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Kommmunikation & Körpersprache

Stella Maris

Kommmunikation & Körpersprache

So erreichen Sie jedes Ziel!


Dieses Buch ist allen Menschen gewidmet, die mehr aus ihrem Leben machen, ihre Gesprächsfertigkeiten verbessern und ihre Körpersprache optimieren möchten. Viel Spaß beim Lesen!


BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

Einleitung

Um erfolgreich kommunizieren zu können, ist es zunächst einmal von großer Bedeutung, sich etwas Hintergrundwissen anzueignen, welches Ihnen im ersten Teil des Buchs vermittelt wird.

Im zweiten Teil werden Sie erfahren, wie Sie Ihr neu erworbenes Wissen gezielt einsetzen können, um erfolgreich und authentisch zu kommunizieren. Sie werden Ihre Körpersprache optimieren, Ihre Stimme trainieren und auf innere und äußere Signale achten. Des Weiteren werden Sie lernen, zwischen den Zeilen zu lesen und Ihr Gegenüber besser einzuschätzen.

Während der erste Teil theoretisch aufgebaut ist, geht es im zweiten Teil darum, das Wissen praktisch umzusetzen. Hier werden Ihnen wichtige Werkzeuge, Tricks und Tipps zur Verfügung gestellt.

Teil I

  • Kommunikation

  • verbale Kommunikation

  • paraverbale Kommunikation

  • nonverbale Kommunikation

  • Kommunikationsmodelle

  • Sender-Empfänger-Modell

  • Axiome der Kommunikation

  • Kommunikationsquadrat

  • Eisbergmodell

  • Modell der Welt

  • Inneres Team

  • Transaktionsanalyse

  • Werte- und Entwicklungsquadrat

  • Teufelskreismodell

  • Riemann-Thomann-Modell

  • Johari-Fenster

  • Metakommunikation

  • Kommunikationsstörungen

  • Entstehung und Behebung von Konfliktstörungen

Kommunikation

Es gibt keine rein informative Kommunikation, das heißt jedes Gespräch vermittelt mehr als nur Informationen.

Jede Kommunikation enthält:

  • Informationen

  • Erinnerungen

  • Erfahrungen

  • Gefühle

  • Werte

Der Empfänger einer Information bestimmt, wie er die verbalen, die paraverbalen und die nonverbalen Botschaften und Signale aufnehmen wird, wie er über sie denkt und wie er darauf reagiert.

Eine Botschaft besteht aus folgenden Teilen:

  • 7% verbale Kommunikation

  • 38 % paraverbale Kommunikation

  • 55 % nonverbale Kommunikation

Aufgrund der unterschiedlichen Auslegungsweise einer Botschaft kann Kommunikation Mauern errichten oder Brücken bauen.

Sobald Sie wissen, wie Sie erfolgreich kommunizieren können, werden Sie immer häufiger in der Lage sein, Brücken zu bauen anstatt Mauern zu errichten.

Mit guter Kommunikation geht ein gutes Sozialklima einher, deshalb ist auf einen wertschätzenden und einfühlsamen Umgang zu achten.

Verbale Kommunikation

Die verbale Kommunikation wird unterteilt in:

1. Lautsprache:

Zur Lautsprache, der mündlichen Kommunikation, zählen unter anderem:

  • Klatsch und Tratsch

  • Beratungsgespräche

  • Mitarbeitergespräche

  • Bewerbungsgespräche

  • Gruppendiskussionen

  • öffentliche Ansprachen

  • Aussprachen

  • Konfliktgespräche

Die mündliche Kommunikation findet entweder persönlich statt oder am Telefon.

2.Schriftsprache:

Zur Schriftsprache zählen:

  • Briefe

  • Faxe

  • E-Mails

  • SMS

  • Chat

  • Erinnerungszettel

  • Informationen am schwarzen Brett

    Die schriftliche Sprache hat den Vorteil der Archivierung des Dokuments und kann als Beweismittel eingesetzt werden.

3. Gebärdensprache:

Auch die Gebärdensprache, die aus verschiedenen

Gebärden besteht, zählt zur verbalen Kommunikation.

Paraverbale Kommunikation

Der verbale Ausdruck wird durch die paraverbale Kommunikation unterstützt durch:

  • Stimmfärbung

  • Tonfall

  • Lautstärke der Stimme

  • Sprechtempo

  • Artikulation

  • Akzent

  • Dialekt

  • Verzögerungslaute (äh, ähm)

  • Seufzen

  • Stöhnen

Nonverbale Kommunikation

Die nonverbale Kommunikation findet ohne Worte statt durch:

  • Gestik

  • Mimik

  • Körperhaltung

Des Weiteren zählen hinzu:

  • Kleidung

  • Geruch

  • Accessoires

  • Frisur

  • Tätowierungen

Bei einem Zusammentreffen sollte unbedingt auf die nonverbalen Signale geachtet werden, weil diese viel über die Person aussagen. Mehr über die Körpersprache in einem späteren Kapitel.

Kommunikationsmodelle

Es gibt verschiedene Kommunikationsmodelle, die nicht nur in schwierigen Situationen weiterhelfen können. Hierzu zählen:

  • Sender-Empfänger-Modell

  • Axiome der Kommunikation

  • Kommunikationsquadrat

  • Eisbergmodell

  • Modell der Welt

  • Inneres Team

  • Transaktionsanalyse

  • Werte- und Entwicklungsquadrat

  • Teufelskreismodell

  • Riemann-Thomann-Modell

  • Johari-Fenster

  • Metakommunikation

Sender-Empfänger-Modell

Partner A (Sender, Kommunikator) gibt seine Nachricht an Partner B (Empfänger, Kommunikant) weiter. Dieser entschlüsselt die Nachricht, interpretiert sie und antwortet. An diesem Prozess sind beide Partner gleichermaßen beteiligt und für einen zufrieden stellenden Gesprächsverlauf verantwortlich.

Da A und B zwei voneinander getrennte Individuen sind, können während des Gesprächsvorgangs jedoch Störungen, Missverständnisse und Unklarheiten auftreten.

Bevor A seine Nachricht an B weitergibt, verschlüsselt bzw. codiert er sie, das heißt er verwendet Worte, die ihm geläufig sind und sendet sogleich nonverbale Signale. Wenn der Empfänger über denselben Zeichenvorrat und die gleiche Wortwahl verfügt, sind Missverständnisse zwar nicht ausgeschlossen, aber sie halten sich im Rahmen.

Missverständnisse entstehen jedoch nicht nur aufgrund der Wortwahl, sondern auch durch nonverbale Signale. Wenn A beispielsweise mit einem traurigen Blick und herunterhängenden Schultern beteuert „mir geht es großartig“, wird B diese Zweideutigkeit erkennen und sich seinerseits nicht wohl fühlen. Da dieser Vorgang meist unbewusst abläuft, kann B nicht genau erfassen, warum er sich in der Nähe von A unausgeglichen und unwohl fühlt. Er wird zumindest versuchen, den Kontakt auf das Nötigste zu beschränken.

Das Modell kann also folgendermaßen ergänzt werden:

                                                Störung

Störungen bei der Codierung und Decodierung können sein:

  • kulturelle Unterschiede

  • Sprache (z.B. Fachsprache)

  • Dialekt

  • Akzent

  • mangelnde Aufmerksamkeit

  • laute Umgebung

Beispiel:

Person A: „Sie haben ja eine neue Brille. Wo haben Sie die denn gekauft?“

Person B decodiert die Nachricht und kann sie auf verschiedene Art und Weise interpretieren. Person B denkt:

  • Person A gefällt meine Brille und möchte wissen, wo ich sie gekauft habe, um eventuell ein ähnliches  

           Modell zu erwerben.

  • Person A gefällt meine Brille nicht. Sie macht mit der Frage ihre Abneigung deutlich, getreu dem Motto: 

           So billig wie die Brille aussieht, kann sie nur vom Flohmarkt sein.

Selbstverständlich spielen die nonverbalen Signale eine enorme Rolle. Wenn Person A beispielsweise einen abwertenden Blick und eine ablehnende Körperhaltung einnimmt, liegt die Vermutung nahe, dass A nur gute Worte benutzt, aber im Grunde ablehnend eingestellt ist.

Wenn Person A dagegen mit einer offenen Körperhaltung und einem freundlichen Blick auf Person B zugeht, ist davon auszugehen, dass sie es ernst meint und sie wirklich wissen möchte, wo Person B die Brille gekauft hat.

Um keine Missverständnisse und Verständigungsschwierigkeiten aufkommen zu lassen, kann Person B gezielte Techniken anwenden, um die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Dazu später mehr.

Übung:

Sicherlich kennen Sie das Spiel „stille Post“, das ich Sie nun bitte auszuprobieren. Für all diejenigen, die das Spiel nicht kennen: Eine Person flüstert der anderen Person etwas ins Ohr, die das Gehörte daraufhin an eine dritte Person weitergibt. Diese wiederum sagt es der vierten Person weiter usw. Die letzte Person in der Reihe spricht das Gehörte laut aus. Sie werden verblüfft feststellen, dass etwas ganz anderes als der ursprüngliche Satz bzw. das Wort herausgekommen ist.

Axiome der Kommunikation

Paul Watzlawick (geb. 1921 in Österreich) entwickelte die Grundannahmen der Kommunikation. Diese lauten:

 

1. Man kann nicht nicht kommunizieren:

 

Damit ist gemeint, dass nicht nur Gespräche zur Kommunikation zählen, sondern auch das Verhalten der Ge

sprächspartner und deren Handlungen. Alles hat eine Bedeutung, auch nonverbale Signale.

 

Beispiel:

 

Person B schaut während des Gesprächs mit Person A auf den Boden. Die Kommunikation erfolgt durch das ge

sprochene Wort und durch die Körpersprache. Person A könnte die Körpersprache als Verlegenheit, Desinteres

se oder Unentschlossenheit interpretieren.

 

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt:

 

Der Inhalt informiert über einen Sachverhalt, der Beziehungsaspekt gibt das persönliche Verhältnis zu Ge

sprächspartner wider.

 

 

 

 

Zu beachten ist die Tatsache, dass der Beziehungsaspekt über dem Inhaltsaspekt steht, das heißt wenn die Beziehung stimmt, werden auch negative Informationen besser aufgenommen. Umgekehrt gilt, dass positive Informationen weniger gut aufgenommen werden, wenn der Beziehungsaspekt nicht stimmig ist. Der optimale Fall tritt ein, wenn sowohl Inhalts- als auch Beziehungsaspekt positiv gefärbt sind.

 

 

Beispiel 1:

 

Während der Begrüßung lächelt Person A ihren Ehegatten, Person B, liebevoll an und überbringt ihm freudestrahlend die positive Nachricht, dass sie die lang ersehnte Beförderung erhalten hat. Sach- und Beziehungsaspekt sind eindeutig positiv.

 

Beispiel 2:

 

Während der Begrüßung lächelt Person A ihren Ehegatten B liebevoll an und teilt ihm mit, dass der ...

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