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Lassiter - Folge 2087

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Im Schatten der Goldadler
  4. Vorschau

Im Schatten der Goldadler

»Verdammte Aasgeier!« Angewidert sah Lou Prescout zu den beiden Schatten auf, die hoch über ihm am blauen Himmel kreisten. »Macht euch bloß keine Hoffnungen! Der Tag, an dem meine Knochen in der Sonne bleichen, liegt noch in weiter Ferne.«

Angesichts der Gluthölle, durch die er marschierte, fiel ihm das Sprechen schwer. Die Satteltaschen über seiner linken Schulter drückten tief ins Fleisch, seine Waden schmerzten bei jedem Schritt. Erschöpft trank er einen lauwarmen Schluck aus der Feldflasche. Gerade so viel, dass ihm die Zunge nicht mehr am Gaumen klebte. Lou Prescout war fix und fertig, nicht nur körperlich. Wahrscheinlich war das der Grund, wieso er nicht bemerkte, dass die dunklen Schatten am Himmel keine Geier waren, sondern einer weitaus mächtigeren Art angehörten …

Wohl schon zum hundertsten Mal an diesem Tage verwünschte Prescout sein mangelndes Glück. Als er dann auch noch die kleine Staubwolke am Horizont entdeckte, genau dort, wo er erst vor einer Stunde entlang gestolpert war, kamen ihm so lästerliche Flüche über die Lippen, dass sie selbst einem abgebrühten Fuhrmann die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätten.

Verdammt, jetzt war er endgültig erledigt!

In dieser roten Steinödnis war ein zu Fuß marschierender Mann jedem berittenen Verfolger hilflos ausgeliefert. Hier gab es weder Baum noch Strauch, die auch nur den Hauch eines Verstecks boten. Nur nackten Fels und jede Menge Staub, der in der Kehle kratzte.

Prescout war den Tränen nahe. Warum hatte sich sein elender Falbe bloß den linken Vorderlauf brechen müssen?

Warum nur? Warum?

Aber jammern half ihm jetzt auch nicht weiter. Er musste sich etwas überlegen, und zwar schnell. Noch während er sich das Hirn zermarterte, drang leises Rauschen an sein Ohr. Es dauerte einige Sekunden, bis er begriff, was er da hörte, aber dann ging ein Ruck durch seinen ausgemergelten Körper. Von neuem Mut durchströmt, eilte er in Richtung Westen. Und tatsächlich, nach knapp zweihundert Schritten bemerkte er zum ersten Mal, dass das Gelände abrupt vor ihm abfiel.

Gleich darauf wurde ein Felseinschnitt sichtbar. Am Grunde dieser Schlucht schlängelte sich ein breiter Fluss entlang. Der Stoney River! Allein der Anblick der kalt dahinrauschenden Fluten weckte Prescouts Lebensgeister. Dort unten konnte er wenigstens seinen Durst löschen und seine von der Sonne verbrannte Haut kühlen. Vielleicht gelang es ihm dort sogar, seine Spur zu verwischen, oder mit Hilfe der reißenden Strömung seinen Häschern zu entkommen …

Von neuer Zuversicht erfüllt, hielt er nach Treibholz Ausschau, am besten in einer solchen Größe, dass sich ein Mann daran festklammern konnte. Eine leise Stimme in seinem Hinterkopf warnte ihn zwar davon, dass das unrealistische Hirngespinste waren, aber es gehörte nun einmal zum Wesen des Menschen, in aussichtslosen Situationen nach jedem sich bietenden Strohhalm zu greifen. Ohne diesen unerschütterlichen Glauben daran, es irgendwie zu schaffen, wäre der Westen niemals besiedelt worden! So dachte Lou Prescout, obwohl er selbst alles andere als ein Siedler, Farmer oder Rancher war.

Genau genommen stammte er aus Virginia und verfluchte den Tag, an dem er sich hatte überreden lassen, nach Texas zu reisen. Er hatte der guten Bezahlung nicht widerstehen können, ebenso wenig wie den Goldmünzen, die jetzt in seinen Satteltaschen klimperten. Genau deshalb befand er sich nun auf der Flucht.

Gehetzt ließ er seinen Blick über die steil abfallenden Felsen gleiten, die ihn von dem zweihundert Yards tiefer liegenden Fluss trennten. Wenn Prescout eine Stelle fand, an der er hinabklettern konnte, gab es vielleicht noch eine Rettung für ihn. Bei dem Versuch diese Hänge zu bezwingen, musste sich jedes Pferd die Beine brechen, das stand für ihn fest.

Sehnsuchtsvoll starrte er auf das gegenüberliegende Ufer. Dort stiegen die Felsen terrassenförmig an, sodass ein Mann problemlos bis ans Wasser vordringen konnte. Er befand sich aber auf der Ostseite des Stoney Rivers, an der direkt unterhalb der Abbruchkante nicht der kleinste Halt für eine Menschenhand existierte. Erst nach dreißig bis vierzig Yards sprangen sanfter abfallende Formationen aus dem Gestein hervor.

Prescout zog die Unterlippe zwischen die Zähne, während er darüber grübelte, in welcher Richtung wohl der nächste sichere Pfad zu finden war. Da er beim besten Willen keinen Vorteil für eine Seite erkennen konnte, entschied er, wenigstens den Abstand zwischen sich und seine Verfolger zu vergrößern.

Was ihm blühte, wenn er Captain Bronco und seinen Männern in die Hände fiel, malte sich Prescout lieber nicht aus. Diesen Kerlen würde es nicht genügen, ihn für seinen Diebstahl niederzuschießen. No, Sir. Die Grey Sons of the South würden in ihm einen Verräter an der Sache des Südens sehen, der es nicht wert war, vor einem Erschießungskommando zu stehen.

Plötzlich fühlte sich Prescouts Kehle an wie zugeschnürt. Allein der Gedanke, mit einem Strick um den Hals auf einem Fass zu stehen, ließ ihn trotz der sengenden Sonne frösteln. Wen man auf diese Weise hängte, starb nicht durch einen sauberen Genickbruch, sondern wurde quälend langsam stranguliert. Einen schlimmeren Tod konnte sich Prescout gar nicht vorstellen.

Nervös sah sich der Mann aus Virginia zu der Staubfahne um, die immer höher anwuchs. Seine Hand wanderte unbewusst zu dem alten Navy Colt an seiner Hüfte. Die Berührung der Waffe flößte ihm ein wenig Mut ein, obwohl er ein viel zu schlechter Schütze war, als dass sie ihm wirklich etwas genützt hätte. Nein, in einem Feuergefecht konnte er nur unterliegen, vor allem, wenn es gegen eine Übermacht wie die gerade anrückende ging.

Wenn er überleben wollte, musste er laufen, solange ihn seine Beine noch trugen. Nur so wahrte er die Chance auf ein Wiedersehen mit seiner Tochter Cindy, für die er die Reise nach Texas auf sich genommen hatte, und für die er sogar zum Dieb geworden war. Wild entschlossen machte sich Prescout auf den Weg. Sein Ostküsten-Hut mit der schmalen Krempe bot nur wenig Schutz vor der blendenden Sonne, deshalb presste er die Hand an die Stirn, um seine Augen zu beschatten.

Leider hatte er versäumt, das Lasso vom Sattel mitzunehmen. Das hätte ihm jetzt gute Dienste leisten können. Immer wieder an den Rand der Schlucht tretend, stellte er fest, dass es so keinen Zweck hatte, sich bereits in den Abgrund herab zu wagen. Einmal, als er dabei ein wenig loses Geröll über die Kante trat, klang unter ihm leises Fiepen auf. Anfangs nahm er an, seine überreizten Sinne spielten ihm nur einen Streich, aber so oft er auch den Kopf schüttelte, die hohen Töne wollten einfach nicht verstummten. Neugierig lehnte er sich so weit wie möglich über den gähnenden Abgrund hinaus, bis er eine Handbreit ineinander verflochtenen Reisigs entdeckte, das unter einem Felsüberhang hervorlugte.

Offensichtlich der Rand eines großen Vogelnestes, in dem die Jungtiere durch das herabfallende Gestein aufgeschreckt worden waren. Sie selbst, und der einsame Vorsprung, auf dem ihr Nest ruhte, waren nicht zu sehen. Aber Prescout war nun ganz sicher, dass es sich bei den hohen Piepstönen um Vogelgeschrei handelte.

Ihr habt’s gut!, dachte er verbittert. Ihr hockt schön in Sicherheit, während ich mich weiter wie auf dem Präsentierteller bewege.

Seine Füße waren längst wund gelaufen, trotzdem zwang er sich, immer weiter zu marschieren. Ein Stück vor ihm ragte ein schmal zulaufendes Felsbrett in die Schlucht hinein. Dahinter mochten die ersehnten Abbruchkanten lauern, die genügend Halt zum Klettern boten. Aus einigen Felsspalten wucherten Sträucher und sonstiges Gestrüpp hervor, aber die Trockenheit der vergangenen Jahre hatte dem größten Teil der hiesigen Vegetation den Garaus gemacht.

Unterhalb des anvisierten Vorsprungs ragte ein trockener Stumpf hervor, an dem sich Prescout vielleicht auf das ein wenig tiefer verlaufende Felsband schwingen konnte. Das fachte seine Hoffnung zusätzlich an. Noch ehe er die bewusste Stelle erreichte, tauchte hinter der am nördlichsten gelegenen Flussbiegung etwas Großes, Dunkles auf, das auf den reißenden Fluten zu tanzen schien. Diesmal glaubte Prescout keine Sekunde lang an eine Sinnestäuschung, sondern schöpfte umgehend Hoffnung. Und tatsächlich – schon kurze Zeit später nahm der verschwommene Fleck die Form eines bemannten Floßes an.

Prescouts Herz setzte vor Freude glatt einen Schlag aus.

So viel Glück musste ein Mensch erst einmal haben!

Das waren Holzfäller aus dem bewaldeten Hochgebirge, die einmal pro Woche ihre kostbare Fracht ins Sägewerk nach Westport schafften. Gelangte Lou bis zu dieser Stadt, war er so gut wie gerettet. Dort gab es eine Bahnlinie, über die er sich in den Osten absetzen konnte. Erleichtert trat er einige Schritte zurück und ließ die schweren Satteltaschen von der Schulter rutschen. Dann streckte er beide Arme in die Höhe.

»Anhalten!«, schrie er dabei. »Nehmt mich mit! Ich habe mein Pferd verloren!«

Seine Stimme hallte als Echo von den Felsen wider, ohne bis zu den Flößern vorzudringen. Anstatt ans Ufer zu lenken, winkten die Kerle vergnügt zu ihm herauf. Prescout spürte, wie ihm das Blut ins Gesicht stieg. Ja, glaubten diese Idioten etwa, er wedelte aus Langeweile mit den Armen herum?

»Ihr Hornochsen!« Erbost zog er den alten Navy Colt aus dem Leder.

Prescout wollte schießen, auch auf die Gefahr hin, dass er damit seine Position an die Verfolger verriet. Die Flößer mussten kapieren, dass er in einer Zwangslage steckte, bevor sie zu weit vorüber waren.

Zweimal feuerte Prescout in die Luft, das verschaffte ihm die notwendige Aufmerksamkeit. Von dichten Pulverschwaden umgeben, rührte er mit seinem rechten Arm in der Luft herum, um anzudeuten, dass das Floß am Ufer anlegen sollte.

Endlich begriffen die auf den eingebundenen Stämmen fahrenden Männer, was er von ihnen wollte. Erregt redeten sie aufeinander ein. Was sie dabei sprachen, war nicht zu verstehen, aber ihren wilden Gesten nach zu urteilen, gerieten sie regelrecht in Streit darüber, wie sie sich Prescout gegenüber verhalten sollten. Der Mann am Ruder, der offensichtlich das Sagen hatte, weigerte sich vehement, die Flussmitte zu verlassen.

Prescout steckte seinen Colt rasch wieder ein, um nicht bedrohlicher als nötig zu wirken. Zu spät, das schnell dahin schießende Floß war schon an ihm vorüber. Kurz darauf langte es bei einigen Stromschnellen an, die die Fahrt des schwer zu beherrschenden Gefährts zusätzlich beschleunigten.

Von weißer Gischt umspülte Felsen ragten überall aus dem Wasser hervor. Von da an war es zu spät, noch in seichtere Gefilde abzudriften. Die Gefahr, an einem der scharfkantigen Hindernisse zu zerschellen, war einfach zu groß. Genau das hatte der erfahrene Flößer vorausgesehen, trotzdem heulte Prescout vor Wut laut auf.

»Ihr Schweine!«, stieß er immer wieder hervor. »Ihr überlasst mich dem sicheren Tod!«

Natürlich ahnten die Männer auf dem Fluss nicht, wie sehr ihm die Zeit unter den Nägeln brannte. Trotzdem gestikulierte einer von ihnen wild mit den Händen herum und deutete dabei immer wieder in die Richtung, aus der das Floß gekommen war. Was er dabei rief, blieb unverständlich. Aufgrund der großen Entfernung und des lauten Wasserrauschens drangen nicht einmal ein paar Wortfetzen zu Prescout empor. Der Mann aus Virginia bewegte sich allmählich am Rande der Hysterie, deshalb dauerte es einige Zeit, bis er begriff, was der andere ihm mitteilen wollte.

Die Besatzung dort unten war nicht alleine unterwegs! Da kam noch ein weiteres Floß! Mindestens eins, vielleicht sogar noch mehrere!

Am liebsten hätte Prescout vor Freude ein kleines Tänzchen aufgeführt, aber das schien angesichts der brüchig wirkenden Felskante nicht ratsam zu sein. Darum begnügte er sich damit, mit einem heftigen Nicken anzudeuten, dass er verstanden hatte.

Auf dem Stoney River nahm man das kaum noch wahr, weil sich die Flößer längst darauf konzentrieren mussten, sicher durch die gefährlichen Stromschnellen zu manövrieren.

Nervös sah Prescout flussaufwärts, wo der ruhigere Teil des Flusses hinter einer hohen Felswand hervortrat. Niemand vermochte zu sagen, wann hinter der Biegung die nächsten zusammengebundenen Stämme auftauchen würden, und ob es nicht vielleicht die Letzten für diesen Tag wären.

Von nun an durfte er keine Zeit mehr verlieren! Beim nächsten Floß musste er bereits unten am Ufer warten, um auf jeden Fall mitgenommen zu werden. Oder ihm würde erneut das Nachsehen bleiben.

Prescout fehlte von nun an die Zeit, weiter nach einem sicheren Pfad zu suchen. Er musste hier und jetzt in die Tiefe steigen. Vorne, bei dem Vorsprung, schien es auch eine Gelegenheit dafür zu geben.

Unterhalb des abgestorbenen Baums verlief ein schmales Felsband. Es führte bis zu einer in den Hang gewaschenen Rinne, die ausreichend Platz für einen ausgewachsenen Mann bot. Wenn er es bis dorthin schaffte, vermochte er in dem abfallenden Spalt wie in einem Kamin nach unten zu klettern.

Ja, so musste es gehen.

Von frischem Mut erfüllt, nahm er seine schweren Satteltaschen auf. Das Gewicht der Double Eagles wog so schwer, dass er beinahe in die Knie ging. Prescout begann wieder zu schwitzen. Seine Kehle dörrte auf dem kurzen Weg zum Vorsprung regelrecht aus, doch er wollte keine Zeit für einen weiteren Schluck aus der Feldflasche verschwenden.

Auf allen Vieren kroch er über den links und rechts abfallenden Vorsprung hinweg, bis er das weiß verdorrte Holz erreichte. Der dünne Stamm knackte verdächtig, als er daran zog, doch das Wurzelgeflecht klemmte immer noch fest in dem Spalt, dem er entwachsen war.

Prescouts Herz pochte wie wild in seiner Brust, als er sich seitlich über den Felsen schob. Das Gestein war an dieser Stelle stärker verwittert, als es von oben aus den Anschein gehabt hatte. Zu Prescouts Entsetzen geriet einiges an Geröll in Bewegung. Staub wallte auf, als es in die Tiefe rutschte. Laut klackend rollten kleinere und größere Steine über das Felsband hinweg und schlugen auf ihrem Weg in den Abgrund mehrmals am Steilhang auf.

Ohne den festen Halt des Strauches hätte Prescout wohl das gleiche Schicksal ereilt, als er schlagartig über die Kante hinweg glitt und mit den Füßen voran herumschleuderte. Der Stoff seiner Hose riss an mehreren Stellen ein, als er über scharfe Kanten hinweg schrammte. Er schrie auf vor Schmerz – und war noch in der gleichen Sekunde unendlich erleichtert, wieder festen Boden unter den Stiefelsohlen zu spüren.

Bis der harte Ruck an seiner Schulter erfolgte.

Das Gewicht der umherwirbelnden Satteltaschen zerrte ihn nach hinten. Nur das knackende Holz, das er mit seiner Rechten umkrampfte, verhinderte, dass er rücklings überkippte.

Keuchend presste er sich an fest an das vor ihm aufragende Gestein und harrte aus, bis der aufwallende Staub fortgeweht war. Seine Augen brannten, und die Lungen fühlten sich an, als hätte er heiße Asche eingeatmet. Dort, wo seine Beine blutig geschlagen waren, klaffte das Flanell seiner Hose auseinander.

Hustend tastete er sich auf dem Felsband voran, bis er an der Hangrinne anlangte. Von hier aus war das unter dem Überhang liegende Nest zu sehen, aus dem drei junge Adler mit weit aufgerissenen Mäulern hervorschauten. Bei seinem Anblick protestierten die Jungtiere noch lauter als zuvor. Ob sie so laut schrien, weil sie Futter erwarteten, oder weil sie sich vor ihm ängstigten, ließ sich nicht erkennen.

Prescout waren die Belange der Tiere auch herzlich egal. Er wollte einfach nur so schnell wie möglich zum Stoney River hinab steigen. Bei seinem Versuch, sich in die drei Yards breite Rinne zu zwängen, brachte ihn das Gewicht der schweren Beute erneut aus dem Gleichgewicht. Rasch krallte er sich in die den nackten Fels, um einen Absturz zu vermeiden. Das kostete ihn zwei Fingernägel und weitere Hautfetzen.

Wellen der Übelkeit stiegen in Prescout auf.

Auch ohne die schweren Satteltaschen war es mehr als fraglich, ob er den Abstieg schaffte. Mit diesem einseitigen Ballast war er vollkommen unmöglich. Und überhaupt – was war, wenn auf dem rettenden Floß herauskam, was er da bei sich trug?

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