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Krankheit als Schicksal oder Chance Du hast die Wahl

Semra Mete

Krankheit als Schicksal oder Chance Du hast die Wahl

Mein Weg zur Heilung von Neurodermitis und Schuppenflechte

Erklärung

In diesem Buch stelle ich meine Krankheitsgeschichte dar und zeige die Wege auf, die mich zur vollen Gesundung geführt haben. Ich betone unsere Individualität in Zusammenhang mit der Heilung von Krankheiten. So unterschiedlich wir sind, so unterschiedlich und individuell sind auch unsere Wege. Mein Gesundungsprozess stimmt nur mit meinem Wesen, mit meiner Vergangenheit, mit meinen Glaubenssätzen, mit meiner Vorstellung, was Realität ist, und mit meinem Weltbild überein.

Ausdrücklich weise ich deshalb darauf hin, dass es sich bei dem Inhalt meines Buches nur um meine individuellen Erfahrungen mit den im Titel genannten Krankheiten und meine daraus gewonnenen Erkenntnisse handelt. Es handelt sich also bei meinen Ansichten, Erkenntnissen, Auslegungen, Vorschlägen um keine medizinische Beratung. Ebenso dürfen sie nicht als Ersatz für medizinische oder therapeutische Behandlungen verstanden werden. Jeder Mensch ist für sein Tun und Lassen stets selbst verantwortlich. Jegliche Haftung für Gesundheits- und Personenschäden, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit den in diesem Buch enthaltenen Informationen stehen (u.a. auch Inhalte von verlinkten externen Websites), ist ausgeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

1. Warum schreibe ich dieses Buch

2. Meine Krankheitsgeschichte

2.1. Meine familiäre und berufliche Situation, bevor meine Haut rebellierte

2.2. Ausbruch meiner Krankheit

2.3. Auf der Suche nach Therapiemöglichkeiten

2.4. Ich entdecke den Schlüssel für meine Gesundheit

3. Was hat mich meine Krankheit gelehrt – meine Erkenntnisse

3.1. Der Säure-Basen-Haushalt – der rote Faden unserer körperlichen Gesundheit

3.2. Vegane Ernährung – es geht nicht nur um die eigene Gesundheit

3.3. Jede Heilung ist Selbstheilung

3.4. Die Macht der Gewohnheiten

3.5. Die Kraft der bewussten Entscheidung

3.6. Die tieferen Ursachen unserer Krankheiten

4. Meine Schlussmessage

I. Verzeichnis Sprüche und Zitate

II. Weiterführende Informationen

III. Bilder aus der Hochphase meiner Krankheit

V. Feedback

Danksagung

Mein Dank gilt allen meinen Mitmenschen, die bei meinem Heilungsprozess direkt oder indirekt mitgewirkt haben. Besonders danke ich meiner Freundin und früheren Kollegin Marlen Dittmar für ihre mitfühlende Art, die ganz wesentlich zu meiner Gesundung beigetragen hat. Sie hat mich stets mit Informationsmaterial versorgt, aus dem ich viele Impulse für meinen Heilungsprozess erhalten habe.

Aber auch Ärztinnen und Ärzten gegenüber, die mir nicht helfen konnten, die mir nicht Mut gemacht haben, die mich teilweise sogar damit vertrösteten, meine Krankheit als mein Schicksal zu akzeptieren, fühle ich mich irgendwie zur Dankbarkeit verpflichtet. Gerade weil ihre Therapien erfolglos blieben, gerade weil sie mich nicht, wie erhofft, einfühlsam behandelten, war es mir aufgegeben, meinen eigenen Weg zu gehen. Genau diese Umstände gaben mir die Gelegenheit, die Erfahrung zu machen, eigenverantwortlich zu handeln und meinem Schicksal selbst die Richtung zu geben. Ich habe viel prägnanter als zuvor erkannt, dass die Kraft, der Mut, das Vertrauen, all das, was ich für die Gesundung brauchte, in mir zu finden sind. Kurz, ich bekam die Gelegenheit, das Schöpferische in mir zu erfahren.

Ich danke meiner Familie, meinen damaligen Kolleginnen und Kollegen und all jenen Menschen, die mir nicht nur vom Herzen her, sondern auch räumlich nahestanden und mein krankes äußeres Erscheinungsbild ertrugen, ohne es mich spüren zu lassen.

Und nicht zuletzt bedanke ich mich bei allen, die mich bei der Erstellung dieses Buches direkt und indirekt unterstützt haben. Insbesondere Bobby Langer und Dr. Ursula Ruppert, die das Lektorat übernommen haben, bin ich in Dankbarkeit verbunden, ebenso meiner langjährigen Freundin Barbara Hoffmann, die Korrektur gelesen hat. Aber auch vielen Websitebetreibern, Bloggern und Youtubern gegenüber empfinde ich Dankbarkeit, aus deren Beiträgen ich viele wertvolle Inhalte, Tipps und Hilfestellungen für mein Buch erhalten habe.

1. Warum schreibe ich dieses Buch

„Wer Freude genießen will, muss sie teilen. Das Glück wurde als Zwilling geboren.“

George Gordon Byron

Es ist ungefähr sieben Jahre her, seit ich wieder meine volle Gesundheit zurückgewonnen habe. Die Beschwerden begannen im Frühjahr 2011 und erreichten Mitte 2012 ihre schlimmste Phase. Der anschließende Abschnitt bis zur vollkommenen Gesundung erstreckte sich über weitere anderthalb Jahre. Auch wenn sich dies wie eine relativ kurze Zeitspanne anhört, waren meine Beschwerden in der Hochphase so intensiv, dass ich mir nicht vorstellen konnte, wie es mit meinem elenden Zustand so weitergehen sollte. Ich wäre vielleicht nicht gestorben, aber ich könnte auch nicht sagen, dass ich gelebt hätte.

So bitter diese Zeit für mich auch war, so war es auch eine der wichtigsten, prägendsten und lehrreichsten Phasen meines Lebens. Damals kam es mir ehrlich gesagt nicht in den Sinn, ein Buch darüber zu schreiben. Zwar wurde ich von einigen Freunden darauf angesprochen, ob ich meine Geschichte nicht publizieren wolle, aber ich konnte damals noch nicht erkennen, welchen Nutzen meine Mitmenschen daraus ziehen könnten. Und das, obwohl ich selbst durch die Heilungsgeschichte eines anderen Menschen, auf die ich im Hauptteil dieses Buches näher eingehen werde, stark dazu inspiriert wurde, meinen eigenen Heilungsweg zu gehen.

Es mussten erst Jahre vergehen, bis mir immer klarer wurde, dass der Akt des Teilens ein wesentlicher Teil des Heilens ist. Es mussten Jahre vergehen, bis ich mich innerlich soweit gestärkt und diszipliniert hatte, um meinen individuellen Heilungsweg mit meinen Mitmenschen auf diesem Weg zu teilen und so meinen Beitrag zu etwas Gutem zu leisten. Der Spruch „Teilen ist Heilen“ bringt diese Weisheit wunderbar auf den Punkt. Ja, TEILEN IST HEILEN, das ist die Haupterwägung für das Erscheinen dieses Buches, mit dem schönen Nebeneffekt der Selbstentfaltung und der kribbelnden inneren Freude, Menschen durch das Teilen der eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse zu inspirieren und sie so auf ihrem eigenen Heilungsweg zu bestärken.

2. Meine Krankheitsgeschichte

„Wenn die Seele weint, der Mund schweigt, spricht der Körper.“

Unbekannt

2.1. Meine familiäre und berufliche Situation, bevor meine Haut rebellierte

Kündigung der Festanstellung und Rückkehr in die Heimatregion

Anstatt direkt mit dem Ausbruch der Krankheit zu starten, halte ich es für sinnvoll, zu Beginn etwas weiter auszuholen. Ich gehe davon aus, dass die nähere Beschreibung meines psychischen Zustands in der Vorphase der Krankheit zu einem tieferen Verstehen meiner Beschwerden beitragen kann.

Nach einem knapp zehnjährigen Lebensabschnitt in Düsseldorf bin ich 2006 mit meiner Familie nach Hof/Oberfranken zurückgekehrt, wo meine Eltern und meine Geschwister heute noch leben. Nach Düsseldorf war ich 1997 gegangen, um meine erste Stelle nach dem BWL-Studium anzutreten und gleichzeitig meinen Bruder zu unterstützen, der in Duisburg mit seinem Studium begonnen hatte. Ich übernahm dort in einem technisch-wissenschaftlichen Verband die Leitung der Bereiche Rechnungswesen und Mitgliederbetreuung.

Als jemand, der in einer Kleinstadt aufgewachsen war, konnte ich mich jedoch mit dem Großstadtleben überhaupt nicht anfreunden. Zudem war ich auch kein klassischer Karriere-Mensch mit hochgesteckten, nach außen gerichteten Zielen. (Daran kann man sehen, wie unpassend und wenig durchdacht mein gewählter Studiengang bzw. meine berufliche Orientierung war!) Vielmehr sah ich, wie schlimm es ist, in diesem System funktionieren zu müssen, um einigermaßen gut leben zu können. Die Arbeit nahm mich zeitlich sehr stark in Anspruch. Wie schnell doch auf einmal meine Lebensjahre ohne wertvollen Inhalt an mir vorbeirasten! Alexis Carrels Spruch füllte sich mit Inhalt:

„Es kommt nicht darauf an,

dem Leben mehr Jahre zu geben,

sondern den Jahren mehr Leben zu geben.“

„Das kann doch nicht Sinn des Lebens sein, dass ein Großteil des Lebens mit Arbeit gefüllt ist und das ohne familiäres Umfeld, was ich doch anders gewohnt war“, waren meine ständigen Gedanken im Hinterkopf, die im Laufe der Jahre immer lauter und lauter wurden.

In der Zwischenzeit war ich verheiratet. Mein Mann kam aus der Türkei und hatte erst mal mit sprachlichen Hürden zu kämpfen. Erschwert wurde seine Jobsituation auch dadurch, dass sein in der Türkei abgeschlossenes Studium nicht voll anerkannt wurde und er seinen Beruf nicht ausüben konnte. Das belastete mich zusätzlich sehr. Einige Jahre später kam unser Sohn zur Welt. Der Wunsch, die große Familie um mich zu haben, wurde dadurch noch stärker. Das unwohle Gefühl, „in der Fremde zu sein“, sowohl äußerlich auch als innerlich, hatte sich auch nach Jahren nicht gelegt. Mir wurde immer klarer, dass ich definitiv am falschen Ort war, was sich auch intensiv in meinen Träumen widerspiegelte. Aber die Vernunft, falscher Stolz und Angst waren die Gründe, die mich davon abhielten, einen anderen Weg in meinem Leben zu wagen. „Wie begrenzt und kleinmütig“, sagt mein heutiges Ich dazu!

Meine Bemühungen, einen Job in meiner Heimatregion anzunehmen, der einigermaßen meiner Qualifikation entsprach, fruchteten leider nicht. Als aber dann mein Bruder, der inzwischen auch eine Familie gegründet hatte, nach Hof umzog, wandelte sich das lange Grübeln „Soll ich kündigen oder nicht?“ schnell in eine feste Entscheidung. Ich gab die langjährige Anstellung auf und kehrte mit meiner Familie im Juni 2006 in die Heimatstadt zurück, ohne Aussicht auf einen festen Job.

Gescheiterte Selbstständigkeit

Geprägt von Sorgen und der Ungewissheit, wie es nun weitergehen soll, packte ich eine Handelsvertreter-Tätigkeit im Bereich Fruchtgroßhandel in der Türkei an, an der auch mein Mann mitwirken konnte. Trotz erfolgreicher Absatzvermittlungen führte die fehlende Zahlungsmoral unserer Geschäftspartner dazu, dass wir diese Aktivität nach einigen Jahren einstellten. Mein Mann und ich standen nun beide ohne Arbeit da. Genau diese Befürchtungen hatte ich gehabt, als wir uns zu dem Umzug entschlossen hatten.

Rein intuitiv hätte ich gerne wieder etwas unternommen, wobei ich selbstbestimmt agieren konnte. Eine vollkommen freie Arbeit nach eigenen Vorlieben und Entscheidungen, eine selbst kreierte Aktivität sozusagen, die aus inneren Impulsen entsteht. Bei so einer Art von Arbeit, die stimmig ist, weil sie zum eigenen Wesen passt, kann doch nur Freude empfunden werden und keine Last. Aber … hatte ich nicht erst einen Versuch mit einer selbstständigen Tätigkeit hinter mir?! Aus Angst, nochmals zu scheitern, drängte ich meine Intuition beiseite.

Ich war verzweifelt und orientierungslos. Es stellten sich viele Fragen in meinem Kopf. Wie soll es jetzt in unserem Leben weitergehen? Was will ich überhaupt in meinem Leben erreichen? Hatte ich überhaupt ein Lebensziel? An welchen Leidenschaften von mir könnte sich eine geschäftliche Aktivität ausrichten, durch die ich auch meinen Lebensunterhalt finanzieren kann? Wo wollte ich in fünf oder zehn Jahren finanziell, beruflich, persönlich sein? Ich wünschte mir klare Wünsche und Lebensziele, die aus meinem Inneren einfach so entspringen. Aber je tiefer ich mich mit diesen Fragen beschäftigte, umso mehr spürte ich den zeitlichen Druck, jetzt etwas zu tun.

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