war sie keinesfalls kalt gewesen. Er hatte ihr sogar die Hand auf den Mund legen müssen, um ihre spitzen Schreie zu ersticken, die das ganze Schiff in Aufruhr gebracht hätten. Er sah, wie ein gedrungener Mann ihr die Tür der Kutsche öffnete, sie dann hinter ihr wieder ins Schloss drückte, auf den Bock stieg und davon fuhr. Der große Mann war überzeugt, dass er die Brünette nie wiedersehen würde …

Er wandte sich ab und kehrte in seine Kabine zurück. Seine Sachen hatte er bereits auf der Koje zurechtgelegt. Es waren zwei Satteltaschen, in denen er hauptsächlich Munition für seinen Remington und die andere Waffe, die auf der Koje lag, transportierte.

Es handelte sich um eine Schrotflinte mit verkürzten Läufen und verkürztem Schaft. Sie steckte in einem eigens dafür angefertigten Holster, das für einen Linkshänder gefertigt war. Er hatte in San Francisco fast zweihundert Dollar dafür bezahlt, aber das war sie ihm wert gewesen, denn er wusste, dass er sie bei dem Job, der vor ihm lag, gut würde gebrauchen können.

Er zog sie aus dem Holster und wog sie in der linken Hand. Es schien, als wäre sie für ihn gemacht. Der gekürzte Schaft war an seinem Ende mit etwas Blei gefüllt, sodass der Schrotpuster ausbalanciert wie ein Revolver in seiner Faust lag. Geladen wurde er mit dicken Papppatronen, in denen sich je zwölf Bleikugeln befanden. Eine Sonderanfertigung, wie der Büchsenmacher ihm erklärt hatte. In seinen Satteltaschen befanden sich zehn Schachteln davon, in denen sich je zwölf Patronen befanden. Er hatte im Hof des Büchsenmachers mehr als zwei Stunden lang mit der Waffe geübt und hatte lächelnd beobachtet, wie der kleine Mann seine blitzschnellen, geschmeidigen Bewegungen mit offenem Mund bestaunt hatte.

Er schob die handliche Flinte ins Holster zurück und band es sich um. Dann warf er sich die Satteltaschen über die linke Schulter und verließ die Kabine, in der er in der letzten Nacht ein paar heiße Stunden verbracht hatte. Den ganzen folgenden Tag über hatte sie ihn völlig ignoriert wie eben, als sie die »Morning Sun« verlassen hatte, und nicht einmal seinen Gruß erwidert.

Der Anlegesteg hatte sich geleert. Die meisten Passagiere hatten das Schiff verlassen, waren mit Kutschen abgeholt worden oder zu Fuß in die Stadt gegangen, die sich in den letzten Jahren, seit Lassiter hier gewesen war, am Sacramento River ausgebreitet hatte.

Was sich nicht verändert hatte, waren die gedrungenen Holzhäuser, die sich rund um die Anlegestelle im Schatten der riesigen Lagerschuppen duckten. Man musste eine der vielen Gassen und Straßen durchqueren, in denen sich eine Kaschemme an die andere reihte, um in die Stadt zu gelangen.

Lassiter blickte sich um. Eric Barnes, der Mittelsmann der Brigade Sieben in San Francisco, hatte ihm gesagt, dass Joe Bullian jemanden schicken würde, der ihn vom Schiff abholte. Niemand schien sich um ihn zu kümmern. Er zuckte mit den Schultern und setzte sich auf die Häuser zu in Bewegung.

Überall brannten bereits Lampen und Laternen. Die Dämmerung ging jetzt rasch in die Dunkelheit über. Er fluchte unterdrückt. Barnes hatte ihm gesagt, dass alles für ihn vorbereitet wäre. Nun musste er sich selbst ein Hotel suchen und sich am nächsten Tag allein auf den Weg nach Placerville machen, nachdem er sich ein Pferd besorgt hatte.

Wie sein Job dort aussehen würde, wusste er noch nicht. Es ging offenbar um eine Auseinandersetzung zwischen Joe Bullians Lumber Company und der mächtigen Cawfield Enterprises wegen einer Abholzlizenz in der Sierra Nevada. Bullian besaß diese Lizenz, an die jedoch Bedingungen geknüpft waren, was Menge und Fristen der Holzablieferungen betraf. Bullians Holzfällermannschaft war immer wieder Angriffen von unbekannten Attentätern ausgesetzt. Außerdem sollte in den Wäldern am South Fork des American River ein riesiger Puma sein Unwesen treiben und Bullians Männer attackieren.

Lassiter tauchte ein in eine schmale Gasse. An beiden Seiten reihte sich ein Saloon an den anderen. Aus einem Durchgang zwischen zwei Häusern trat eine Frau und hob ihren Rock.

»Wie wär’s mit uns, Großer?«, fragte sie. In ihren Augen war ein eigenartiges Glitzern, und ihm war klar, dass sie unter Opiumeinfluss stand. Er schüttelte den Kopf und ging weiter, ohne auf die Flüche zu achten, die sie ihm nachschickte.

Drei Häuser weiter trat ihm wieder eine Frau in den Weg. Sie war keine Nutte, das sah er sofort. Sie war nicht geschminkt. Sie hatte ein herbes Gesicht mit unzähligen Sommersprossen. Das blonde Haar hatte sie streng nach hinten gekämmt und im Nacken zu einem Knoten gebunden. Gekleidet war sie mit einem karierten Männerhemd und einer weiten Hose aus blauem Denim. An den Füßen trug sie die derben Nagelstiefel der Holzfäller.

Sie musterte ihn nur kurz, dann drehte sie sich um und sagte über die Schulter: »Kommen Sie mit.«

Sie wartete nicht ab, ob er ihr folgen würde, und hatte schon fast zehn Yards hinter sich gebracht, als sich der große Mann leise fluchend in Bewegung setzte.

Wer war die Frau? Hatte Joe Bullian ihr den Auftrag gegeben, ihn von der »Morning Sun« abzuholen und zu ihm zu bringen?

Er sah, wie sie die letzten Holzhäuser der Gasse erreichte, die sich auf einen Platz öffnete. Die Saloons, Opiumhöhlen und Hurenhäuser waren hinter ihnen geblieben. Sie hatte sich immer noch nicht wieder zu ihm umgedreht.

Der große Mann spürte Zorn in sich aufsteigen. Abrupt blieb er stehen.

Im selben Moment drang ein eigenartiges Singen an seine Ohren und er spürte einen scharfen Luftzug an seiner Stirn. Sein Kopf ruckte herum. Es war nichts weiter als ein Schatten, den er links in einem Durchgang zwischen zwei Häusern zu sehen glaubte. Der Remington lag schon in seiner Faust, und im grellen Schein des Mündungsfeuers vermeinte er eine riesige Fledermaus fliegen zu sehen.

Er hörte, wie die Kugel aus dem Remington irgendwo in Holz schlug, und war mit einem Satz an der Hauswand neben dem Durchgang, in dem nichts zu erkennen war. Die Dunkelheit hatte die Fledermaus verschluckt. Er streckte den Kopf vor und schoss auf gut Glück noch einmal in den Durchgang. Das Mündungsfeuer erhellte ihn für Sekundenbruchteile, und er sah etwas Schwarzes am Fuß einer Bretterwand kauern, die den Durchgang abschloss.

Er ließ die Satteltaschen von seiner Schulter zu Boden gleiten, hatte im nächsten Moment die gekürzte Schrotflinte aus dem Holster an seiner linken Hüfte gezogen, glitt einen Schritt zur Seite und feuerte beide Läufe gleichzeitig ab. Die beiden Mündungsfeuer leuchteten die Gasse fast taghell aus. Er sah, wie die vierundzwanzig Kugeln an flatterndem schwarzen Stoff zupften, dann flog die Fledermausgestalt über den Bretterzaun, als gäbe es für sie keine Schwerkraft. Und kurz bevor sie dahinter wegtauchte, war wieder das eigenartige Singen in der Luft, das Lassiter den Kopf einziehen ließ.

Er wollte schon auf den Bretterzaun zulaufen, der den schmalen Durchgang abschloss, als er hinter sich den hellen Schrei vernahm. Sein Kopf ruckte herum. Er sah, wie die Blonde zusammensackte, auf die Knie ging und beide Hände gegen ihre linke Seite presste. Ein kurzer Blick auf die hohe Bretterwand sagte ihm, dass er Mühe haben würde, sie zu überklettern. Außerdem musste er sich um die Blonde kümmern, die von irgendetwas getroffen worden sein musste, das sie zu Boden gezwungen hatte.

Mit ein paar Schritten war er neben ihr. Sie war schon dabei, sich wieder aufzurichten.

Vom Platz her näherten sich Männer. Einer von ihnen hielt eine Stalllaterne in der linken Faust. In ihrem Schein sah Lassiter einen Blechstern an seiner Jacke blinken.

In der Rechten hielt der Sternträger einen Revolver, dessen Mündung auf den großen Mann gerichtet war. Fünf Schritte entfernt blieb er stehen. Auch die anderen Männer gingen nicht weiter. Ein Rotschopf, der neben dem Mann mit der Stalllaterne stehen blieb, trug ebenfalls einen Stern auf der Weste.

»Lassen Sie ihren Schießprügel fallen, Mister!«, rief er mit schriller Stimme.

Lassiter versenkte den Schrotschießer im Holster und spürte eine Bewegung an seiner rechten Seite. Mit einem kurzen Blick stellte er fest, dass die Frau neben ihn getreten war. Zwischen den Fingern ihrer Hände, die sie in Brusthöhe gegen ihre Seite presste, quoll Blut hervor.

»Der Mann gehört zu mir, Marshal!«, sagte sie. Ihre Stimme schwankte. Lassiter sah, dass sie sich mit Gewalt zusammenriss.

»Wer hat dann auf Sie geschossen, Miss Bullian?«

»Niemand hat auf sie geschossen«, knurrte Lassiter. Im Schein der Laterne sah er zwei Schritte weiter etwas Metallenes im Sand der Gasse aufblitzen. Er ging hin und hob das Ding auf. Es war ein Eisenring mit sechs spitzen Zacken. Er hielt ihn dem Marshal entgegen, der alle Farbe aus dem breiten, narbigen Gesicht verlor. Er flüsterte etwas, das sich wie »Schattenkrieger« anhörte.

»Ich hab auf eine Gestalt geschossen, die aussah wie eine große Fledermaus«, sagte Lassiter, während er den Metallstern in seiner Jackentasche verschwinden ließ. »Ich bin mir sicher, dass eine der Bleikugeln aus meiner Flinte sie getroffen haben muss, Marshal. Sehen Sie sich hinter der Bretterwand um. Sicher werden Sie dort Blutspuren finden. Ich werde mich um Miss Bullian kümmern. Sie muss zu einem Arzt.« Er wartete die Antwort des Sternträgers nicht ab, ging zu der Stelle, an der seine Satteltaschen am Boden lagen, hob sie auf und schwang sie sich über die linke Schulter. Dann kehrte er zu der Blonden zurück, fasste sie am rechten Oberarm und zog sie in Richtung des Platzes.

Sie wehrte sich nicht gegen seinen Griff. Die ersten Schritte war sie mit weichen Knien gegangen, doch als sie den Platz erreichten, der von vielen Lampen unter Vorbaudächern und Hauswänden erhellt wurde, hatte sie ihre Sicherheit wiedergefunden und wies mit dem Kopf quer über den Platz auf ein großes, hell erleuchtetes Haus, auf dessen Front mit großen Buchstaben EL DORADO HOME gemalt war.

»Ich hab dort ein Zimmer für Sie reserviert, Mister Lassiter«, sagte sie mit ihrer kehligen Stimme, die ihre Festigkeit zurückgewonnen hatte.

Sie kannte seinen Namen. Also musste Joe Bullian sie geschickt haben, um ihn von der Anlegestelle abzuholen. Der Marshal hatte sie Miss genannt, aber für eine Tochter Joe Bullians war sie offensichtlich zu alt. Er würde sie später fragen, wer sie war. »Wollen Sie nicht lieber erst mal zum Doc? Ihre ganze Seite ist voller Blut.«

Sie schüttelte den Kopf. »Ich werde mich im Hotel selbst versorgen«, sagte sie. »Vielleicht können sie mir dabei helfen.«

»Wie Sie wollen, Miss Bullian«, sagte er.

***

Sie hatten beide ihren Schlüssel für ihr Zimmer an der Rezeption des El Dorado Home erhalten. Da der Mann dahinter darauf bestand, dass sich der große Mann in das Gästebuch eintrug, bevor er sein Zimmer bezog, war die Blonde schon vor ihm die geschwungene Treppe hinaufgegangen. Er hatte ihr noch vor dem Hotel seine Jacke gegeben, die sie an ihre linke Seite gedrückt hatte, sodass niemand etwas von ihrer Verwundung und dem Blut in ihrer Kleidung sah.

Dann stand auch er auf dem nur von einer einzigen kleinen Lampe schwach erhellten Gang im ersten Stock, von dem acht Türen abgingen, vier auf jeder Seite. Sein Schlüssel trug die Nummer Vier. Das Zimmer befand sich am Ende des Gangs auf der rechten Seite und lag also zum Hof hinaus. Er hatte gesehen, dass der Mann an der Rezeption Miss Bullian den Schlüssel mit der Nummer Fünf gereicht hatte. Es lag seinem Zimmer gegenüber.

Sie hatte die Tür einen Spalt offen gelassen, sodass er nicht zu klopfen brauchte. Er schob sie auf, betrat den vornehm eingerichteten Raum und drückte sie hinter sich ins Schloss.

»Schließen Sie die Tür ab, Lassiter«, sagte sie.

Er sah sie vor der Anrichte stehen, auf dem das Waschgeschirr stand. Sie hatte die dort stehende Kerosinlampe entzündet. Sein Jackett hatte sie zu Boden fallen lassen. Der Stoff hatte sich mit ihrem Blut vollgesogen. Auch ihr kariertes Hemd hatte sie abgestreift. Es hing noch in ihrem Hosenbund bis zu ihren Waden hinab. Im Spiegel über der Waschkommode sah er ihre Brüste. Sie waren sehr groß, hingen aber kein bisschen. Die fast schwarzen Brustwarzen hatten die Größe von kleinen Untertassen.

Ihre Blicke kreuzten sich im Spiegel. Ihr Gesicht verzerrte sich, und er dachte schon, dass sie ihm befehlen würde, sich umzudrehen, doch in diesem Moment gaben die Knie unter ihr nach.

Er ließ seine Satteltaschen von der Schulter gleiten und war bei ihr, bevor sie mit dem Kopf auf dem Bretterboden aufschlagen konnte. Sanft ließ er sie so nieder, dass sie auf der rechten Seite zu liegen kam. Er stieß einen leisen Pfiff aus, als er die Wunde sah, die nicht nur ihre Seite, sondern auch ein Stück von ihrer linken Brust aufgeschlitzt hatte. Immer noch trat Blut hervor.

Sie hatte das Bewusstsein verloren. Ob es am Blutverlust oder einem verspäteten Schock lag, wusste er nicht. Aber das war auch egal. Er musste die Blutung zum Stillstand bringe, und das war wahrscheinlich nur zu schaffen, indem er die handlange Wunde schloss.

Er holte seine Satteltaschen und kniete sich neben sie. Nachdem er einige Patronenschachteln hervorgeholt hatte, nahm er das Etui an sich, in dem er Verbandszeug und andere Sachen mit sich führte, mit denen er Wunden behandeln konnte. Da die Wunde immer noch blutete, würde sie sauber sein.

Ein paar Minuten später hatte er die Wunde genäht. Er hatte darauf geachtet, die Wundränder so eng zusammenzulegen, dass später keine dicke Narbe entstehen konnte. Sie hatte die Stiche nur im Unterbewusstsein bemerkt, hatte ein paar Mal gezuckt, war aber nicht aus ihrer Ohnmacht erwacht. Erst als er aus einer kleinen Blechflasche etwas Alkohol auf die zusammengenähte Wunde goss, stieß sie einen scharfen Laut aus und war von einer Sekunde auf die andere wach. Mit einem Ruck wollte sie sich aufrichten, doch Lassiter hielt sie an der Schulter fest und murmelte: »Nicht abrupt bewegen.«

Ihr Atem ging keuchend, während sie den über sich gebeugten Mann mit weit aufgerissenen Augen anstarrte. Ihre vollen Lippen standen leicht offen und in ihrem Gesicht zuckte es, dass es aussah, als würden die unzähligen Sommersprossen auf ihrer Haut einen Tanz aufführen.

Sie verspürte jetzt die Schmerzen, die er ihr mit der Nadel zugefügt hatte. Mit der rechten Hand tastete sie nach der Wunde an ihrer linken Seite und erschauderte, als ihre Finger den Faden berührten, der die Wunde zusammenhielt.

Es dauerte eine Weile, bis sich ihr keuchender Atem beruhigt hatte.

»Hilfst du mir hoch, Lassiter?«, keuchte sie. Offenbar dachte sie, dass unsinnig war, einen Mann, der ihre nackten Brüste gesehen hatte, zu siezen.

Er nickte, legte seinen linken Arm unter ihre Schultern und schob den rechten unter ihre Beine. Mit ihr auf den Armen erhob er sich. Er hatte gedacht, dass es ihm Mühe bereiten würde, sie anzuheben, denn sie war nicht viel mehr als einen halben Kopf kleiner als er, doch er war überrascht, wie leicht sie war.

Sie seufzte, als er sie zum Bett getragen und sie darauf gelegt hatte. Als er seinen Arm unter ihren Schultern hervorgezogen hatte, hielt sie seine Hand fest. In ihren weit geöffneten blauen Augen konnte er sich spiegeln. Der Schauder, der durch ihren ganzen Körper lief, wurde diesmal nicht von Schmerzen verursacht, sondern von seiner großen Hand, die sie herabgezogen und auf ihre große feste Brust gelegt hatte.

***

Die blonde Frau war von einer Leidenschaft gewesen, die er nicht in ihr vermutet hatte. Sie hatte sich wie wild gebärdet, als sie seinen großen harten Schaft in sich gespürt hatte, und mit ihren in seinem Gesäß gekrallten Händen hatte sie das Tempo und die Heftigkeit bestimmt, mit dem er sich in ihr bewegte.

Es hatte fast eine halbe Stunde gedauert, bis sie zusammen ihren Orgasmus erreicht hatten und sie von ihm geschüttelt wurde. Lassiter hatte sich sanft aus ihrer Umarmung befreit und besorgt nach ihrer Wunde geschaut, an die sie offenbar gar nicht mehr gedacht hatte. Zufrieden sah er, dass sie nicht wieder zu bluten begonnen hatte.

Erschöpft lagen sie dann nebeneinander, und als sie wieder zu Atem gekommen war, hatte sie gefragt: »Ich kenne noch nicht mal deinen Vornamen, Lassiter.«

Er lächelte schmal. »Den kenne ich selbst nicht mehr. Alle nennen mich nur Lassiter. Mir gefällt es.

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