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Krebs bekommen, gelassen geblieben

Die Autorin

Jeanette Wehner, geb. 1966, lebt in ihrer Wahlheimat Bremen. Hier bietet die Heilprak-tikerin für Psychotherapie in eigener Praxis Beratung, Gesprächstherapie und energeti-sche Unterstützung bei Wachstumsprozessen jeder Art an.

Ihr erstes Buch Gedankensplitter – Gespräche über Gott und das Leben, über Heilung, Tod und unsere Existenz danach schrieb sie 2011 zusam-men mit dem damals 103-jährigen Cellisten Alexander Beck. Mit ihm sprach sie über aller-lei Außergewöhnliches – auch über Themen, die in diesem Buch angesprochen werden.

Jeanette Wehner

Krebs bekommen,
gelassen geblieben

Ein Erfahrungsbericht,
der auch von der Macht der Gedanken,
von Energieübertragungen und
der Selbstverständlichkeit des Seins erzählt

Alles Liebe Ihnen,
von Herzen!

Inhaltsverzeichnis

Danke!

Vorwort

Zahlen Unterstützung durch höhere Energie Wiederholungen Meditation, Stille und der gegenwärtige Moment Mein Wunsch

Meine Geschichte Ein Erfahrungsbericht

Der Anfang Entscheidung Tiefes Wissen Verdachtsdiagnose Stille Gedanken Patientenverfügung, Vollmach-ten und eine Anleitung zur Auflösung meines Lebens Kein Widerstand Kapellenbesuch Die OP Out-of-body: Außerkörperliche Erfahrungen (Keine) Schmerzen Zugenäht Wartezeit Schicksalsgenossinnen Die Diagnose Schuldgefühle und Selbstanklagen Was geschehen soll Ursachen Schweigen Positive Bilder Dankbarkeit Leiden ist … Beratung Vitamine & Co. Port Chemobeginn Durchfall Haarausfall Perücke Zweite Chemo Gummiunter-lage Meditation Gleichmut Abstand Verdrängung oder Akzeptanz? Glücks-gefühle Tumormarker Geht nicht Praxisarbeit Nebenwirkungen Familie Endbefund Anschlussheilbehandlung Chefarztvisite Verborgene Trauer Sport & Port Augenbrauen Statistiken Nahtoderfahrungen Licht, Quelle, Gott Zurück im Alltag Ich bin

Nachwort

Widerstand schafft Leiden Meditation und „erlebtes Wissen“ Höhere Energie Kombination von Schulmedizin & höherer Energie Weitblick Ich wünsche Ihnen …

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Bücher Filme Websites

Danke!

Nun ist es fertig, mein Buch – Sie halten es in Ihren Händen. Doch es fertigzustellen, war gar nicht so ein-fach und so brauchte ich hier und da tatkräftige Unter-stützung in Form von ehrlich gemeintem Feedback durch Anregungen und Kritik von Menschen, die bereit waren sich mit dem Thema „Krebs“ auseinanderzuset-zen.

Daher möchte ich mich von Herzen bei meinen ganz privaten Lektorinnen und Lektoren bedanken, die mich an ihren Gedanken und Eindrücken teilhaben ließen und mir dadurch bei der „Feinjustierung“ halfen. Ohne ihre Rückmeldungen wäre das Buch nicht so rund ge-worden wie es nun ist.

Danke Andrea, Anton, Carmen, Julia, Lydia, Rosa und Ruth ! Ihr habt euch mir zuliebe auf das nicht so einfache Thema eingelassen und mein Manuskript kommentiert. Alle (!) eure Anmerkungen waren wichtig für mich.

Ein großes Dankeschön geht auch an all diejenigen, denen ich Auszüge aus meinem Manuskript zeigen durfte. Auch wenn die Texte nur kurz waren: es war mir ein Herzensanliegen, euch diese Seiten zu zeigen.

Reinhard möchte ich einen ganz besonderen Dank aussprechen. Du hast mir nicht nur wertvolle Tipps ge-geben, sondern auch von Anfang an an dieses Buch ge-glaubt.

Und du, liebe Sabine, warst der „irdische Engel“, den ich für die Veröffentlichung brauchte. Durch dein frü-hes Feedback konnte ich deutlich spüren, wie wichtig es ist, meine Erfahrung mit anderen zu teilen. Danke, dass du mir Mut gemacht hast und mir erzählt hast, wie gut dir das Lesen meiner Geschichte tat. Deine Worte haben mir geholfen, den Schritt in die Öffentlichkeit zu wagen – ein Schritt, der bei diesem persönlichen Thema gar nicht so einfach zu vollziehen ist.

Durch all eure Hilfe kann ich nun meinen Erfahrungsbericht mit einem guten Gefühl der Welt überlassen. Ich fühle mich von euch allen reich beschenkt. Danke!

Vorwort

Krebs ist eine Krankheit, vor der sich Menschen sehr fürchten. Nur wenige würden sich daher ohne triftigen Grund mit dieser Erkrankung beschäftigen, denn für viele bedeutet Krebs in erster Linie Leiden, Schmerz und Tod. Allein schon der Name der Diagnose kann daher eine Reihe starker negativer Gefühle auslösen.

Doch Krebs ist nicht gleich Krebs und so sind manche Krebsarten um ein Vielfaches leichter zu behandeln als andere. Daher hat die Krankheit viele Gesichter – Gesichter, die von extrem unterschiedlichen Krankheitsverläufen geprägt sind.

Dass Menschen bei der Diagnose Krebs dennoch schnell mit großer Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung reagieren, liegt meiner Ansicht nach vor allem an dem veralteten Bild, das von der Krankheit in der Öffentlichkeit herrscht. Veraltet deshalb, weil Krebs von vielen immer noch als unheilbar angesehen wird. Doch dem ist nicht so. Krebs kann durch die verbesserten Behandlungsmöglichkeiten in vielen Fällen schon vollkommen geheilt werden!

So möchte ich mit diesem Buch einen Gegenpol zu den unschönen Geschichten schaffen, die bewusst oder unbewusst in unseren Köpfen kursieren und anhand meines Krankheitsverlaufes aufzeigen, dass die Behandlung einer solchen Tumorerkrankung auch ganz undramatisch und leicht von statten gehen kann.

Zahlen

Meine „Krebsgeschichte“ zu erzählen, empfinde ich auch deshalb als wichtig, weil die Zahl der Krebsfälle stetig steigt. Die zu erwartende Anzahl an Neuerkrankungen in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 von Experten auf bis zu 600.000 Fälle pro Jahr geschätzt.1 Im Jahr 2016 lag die Zahl noch bei 492.000.2

Dass die Neuerkrankungsrate stark ansteigt mag erschrecken, die Ursache hierfür ist jedoch vor allem in der gestiegenen Lebenserwartung zu finden, denn es sind zumeist ältere Menschen, die an Krebs erkranken.3

Die gute Nachricht der derzeitigen Entwicklung: Bei fast allen Krebsarten steigt die Überlebenswahrscheinlichkeit. Daher können heute bereits mehr als die Hälfte aller Krebspatientinnen und -patienten bei Diagnosestellung auf eine dauerhafte Heilung hoffen.4 So sterben in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt schon mehr Menschen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung als an Krebs.5 Und: In Zukunft wird sich diese Heilungswahrscheinlichkeit dank der onkologischen Forschung noch weiter erhöhen.

Dennoch sind die Zahlen äußerst erschreckend. Dies macht auch der Blick auf das globale Ausmaß deutlich. Laut einer Schätzung der IARC – der Internationalen Agentur für Krebsforschung, die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehört – sollen im Jahr 2018 weltweit 18,1 Millionen Menschen an Krebs erkrankt sein.6 Damit ist auch global ein größerer Anstieg zu verzeichnen. Die Gründe hierfür werden ebenfalls vor allem in der gestiegenen Lebenserwartung gesehen, aber auch im Bevölkerungswachstum allgemein sowie in ein paar anderen Faktoren.7

Sollte Krebs in der Zukunft tatsächlich zu einer Erkrankung werden, die statistisch gesehen in Deutschland jeden zweiten Menschen im Laufe seines Lebens treffen könnte, wäre es gut, sich schon frühzeitig mit den Themen auseinanderzusetzen, die diese Krankheit mit sich bringt – Themen, die zum Leben dazugehören, egal ob man gesund oder krank ist.

Es wäre auch von Vorteil, die eigene Einstellung zu der Erkrankung zu überdenken, denn eine positive Haltung hilft im Umgang mit der Krankheit sehr und ist sogar zeitgemäß. Zeitgemäß deshalb, weil die schulmedizinischen Fortschritte in der Onkologie in den letzten Jahren sehr groß waren und im Vergleich zu den Behandlungsmethoden früherer Jahre bei vielen Krebsarten sowohl recht wirksame Behandlungswege als auch verträglichere Medikamente hervorgebracht hat.

Unterstützung durch höhere Energie

Zudem hat sich nicht nur der Zugang zur Alternativmedizin (zum Beispiel durch Informationen im Internet) vereinfacht, auch Behandlungsmöglichkeiten, die sich durch „höhere Energie“ auszeichnen – manche kategorisieren diese als „Energiearbeit“, andere als „Geistheilung“ oder „göttliche Intervention“ – rücken mehr und mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Höhere Energien übermitteln nach meinem Verständnis grundlegende Informationen, die Körper und Geist dabei helfen können, in den natürlichen – und damit gesunden – Zustand zurückzufinden. Sie nehmen direkten Einfluss auf das Energiefeld eines Menschen, auf einen feinstofflichen Körper, in dem die Ursache der Erkrankung gespeichert ist. Dadurch sind Energieübertragungen auch auf die Krankheitsursachen ausgerichtet und nicht ausschließlich auf die Symptome, wie es vor allem bei den schulmedizinischen Behandlungsmethoden der Fall ist.

Ich erwähne dies, da ich meine Krebserkrankung nicht nur schulmedizinisch mit Operation und Chemotherapie behandeln ließ, sondern auch Braco um Hilfe bat, einen Kroaten, der über eine außergewöhnliche Gabe verfügt. Durch seinen Dienst konnte ich zum einen einen schnellen und leichten Behandlungsverlauf erleben, zum anderen zeigten sich nur wenige Chemotherapie bedingte Nebenwirkungen. Zudem war ich während der gesamten Behandlungsphase sorglos, zufrieden und gut gelaunt, denn Bracos Dienst befreite mich auch von allen zukunftsbezogenen Ängsten.

Da Braco mich während dieser Zeit phasenweise täglich per DVD, Internet-Videos oder Livestream begleitete, und ich ihn auch dreimal live erleben konnte, wird über den 1967 geborenen Familienvater auf den nächsten Seiten häufig zu lesen sein – zu häufig, wie einige meiner privaten Lektorinnen und Lektoren meinten. (Anm. 1)

Wenn ich dennoch Braco so häufig erwähne, dann einfach nur, weil er in dieser Zeit tatsächlich an meiner Seite stand. Nicht im physischen Sinne – wir kennen uns nicht persönlich und ich bin an seiner Person auch nicht interessiert. Er stand durch seinen Dienst an meiner Seite, einer Art „Energieübertragung“, wie ich es beschreiben würde, die ich am ganzen Körper spüren konnte und die mir in der Behandlungsphase durch und durch guttat. (Anm. 2) welchen Gründen auch immer über eine sehr hohe Gabe verfügt und diese Gabe Menschen kostenfrei zur Verfügung stellt. (Seine außergewöhnliche Gabe und die damit verbundene humanitäre Arbeit wurde auch schon öffentlich gewürdigt, und zwar bei einer Veranstaltung in der Kapelle der Vereinten Nationen in New York. Hier übergab man Braco 2012 den weltweit angesehenen Peace Pole.)

Die Art wie Braco arbeitet ist, zumindest was das Sichtbare betrifft, schnell erklärt: Er schaut Menschen an, manchmal sogar hunderte oder tausende gleichzeitig und überträgt damit durch seinen Blick „etwas“, das helfen kann.

Dass Hilfe durch seinen „Blick“, wie seine Arbeit genannt wird, kommen kann – bei Live-Veranstaltungen oder während Livestreams im Internet – mag für den einen oder anderen schwer nachvollziehbar sein.

Noch schwerer zu verstehen mag es sein, dass auch durch seine Stimme ein Zugang zu der Energie hergestellt wird, die durch Braco fließt, sogar durch das Anschauen der DVDs und der ins Internet gestellten YouTube-Filme, in denen „nur“ Erfahrungsberichte von anderen Menschen wiedergegeben werden.

Doch es gibt so viel Unerklärliches zwischen Himmel und Erde, dass manche Dinge einfach ausprobiert werden müssen, um herausfinden zu können, ob und wie sie für den Einzelnen wirken.

Der Glaube daran bzw. die Offenheit für eine solche Unterstützung mag hier ein entscheidender Faktor sein.

Wiederholungen

Ein weiterer Kritikpunkt meiner privaten Lektorinnen und Lektoren war, dass ich mich (zu) oft wiederhole. Dies sehe ich genauso. Doch … ich kann nicht anders. Daher bleibt mir nur die Hoffnung, dass meine Wiederholungen die Leselust nicht schmälern und meine Leserschaft an diesen Stellen nachsichtig mit mir ist.

Meditation, Stille und der gegenwärtige Moment

Da ich mich seit einigen Jahren auf einem spirituellen Weg befinde, haben neben Bracos Dienst sicherlich auch meine regelmäßigen Meditationen und das Training, meine Gedanken zu beobachten und auf Distanz zu ihnen zu gehen, wie auch meine Ausrichtung auf die Stille in mir und auf den gegenwärtigen Moment, dazu beigetragen, dass es mir während der gesamten Krankheitsphase sehr gut ging.

Auch die Suche nach meiner „wahren Natur“ und dem Ursprung meines Seins werden mir dabei geholfen haben, die Erkrankung anzunehmen und den Herausforderungen des Krankheitsverlaufes mit Gelassenheit und einer positiven Einstellung zu begegnen, so dass ich während der sechs Monate, in denen unklar war, ob sich der Tumor in meinem Bauch zurückbildet oder nicht, die Ruhe bewahren konnte.

Auf einen spirituellen Weg bin ich schon vor vielen Jahren geführt worden, letztendlich durch Angstzustände und einen undefinierbaren psychischen Schmerz, der mich zuerst in eine Psychotherapie brachte, später zu einem Fan für Geistheilung und Energiearbeit werden ließ – nämlich als ich erkannte, was für eine große Heilkraft in geistigen Interventionen steckt und wie leicht sie wirken können.

Was ich durch diesen psychischen Schmerz mit Mitte 20 auch begriff war, dass es für das persönliche Glück nichts Wichtigeres im Leben gibt, als in innerem Frieden mit sich und dem Leben zu sein. Diese tiefe Erkenntnis treibt mich bis heute dazu an, nach vollkommenem Frieden zu streben, nach einem inneren Frieden, der unumstößlich ist.

Die Suche nach vollkommenem Frieden führte mich irgendwann auch zu so genannten „Erwachten“ (auch „Erleuchtete“ oder „Selbstverwirklichte“ genannt) – zu Menschen also, die in höchsten Bewusstseinszuständen glücklich und zufrieden leben, egal was gerade in ihrem Alltag geschieht. So erzähle ich in diesem Buch nicht nur von mir und meinem Weg, sondern auch von dem Lebensgefühl erwachter Menschen, da sie über Erfahrungen verfügen, die einen tiefen Einblick in das geben, was möglich ist.

Mein Wunsch

Wenn meine Geschichte auch nicht repräsentativ für den Umgang mit (Eierstock-) Krebs sein kann, der bei mir im Alter von 52 Jahren diagnostiziert wurde, so wünsche ich mir doch sehr, dass mein Weg bei dem einen oder anderen Impulse setzen kann – Impulse, die dazu verhelfen, nicht oder zumindest nicht zu tief in das Drama „Krebs“ hineinzurutschen, denn dieses Drama wiegt oft schwerer als die Krankheit selbst.

Um zu betonen, dass man Krebs ohne große Höhen und Tiefen durchstehen kann, habe ich für die Schilderung meiner Erfahrungen auch eine eher nüchterne, beschreibende Sprache gewählt, die Raum für Frieden lässt – Frieden mit dem, was gerade geschieht.

Einen solchen Frieden spürte ich während der gesamten Krankheitsphase in meinem Herzen, so dass ich rückblickend sagen kann, dass meine Erkrankung vollkommen undramatisch verlief. Sie vermittelte mir zuweilen sogar recht schöne Erlebnisse – Erfahrungen, die für mein inneres Wachstum wichtig waren. So hat mich der Krebs weiser, stärker und klarer werden lassen, aber auch demütiger gegenüber dem Geschenk des Lebens.

Meine Krebserkrankung sehe ich daher heute als eine wichtige Phase in meinem Leben an, die jetzt zu meinem „Lebensschatz“ gehört.

Diesen Schatz möchte ich mit Ihnen teilen. Ich teile ihn in der Hoffnung, dass die „Horror-Diagnose Krebs“ dadurch eine lichtvollere Facette bekommt – eine Facette, die dabei hilft, tiefen Frieden zu finden mit dem was IST.

Ihnen von Herzen alles Liebe!

Jeanette Wehner

Anmerkung 1

Da ich im Bereich des Self-Publishing veröffentliche und mir damit keine professionelle Verlagsmaschinerie zur Verfügung steht, habe ich einige Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte gebeten, mein Manuskript kritisch zu lesen und mir ihre Gedanken mitzuteilen. Dies war für mich ein spannender Prozess, der die (erwartete) Erkenntnis brachte, dass jeder Blick auf meine Zeilen vor allem von den Einstellungen, Wünschen und Erfahrungen des Einzelnen geprägt ist.

Im Hinblick auf die Häufigkeit, mit der ich Bracos Dienst in meinem Manuskript erwähnt habe, kam daher sowohl großes Lob als auch starke Kritik. Beides hat mir geholfen herauszufinden, wie ich meine Geschichte erzählen will, damit ich so verstanden werden kann, wie ich verstanden werden möchte. Daher bin ich für die Zustimmung zu meinen Zeilen wie auch für die kritischen Anmerkungen sehr dankbar.

Anmerkung 2

Wenn ich hier davon spreche, dass Braco „Energie“ überträgt, so beruht dies auf meiner eigenen Einschätzung. Braco spricht in der Öffentlichkeit nicht, er gibt keine Anweisungen, hält keine Vorträge und erklärt damit auch nicht, wie er arbeitet.

Da ich bei seiner Arbeit ganz deutlich spüre, wie „etwas“ zu mir strömt, dass mich an „Energie“ erinnert und dieses „Etwas“ in mir Vibrationen auslöst, ein Schwingen des Körpers und manchmal sogar Tränen, sehe ich es als „höhere Energie“ an, denn nur höhere Energie kann in meinen Augen eine solche Wirkung haben.

Die Schlussfolgerung, dass Braco als Medium, als Kanal „hohe Energie“ überträgt, beruht daher auf meiner ganz persönlichen Vorstellung von seiner Arbeit. Vielleicht ist seine Arbeit ja auch ganz anders zu erklären. Einen Kommentar hierzu gibt es von ihm auf der DVD „Eine Welt“ (One World).

Bitte behalten Sie beim Lesen der Abschnitte über Braco daher im Hinterkopf, dass es an diesen Stellen nicht um die Person „Braco“ geht, schon gar nicht um die Verehrung seiner Person als Guru oder Heiliger. Braco ist ein ganz gewöhnlicher Mensch, der aus

Meine Geschichte Ein Erfahrungsbericht

Der Anfang

Als ich zwei Wochen nach meinem Urlaub Schmerzen im Unterbauch bekomme, denke ich, dass ich mir etwas „eingefangen“ habe – einen Virus, ein Paket Bakterien, irgendetwas, das nun meinem Darm zu schaffen macht. Ich warte ab, wie sich der Schmerz entwickelt. Mein Körper wird das schon regeln.

Dann bemerke ich, dass ich mehr und mehr an Gewicht verliere. Meine Darm-Theorie scheint bestätigt. Außerdem freue ich mich über 5 Kilo weniger und erinnere mich schmunzelnd an einen Artikel, in dem behauptet wurde, dass sich jede Frau in Deutschland prinzipiell 3 Kilo weniger wünscht. Meine Freude über den Gewichtsverlust bestätigt die Statistik.

Da Anfang 2018 eine heftige Grippewelle herrscht und ich Angst habe, mich im Wartezimmer anzustecken, verweigere ich rigoros den Gang zu meiner Hausärztin und entdecke mehr und mehr preisgünstige Schmerzmittel. Ich arbeite freiberuflich in meiner Praxis für „Psychotherapie & Energiearbeit“. Grippe würde Arbeitsausfall bedeuten und damit Geldausfall. Geld ist knapp. Gerade jetzt nach dem Urlaub, aber eigentlich immer, denn dieser Selbstzahler-Bereich, in dem ich arbeite, läuft nicht rund.

Als ich es endlich zu meiner Hausärztin schaffe, sind einige Wochen vergangen. Wochen, in denen ich kontinuierlich Schmerzen hatte. Meine Ärztin schlägt eine Sonographie bei einem Facharzt vor. Einen Termin bekomme ich in zwei Monaten. Sie erwähnt auch, dass die Schmerzen im linken Unterbauchbereich auf ein Unterleibsproblem hinweisen könnten. Der Besuch bei einer Frauenärztin wäre daher wichtig.

Weil ich nach wie vor davon überzeugt bin, dass ich ein Darmproblem habe, nehme ich die Sache mit der Frauenärztin nicht so ernst. Stattdessen gehe ich zu einer Heilpraktikerin, die mich seit über 15 Jahren ab und an unterstützt. Krebs kann sie nicht feststellen, das weiß ich aus früheren Gesprächen. An Krebs denke ich aber auch nicht. Ich will wissen, ob mit dem Darm etwas nicht stimmt.

Eine immense Zahl an Unverträglichkeiten und ein paar Allergien kommen zum Vorschein. Ich bin also gerade sehr empfindlich! Dass ich immer wieder auf Lebensmittel reagiere, kenne ich seit Jahrzehnten. Dass auch Gurken abführend wirken können, ist mir aber neu. Ich dachte immer, sie bestünden nur aus Wasser.

Infolge der vielen Unverträglichkeiten und Allergien achte ich nun noch mehr auf meine Ernährung. Dennoch nehme ich weiterhin ab. Meine Lieblingshose rutscht an den Hüften hinunter, ohne dass ich den Reißverschluss öffnen muss. Etwas mulmig ist mir bei dem Anblick schon, doch das herrschende Schönheitsideal und die Komplimente eines Freundes helfen mir bei der Verdrängung warnender Gedanken. Schließlich hatte ich laut Body-Maß-Index noch vor kurzem leichtes Übergewicht.

Zeitgleich bekomme ich in Häppchen einen „halben Kleiderschrank“ geschenkt und zwar von der Freundin meiner Schwester. Aufgrund eines Umzugs sortiert sie radikal aus und so besitze ich im Handumdrehen Hosen in unterschiedlichen und auch kleinen Größen. Was für ein Zufall! Ich bin dankbar und ziehe an, was gerade passt. 10 Kilo habe ich nun abgenommen. Das macht anziehtechnisch zwei bis drei Hosengrößen aus.

Als dann endlich die Sonographie gemacht wird, höre ich nur Gutes. Ich bin erleichtert. Eine Darmspiegelung soll als nächstes dabei helfen dem Schmerz auf den Grund zu gehen. Wieder muss ich auf einen Facharzt-Termin zwei Monate warten. Macht nichts. Die Schmerzmittel funktionieren prima und der Sono-Arzt meinte, wenn ich nur eine Tablette pro Tag nehme, würden Leber und Nieren bei dem Dauergebrauch bis zur Darmspiegelung nicht zu Schaden kommen. Mit einer Schmerztablette pro Tag komme ich, wenn ich sie im Tagesablauf richtig platziere, fast hin. Also: Alles auf einem guten Weg.

Entscheidung

Ein lang geplanter Fortbildungsurlaub steht an, und zwar in Portugal. Ich habe einen der heißbegehrten Plätze auf dem Areal meines spirituellen Lehrers ergattert. Zelten in der Sonne, Bewusstseinsbildung, gesundes, ausgewogenes Essen … all das wird mir gut tun. Kurz überlege ich, ob ich mich ihm zumuten kann. Immerhin ist noch nicht klar, warum ich seit fast vier Monaten diese Schmerzen habe. Ich will auf gar keinen Fall Probleme bereiten, schon gar nicht durch einen Notarzt-Einsatz auf seinem Land. Aber ich will auch die Chance nutzen, die mir der Aufenthalt dort bietet – eine große Chance an meiner spirituellen Entwicklung weiterzuarbeiten, denn mit einem Erwachten auf physischer Ebene zusammen zu sein – und mein Lehrer ist erwacht – und seinen Anleitungen innerlich zu folgen, kann sehr gut dabei ...

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