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Lassiter - Folge 2077

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Lassiter und der Gentleman-Fighter
  4. Vorschau

Lassiter und der Gentleman-Fighter

Die unregelmäßigen Hammerschläge klangen laut wie Schüsse durch die Nacht. Manche von ihnen waren sogar noch bis zur Stadtgrenze von Crawford zu hören, knappe zweihundert Yard von dem kleinen Gebäudekomplex entfernt. Horace Webber war so in die Arbeit vertieft, dass er die Gestalt, die seine Werkstatt betreten hatte, nicht gleich bemerkte.

»Sophie?« Er legte das Werkzeug beiseite und sah seine Frau überrascht an. »Wolltest du nicht früh zu Bett gehen?«

»Hier ist jemand für dich.« Selbst im gelblichen Licht der beiden Petroleumlampen war Sophie blass wie eine Leiche. »Sie sagen … es geht um ein Geschäft.«

»Um diese Uhrzeit? Sag ihnen, sie sollen morgen wiederkommen.«

»Das habe ich bereits. Aber sie lassen sich nicht abschütteln.« Ihre Stimme zitterte vor Angst.

Webber kletterte aus dem halbfertigen Wagen, an dem er gerade gearbeitet hatte. »Meine Güte, Sophie, du machst ein Gesicht, als wärst du einem Gespenst begegnet. Wovor hast du dich denn so erschreckt?« Er legte ihr beide Hände auf die Schultern. Als sein Blick dabei auf den Durchgang fiel, der von der Werkstatt hinüber ins Wohnhaus führte, beantwortete dies seine Frage.

Im Türrahmen stand ein Mann. Der Lauf des Gewehrs, das er im Anschlag hielt, wies genau in die Richtung des Paares.

Hinter ihm zeichnete sich die Silhouette eines zweiten bewaffneten Kerls vor dem flackernden Schein einer Kerze ab.

Webber erkannte den Schattenriss sofort.

Pete »The Bull« Morrison.

Ein Schrank von einem Mann, der seinem Spitznamen alle Ehre machte. Er war nicht unbedingt der Allerhellste, trotzdem aber brandgefährlich. Seinen Kopf setzte er weniger zum Denken, sondern – im wahrsten Sinn des Wortes – als Waffe ein. Manche Opfer, denen er seinen breiten Schädel gegen die Brust gerammt hatte, waren nach diesem Angriff nicht wieder aufgestanden.

Als der Kerl mit dem Gewehr einen Schritt näher trat, verschwand der Schatten aus seinem Gesicht. Ein dunkelblonder Haarschopf und ein struppiger Schnauzbart kamen aus dem Dunkel zum Vorschein.

»Todd?«, fragte Webber erstaunt. »Was habt ihr hier zu suchen? Seid ihr verrückt geworden, bei mir in der Werkstatt aufzutauchen? Wir hatten eine Abmachung. Was ist, wenn euch einer gesehen hat?«

»Das ist mir scheißegal«, entgegnete Todd Humphrey. »Deine letzte Lieferung war der letzte Dreck. Nicht zu gebrauchen. Deshalb hat uns Dexter zu dir geschickt, um sein Geld zurückzuholen.«

»Das kannst du vergessen.« Webber schüttelte den Kopf. »Nixon hat von mir bekommen, was er wollte. Wenn ihm was nicht gepasst hat, hätte er gleich damit rausrücken sollen. Jetzt ist es dafür zu spät. Wer kann mir denn garantieren, dass er mich nicht nachträglich noch über den Tisch ziehen will?«

»Dexter hat uns schon davor gewarnt, dass du Schwierigkeiten machen würdest«, erklärte Humphrey. »Deshalb habe ich auch ein paar bleihaltige Argumente mitgebracht, um dich zu überzeugen.« Er machte eine ungeduldige Bewegung mit dem Lauf seines Henry Unterhebelrepetierers. »Also spuck die Kohle aus, oder es wird verdammt ungemütlich für dich.«

»Ich denke überhaupt nicht daran.« Webbers rechte Hand näherte sich langsam der eisernen Brechstange, die, für die ungebetenen Besucher unsichtbar, auf der Ladefläche des Wagens lag. »Wenn ich mich erst einmal auf so einen Deal einlasse, wird das immer so weitergehen. Dann werdet ihr ständig mit irgendwelchen faulen Ausreden bei mir auf der Matte stehen und euer Geld zurückfordern. Aber daraus wird nichts. Deshalb werdet ihr heute mit leeren Händen abziehen.«

Humphreys Miene verdüsterte sich. »Schätze, das wird Dex nicht gefallen.«

»Na und? Wenn ihm irgendwas an meinen Bedingungen nicht passt, kann er sich gern nach einer anderen Quelle umsehen, um sich sein Zeug zu besorgen.« Webber stieß ein selbstsicheres Lachen aus. »Allerdings dürfte das nicht gerade einfach werden. In dieser Gegend bin ich der Einzige, der für den nötigen Nachschub sorgen kann. Aber das weiß Nixon vermutlich genauso gut wie ich. Ihm wird also nichts anderes übrigbleiben, als die Kröte zu schlucken – auch wenn sie ihm nicht schmeckt.«

»Du riskierst eine reichlich große Klappe, Webber.« Der Zeigefinger des Bewaffneten legte sich noch enger um den Abzug des Gewehrs. »An deiner Stelle wäre ich verdammt vorsichtig. Denn sich mit den Falschen anzulegen, ist bisher den Wenigsten gut bekommen.«

»Horace …« Sophies Blick wanderte zwischen den Eindringlingen und ihrem Mann hin und her. »Ich verstehe kein Wort. Was ist das für ein Geschäft, von dem hier die ganze Zeit die Rede ist? Haben diese Männer einen Wagen von dir gekauft, mit dem sie nun nicht zufrieden sind?«

»Das gibt’s doch wohl nicht!« Humphrey gab ein ungläubiges Grunzen von sich. »Die Lady glaubt allen Ernstes, dass es um einen Wagen geht? Kann es sein, dass deine bessere Hälfte nicht den Hauch einer Ahnung hat, womit du dir tatsächlich einen goldenen Arsch verdienst?«

»Halt dein dämliches Maul, Todd«, presste Webber zwischen den Zähnen hervor. »Du weißt ganz genau, dass von Anfang an ausgemacht war, Sophie aus der Angelegenheit rauszuhalten. Genauso soll es auch bleiben.«

»Hast du das gehört, Bull?«, wandte sich Humphrey seinem Begleiter zu. »Er will, dass seine Lady nichts von dem mitbekommt, was er hinter ihrem Rücken so alles treibt. Für sie ist er wahrscheinlich der reinste Unschuldsengel. Dabei würde sie ihm vermutlich ganz schön die Hölle heißmachen, wenn sie erfährt, dass er nicht nur …«

»Schnauze, du Bastard!«, brüllte ihr geheimer Geschäftspartner. »Das geht keinen was an!«

Sein rechter Arm schnellte nach vorn.

Das Brecheisen, das er seinem Gegenüber voller Wut entgegen geschleudert hatte, erwischte Humphrey an der linken Schulter.

Der taumelte mehrere Schritte zurück.

Er prallte mit dem Rücken gegen Bull Morrison. Der schnaubte erbost auf. Dann versetzte er seinem Komplizen einen so harten Stoß zwischen die Schulterblätter, dass der wieder nach vorn katapultiert wurde, als hätte ihn ein Huftritt getroffen.

Wie ein Betrunkener schwankend, versuchte Humphrey das Gleichgewicht zu halten.

Dabei löste sich ein Schuss.

Sophie wirbelte einmal um die eigene Achse.

Als sie eine Sekunde später zu Boden stürzte, war an der Vorderseite ihres Nachthemds ein Einschussloch zu erkennen.

Die Stelle färbte sich blutrot.

Der Fleck wurde rasch größer.

»Horace …« Nur weil nach dem Krachen nun eine atemlose Stille herrschte, war die Stimme der Schwerverletzten überhaupt zu verstehen. Ein Ausdruck ungläubigen Staunens lag in ihren Augen, als Sophie die Hand nach ihrem Mann ausstreckte.

»O mein Gott … Darling!«

Webber warf sich neben ihr auf die Knie. »Das habe ich nicht gewollt.« Er bettete vorsichtig ihren Kopf auf seinen Oberschenkel. »Du musst durchhalten. Verstehst du mich? Ich werde dich zum Doc bringen. Der kann dir helfen.«

»Horace …«, wiederholte Sophie leise. Das Sprechen bedeutete einen Kraftaufwand, den sie kaum bewältigen konnte. Jedes einzelne Wort war ein harter Kampf gegen das tonnenschwere Gewicht, das plötzlich auf ihrem Oberkörper lastete. »Warum hast du …«

Weiter kam sie nicht, denn ihr Mund hatte sich mit blutigem Schaum gefüllt.

Ein gurgelndes Röcheln drang aus ihrer Kehle – dann kippte ihr Kopf zur Seite.

Webber brüllte auf wie ein verwundetes Tier.

»Ihr Schweine!«, schrie er mit sich überschlagender Stimme. »Warum habt ihr das getan?«

Mit einem einzigen Sprung schnellte er zurück auf die Füße.

»Na warte, das wirst du mir büßen!«

Er war so schnell bei Humphrey, dass dem keine Zeit zum Reagieren blieb.

Webber packte den Gewehrlauf.

Er schlug ihn nach oben, dann hebelte er dem Mörder seiner Frau die Waffe aus den Händen.

»Fahr zur Hölle, du verfluchter Bastard!«

Der Wagenbauer riss den Ladehebel vor und zurück.

Dann legte er auf Humphrey an.

Das Krachen eines weiteren Schusses ließ die Luft in der Werkstatt vibrieren.

Ein Blutschwall spritzte aus Webbers Schädel, als ihm die Kugel in den Hinterkopf drang.

Das Gewehr seines Gegners noch immer fest gepackt, fiel er um wie ein gefällter Baum.

Er war bereits tot, als er nur eine Armeslänge von der Leiche seiner Frau auf dem Boden aufschlug.

»Sieht so aus, als wärst du mir noch was schuldig, Todd«, erklärte Jesse Prescott durch das zersplitterte Werkstattfenster hindurch. Aus der Mündung seines Merwin & Hulbert Army stieg ein dünner Rauchfaden in die Höhe. »Wenn ich dir nicht den Arsch gerettet hätte, hätte dich der Mistkerl mit deiner eigenen Knarre kaltgemacht.«

»Das war wirklich verflixt knapp.« Humphrey stieß erleichtert die Luft aus. Er wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn, dann bückte er sich und nahm dem Toten sein Gewehr aus den Fingern. »Warum hast du nicht schon früher eingegriffen, Jesse?«

Prescott grinste ihn mit unverhohlener Schadenfreude an. »Ich wollte die Sache eben ein bisschen spannender machen. Was mir offensichtlich auch bestens gelungen ist.«

»Idiot.« Humphrey feuerte einen gereizten Blick auf ihn ab. »Es hätte nicht viel gefehlt, und ich hätte mir vor Angst in die Hosen geschissen.«

»Warum hast du die Knarre nicht einfach festgehalten?«, erkundigte sich Bull Morrison.

»Was glaubst du, was ich versucht habe, du Intelligenzbestie?« Sein Komplize wandte sich zu ihm um. »Aber es ging alles einfach viel zu schnell. Ich hatte gegen den Angriff nicht den Hauch einer Chance.« Seine Stirn legte sich in Falten. »Außerdem würde ich an deiner Stelle das Maul gar nicht so weit aufreißen. Immerhin haben wir den ganzen Mist dir ganz alleine zu verdanken. Wenn du mich nicht gestoßen hättest, wäre das alles nicht passiert. Jede Wette, Dexter wird nicht begeistert sein, wenn er erfährt, dass du die Sache vermasselt hast.«

Sein bulliger Begleiter erwiderte nichts. Mit betretener Miene musterte er das Paar, das auf dem Werkstattboden in seinem Blut lag. »Vielleicht hat er das Geld ja einstecken«, gab er nach einer Weile zu bedenken.

»Ganz bestimmt nicht.« Humphrey winkte ab. »Er war gerade am Arbeiten. Weshalb sollte er die Kohle dabei mit sich rumschleppen? Aber vielleicht ist der Zaster drüben im Haus. Wir sollten uns dort auf jeden Fall mal gründlich umsehen.«

»Aber beeilt euch«, drängte Prescott vom Fenster her. »Der Krach war bestimmt bis rüber zur Stadt zu hören. Ich hoffe nicht, dass jemand von dort hier auftaucht, um nachzusehen, was los ist.«

»Bull und ich nehmen die Bude unter die Lupe«, entschied Humphrey. »Du stehst inzwischen draußen Schmiere, Jesse. Sorge dafür, dass wir nicht gestört werden.«

»Okay, ihr könnt euch auf mich verlassen.«

»Das will ich dir auch geraten haben.«

Ohne auch nur noch einen einzigen Blick an ihre blutüberströmten Opfer verschwendet zu haben, verließen die drei Halunken den Schauplatz des Verbrechens.

***

Auf den ersten Blick sah das Backsteingebäude, das in der Hafengegend Bostons stand, wie ein gewöhnliches Lagerhaus aus. Doch die Wagen, die davor abgestellt waren, unterschieden sich deutlich von den sonst üblichen Transportfuhrwerken, mit denen die Waren von den Schiffen geholt oder zu den Empfängern geschafft wurden. Bei diesen Kutschen handelte es sich um vornehme Zweisitzer, die dazu dienten, die Passagiere ohne viel Gepäck auf möglichst angenehme Art von einem Ort zum anderen zu bringen.

Ein Reiter brachte sein Pferd neben den Fuhrwerken zum Stehen.

Für einen Moment blickte er sich skeptisch um, doch dann stieg er doch aus dem Sattel. Seine lederne Umhängetasche dicht an den Körper gepresst, näherte er sich mit entschlossenen Schritten dem Eingang. Als er das schwere Holztor zur Seite schob, drang ihm das dumpfe, ungleichmäßige Geräusch von Schlägen entgegen in das sich immer wieder angestrengtes Keuchen mischte.

Das Innere des Gebäudes glich einer Halle. In ihrem Zentrum war mit Seilen ein quadratischer Bereich abgegrenzt. Mehrere hölzerne Bankreihen gruppierten sich um das Areal herum.

Zwei Männer standen sich in dem Quadrat gegenüber. Beide hatten die Arme vor die Brust gehoben. Sie umkreisten sich mit tänzelnden Schritten, während sie unentwegt aufeinander einschlugen.

Die zwei Kämpfer waren so in ihr Duell vertieft, dass sie nicht reagierten, als der Besucher am Seil stehenblieb und ihnen von dort zuwinkte.

»Hallo, Leute, kann mir einer von euch sagen, wo ich Mr. Stanley Webber finde? Angeblich soll er sich hier irgendwo rumtreiben.«

Einer der beiden Schläger sah für einen kurzen Moment in seine Richtung.

Das war ein Fehler. Denn sein Gegner wusste den Augenblick der Unachtsamkeit sofort zu seinen Gunsten zu nutzen. Seine Rechte fuhr blitzschnell nach vorn. Der Hieb landete punktgenau auf der Kinnspitze seines Gegenübers. Der Treffer beförderte ihn von den Füßen und ließ ihn unsanft auf dem Hintern landen.

»Nicht übel.« Der Neuankömmling nickte anerkennend. »Der Schlag war nicht von schlechten Eltern.« Doch dann stutzte er verwirrt. »Aber warum machst du nicht weiter?«, fragte er den stehenden Kämpfer, der keinerlei Anstalten machte die Auseinandersetzung fortzuführen. »Jetzt hättest du die Gelegenheit ihm endgültig die Lichter auszublasen. Ein Tritt und er steht so schnell nicht wieder auf. Willst du dir diese Chance etwa entgehen lassen?«

»Das geht nicht.« Der Mann schüttelte den Kopf. »Die Regeln verbieten ein solches Verhalten ausdrücklich.«

»Hä?« Der Zuschauer musterte ihn so argwöhnisch, als hätte man sich einen schlechten Scherz mit ihm erlaubt. »Welche Regeln? Ich habe zwar keine Ahnung, weshalb ihr aufeinander losgegangen seid, doch ihr werdet schon irgendeinen Grund dafür haben. Aber ich habe noch nie was davon gehört, dass man Regeln braucht, um sich gegenseitig auf die Schnauze zu hauen.«

»Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor.« Der Kämpfer lachte auf. »Wir haben keinen Streit. Im Gegenteil, wir sind sogar gute Freunde. Und was Sie gerade beobachtet haben, guter Mann, war nichts weiter als ein sportlicher Wettkampf.«

»Sich die Fresse zu polieren soll ein Sport sein?« Er sah den Sitzenden ungläubig an.

»Stimmt«, bestätigte der mit einem Nicken. Das breite Grinsen in seinen Mundwinkeln ließ erkennen, dass er keinen Groll gegen seinen Kontrahenten zu hegen schien. »Ein äußerst fairer noch dazu. Erst recht nachdem die neuen Regeln eingeführt worden sind.«

»Wie lauten die?«

»Zum Beispiel, dass der Gegner nicht mehr geschlagen werden darf, sobald er sich am Boden befindet. Tiefschläge sind ebenfalls verboten. Das heißt, alles, was sich unterhalb der Gürtellinie befindet, ist während eines Kampfes tabu.«

»Seit ein paar Jahren werden auch immer häufiger diese Handschuhe getragen.« Der Sieger des Fights hob seine gepolsterten Fäuste. »In England wurden sie zuerst eingeführt. Sie sollen helfen, Verletzungen zu vermeiden. Beim Gegner, aber auch bei sich selbst.«

»Also, das mit den Tiefschlägen leuchtet mir ein«, erklärte der Zuschauer, während er die Unterlippe nachdenklich nach vorn schob. »Wer will sich schließlich schon gerne einen Treffer in die Familienjuwelen einfangen? Aber das mit den Handschuhen ist doch völliger Unsinn. Wird der Kampf dadurch nicht so harmlos wie eine Kissenschlacht? Das beweist doch wieder mal, dass diese Engländer nichts weiter als ein Haufen verweichlichter Waschlappen sind.«

Die beiden Kämpfer tauschten einen wissenden Blick miteinander aus. »Kommen Sie.« Der Stehende winkte dem Mann mit der Tasche auffordernd zu.

»Aber ich …«

»Nun machen Sie schon. Oder haben Sie etwa Angst?«

»Das ist doch lächerlich.« Der Besucher schob sich unter dem Seil durch. »Zu kneifen ist was für Feiglinge. Und das bin ich ganz bestimmt nicht. Wer etwas anderes behauptet, ist ein dreckiger Lügner.«

»Umso besser.« Sein Herausforderer baute sich mit erhobenen Fäusten vor ihm auf. »Dann kann es meinetwegen losgehen.« Er verlagerte ständig federnd das Gewicht von den linken auf den rechten Fuß. »Weil Sie vielleicht nicht so gut im Training sind, bekommen Sie einen Vorteil eingeräumt. Der erste Schlag gehört Ihnen.«

»Okay, Mister«, auch sein Gegenüber hob die Arme auf Brusthöhe, »dann mach dich schon mal darauf gefasst, dass das ein verdammt kurzer Kampf werden wird.«

Seine Rechte flog unvermittelt nach vorn.

Doch sein Gegner hatte mit einer solchen Attacke bereits gerechnet.

Mit einem tänzelnden Trippelschritt wich er gerade so weit zur Seite aus, dass der Schlag seines Kontrahenten ins Leere ging.

Die Antwort des Herausforderers erfolgte genauso rasch, wie zielgenau.

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