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Mein geheimes Verlangen

Inhalt

  1. Cover
  2. Über dieses Buch
  3. Autorenvita
  4. Titel
  5. Impressum
  6. Jung und wild – Mein geheimes Verlangen
  7. In der nächsten Folge

Über dieses Buch

Beate lebt in einem schicken Reihenhaus. Ihr Mann ist beruflich sehr erfolgreich, und ihre beiden Söhne schon so gut wie aus dem Haus. Beates Leben ist perfekt, aber auch schrecklich langweilig. Die einst so prickelnde Leidenschaft zwischen ihr und ihrem Mann ist im Alltagstrott schon längst abhanden gekommen. Beate sehnt sich nach einem erotischen Abenteuer und sexueller Befriedigung. Ausgerechnet ein Freund ihres Sohnes scheint ihre lang unterdrückte Leidenschaft neu zu entfachen. Heimliche Blicke, zufällige Berührungen … Wird Beate mit dem viel jüngeren Mann bis zum Äußersten gehen, um ihrem Leben einen neuen Kick zu verpassen?

Mein geheimes Verlangen erzählt die Geschichten von Frauen im besten Alter und der Erfüllung ihrer heimlichsten erotischen Wünsche.

Autorenvita

Die Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte Jaden Tanner, Jahrgang 1976, bereits als Schülerin. Den Aufsatz, den sie als Strafe für einen Streich verfassen musste, wurde zu einer Kurzgeschichte, die sogar ausgezeichnet wurde.

Mit dem Verfassen von Romanen und Kurzgeschichten lernte Jaden im Laufe der Zeit das Handwerk der Schriftstellerei. Inzwischen kann sie auf zahlreiche Veröffentlichungen zurückblicken. Bei Bastei Entertainment entdeckte Jaden Tanner das Genre der erotischen Literatur und ist dort inzwischen heimisch geworden. Die dreifache Mutter lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

»Ich bin spät dran. Ciao!«

Eilige Schritte, dann höre ich, wie die Haustür hinter meinem Sohn Julian ins Schloss fällt. »Mach’s gut. Ich liebe dich«, rufe ich ihm noch hinterher, obwohl ich weiß, dass Julian es schon nicht mehr hört. Wie so oft hat er verschlafen und wird den Bus, der ihn zur Schule bringt, wohl erst in letzter Minute erreichen.

Mit einem Seufzen erhebe ich mich vom liebevoll gedeckten Frühstückstisch und betrachte enttäuscht mein Werk. Käse, Wurst, ein Korb mit Brot und Brötchen, dazu Orangensaft und Eier, neben den Tellern Servietten. In der schmalen Vase steckt eine Blume, die ich im Morgengrauen im Garten gepflückt habe. Fast wie an einem Sonntag.

Doch es ist Donnerstag.

Die Mühe hätte ich mir schenken können, denn sicherlich ist auch mein großer Sohn Marvin in Eile und findet keine Zeit mehr, mit uns zu frühstücken.

Aus purem Harmoniebedürfnis bin ich heute in aller Frühe aufgestanden und habe meinem neben mir schnarchenden Mann Paul zärtlich die Bettdecke zurechtgezupft, bevor ich mir den weißen, flauschigen Morgenmantel übergestreift habe, um mein Werk zu beginnen.

Plötzlich komme ich mir vor wie eine Träumerin: Es ist kein Wochenende, und alle müssen früh aus dem Haus. Für ein ausgedehntes Frühstück in geselliger Runde ist da einfach keine Zeit.

Ich höre, wie mein Großer die Treppe herunterpoltert, und trete in den Flur. Schweigend beobachte ich ihn, wie er völlig in Gedanken in seine Jacke schlüpft, bevor er mich sieht.

»Bin spät dran«, keucht Marvin sichtlich genervt. Als er mich im Rahmen der Küchentür lehnen sieht, hält er kurz inne und schenkt mir ein Lächeln. Er blickt an mir vorbei und entdeckt den Frühstückstisch. Als sich der würzige Kaffeeduft in seine Nase stiehlt, atmet er tief ein.

»Sei nicht traurig, Mum«, sagt er und streichelt meine Wange. »Am Wochenende schaffen wir es bestimmt, mal wieder gemeinsam zu frühstücken.«

»Ich freu mich schon darauf«, sage ich leise und begleite Marvin zur Tür. Ein letztes Mal wendet er sich vor dem Haus zu mir um, dann verschwindet auch er in Richtung Bushaltestelle. Die Uni wartet auf ihn.

Ein wenig stolz bin ich schon auf meine Jungs. Sie sind schlau und – meistens – einfühlsam, haben genügend Ehrgeiz, um nach Abschluss von Schule und Uni Karriere zu machen, und sie sehen verdammt gut aus. Ich sage das nicht nur, weil ich eine liebende Mutter bin, nein, ich weiß es, weil sich die Mädchen um die beiden reißen.

»Guten Morgen, Liebling!«

Die gut gelaunt klingende Stimme meines Mannes Paul reißt mich aus den Gedanken. Als ich mich umblicke, eilt er mit seinem Vertreterlächeln die Treppe herunter, legt mir die Hände auf die Schultern und haucht mir einen flüchtigen Kuss auf die Wange, um mich dann auf die Seite zu schieben. Er drängt sich an mir vorbei in die Küche und strahlt, als er den gedeckten Tisch sieht.

Na, denke ich, wenigstens einer, der sich freut. Mein Herz vollführt einen Freudensprung.

»Hmm«, macht Paul. »Wie das duftet.«

Lächelnd folge ich ihm in die Küche und mache mich an der Kaffeemaschine zu schaffen, um ihm einen frischen Kaffee zuzubereiten. Er lehnt neben mir an der Arbeitsplatte und sieht mir zu.

Wahrscheinlich ist auch er auf dem Sprung und muss zu einem dringenden Termin. Sein weißes Hemd strahlt blütenweiß, der Knoten seiner weinroten Zegna-Krawatte sitzt perfekt. Ein feiner Hauch von Aftershave umhüllt ihn auf angenehme Weise.

Ich unterbreche meine Arbeit und wende mich ihm zu. Sekundenlang blicken wir uns tief in die Augen, dann berühre ich seinen Arm. Diese Berührungen, diese Vertrautheit – in letzter Zeit erfahre ich sie viel zu selten.

Und so geschieht es fast automatisch, dass ich mich auf die Zehenspitzen stelle und meine Lippen seinen Mund berühren.

Wir küssen uns. Nach langer Zeit mal wieder. Erst zärtlich, fast schüchtern, dann fordernd und leidenschaftlich. Ein angenehmer Schauer rinnt meinen Rücken herunter, als er am Saum meines Morgenmantels herumfingert und seine Hand unter den flauschigen Stoff gleitet. Darunter bin ich nackt, und so kann ich Pauls Zärtlichkeiten auf meiner Haut fühlen. Sofort steht mein Körper in Flammen, und ich will mehr.

Paul greift in mein langes pechschwarzes Haar, zieht meinen Kopf sanft in den Nacken und knabbert an meinem Hals. Er weiß, wie er mich um den Verstand bringen kann. Prompt kommt ein Stöhnen über meine Lippen.

Ich spüre, wie ausgehungert ich nach ihm bin.

Nun streift er mir den Morgenmantel von den Schultern. Leise gleitet der Stoff auf den Fliesenboden der Küche, und ich stehe nackt vor meinem Mann. Er betrachtet mich mit einem begehrenden, nein, mit einem lüsternen Blick.

Kurz, ganz kurz nur durchzuckt mich der Gedanke, dass man uns von der Straße aus durch das Küchenfenster beobachten könnte. Doch der Gedanke erregt mich, und so schließe ich die Augen und gebe mich Pauls Zärtlichkeiten hin.

Seine Hände umschließen meine Brüste und massieren sie sanft, während seine heißen Lippen vom Hals aus abwärts gleiten und eine feuchte Spur auf meiner Haut hinterlassen, die sich angenehm kühl anfühlt und mich erschauern lassen.

Paul presst sich an mich, und durch den Stoff seiner Anzugshose kann ich seine harte Männlichkeit spüren. Pochend drängt sie sich an meinen Schoß, während Pauls Lippen nun abwechselnd die Nippel meiner Brüste umschließen. Wie wild tanzt Pauls Zunge über sie, und ich spüre, wie die Hitze in meinen Schoß steigt. Längst bin ich bereit für meinen Mann, als mich ein Geräusch von draußen innehalten lässt. Ich öffne die Augen und blicke zum Fenster. Vor dem Haus hat der braune Lieferwagen eines Paketdienstes angehalten. Der Fahrer lädt Kartons auf eine Sackkarre.

Es ist ein junger Bursche, vielleicht Mitte zwanzig und durchaus gut aussehend. Er hat welliges, dunkles Haar. Unter der braunen Uniform des Paketdienstes zeichnen sich gestählte Muskeln ab.

Der Kerl ist ganz vertieft in seine Arbeit und bekommt nicht mit, was sich gerade in der Küche des Hauses, vor dem er parkt, geschieht.

Was, wenn er zufällig einen Blick in das Küchenfenster wirft und uns erwischt?

Hat es mich eben noch erregt, unter Umständen dabei beobachtet zu werden, wie Paul und ich es in der Küche tun, so befremdet mich der Gedanke nun. Fast schäme ich mich für mein Verhalten.

Sanft schiebe ich Paul von mir.

Er versteht nicht, wie ihm geschieht, und blickt mich verwundert an. »Was ist denn los?«, fragt er enttäuscht.

»Ich … ich kann das nicht«, flüstere ich und vermeide es, ihn dabei anzuschauen.

»Was kannst du nicht?« Eine steile Falte steht auf seiner Stirn.

»Hier … mit dir …«, stammele ich hilflos und deute zum Fenster. Der knackige Kerl vom Paketdienst ist mit der Sackkarre losgezogen und von der Bildfläche verschwunden.

»Ach so.« Paul nickt und scheint plötzlich beinahe gleichgültig. Er richtet sich den Krawattenknoten und zupft an seiner Hose herum. Dann betrachtet er mich, wie ich mich nach meinem Morgenmantel bücke und ihn eilig überstreife.

»Es tut mir leid«, murmele ich schuldbewusst. Im Grunde genommen kann ich mir meine Reaktion selbst nicht erklären, habe ich mich doch so sehr nach Pauls Liebe und Leidenschaft gesehnt. Und nun, da ich so kurz vor der Erfüllung meiner Träume stand, kneife ich?

Was ist bloß los mit dir, Bea?, schreit alles in mir. Als ich zu Paul aufblicke, schüttet er den Kaffee, den ich ihm zubereitet habe, hastig herunter und nimmt sich eines der Aufbackbrötchen aus dem Korb.

»Kein Problem«, sagt er kühl und blickt auf die Armbanduhr. »Ich bin sowieso spät dran.«

Ach so, denke ich. Spät dran. Wie immer also.

Es ist, als wäre das eben nie geschehen. Ich spüre ein Stechen in der Brust, so sehr verletzt mich sein abweisendes Verhalten. Paul beißt in das Brötchen, marschiert an mir vorbei, ohne mich eines Blickes zu würdigen, und streift sich im Flur das Armani-Jackett über. Dann schnappt er sich die Aktentasche mit dem Laptop und öffnet die Haustür.

Wie ein reuiger Sünder folge ich ihm. Im Türrahmen bleibt Paul stehen und wendet sich ein letztes Mal zu mir um.

Nun lächelt er wieder. Doch es ist kein ehrliches Lächeln, denn es wirkt irgendwie kalt und geschäftsmäßig. Mir fällt auf, dass nur seine Lippen, nicht aber seine Augen, lächeln.

»Dann setzen wir das, was wir eben angefangen haben, heute Abend im Schlafzimmer fort«, schlägt er im lockeren Plauderton vor, als würde er mit mir einen geschäftlichen Termin abstimmen.

Ich nicke stumm, dann ist er draußen. Nachdenklich blicke ich ihm nach, sehe, wie sich das elektrische Garagentor hebt, und höre wenige Sekunden später, wie sein Audi Q7 anspringt.

Als ich die Haustür ins Schloss drücke, umfängt mich wieder diese erdrückende Einsamkeit, die mir das Leben schon seit Monaten zur Qual macht.

Zurück in der Küche beschleicht mich ein eigenartiges Gefühl. Ich kann nicht fassen, was hier eben geschehen ist, und fühle mich wie ein geprügelter Hund. Dass es die Kinder morgens eilig haben, daran habe ich mich längst gewöhnt. Dennoch habe ich versucht, uns allen einen harmonischen Start in den Tag zu ermöglichen.

Vergeblich, wie ich mir nun eingestehen muss.

Doch die Sache mit Paul bereitet mir fast körperliche Schmerzen. Meine Sehnsucht brennt, ich sehne mich so sehr nach einem intakten Familien- und einem leidenschaftlichen Liebesleben, das ich mit meinem Mann, dem Vater meiner Jungs, in vollen Zügen genießen möchte.

Doch einmal mehr bin ich enttäuscht worden, und diesmal muss ich mich fragen, ob ich an dieser Pleite nicht selbst schuld bin. Vielleicht hätte ich alle Bedenken über Bord werfen und mich meinem Mann einfach hingeben sollen. Als ich ans Fenster trete, kehrt der Fahrer des Lieferwagens zu seinem Fahrzeug zurück. Als sein Blick die Fassade unseres Hauses streift, erblickt er mich und grinst mich jungenhaft an. Dann klettert er in seinen Wagen und fährt weiter. Ich stehe stumm am Fenster und blicke dem braunen Gefährt nach, bis es um die nächste Straßenecke verschwunden ist.

Enttäuscht und frustriert mache ich mich daran, den Frühstückstisch abzuräumen. Mir selbst ist der Appetit gründlich vergangen. Ich frage mich, ob ich vielleicht einfach zu empfindlich geworden bin in der letzten Zeit – womöglich sind das schon die Vorboten der Wechseljahre.

Meine Hormone scheinen verrückt zu spielen, und ich versuche, meinen aufgestauten Frust zu verdrängen. Nachdem ich den Tisch mit einem feuchten Lappen abgewischt habe, bleibe ich am Küchenfenster stehen und blicke hinaus auf die verkehrsberuhigte Straße in unserem Wohngebiet am Stadtrand. Seit über zehn Jahren leben wir hier, umgeben von schmucken Reihenhäusern und pedantisch gepflegten Vorgärten.

Spießertum pur, durchzuckt es mich. Doch haben wir das alles nicht irgendwann einmal genau so gewollt?

Damals, als Paul die Stelle bei der Versicherung angeboten bekam, haben wir uns das Haus gekauft und führen seitdem ein bürgerliches, ja, ein beschauliches Leben. Uns war es wichtig, dass die Jungs in der ruhigen Stadtrandlage behütet aufwachsen. Und in Nachbarschaft all der gut situierten Angestellten, die sich in der Siedlung ebenfalls den Wunsch vom Eigenheim erfüllt haben. Alle paar Jahre ein neues, noch größeres Auto vor der Tür und von Zeit zu Zeit ein Nachbarschaftsfest, das nur dem Zweck dient, sich vor den anderen profilieren zu können.

Angeberei und scheinheiliges Gehabe.

Jetzt sind die Jungs fast erwachsen. Paul geht in seinem Job auf und verbringt viele Wochen im Jahr auf Geschäftsreise. Und ich bin immer noch die brave Hausfrau, die dafür sorgt, dass der Garten gepflegt ist, die Wäsche gewaschen und gebügelt wird und das Haus vom Keller bis zum Dachboden blitzblank ist.

Tolle Karriere!, schreit alles in mir höhnisch. Schon oft habe ich darüber nachgedacht, mir einen Job zu suchen. Nicht, weil wir finanziell darauf angewiesen wären – in seiner leitenden Position bringt Paul genug Geld nach Hause, um uns vier gut davon ernähren zu können. Nein, einfach so, um unter Leute zu kommen und beruflich mal wieder gefordert zu werden.

Ich beschließe, mich heute noch nach einem Job umzuhören. Schließlich bin ich dreiundvierzig Jahre alt, nicht Ende fünfzig, und dürfte noch eine reelle Chance auf eine Festanstellung haben. Und dumm bin ich auch nicht, denn ich bin ausgebildete Steuerfachfrau. Höchste Zeit, daraus etwas zu machen.

Nachdem die Küche wieder glänzt, begebe ich mich nach oben. Das Bett ist völlig zerwühlt. Immerhin hat Paul die Fenster geöffnet, um frische Luft einzulassen.

Ich vermisse das Zwitschern der Vögel im Garten, doch der Herbst hat sich schon vor Tagen angekündigt. Lange wird es nicht mehr dauern, bis die Tage kürzer werden und das bunte Laub von den Bäumen fällt.

Nachdem ich die Betten aufgeschüttelt habe, gehe ich ins angrenzende Bad. Noch immer hängt der Duft von Pauls Aftershave im Raum. Ich atme tief ein, dann löse ich den Gürtel meines Morgenmantels und streife ihn ab. Ein wenig nachdenklich betrachte ich mich im Spiegel.

Im Grunde kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein: Für Anfang vierzig habe ich meine Figur weitestgehend halten können, was sicherlich an dem Sport liegt, den ich mit Begeisterung treibe. Auch von der gefürchteten Orangenhaut an den Oberschenkeln ist nichts zu sehen. Ich bin ein dunkler Hauttyp, wahrscheinlich hat es irgendwann in meiner Familie mal einen Südländer gegeben. Im krassen Gegensatz dazu stehen meine blauen Augen, in die Paul so sehr verliebt war, als wir uns kennenlernten. Meine Wangenknochen stehen leicht vor, und die Nase ist für meinen Geschmack ein wenig zu lang. Doch über eine kosmetische OP habe ich nie nachgedacht. Ich betaste mein Gesicht. Die Haut ist warm und weich. Ich gönne ihr täglich eine gute Creme, um sie auch weiterhin straff zu halten.

Meine Brüste sind üppig, und wer es nicht weiß, der ahnt wohl nicht, dass ich zwei Kinder gestillt habe. Sie füllen auch heute noch ein gutes C-Körbchen und werden nicht Opfer der Schwerkraft, sobald ich den BH ablege.

Wie ein winziger Stromschlag durchfährt es meinen Körper, als ich eher zufällig meine Nippel berühre. Sofort richten sich die Spitzen steil auf.

Ich schließe meine selbstkritische Betrachtung vor dem Spiegel ab und trete unter die Dusche. Das angenehme Prickeln der Wasserstrahlen auf meiner Haut bringt meine Durchblutung in Gang.

Während ich mich mit dem Duschgel einreibe, schließe ich die Augen. Sanft lasse ich die Hände über meinen Körper kreisen, erst über den Bauch, dann erreichen sie die Brüste, umschließen sie und reiben über die erigierten Nippel. Ein Stöhnen kommt über meine Lippen, als ich im warmen Wasserstrahl spüre, wie die Hitze in meinen Schoß steigt. Ein wenig spreize ich die Schenkel, dann nehme ich den Duschkopf aus der Halterung und führe in über meinen Körper abwärts. Als der Strahl meine Klitoris berührt, ist es um mich geschehen.

Plötzlich bin ich nicht mehr in der Realität, denn vor meinem geistigen Auge läuft ein Film ab.

Es klingelt. Eilig öffne ich die Tür und stelle im gleichen Moment fest, dass ich nur den weißen Morgenmantel trage. Doch es ist zu spät: Vor mir steht ein junger Mann in einer braunen Uniform. So aus der Nähe betrachtet ist er viel jünger als ich. Doch das ändert nichts daran, dass er äußerst attraktiv ist. Seine Muskeln zeichnen sich deutlich unter dem Hemd seiner Uniform ab.

Als er mich sieht, schaut er erst ein wenig überrascht, dann grinst er mich an.

»Ich habe ein Paket für Sie, Frau …«

»Peters«, kommt es über meine Lippen.

»Ein Nachnahmepaket«, fügt er nickend hinzu.

Mein Gott, er will Geld von mir, denke ich und bitte ihn hinein. Hastig deute ich auf die Kommode neben der Tür und fordere ihn auf, das offensichtlich schwere Paket dort abzustellen. Er kommt meiner Bitte nach und nennt mir den Betrag, der zu entrichten ist.

Ein Windstoß zieht durchs Haus, und die Tür fällt mit einem lauten Knall ins Schloss.

»Ups.« Der Paketbote grinst mich frech an. »Jetzt sind wir allein.«

Ich nicke verwirrt und wende ihm den Rücken zu, um nach meiner Handtasche zu greifen, die auf der Kommode neben dem Paket steht. In ihr befindet sich das Portemonnaie. Doch ich bin ungeschickt, und die Tasche fällt zu Boden.

»Ups«, mache ich jetzt und beuge mich tief herab, um den auf dem Fußboden verstreuten Inhalt der Tasche einzusammeln. Herausfordernd recke ich den Po hoch. Ich weiß, dass der Junge mir auf den Hintern starrt, spüre seine Blicke fast körperlich und genieße es, ihn heiß zu machen.

Es stört mich nicht, dass er mich anschaut. Ganz im Gegenteil: Mir gefällt die Vorstellung. Bevor ich nach dem Portemonnaie greifen kann, legt er plötzlich seine großen Hände auf meine Hüften und zieht mich zu sich heran. Sofort spüre ich seine Erektion durch den Stoff. Hart und pulsierend drückt sie gegen meinen Po.

Ich löse mich aus der Umklammerung und drehe mich zu dem jungen Auslieferer um.

Jetzt grinst er nicht mehr, und pure Lust liegt in seinen Augen. Er presst die Lippen auf meinen Mund, und ich wehre mich nicht. Vielmehr genieße ich, wie er sich nimmt, was er haben will. Bereitwillig öffne ich leicht meine Lippen und lasse mich von ihm küssen.

Seine Zunge dringt in meinen Mund und bringt mich fast um den Verstand. Der Fremde küsst wahnsinnig gut!

Ich spüre, wie sich meine Brustspitzen aufrichten, und registriere, dass ich mich nicht im Geringsten dafür schäme.

Auch als er an meinem Morgenmantel zieht, wehre ich mich nicht. Mit einer ruckartigen Bewegung reißt er die beiden Hälften auseinander und ...

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