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Landluft für Anfänger - 07

Inhalt

  1. Cover
  2. Was ist »Landluft für Anfänger«?
  3. Die Autorinnen
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Freitag, 11. April
  7. Samstag, 12. April
  8. Sonntag, 13. April
  9. Montag, 14. April
  10. Dienstag, 15. April
  11. Mittwoch, 16. April
  12. Donnerstag, 17. April
  13. Karfreitag
  14. Samstag, 19. April
  15. Mittwoch, 30. April 2014
  16. Das siebte Rezept aus Marthas Kochbuch
  17. In der nächsten Folge

Was ist »Landluft für Anfänger«?

»Landluft für Anfänger« ist ein zwölfteiliger Serienroman, der ein Jahr lang jeden Monat über zwei unterschiedliche Schwestern und ihr Leben auf einem geerbten Hof im Spreewald berichtet. Die Serie gibt es sowohl als E-Book als auch als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Die Autorinnen

Simone Höft, geboren 1968, und Nora Lämmermann, geboren 1978, trennen – wie die Protagonistinnen ihrer Romanreihe – zehn Jahre Lebenserfahrung, ein Kind und 475 Kilometer Luftlinie zwischen Köln und München. Gemeinsam sind ihnen ein abgeschlossenes Germanistikstudium, die langjährige Arbeit für Film und Fernsehen sowie eine mal mehr mal weniger gut funktionierende WLAN-Verbindung.

»Landluft für Anfänger« ist ihre erste, gemeinsame Romanreihe.

 

»Geisteraustreibung«

Wie eine Entdeckung in Marthas Nachlass Mias Liebesleben durcheinanderwürfelt, eine Baustelle, ein Handwerker und ein Hirngespinst, das vielleicht keins ist, den Frauenhaushalt aufmischen und eine weitere Erbin am Horizont auftaucht.

Freitag, 11. April

Abbildung

10:30. Vor Marthas Remise

Der Frühling kommt. Gewissheit bringen nicht nur die zarten Triebe, die den letzten Schnee überlebt haben und jetzt wacker durch das grüner werdende Gras zu Krokussen und Osterglocken heransprießen. Hier im Spreewald gibt es vor allem ein untrügliches Zeichen, dass die Zeit des Frosts und der Schneestürme vorbei ist: Die Kähne sind wieder unterwegs. Eben hat aus Richtung Lübbenau ein Trio in Handwerkerkluft mit seinem Kahn an unserem Steg angelegt und – bevor ich einschreiten konnte – Bekanntschaft mit unseren zwei Gantern gemacht, die, seit die Temperaturen steigen, ordentlich der Hafer sticht. Der Erstangriff galt dem in seinem Umfang durchaus Respekt einflößenden Hinterteil einer Frau mittleren Alters, die ahnungslos dabei war, den Kahn am Ufer zu befestigen. Leider übte das verwaschene Schwarz ihrer Cordhose keine beruhigende Wirkung auf unsere beiden Quälgeister aus. Auch ihre – angesichts ihres stämmigen Körperbaus überraschend helle – Stimme und ihr Versuch, sich die beiden mit ihrem  sich schlangenartig windenden Zollstock vom Leib zu halten, schien die zwei gefiederten Herren eher aufzustacheln als abzuschrecken. Ich eilte schon mit einem der Stöcke, die wir für diesen Fall im Umkreis von Stall, Remise und unserem Haus verteilt haben, los, als der größere der beiden Männer die Rangierstange des Kahns als Stabhochsprung-Stab benutzte und sich damit aus dem Kahn an Land katapultierte. Ein wenig später sahen Orpheus und Aschenbach aus wie zwei unfreiwillige Komparsen in einem Martial-Arts-Film. Mit überraschend schnellen, wendigen Bewegungen des Rudels trieb der schlaksige Mann, der mit seinen schulterlangen Haaren und seinen scharfen Gesichtszügen auffallend an eine Vogelscheuche erinnerte, die beiden schnatternden Tiere in Richtung Stall zurück. Hätte er am Ende, als die letzte Schwanzspitze unseres Ganterpaares im Dunkel des Stalls verschwunden war, noch einen doppelten Salto rückwärts geschlagen, oder wäre er einmal zum Spaß die Wand hochgelaufen, ich hätte mich nicht gewundert. Gerade noch rechtzeitig klappe ich meinen Mund wieder zu, als der Gänsebeschwörer auf mich zukommt. »Tankred«, sagt er, hält meine Hand einen Augenblick zu lange fest und schaut mich irritierend intensiv an. Ein bisschen wie … hält der sich für Yoda, oder was? Ich bin froh, als er seinen Blick von mir ab- und Marthas Remise zuwendet. Nur, wie er das tut! Als hätte ihn jemand von dort gerufen. »Hat hier kürzlich eine Seele ihren Körper verlassen?«, fragt er und starrt weiter durch die Wände der Remise hindurch. – »J-ja?« Der Typ ist mir unheimlich. Er nickt wissend. Jetzt wendet er sein Gesicht wieder mir zu. »Möglicherweise ist die Transformation noch nicht abgeschlossen«, sagt er bedeutungsschwanger. Eine Transformation? Klingt, als ginge es um etwas weitaus Heikleres als um einen profanen Dachausbau. »Nein … aber … deshalb sind Sie ja hier. Um die Remi…« Der Typ legt mir seine Hand auf die Schulter. »Zumindest besitze ich entsprechende Fähigkeiten«, sagt er mit beruhigender Stimme. »Wenn es nötig sein sollte. Ich bin mir noch nicht sicher.« Ich bin froh, dass sein Kollege jetzt bei uns auftaucht und mich angrinst. Diese verschmitzten Knopfaugen! Jetzt fällt mir ein, woher ich ihn kenne. Der gutmütige Mann mit Glatze ist Lutz, einer der Handwerker, die Iris bereits beim Umbau unseres Hauses im November beauftragt hatte. »Dit letzte Mal war’n die Vögel aber nich so Stänkerfritzen, wa?«, grinst er mich jetzt an und streckt mir seine Pranke entgegen. (Dit letzte Mal waren das ja auch eine Sie und ein Er und hatten im Paket nur halb so viel Testosteron.) »Tachchen. Is die Herrin des Hauses ooch da?« Wie, die Herrin des Hauses? Eben will ich meinen Mund wieder aufklappen, um lauthals aufzubegehren, da erscheint Iris in der Haustür. Im Businesskostüm. Für einen Moment fühle ich mich wirklich, als wäre ich ein paar Monate in der Zeit zurückkatapultiert worden. Denn obwohl ich weiß, dass Iris ihn nur trägt, weil sie heute einen Notartermin hat, wirkt dieser Aufzug auf mich wie ein rotes Tuch. Vielleicht reagiere ich auch deswegen etwas über, als Iris meine – zugebenermaßen etwas verschlissenen – Lederstiefel betrachtet und sagt: »Willst du so gehen?«

»Wie, so? Für ein Vorstellungsgespräch als Küchenhilfe wird’s ja wohl reichen! Das ist ja sozusagen Arbeit hinter den Kulissen.« Uhh, welche Laus ist der denn über die Leber gelaufen? »Ich dachte nur, du willst nicht gleich mit deinem ersten Auftreten in Frage stellen, dass du die in der Annonce geforderten ›Kenntnisse des Hygienestandards‹ beherrschst«, kann ich mir trotzdem nicht verkneifen, bevor ich mich den eben eingetroffenen Handwerkern zuwende. Mia poltert indes wutschnaubend ins Haus. »Juten Tach, Frau Neuberger, wir fangen denn heute mit der Holzrahmenkonstruktion an.« Der Vorarbeiter mit den vergnügten Teddyaugen gibt mir breit lächelnd die Hand. – »Gut. Die Pläne des Statikers kennen Sie?« – »Allet mit’n Schnurrer abjesprochen.« Ich blicke mich um. »Und wo … sind die Holzbalken?« – »Na, die wollten wa jetzt nich mit uffm Kahn balancieren. Müssten jeden Oogenblick mit dem Sprinter sehn’Se, wenn man vom Teufel spricht « Während die drei Handwerker mir zunicken und gen Fließ eilen, wo eben ein Kleintransporter gehalten hat, poltert meine Halbschwester wieder aus der Tür. »So. Gecremt und gewienert. Besser?« Ihre Augen funkeln kampflustig, ich muss grinsen. »Ja, wenn du jetzt noch diesen vor Dreck starrenden Jutebeutel im Auto lässt …« – »Iris, du brauchst wirklich nicht zu glauben, dass, nur weil du das Geld hier für die Pension und so … also quasi vorstreckst … dass du deshalb jetzt hier den Zampano geben kannst.« Ach, daher weht der Wind. Jetzt funkeln auch meine Augen. Mia und ich haben uns nach Marthas Beerdigung in Ruhe über Mias Businessplan gesetzt, gefeilt und geändert, und am Ende – gegen drei Uhr morgens – beschlossen, es zu wagen. Wir eröffnen eine kleine Pension, die »Pension Hedwig«, machen aus den schon ausgebauten Zimmern im ersten Stock Gästezimmer (über deren Einrichtung Mia und ich uns allerdings bereits mehrfach in die Haare geraten sind). Und ziehen zu dritt, das heißt, genau genommen, zu viert, als Hausherrinnen und Hahn im Körbchen (Fabiennes Baby wird ein Junge), in Marthas Remise. Natürlich brauchen wir dort mehr Platz, also lassen wir eine Zwischendecke und neue Wände einziehen, um unter dem Dach zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Das kostet natürlich. Von den Werbekosten für die Pension, der Instandhaltung und der Verpflegung der Gäste ganz zu schweigen. Und da meine liebe Halbschwester über keinerlei Erspartes verfügt und wir beide nicht davon ausgehen, von der Pension reich zu werden, haben wir beschlossen, dass a) jede noch einen anderen ›Job‹ machen muss. Und b) wir einen Vertrag beim Notar aufsetzen, der regelt, dass ich meine Investitionen durch eine höhere Gewinnbeteiligung nach und nach zurückbekomme. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass das jemals der Fall sein wird. Ich finde also durchaus, Mia könnte den Ball ein wenig flacher halten. »Sollen wir das mit dem Zampano auch in den Vertrag aufnehmen?«, pariere ich Mias Ball trotzdem mit ironischer Milde, ist meine kleine Schwester seit Marthas Beerdigung doch ziemlich durch den Wind. »Ich bitte darum!«, schmettert Mia mir entgegen, doch jetzt muss sie auch grinsen. Ich laufe hinter ihr zum Fließ, wo die Handwerker gerade dicke Holzbohlen aus dem Sprinter laden und auf ihren Kahn hieven, um sie auf unsere Insel zu bringen. Oh Gott! Ist das nicht dieser Rotzbengel, den wir damals samt offenherzig bekleideter Begleitung in flagranti im Stall erwischt haben? Wie hieß der noch – Robin? Wehe, diese Sitten reißen wieder ein. Als Mia und ich mit unserem Kahn übersetzen, werfe ich dem jungen Mann pro forma einen mahnenden Blick zu.

10:50. Vor einem blauen Volvo am Fließ der Schwestern

Mia steht wie ein störrisches Kleinkind vor der Fahrertür unseres neuen Volvo und streckt mir die Hand entgegen. »Ich fahre«, sage ich nur ruhig. – »Wieso?« – »Weil ich dich rauslasse.« – »Ich könnte ja auch dich rauslassen.« – »Aber das Hotel liegt am Ortseingang.« – »Ja, und? Fahre ich eben zurück. Dein Termin geht sicher länger als meiner.« Ich schaue Mia an. »Jetzt sag bitte nicht, für die Benutzung des Autos brauchen wir auch einen Vertrag.« – »Nicht, wenn du akzeptierst, dass es uns je zur Hälfte gehört. Und ich meinen Anteil auch sofort und selbst und direkt bezahlt habe!« Na gut. Wenn wir hier noch länger diskutieren, kommen wir beide zu spät. Wenn Mia fährt, kann ich noch mal die Notizen für das Gespräch mit dem Notar durchgehen. Ich werfe Mia den Autoschlüssel zu. Fast bin ich gerührt, als sie sich mit einem Freudensprung hinters Steuer wirft und stolz die Zündung dreht.

Das war eine verdammt gute Idee von Iris, Sigrids alten Volvo zu kaufen. (Und eine verdammt große Nettigkeit von unserer lieben Martha, jedem von uns fünftausend Euro zu vermachen, so konnte ich Iris überreden, uns die dreitausend Euro für das Auto zu teilen.) Iris macht jetzt wirklich Nägel mit Köpfen, was das Landleben betrifft. Nach Marthas Beerdigung sind Fabienne und sie zurück nach Frankfurt gefahren und mit einem Umzugsunternehmen wiedergekommen. Im Seminarraum stehen jetzt ihre Möbel, viel zu viele für ihr kleines Zimmer, das sie in der Remise haben wird. Sie will ihre hässliche Couch in unser gemeinsames Wohnzimmer stellen, das wir im Erdgeschoss der Remise einrichten. Und – fast noch schlimmer – etliche ihrer Designerprachtstücke sollen in die Hotelzimmer. Allerdings nur über meine Leiche! »Iris, wir müssen wirklich noch mal über die Einrichtung reden. Deine Möbel passen einfach nicht ins Konzept. Ich habe letzte Woche …« – »Mia, jetzt fang bitte nicht schon wieder damit an. Ich werde meine teuren Möbel sicher nicht wegschmeißen, damit du die Pension mit diesem Sperrmüll vollräumst, der ja offenbar bei Leuten, die sich für hip halten, so angesagt ist. Möglichst noch von Hand angemalt.« Iris hebt nicht mal den Blick von ihren Unterlagen. »Teuer ist keine Garantie für guten Geschmack«, pampe ich. Diese ständige »Hier-bestimme-ich«-Nummer muss Iris sich echt abgewöhnen, wenn wir das mit der Pension gemeinsam schaffen wollen, ohne uns gegenseitig umzubringen. »Von klassischem Schick hast du keine Ahnung, Liebelein«, schnappt sie zurück. – »Haben Oma Hedwigs Café-Skizzen vielleicht nach blödem klassischen Schick ausgesehen? Martha würde …« – »Die Skizzen sind über dreißig Jahre alt. Und Martha würde sicher keine gut erhaltenen Möbel wegschmeißen.« Gnagna. Ich schweige. Ich habe keine Lust mehr, Martha als Totschlagargument zu missbrauchen.

»Und keine fiesen Juristentricks!«, damit verabschiede ich mich von Iris, wende sportlich (freue mich heimlich über Iris’ besorgtes Gesicht im Rückspiegel) und halte ein paar Augenblicke später auf dem Parkplatz des Wellnesshotels Spreewald. Inständig hoffe ich, nicht gleich Maiks Ex über den Weg zu laufen. Sie wird früh genug erfahren, sollte ich den Job bekommen, dass ich für einen Hungerlohn von sieben Euro pro Stunde Pfannen spüle, Fritteusen reinige und Kartoffeln schäle. Und wird sicher keine Gelegenheit auslassen, um es brühwarm Maik zu erzählen. Maik, der, wenn ich eins und eins zusammenzähle, mein Cousin ist, ergo ein naher Blutsverwandter, ergo eine unmögliche Liebe … (Da ist es wohl auch ziemlich schnuppe, Mia, wenn er erfährt, dass die aufstrebende Illustratorin als einfache Küchenhilfe arbeitet!) Ach, hätte ich doch nur nicht in Marthas Hebammenaufzeichnungen gestöbert! Ach …! So, genug des Selbstmitleids! Ich verbiete dem Eichhörnchen in meinem Kopf, die von den letzten Nächten schon gut abgenagte Inzest-Nuss wieder aus dem Schrank zu holen, ziehe energisch den Schlüssel ab, werfe nach kurzem Zögern den Jutebeutel wieder zurück auf den Beifahrersitz und betrete mit meinem besten Bewerber-Lächeln die Lobby des Hotels.

11:00. Vor dem Büro des Notars in Burg

»Warum ziehst du nicht einfach mit Alice in die Villa?«, frage ich und muss mich beherrschen, um nicht hinzuzusetzen: »Deine Alice fand doch die Villa immer ›gaaanz toll‹, als sie noch ›meine Assistentin‹ war – und bevor ich wusste, dass sie außerdem meinen Mann ›gaaanz toll‹ findet.« Ich staune einen Augenblick über mich selbst. Es wird immer einfacher, mir solche Gehässigkeiten zu verkneifen, die dazu gedacht sind, meinen Exmann zu kränken, aber im Grunde nur meine eigene Gekränktheit verraten. Michael hat mich mobil erwischt, als ich eben beim Notar klingeln wollte. Es ist ein alter Reflex von mir, immer ans Telefon zu gehen, weil es ja wichtig sein könnte. »Das wäre natürlich am einfachsten für dich«, ätzt Michael am anderen Ende der Leitung nach kurzem Schweigen. – »Ich würde weniger davon profitieren als du, Michael. Wenn wir die Villa mit Verlust verkaufen, betrifft das auch dich. Wenn du mich auszahlst und wir die Wertminderung des Hauses dabei berücksichtigen, stehst du doch gut da.« – »Und lebe glücklich und zufrieden mit Alice in der Einflugschneise der Nordwestlandebahn, vielen Dank für Lärm und Schadstoffe.« Reizend, solange er mit mir unter diesen Bedingungen gelebt hat, war Umziehen kein Thema. Ich nehme Anlauf. »Alice fand die Villa doch immer ›gaaanz toll‹!« – Wie ärgerlich, jetzt ist es mir doch herausgerutscht. »Michael, ich will nicht streiten«, sage ich reuevoll. »Überleg’s dir in Ruhe.« Michael schnaubt. »Du solltest beten, dass ich danach eine weniger törichte Entscheidung treffe als du, nachdem du monatelang Zeit zum Nachdenken hattest.« Ich beschließe spontan, diese Bemerkung zu ignorieren. Seit ich Michael nach Marthas Beerdigung mitgeteilt habe, dass Fabienne und ich doch nicht nach Frankfurt zurückkehren, lässt er keine Gelegenheit aus, mir vorzuhalten, dass er diesen Beschluss für ein Unding hält. Dass ich die Firma verlasse (dabei übernimmt Alice meine Anteile), dass ich bereits mit unserem Notar gesprochen habe, damit er alles in die Wege leitet, dass ich künftig den Spreewälder Mittelstand coache anstatt die internationale Konzernprominenz (›und nebenberuflich Zimmer vermiete und Lämmern beim Wachsen zuschaue‹), dass wir über den Verbleib der Villa entscheiden müssen, dass Fabienne eine Schule ›fernab der Zivilisation‹ besuchen wird, all das bezeichnet Michael abwechselnd als ›irrational‹, ›völlig wahnsinnig‹, ›absurd‹ oder schlicht: ›dumm‹. Dass er damit vielleicht sogar Recht hat, dass ich diesen Schritt bald bereuen werde, gehört durchaus zu den Gedanken, die in schwächeren Momenten in meinem Kopf rumoren. Doch in allen anderen – weit häufigeren – Augenblicken denke ich: Pah, es kommt doch nur drauf an, was ich draus mache. Und wenn ich mir einmal etwas vorgenommen habe, dann habe ich auch den Biss, es durchzuziehen. »Michael, ich muss jetzt auflegen. Der Notar wartet. Gibt es noch irgendetwas Wichtiges?« – »Der Notar?!« – »Nicht unser Notar. Es geht um …

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