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Lassiter - Folge 2086

Eine Squaw wie Dynamit

Am liebsten hätte Hinto den Mann tot gesehen.

Schon bei ihrer ersten Begegnung hatte er eine tiefe Abneigung gegen diesen weißen Eindringling verspürt. Der Mann, den sie Lassiter nannten, war aufgetaucht wie vom Himmel gefallen. Niemand hatte ihn gerufen. Er mischte sich in alles ein – und jetzt machte er Magena schöne Augen.

Der junge Navajo-Krieger lehnte am Totempfahl neben seiner Lehmhütte und bemühte sich um eine ausdruckslose Miene. Lassiter stand mit Cheveyo, dem Häuptling, und dessen ältester Tochter vor der Baracke, in dem das Büro des Indianeragenten untergebracht war. Wie Magena diesen Fremdling anhimmelte! Hinto war, als hätte man ihm ein Messer ins Herz gestoßen. Magena gehört mir, dachte er, und wer es wagt, einen Keil zwischen uns zu treiben, wird es bitter bereuen!

Lassiter bedauerte es, dass seine Mission in der Navajo Indian Reservation beendet war.

Er hatte Chuck Bryceman, den Chef der Indianeragentur, des Diebstahls und der Urkundenfälschung überführt. Vor gut einer Stunde war der geldgierige Beamte von den Männern des US Marshals fortgebracht worden. Bryceman hatte versucht, gestern Nacht aus dem Reservat zu entkommen. Doch nach kurzer Verfolgungsjagd hatte Lassiter den Übeltäter unweit der Thunderbird Mesa gestellt. Der Schurke hatte eine Kassette mit dreitausend Dollar bei sich. Geld aus dem Verkauf der Lebensmittel, die eigentlich für die Navajos im Reservat bestimmt waren. Lassiter hatte den geldgierigen Beamten nach Mexican Hat gebracht und die zuständige Behörde informiert.

»Die Navajos sind Ihnen zu großem Dank verpflichtet«, sagte der Häuptling würdevoll. »Ohne Sie, Mr. Lassiter, würde dieser verruchte Bryceman weiterhin sein Unwesen treiben und das Volk der Navajos müsste Hunger leiden. Mögen die Geister Sie auf Ihren Wegen beschützen.«

Lassiter rieb verlegen seine Wange, während der grauhaarige Stammesälteste auf schweren Beinen zu seiner Unterkunft schritt. »Ein weiser Mann, dein Vater«, sagte er zu Magena.

Die junge Squaw war eine der hübschesten Indianerinnen, der Lassiter je begegnet war. Bei jedem Schönheitswettbewerb hätte sie ihre Konkurrentinnen weit hinter sich gelassen. Selbst in ihrer nahezu schmucklosen Tunika aus ungegerbtem Leder war sie ein Hingucker ohnegleichen.

»Ich hoffe, du bleibst noch einige Tage unser Gast«, sagte sie und lächelte. »Es würde uns freuen, wenn wir dich ein wenig verwöhnen könnten.«

Lassiter tat, als müsse er sich ihre Worte erst durch den Kopf gehen lassen. Dabei stand seine Entscheidung im gleichen Moment fest, als Magena das Angebot ausgesprochen hatte. Die Aussicht, einige Tage und Nächte in der Nähe der attraktiven Squaw zu verbringen, übte einen unwiderstehlichen Reiz auf ihn aus.

Das Gute war: Im Moment konnte er über seine Zeit frei verfügen. Den Auftrag der Brigade Sieben hatte er erfüllt. Also konnte er nun zum vergnüglichen Teil seines Aufenthalts im Indianerdorf übergehen, ohne dass ihn das Gewissen zwickte.

»Nun ja, warum sollte ich nicht ein paar Tage hierbleiben?« Er ließ seine Augen über die bizarr geformten Felstürme schweifen. »Immerhin kommt man nicht alle Tage in eine landschaftlich so reizvolle Gegend. Hm, weißt du was, Magena? – Ich nehme das Angebot an!«

Der junge Krieger, der sie die ganze Zeit verstohlen beobachtet hatte, stieß einen gurgelnden Laut aus. Mit einem Ruck löste er sich von dem Pfahl und stapfte auf sie zu.

Einen Schritt vor der Squaw blieb er stehen. Er funkelte Lassiter grimmig an, dann packte er blitzschnell Magenas Hand. »Du kommst mit mir!«, keuchte er.

Aber Magena war nicht die Frau, die sich von dem besitzergreifenden Verhalten des Jünglings beeindrucken ließ. Mit der Linken versetzte sie dem Hitzkopf einen Stoß vor die Brust.

Er taumelte zurück, und mit unwiderstehlicher Gewalt riss sie sich von ihm los. »Geh, Hinto!«, rief sie. »Geh weg! Ich bin nicht dein Eigentum!«

Der Jüngling zitterte vor Wut. Sein Gesicht glühte, als hätte er stundenlang in der prallen Sonne gelegen.

Lassiter fragte sich, ob es ratsam war, schlichtend einzugreifen, verzichtete dann aber darauf. Wenn er sich jetzt eingemischt hätte, wäre Hintos Niederlage wohl komplett gewesen. Der junge Hitzkopf hätte sein Gesicht verloren und wäre zum Gespött des ganzen Dorfes geworden.

Lassiter gab sich unbeteiligt. Wie es aussah, wurde die Squaw auch ganz allein mit ihm fertig.

Magenas Augen sprühten Funken. »Lass mich endlich in Ruhe, Hinto! Aus uns beiden wird nie ein Paar. Das habe ich dir schon so oft gesagt. Warum begreifst du das nicht?«

Bevor Hinto sich trollte, bedachte er den Mann von der Brigade Sieben mit einem vernichtenden Blick. Lassiter war auf der Hut. Er wusste nicht erst seit gestern, dass eifersüchtige Jungkrieger zu den haarsträubendsten Handlungen fähig waren, um das Ziel ihrer Wünsche zu erreichen. Nicht selten kam es dabei zu Verzweiflungstaten mit tragischem Ausgang.

Lassiter beschloss, dem Burschen künftig aus dem Wege zu gehen, um ihn nicht bewusst in die Enge zu treiben. Schließlich wollte er die nächsten Tage bei den Navajos in Ruhe und Frieden verleben.

»Der junge Mann ist in dich verliebt, Magena«, sagte er ruhig. »Seine Gefühle sind stark und machen ihn blind.«

»Und wenn schon!« Magena richtete ihr Stirnband. »Hinto muss lernen, dass man im Leben nicht alles bekommt, nur weil man sich danach sehnt.«

Lassiter nickte. Das Mädchen war nicht nur vordergründig sexy, sondern auch klug und energisch. Eine fabelhafte Mischung, ganz nach seinem Geschmack. Im Grunde seiner Seele hoffte er, dass er bei ihr mehr Anklang fand als ihr verschmähter Verehrer. Je länger er mit Magena zusammen war, desto heftiger wurde sein Verlangen, sie in die Arme zu nehmen und zu küssen.

Bisher hatte er seine Gefühle in Zaum gehalten. Sobald er jedoch den Eindruck gewann, dass auch Magena ihm zugetan war, könnte er wohl für nichts mehr garantieren.

Er wies auf den Sonnenuntergang am westlichen Horizont. »Ich hätte Lust auf einen kleinen Ausritt. Direkt der Sonne entgegen. Was hältst du davon, Magena?«

»Der Sonne entgegen«, echote sie. »Klingt vielversprechend.« Sie hielt kurz inne. »Die Dämmerung in Arizona ist nur kurz. Es bringt Unglück, nachts zu reiten.«

»Als ich hinter Bryceman herjagte, kam ich an einem Creek vorbei, unterhalb der Mesa. Daneben liegt eine große Wiese, von Feldblumen bedeckt.«

»Ich kenne die Wiese, man nennt sie Flowerfield.«

Lassiter drängte zur Eile. »Gut, dann lass uns aufbrechen, am besten sofort.«

In Magenas Gesicht regte sich kein Muskel.

»Vor Einbruch der Dunkelheit sind wir bestimmt zurück«, legte er nach.

Sie blinzelte gegen die tief stehende Sonne. »Mein Vater mag es nicht, wenn eine seiner Töchter sich im Dunkeln so weit vom Lager entfernt. Er wird enttäuscht sein, wenn er erfährt, dass ich gegen seine Wünsche gehandelt habe.«

Lassiter hob abwehrend die Hände. »Ich will dir auf keinen Fall Unannehmlichkeiten bereiten. Kein Problem, dann reite ich eben allein.«

Damit rückte er seinen Stetson zurecht und wandte sich der Baracke zu. Im rückwärtigen Anbau befand sich der Pferdestall. Hier hatte er seinen Schimmel untergebracht.

Auf halbem Wege hörte er Magenas Stimme: »Warte, Lassiter! Ich komme mit!«

Er wandte sich um.

»Ein Gast unseres Volkes sollte nicht allein durch die Gegend irren«, erklärte die Squaw mit fester Stimme. »Ich hole mein Pony. Wir treffen uns an der Felsnadel am Stone Butte.«

Lassiter ging in den Stall und sattelte seinen Schimmel

Als er am Stone Butte ankam, war Magena schon da.

***

Brad Merrick war angefressen. Sogar Betsy, seine Lieblingshure, schaffte es nicht, ihn aus seinen trüben Gedanken zu reißen.

Merrick musste immerzu an den Agenten Chuck Bryceman denken. Dieser unvorsichtige Blödmann hatte sich schnappen lassen und war in den Knast gewandert. Damit war Merricks größter Lieferant ausgefallen. Wo sollte er jetzt so fix eine neue Ladung billige Lebensmittel hernehmen, wie er sie dem Küchenmeister der Schwellenleger-Brigade versprochen hatte?

Es war zum Haareraufen!

»Wenn du magst, ziehe ich meinen Schlüpfer aus«, bot Betsy an.

»Was?« Er hatte nur mit halbem Ohr zugehört und hob fragend die Brauen. »Was hast du gesagt?«

»Meinen Schlüpfer.« Betsy lispelte ein bisschen. »Ich kann ihn ausziehen, wenn es dich scharfmacht.«

Sie saßen im hintersten Winkel von Eli’s Saloon. An der Theke standen zwei Satteltramps aus Colorado und unterhielten sich mit dem Wirt über die Vorzüge von reichen Witwen. An der Tür, neben dem Spucknapf, lag eine fette Katze und döste vor dem Kadaver einer halb gefressenen Maus. Draußen wurde es allmählich dunkel.

Merrick blickte die Frau mit dem künstlich erblondeten Haar prüfend an. Betsy hatte den Stuhl zurückgerückt und machte Anstalten, ihren Rock zu heben.

»Lass es!«, grunzte er. »Bin heute nicht in Stimmung. Merkst du das nicht, du dumme Kuh?«

Betsy wippte kokett mit ihren Wonneproppen. »Ich weiß ein Mittel, dass dir garantiert auf die Sprünge hilft. Mach die Augen zu und zähle bis drei, Tiger.« Sie beugte sich zu ihm und berührte seine Gürtelschnalle. Dabei quoll ihr hochgeschnallter Busen aus dem Ausschnitt wie überkochende Milch auf dem Herd.

Merrick stieß ihre Hand zur Seite. Das Luder bekam es glattweg fertig und besorgte es ihm vor der versammelten Mannschaft. »Sitzt du auf deinen Ohren, oder was?« Er starrte sie an. »Hab ›nein‹ gesagt, verdammt nochmal!«

Betsy schmollte. Einen Moment lang dachte sie sichtlich angestrengt nach. Dann stand sie abrupt auf. Sie strich ihr Kleid glatt und langte nach ihrem Pompadour, der über der Stuhllehne hing.

»Okay, wie du willst, Brad. Aber glaube ja nicht, dass du den halben Dollar zurückkriegst, den du mir bezahlt hast. Hab ihn mir ehrlich verdient. Ich kann nichts dafür, dass du – unpässlich bist. So long, Tigerman

Damit wandte sie sich dem Ausgang zu.

Merrick machte keine Anstalten, seine Gespielin aufzuhalten. All seine Gedanken kreisten schon wieder um den aufgeflogenen Chef des Büros für Indianerangelegenheiten. Hoffentlich hielt der Hurensohn seine Klappe und schwärzte nicht auch die übrigen Geschäftspartner an.

Merricks Sorge wuchs. Manchmal kam es vor, dass ein volles Geständnis sich strafmildernd auswirkte. Chuck Bryceman war nicht gerade ein Muster von einem loyalen Menschen, sondern eher ein mieser, ausgebuffter Saukerl, der seine eigene Mutter ans Messer geliefert hätte, wegen eines schnöden Vorteils willen.

Trübe Aussichten! Merrick glotzte auf sein leeres Schnapsglas und mahlte mit den Zähnen.

Das schmerzvolle Miauen der Katze riss ihn aus seinen albtraumhaften Tagträumen.

Er hob den Kopf.

Ein junger Indianer hatte den Saloon betreten. Offenbar hatte er die Katze nicht gesehen und war ihr auf den Schwanz getreten. Die Männer am Tresen bogen sich vor Lachen, während das geschundene Tier hinaus auf die Straße rannte.

Merrick machte die Augen schmal, als er den Neuankömmling erkannte. Hinto, ein Navajobengel aus dem Reservat. Der Bursche stand auf Merricks Gehaltsliste. Bei so manch illegaler Nacht- und Nebelaktion im Indsmendorf hatte er als Kundschafter gute Dienste geleistet.

Der Navajo steuerte auf Merricks Tisch zu. Die beiden Tramps bedachten ihn mit unflätigen Sprüchen.

Der Rote überhörte den Spott. Er setzte sich auf den Stuhl, der noch warm von Betsys Hintern war.

»Was hast du hier zu suchen?«, knurrte Merrick. »Wir hatten ausgemacht, dass du dich nicht hier schießen lässt. Schon vergessen?«

»Nein, ich …«

Merrick packte ihn an der Hemdbrust. »Ich hasse es, wenn man meine Befehle missachtet! Ich hoffe, du hast einen triftigen Grund, dass du hier bist!«

»Yeah, hab ich.« Hinto sah sich lauernd um. Dann beugte er sich über den Tisch. »Der Mann, der Bryceman geschnappt hat, bleibt noch für ein paar Tage im Dorf. Er ist gefährlich, sehr gefährlich.«

Merrick fluchte. Das war wahrlich keine gute Neuigkeit, ganz im Gegenteil. Dieser Spürhund von außerhalb hatte solange im Navajodorf herumgeschnüffelt, bis er Bryceman am Kanthaken hatte.

»Weißt du, was er vorhat?«, raunte er.

»Er scharwenzelt um Magena herum«, stieß Hinto hervor. »Aber das ist nur Tarnung. Er will Brycemans Verbündete finden. Da bin ich mir sicher. Deswegen bin ich gekommen. Ich wollte dich warnen, Brad.«

Merrick ließ ihn los. »Nun gut, unter diesen Umständen sei dir verziehen. Jetzt weiß ich Bescheid.«

Hinto schielte nach der Schnapsflasche auf dem Tisch.

»Gieß dir einen ein, muchacho«, sagte Merrick. »Und wenn du schon dabei bist, kannst du mir auch gleich noch einen geben.«

Schnaps plätscherte in die Gläser.

Bevor Merrick sein Glas angesetzt hatte, hatte Hinto seinen Brandy schon hinter die Binde gegossen.

»Wir müssen Lassiter loswerden«, sinnierte Merrick. »So schnell wie möglich. Sonst findet er tatsächlich noch heraus, wer bei den Coups alles mit von der Partie war. Hat der Kerl schon einen Verdacht?«

»Nicht, dass ich wüsste. Cheveyos Älteste hat ihm den Kopf verdreht. Bisher hat er nur Augen für sie.«

»Das ist gut.«

»Gut?« Hinto knurrte wie ein hungriger Wolf. »Magena gehört zu mir. Ich werde sie heiraten, und wenn der Kerl sich auf den Kopf stellt.«

Merrick betrachtete seinen Komplizen nachdenklich.

Bis zu diesem Zeitpunkt war auf Hinto immer Verlass gewesen. Ohne Widerspruch hatte er jede Anweisung befolgt. Ohne ihn wäre es ganz schwer geworden, die Waren aus dem Lagerhaus zu stibitzen, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Den Mund halten konnte Hinto auch. Wäre Chuck Bryceman aus dem gleichen Holz geschnitzt, bräuchte man sich keine Gedanken machen, dass er aus der Schule plauderte.

»Nimm dir noch einen Schnaps«, sagte Merrick.

Hinto griff zu. Nachdem er getrunken hatte, knallte er sein Glas hart auf den Tisch. Die Tramps an der Theke wendeten die Köpfe und glotzten herüber. Merrick fiel ein, dass Eingeborene nur einen Fingerhut Schnaps vertrugen. Er nahm die Flasche vom Tisch und stellte sie auf den Boden.

»Das reicht für heute«, mahnte er.

In den dunklen Augen des Indianers irrlichterten Funken.

Eine Zeitlang saßen sie wortlos da. Hinto guckte Löcher in die Luft. Merrick grübelte über Lassiter nach. Dieser Störenfried lag ihm wie ein Stein im Magen. Der Mann musste verjagt werden, um jeden Preis. Einen Schnüffler im Umfeld war das Letzte, was Merrick für seine Geschäfte im Territorium nötig hatte.

Natürlich würde Lassiter nicht freiwillig das Feld räumen. Kerle wie er waren wie Zecken, die erst verschwanden, wenn man ihnen Feuer unter dem Hintern machte.

Merrick beschloss, so ein Feuer zu entfachen.

Er sah seinen Kumpan an. »Hör mal, muchacho«, sagte er. »Ich denke, wir müssen etwas unternehmen, und zwar schnellstens. Dieser Schnüffler muss raus aus dem Reservat.«

»O ja, das muss er.«

»Ich hab da so eine Vorstellung, wie wir es machen könnten. Du hilfst mir doch, nicht wahr?«

Hinto nickte beifällig. »Ich tu alles, was du sagst, Brad. Hauptsache, Lassiter verschwindet.«

Merrick senkte den Blick. Er fragte sich, wie weit er den naiven Navajo in seine Pläne einweihen sollte. Sollte er Hinto auf die Nase binden, dass er vorhatte, Lassiter ein für allemal aus dem Weg zu schaffen? Das beste Mittel war da ein Stück Blei, abgefeuert aus nächster Distanz. Damit war Ruhe im Schiff, unwiderruflich. Aber womöglich hatte Hinto Skrupel und stieg aus, sobald er von dem Mordplan hörte. Dann hätte er, Merrick, seinen wichtigsten Verbindungsmann im Reservat verloren.

Das Risiko wollte er nicht eingehen.

So entschied er, Hinto nur teilweise in seinen Mordplan einzuweihen. »Pass auf, mein Junge«, sagte er gepresst, »das, was ich dir jetzt anvertraue, muss unter uns bleiben, hörst du? Und wenn die ganze Welt in Flammen aufgeht, niemals darf jemand eine Silbe davon erfahren. Comprende

»Comprende«, flüsterte Hinto und stieß seinen Atem aus. »Ich bin bereit …«

***

Lassiter lehnte an einem Findling und sah zu, wie Magena einen Strauß Blumen pflückte.

Es war ein milder Frühlingsabend. Eben war die Sonne untergegangen. Ihre Strahlen tauchten die westlichen Felskuppen in ein gleißendes Rot. Es hatte den Anschein, als würde der Himmel in Flammen stehen.

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