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KENNST DU DAS AUCH, TONI?

Jürgen Reintjes

KENNST DU DAS AUCH, TONI?

85 wahre, lustige, unglaubliche, schreiend komische, verrückte und interessante Episoden aus dem wahren Leben





BookRix GmbH & Co. KG
80331 München

VORWORT

KENNST DU DAS AUCH, TONI?

50 wahre, lustige, unglaubliche, schreiend komische, verrückte und interessante Episoden aus dem wahren Leben

Autor: Jürgen Reintjes

Liebe/r Leser/in,

wer schon einmal einen Reisebericht von mir gelesen hat, der kennt den Grund, warum ich den/die Leser/in „Toni“ nenne, denn das ist ein Name, den ja Männchen wie Weibchen gleichermaßen tragen können. So kann man nichts verwechseln. (hihi)

Jeder von uns hat sie schon eigenhändig erlebt:

Diese unglaubwürdigen Geschichten des täglichen Alltags, die einen zum Lachen bringen, die einen verwundert die Augenbrauen hochziehen lassen, die einem die Socken ausziehen oder aus den Latschen fallen lassen.

Es sind diese kleinen unfreiwilligen Episoden des täglichen Miteinanders, aber auch Gegeneinanders.

Wer Augen und Ohren aufhält und es versteht, die Menschen in all ihren komischen und eigenen Facetten zu beobachten, wird die ein oder andere Story aus diesem Buch sicher bestätigen können, denn alles ist so passiert, wie es hier geschrieben steht.

Lachen Sie mit, wenn ich mit meiner Frau, die ich immer zärtlich „Püppi“ nenne, unterwegs bin, um mich über die Leute, die Geschehnisse und die unfreiwillige Komik von Situationen zu amüsieren, die man immer und überall erleben kann, sei es zu bestimmten Anlässen, im Urlaub oder beim Wochenmarktbesuch.

Da ich vom Niederrhein komme, gehört auch mitunter die spezielle Muttersprache zum besseren Verständnis dazu. Aber bleibe cool, Toni. Alles easy zu verstehen. (hehe)

Garniert wird das Ganze immer mit thematisch passenden Witzen und Weisheiten.

Es geschehen Dinge, die sind derart zum Brüllen komisch, dass sie einfach aufgeschrieben gehören.
Hier schon mal 85 davon.

Dazu gibt es eine große Auswahl von Privatfotos zu bestaunen, die passend zu den einzelnen Geschichten eingefügt wurden.

Viel Spaß und Vergnügen, Toni. Vielleicht erwische ich Dich auch mal dabei, wenn Du in ein Fettnäpfchen trittst und ich darüber schreiben kann.

ABERGLAUBE

Kennst Du das auch, Toni?

Der Aberglaube beschreibt schon die tollsten Geschichten, wie man eigentlich jeden Tag immer und überall feststellen kann.

So vernahm ich kürzlich einen Satz, den man jemanden regelmäßig an den Kopf schmeißt, wenn er mal schlecht drauf ist:

„Hey, bist Du heute mit dem linken Fuß aufgestanden?“

Was soll das? Glauben die Menschen, wenn man mit dem rechten Fuß aus dem Bett steigt, dann ist automatisch der Tag gerettet? Kann doch nicht sein. Oder doch? Bei manchen würden sich alleine durch den Versuch, das zu schaffen, direkt Krämpfe einstellen, wenn sie auf der falschen Bettseite liegen und schon ist alles ad absurdum geführt.

Tja, Toni - in diesem Jahr erleben wir wieder einmal Freitag den 13.! Ist das ein Tag, wie jeder andere?

Richtungsweisend für die Beantwortung dieser Frage ist der Umstand, in wie weit man tatsächlich abergläubisch ist oder nicht.

Der Aberglaube treibt mitunter seltsame Blüten und kann zur quälenden Ungewissheit, in seltenen Fällen auch zur Gewissheit werden, wenn man sich einen bestimmten Umstand krampfhaft herbeisehnt.

Ob man unter einer schwarzen Katze durchgeht oder eine Leiter streichelt, wird sich voraussichtlich genauso auf die nachfolgenden Ereignisse auswirken, als wenn es umgekehrt geschieht. Einen Schornsteinfeger anfassen bringt Glück oder auch nicht - auf alle Fälle dreckige Hände, die gewaschen werden müssen.

In diesem Zusammenhang fällt mir gerade ein, dass Püppi letztens eine neue Handcreme gekauft hat, die nach Kokosnuss duftet. Sie meinte, dass hätte so einen Hauch von Urlaub. Ich allerdings empfand den Geruch nur als unangenehm und bat sie, nach dem Auftragen dieser Creme auf die Hände diese dann sofort vernünftig zu waschen. Sie meinte, ich solle mich nicht so anstellen, aber nachdem ich sie den ganzen Tag nicht mehr "Püppi", sondern "Mein Kokosnüsschen" gerufen hatte, war die Sache erledigt. Sorry, Babe!

Auch ein vierblättriges Kleeblatt soll Glück bringen. Klar - wenn man denn mal eines nach stundenlangem Suchen gefunden hat. Dann kann man mit einiger Fantasie tatsächlich von einem Glücksfall reden.
Manch einer kauft sich ein solches Kleeblatt der Einfachheit halber. Allerdings dabei nicht vergessen: Glück kann man nicht kaufen!

Was soll ich sagen, Toni?

Im Normalfall muss besonders der Jahreswechsel dafür herhalten, das Glück herbei zu zwingen. Da sticht in erster Linie das Glücksschwein hervor. Hat man die Sache auch schon mal aus der Sicht des Schweines betrachtet? Gottlob besteht es in den meisten Fällen aus Marzipan.

Fragt man einen Menschen, der bekannt dafür ist, besonders viel Glück zu haben, wird er vermutlich auf Fleiß, Ausdauer und Willenskraft verweisen. Fragt man einen notorischen Pechvogel nach seinem Glück, so wird er voraussichtlich sofort sagen: "Pssst, nicht so laut, sonst kommt es nie."

Apropos: "Pechvogel":

Ein Pechvogel ist jemand, der sich gemütlich in einen Heuhaufen legt, um dann von einer Stecknadel gestochen zu werden.

Aberglaube tritt überall auf. Jedoch besonders verbreitet ist er in der Seefahrt, beim Theater und im Sport.
Wer kennt nicht den legendären Glückspullover von Fußball-Trainerlegende Udo Lattek? Er suggerierte seine Spieler, wenn er dieses spezielle Kleidungsstück am Spieltag trug (und zwar ungewaschen, natürlich), konnte seine Mannschaft nicht verlieren.

Niemand stellte sich derzeit wohl die logische Frage: "...und warum?" Welchen Einfluss sollte gewöhnliche Strickware auf Fußballspiele haben? Nun, eine Zeit lang hat es ja geklappt.

Viele Sportler unterliegen dem Aberglauben, wenn sie sich nicht rasieren, könnten sie kein Spiel mehr verlieren. Hat man schon mal einen vollbärtigen Sportler gesehen, bei dem das jemals zutraf? Hauptsache ist, man glaubt fest daran. Dann könnte es für einen gewissen Zeitraum tatsächlich funktionieren.

Gerade im Sport wird das Pech natürlich auch von allen Seiten dokumentiert. Es werden abendfüllende Sendungen im Fernsehen gezeigt, wie Motorradfahrer spektakulär stürzen, wie Kleinkinder tollpatschig alles in Aufruhr bringen oder auch Menschen vom Pech verfolgt sind, wenn Gerüste, Bühnen oder sonst was, auf dem sie gerade stehen, einstürzen.

Das ganze wird getarnt unter dem Oberbegriff "Lustig". (Ist es ja auch manchmal wirklich).

Die einfachste Möglichkeit, dem Glück einen Stoß zu geben, um das Unglück zu vermeiden ist dreimal auf Holz zu klopfen.

Was soll ich sagen, Toni?

Jetzt ist nicht immer gerade ein geeignetes Stück Holz greifbar. In einem solchen Fall klopfen viele Menschen dann schon mal an ihre Hirnschale.

Holzkopf?

Doch wohl nur bei Marionetten.

Nun, Toni - ich für meine Person bin nie in meinem Leben auch nur für einen kurzen Moment abergläubisch gewesen. Das könnte verdammt viel Pech bringen. Den Rest besorgt dann meine Glückssocke. (Hihi)

AIDA KREUZFAHRT

Kennst Du das auch, Toni?

Da war ich jetzt mit Püppi mal schnell für eine Woche auf Kreuzfahrt. Kanaren. Aida.

Sturm auf hoher See ist nicht gerade das, was man sich von einem gemütlichen und erholsamen Urlaub vorstellt, aber das Wetter kann man nicht mitbuchen.

Man muss das Beste daraus machen und genau das haben wir getan.

Wir flogen von Düsseldorf nach Las Palmas auf Gran Canaria, um dort im Hafen auf der Aidabella einzuchecken. Bis dahin ging dann auch alles reibungslos - bis auf Wetter!

Die Route sollte zunächst nach Madeira führen, wurde aber vom Kapitän über unseren Kopf hinweg verlegt nach Lanzarote, da für Madeira Orkanwarnung gegeben wurde.

Als das Schiff den Hafen verließ, war uns unvermittelt klar, dass die kommende Nacht kein Vergnügen werden sollte.

Die unvermeidliche Seenot-Rettungsübung konnte uns davon auch nicht so wirklich ablenken, war man doch stets bemüht, keine Schwäche zu zeigen und gerade zu stehen, bzw. zu laufen, was natürlich überhaupt nicht gelang. Und so pendelten einige hundert Menschen krampfhaft von links nach rechts in dem Ansinnen, ja nicht umzufallen, geschweige denn zuzugeben, dass sich eine leichte Seekrankheit bemerkbar macht. Einige konnten dies jedoch nicht verbergen, da Ihre grüne Gesichtsfarbe und der merkwürdig starre Blick, begleitet mit kleinen Bauch-Hüpfern, unübersehbar wurden.

Was soll ich sagen, Toni?

Wenn man permanent schwankend und Halt suchend durch die Gegend pendelt, ist man dankbar für jede Sitzgelegenheit.

Die Nacht auf der Kabine war recht lustig, da man regelmäßig versucht war, seine Fußnägel ins Bett zu verankern, um nur nicht heraus zu fallen. Als endlich der Hafen erreicht war, konnte man wenigstens wieder den aufrechten Gang ausführen.

Trotz allem war es deshalb schon eine schöne Reise, weil auch das Schiff selbst ja so Einiges zu bieten hat. Was die Leute da alles an- und aufbieten - ob jetzt Entertainment, Wellness, Sport, Ausflüge und vor allem Essen und Trinken - ist schon beeindruckend.

Speziell der Ansturm auf die diversen Restaurants ist schon lustig, einmal mitzumachen, da hier so viel zu erleben und bestaunen ist, wie verschiedene Menschen sich auf ihre individuelle und teilweise eigenwillige Art bemühen, Futter zu besorgen.

Dabei ist es einigen vollkommen egal, ob auf dem Teller letztlich eine Mahlzeit zu finden ist, die sich aus geräuchertem Lachs an Nutella, Pommes und Bananeneis auf Zuckerstreusel zusammensetzt.

Geht doch eh alles in einen Magen. Und darauf noch einen Espresso mit Wodka und Maggi. Was will man mehr?

Auch die Platzsuche ist recht witzig, denn jeder möchte am Fenster sitzen. Geht doch gar nicht Leute, dann bekommt das Schiff Schlagseite! (hihi)

Das bringt mich auf ein paar nette Anekdoten, die wir zufällig mitbekamen:

Eine Passagierin wollte wissen, ob die Crew nachts auch an Bord ist, eine andere fragte den Kapitän, ob er nicht dafür sorgen könne, dass das Schiff nicht so hin und her wackelt.

Alles in allem könnte man tatsächlich ein Buch über eine solche Reise schreiben. Püppi und ich haben uns in der so genannten Wellness-Oase eingemietet. Das Geld dafür hatten wir ja bei den Landausflügen mehr als eingespart. Und so haben wir ein wenig Ruhe gehabt, viel gelesen und uns in den Whirlpool gesetzt. Hah!

Apropos: AIDA:

Eine kleine Sardine schwimmt mit Ihrer Mutter träumerisch durchs Meer. Plötzlich erschrickt das kleine Fischchen, da die AIDA vorbeigleitet. "Keine Angst!" meint die Mutter, "Das sind nur Menschen in der Büchse."

Vielleicht möchtest Du auch mal einen lustigen Reisebericht über Dubai lesen oder auch über unsere AIDA-Reisen ins westliche Mittelmeer oder in die Karibik, unsere Reisen nach Abu Dhabi oder China, etc.?

Dann schau auch mal bei Online-Buchhändlern nach und gib einfach meinen Namen (Jürgen Reintjes) ein. Da kannst Du dann alle meine Bücher in der Kindle-Version oder als Ebook downloaden.

Beim Lesen wünsche ich Dir viel Spaß.

AN DER MOSEL

Kennst Du das auch, Toni?

Püppi und ich waren auf die Schnelle über Ostern weg und sind an die Mosel gefahren. Den Rhein kannten wir bereits zur Genüge - also Mosella.

Strahlender Sonnenschein begleitete uns bis zum Zielort Cochem, der bei unserer Ankunft schon reichlich überlaufen war. Kam dem verkaufsoffenen Sonntag sehr nahe.

Auffallend am Moselufer die zahlreichen Motorräder und natürlich die Besitzer - die so genannten Biker. Glänzendes Chrom, blitzende Auspuffrohre, farbig schimmernde Lackierungen, Helme und der Geruch von Sprit und Leder. Der gewaltige Krach, von Insidern liebevoll "Sound" genannt, den eine alte Harley Davidson hervorzaubern kann, geht schon mal an die tiefer liegenden Nervenstränge.

Was macht man nun an der Mosel, wenn man schon mal ein paar Tage hier ist? Klar: Mit Dampfer fahren, Burgen besichtigen, rumgucken, lecker Essen und selbstredend Wein trinken. Moselwein. Riesling. Lecker.

Was soll ich sagen, Toni?

Mit dem Ausflugsschiff sind wir schon so oft getourt, da haben wir zu Gunsten wichtigerer Dinge verzichtet.

Oberhalb von Cochem sieht man schon von weitem die Reichs-Burg oder Cochemer Burg. Die haben wir dann besichtigt und... es hat sich in der Tat gelohnt. Da die Schwanenburg über unserem Heimatort thront, ist man ja automatisch ein wenig empfänglich für diese alten Gemäuer.

Man fühlt sich tatsächlich in das Mittelalter zurück versetzt und kann sich in Etwa vorstellen, wie die Leute in diesen unruhigen Zeiten gelebt haben - die Reichen wohlgemerkt. Prachtvolle Räume, die Kemenaten heizbar, Jagdzimmer mit "tierischen" Trophäen, sehenswerter Speisesaal und der alles überstrahlende Rittersaal, gespickt mit Tradition und einem Hauch von Abenteuer. Selbst das Blechkostüm von Götz von Berlichingen (wer es glaubt) war zu bestaunen. Da leck mich am A....(hihi)

Was haben Kleve und Cochem jetzt gemeinsam, außer einer sehenswerten Burg? Tja, Toni. Ob Du es jetzt glaubst oder nicht, aber in beiden Städten sind die Holländer/Niederländer in der Überzahl. Wenn die Eingeborenen dort nicht so einen leckeren und dabei sehr preiswerten Wein an jeder Ecke ausschenken würden, hätte man das Gefühl gehabt, überhaupt nicht weg gewesen zu sein.

Insgesamt war es aber eine Reise wert. Nachdem wir in Beilstein das Osterfest auf der Burgruine Metternich genossen haben, wo einige Traditionalisten noch im Kettenhemd zum Frühstück schreiten und auch dort sich holländische Bürger mit einem fröhlichen "Yamas" zuprosten. Man ist Weltbürger - egal ob in Griechenland oder an der Mosel.

Nur als einige mit gelb-schwarzem Nummernschild ausgerüstete Biker freundlich lächelnd den Berg in verbotener Richtung herunter gerollt kamen, fühlte man sich wieder an die Schwanenstadt erinnert.

Man sollte Ihnen empfehlen, eine professionelle Fahrschule zu besuchen, um die internationalen Regeln ein wenig zu verinnerlichen, denn sie kommen ja naturgemäß weit rum in der Welt.

Apropos: "Fahrschule"
Bei der ersten Fahrstunde stellt der Neuling ganz verwirrt fest: "Die doofen Fußgänger laufen mir ja alle ständig vor das Auto." Beruhigt ihn der Fahrlehrer: "Ganz ruhig. Fahren wir erst mal vom Bürgersteig runter."

und Toni - zum Schluss noch der hier:

Vor einer roten Ampel stehen vier Autos. Im ersten sitzt der Osterhase, im zweiten der Weihnachtsmann, im dritten ein schlauer Ostfriese und im vierten ein dummer Ostfriese. Wer fährt zuerst los?

Der dumme Ostfriese natürlich. Alle anderen gibt es doch überhaupt nicht!

ANDALUSIEN OLE‘

Kennst Du das auch, Toni?

Ich muss Dir unbedingt von unserem letzten Urlaub in Spanien erzählen.

Diesmal hatte es Püppi und mich nach Andalusien verschlagen, allein schon wegen dem leckere Essen und Vina Sol.

Wetter war gut, Hotel war Spitzenklasse und auch sonst... viel unfreiwilliger Humor, der einen schmunzeln lässt.

Wie immer konnte man die Hotelgäste sehr schnell und locker taxieren und qualifizieren, denn die Engländer haben es immer noch voll drauf, wie menschliche rote Krebse ungeschützt in der Sonne zu schmoren. Die kalkulieren sicher eine Woche ihres Urlaubs generell ein, um den Sonnenbrand zu verarbeiten und sich die überschüssige Haut vom Körper zu pellen.

Beim Frühstück wird es in Andalusien - aber eigentlich in ganz Spanien - immer sehr augenfällig, dass die Brote und Brötchen viel zu früh aus dem Backofen geholt wurden. Die sehen aus, als wenn sie gebleicht wurden. Fast so, wie die hübschen jungen Engländerinnen bei der Ankunft. Die haben eine Alabasterhaut, da wird man schneeblind von.

Auch lustig und sehenswert, die bunten Gesichter, die künstlerisch begabte Kellner aus Obst und Gemüse zusammenlegen.

Spannend wird es immer am Pool, wo Püppi und ich uns gewohnt niederlassen, um ein gutes Buch zu lesen. Da kommt man dann meistens aber nicht zum Lesen, weil es zu viel Abenteuerliches rund ums Blau zu erleben gibt.

Hinter uns unterhielten sich mal drei schon etwas in die Jahre gekommene Damen über Kosmetik - speziell Cremes. Worauf eine diesbezüglich bekannt gab: "Bei mir zieht einfach nichts davon ein!"

Beim Anblick der Frau konnte ich nicht umhin zu denken: "Wenn Du so weiter machst, zieht bei Dir nie jemand ein."

Boah, Toni - kennst Du auch den allmorgentlichen Kampf im Urlaub mit der Bildzeitung? Sobald man die nächste Seite aufschlagen will, kommt garantiert ein Windchen, um genau dies zu verhindern. Dann geht dieses ewige Geknitter, Gezupfe und Gefluche los. Die Verleger sollten eine spezielle "Urlaubsausgabe" ihrer Zeitung herausbringen, die etwas kleiner und handlicher daher kommt.

Interessant ist auch immer die Beobachtung diverser Kinder-Erziehungs-Methoden.

Es gibt Eltern, die lassen ungerührt ihre Rabauken auf den Rest der am Pool Liegenden los - egal wie laut und feucht das wird. Es stört sie nicht. Und wenn sich mal jemand beschwert, kommt der lapidare Satz: "Es sind doch nur Kinder!"

Die kleinen Kreischer nenne ich mittlerweile "Quietsch-Terroristen", weil ein ruhiges Buchlesen unmöglich ist bei diesen enervierenden Geräuschen. Nichts gegen Kinder, Toni. Ich stehe drauf. Aber in ihrem eigenen Refugium.

Dann erlebten wir Kindererziehung der besonderen Art: Die mit Befehlen und Stoppuhr.

"Jetzt ist Wasserzeit" pflegte die junge Mutter den beiden Söhnen mitzuteilen, wenn es denen erlaubt war, zum Plantschen zu schreiten. Genauso war es dann aber ca. 10 Minuten später, wenn sie sich lautstark vernehmen ließ: "Antreten zum Eincremen!"

Wenn die Kinderchen nicht spontan auf diese Zurufe reagierten, begann der Countdown von 10 runter auf 1 und dann war Feierabend mit Lustig.

Dann schritt nämlich Papa General zur Tat und brachte die beiden kleinen bedauerlichen Geschöpfe spontan aufs Zimmer, wo sie dann 2 Stunden zu schmoren hatten, bevor man sie wieder an die frische Luft entließ.

Nun, Toni - es war mal wieder ein toller Urlaub und wir haben uns prächtig erholt.

Zum Schluss, wie gewohnt noch ein Witzchen zum Thema:

"In jedem Jahr ist der Strand hier überlaufender!"

"In der Tat schrecklich. Dieses Mal mussten wir uns sogar mit einer Reihensandburg zufrieden geben!"

AUSSTELLUNGEN

Kennst Du das auch, Toni?

Fühlst Du Dich manchmal auch veräppelt?

Ich meine, vom Wetter und so. Eigentlich sollte man im Mai bereits im Kurzarmhemd bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen spazieren gehen können.

Aber was ist?

Kalt, Regen, unbeständig, grau - das ganze Programm dem man mittlerweile nichts Positives mehr abgewinnen kann. Das liegt auch nicht an der Erderwärmung, wie uns die Wissenschaftler weiß machen wollen. Das liegt daran, dass zu viel Wasser über uns schwebt.

Dafür ist aber wieder Frühjahrs-Ausstellung.

Tausendmal schon dagewesen - immer das Gleiche gesehen.

Fängt immer damit an, dass man von irgendwo oder irgendwen einen Ermäßigungsschein für den Eintritt bekommt, den man nicht verfallen lassen will. Wann bekommt man heutzutage noch etwas geschenkt?

Als Erstes heißt es, planvoll vorzugehen - man will schließlich nichts verpassen. Könnte ja tatsächlich mal etwas Neues auftauchen. Selten, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Am Interessantesten finde ich persönlich immer die Anbieter, die eine Art Marktschreier vorschicken - da gibt es wenigstens etwas zu lachen.

Die grölen in ihrer ganz eigenen Art herum und verschrecken die Damen- und Kinderwelt. Allerdings mit dem Erfolg, dass man ihnen dann auch konzentriert zuhört.

Als Erstes fällt immer der Mensch mit dem Brillenreiniger auf.

Da ich Brillenträger bin, gehöre ich natürlich voll ins Beuteschema dieser listigen Verkäufer. Zunächst bietet man mir an, die Brille zu reinigen und dann überzeugt man mich davon, dass ich jetzt einen viel besseren Durchblick hätte.

Das Tollste ist, Toni, wenn Du mal einen Liter von dem Zeug gekauft hast, dann kannst Du Deine Guckhilfe geschätzte 124 Jahre damit regelmäßig reinigen - vielleicht sogar die Fenster noch dazu. Apropos: "Brille":
Ein Schotte verabschiedet seinen Sohn am Bahnsteig und ruft ihm, während der Zug bereits anrollt, noch nach:

"Und nimm die Brille ab, wenn es nichts zu sehen gibt!"

Als Nächstes überfällt Dich dann meistens ein Mann oder manchmal auch eine Frau in irgendwelcher Seppel- oder Dirndlkleidung und hält Dir drei Lesezeichen unter die Nase mit den Worten: "Versuchen Sie mal Ihr Glück."

Achtung, Toni! Du wirst immer Glück haben! Du gewinnst nämlich grundsätzlich eine Weinprobe, worauf der Mensch Dich unvermittelt in ein mit Reben und Knorzen gestaltetes Zelt zieht, wo Du auf zünftigen Grobholz-Stühlen Platz nehmen darfst.

Er wird schnell herausfinden, dass Du ja eigentlich vorzugsweise Biertrinker bist und Dich Wein nur am Rande interessiert. Daher lässt er Dich immer den leckeren süßen Rebensaft probieren, der einem die Löcher in den Socken zusammenziehen lässt, bevor er Dir einen Tropfen serviert, der wohl wie Bier schmeckt.

Solltest Du Dich wirklich breitschlagen lassen und eine Bestellung aufgeben, wirst Du bis an Dein Lebensende Angebote dieses Winzers bekommen.

Weiter geht es zu den Landfrauen, die Dich mit Suppe, Kaffee, Kuchen und Selbstgebackenem erfreuen. Eine Supertruppe - immer gut drauf, immer lustig, freundlich und rotwangig gesund.

Dort kannst Du ruhig mal rum sauen und Flecken auf die rot-weiß-karierten Tischdecken produzieren - die haben für alles Verständnis.

Da kannst Du noch Kaffee aus diesen Kannen bekommen, die am Schnabel ein mit Gummi befestigtes rundes Schwämmchen haben, damit die Tropfen darin aufgesogen werden. Das kann man dann immer noch später als „Teebeutel“ ins heiße Wasser hängen, um ein letztes Getränk – dann ohne Bodensatz - zu genießen. Auch ein leckeres eigenhändig gefertigtes Stück Buttercremetorte ist immer sehr beliebt.

Nächste Station: Messestand der Polizei.

Wenn Du dort mal so eine halbe Stunde stehst und nur auf die vorbeitrottenden Besucher schaust, wirst Du etliche sehen, die sich ziemlich scheu daran vorbeidrücken oder beim Anblick des Standes gleich eine andere Richtung einschlagen.

Daher kümmern sich die Grünröcke auch vorwiegend um Kleinkinder, die alles noch abenteuerlich ansehen. Bei Heranwachsenden und Erwachsenen erfreuen sich die Beamten einer weniger großen Beliebtheit. Wieso eigentlich? Die machen doch immer so schöne Fotos auf den Straßen. (hihi).

Regelmäßig reinfallen tuen Püppi und ich immer auf den Händler, der mit etlichen Tausend Brotsorten aufwartet und jedes Mal, wenn wir vorbeikommen, eine exotische Sorte im Anschlag hat, an der wir nicht vorbeikommen.

Woher kennt der uns bloß immer wieder?

Selbstverständlich decken wir uns dann mit einigen Kilos verschiedenster Sorten ein, die wir dann genauso regelmäßig an Verwandte, Bekannte und Freunde weiter verschenken, damit sie nicht schimmelig werden - die Brote.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch der geniale Verkäufer, der (ist das eigentlich immer derselbe?) seit fünfzig Jahren Unmengen von Karotten, Kohlköpfen, Gurken und Radieschen kleinschneidet und zusammenrubbelt, bis er einen ca. drei Meter hohen Turm damit vor sich aufgebaut hat. Wer isst das nachher eigentlich alles? - Ah - die Polizei. (Joke)

Mittlerweile ist dieses Reibegerät aus Plastik ja weiterentwickelt worden, damit man das ganze Gemüse auch in Tierfiguren, Raketen oder Handys verwandeln kann.

Kaufst Du es, Toni, wirst Du zu Hause feststellen, dass Du es niemals so zusammengebaut bekommst und dann so leicht damit arbeiten kannst wie der Verkäufer.

Aber Du bringst es auch nicht zurück oder? Wer gibt sich denn diese Blöße?

Siehst Du - damit verdient der Mensch sein Geld.

Wie Du selber weißt, gibt es noch viele andere, immer wieder gern gesehene Anbieter und Aussteller, auf die ich eventuell in einem folgenden Bericht noch näher eingehen werde.

Momentan tun mir die Ohren weh von dem ganzen Marktgeschrei.

Apropos: "Ohren":

Ein schwerhöriger Mann geht mit seinem Sohn im zugeschneiten Wald spazieren. Der Kleine stellt fest: " Guck mal Papa, die armen Vögel im Wald." - " Ja, ja," erwidert der Vater, " und die Reichen im Hotel."

BAR ODER MIT KARTE?

Kennst Du das auch, Toni?

Gestern war ich mit Püppi in einem Einkaufszentrum zum Wocheneinkauf.

Für uns Männer ist das der pure Stress.

Normalerweise fangen wir bei Aldi an, um zunächst die nötigsten Lebensmittel, etc. einzukaufen.

Sobald ich in diesen Laden komme, geht mein Blick sofort zur Kasse, um zu orten, wie lang die Schlange der Wartenden davor ist. Hier muss man ein wenig strategisch vorgehen, um so effizient wie möglich zu sein. So sind die Männer eben.

Leider geht dieser Schuss, wenn man in Begleitung seiner Frau ist, grundsätzlich nach hinten los.
Vorbei an Kaffee, Brot, Kuchen, Wein, Schnaps und Süßigkeiten hatte ich bereits mühevoll drei Einkaufswagen umkurven müssen, die wie immer von anderen Frauen mitten im Weg geparkt waren, als Püppi beim Spülmittel fündig wurde.

Hier wird dann die komplette Palette weiblicher Einkaufslogik sichtbar - und das gilt nicht nur für Spülmittel, sondern auch für alle anderen Artikel.

Was soll ich sagen, Toni?

Das geht uns Männern gewaltig auf den Sack. (hihi)

Es wird dann aber auch wirklich alles überprüft, in Frage gestellt, wiederholt in Augenschein genommen, gedreht, gewendet, auf Dichtigkeit untersucht, daran gerochen, Packung geschüttelt und gerüttelt, Ablaufdatum gecheckt (und wehe, es ist nicht zu finden - sofort durchgefallen!), Preis verglichen und zum guten Schluss unsicher erst mal wieder ins Regal gestellt - könnte woanders ja 2 Cent billiger sein. Man kann ja ein wenig darüber nachdenken und es dann später doch noch in den Einkaufskarren legen.

Verpackter Käse, Wurst, etc. wird grundsätzlich von hinten aus dem Spender genommen. Wieso eigentlich? Die Leute von Aldi haben sich doch schon vor 83 Jahren darauf eingestellt!

Ich natürlich weiter die Kassen im Blick.

Nützt aber nix, weil Püppi sich jetzt auf den Paprika stürzt und erst Ihre Wahl trifft, wenn aber wirklich alles, was so da ist, Ihrer gründlichen Untersuchung unterzogen wurde.

Ich nähere mich ungeduldig der Kasse2, weil die Schlange dort noch erträglich ist, werde aber sofort von Püppi zurückgepfiffen:

"Noch nicht anstellen, bin noch nicht fertig!"

Nichts Gutes ahnend, lasse ich mindestens fünf weitere Käufer mit voll bepackten Wagen neidisch an mir vorbeiziehen.

Püppi ist mittlerweile beim Obst angelangt und setzt Ihre Geruchs-, Fühl- und Druckprobe ein, um sich letztendlich für ...nichts zu entscheiden.

Nach weiteren gefühlten drei Stunden vernehme ich endlich die erlösenden Worte:

"Du kannst dich jetzt anstellen."

Mein geübter Blick hatte bereits eine Kasse geortet, allerdings waren dort drei Warenautos schneller. So entschied ich mich für die Kasse, die gerade auf meinem Weg lag.

Kennst Du das auch, Toni?

Jedes Mal, wenn man irgendwo auf der Welt in irgendeiner Warteschlange steht, hat man grundsätzlich den Eindruck, die falsche gewählt zu haben.

Wie anders lässt sich erklären, dass die Leute vor einem immer etwas vergessen haben und es dann holen, die Kassiererin vor Dir jedes Mal die Bon-Rolle wechseln muss, die holländischen Mitbürger immer mit ihren Schecks bezahlen, die sie dann in aller Ruhe ausfüllen, ein Anderer vor Dir zu wenig Geld dabei hat, jemand mit Leergut dazwischen kommt oder ganz einfach ein Personalwechsel von statten geht, der ewig dauert?

Ganz abgesehen davon, dass Du gerade im Begriff bist, die Ware aufs Band zu legen, um dann von der Kassiererin zu hören:

"Hier bitte nicht mehr!"

Irgendwann bin ich dann an der ganzen Schlange vorbei nach vorne. Was dann kommt ist klar:
"Stellen Sie sich gefälligst hinten an!"

Auch ein: "Geht nicht, da steht schon einer!" nutzt da wenig.

Schön fand ich, als wir mal bei Aldi waren und uns ans Ende einer riesigen Warteschlange anstellen mussten.

Ein Bekannter von uns, Thomas, war bereits ganz vorne, entdeckte uns und rief: "Kommt her - ich lass Euch vor!"

Tja, Toni, - kannst Du Dir das Gezischel, Gemunkel und den spürbaren Unmut der anderen Käufer vorstellen? Nee, lass man stecken.

"Bar oder mit Karte?" Diese Worte müssen bei den Aldi-Kassierer(innen) auf einem Chip eingepflanzt sein. Das beten die wahrscheinlich noch in ihrer Freizeit, wenn sie mal unkonzentriert sind.

Ich stell mir gerade vor, sie liegt nach einem gestressten Tag übermüdet in ihrem Bett und ihr Mann lässt sie wissen, dass da noch was ist, worauf sie dann fragt:

"Bar oder mit Karte?" (hihi)

Bitte, liebe Aldi-Kassierer(innen) verzeiht mir diese Assoziation. Ihr seid die Besten auf der Welt - hoffentlich auch die Humorvollsten.

Als wir nun endlich die Ware in unserem Auto verstaut hatten, ging es zwangsläufig zu Edeka.

Lustig finde ich da immer die Propagandistinnen.

Jaaa, Toni - die heißen wirklich so.

Da gibt's dann die neuesten Sachen zum Essen und Trinken für lau. Man munkelt, dass sich so mancher Zeitgenosse damit durchs Leben schlägt. (grins)

An der Wursttheke habe ich schon mal 232 Gramm Salami bestellt - hat aber nicht so geklappt, wie man uns in der Fernsehwerbung immer weiß machen will. Angeberei.

Apropos: "Einkaufen" - da fällt mir doch dieser ein:

Kommt eine hochschwangere Frau zum Bäcker: „Ich bekomme ein Schwarzbrot!“ – Darauf der Bäcker verwundert: „Sachen gibt’s!“

Und dann, Toni - kannst Du mir mal erklären, wieso am Zeitungs- und Zeitschriftenstand immer mindestens drei Männer stehen, die in irgendeinem Magazin rumblättern? Warten die darauf, dass man sie anspricht, haben die kein Zuhause, wollen die klug aussehen oder haben die kein Geld, um sich das Teil zu kaufen? Geschissen, Toni - die haben es verstanden und warten auf ihre Frauen. Jawohl!

Die weiteren Geschehnisse an der Kasse oder auch in anderen Geschäften wiederholten sich in bekannter Manier. Bemerkenswert allerdings war ein Filialleiter, der eine Verkäuferin zu schnellerer Gangart animierte, indem er ihr hinterher rief:

"Da wo kein Schnee liegt, können Sie beruhigt schneller laufen!"

Nach einer angenehmen Ruhepause bei einem Latte setzte dann die bekannte Situation ein, das Püppi einfiel, was sie noch alles vergessen hatte, einzukaufen. Glücklicherweise waren wir noch vor Ort. Obst sollte es dann doch noch sein und ein paar andere Dinge.

Also hier zum Schluss noch einer vom Obst:

Die Kundin: 'Ich brauche Äpfel für meinen Mann, sind diese hier mit einem Gift bespritzt?' 'Nein, das müssen Sie schon selber machen!'

BARRIEREFREIE SONNENBRILLEN

Kennst Du das auch, Toni?

Der niederrheinische Regen prasselt auf die Köpfe der emsigen Menschen, die sich trotz des miesen Wetters in die Stadt getraut haben, um einer der wichtigsten Tätigkeiten der Woche zu frönen:

Dem Einkaufen.

Die meisten schützen sich gegen die strömenden Wassertropfen wie üblich mit Regenschirmen, Regenhauben oder anderen nützlichen Kopfbedeckungen. Was aber immer auffälliger wird, ist die Kopfbedeckung etlicher junger Damen, bei denen ich den Grund dessen mal nachfragen müsste.

Sie schützen sich selbst bei miesestem Wetter mit einer in ihrem Haupthaar eingebauten Sonnenbrille. Möglicher Weise ist die bei einigen sogar schon angewachsen. Wer weiß?

Auf Nachfrage bei Püppi gab sie mir zu verstehen, dass die Damen diese Sonnenbrillen voraussichtlich auch bei strahlendem Sonnenschein nur selten zum Schutz der Augen benutzen, sondern dass es sich tatsächlich mittlerweile um ein so genanntes modisches Accessoire handelt.

Und das Tolle daran ist: Es muss jedes Jahr ein aktuelles Modell sein. Genau wie bei den Klamotten. Verstehst Du dass Toni?

Naja, egal. Die Optiker und Anbieter von Sonnenbrillen sollen sich freuen.

Wo wir gerade bei Brillen sind: Für ältere Menschen, die unter Sehschwächen leiden, sind die kleinen Buchstaben auf einem Monitor zum Beispiel nur sehr schlecht zu lesen.

Daher gibt es mittlerweile bereits so genannte barrierefreie Homepages, wo die geschriebenen Texte so groß erscheinen, dass man keine Lupe mehr benötigt.

Apropos barrierefrei!

Diese Option wird in allen Bereichen des täglichen Lebens immer wichtiger. Auch junge Menschen werden älter, auch wenn sie es heute noch nicht wahr haben wollen.

Aber die Sprüche der Älteren wirken auf junge Menschen seit Anbeginn der Zeit als etwas, das man nicht wirklich hören will.

Trotz allem gibt es innovative Unternehmungen, schon heute an das Morgen zu denken und damit meine ich keine Versicherungen, Sparpläne oder andere Maßnahmen. So was willst Du von mir eh nicht hören oder Toni?

Nee - was ich meine ist barrierefreies Wohnen. Wer das heute in seine Planungen mit einfließen lässt, kann sicher sein, auch in einigen Jahren davon zu profitieren, wenn nicht alles mehr so flott und locker von der Hand geht, wie heute noch.

Da das Alter ja relativ ist - man ist immer so alt oder jung, wie man sich fühlt - hier noch einer zum Abschluss:
Eine Dame möchte einen Bonsaibaum kaufen. "Wie alt wird dieser Baum denn so?" will sie vom Gärtner wissen. "Naja," antwortet der Fachmann, "so um die zweihundert Jahre wird er schon werden." - Die Frau: "Na, das werden wir dann ja sehen!"

BEGEGNUNG MIT EINEM STAR

Kennst Du das auch, Toni?

Mein Star ist eingetroffen!

Das, was für die meisten Leute am roten Teppich in Hollywood bei der Oscar-Verleihung oder in Berlin bei irgendwelchen Filmpremieren zutrifft, hat mich heute doch ein wenig hier zu Hause überrascht.

Beim Blick aus dem Fenster konnte ich einen riesigen Schwarm von Staren flattern sehen.

Boah, Toni - ja ist denn schon Frühling? würde unsere allseits beliebte Lichtgestalt Kaiser Franz jetzt ausrufen.
Mitten im Schwarm erkannte ich sofort einen mir bekannten Star (naja, Toni - zumindest ich bin davon überzeugt, hihi).

Nun, Toni, Du musst wissen:

Vor bestimmt schon fünf Jahren fing alles an......

Eines Tages zog ich die Jalousien hoch und erblickte auf unserem Rasen jede Menge gelber Flocken. Nä, ehrlich! Gelbe!

Zunächst dachte ich, Frau Holle hätte Ihr Bett über dem Ruhrgebiet ausgeschüttet und der Inhalt wäre dann bis zu uns geflogen, aber dann entdeckte ich bei näherem Hinsehen den wirklichen Grund.

Es handelte sich um Glaswolle - oder heißt das Steinwolle? Na egal. Jedenfalls waren diese Flocken über die komplette Grünfläche verstreut und teilweise waren regelrechte Stücke von diesem Dämmzeugs darunter.

Nach einigen Fragezeichen und konzentrierten Nachforschungen (bin James Bond-Fan und CSI-Fan) konnte ich den Übeltäter überführen.

Was soll ich sagen, Toni?

Über der Dachrinne unseres Hauses befindet sich eine kleine Mauerlücke und darin baute nunmehr ein Star sein Nest, um hier seiner vorgeschriebenen Tätigkeit als künftiger Erziehungsberechtigter von kleinen, neuen Staren gerecht zu werden.

Um sich Platz zu verschaffen, hatte er also nichts Besseres zu tun, als den Dämmstoff herauszuschmeißen und ihn mit dünnen Ästchen wieder aufzufüllen.

Dieses Ereignis dürfen wir jetzt jedes Jahr erleben und wir freuen uns immer auf die Ankunft der kleinen Piepmätze.

Nun, da sie dieses Jahr schon so früh auftauchen, muss das Lied wohl neu getextet werden und es heißt jetzt:
"Amsel, Drossel, Fink und Meise - und die ganze Vogelsch...ar." (hola hola)

Apropos: "Vögel"

Der Verein der Wandervögel hat sich kürzlich aufgelöst.

Die meisten Mitglieder wollten nicht mehr wandern. (Pfff)

Neben der Freude, die uns die Vögel schenken, wenn sie im Winter unser Vogelhaus belagern, im Sommer wirklich wunderschöne Liedchen pfeifen und lustige Kapriolen bei uns im Vogel-Bad vollführen, gibt es eine

Sache, die mich immer maßlos ärgert:

Die scheißen uns immer die Markise voll. Bähh, igitt!

Dabei haben wir einen solch farbenfrohen Schattenspender, dass wir immer ganz stolz sind, wenn es wieder an der Zeit ist, das Teil auszufahren.

Was soll ich sagen, Toni.

Wie bringt man den Tieffliegern bei, dass sie nicht auf die Markise, sondern auf die dafür vorgeschriebenen und angewiesenen Sträucher und Bäume kacken sollen? Klappt nicht.

Die einzige Möglichkeit also, diesen etwas widrigen Umstand zu vermeiden ist, die Markise halt nur nachts auszufahren. Ist aber nicht wirklich ein guter Ratschlag.

Na, lassen wir die kleinen Vögel so wie sie sind. Ich bin schon reichlich froh darüber, dass die Hunde und Katzen aus der Nachbarschaft nicht fliegen können oder gar eine Kuh, die man ja mal des Öfteren fliegen lassen will. Stell Dir mal vor, wie die Markise dann aussehen würde.

Nee, Toni - lass man stecken.

Das Ganze hatte schon was von Star Trek (geniale Assoziation, oder Toni?), sollte aber nicht unbedingt zum Star Wars ausarten. (Gott, bin ich gut)

A

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