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Landluft für Anfänger - 11

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist »Landluft für Anfänger«?
  3. Die Autorinnen
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Freitag, 1. August
  7. Samstag, 2. August
  8. Sonntag, 3. August
  9. Montag, 4. August
  10. Dienstag, 5. August
  11. Mittwoch, 6. August
  12. Das elfte Rezept aus Marthas Küche
  13. In der nächsten Folge

Was ist »Landluft für Anfänger«?

»Landluft für Anfänger« ist ein zwölfteiliger Serienroman, der ein Jahr lang jeden Monat über zwei unterschiedliche Schwestern und ihr Leben auf einem geerbten Hof im Spreewald berichtet. Die Serie gibt es sowohl als E-Book als auch als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Die Autorinnen

Simone Höft, geboren 1968, und Nora Lämmermann, geboren 1978, trennen – wie die Protagonistinnen ihrer Romanreihe – zehn Jahre Lebenserfahrung, ein Kind und 475 Kilometer Luftlinie zwischen Köln und München. Gemeinsam sind ihnen ein abgeschlossenes Germanistikstudium, die langjährige Arbeit für Film und Fernsehen sowie eine mal mehr mal weniger gut funktionierende WLAN-Verbindung.

»Landluft für Anfänger« ist ihre erste, gemeinsame Romanreihe.

»Hundstage«

… in denen die Sterne nicht nur am Liebeshimmel zum Greifen nahe erscheinen und es auch andernorts kräftig zu brodeln beginnt.

Freitag, 1. August

Abbildung

Brief von Elias an Oma Hedwig, Oktober 1949

… Du, meine Liebste, meine allerliebste Hedwig, wir haben doch nur das eine Leben, und das will ich mit dir verbringen in Liebe und Leid, voller Lust und Streit. Ja, selbst dein Zetern vermisse ich schmerzlich, deine großen melancholischen Anfälle, deine kleinen Capricen . Dich mit einem anderen turteln zu sehen, was mich so oft in den Wahnsinn getrieben hat, wäre mir sogar lieber, als dir so fern zu sein. Komm zu mir, meine Liebste, fass dir ein Herz, ich weiß doch, dass auch du ohne mich verglühst wie ein Kerzendocht ohne Flamme. Verlass deinen Wilhelm und komm! Nimm dein Kind und komm zu mir!

18:00. Im Gastraum des Schlangenkönigs

»Wo ick nich der Adressat von bin, det lese ick ooch nich.« Verärgert schiebt Opa Conny mir den Stapel Briefe über den abgewetzten Holztisch wieder zu. Während die Touristen draußen auf der Terrasse gierig die letzten Sonnenstrahlen tanken, hat Opa Conny als Einziger im Gastraum Platz genommen. Wer den ganzen Tag auf dem Feld ackert, freut sich wohl über einen einigermaßen kühlen Innenraum. »Aber das sind die Dokumente, die du Martha kurz vor ihrem Tod gebracht hast, oder?« Opa Conny knurrt und kramt umständlich ein Taschentuch aus seiner Hosentasche. »Eben. Also werden Elias’ Briefe eine wichtige Information enthalten, sonst hätte Martha sie nicht kurz vor ihrem Tod bei sich haben wollen. Und welche Information sollte das sein, wenn nicht dieser Satz über Oma Hedwigs Kind, von dem Elias glaubt, dass es seins sein könnte?« Dafür spricht auch, dass die gute Frau Jahnke im Geheimversteck neben Elias’ Briefen einen Band von Marthas Hebammenaufzeichnungen gefunden hat. Und zwar ausgerechnet den aus den Jahren 1946 bis 1949. »Von welchem Kind sollte da die Rede sein, wenn nicht von meinem Vater, der 1946 geboren ist?« Energisch tippe ich auf den entsprechenden Eintrag in Marthas Hebammenbuch, dessen rechte Ecke – wie um die Seite zu markieren – umgeknickt war. Opa Conny wischt sich mit dem Taschentuch den Schweiß von der Stirn. Ich werde den Eindruck nicht los, dass ihm mein Kreuzverhör stärker zusetzt als die sommerliche Hitze. Doch heute kenne ich kein Pardon. »Elias scheint Feulenitz kurz nach Kriegsende verlassen zu haben, also könnte er rechnerisch Bernds Vater sein!« – »Jenauso jut wie Wilhelm. Der is im Mai ’45 aus’m Lazarett nach Hause jekommen. So, und nu – die Stasi is ja Jott sei Dank Jeschichte – lass mal’n alten Mann nicht verdursten bei der Affenhitze. Ick könnte ’n kühles Blondes jebrauchen.« – »Aber …« Opa Conny verschanzt sich hinter der Speisekarte. Nichts zu machen. Um aus dem alten Kauz etwas herauszubekommen, brauche ich eine andere Taktik. Gut, dass Plan B schon seit Wochen im Vorratsraum vor sich hin gärt!

Zur gleichen Zeit an der Rezeption der Pension

»Darf ich Ihnen eine Erfrischung anbieten?«, flöte ich und blicke in vier verschwitzte Gesichter, die mir benommen zunicken. Die seit Wochen anhaltende Hitze, die wirklich Brutkasten-artige Ausmaße annimmt, dämpft auch meinen Tatendrang. Wie ein Seestern alle Extremitäten von sich zu strecken – im kühlen Schatten, versteht sich –, das wäre jetzt das Größte. Allerdings ist kühler Schatten in der drückenden Schwüle kaum zu haben, und angesichts des Berges von zu erledigenden Dingen sollte ich mir lieber wünschen, ich hätte so viele Arme wie Shiva. Geschäftige, fleißige, wirbelnde Arme. – »Können wir beim Auschecken mit Karte zahlen? Oder wo ist die nächste Bank?«, fragt der am nächsten zu mir stehende Typ, einer mit vollem, dunklem Haar, das so akkurat getrimmt ist wie ein britischer Vorgarten. Offenbar gehört er zu der Spezies Mensch, die beim Betreten unbekannter Räumlichkeiten erst mal die Notausgänge kontrollieren. Ich lächle ihn an und reiche ihm ein Glas Sprudelwasser, in dem ein paar Gurkenscheiben schwimmen. – »Noch ist das nicht möglich, aber wenn Sie in einer Woche abreisen, kann sich das geändert haben.« Es sollte sich zumindest in Bälde geändert haben. Schließlich erwarte ich jeden Tag die Bestätigung des Hotel- und Gaststättenverbandes, dass unser zwölfseitiger Erhebungsbogen angekommen ist und sie eine Kommission vorbeischicken, die unsere Pension mit drei Sternen küren soll. Der Antrag hat uns stolze vierhundertfünfzig Euro gekostet – aber ein offizielles Gütesiegel kann gerade hier im Spreewald, wo es von kleinen Übernachtungsangeboten nur so wimmelt, den entscheidenden Unterschied ausmachen. Umso wichtiger, dass wir bis zur Prüfung auch alle Kriterien für die drei Sterne erfüllen! Und das heißt unter anderem, dass wir uns in den Betrieb dieses Kartenlesegerätes einweisen lassen müssen. Ich reiche ein weiteres Glas eisgekühltes Wasser über den Tresen. Die neuen Gäste, zwei befreundete Pärchen in den Dreißigern, teilen sich die Suite. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie ist die Stimmung hier beklommen, seit die vier über die Türschwelle gestolpert sind. »Hatten Sie eine angenehme Reise?«, frage ich. – »Danke schön«, haucht die eine junge Frau, ein eher zartes, dunkelhaariges Geschöpf, als ich ihr ihre Erfrischung in die Hand drücke. »Eigentlich bräuchte ich ja einen Schnaps. Mir sitzt immer noch der Schreck in den Gliedern.« Ich muss daran denken, wie still die Dame auf dem Kahn gewesen ist, mit allen zehn Fingern hat sie sich an der Sitzbank festgekrallt. Ich greife nach einem unserer kleinen Gurkenschnäpse (in kleinen Mini-Plastikgurken abgefüllt). – »Es tut mir leid, wenn die Kahnfahrt Sie …« – »Nein, nein, die doch nicht. Die Autofahrt von Vetschau hierher – wir haben einen schrecklichen Unfall gesehen! Direkt am Straßenrand! Das sah vielleicht krass aus, da hat sich so ein großer alter Dings …« – »Ein Grand Cherokee«, wirft der Typ neben ihr, rötlicher Bürstenhaarschnitt und sommersprossiges Gesicht, scharf ein. – »Ja, ja, ist doch egal, ein Auto halt, das lag da auf dem Rücken, total zerdetscht. Polizei, Krankenwagen, das volle Programm! Ich denk dann immer, das hätte mir auch passieren können.« – »Wie denn? Du fährst ja nie!«, jault die Bürste auf und verdreht die Augen, während die Bekrittelte hörbar einschnappt. – »Ronny, jetzt lass Julia doch mal. Hat halt nicht jeder so ein dickes Fell wie du.« Das war der Dunkelhaarige. Seine blonde Begleiterin spießt ihn mit eifersüchtigen Blicken auf, während er der zart besaiteten Julia zulächelt. Deren Rehaugen fangen vor Dankbarkeit an zu schwimmen, und der Bürstenhaarschnitt verdreht die Augen. Dicke Luft. Und das liegt jetzt gerade weniger an den meteorologischen Verhältnissen. »Wenn Sie dann hier unterschreiben würden?« Ich schiebe zwei Anmeldeformulare über den Tresen. Ein Poltern und Schleifen von draußen verrät mir, dass jemand den Ziehkahn in Bewegung setzt. Wenig später taucht eine Gestalt im Türrahmen auf. Jan Kellner, unser ›Schon-wieder-Gast‹ aus Bayern, von dem ich annehme, dass er Mias Herz gewinnen will (sofern noch nicht geschehen). »Hallo!«, grüßt er fröhlich und blickt mich erwartungsvoll an. Ich zücke einen Anmeldebogen. »Mia ist im Schlangenkönig. Ein Gurkenwasser für dich?« Er verzieht das Gesicht. »Nee danke. Ich lass mir lieber gleich von Mia mein erstes Bier servieren.«

19:00. Zurück im Schlangenkönig

»Dit is nich Marthas Schnaps! – Willste mich mit dem Fusel hier verjiften?« Angewidert stellt Opa Conny das leere Schnapsglas vor sich auf den Tisch. Wusste ich doch, dass dem ausgefuchsten Alten der Unterschied nicht entgeht. – »Marthas Vorrat geht zuneige«, werfe ich jetzt meinen Köder aus. – »Wie? Et jibt keenen Selbstjebrannten von Martha mehr?« In Opa Connys Blick liegt ernsthafte Empörung. Zum Beweis hole ich die leere Flasche von Marthas Feuerwasser, das wir für spezielle Gäste des Hauses unter dem Tresen ›lagern‹. »Das war die Letzte.« Fast zärtlich streichelt Opa Conny über das in Sütterlin geschriebene Etikett. »Martha hatte Haare uff die Zähne, aber ihr Branntwein war det reinste Engelspipi. Dit machte alle jeschmeidig. – Zum Heulen, det damit jetzt Schluss sein soll.« – »Was wäre denn, wenn ich dir Nachschub besorgen könnte?« Die kleinen Augen des alten Mannes blitzen mich argwöhnisch an. »Du hast noch eenen jebunkert?« – »Nein, aber könnte ja sein, dass es Möglichkeiten gibt, neuen zu brennen. Nach Marthas Rezept, versteht sich.« Irgendwo am Tisch klingelt ein Handy. Ein greller Ton, ähnlich dem Diebstahlwarnsystem eines Autos. Es scheint aus Opa Connys Jacke zu kommen, die neben ihm auf dem Stuhl liegt. »Conny, dein Porsche heult!«, ruft Heinz vom Tresen her. Doch Opa Conny rührt sich nicht. »Mädchen, dit erfordert jahrelange Übung. Ick gloobe kaum, dass jemand …« – »Einen Versuch wär’s wert.« Ich strecke ihm die Hand hin. Der Alte mustert mich jetzt ernsthaft. – »Opa Conny, ich glaub, dit is dein Handy!« Maik läuft eben mit einem Tablett voll kühler Getränke an uns vorbei. Der soll jetzt nicht stören! Die Sirene bricht ab. Meine Ohren entspannen sich. »Dit olle Ding hat mir mein Enkel uffjeschwatzt.« Ungerührt widmet sich Opa Conny der Schnapsflasche, um ihr ein paar letzte Tropfen des hochprozentigen Goldes zu entlocken. Eben will ich nachhaken, ob unser Deal steht, da schlägt die Sirene wieder an. Kann ja sein, dass Opa Conny schwerhörig ist, aber für meine Ohren steigert sich dieser Klingelton in unerträgliche Höhen. »Willst du nicht rangehen? Vielleicht ist es wichtig?« Mürrisch nestelt er an seiner Jackentasche. – »Früher war ooch nix so wichtig, det man immer erreichbar sein musste.« Er befördert eine ausgesuchte Hässlichkeit von Rentnertelefon zutage und wirft einen Blick auf das Display. »Kenn ick nich.« Dann drückt er endlich auf den überdimensional großen Annahmeknopf. Stille. »Hallo? – Jawoll, Konrad Franke, dit bin ick. Und wer …« Der alte Mann lauscht angestrengt ins Telefon, und eine unheimliche Veränderung geht in seinem Gesicht vor. »Ja, is jut. Ick komme sofort.« Als er auflegt, ist er aschfahl. Er starrt auf sein Handy. Erst, als ich ihn sachte am Arm berühre, hebt er den Blick zu mir. »Benno!«, krächzt er.

19:15. Landstraße

Benno hatte einen Unfall! Als ich mich eben über den in der Hitze flirrenden Asphalt der Unfallstelle am Straßenrand näherte, war ich fast versucht, an eine Fata Morgana zu glauben. Aber der zerbeulte Jeep, den der Abschleppdienst da vorne versucht zu bergen, ist eindeutig der von Benno. Ich kann mich nur zu gut erinnern, wie er mir mit dem fetten Auto damals auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum fast die Autotür abgefahren hat. Ungeachtet dessen, dass in einer Viertelstunde mein abendlicher Beratungstermin bei einem von Insolvenz bedrohten Installateurbetrieb beginnt, halte ich am Straßenrand.

Etwas später. Spreewaldklinik Lübben

»Sind Sie mit dem Patienten verwandt?« Es war natürlich eine idiotische Idee, hierherzufahren. Eigentlich war es gar keine Idee, vielmehr ein Akt mangelnder Impulskontrolle. Ich habe nicht mal meinen Termin abgesagt, nachdem mir der Mann vom Abschleppdienst die Auskunft erteilt hatte, der Fahrer des verunglückten Jeeps sei nach Lübben gebracht worden. Ob er schwer verletzt sei, davon habe er keine Ahnung. Aber dem Schaden am Fahrzeug nach zu urteilen, »kann man dem armen Hund nur wünschen, det er ’n jutet Verhältnis zu seinem Schutzengel hat«. Wie vom Affen gebissen, bin ich hierhergebraust. Und bekomme als Nachbarin und Ex-Affäre natürlich keine Auskunft. »Ich bin die Schwester«, lüge ich und entschuldige mich vor mir selbst, weil es schließlich eine Notlüge ist. »Gut, dann darf ich Sie bitten …« – »Iris?« Ich fahre herum und starre in ein runzliges, mir wohlbekanntes, von weißen Zauseln umrahmtes Gesicht. Opa Conny. Er ist in dieser funktional-sterilen Umgebung ungefähr genauso fehl am Platze wie ein knorziger alter Waldpilz. Trotz seiner von der Landarbeit sonnengegerbten Haut wirkt er blass, sein Blick huscht hektisch umher, der Schreck und die Sorge um seinen Enkel stehen ihm ins Gesicht geschrieben. »Opa Conny!« Ich will ihn schützend in den Arm nehmen, aber auf halbem Wege erstarre ich. Hinter dem alten Mann steht Bennos Frau. Natürlich. Ich fühle mich augenblicklich wie ein Eindringling. Opa Conny greift nach meinen Händen und umklammert sie. »Was ist mit Benno?« – »Ich …, also ich bin auch gerade erst …« – »Sind Sie der Vater? Dann können Sie gleich mit Ihrer Tochter mitgehen.« Das war die dienstliche Stimme der Dame am Empfang. Ich möchte sofort unangespitzt im Erdboden versinken, löse meine Hände aus Opa Connys Halt suchendem Griff und drehe mich zu der Frau um. – »Er ist der Großvater, und diese Dame …«, ich zeige auf Bennos Frau Irene, die mich aufmerksam mit ihren Blicken abtastet, »ist die Frau des Patienten«, versuche ich die Situation zu retten, doch die um Abwicklung bemühte Empfangsdame lässt sich nicht so einfach stoppen. – »Dann können Sie ja Ihren Großvater …« Ich huste ihr laut ins Wort – wie eine Operettenkönigin. Mit einem energischen »Moment, bitte« gebiete ich der diensteifrigen Frau Einhalt. Wende mich Irene zu und strecke ihr die Hand hin. – »Entschuldigung, wir haben uns schon mal … Iris«, sage ich so souverän wie möglich. Sie wirkt angespannt, hat klarere Konturen als sonst und einen festeren Blick, mit dem sie mich einen Augenblick länger fixiert, als mir lieb ist. Sie hat genau mitbekommen, wie ich mich gerade gewunden habe, so viel steht fest. Sie nickt langsam und reicht mir die Hand. – »Du bist also wegen Benno hier?«, fragt sie schnell und leise. – »Ja, nein …« Ich strecke sofort abwehrend die Handflächen vor und wedele mit ihnen herum, verhaspele mich, erkläre, dass ich Bennos Auto gesehen und angeblich sowieso auf dem Weg nach Lübben war, weshalb ich dachte, wobei ich natürlich nicht wollte, dass jemand denkt … Irene und Opa Conny sowie die Dame am Empfang blinzeln mich leicht entgeistert an. Ich gebe eine absolut lächerliche Figur ab. Irene sagt ernst: »Es ist völlig in Ordnung, dass du dir Sorgen machst, Iris. Benno würde sich freuen.« Und ich verwandle mich farblich in ein Feuerwehrauto. Dann lächelt Opa Conny. »Dit is schön, dich zu sehen, Iris«, sagt er. Ich räuspere mich, vermeide es, Irene anzusehen, deren forschenden Blick ich nur zu genau spüre. – »Ich habe mir nur Sorgen gemacht. Bitte, ich will euch nicht aufhalten. Ich muss dann auch los.« Ich wende mich dem Ausgang zu, zögere. »Könntet … könntet ihr mir Bescheid sagen, ob Benno … wie es ihm geht?«, frage ich. Nuschele eine Abschiedsformel und rausche so schnell wie möglich von dannen.

Zur gleichen Zeit im Vorratsraum des Schlangenkönigs

»Hier bist du.« Anja spitzelt durch die angelehnte Tür des Vorratsraums. Seit Marlies von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen gelassen hat, müssen Anja und Maik fast täglich ran, um mich und Ramona, unsere einzige Küchenhilfe, zu unterstützen. »Na, wat macht dit explosive Experiment?« – »Ich glaube, die Maische ist fertig.« Vorsichtig drehe ich den riesigen Glasballon, in dem eine dunkelrote Flüssigkeit schimmert. »Blubbert nichts mehr.« Auf der Suche nach neuen Marmeladenrezepten habe ich mir die Blätter näher angesehen, die hinten in Oma Hedwigs Kochbuch ...

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