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Lassiter - Folge 2436

Tote tanzen nicht

Der peitschende Regen über den Chugatoh Mountains hatte die Männer bis auf die Haut durchnässt. Sie lagen mit ihren schweren Wintermänteln, die ihnen das Secret-Service-Büro in Puget Sound beschafft hatte, im Schlamm und starrten zur Hütte von John Babcock hinunter.

Der ärgste Feind der amerikanischen Nation war gerade erwacht. Er hatte sich das schmierige Ölzeug übergeworfen, das auf der Veranda gehangen hatte, und schritt die Otterfallen rings um das Haus ab. Bis auf ein winziges Biest, das wie am Spieß quiekte, hatte Babcock keine Beute gemacht.

Die Männer des Secret Service ergriffen ihre Gewehre und wischten sich das Wasser aus den Bärten. Sie hatten lange auf diesen Tag gewartet …

Nichts an diesem verdammten Morgen im Herzen Alaskas hätte John Babcock glauben machen können, dass vierzig Fuß von ihm entfernt ein halbes Dutzend Leute des Secret Service im Dreck lauerte und ihm ans Leder wollte. Er döste lang ausgestreckt auf der Pritsche seiner Hütte und lauschte dem prasselnden Regen auf dem Grassodendach. Neben dem Bett lagen seine Stiefel über Kreuz, wie sie ihm abends zuvor von den Füßen gefallen waren.

Für zivilisiertes Gebaren hatte Babcock keinen Grund.

Die gottgewollte Nation Amerika hatte ihn in die tiefste Wildnis getrieben, die sie in ihren Grenzen bereithielt, und sie hatte aus ihrem gefeierten Messias einen Abtrünnigen gemacht. Sie erinnerte sich kaum noch der Heldentaten, die Babcock in ihren Diensten vollbracht hatte, und täte sie es, wäre sie keineswegs stolz darauf.

Mutter Amerika hatte ihren treuesten Diener verbannt.

Müde und benommen schwang Babcock die Beine aus dem Bett, rieb sich die bärtigen Wangen und trottete zum Waschzuber hinüber. Er betrachtete sich in der Spiegelscherbe, die er mit rostigen Nägeln an der Wand angebracht hatte, und fragte sich, ob das verhärmte Augenpaar darin ihm gehörte. Er warf sich einen Schwall Wasser ins Gesicht und trocknete sich ab.

Streng genommen hatte ihn die Brigade Sieben im Stich gelassen.

Über Jahre hinweg war er für Washington im Dienst gewesen und hatte sogar in Kairo, Bombay, London oder St. Petersburg für die nationale Sicherheit gekämpft. Er hatte Diplomaten eliminiert, konspirative Schiffsladungen beaufsichtigt oder mit ägyptischen Stammesfürsten verhandelt. Er hatte diesem gottverdammten Land alles gegeben, was in seinen Kräften gestanden hatte.

Der Dank war eine verregnete Scholle Land mitten in Alaska.

Sie hatten Babcock die Hütte nach dessen letztem Einsatz aufgeschwatzt, der ihn in den Präsidentenpalast von Mexiko geführt hatte. Er sollte – so hatte es in einem Telegramm geheißen – wenigstens für fünf Jahre verschwinden.

Inzwischen waren neun Sommer verstrichen.

Sie hatten ihm keinen Kurier und keinen Brief gesandt, und der Mittelsmann in Sitka beschwichtigte Babcock jedes Frühjahr aufs Neue, dass man ihm eine handfeste Prämie für den Auftrag in Mexiko zahlen würde. Es ging um zehntausend Dollar, die vom Schatzministerium genehmigt werden müssten.

Ohne rechte Lust stocherte Babcock in der Beerensuppe vom Vortag herum.

Er stieß die klapprige Tür zur Veranda auf, nahm das Ölzeug vom Haken und warf es sich über die Schultern. Der Regen drosch auf das löchrige Vordach, das Babcock jeden verdammten Herbst flickte und das erst im Winter dicht wurde, sobald der Frost von den Chugatoh Mountains herabkam. Von Dezember bis März lebte Babcock ausschließlich von seinen Vorräten.

Die Otterfallen taten wenigstens gute Dienste.

Er hatte die Fallen in Sitka erstanden, von einem Inuit-Händler, der einen Bärenpelz getragen und ihn als Einziger in der Stadt wie einen Freund behandelt hatte. Die ganze Bootsfahrt hinauf zu den Chugatoh Mountains hatte Babcock an das Eingeborenengesicht gedacht.

»Dumme Ratte!«, stieß Babcock hervor und zog die zappelnde Falle unter den Brombeerbüschen hervor. Der Käfig enthielt einen fetten Otter, der mit gebleckten Zähnen kreischte. »Wird dir gleich vergehen! Wird dir gleich vergehen, Kleiner!«

Eilig zückte Babcock sein Jagdmesser, ließ mit einer Hand den Verschluss an der Falle aufspringen, griff mit der anderen nach dem Tier und schnitt seinem Fang den Hals auf. Das Kreischen verstummte so abrupt, wie das Leben aus dem winzigen Körper des Otters wich.

Im selben Augenblick traf Babcock ein harter Schlag in den Nacken.

Er ließ den Otter fallen und stürzte nach vorn in den Schlamm, bevor er sich von sechs Bewaffneten umringt sah. Die Männer richteten ihre Gewehre auf den einstigen Agenten und zogen düstere Mienen.

»Alles nimmt ein Ende, Johnny!«, knurrte der Älteste der Männer. Er hatte einen grauen Kinnbart und tief in den Höhlen sitzende Augen. »Manch einer hat dir die Blamage in Ciudad de México nicht verziehen.«

Der Gewehrschütze links von Babcock trat den toten Otter mit einem Stiefeltritt beiseite und holte mit dem Kolben seiner Waffe aus. Er rammte ihn dem früheren Brigade-Sieben-Mann in die Magengrube und trat einen Schritt zurück.

»Was … was wollt ihr?«, presste Babcock hervor und stöhnte vor Schmerz. Aus dem Schlamm heraus starrte ihn der tote Otter an. »Ich … ich hab’ kein Geld. Ich hab’ nichts, was ich euch geben könnte.«

»Wir brauchen nichts von einer Kanaille wie dir!«, zischte der Graubärtige. »Du sollst so elendig draufgehen, wie es unsere Männer in Mexiko getan haben!«

Drei oder vier Stiefelspitzen bohrten sich Babcock in die Rippen und nahmen ihm den Atem. Er hustete und spuckte den Schlamm aus, der ihm inzwischen in den Mund gekommen war. Der Regen hing wie ein Schleier zwischen ihm und seinen Peinigern. »Nichts … war geplant in Mexiko! Es war ein Unglück! Es sollte niemand sterben!«

Erneut traten die Männer um ihn herum zu und stießen ihm ihre Gewehrkolben in den Rücken. Der Graubärtige gebot mit einer Geste Einhalt und packte Babcock am Kragen. »Hör zu, Freundchen! Wir sind nicht gekommen, um uns deine Drecksausreden anzuhören! Wir sind gekommen, um unsere Freunde zu rächen!« Er lächelte. »Dem Otter ist’s besser ergangen als dir.«

Einer der Männer hob das tote Tier an und schleuderte es Babcock ins Gesicht. Das durchnässte Fell stank nach Erde und Blut.

»Hört auf!«, brüllte Babcock und hob abwehrend die Arme. »Ich habe etwas für euch … ein Angebot!« Er richtete sich halb auf. »Es ist ein lukratives Angebot für den ganzen Secret Service.«

Unten am Hafen ragten die Schiffsmasten der Molly Winter und der Imperial Star auf, von denen Lassiter wusste, dass sie an diesem Sonntag hinunter nach San Francisco fahren würden. Er hatte telegraphisch um die Abfahrtszeiten sämtlicher Küstenschiffe gebeten, als er noch im Northern-Pacific-Zug gesessen hatte. Bis er in Tacoma gewesen war, hatte Washington bereits geantwortet.

»Grog?«, fragte das Zimmermädchen und lächelte ihn an. Es hielt eine dampfende Kanne in der Hand. »Die Mischung des Steele Hotel ist in der ganzen Stadt bekannt.«

Der Mann der Brigade Sieben lächelte und zupfte sich den Kragenbinder zurecht. Er trug das gestärkte Hemd, das er tags zuvor in Tacoma erworben hatte, darüber schwarze Hosenträger und eine Weste aus dunklem Samt. »Das Steele Hotel dürfte sich nicht irren, Miss. Es ist die beste Adresse in der Stadt.«

Das Mädchen senkte beschämt das Haupt und goss Lassiter einen Krug heißen Grogs ein. Es legte eine Stoffserviette um das Glas und trug den Drink zum Bett hinüber. »Sie sind zu freundlich, Mister Lassiter. Ich wünschte von Herzen, dass Sie nicht nur zwei Tage bleiben würden.«

Für eine Sekunde blieb Lassiters Blick am Dekolleté des Mädchens hängen, dessen knöchellanges Dienstkleid ansonsten züchtig geschnürt war. Unter dem Saum des Kleides lugten rote Schühchen hervor, die für ein feuriges Naturell ihrer Besitzerin sprachen. »Wie ist Ihr Name, Miss?«

»Minnie«, erwiderte die junge Frau und stellte einen Teller Gebäck neben die dampfende Tasse. Sie trat ans Fenster und spähte zum Hafen hinunter. »Welchen Dampfer nehmen Sie? Wohin reisen Sie, Sir?«

Noch wusste Lassiter lediglich, dass man in Washington einen Fahrschein der Pacific Coast Steamship Company für ihn gebucht hatte. Er würde erst von seinem Mittelsmann Jerry Mercer erfahren, ob und aus welchem Grund er an Bord eines Dampfschiffs gehen würde. »Es ist zu früh, um etwas Endgültiges zu sagen, Miss Minnie.«

»Nennen Sie mich nur Minnie!«, bat das Mädchen und wirbelte zu Lassiter herum. Die Bedienstete hatte mit einem Mal rotglänzende Wangen. »Ich will’s Ihnen gerade heraus sagen. Sie haben mich angesehen vorhin … nun, wie ein Mann, der …«

Ohne jede Hast stand Lassiter auf und trat auf Minnie zu. Er fuhr ihr mit einer Hand durch das pechschwarze Haar und legte den Arm um ihre Taille. »Wie ein Mann, der …? Sprechen Sie weiter, Minnie.«

Das junge Dienstmädchen erzitterte am ganzen Leib, als Lassiters Hand zu den Pobacken hinunterglitt. Es schloss die Augen und küsste den großen Mann flüchtig. »Wie ein Mann, der sich auf Frauen versteht. Sie spielen nur mit mir, aber ich mag Ihr Spiel, Mister.«

Minnies tastende Finger zwängten sich hinter Lassiters Gürtel und pirschten sich bis zu der Beule in seiner Hose vor. Sie griffen nach seinem Pint und massierten ihn langsam.

»Man lässt in Tacoma nichts anbrennen, wie?«, fragte Lassiter und revanchierte sich an Minnie Bluse. Er öffnete einen Knopf nach dem anderen und ließ das Kleidungsstück von den Schultern der hübschen Schwarzhaarigen gleiten. »Ich bin durchaus bereit, mich örtlichen Gepflogenheiten zu beugen.«

Mit einem leisen Seufzen zerrte Minnie das Gürtelende aus der Schnalle und riss Lassiters Hose ganz auf. Sie packte seinen steifen Riemen und hielt ihn einige Sekunden lang nur fest. »Zumindest lassen wir keine Männer ziehen, die uns gefallen. Ich würde dich gern noch ein paar Monate behalten.«

Schweigend schnürte Lassiter die Korsage des Zimmermädchens auf und dirigierte Minnie mit sanfter Gewalt zum Bett. Er drückte die junge Frau in die Laken hinunter und bedeckte ihren prallen Busen mit Küssen.

»Gehst du bei jeder so ran?«, keuchte Minnie und vergrub die Hand in Lassiters sandblondem Haar. Sie presste seinen Kopf zwischen ihre Brüste und riss ihn wieder in die Höhe. »Spiel bloß nicht mit mir! Wer ein Feuer entzündet, muss es bändigen können.«

Den Beweis dafür blieb Lassiter nicht schuldig.

Er nahm Minnie mit harten Stößen, die sich auf den klapprigen Stahlrahmen des Bettes übertrugen und die übrigen Gästen des Steele Hotel dadurch zu unfreiwilligen Zeugen des Geschehens machten. Als es die ersten Faustschläge gegen die Wand hagelten, bremste Minnie Lassiters Eifer kichernd.

»Du hast noch nicht genug!«, stieß Lassiter erschöpft hervor. Er wischte sich den Schweiß aus dem Gesicht. »Oder irre ich mich?«

Geschmeidig umschlang Minnie seinen schwitzenden Körper und zog ihn auf ihren nackten Leib herunter. Sie erbebte unter der Berührung. »Du irrst dich keineswegs, Süßer. Aber du musst dich zügeln. Ich will meine Anstellung behalten.«

Aus ihrem zärtlichen Blickwechsel ergaben sich zartere Liebkosungen als zuvor; fast schien es, als würde das Feuer erlöschen, mit dem sie sich geliebt hatten. Nach und nach erkundete Lassiters Hand Minnies Geheimnisse, umfasste ihre zerbrechlichen Schulterblätter, glitt zwischen ihre schlanken Schenkel, verschwand im Kraushaar ihrer Scham.

Das Dienstmädchen stöhnte und wand sich dennoch vor Ekstase.

Entschlossen hielt Minnie Lassiters Finger fest, als sie auf ihrem pochenden Venushügel lagen, und kam mit einem gedehnten Seufzer zum Höhepunkt. Sie blinzelte Lassiter an, der steif und erregt neben ihren lag, und spreizte die Beine für ihn.

Eine halbe Stunde darauf ertönte ein Schiffshorn im Hafen.

Minnie setzte sich auf, lief splitterfasernackt zum Fenster und sah hinaus. »Die Imperial Star fährt hinunter nach Portland. Sie ist eines der schönsten Schiffe auf der Linie.«

»Über die Schönheit von Schiffen zu sprechen«, erwiderte Lassiter und betrachtete Minnie eine Zeitlang, »käme mir gerade wie Frevel vor. Ich würde lieber über deine Schönheit sprechen.«

»Über meine Schönheit?«, fragte Minnie und wandte sich zu ihm um. Sie bedeckte ihre Blöße nicht. »Was gäbe es darüber zu sagen? Es gibt viele Frauen, die ausgesprochen schön sind.«

»Und doch ist keine wie du«, lautete Lassiters Antwort. Er log nicht bei diesen Worten. »Ich wünschte selbst, dass ich noch ein paar Tage bleiben könnte.«

Sie vernahmen erneut das Schiffshorn, das inzwischen ferner und hohler klang. Der Mann der Brigade Sieben stand auf und zog sich an.

»Wohin willst du?«, wollte Minnie mit bangem Gesicht wissen. »Du sagtest an der Rezeption etwas von einem Herrn … Mercy?«

»Mercer«, erwiderte Lassiter. »Jerry Mercer.«

Durch den Glaseinsatz in der Abteiltür konnte Claire Thompson zumindest einen ihrer beiden Bewacher sehen, die sich gerade Drinks aus dem Salonwagen hatten bringen lassen. Der jüngere der beiden Männer trank einen Scotch, der andere redete über einen Bourbon, bei dem man das Eis vergessen hatte. Sie lachten miteinander und warfen hin und wieder einen gelangweilten Blick zu ihrer Gefangenen.

Unterdessen hatte sich Claire fast befreit.

Sie hatte zwei Finger unter dem verknoteten Hanfstrick hindurchgeschoben, mit dem die Secret-Service-Lumpen sie gefesselt hatten, und hatte den Knoten so weit gelockert, dass sie ein Handgelenk herausbekam. Es war höchste Zeit dafür. Vor dem Fenster zogen bereits die ersten Häuser von Tacoma vorüber.

Man schob eine Claire Thompson nicht nach Alaska ab.

Sie mochte den Präsidenten, den Senat und den Kongress getäuscht haben, indem sie den Auftrag verraten hatte, den sie im Namen des amerikanischen Volkes erhalten hatte. Sie mochte die Männer verbittert haben, die einer Tochter aus gutem Haus und glühenden Patriotin wie ihr geglaubt hatten. Sie mochte Special Agent Richard McBrayer in die Irre geführt und später in den Tod getrieben haben, nachdem die Sache aufgeflogen war.

Doch Claire würde nicht für diese Taten büßen.

Sie würde sich aus dem Staub machen, ehe jemand mitbekam, was sie im Schilde führte, und sollte es das Leben zweier Secret-Service-Hinterwäldler wie Montgomery und Paul kosten, so war das ein geringer Preis für Claires Freiheit. Sie würde sich nicht länger dem selbstgerechten Spott dieser Hornochsen aussetzen, deren größtes Verdienst die Bewachung eines Diners im Garten des Weißen Hauses war.

»Was treibst du da bloß, Claire?«

Die massige Gestalt von Montgomery Jackson, Special Agent aus Washington D.C., füllte die Abteiltür fast gänzlich aus. Er stützte sich mit dem Arm gegen den Stahlrahmen der Schiebetür und grinste.

»Mir ist langweilig«, erwiderte Claire trotzig und grinste ebenfalls. »Ich strecke mich bloß ein wenig.«

Sie hatten Claire mit der ganzen Herablassung eines Apparates behandelt, der Spione im Umfeld des Präsidenten per se als Gefahr für die nationale Sicherheit betrachtete. Der Secret Service mochte erfreut über die intimen Kenntnisse des spanischen Königshauses gewesen sein, die Claire aus Europa mitgebracht hatte, doch er hatte ihr auch zutiefst misstraut. Der Präsident war vor Claires Methoden sogar gewarnt worden.

Als ob diese bigotten Miesepeter davon etwas verstanden!

»Mach uns keinen Ärger!«, warnte Montgomery Claire mit scharfer Stimme und trat wieder zu Paul in den Gang hinaus. Die Mienen der Männer verdüsterten sich.

»Fahr zur Hölle!«, knurrte Claire zu sich selbst und zerrte das Handgelenk unter der Fessel hervor. Sie würde sich den Militärcolt schnappen, der in Montgomerys Holster steckte, und diese Dreckskerle über den Haufen schießen.

Vor zwei Tagen hatten sie Claire in Washington verhaftet.

Sie war gerade auf dem Weg zum Kolonialwarenladen von Adam Metcalf gewesen, als Montgomery und Paul aus einer Kutsche gestiegen und sie in eine Seitengasse gedrängt hatten. Die Secret-Service-Leute hatten ihre schmutzigen Hände unter ihr Kleid geschoben und süffisant verkündet, dass sie nach Alaska gehen würde.

Claire wusste inzwischen, dass John Babcock ihr die Suppe eingebrockt hatte.

Sie war dem Brigade-Sieben-Mann in Madrid begegnet, als sie gemeinsam einen amerikanischen Diplomaten gejagt hatten, der sich von der spanischen Krone hatte kaufen lassen. Sie hatten eine Weile gemeinsame Sache gemacht, aber dann hatte Claire die Gunst der Stunde genutzt und den Gesuchten zur Strecke gebracht.

Seither war Babcock nicht gut auf Claire zu sprechen gewesen.

Er hatte dem Secret Service ihre Geheimverstecke in Amerika und in ...

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