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Kate und Leah - ohne Limit

Inhalt

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Erstes Kapitel
  5. Zweites Kapitel
  6. Drittes Kapitel
  7. Viertes Kapitel
  8. Fünftes Kapitel
  9. Sechstes Kapitel
  10. Siebtes Kapitel
  11. Achtes Kapitel
  12. Neuntes Kapitel
  13. Zehntes Kapitel
  14. Elftes Kapitel
  15. Zwölftes Kapitel
  16. Dreizehntes Kapitel
  17. Vierzehntes Kapitel
  18. Fünfzehntes Kapitel
  19. Sechzehntes Kapitel
  20. Siebzehntes Kapitel
  21. Achtzehntes Kapitel
  22. Neunzehntes Kapitel
  23. Zwanzigstes Kapitel
  24. Einundzwanzigstes Kapitel
  25. Zweiundzwanzigstes Kapitel

Megan Hart
Lauren Dane

KATE UND
LEAH –
OHNE LIMIT

Erotischer Roman

Aus dem Englischen von
Sandra Green

Erstes Kapitel

Im Stehen nahm Kate einen tiefen Atemzug und lächelte die anderen Frauen im Haus an. »Ich gehe und werde noch eine Weile lesen. Gute Nacht euch allen.«

Adrienne, Dix’ jüngere Tochter, ignorierte sie und unterhielt sich weiter mit ihrer Mutter, die sich jetzt auf der Couch ausgestreckt hatte, die in den letzten vier Tagen Kates Platz gewesen war. Ja, Eve, die Mutter der Mädchen. Dix’ Ex-Frau. Kendall immerhin, das ältere Dix-Mädchen, stand auf und umarmte sie. »Gute Nacht, Kate. Bist du sicher, dass du dir den Film nicht mit uns ansehen willst? Gerard Butler? Winzige Lederwäsche? Komm, dazu kann man nicht nein sagen.«

Kate lachte. Sie mochte Kendall sehr. Aber auch ihr heimlicher Promi-Freund in Lederwäsche hatte nicht genug Anziehungskraft, um sie in diesem mit Paneelen ausgelegten Zimmer zu halten, das voll war mit Erinnerungen an Eve Dixon, die vor ein paar Stunden aufgetaucht war.

Dix schaute von seiner Zeitung auf. Er war von den Frauen seines Lebens umgeben und schaute in Kates Augen. Sie kannte diesen Blick. Oh, nein, er würde nicht zulassen, dass sie unter diesen Umständen ins Bett ging!

»Ich komme auch.« Er stand auf und legte die Zeitung beiseite.

Kate wich einen Schritt zurück. »Nein, nein, das ist nicht nötig. Außerdem werde ich gleich einschlafen.« Sie warf ihm einen flehentlichen Blick zu, den er völlig ignorierte.

Er küsste und umarmte seine Töchter und nickte Eve zu, bevor er sich wieder an Kate wandte. Er zog sie an sich, presste sie an seinen Körper und küsste sie. Das geschah alles sehr schnell, aber er hatte sich durchgesetzt. Pickles, Kates gar nicht netter Spitzname für die Ex, hatte die Szene gesehen. Ihre Augen verengten sich.

»Natürlich ist das nicht nötig. Aber ich bin müde, und diesen Film habe ich schon vier Mal mit euch gesehen, also kann ich bei der fünften Wiederholung mal passen.« Der Blick in seinen Augen verriet Kate, dass er sich nicht umstimmen ließ. Er würde bekommen, was er wollte.

Ein hartes Husten unterbrach ihre Rangelei. »Ja, also gut. Ich schätze es sehr, dass du die Ferien mit mir verbringst, Katie. Weißt du, es ist einsam als Mom ohne ihre Babys«, piepste Pickles. »Wir sind unter uns, Mädchen.«

Hexe.

Sie widerstand nur so gerade der Versuchung, Pickles zu verprügeln, weil sie sie Katie nannte, bohrte ihre Fingernägel in die Handballen und verließ das Zimmer. Sie stieg die Treppe zum gemeinsamen Schlafzimmer hoch und spürte die Wärme seines Körpers im Rücken.

Oben im Zimmer wollte sie sich nach ihm umdrehen, aber er war dabei, im offenen Kamin ein Feuer zu bauen.

»Ich weiß, dass du wütend bist. Ich hatte keine Ahnung, dass sie kommen würde. Ich werde morgen mit ihr reden.« Er hatte ihr immer noch den Rücken zugewandt.

»Ich will nicht mit deinem Rücken reden.« Sie wusste, dass sie sich gereizt anhörte, aber dann war das eben so. Seine Ex-Frau, die offenbar auf Dauer nicht in der Lage war, alltägliche Dinge zu tun, wie ein Glas mit Mixed Pickles ohne seine Hilfe zu öffnen, hatte sich einfach und unangekündigt eingefunden. Und sie nannte sie Katie. Sie war keine Katie.

Im Laufe der Monate, die sie und Dix sich kannten, war die Frau immer unausstehlicher geworden, sodass Dix die meiste Zeit jetzt in Kates Wohnung verbrachte, denn dort traute sich Eve noch nicht hin. Aber sie ließ sich an vielen Orten sehen, die Kate und Dix frequentierten, und für Kate war das der Beweis, dass es noch längst nicht vorbei war zwischen Dix und seiner Ex.

Dix hatte den Rost mit Holzschichten belegt und drehte sich zu Kate um. Sein Mundwinkel zuckte. »Jetzt sollte es bald schön warm werden. Bis dahin sollten wir unsere Körperhitze nutzen. Ich habe gehört, dass das gerade bei zwei nackten Menschen hilft.« Er warf seinen Pullover zur Seite, zerzauste dabei seine Haare und sah sehr verführerisch aus.

Bastard.

»Nun, ich bin sicher, dass Pickles froh sein wird, sich an dich zu kuscheln. Du wirst vielleicht bemerkt haben, Charles, dass ich nicht in Stimmung bin. Ich werde etwas lesen, und dann werde ich schlafen. In meinen Kleidern.«

»Willst du wirklich, dass ich hinunter gehe zu einer Frau, die ich vor langer Zeit aufgehört habe zu lieben und von der ich seit neun Jahren geschieden bin? Während du hier liegst und offenbar ein bisschen Training brauchst, um deine Verärgerung abzuarbeiten? Ich will sie nicht. Ich will dich. Ich will immer nur dich.«

Wärme breitete sich in ihr aus, als er seine Stimme senkte, und dann noch einmal, als er mit seinen Knöcheln über die Linie ihres Kinns fuhr.

»Ich liebe dich, Kate. Ich bin hier mit dir zusammen. Es tut mir leid, dass sie aufgetaucht ist, aber das heißt doch nicht, dass sich zwischen uns irgendwas verändert hat.«

Sie sah ihn mit gehobener Braue an. »Hör auf, logisch zu sein. So etwas will ich gerade jetzt von dir nicht hören.«

Sein Gesicht wurde weicher und verlor den raubtierhaften Schimmer in den Augen. Er zog sie an sich, schaute ihr in die Augen und küsste sie. Himmel, er brachte sie dazu, ihn viel zu sehr zu lieben. Das jagte ihr keine Angst mehr ein, aber ab und zu musste sie ihn abwehren, wenn er versuchte, die Kontrolle in jeder Situation an sich zu reißen.

»Wie kommt es, dass du noch heißer bist, wenn du dich so spröde gibst? Ich weiß, du bist empört. Soll ich hinunter gehen und ihr sagen, sie soll gehen?«

Sie seufzte. »Oh, du bist ein Scheusal.« Sie verdrehte die Augen und küsste ihn. »Ich will sie nicht hier haben. Ich hasse ihre Stimme. Ihr Parfum ist widerlich, genau wie sie.« Kate brummte und fuhr fort: »Ich weiß, warum du sie heute Abend nicht weggeschickt hast. Ich will nicht, dass die Kinder zwischen uns stehen.« Dafür hatte Pickles schon gesorgt.

»Du bist eine gute Frau, Katherine.« Der Raubtierblick war wieder da, während er hastig ihren Pullover über den Kopf zog und dann den BH öffnete. Sie saugte den Atem ein, als er mit den Handflächen über ihre Nippel strich. »Eine gute Frau, die meine Hände auf ihren Brüsten liebt.«

Sie zuckte die Achseln. »Es sind nur Hände, und alle Hände würden diese Wirkung haben. Und keinen Sex diese Nacht. Nicht mit ihr im Haus.«

Er schob sie zurück, und sie hüpfte auf dem Bett, als sie auf der Matratze landete. Die Geräusche des Films waberten von unten hoch und drangen durch den Türschlitz, während das Feuer im offenen Kamin zu knistern begann. Noch nie hatte er sie so sexy gesehen.

Es war Stunden her, dass er sie zuletzt gehabt hatte; fast vollständig angezogen im dichten Wald hinter dem Haus. Ihr Atem hatte sich in der kalten Luft abgemalt, als er sie mit dem Rücken gegen einen Baum gedrückt hatte. Ihr Körper hatte ihn empfangen; der Schock ihrer Hitze war ein starker Kontrast zur kalten Luft gewesen.

Was immer sie an sich hatte, er wollte es besitzen, auch wenn er nicht verhindern konnte, dass ihre entschlossene Unabhängigkeit durchschien. Dass sie überhaupt bei ihm sein wollte, dass sie ihn ausgesucht hatte, dass sie sich von ihm halten ließ, begeisterte ihn und tröstete ihn zugleich.

Er zog ihre Jeans aus und das winzige Höschen, aber er ließ ihr die Über-Knie-Socken an, von denen sie wusste, dass er sie geil fand.

»Ich liebe diese Socken. Sexy und albern. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, möchte ich dich in drei gierigen Bissen verschlingen«, sagte er, während er fortfuhr, den Rest seiner Kleidung abzustreifen. Danach würde er zu ihr zurückkommen.

Sie war immer noch sauer; er sah es an der Haltung ihres Mundes, die er allerdings für verführerisch hielt. Er wollte sie anfassen und hoffte, dass sie sich seinen Schwanz in der Pussy wünschte.

»Ich will lesen.« Aber sie hatte sich noch nicht bewegt. Ihr Blick blieb auf seine Hände gerichtet, als er den Reißverschluss der Jeans aufzog.

»Ich will deine Pussy lecken.«

Im schwachen Licht konnte sie eher hören als sehen, wie ihr der Atem stockte. Er zog die Vorhänge auf, und silbernes Mondlicht flutete ins Zimmer und illuminierte sie, wie sie auf ihn wartete. Sein Schaft hüpfte gegen seinen Bauch, als sie ihre Unterlippe mit den Zähnen einfing.

Er gluckste und sah, wie sich die Nippel himmelwärts richteten, und das hatte nichts mit der Kälte zu tun. Ihr Duft stieg hoch, der Duft ihrer Haut und ihrer Pussy. Kurz entschlossen legte er sich neben sie ins Bett.

»Kate, mein Liebling, öffne deine Schenkel für mich.« Er beugte sich über sie. Ihre Hand ruhte auf seiner Schulter. Er wollte triumphierend lachen, denn diese Hand sollte ihn eigentlich zurückdrängen, aber ihr fehlte die Energie.

In der Dunkelheit, in der Stille des Zimmers und der sich ausbreitenden Nacht konnte Kate nichts anderes tun, als sich seinem Mund zu unterwerfen. Er hinterließ heiße, nasse Küsse am Hals entlang und dann auch noch eine Gänsehaut. Halbherzig ließ sie die Hand auf seiner Schulter liegen. Sie atmete in seine Lungen und ließ sich von ihm berühren.

Egal wo. Egal wie.

Bei ihm war es immer so, vom ersten Moment an, als sie die Hotelzimmertür geöffnet hatte und ihn davor hatte stehen sehen. Das war fast ein Jahr her. Er berührte sie, als wenn das seine Aufgabe wäre. Ihr Körper und ihr Herz bestätigten das. Charles Dixon war ihre Lieblingsdroge, auch wenn er ein arroganter Mann mit einer Ex war, die es sich unten im Wohnzimmer bequem gemacht hatte.

»Hör auf«, brachte sie heraus. Die Worte lagen dick auf ihrer Zunge, während die Sehnsucht blühte und zäh wie Honig durch ihre Adern tropfte. Ihre Nippel waren hart, und ihre Pussy wurde nass und glitschig für ihn.

»Du willst nicht, dass ich aufhöre.«

Nein, wollte sie nicht. Aber verdammt, seine Ex-Frau hielt sich unter diesem Dach auf. »Ich nicht, aber Eve.«

Er schnaufte, kurz bevor er einen Nippel zwischen seine Zähne zog, und das Schnaufen schickte scharfe Scherben mit Lust und Schmerz durch sie hindurch. »Sie ist mir egal. Außerdem, meine liebe Kate, kann ich dir versichern: Sie weiß ganz genau, dass ich mir dich vorgeknöpft habe.«

»Das ist ja … oh, verdammt, du spielst wirklich nicht fair.« Seine Knöchel strichen über die Labien und über den glitschigen Knopf ihrer Klitoris.

Er lachte dieses dunkle, verwegene Glucksen, als er sich nach unten orientierte. »Ich spiele, wie du es am liebsten hast. Hart, heiß und böse. Ich werde deine Pussy essen, bis du ins Kissen schreien musst, und dann werde ich es dir besorgen, bis jede Feder der Matratze quietscht. Ich besorge es dir, Kate, und dann noch einmal und immer wieder.« Seine Zunge kreiste dekadent um ihren Nabel und stieß in die kleine Öffnung hinein.

Was konnte sie anders sagen als Yes? Sie hätte fest entschlossen bleiben sollen, aber wenn er das machte, dieses Spiel mit der Zunge, nun, dann hätte sie eine Heilige sein müssen, um immer noch standhaft zu bleiben. Außerdem war er herrisch und arrogant beim Sex.

Um ehrlich zu sein, das war es auch, was ihr an ihm gefiel. Obwohl es sie manchmal erschöpfte. Charles Dixon war ein Mann mit einem kapitalen M, und sie liebte es, wenn er sie herumschob und immer wieder ausprobierte, wie weit er gehen konnte. Solange er sie respektierte, gefiel es ihr, dass er die Oberhand beanspruchte.

Er leckte ihre Pussy, kostete sie und schmeckte sie auf den Lippen. Mit den Händen hielt er ihre Schenkel weit gespreizt. Als er an ihrer Klitoris zu saugen begann, setzte bei Kate das Umdenken ein – sie mochte nicht länger auf ihn verzichten und das, was er ihr geben konnte.

Ihre Finger gruben sich durch seine Haare, als sie ihn näher an sich ziehen wollte. Sie brauchte mehr und wusste, dass er es ihr geben konnte. Er stöhnte, wodurch ihre Klitoris zu vibrieren begann. Das Geräusch setzte sich über die Wirbelsäule fort bis ins Gehirn hinein, wo es wie eine Motte zu flattern begann.

Mit der flachen Seite der Zunge strich er über die Klitoris hin und her. »Mmm, du schmeckst so verdammt gut. Aber reiß dich zusammen, du willst doch nicht, dass jemand dich hört. Und dass jemand weiß, dass mein Mund in deiner Pussy steckt.« Seine Stimme hörte sich wie ein Hauch an, den sie über dem Geräusch der Wellen wahrnahm, die ans Ufer klatschten, während der Wind durch die Bäume wehte.

Aber sie hörte es trotzdem, und sie keuchte und gab einen unfreiwilligen Schauder von sich. »Dann mach doch, oder bist du einer, der nur redet?«

Er lachte, schob sich an ihrem Körper hoch und küsste jede Stelle, die er gerade erreichen konnte. »Ziemlich frech für eine Frau, die so nass ist, dass ihre Oberschenkel glänzen.« Er küsste sie, als gehörte ihr Mund ihm. Er wusste, welche Knöpfe er bei ihr drücken musste.

Das war ihr kleines Spiel, das sie ebenso liebte wie ihn.

»Himmel, was mache ich nur mit dir?«, stöhnte sie, und er nagte an ihrer Unterlippe.

»Ich habe noch eine Menge Ideen. Zuerst – hör auf, so verspannt zu sein. Keiner wird uns hören. Die Mädchen sehen einen Film, und der Ton ist so laut, dass ich ihn hören kann, und ob Eve was hören kann, stört mich nicht. Du bist doch sonst nicht so prüde, wenn uns jemand hören könnte.«

»Bei Fremden, du Dummkopf. Aber dieses Haus ist voll von deinen Frauen.«

»Eve ist nicht meine Frau. Du bist meine Frau. Und jetzt bist du dabei, meine Arbeit an deiner Pussy zu torpedieren.«

»Das war nicht ich, sondern deine Frau.« Sie wollte ihre Arme vor der Brust verschränken und ihn böse anstarren, aber es war unmöglich, so zu tun, als wollte sie nicht seinen Schwanz in ihrer Pussy haben. Dieser verdammte Kerl war unwiderstehlich.

»Sie ist nicht meine Frau. Du könntest meine Frau sein, wenn du aufhörst durchzudrehen, sobald ich dir einen Antrag mache.«

Ha! Nicht dieses Thema, während sie gerade … »Wir haben … oh, das fühlt sich gut an … ein Verhältnis, wir gehen zusammen, und das schon seit fast einem Jahr. Du hast eine Menge Gepäck geladen, dazu gehört auch Pickles. Warum sollen wir hetzen? Aber jetzt will ich kommen, also lenk mich nicht ab. Oder du steckst mir deinen Stab rein.«

Er fing an zu lachen und wälzte sie herum, sodass sie oben lag. »Das ist schon viel besser, und ich gebe dir fünf Dollar, wenn du aufhörst, sie so zu nennen.«

Sie nahm die Sache in die eigenen Hände, packte seinen Schaft, hielt ihn im richtigen Winkel und glitt an ihm entlang, bis er ganz in ihr versenkt war. »Sie lädt den Spott geradezu ein, Charles. Und sie spielt nur die Hilflose, um dich auf Trab zu halten.«

Er hielt ihre Hüften fest und stieß einige Male zu. »Mmm, sehr saftig. Können wir jetzt über was anderes reden? Warum du zum Beispiel noch nicht gekommen bist?«

»Ich bin immer bereit, darüber zu reden.« Sie grinste ihn an. Die Linien seines Gesichts wurden vom Mond erhellt und vom Schnee reflektiert. Die Flammen im Kamin warfen goldene Lichter ins Zimmer. »Du siehst viel zu gut aus.«

»Danke. Das ist nur für dich. Fang jetzt an zu arbeiten. Ich finde, wir sollten mit einem hübschen harten Orgasmus für dich beginnen, und ein paar Minuten später soll der nächste folgen.«

Sie bog den Rücken durch, ließ den Kopf zurückfallen und hob und senkte sich auf Dix. Sein Finger kreiste um ihren Nippel und dann um die Kurve ihrer linken Brust. Mit der anderen Hand spielte er mit ihrem Nabel und tanzte schließlich mit ihrer Klitoris. Sie keuchten synchron.

»Ich liebe es, wie deine Pussy mich quetscht, wenn ich das tue«, murmelte er. »Ich liebe es, wie du aussiehst, wenn du über mir liegst und die Flammen über deinen Körper tanzen. Deine Brüste schwingen, wenn du mich fickst. Du bist so schön, Katherine. Schön und sexy und mir.«

Er schaute zu ihr hoch und meinte jedes Wort, das er gesagt hatte. Oh, ja, sie war herrlich. Frech, mit eigener Meinung, unabhängig und verdammt sexy. Ihre Pussy war ein Inferno, und er wollte sie nie verlassen.

Ihre inneren Wände zogen sich um ihn zusammen, als er glitschige Kreise um ihre Klitoris zog. Sie war dem Orgasmus nahe, das spürte er. Ihre Nippel waren dunkel geworden, kleine Perlen in der kühlen Luft, und ihr Atem kam schneller, als sie sich tiefer in ihn hineinschraubte, während seine Finger mit ihrer Klitoris spielten.

Er hatte nicht gescherzt, als er von Heirat gesprochen hatte. Er wollte für immer mit Katherine Edwards zusammen sein. Er hatte geplant, heute Abend bei einem Glas Wein oder zwei wieder davon zu sprechen, nach dem Sex und am Kaminfeuer – alles sollte dazu dienen, ihren Widerstand zu brechen.

Stattdessen war seine Ex-Frau aufgetaucht. Sie vermisste ihre Kinder. Was konnte er dazu sagen? Sollte er sie aus dem Ferienhaus werfen, das sie sich immer noch teilten? In der Gegenwart seiner Töchter? Kate war wirklich wütend gewesen, aber sie hatte es gut verborgen und sich in Eves Gegenwart wie immer gut benommen.

Nur weil Kate nicht in Zorn ausbrach oder herumschrie, unterschätzte Eve sie, und das war ihr Fehler. Bevor es Kate gab, hatte Eve keine Chance gehabt, Dix zurückzubekommen, aber jetzt, mit Kate in seinem Leben, würde sie ihm sein neues Kleinod nicht nehmen können.

Jetzt wollte er sie zum Orgasmus bringen, deshalb verstärkte er den Druck. Sie keuchte auf und stieß ein lang gezogenes Stöhnen aus.

Ihr Kopf schoss vor, als sie sich über ihn lehnte, und ihre Finger gruben sich in seine Haare, während sie ihn hart und schnell ritt.

»Ja, das ist gut, besorge es dir.« Er stieß die Fersen in die Matratze und bockte das Becken hoch, als sie mahlend auf ihm kreiste. Als es ihr kam, verlor er beinahe den Verstand, weil es so gut war. Sie ruckte auf ihm, drückte und quetschte ihn. Zum Glück hatten sie ein Stadium in ihrer Beziehung erreicht, in dem sie auf Kondome verzichten konnten, deshalb konnte er diese heiße Nässe ohne Latex zwischen ihnen spüren.

»Oh, Mann, oh, süßer Mann«, keuchte sie, verlangsamte ihr Tempo und ließ ihn wieder übernehmen.

»Ich gehe davon aus, dass es dir gefallen hat, Mylady?« Er rollte sich herum und landete auf ihr, damit er die Kontrolle ausüben konnte. Er liebte ihren Anblick nach dem Orgasmus.

»Ja, nicht schlecht.« Ihre Stimme war träge geworden. Ihre Muskeln entspannten. Ihre Finger glitten sein Rückgrat hoch, während sie die Beine um seine Taille schlang.

Er gab sich der Lust hin, bei ihr zu sein und verdrängte alles, was nicht zu der Frau gehörte, auf der er lag. Keine andere Frau hatte ihm je so ein Refugium gewährt und ihn so akzeptiert wie diese hier.

»Habe ich dir schon mal gesagt, wie sehr ich dich liebe?«

»Nun, ich habe kein Problem damit, es ein oder zwei Mal am Tag zu hören oder auch, wenn deine Ex mit dem Koffer in der Tür steht.«

»Mein Liebling, auf dieses Pferd haben wir nun genug eingeprügelt. Wenn du nicht willst, dass ich abschlaffe, müssen wir ein anderes Thema beginnen.«

Ihn zu necken, amüsierte sie. Er hatte eine niedliche kleine Furche in der Braue, wenn sie ihn ärgerte. Köstlich. Und er stieß härter zu, wenn sie ihn ärgerte, und dagegen hatte sie nichts einzuwenden.

»Ja, ja, schon gut. Ich liebe dich übrigens auch. Wenn du nackt bist, siehst du wirklich gut aus.«

Hart und tief stieß er in sie hinein, und sein Rhythmus blieb jetzt gleichmäßig. Das Reiben der Haut rund um ihre Klitoris, zusammen mit dem Winkel, in dem er den Schaft zu den richtigen Stellen brachte und anschließend einführte, füllte ihre Zellen mit bebender Lust. Statt der heißen Welle, die sie beide überschwemmt hatte, als sie oben gelegen hatte, ging es jetzt eher schwül zu.

»Mir gefällt dieses Lächeln.« Er hatte sein verwegenes Grinsen angeknipst. »Es bedeutet, dass du was Unanständiges für mich in petto hast.«

Er zog sich aus ihr zurück, entwirrte das Knäuel aus Armen und Beinen und kümmerte sich nicht um ihre Proteste.

»Das letzte Mal war ich hier unten beschäftigt. Bevor du mit deinen Meckereien begonnen hast.« Er presste den Mund auf ihre Pussy und küsste, bis er sie außer Atem zurückließ.

Er fuhr fort damit; Mund, Zunge, Lippen und sogar Zähne arbeiteten einvernehmlich zusammen, um sie um den Verstand zu bringen. Sie war bereit, dem Ziel schon ganz nah, aber er hielt sie fest und ließ sie auf der Klippe tanzen. Vor lauter Not, endlich kommen zu müssen, klopfte sie mit den Füßen auf die Matratze. Er saugte ihre Klitoris, nahm sie zwischen die Zähne, nagte behutsam daran und brachte sie damit endgültig zum Höhepunkt, während sie seinen Namen wisperte.

Ihre Muskeln zuckten noch, als er den Schaft zurück in ihre Pussy schob. Seine Lippen trafen auf ihre, und sie schmeckten sich gegenseitig. Sie umarmte ihn, während er in sie hineinstieß – immer härter, deshalb wusste sie, dass er seiner Klimax auch sehr nahe war. Ihre Nägel gruben sich in die harten Schultermuskeln, ihre Waden schmerzten, weil sie ihn mit aller Kraft hielten, eng an sich gedrückt, und er grunzte in ihr Ohr, als er tief pflügte und zitternd kam.

Er lag neben ihr und wartete, dass sich sein Herzschlag beruhigte. Ihr Schweiß und die Körperhitze hielten sie auf eine gar nicht unangenehme Weise zusammen. »Morgen nach dem Frühstück, wenn die Mädchen mit ihren Freundinnen ausgeflogen sind, bleiben wir bis in den Nachmittag nackt.«

»Charles, und wohin stecken wir Pickles in dieser Zeit? Ich habe zwar nichts gegen Sex mit Frauen, aber ich habe was gegen Sex mit ihr.«

Oh. Ja. Er musste sich mit diesem Problem abgeben.

»Ich spreche morgen mit ihr. Und dann können wir über Sex mit einer Frau reden. Das ist eines meiner liebsten Themen.«

»Ich werde dann einen Spaziergang machen, okay? Oder ich fahre in die Stadt. Wir brauchen Milch und Brot.« Sie streckte sich, und er bewunderte die Kurven ihres Körpers.

»Warum bleibst du nicht? Ich hätte dich lieber hier; das verstärkt bei ihr den Eindruck, dass du und ich für immer zusammen sind.«

»Dix, ich will kein Eindruckverstärker sein.« Sie setzte sich auf, drapierte das Oberbett über ihre Beine, ließ die Brüste aber nackt. »Ich weiß zu schätzen, dass du hart gearbeitet hast, um ihr beizubringen, dass wir ein Paar sind. Sie weiß, dass ich kein vorübergehender Zeitvertreib bin – es ist ihr egal. Sie will dich zurückhaben, und sie tut alles, um uns auseinander zu bringen. Es ist langweilig, aber es stimmt.«

»Was schlägst du vor, was ich tun soll? Wenn du bei mir einziehst, hätten wir diesen Punkt deutlich gemacht.«

Sie erstarrte. »Was? Ich wohne zwei Stunden von dir entfernt, was auch bedeutet, dass mein Job zwei Stunden entfernt ist. Ich will nicht jeden Tag diese Strecken pendeln, nur um deiner Ex etwas zu demonstrieren, was sie längst weiß.«

»Wir können nach Lancaster ziehen. Wir kaufen ein Haus in der Nähe des Bahnhofs, dann pendeln wir beide. Eine Stunde für jeden. Willst du nicht jeden Abend bei mir sein?«

Sie seufzte. »Warum kommst du jetzt mit diesem Thema?«

»Weil es Zeit ist und weil du mich nicht heiraten willst. Ich will mehr von dir haben, Kate.«

»Ich werde dich jetzt nicht heiraten, und du weißt warum. Und was ist mit den Mädchen? Adrienne hasst mich jetzt schon. Wenn wir zusammenziehen, muss sie zur Schule pendeln, und sie verliert das Haus, in dem sie ihr ganzes Leben gewohnt hat. Das wird alles nur noch schlimmer machen. Es sind noch zwei Jahre, bis sie beide sowieso andere Schulen besuchen müssen.«

Es gefiel ihm sehr, wie sie an die Kinder dachte. Sie wollte sie nicht an die Seite drücken, und sie legte Wert darauf, dass er der gute Vater blieb. Das war eine ihrer besten Qualitäten.

Mit einem Seufzer schob er die Haare aus seinen Augen. »Du und ich, wir sind gescheite Menschen, die sich lieben. Wir werden das irgendwie schaffen. Die Kinder verbringen die meisten Wochentage wegen meiner Arbeit und der Nähe der Schule bei Eve. Und Adrienne hasst dich nicht, sie braucht nur noch länger, um dich besser kennenzulernen. Kendall mag dich.« Was für ein Glück. Seine älteste Tochter hatte gleich eine Schwäche für Kate. Das gefiel Eve zwar nicht, aber bisher hatte sie nicht versucht, Kate zu kritisieren. Aber er hatte das Gefühl, dass Eve sich diesen Schritt als nächsten vorgenommen hatte.

»Sprich in Anwesenheit unserer Töchter nicht schlecht über meine Freundin«, hätte er ihr sagen sollen. Und eine Menge mehr, aber Eves Verhalten war immer kindischer geworden, je enger sein Verhältnis zu Kate wurde.

»Du willst deine Wochentage mit den Kindern aufgeben und ein Wochenend-Daddy werden? Sie verehren dich, Dix, und das ist richtig so, denn du bist ein großartiger Vater. Es behagt mir nicht, dass du weniger Zeit mit deinen Töchtern verbringst, damit wir zusammenleben können. Selbst wenn sie all diese Zeit mit Pickles verleben, werden sie mich beschuldigen, wenn du ausziehst. Das ist nur natürlich.«

»Das ist nur eine Entschuldigung, um dich von mir fernzuhalten.« Er sah sie aus verengten Augen an.

Er hörte Adrienne seinen Namen rufen. Kate hob die verdammte rechte Augenbraue, und er schnaufte.

»Geh schon. Ich muss sowieso unter die Dusche.« Sie stieg aus dem Bett, und sie küsste ihn flüchtig. Er packte sie und drückte einen intensiven Kuss auf ihren Mund. Dann erst ging sie ins Bad, und er bewunderte, wie gut sie von hinten aussah. Ihr saftiger enger Po schwang bei jedem Schritt.

»Die Diskussion ist noch nicht vorbei, Darling Kate. Es gibt Lösungen, wenn du sie wirklich finden willst.« Er zog Boxer und Sweatshirt an.

»Ja, ja. Erzähl sie Pickles«, sagte sie, bevor sie die Tür zuschlug.

Zweites Kapitel

Leder glitt durch Brandons Gürtelschlaufen, und dabei entstand ein Geräusch, das eine Spirale der Lust in Leahs Klitoris aufbaute, die viel zu lange vernachlässigt worden war. Twop. Twop. Twop. Er griff die Gürtelschnalle mit einer Hand, und mit der anderen zog er den Gürtel heraus.

Er grinste, der Bastard.

»Schau dir diesen schönen neuen Gürtel an.« Seine Stimme klang tief und heiser.

Leah hielt ihr Kinn hoch, ihr Ausdruck blieb neutral. »Ja, ich sehe ihn.«

Brandon schien sich von ihrem Mangel an Begeisterung nicht beeinflussen zu lassen. Er legte Schleifen um seine Fäuste und zog sie dann kraftvoll mit einem Twop auseinander. Leahs Knie wurden schwach, und sie musste sich am Rücken des Schreibtischstuhls festhalten, um die Balance nicht zu verlieren. Ihre Pussy pulsierte, und ihre Klitoris war ein fester harter Knoten, der gegen die Seide ihres Höschens rieb. Aber sie war entschlossen, sich nicht weiter treiben zu lassen.

Nicht im Basement des Hauses von Brandons Eltern, die über ihnen mit weiß Gott was beschäftigt waren. Im Haus war es still, aber das hieß nicht, dass sie schliefen.

»Was für ein schöner Gürtel.«

Himmel, er wusste genau, wie er sie necken konnte. Twop machte das Leder wieder in seinen Händen. Er zog das Ende durch die Schnalle und schuf eine Schlinge, in die gerade noch seine Hände hineinpassten. Er hielt sie hoch.

»Leah, willst du mir nicht helfen, den Gürtel zu benutzen?«

Sie hatte ihm den Gürtel vor gut einer Woche gegeben; weiches schwarzes Leder mit einer schlichten silbernen Schnalle. Sie hatte ihm den Gürtel schon vor Weihnachten gegeben, weil sie den Tag selbst bei seinen Eltern verbringen würden. Und wie überreicht man in Anwesenheit seiner Eltern ein Geschenk, das zum Fesseln des Liebsten dient?

Sie hätte warten sollen, dachte sie, als seine Zunge über seine Lippen strich. Sie konnte sich diese Geste zwischen ihren Beinen vorstellen. Über ihren Köpfen hörte Leah das Rutschen von Pfoten über Linoleum. Das würde Scamp sein, der anhängliche Hund der Longs. Das und das Quietschen der Hintertür erinnerte daran, dass sie nicht allein waren.

Während der Gürtel noch wie die Sünde aus seiner Faust pendelte, griff Brandon mit der freien Hand über seine Schulter und in die Halsöffnung des T-Shirts und zog es sich über den Kopf.

Der größte Teil der Kellerräume war fröhlich bunt dekoriert, und an den Wänden hingen Poster. Es gab einen Billardtisch und einen alten Kiss-Flipper, den Brandons Dad wie seinen Augapfel hütete. Die meisten Möbelstücke waren abgelegte Exemplare, von denen die Longs sich getrennt hatten.

Die Tatsache, dass Brandon ihr gesagt hatte, er hätte seinen ersten Blowjob auf diesem Stuhl genossen, hätte sie abstoßen sollen, aber die Vorstellung turnte sie so sehr an, dass sie bei jedem Anblick des Stuhls versuchen wollte, die andere Frau vergessen zu machen.

»Brandon«, sagte Leah warnend und sah, wie seine Pupillen sich weiteten. Wenn sie so weiter machte, wurde er nur noch geiler – und sie auch.

Das konnte zum Problem werden.

Mit freiem Oberkörper stand er aufrecht da. Es sah fast so aus, als wischte er mit seinen dunklen Wuschelhaaren über die Deckenbalken. Er war riesengroß, und sie kannte jeden Zentimeter von ihm.

»Deine Eltern«, brachte sie heraus, ohne die Augen zu verdrehen, als die Hintertür wieder quietschte und Scamp erneut über den Linoleum rutschte.

»Das war mein Dad. Er hat den Hund reingelassen. Mom ist schon im Bett, und Dad geht jetzt auch.«

Aber sie konnte nicht im Haus seiner Eltern mit ihm schlafen. Sie konnte es einfach nicht. Es war schon schlimm genug, dass seine Mom ihn mit diesem fröhlichen Grinsen begrüßt hatte, das sie bisher nur von Brandon kannte. Dann hatte sie ihnen den ganzen Keller zur Verfügung gestellt, statt ihnen oben im Haus zwei getrennte Zimmer zu geben. Brandon hatte seine Taschen auf die Couch geworfen und ihr das kleine Badezimmer gezeigt, während Leah noch schockiert darüber war, wie gelassen die Eltern reagierten, dass der Sohn eine ältere Frau mit nach Hause brachte.

Seit vier Tagen waren sie schon da. An Heiligabend waren sie eingetroffen, und bis Neujahr wollten sie bleiben. Die bisherigen vier Tage hatten im Zeichen von rastlosen Aktivitäten gestanden. Geschenke öffnen, Verwandte besuchen, die Lieblingsplätze in Brandons Heimatstadt anschauen – Grundschule, Highschool und der Lebensmittelmarkt, in dem Brandon seinen ersten Job gefunden hatte.

Und der Stuhl, auf dem er seinen ersten Blowjob erlebt hatte.

Gegen ihren Willen sah sie wieder hin, und ihm entging der Blick nicht. Brandon hakte einen Finger in die Jeans und zog sie auf, dann öffnete er ganz langsam den Reißverschluss. Als er die Baumwolle über die Hüften streifte und aus der Hose heraustrat, ohne den verdammten Gürtel abzulegen, schlug Leahs Herz schneller, und es pochte so laut, dass sie glaubte, jeder könnte es hören. Er hatte bestimmt gesehen, wie sich die Lippen geöffnet hatten und wie der Atem über ihre Zunge zischte. Solche Dinge entgingen ihm nie.

Die Jeans lagen auf dem Boden, und er stand in seinen weichen Boxershorts da, die sich vorn schon ausbeulten. Sie griff wieder nach dem Stuhlrücken, denn sein Anblick ließ noch einmal ihre Knie weich werden.

»Brandon.« Leah bemühte sich um eine feste Stimme. »Dies ist nicht der richtige Ort.«

Er grinste, der freche Kerl. »Warum nicht?«

Weil deine Mutter Sweatshirts mit Bildern von kleinen Kätzchen auf der Brust trägt, da kann ich doch ihren Sohn in ihrem Haus nicht entjungfern, ohne mich wie eine schlimme Schlampe zu fühlen. Denn dein Dad sieht genauso aus wie du in zwanzig Jahren, und er ist nur ein paar Jahre älter als mein letzter Liebhaber.

Und weil ich darauf eingestellt war, dass sie mich hassen, aber stattdessen haben sie mich in ihrem Haus wie eine Tochter aufgenommen. Ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll.

Sie sagte diese Dinge nicht, denn Brandon war Schritt für Schritt näher gekommen. Sie konnte ihn riechen. Seife und Wasser. Ein Anflug von frischer Luft. Sie waren draußen gewesen und hatten seine Großeltern und Tanten und Onkel besucht, und dann waren sie einmal um das Dorf gegangen. Seine Hand hatte ihre warm gehalten.

Er war so groß und stand so nahe, dass sie den Kopf in den Nacken legen musste, um ihm ins Gesicht sehen zu können. Sie lehnte sich mit einer Pobacke an den Schreibtisch, um ein bisschen mehr Abstand zu haben und den Hals nicht verrenken zu müssen. Das war ein noch größerer Fehler, als ihm den Gürtel zu schenken, denn jetzt musste sie daran denken, wie er das erste Mal zwischen ihren Beinen gekniet hatte, damals im Hotel in Harrisburg.

Sie hatte ihm gesagt, er sollte ihre Pussy essen. Wie lange war es jetzt her, dass sie zuletzt seinen Mund auf ihrer Pussy gefühlt hatte? Zuerst fünf Tage ihrer Periode, dann waren sie von Pennsylvania nach Iowa gefahren, und jetzt waren sie vier Tage hier … aber wer zählte schon?

Leah war keine Frau, die Kontrolle abgab. Als Brandon sich nach unten beugte, um ihr seinen Mund anzubieten, wandte sie nicht den Kopf und näherte sich ihm auch nicht. Sein Grinsen wölbte seine Lippen, und sein Atem strich über ihr Gesicht. Er küsste sie nicht.

Er wartete auf sie.

Sie waren schon einen weiten Weg gegangen. Noch vor sechs Monaten hätte sie gesagt, dass dieser schöne junge Mann, sexy und selbstsicher, sich nie in eine Position begeben hätte, in der sie ihn allein durch einen gemurmelten Befehl hart machen konnte. Und von sich selbst hätte sie das auch nicht erwartet. Und doch waren sie hier, nicht Herrin und Sklave, sondern etwas, was viel mehr zählte, viel tiefer ging.

»Ich liebe dich«, wisperte er in ihr Ohr, als sie ihm nicht das Privileg ihres Kusses gewährte.

Ihr Puls pochte in den Handgelenken, am Hals und zwischen ihren Beinen. Leah atmete tief ein, nicht, weil seine Worte so neu waren oder unerwartet, sondern weil ihre Welt immer noch ein wenig aus den Fugen geriet, wann er das sagte. Er wusste das, deshalb wollte er sie bearbeiten.

Er spreizte seine Hände auf dem Schreibtisch, sie flankierten ihre Hüften. Sein Oberkörper war nur ein paar Zentimeter von ihrem entfernt, und sein Mund neckte ihr Ohr. Leah streckte eine Hand aus und ließ die Finger im Nacken in den dunklen Tiefen seiner Haare versinken. Sie folgte der vertrauten Kurve seines Kopfes und krümmte den Rücken, als sein Atem über ihre Haut strich.

Sie zog an den Haaren, härter, als sie sich vor sechs Monaten getraut hätte, wo diese Spiele noch so neu gewesen waren. Jetzt wusste sie besser, was er ertragen konnte. Er konnte eine Menge ertragen.

Sie zog an seinen Haaren und wandte ihm ihr Gesicht zu, ihre Lippen nur einen Atemzug entfernt. Es war nicht ihr Griff, der ihn unbeweglich hielt – er hätte sich zu jeder Zeit von ihr befreien können.

Leah schmiegte sich an ihn, und Brandon hatte sie fast geküsst. Ihre Hand in seinen Haaren hielt ihn davon ab. Seine dunklen Augen weiteten sich. Sie überraschte ihn.

Das weiche Summen ihrer Erregung filterte alle anderen Geräusche weg. Leah sah ihrem Geliebten in die Augen. Ihre Hand griff einen Moment lang in seinen Nacken, bevor sie zum Brustkorb strich. Sie zwickte einen seiner Nippel, und rundum bildete sich Gänsehaut.

»Du willst nicht, dass ich dich küsse?«

Sie liebte es, wenn er fragte, was sie wollte und wie er es ihr geben sollte. Wie er ihr Lust bescheren konnte. Sie wollte einen Liebhaber, keinen Gedankenleser. Noch mehr liebte sie es, wenn er ein wenig frech wurde und glaubte, ihre Sehnsüchte zu kennen. Meistens traf das zu, aber dann musste sie ihn an die Spielregeln erinnern.

»Oh, ja, ich möchte, dass du mich küsst, Brandon.«

Hitze hatte sich zwischen ihnen angesammelt, sie brannte in ihren Lenden. Das lag an seinem Namen, oder besser: daran, wie sie ihn aussprach. Ihn turnte das an. Er lächelte. »Nicht auf den Mund?«

Leah wollte auch lächeln. Das wollte sie fast immer, wenn sie Brandons Grinsen sah. Es zündete ihn von innen an, es war ansteckend und ließ sie wünschen, ihn zu küssen, bis er keine Luft mehr bekam. Sie hob eine Braue und schaute ihn kühl an.

Ohne etwas zu sagen, legte sie eine Hand auf seinen Kopf und drückte ihn hinunter. Der Schreibtisch knirschte, als Brandon sich drehte und vor ihr auf die Knie ging.

Er schob ihre Schenkel unter dem langen Kordrock auseinander, den sie sowohl der Wärme und der Mode wegen angezogen hatte.

Den Stoff hob er hoch, dann konnte er sein Gesicht in den Kord pressen. Sie schaute nach unten, wuselte mit beiden Händen in seinen Haaren und konnte jetzt die kniehohen Lederstiefel sehen. Flache Absätze, damit sie darin laufen konnte. Er hatte ihr die Stiefel gekauft.

Seine Nase arbeitete sich durch die verschiedenen Lagen ihres Rocks, der Strumpfhose und des Höschens. Er saß auf den Fersen, die dunklen Augen leuchteten vor Gier. Der Gürtel war auf den Boden gefallen; vergessen.

Leah lehnte sich auf dem Schreibtisch ein wenig zurück und stellte ihren Fuß in seinen Schoß.

Er lehnte sich vor und rieb seine Wange an ihre Wade. Er atmete tief ein und roch das Leder. Tief in seiner Kehle entstand ein Geräusch, als kopulierten sie schon. Ihre Klitoris pulsierte. Ihre Hüften ruckten vor und zurück, der Schreibtisch quietschte, und Brandon schaute zu ihr hoch, als wüsste er genau, was er bei ihr anrichtete.

Aber natürlich wusste er das nicht.

Er fuhr mit seinen großen kräftigen Händen übers Leder, fand den Reißverschluss und zog ihn nach unten. Nicht zu schnell. Brandon konnte den Blick nicht von ihren Augen wenden. Jeden Zahn löste er einzeln aus dem Stoff auf ihrer Wade, bis er den ganzen Stiefel öffnen konnte.

Hitze entwich durch die Luftschlitze in der Decke. Es war aber nicht kalt im Zimmer, und doch zitterte Leah, denn die Luft fühlte sich jetzt kühl auf ihren Beinen ohne Stiefelschutz an. Vielleicht kam das Zittern aber auch von Brandons Fingern, die den Stiefel vom Fuß nahmen und den Fuß in seinen Schoß stellten. Ihre Zehen pressten gegen die Beule in seinen Boxershorts.

Behutsam stellte er den Fuß auf den Boden und hob den anderen Stiefel auf seinen Schoß, um den Vorgang zu wiederholen. Leah wackelte mit den Zehen, die ein wenig eingeklemmt gewesen waren, und Brandon nahm ihren Knöchel in seine große Hand.

Leah zog den weichen Kord höher über die Schenkel. Für den Winter geeignete Strumpfhosen waren nicht so sexy wie Strapse, aber, Teufel, es war kalt in Iowa.

Brandon schien es nicht auszumachen. Er strich mit den Händen über ihre Beine. »Leah?«

»Ja, Baby.« Sie streichelte die Haare aus seinem Gesicht.

»Ich will dich schmecken.«

Er bat sie nicht um Erlaubnis, aber sie gab sie ihm trotzdem, denn so gefiel es ihnen am besten. »Verwöhn mich mit deinem Mund.«

Mit einem weiteren Grinsen tauchte Brandon hinunter und presste sein Gesicht gegen ihre Pussy. Leah öffnete die Beine weit und hielt sich am Schreibtisch fest, als er ein Bein über seine Schulter hob. Sein heißer Atem sickerte durch Strumpfhose und Höschen und wärmte die schon heiße Pussy. Er küsste sie da, dann rieb er die Lippen über ihre Klitoris.

»Steh auf«, flüsterte er.

Sie gehorchte und stand über ihm, und er hakte die Finger in die Strumpfhose und zog sie die Beine hinunter. Ihren Rock hielt sie hoch.

Brandon hatte seine Mühe mit der engen Strumpfhose, und Leah musste lachen. Er hob den Kopf und lachte mit ihr.

Ein Gefühl von Liebe fegte so intensiv über sie hinweg, dass sie fast auch auf den Knien gelandet wäre, wenn sie sich nicht an seinen Schultern hätte festhalten können. Das weiße Summen, das immer ihre Ohren kitzelte, wenn er sie verwöhnte, schwoll zu einem Rauschen an. Leah keuchte. Brandons Grinsen schwand.

Er blickte zu ihr hoch. »Leah?«

Sie schüttelte den Kopf. Seine Hände auf den Pobacken stützten sie. Und auch die Küsse, die er in ihre Kniekehlen drückte. Sie liebte ihn. Dies war keine Schwärmerei eines Schulmädchens, das sich damit die Zeit vertreiben wollte. Sie hatte sich vor sechs Monaten für Brandon entschieden, und sie entschied sich jeden Tag neu für ihn.

Leah öffnete die Knöpfe ihres Rocks und ließ ihn von den Hüften fallen. Sie trat heraus und stand jetzt in Höschen und Rollkragenpulli da.

Ihre Nippel drückten gegen die Spitze des BHs und waren durch den Pulli deutlich zu sehen. Das entging Brandon nicht, und seine Augen strahlten wieder. Er legte die Hände auf ihre Backen und zog sie gegen seinen Mund.

Sie klammerte sich an seine Schulter, und ihre Nägel gruben sich in seine Haut, aber Brandon verzog keine Miene. Mit einer Hand zog er das Höschen zur Seite, dann fand er ihre Genitalien mit Zunge und Lippen. Er stöhnte in sie hinein, leckte ihre Klitoris und saugte zart, bis Leahs Hüften vor und zurück ruckten.

Sie würde das nicht lange aushalten, dieses aufrechte Stehen, während er sie schleckte. Sie musste sich setzen, sich anlehnen oder sich hinlegen. Aber im Augenblick fühlte es sich so gut an, dass sie ihre Position nicht aufgeben mochte. Er spreizte die Pussy mit den Fingern und nagte mit neckenden Strichen von Zunge und Lippen an der Klitoris.

Es war selten, dass sie länger als ein oder zwei Tage ohne Sex blieben, und diesmal war es viel länger gewesen. Deshalb zog sich Leahs Pussy schon gleich zu Beginn in orgiastischen Zuckungen zusammen, obwohl er gerade erst ihr Höschen abgestreift hatte. Als er in ihre Pussy blies, konnte Leah einen Laut der Frustration nicht zurückhalten.

Sie schaute zu ihm nach unten, und dann stand er plötzlich auf den Füßen. Er streckte sich und überragte sie immer mehr. Er zog ihr den Pulli über den Kopf. Als sein Mund auf ihren presste, schlang Leah die Arme um seinen Hals. Er trug sie zur Couch, die protestierend quietschte, als sie sich beide darauf setzten.

Sein Penis, noch hinter Baumwolle geschützt, rieb gegen ihren Bauch. Er wälzte sich mit ihr herum, bis sie auf ihm lag und über ihn grätschte. Sie kämpften beide, ihn nackt zu bekommen. Leah griff keuchend nach seiner wunderbaren Erektion, die ihr in die Hand sprang. Sie rieb an ihr entlang bis zu den Hoden.

Dann brach sie ab.

Brandon hörte auch auf. Er hatte jeden Muskel angespannt. Er leckte sich die Lippen und starrte auf die Stelle, wo ihre Hand seine Bälle drückte. Dann sah er ihr ins Gesicht. Unter ihrer Berührung war seine Haut heißer geworden. Er war nicht hilflos in ihrem Griff, aber sie konnten so tun als ob.

»Willst du mich immer noch schmecken?«

Seine Zunge leckte wieder über seinen Mund. »Ja.«

»Nun«, murmelte Leah, »dann ist heute dein Glückstag.«

Sie kroch an seinem Körper hoch und setzte sich auf den Brustkorb, die Knie neben seinen Ohren. Brandon hielt schon ihre Hüften und drängte Leah weiter nach vorn, bis ihre Pussy auf ideale Weise über seinem Gesicht ruhte, aber weil Leah sich nicht senkte, konnte er sie nicht lecken. Noch nicht.

Fast alles von dem, was sie trieben, basierte auf Vertrauen und Vorfreude. Deshalb wollte sie den Moment noch etwas länger genießen. In dieser Position brauchte man nicht zu fragen, wer die Kontrolle ausübte. Sie konnte sich frei bewegen, konnte sich winden und ihre Pussy über seinem Mund kreisen lassen – alles, was sie wollte.

Brandon hätte sie in die Unterlage zwingen können, aber er liebte dieses Spiel nicht weniger als sie. Manchmal, wenn sie sah, wie schnell er eine Erektion bekam, glaubte sie sogar, dass er das Spiel mehr liebte.

Er war bereit für sie. Seine Zunge teilte die Labien und schoss in sie hinein, um sie zu schmecken, wie er gesagt hatte. Mit einem Schaudern ließ Leah den Kopf auf die Brust fallen. Sie schloss die Augen. Lust machte sie blind.

Brandon fand ihre Klitoris und saugte sie behutsam, während sie ihren Körper hin und her rockte. Sie bestimmte das Tempo, aber er ging mit. Seine Hände kneteten ihre Backen.

Sie dachte an seinen Schaft, während sie seinen Mund ritt. Wie hart er war, wie dick. Wie er sich in ihr anfühlen würde.

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