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Lassiter - Folge 2091

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und die Zarentochter
  4. Vorschau

Lassiter und die Zarentochter

Ellie ließ ihren Blick über die Kundschaft streifen. Der Große mit den sandfarbenen Haaren könnte ihr gefallen. Alt war er noch nicht, aber seine wettergegerbte Haut ließ auf lange Ritte durchs ganze Land schließen. Vermutlich ein Cowboy, der von der Hand in den Mund lebte. Nein, danke.

Der Blick aus Ellies graugrünen Augen wanderte weiter. An der Bar stand ein weiterer Mann, etwas schmächtiger, aber sein schwarzer Gehrock war vom Feinsten. Ganz Gentleman, verbeugte er sich sogar vor den Huren. Schon besser. Ellie ließ den Träger ihres Mieders über die Schulter gleiten und strich sich eine rote Locke aus dem Gesicht. Dann wandte sie sich dem Freier zu. Ihr schwarzer Rock raschelte bei jedem Schritt. Niemand würde das Messer in ihrem Strumpfband erahnen …

Die blonde Schönheit räkelte sich auf dem Klavier und sang mit einer rauchigen Stimme von großer Liebe und süßen Abenteuern. Das Licht war gedämpft, Nebelschwaden und Zigarrendunst hingen in der Luft, und doch strahlte die Blonde wie im hellsten Bühnenlicht.

Lassiter konnte die Augen nicht von ihr lassen. Ein mächtiger Vorbau quoll aus ihrem Mieder, ihre Taille war schmal und die Hüften waren sanft gerundet.

Lassiter stürzte den zweiten Whiskey hinunter. Es war ein langer Ritt nach Saint Louis gewesen und eine Nacht im The Sweets sollte ihn dafür entschädigen. Sein Verbindungsmann von der Brigade Sieben hatte Lassiter das Haus empfohlen. Es sei das Beste in der ganzen Stadt, hatte er gesagt, und dass Lassiter sich erst morgen um den neuen Auftrag kümmern musste.

Er bestellte einen weiteren Whisky, zwinkerte der süßen Brünetten hinter der Bar zu und wandte sich wieder um. Die Blonde war vom Klavier gerutscht und stemmte nun die Hände in die Hüften. Mit einer Kopfbewegung warf sie ihre langen Locken zurück und ließ das Lied leise ausklingen.

Frenetischer Jubel brach unter den Bordellgästen aus, aber auch die Huren klatschten begeistert. Die Blonde verbeugte sich und schickte ein paar Kusshände in die Menge. Ihre Lippen waren voll und sinnlich – ein einziges Versprechen.

Lassiter lachte in sich hinein, als er die geifernden Blicke einiger Freier bemerkte. Die Huren an ihren Tischen und auf ihren Schößen hatten sichtbar Mühe, die Aufmerksamkeit der Männer zurückzugewinnen.

Lassiter griff nach seinem Glas und nahm einen Schluck. Als er sich wieder umwandte, stand das Singvögelchen vor ihm. »Hallo, Großer«, hauchte die Blonde mit ihrer einmalig tiefen Stimme, »wie hat dir mein Lied gefallen?«

Lassiter lächelte. »Sehr gut. Du hast eine Kehle aus Gold.«

Mit einer lasziven Bewegung setzte sie sich neben ihn auf einen Barhocker. Ihr roter Samtrock war geschlitzt und gab den Blick auf ein nacktes Bein frei. »Nun …«, sie schenkte ihm einen atemberaubenden Augenaufschlag, »wenn du mir einen Drink bestellst, singen wir vielleicht später im Duett.«

***

Zur gleichen Zeit in Washington D.C.

Makarow bahnte sich einen Weg durch die zahlreichen Gäste. Die russische Botschaft gab an diesem Abend einen Empfang und die wichtigsten Politiker und Handelsleute waren nur zu gern in das prächtige Gebäude gekommen, um die Beziehungen mit Moskau zu pflegen und Kaviar zu verspeisen. Leise Klaviermusik, Lachen und Gesprächsfetzen wehten durch den Raum. Es roch nach Parfüm und Rasierwasser, und der Champagner perlte in den Gläsern.

Die feine Gesellschaft der Hauptstadt war herausgeputzt und bester Laune. Makarows Laune hingegen war rapide gesunken, als er das verschlossene Telegramm erhalten hatte. Das konnte nichts Gutes bedeuten, und so eilte er nun durch den Festsaal und sah sich suchend um. Schließlich erspähte er Botschafter Oleg Kusmin und nahm Kurs auf ihn. »Verzeihen Sie, Exzellenz«, sagte er und verneigte sich tief.

»Was gibt es, Makarow?« Kusmin sah seinen Sekretär unwillig an. Er war gerade in ein Gespräch mit dem Senator vertieft. Es ging um zukünftige wirtschaftliche Zusammenarbeit und der Botschafter ließ sich nur ungern unterbrechen.

»Ein Telegramm«, sagte Makarow und verbeugte sich wieder.

»Kann das nicht bis morgen warten?«, fragte Kusmin.

Makarow räusperte sich und senkte die Stimme. »Es ist ein Überseekabel von der Krim, aus dem Liwadija-Palast, Exzellenz.«

Der Botschafter hob erstaunt die Augenbrauen, dann wandte sich an den Senator. »Entschuldigen Sie mich bitte einen Augenblick.«

»Aber natürlich, Exzellenz.« Der Senator deutete ebenfalls eine Verbeugung an.

Wenig später betrat Oleg Kusmin sein Büro im ersten Stock der Botschaft. Makarow folgte ihm und schloss die Tür hinter sich.

Mit fliegenden Fingern nahm der Botschafter den Brieföffner vom Schreibtisch und riss den Umschlag auf. Mit gerunzelter Stirn las er die wenigen Zeilen, dann sah er zu seinem Sekretär. »Es ist von Fürst Sorokin.«

Makarow schluckte. Viel näher kam man an Seine Majestät Zar Alexander nicht heran: Fürst Sorokin war der engste Vertraute des Kaisers. Er war außerdem ein Mann, dessen Ruf ihm vorauseilte – und es war kein guter.

Der Botschafter ließ das Telegramm auf den Schreibtisch segeln. »Das Fabergé-Ei der Zarin ist gestohlen worden. Offensichtlich ist die Diebin auf dem Weg hierher.«

»In die USA?«, fragte Makarow verwirrt. »Warum?«

Der Botschafter lächelte dünn. »Das ist nicht die Art von Informationen, die Fürst Sorokin teilt.« Dann presste er die Lippen aufeinander und stieß die Luft durch die Nase aus. »Was er aber mitteilt, ist, dass er persönlich kommen wird.«

Makarow blinzelte irritiert. »Fürst Sorokin reist deswegen selbst in die USA? Aber wir haben fähige Agenten …«

»Es ist nicht unsere Aufgabe, Entscheidungen von Fürst Sorokin infrage zu stellen, Makarow«, unterbrach Kusmin seinen Sekretär mit scharfer Stimme. »In den nächsten Tagen werden wir weitere Anweisungen erhalten. Bis dahin kein Wort über diese Sache, verstanden?«

»Sehr wohl.« Makarow nickte und verneigte sich tief. Er war ein folgsamer Mann und würde tun, wie ihm geheißen war. Dennoch kam er nicht umhin, sich zu wundern, dass der engste Vertraute des russischen Kaisers sich eigens für eine einfache Diebin auf den Weg hierher machte. Was steckte wirklich dahinter?

***

Sandy zog die letzte Haarnadel aus ihren Locken und legte sie auf die Frisierkommode. Die blonde Pracht löste sich und fiel ihr über die schmalen weißen Schultern. Lassiter lehnte im Türrahmen und versuchte im Spiegel einen Blick auf Sandys wohlgefüllte Bluse zu werfen.

Sie bemerkte es und zwinkerte ihm zu. »Na komm, Süßer«, sagte sie. »Ich könnte hier etwas Hilfe gebrauchen.« Ihre Stimme war tief und rauchig – eine sündige Verheißung. Sie raffte ihre Haare zusammen und deutete mit der Hand auf die Rückenschnürung des Ledermieders.

Lassiter lachte leise und ging zu ihr hinüber. »Stets zu Diensten, schöne Lady.« Er fuhr mit den Fingerspitzen über ihren Nacken und die dünne Bluse. Dann zog er an dem Miederband. Die Schleife löste sich.

Sandy erschauerte. »Du lässt dir aber Zeit.«

Lassiter lachte wieder. »Warum so ungeduldig?«

»Nicht ungeduldig«, sagte sie. »Nur neugierig. Einer wie du kommt hier nicht alle Tage vorbei.« Ihre großen blauen Augen begegneten seinem Blick im Spiegel.

»Einer wie ich?« Lassiter löste das Miederband Schlaufe für Schlaufe.

»Ein Westmann, der sein Leben in der Prärie verbringt und Frauen trotzdem wie Ladies behandelt.«

Lassiter zog schmunzelnd an der letzten Schlaufe. Tatsächlich war er überall und nirgends zu Hause. Wenn die Brigade Sieben ihn nach Saint Louis schickte, kam er eben nach Missouri – obwohl er nicht viel für diesen Teil des Landes übrig hatte. Er war ihn zu … zivilisiert.

Nun, ein paar Wochen würde sein Auftrag ihn hier in Anspruch nehmen, und da war Lassiter froh, dass Sandy ihm den Aufenthalt schon jetzt versüßte.

Jetzt kicherte sie gurrend. »Du bist ein Glücksgriff, Süßer. Jedes der Mädels hier würde alles dafür geben, diese Woche Nacht für Nacht mit dir zusammen zu sein.« Sie ließ ihre Haare los, zog sich das gelockerte Mieder über den Kopf und stieg aus ihrem Rock. Das dünne Blüschen vermochte ihre straffen runden Hinterbacken kaum zu verdecken. Rund und fest zeichneten sie sich unter der Seide ab.

Lassiter lief bei diesem Anblick das Wasser im Mund zusammen. »Aber ich wollte dich, Sweetheart.«

Sandy drehte sich zu ihm um und öffnete sein Hemd. »Und du wirst mich bekommen, Lassiter. So oft und so lang du willst.« Da hatte sie ihm das Hemd schon über die Schultern gestreift und machte sich an seiner Hose zu schaffen.

Der dünne Blusenstoff spannte sich über ihren Brüsten. Die rosa Nippel waren klein und spitz. Lassiter spürte, wie sein großer Mann hart wurde. Rasch stieg er aus Stiefeln und Hose und ließ sie achtlos neben sich liegen.

Sandy betrachtete sein Prachtstück, lächelte voller Vorfreude und schenkte Lassiter einen atemberaubenden Augenaufschlag. Dann kam sie einen Schritt auf ihn zu und fasste in sein sandfarbenes Haar, um sein Gesicht zu sich heranzuziehen. Sie leckte über seine Lippen, während ihre Finger langsam seine Brust hinunterwanderten.

Lassiter drückte Sandy an sich und küsste sie. Ihre prallen Brüste pressten sich an seinen Oberkörper. Er tastete nach ihnen und fasste gierig in das feste Fleisch.

Sandy stöhnte auf, dann schob sie Lassiter ein Stück von sich weg und ließ ihre Finger weiter wandern. Die Nägel zogen eine brennende Spur auf Lassiters Haut und er schloss die Augen. Als er sie wieder öffnete, war Sandy seinem Blickfeld entschwunden. Im gleichen Augenblick fühlte er, wie sie nach seinem Schaft griff.

Lassiter blickte an sich hinunter. Sandy kniete vor ihm, sein Prachtstück stand direkt vor ihrem Gesicht. Ihre schlanke Hand fuhr sanft über den Schaft. Sie leckte sich die Lippen und sah kess zu Lassiter hinauf. Dann beugte sie sich etwas vor und öffnete ihren Mund. Ihre Zungenspitze schnellte hervor. Lassiter seufzte und streichelte ihr Haar.

»Du bist wirklich riesig«, sagte sie bewundernd, und ehe er sich versah, hatte sie sein Prachtstück in ihren Mund. Dort war es eng und feucht. Sandy bewegte ihren Kopf vor und zurück, erst langsam, dann schneller.

Lassiter stöhnte und stieß sanft in sie hinein.

Da ließ Sandy von ihm ab. Sie leckte ein letztes Mal über die Spitze und erhob sich wieder. Ihre großen runden Brüste spannten die Bluse; ein Anblick, der Lassiter fast den Verstand raubte. Er riss sie in seine Arme und küsste sie wild.

Seine Hände fanden ihre runden Backen und packten sie fest. Er drückte Sandy gegen die Spiegelkommode und presste sein Liebeszepter an ihren Schoß. Sie legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen. »Nimm mich, Lassiter«, hauchte sie mit dieser verführerisch rauchigen Stimme.

Aber stützte er sich mit einer Hand auf der Kommode ab und hob mit der anderen ihr Seidenblüschen an. Er streichelte ihren flachen weißen Bauch und ließ seine Hand tiefer wandern.

Sandy warf den Kopf hin und her. »Zieh es aus … bitte … zieh mir das Höschen aus.« Hatte sie eben noch gespielt und ihn professionell bedient, war sie jetzt nur noch willig und heiß. Lassiter sah es im Blick ihrer halbgeöffneten Augen.

»Gleich.« Er lachte leise und fuhr über ihren kleinen Pelz. Dann griff er fest in ihre Höhle hinein. Es war heiß und nass. Seine Finger rieben ihre Perle.

»Ja«, stöhnte Sandy. »Mehr … Lassiter …« Ihre Zunge fuhr über ihre vollen Lippen. Sie packte die prächtigen Brüste, presste sie aneinander und spielte durch den Stoff mit den Nippeln. »Zieh mich endlich aus«, keuchte sie und zerrte am Stoff der Bluse.

Lassiter nahm seine Hand zurück, griff in den dünnen Stoff und riss ihn mit einem Ruck von Sandy Körper. Im selben Moment beugte er sich vor und saugte einen der kleinen spitzen Nippel in seinen Mund. Sandy krallte sich stöhnend in sein sandfarbenes Haar.

Dann nahm sie seinen Kopf zwischen ihre Hände und küsste ihn leidenschaftlich, bevor sie ihm den Rücken zudrehte. Im Spiegel sah er ihren verlangenden Blick. Sie streckte ihm ihren Hintern entgegen und seufzte. »Nimm mich endlich … bitte …«

Lassiter packte Sandy an der Hüfte und schob sich langsam in ihre enge feuchte Höhle hinein. Sie schrie auf, als er zustieß. Sein Becken zuckte und klatschte gegen ihre Backen. Lassiter stieß härter zu und tiefer.

Sandy stöhnte und stemmte sich gegen die Kommode, um den festen Stößen standzuhalten.

Lassiter beschleunigte seinen Rhythmus. Die Bilder an der Wand wackelten und auch der Spiegel der Kommode wurde durchgerüttelt. Dort sah Lassiter Sandys pralle Brüste im Takt schaukeln. Er seufzte und stieß weiter zu. Ein Bild fiel von der Wand.

Sandy wurde lauter, ihre Brüste schaukelten und zitterten schneller. »Lassiter … oh … Lassiter«, keuchte sie heiser.

Sie war eng und heiß. Er stöhnte und stieß, immer fester und tiefer, bis Sandys Oberkörper auf die Kommode sackte. »Mehr … mehr davon!«, japste sie.

Lassiter beugte sich über sie und trieb seinen großen Mann unaufhörlich in sie hinein, bis er in einer in einer wahren Explosion kam. Gleichzeitig spürte er, wie auch sie sich unter ihm verkrampfte und ihr Körper unter einem Orgasmus erbebte. Noch zwei, drei Mal stieß er zu, dann sackte er über ihr zusammen.

Wenig später zündete sich Lassiter am offenen Fenster einen Zigarillo an. Die kühle Nachtluft streifte seinen nackten Oberkörper und er streckte sich wohlig. Ein breiter hölzerner Balkon verbarg das Bordellzimmer vor neugierigen Blicken.

Sandy hob die Seidenfetzen vom Boden auf. »Lassiter, Lassiter …«, sagte sie tadelnd und kam zu ihm, stellte sich vor ihn hin und hielt die Hand mit der zerrissenen Bluse aus dem Fenster. »Was machst du nur mit mir?«, fragte sie mit ihrer tiefen Stimme und ließ die Seidenfetzen los. Die Bluse segelte über die Mainstreet davon.

Sandy nahm Lassiter den Zigarillo ab und sog daran. »Bist du etwa schon fertig?«

»Nicht, wenn du es nicht bist.«

»Noch lange nicht, Süßer.«

Lassiters Blick ließ streifte über ihren schmalen Körper. An ihren großen Brüsten konnte er sich gar nicht sattsehen.

Sandy sah an Lassiter hinab und lachte ihr leises, heiseres Lachen. »Du kommst ja schon wieder in Fahrt!« Sie klemmte den Zigarillo zwischen ihre vollen Lippen und schwang ihren nackten Hintern auf das breite Fensterbrett, hielt sich rechts und links am Rahmen fest und beugte den Oberkörper leicht zurück. »Komm, nimm mich«, raunte sie und öffnete langsam die Schenkel.

***

Breitbeinig stand Fürst Sorokin an Deck des Windjammers. Mit grimmigem Blick und vor der Brust verschränkten Armen schaute er auf die Silhouette von New York City. Es war ein diesiger Sommermorgen und aus dem Nebel ragte Lady Liberty auf. Sie hielt ihm ihre Fackel entgegen, um ihn zu grüßen, aber das war vergebliche Liebesmüh. Fürst Iwan Sorokin der Dritte, Vertrauter und Gesandter von Zar Alexander, würde sich hier niemals wohlfühlen und, das wusste er, kein Amerikaner würde ihn wirklich willkommen heißen.

Sorokin verzog verächtlich das Gesicht. Eine riesige Statue für einen so lächerlichen Wert. Liberty, Freiheit. Davon hielt er nichts. Ein Volk, das seine Führer selbst wählte, musste unweigerlich die falsche Entscheidung treffen. Der Pöbel hatte keine Ahnung.

Der Wind fegte heftig über das Meer und blähte die Segel.

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