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Lassiter - Folge 2100

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Der gefallene Engel von Golden Hills
  4. Vorschau

Der gefallene Engel von Golden Hills

Tiefhängende Wolkenberge hatten sich über den Nachthimmel geschoben. Zunächst hatte bleierne Dunkelheit geherrscht. Trotzdem hatte die Gestalt, die durch das Haus am Stadtrand huschte, es nicht gewagt, eine Kerze anzuzünden. Jetzt zuckten erste Blitze aus der Unwetterfront und verliehen dem schlanken Schemen die ruckartigen Bewegungen einer Marionette.

Vor einer hölzernen Wiege blieb die Erscheinung stehen. »Ruhig, Darling. Wir haben es bald geschafft.«

Das blonde Mädchen in dem Schaukelbettchen verstummte. Es griff nach der Hand, die es sanft gestreichelt hatte.

Ein weiterer Blitz erhellte den Raum. In seinem gleißenden Licht wurden mehrere Wunden am Unterarm der Besucherin sichtbar. Die Kleine kümmerte das nicht; sie lächelte ihr Gegenüber nur fröhlich an.

»Es tut mir wirklich leid, Liebling.« Mary-Jane Seymour brach es beinahe das Herz, ihre Hand von dem Kind zu lösen. »Aber die Zeit drängt. Und ich habe noch so schrecklich viel zu erledigen.«

Als sie sich von dem Bettchen abwandte und zu der schweren Holztruhe in einer Nische des Zimmers ging, quittierte die Kleine das mit einem leisen Wimmern. Mary-Jane klappte den Deckel des Möbelstücks nach oben.

In diesem Moment war draußen ein scharfes Zischen zu hören. Nur eine Sekunde später fuhr ein dunkles Grollen über das Gebäude hinweg und brachte seine Wände zum Erbeben.

Zutiefst erschreckt, begann das Mädchen jämmerlich zu weinen. Die winzigen Händchen zu Fäusten geballt, strampelte und zappelte es so heftig, dass die gesamte Wiege ins Schaukeln geriet.

Mary-Jane unterbrach sofort das Durchstöbern der Truhe. Sie kam zum Bettchen gehetzt, um das Kind an sich zu nehmen. In ihren Armen beruhigte sich die Kleine auf der Stelle. Aus dem Weinen wurde ein unregelmäßiges Glucksen, das immer leiser wurde.

»Du brauchst keine Angst zu haben«, versicherte Mary-Jane mit sanfter Stimme. »Das ist nur ein Unwetter. Aber bei mir bist du sicher.« Sie trug das Bündel zum Fenster. »Siehst du? Ein Gewitter ist aufgezogen. Es blitzt. Es donnert. Aber das ist trotzdem kein Grund, sich zu …« Ein Blick durch die Scheibe ließ sie schlagartig verstummen.

Vor dem Haus hatte ein Wagen angehalten.

Im zuckenden Licht eines Blitzes war ein schwarzgekleideter Mann zu erkennen, der die Zügel beiseitelegte. Der Kragen seines Mantels war hochgeschlagen, die Krempe seines runden Huts tief in die Stirn gezogen – trotzdem erkannte Mary-Jane sofort, um wen es sich bei dem Neuankömmling handelte.

»Jonathan …«

Schon der Klang seines Namens genügte, um der heimlichen Beobachterin das Mark in den Knochen gefrieren zu lassen.

In diesem Moment setzte der Regen ein.

Das gleichmäßige Trommeln gegen die Scheibe ließ die Frau aus der Erstarrung erwachen, in die sie durch ihre Entdeckung verfallen war.

Vor dem Haus war der Mann inzwischen vom Kutschbock gesprungen. In einer Hand ein Gewehr, gestikulierte er mit der anderen in Richtung der Ladefläche. Dort kam ein vierjähriger Junge unter einem Bündel Decken hervorgekrochen. Den Kopf tief zwischen die Schultern gezogen, griff er nach zwei Holzstücken, die fast so groß wie er selbst waren. Mitsamt seiner Last kletterte er von der Pritsche herunter und verschwand in Richtung des Werkstattschuppens.

»Meine Güte«, Mary-Jane wirbelte herum, »wir müssen uns beeilen. Sonst ist alles zu spät.«

Ihr Blick fiel auf die offenstehende Truhe. Doch schon eine Sekunde später hatte sie entschieden, dort ihre Suche nicht weiter fortzusetzen. Stattdessen presste sie das Baby an sich und stürmte dem Ausgang entgegen.

Sie hatte die Schwelle bereits überquert, als unten im Haus das Quietschen schlecht geölter Türangeln zu hören war. Gleichzeitig fegte ein stürmischer Lufthauch durch das Gebäude, der das Gebälk über ihr zum Knarren brachte.

Auf dem oberen Treppenabsatz blieb Mary-Jane wie angewurzelt stehen. Lauschend hielt sie den Atem an.

Das Wehen erstarb so schnell, wie es zuvor eingesetzt hatte. Durch das aufgeregte Pochen ihres eigenen Herzens, das wie Trommelschläge in ihren Ohren dröhnte, konnte sie das Knarren von Stiefeln hören.

Das Geräusch kam unaufhaltsam näher.

Gemeinsam mit ihm glitt der Lichtkreis einer Petroleumlampe die Stufen hinauf.

Die Gedanken wirbelten durch Mary-Janes Kopf wie Wassertropfen durch eine Stromschnelle.

Sie sah sich hektisch nach allen Seiten um.

Der Weg zurück in das Zimmer war ihr versperrt. Dorthin zu gelangen, ohne dabei gesehen zu werden, war schlichtweg unmöglich. Ihr Blick fiel auf den geblümten Vorhang, der vor der schmalen Nische hing, in der ein Blecheimer, ein Besen und andere Putzutensilien aufbewahrt wurden. Kurzentschlossen zog sie den Stofffetzen beiseite. Dann zwängte sie sich mitsamt ihrer kleinen Begleiterin in die winzige Kammer.

In dem Moment, als die Schritte die oberste Stufe erreichten, schloss sie auch wieder den Vorhang.

Mary-Jane spürte, wie sie am gesamten Körper zu zittern begann. Die Bewegung übertrug sich auf den Besenstiel in ihrem Rücken, der daraufhin mehrmals sachte gegen die blecherne Kehrschaufel schlug. Die junge Frau spannte alle Muskeln an, denn das Geräusch erschien ihr laut wie eine Explosion.

Doch der Mann schien nichts davon mitbekommen zu haben. Das Knarren seiner Stiefel entfernte sich von der Nische.

Erst jetzt wagte Mary-Jane wieder zu atmen. Doch ihre Erleichterung war nur von kurzer Dauer.

»Schlangenpest und Höllenbrut!«, donnerte eine Stimme quer über den Korridor. »Was hat das zu bedeuten?«

Mary-Jane presste die Lippen aufeinander, um vor Angst nicht laut aufzuschreien.

Doch das Mädchen in ihren Armen war zu einer solchen Reaktion nicht fähig. Erschrocken durch das wütende Gebrüll, begann es jämmerlich zu weinen.

Mary-Jane versuchte noch, der Kleinen die Lippen mit einem Finger zu verschließen. Doch es war bereits zu spät, um eine Entdeckung noch verhindern zu können.

Schritte kamen eilig heran gestampft. Wenige Sekunden später wurde der Vorhang beiseite gerissen. Eine Petroleumlampe leuchtete in die Nische.

Nach der längeren Dunkelheit waren Mary-Janes Augen geblendet vom plötzlichen Licht. Deshalb war das Gesicht, das sie hinter der Lampe anstarrte, kaum mehr als ein Schemen.

»Du?«, fragte eine Stimme, in der Erstaunen und Zorn eine bedrohliche Mischung eingingen. »Wie kannst du es wagen, dich hier noch einmal blicken zu lassen?« Eine Hand legte sich wie eine Zange um ihren linken Oberarm. Der Besen und der Eimer fielen laut klappernd zu Boden, als die junge Frau einen Atemzug später hinaus auf den Korridor gezerrt wurde.

***

Nur mit äußerster Mühe gelang es Mary-Jane, das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Das weinende Bündel in ihren Armen fest an sich gepresst, machte sie mehrere stolpernde Schritte, ehe sie mit voller Wucht mit dem Rücken gegen einen Pfosten des Treppengeländers prallte.

»Was hast du hier zu suchen?«, brüllte die Stimme, nur eine Armeslänge von ihr entfernt.

»Um Himmelswillen … Jonathan … sei doch vernünftig«, stieß die junge Frau voller Angst hervor. »Nicht wegen mir … sondern wegen Angela … willst du riskieren, dass ihr etwas zustößt?«

»Soll das etwa eine Drohung sein?«

»Nein, natürlich nicht. Aber ich hatte Angst, dass du dich in deiner Wut einfach vergisst … wieder einmal.«

»Denkst du etwa, mein heiliger Zorn ist unbegründet?« Ihr Gegenüber baute sich so dicht vor ihr auf, dass ihr jede Fluchtmöglichkeit abgeschnitten wurde. »Du täuschst dich! Er ist eine Gnade Gottes! Der Herr persönlich hat ihn mir geschickt, damit ich mich gegen die allgegenwärtigen Versucher zur Wehr setzen kann!«

»Jonathan, bitte beruhige dich wieder. Lass uns einfach vernünftig miteinander reden. Alles andere macht es doch nur noch schlimmer. Das kann doch keiner von uns wollen.«

»Ausgerechnet du willst mir vorschreiben, was ich zu tun oder zu lassen habe?« Spucketröpfchen regneten der jungen Frau ins Gesicht. »Das ist doch lachhaft! Oder bildest du dir allen Ernstes ein, dass die Worte einer schmutzigen Ehebrecherin auch nur ein Fünkchen Bedeutung für mich haben?« Ein verächtliches Schnauben schloss sich an.

Als sie das hörte, verwandelte sich Mary-Janes Furcht in ein Gefühl tiefster Empörung. »Du täuschst dich in mir.« Ihre Stimme klang mit einem Mal außergewöhnlich ruhig. »Es kann sein, dass ich meine Fehler habe. Wer hat die schließlich nicht? Aber Ehebruch habe ich noch niemals auf mein Gewissen geladen. Noch nie habe ich auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dich so zu hintergehen.«

»Ach ja? Und weshalb hast du dann vor drei Tagen klammheimlich unser Haus verlassen? Obwohl du mir vor dem Altar ewige Treue geschworen hast? Dafür kann es nur einen Grund geben: weil du dich mit anderen Männern rumtreibst. Wie die Hure Babylons, die mit jedem Kerl das Lager teilt, der ihr auch nur schöne Augen macht. Eine gotteslästerliche Schande ist das.«

Die Antwort seiner Ehefrau war schneidend wie ein Schwert. »Ein anderer Mann war nicht der Grund, weshalb ich dich verlassen habe, Jonathan. Sondern du ganz allein. Hast du mir bei unserer Hochzeit nicht versprochen, mich für immer zu lieben? Was ist daraus geworden? Sieht so etwa deine Liebe aus?« Sie streckte ihm einen ihrer verletzten Arme entgegen. »Deine ständigen Wutausbrüche habe ich einfach nicht länger ausgehalten. Und dass du deinen Glauben dabei als Ausrede benutzt, macht die Sache nur noch schlimmer.«

Seymours Lippen verzogen sich zu einem wissenden Grinsen. »Ich hätte es wissen müssen: Aus dir spricht die Stimme der Gottlosen.« Er legte den Kopf in den Nacken und musterte sie streng. »Was hat deine verdorbene Seele denn als Nächstes ausgebrütet? Wolltest du mich berauben? Stand deshalb die Truhe offen?«

»Das ist doch mal wieder typisch für dich.« Die junge Frau rümpfte verächtlich die Nase. »Die offene Truhe hast du gleich bemerkt, aber dass Angelas Bettchen leer war, ist dir wohl nicht aufgefallen.« Einmal in Rage geredet, ließ sie ihrem Gegenüber keine Gelegenheit zu einer Antwort. »Außerdem sind auch deine weiteren Vorwürfe völlig haltlos. Ich hatte niemals vor, dich zu bestehlen. Ich wollte mir lediglich den Schmuck holen, den mir meine Eltern hinterlassen haben. Irgendwie muss ich schließlich über die Runden kommen, wenn ich ein neues Leben anfangen will.«

»Es ist eine Schande. Anstatt dich um dein Seelenheil zu kümmern, denkst du nur daran, dein sündiges Fleisch mit Tand zu behängen. Du solltest dich schämen.«

»Das höre ich mir nicht länger mit an.« Mary-Jane stieß ihm so fest gegen die Brust, dass er ein knappes Yard nach hinten stolperte. »Ich werde mir jetzt holen, was mir gehört. Danach wirst du mich nie wiedersehen. Dasselbe gilt auch für die Kinder. Denn die nehme ich selbstverständlich mit.« Mit entschlossenen Schritten näherte sie sich dem Schlafzimmer.

»Das wirst du nicht tun!«

Seymour hetzte ihr hinterher.

Voller Wut versetzte er ihr einen Schlag in den Nacken.

Mary-Jane geriet ins Taumeln.

Mit dem Kleinkind auf dem Arm gelang es ihr nicht, das Gleichgewicht wiederzufinden.

Sie prallte mit der linken Schläfe ungebremst gegen die Kante des Türrahmens. Ein kurzes Stöhnen drang aus ihrer Kehle, bevor sie leblos auf der Schwelle zusammenbrach.

»Das ist die Strafe für dein gotteslästerliches Treiben.« Seymour trat zu ihr heran. »Der Herr möge am Jüngsten Tag über dein weiteres Schicksal entscheiden. Bis dahin hast du die Gelegenheit, deine schmutzige Seele in den Flammen des Fegefeuers reinzuwaschen.«

Er nahm die Petroleumleuchte und schmetterte sie zu Boden.

Die zerbrach mit lautem Klirren auf den alten Dielen.

Eine Lache ausgelaufenen Lampenöls breitete sich auf den Brettern aus, die sich sofort entzündete.

Seymour bückte sich und nahm der regungslosen Mutter das Baby aus dem Arm. Er hatte für die Kleine, die inzwischen panisch zu kreischen begonnen hatte, nicht ein tröstendes Wort übrig. Als er kurz darauf mitsamt dem wimmernden Bündel die Treppe nach unten hetzte, hatten im Schlafzimmer bereits die Flammen die ersten Möbelstücke in Brand gesetzt.

***

Mehr als zwei Dutzend Menschen waren am Stadtrand von Powderhorn zusammengelaufen. Ein Brand hatte sie noch vor dem Morgengrauen aus den Betten geholt. Alle hatten ihr Möglichstes versucht, um das Gebäude vor den wütenden Flammen zu retten. Doch das Feuer hatte sich schon zu weit in die Holzkonstruktion gefressen, dass jedes Eingreifen sinnlos war. Das gesamte Haus hatte wie ein riesiger Scheiterhaufen gebrannt, bevor es schließlich unter lautem Getöse und funkensprühend in sich zusammengebrochen war.

Nun waren nur noch ein paar wenige Männer damit beschäftigt, letzte Glutnester mit Schaufeln und Wassereimern zu bekämpfen, während die restlichen Zuschauer fassungslos auf die verkohlten Trümmer starrten, aus denen vereinzelte Rauchfäden in den wolkenverhangenen Himmel stiegen.

Eine Frau, die ihr mittelbraunes Haar zu einem Zopf geflochten trug, löste sich aus der Menge und ging zu einem Mann, der ein wenig abseits von den restlichen Beobachtern stand. Er trug ein kleines Mädchen auf dem Arm. Ein vierjähriger Junge umklammerte sein rechtes Bein.

»Meine Güte, Jonathan, was für ein schreckliches Unglück«, erklärte Marsha Neeson bedauernd. »Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie entsetzlich leid mir das tut.«

»Ja.« Seymours Nicken war kaum zu erkennen. »Manchmal sind die Prüfungen, die der Herr für uns bereithält, eine äußerst schwere Last.«

»Das kann man wohl sagen.« Marsha wischte sich eine Träne ab, die ihr über die Wange lief. »Wie konnte das überhaupt passieren?«

Seymour schloss die Augen, als müsse er sich die Ereignisse der vergangenen Nacht noch einmal ins Gedächtnis rufen. »Ich war im unteren Teil des Hauses, um die Fenster gegen das aufziehende Unwetter zu sichern. Mit einem Mal habe ich ein blendendes Licht gesehen, das vom Himmel herniederfuhr. Ein infernalisches Krachen schloss sich an. Ich wurde zu Boden geschleudert.«

»Ein Blitz ist in Ihr Haus eingeschlagen.« Marsha nickte langsam. »Ja, genauso muss es gewesen sein.«

»Ich muss die Besinnung verloren haben«, fuhr ihr Gegenüber fort, ohne dabei auch nur eine Miene zu verziehen. »Wie lange das war, kann ich nicht sagen. Als ich wieder zu mir gekommen bin, nahm ich einen Geruch wahr, der direkt aus den tiefsten Tiefen der Hölle zu kommen schien. Es war der Gestank nach Rauch und Schwefel. Er kam von oben herab.«

Die Frau griff sich erschüttert an die Brust. »Der Blitz … er hat das Dach in Brand gesetzt. Was haben Sie dann getan?«

»Ich bin die Treppe nach oben gestürmt. Im oberen Stockwerk herrschte das pure Chaos. Ich konnte die Hand kaum vor Augen sehen. Durch das Fauchen der Flammen hindurch konnte ich Angelas Weinen hören. Halb blind habe ich mich zu ihr vorgekämpft und sie aus der Wiege geholt.« Er hauchte dem Mädchen in seinem Arm einen Kuss auf die Stirn. Das bekam davon nichts mit, denn es war völlig erschöpft eingeschlafen. »Quer durch das Inferno bin anschließend wieder nach unten geeilt. Dort habe ich dann Saul getroffen.« Er streichelte dem Jungen neben sich über das zerzauste Haar. »Gemeinsam sind wir hinaus auf die Straße geflohen. Ich bin dem Herrn unendlich dankbar, dass er seine schützende Hand über meine Kinder gehalten hat. Genauso wie über die gesamte Stadt. Ohne den Regen, den er gesandt hat, hätte der Brand leicht ganz Powderhorn in Schutt und Asche legen können.«

»Das ist ein echter Segen«, bestätigte Marsha. Doch dann hielt sie für einen Moment inne. »Aber was ist mit Ihrer Frau? Wo ist Mary-Jane?« Sie blickte sich suchend um.

»Mommy ist fortgegangen«, erklärte der Junge. »Vor drei Tagen. Sie ist …«

»Sie ist jetzt an einem besseren Ort, an dem alle Schmerzen ein Ende haben«, unterbrach ihn sein Vater. »Das habe ich dir doch erklärt, nicht wahr?« Saul presste die Lippen aufeinander und sah betreten unter sich. »Mary-Jane hat es nicht mehr rechtzeitig aus dem Haus geschafft«, wandte sich Seymour mit gesenkter Stimme an Marsha. »Deshalb ist der Junge ziemlich durcheinander. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass seine Mutter nun im Himmel auf ihn wartet. Ich hoffe, das lindert seinen Schmerz wenigstens ein bisschen.«

»Du armer Kerl.« Marsha schlug beide Hände an die Wangen. »Gibt es denn irgendeine Möglichkeit, wie ich Ihnen helfen kann, Jonathan? Wenn Sie etwas brauchen, kommen Sie einfach in meinem Laden vorbei.

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