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Lassiter - Folge 2096

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und das zügellose Trio
  4. Vorschau

Lassiter und das zügellose Trio

»Heute scheint mir das Jagdglück hold zu sein«, stellte die Männerstimme zufrieden fest. »Eigentlich war ich ja hinter einem Hirsch her. Aber das ist natürlich noch viel besser.«

Die junge Frau, die an der Flussbiegung kniete, fuhr herum. Sie war so erschreckt, dass sie nicht einmal daran dachte, die Blöße ihres nackten Oberkörpers zu bedecken.

»Was … was wollen Sie von mir?«, fragte Susanna Priestley bang.

»Kannst du dir das nicht denken?« Ihr Gegenüber grinste schmierig. »Nach fünf Stunden auf der Pirsch wird es höchste Zeit, dass ich endlich zum Schuss komme. Und du scheinst bestens geeignet, um einen Volltreffer zu landen …«

Obwohl er es nicht klar ausgesprochen hatte, wusste Susanna haargenau, was der Kerl von ihr wollte.

Sein Blick war nicht auf ihre Augen gerichtet, sondern klebte förmlich auf ihren Brüsten, auf denen zahllose Wassertropfen im Licht der tiefstehenden Sonne funkelten. Es war ein heißer Tag im südlichen Wyoming gewesen. So heiß, dass es sich anfühlte, als sei die Luft in Brand geraten. Mit jedem Atemzug schienen sich die Lungen mit geschmolzenem Blei zu füllen. Deshalb hatte Susanna ihrem Schöpfer dafür gedankt, als ihr Weg nach etlichen Meilen durch freies Gelände endlich in ein ausgedehntes Waldstück geführt hatte. Nachdem sie dort auch noch auf einen Fluss gestoßen war, hatte sie der Versuchung einfach nicht widerstehen können. Die Aussicht auf eine köstliche Erfrischung war einfach zu verlockend gewesen.

Kurzentschlossen hatte sie sich ihrer Bluse und auch des Rocks entledigt. Während ihre Schimmelstute ebenfalls gierig zu saufen begonnen hatte, war sie am Ufer des Gewässers auf die Knie gesunken. Mit beiden Händen hatte sie sich das kühle Nass über Kopf und Oberkörper geschöpft.

Das Wasser war kalt, als wäre es direkt aus einer Gebirgsquelle entsprungen.

Es prickelte auf ihrer Haut wie tausend winzige Nadelstiche.

Ein herrliches Gefühl, das ihr das Blut voll frischer Energie durch die Adern pulsieren ließ.

Doch leider war das Rauschen des Flusses, der unterhalb der Biegung über eine Felsengruppe strömte, so laut, dass es jedes weitere Geräusch beinahe vollständig übertönte.

Als sie bemerkt hatte, dass sie an ihrem Rastplatz nicht mehr allein war, war es für eine entsprechende Reaktion bereits zu spät.

Der ungebetene Besucher stand nur ein halbes Dutzend Schritte von ihr entfernt.

Die beiden Mündungslöcher des Gewehrs, das er noch immer mit beiden Händen gepackt hielt, glotzten ihr bedrohlich entgegen wie die leeren Augenhöhlen eines Totenschädels.

»Bitte tun Sie mir nichts«, bat die junge Frau und hoffte dabei inständig, dass ihr ihre Furcht nicht allzu deutlich anzuhören war.

»Das habe ich nicht vor«, beteuerte der Fremde wenig glaubhaft. »Ganz im Gegenteil. Ich wette, dass wir beide eine Menge Spaß miteinander haben werden.« Die Art, wie er sich dabei über die rauen Lippen leckte, ließ Susannas Herz für mehrere Schläge aussetzen.

»Was … was haben Sie mit mir vor?«, erkundigte sich die halbnackte Lady – obwohl sie sich nicht sicher war, ob sie die Antwort wirklich hören wollte.

»Warum kommst du nicht einfach zu mir?«, erwiderte der Jäger, ohne seine Waffe dabei runterzunehmen. »Dann werde ich es dir mit dem größten Vergnügen zeigen.«

»Ich glaube nicht, dass ich das tun möchte.« Susanna strich sich eine feuchte Strähne ihres braunen Haars aus der Stirn.

»Stell dich nicht so an. Die prüde Klosterschwester kauf ich dir sowieso nicht ab. Ein Weibsstück, das am helllichten Tag so wenige Klamotten am Leib trägt, hat es doch nur darauf angelegt, einen Mann scharfzumachen. Also, zier dich nicht, sondern lass uns einfach zur Sache kommen. Du willst es doch genauso wie ich.«

»Wenn du dich da nur mal nicht gewaltig täuschst.« Die junge Frau schob widerspenstig das Kinn in die Höhe. »In einem gebe ich dir Recht: Prüde bin ich ganz bestimmt nicht. Aber den Rest von deinem Plan solltest du dir schleunigst wieder aus dem Kopf schlagen. Die Kerle, mit denen ich mich einlasse, suche ich mir nämlich selbst aus. Und Typen wie du stehen bei mir ganz unten auf der Liste. Um genau zu sein, aus uns beiden würde noch nicht mal dann etwas werden, wenn du der letzte Mann auf Erden wärst. Ich hoffe, das war deutlich genug.«

»Spar dir deine billigen Lügen«, bellte ihr Gegenüber. »Meine Augen sind gut genug, um zu erkennen, worum es dir tatsächlich geht.« Der Mann nickte in ihre Richtung. »Oder willst du etwa abstreiten, dass du spitz bist wie ein läufige Hündin?«

Erst jetzt wurde Susanna bewusst, dass ihre Brustwarzen prall angeschwollen waren wie Knospen im Frühling. Doch dass dies kein Zeichen von Erregung war, sondern von dem Kontakt mit dem kalten Wasser kam, schien dem Grobian gar nicht in den Sinn zu kommen.

»Sag mal, was bildest du dir eigentlich ein?« Sie stemmte entrüstet die Hände in die schmale Taille. Allmählich begann sich ihre anfängliche Angst immer stärker in Wut zu verwandeln. Die Unverfrorenheit ihres Gesprächspartners ließ sie die Augen zu schmalen Schlitzen verengen, durch die sie ihn zornig anfunkelte. »Zum letzten Mal: Ich habe nicht das geringste Interesse an dir. Also zieh Leine, bevor wir zwei richtig Ärger miteinander bekommen.«

»Das könnte dir so passen. Wir beide sind noch längst nicht fertig. Entweder, du ziehst jetzt sofort die Krallen ein. Oder du musst die Konsequenzen für deine Widerborstigkeit tragen.« Er packte sein Jagdgewehr fester.

Die brünette Lady zögerte.

In ihrem Kopf wirbelten die Gedanken durcheinander, bei dem Versuch, ihre Lage einzuschätzen.

Ihr blieb nicht verborgen, dass sich der Zeigefinger ihres Gegenübers noch enger um den Abzug des Sharps-Karabiners gelegt hatte. Der Mann meinte es zweifellos ernst mit seiner Drohung.

Todernst.

Wenn sie nicht tat, was er von ihr verlangte, war ihr Leben keinen lausigen Cent mehr wert.

Aber der Gedanke, einem so widerwärtigen Kerl gefügig zu sein, schnürte Susanna die Kehle so fest zusammen, dass sie kaum noch Luft zum Atmen begann. So unauffällig wie möglich suchte sie die Umgebung nach einer Waffe oder einem Gegenstand ab, mit dem sie sich gegen den Angreifer zur Wehr setzen konnte.

Doch sie entdeckte nichts, was zu diesem Zweck in Frage gekommen wäre.

Ihr Gegenüber schien das Schweigen der jungen Frau als Einverständnis zu interpretieren.

»Schön, dass du endlich vernünftig geworden bist.« Seine Mundwinkel verzogen sich erneut zu einem Grinsen. »Worauf wartest du noch? Runter mit den restlichen Klamotten. Für das, was ich mit dir vorhabe, wäre das Zeug bloß im Weg.«

Susanna verharrte regungslos.

Lediglich das Schlagen ihres Herzens dröhnte inzwischen so laut in ihren Ohren, dass es sogar das Rauschen des Wassers übertönte.

»Na, wird’s bald? Allmählich wird mir die Sache wirklich zu bunt. Tu gefälligst, was ich dir gesagt habe, oder muss ich dir erst eine ordentliche Lektion verpassen?«

Erst als er seine Drohung mit einer auffordernden Bewegung mit dem Gewehrlauf unterstrich, legten sich Susannas Finger an den Saum ihres Schlüpfers.

Sie war kurz davor, das Höschen abzustreifen, hielt dann aber doch wieder inne.

»Nein.«

»Was soll das heißen?« Der Kerl sah sie verblüfft an.

»Dass ich nicht tun werde, was du von mir verlangst.« Susanna warf den Kopf so entschlossen in den Nacken, dass Wassertropfen von ihrem Haar aufspritzten. »Es ist eine Schande, dass sich jeder dahergelaufene Bastard einbildet, er könne sich alles erlauben, bloß, weil er eine Bleispritze in der Hand hält. Aber dabei mache ich nicht mit. Für dieses blöde Spiel musst du dir eine andere suchen.«

»Ist das dein letztes Wort?«

»Allerdings.« Susanna verschränkte entschieden die Arme vor der Brust.

»Okay. Du Miststück hast es nicht anders gewollt.«

Er legte auf sie an.

Der Gewehrlauf richtete sich auf ihren Kopf aus.

Die junge Frau schloss die Augen, während ihre Lippen ein leises Gebet murmelten.

Der Schuss, der einen Wimpernschlag später durch den Wald bellte, ließ das Pferd am Flussufer erschrocken auf die Hinterhand steigen.

Auch Susanna zuckte zusammen. Doch der erwartete Schmerz, der jeden Moment in ihrem Körper explodieren würde, blieb aus.

Als sie wenige Sekunden später wieder die Augen zu öffnen wagte, bot sich ihr ein Anblick, mit dem sie niemals gerechnet hätte.

Der Angreifer hatte das Gewehr sinken lassen und glotzte sie mit einem Gesicht an, in dem sich grenzenloses Erstaunen widerspiegelte.

Er wollte etwas sagen, aber obwohl sich sein Mund bewegte, war keine Silbe zu hören. Stattdessen quoll blutiger Schaum zwischen seinen Lippen hervor.

Die Waffe fiel ihm aus den Händen.

Mit schwankenden Schritten kam er auf Susanna zu.

Seine Bewegungen waren so schwerfällig, dass es eine Leichtigkeit für sie war, dem erneuten Angriff auszuweichen.

Der Jäger tappte an ihr vorbei wie ein volltrunkener Bär.

Am Flussufer sackte er auf die Knie.

Erst jetzt erkannte die junge Frau den dunkelroten Fleck, der sich zwischen seinen Schulterblättern gebildet hatte. Die feuchte Insel im Stoff seines Hemds wurde noch immer größer.

Ohne auch nur den Versuch unternommen zu haben seinen Sturz abzufangen, kippte ihr Peiniger nach vorn. Mit dem Gesicht voran blieb er im Wasser liegen. Ein blutiger Schleier breitete sich um seinen leblosen Körper aus, der sich erst an den Stromschnellen wieder in Nichts auflöste.

»Das Schwein macht dir keine Probleme mehr!«

Susanna wirbelte herum und blickte in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war.

Sie schüttelte fassungslos den Kopf, als sie die beiden Frauen entdeckte, die zwei Dutzend Yard von ihr entfernt am Waldrand standen.

Doch bereits einen Atemzug später machte ihre anfängliche Erleichterung einem erneuten Gefühl des Schreckens Platz. Als die zwei Ladys zwischen den Bäumen hervortraten, konnte sie die Waffen, die sie bei sich trugen, deutlich erkennen.

Die Blondine hatte einen Revolver gezogen. Ein zweiter steckte in dem Holster an ihrer Seite.

Die Rothaarige hielt beim Näherkommen eine Winchester noch immer im Anschlag.

Susanna schluckte schwer, als sie die finsteren Mienen der beiden sah.

War sie etwa vom Regen in die Traufe gekommen?

***

»Bist du verletzt?«, wollte die Lady mit dem Gewehr wissen.

»Nein.« Susanna schüttelte den Kopf. »Mal davon abgesehen, dass mir der Schreck in die Knochen gefahren ist, dass mir noch immer die Knie zittern.« Sie rieb sich die Oberarme, denn sie hatte unvermittelt zu frösteln begonnen. »Bevor der Kerl mir ernsthaft etwas antun konnte, hat ihn die Kugel erwischt.«

»Geschieht ihm recht.« Die Blondine warf einen verächtlichen Blick zur Leiche am Flussufer. »Ich hoffe, die stinkende Seele dieses Bastards schmort bis zum Ende aller Zeiten in der Hölle.«

»Stimmt«, bestätigte ihre Begleiterin. »Und wenn der Teufel eine Frau ist, wird es ihm dort ganz bestimmt nicht langweilig werden.« Sie konnte sich ein gehässiges Grinsen nicht verkneifen.

»Habt ihr ihn erledigt?«, erkundigte sich Susanna. »Oder lauert dort noch jemand anderes?« Sie sah zum Waldrand, als rechnete sie damit, dass dort noch weitere Personen zwischen den Bäumen erscheinen würden.

»Nein, wir sind nur zu zweit.« Die Rothaarige ließ den Gewehrlauf sinken. »Reicht dir das etwa nicht? Immerhin war das zweifellos genug, um dir den widerlichen Drecksack vom Hals zu schaffen.«

»So habe ich das doch überhaupt nicht gemeint.« Susanna hob abwehrend eine Hand. »Ich habe das nur gefragt, weil in den letzten zehn Minuten plötzlich so viele Leute hier am Fluss aufgetaucht sind, dass es mich nicht gewundert hätte, wenn mir bald eine ganze Kompanie von Neuankömmlingen gegenüberstehen würde.«

»Das kann ich gut verstehen.« Die Blondine nickte. »Man glaubt ein ruhiges Plätzchen gefunden zu haben, aber dann ist plötzlich Betrieb wie sonntags auf dem Kirchenvorplatz. Das muss man erst einmal verdauen.« Susanna registrierte erleichtert, dass auch sie den Revolver zurück ins Holster gleiten ließ.

Erst jetzt war sie entspannt genug, um festzustellen, dass es sich bei ihren Retterinnen nicht nur um tatkräftige, sondern auch um ausgesprochen attraktive junge Frauen handelte.

Die Blonde trug Jeans, die so eng waren, dass sie ihr wie eine zweite Haut auf dem Leib saßen. Ihre Beine waren schlank und so lang, dass die meisten ihrer Geschlechtsgenossinnen ihre Seele dafür verkauft hätten. Als Oberbekleidung hatte sie ein einfaches kariertes Männerhemd übergestreift, unter dem sich eine schmale Taille und ein Paar üppiger Brüste abzeichneten. Sie hatte keine Schminke aufgelegt, trotzdem schimmerten ihre Lippen in einem Rot, das an reife Beeren erinnerte.

Ihre Begleiterin trug ein schlichtes taubenblaues Baumwollkleid, das ihr bis knapp über die Knie reichte. Ein Gürtel aus Schlangenleder und eine Reihe von Perlmuttknöpfen an der Vorderseite waren die einzigen modischen Extravaganzen. Die obersten vier Knöpfe waren geöffnet und ließen so eine Lücke offen, durch die deutlich zu erkennen war, dass auch sie mit ihren weiblichen Reizen nicht hinter den Berg zu halten brauchte. Ihr zart geschnittenes Gesicht war von einer kupferfarbenen Mähne eingerahmt, die ihre smaragdgrünen Augen erst richtig zum Funkeln brachte.

»Was glotzt du so?«, fragte die Gewehrbesitzerin, der die Blicke ihres halbnackten Gegenübers nicht entgangen waren. »Passt dir etwas nicht? Spuck es ruhig aus. Aber mach dich schon mal darauf gefasst, dass du dann von mir auch die passende Antwort bekommst.«

Susanna war von dem barschen Tonfall so verblüfft, dass sie zunächst keine Silbe herausbrachte.

»Jetzt stürze dich doch nicht gleich auf sie, wie eine Schlange auf eine Feldmaus«, kam ihr die blonde Lady unerwartet zu Hilfe. »Kannst du dir nicht vorstellen, dass sie sich zu Tode erschrocken haben muss? Erst der Vergewaltiger, dann das Geballer – kein Wunder, wenn sie ein Gesicht macht, als wäre der Jüngste Tag angebrochen.«

»Auch wieder wahr.« Die rothaarige Schützin zuckte mit den Schultern. »Sorry, wenn ich da was in den falschen Hals bekommen habe«, wandte sie sich anschließend wieder Susanna zu. »Schätze, nach der ganzen Aufregung können wir alle eine kleine Stärkung gut gebrauchen. Unser Lager ist nicht weit von hier entfernt.« Sie wies mit dem Kinn in Richtung des Waldes. »Was hältst du davon, wenn du rasch in deine Sachen schlüpfst und uns dorthin begleitest? Dort wartet schon eine Kanne heißer Kaffee auf uns. Und was Essbares wird sich garantiert auch finden lassen.«

»Ich finde, das hört sich nach einem ganz hervorragenden Vorschlag an«, entgegnete Susanna, die sich nichts mehr sehnte, als endlich vom Ort des Überfalls wegzukommen.

***

»Verdammt, wo steckt Joe bloß?« Clint Barkley warf einen Blick aus dem Fenster. Obwohl sein Büro im ersten Stock des Gebäudes lag und er einen hervorragenden Ausblick über die gesamte Mainstreet hatte, konnte er den Gesuchten nirgends entdecken. »Kann er denn nicht ein einziges Mal pünktlich sein? Er weiß doch, dass es Wichtiges zu bereden gibt.«

Die drei Männer, die ein paar Schritte von ihm entfernt an einem runden Tisch Platz genommen hatten, wandten sich zu ihm um.

»In seiner Werkstatt ist er jedenfalls nicht«, erklärte Phil Owens. »Auf dem Weg vom Gericht hierher bin ich an der Schmiede vorbeigekommen. Die war leer. In der Esse hat noch nicht einmal ein Feuer gebrannt. Schätze, dass er den ganzen Tag schon nicht dort gewesen ist.«

»Wenn ich mich richtig erinnere, wollte Joe heute auf die Jagd.« Steve Dekker kratzte sich mit der Fingerspitze durch das von Brillantine glänzende Haar. Er war der Barber von Riverside, in dessen Laden die Kunden nicht nur mit einem Haarschnitt oder einer Rasur, sondern auch mit den aktuellen Neuigkeiten aus der Stadt versorgt wurden. »Er hat was von einem Hirsch erwähnt, den er unbedingt vor die Flinte bekommen wollte. Wahrscheinlich hat er dabei einfach die Zeit vergessen.«

»Das ist keine Entschuldigung.« Barkley ließ verärgert die Faust auf die Fensterbank niederfahren, dann fuhr er herum. Während er zurück an den Tisch kam, malmten seine Kiefer aufeinander, als habe er an einem harten Brocken zu kauen. »Ich hätte gute Lust ihm einen Tritt zu verpassen. Für das, was wir vorhaben, können wir nur Leute gebrauchen, auf die wir uns hundertprozentig verlassen können.« Er ließ sich auf den einzigen Stuhl fallen, der auch über gepolsterte Armlehnen verfügte.

»Im Grunde genommen bin ich in diesem Punkt ganz deiner Meinung, Clint.«

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