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John Sinclair - Folge 1921

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Verflucht durch den Teufel
  4. Vorschau

Verflucht durch den Teufel

Glenda Perkins schüttelte den Kopf, als sie mir den Telefonhörer reichte.

»Was ist denn?«

»Da will dich jemand sprechen.«

Ich legte meine Stirn in Falten. »Und wer?«

»Keine Ahnung, aber die Stimme klang schon drängend. Sie gehört im Übrigen einem Mann. Du musst dich entscheiden. Soll ich sagen, dass du unterwegs bist? Es ist ja fast Feierabend. Oder willst du mit dem Typen reden?«

Ich überlegte nicht lange und nickte. »Gib schon her. Mal hören, was mir der Mann zu sagen hat.«

Ich nahm den Hörer entgegen. Bevor ich etwas sagen konnte, meldete sich der unbekannte Anrufer. Er hatte mich wohl atmen gehört …

»Sind Sie John Sinclair?«

»In der Tat. Und wer sind Sie?«

»Mein Namen ist Al Brody.« Er nannte mir sogar seine Adresse.

»Schön. Und was kann ich für Sie tun?«

»Wir müssen reden.«

»Tun wir das nicht im Moment?«

»Das meine ich nicht. Das ist mir auch zu wenig. Wir müssen persönlich miteinander sprechen und uns dabei anschauen. So kann ich beim besten Willen nichts sagen.«

Ich dachte nach. Auch über die Stimme. Sie hatte normal geklungen, und dennoch hatte ich das Gefühl, dass der Anrufer unter Druck stand. Er hatte sich nur mühsam beherrschen können. Irgendetwas bedrückte ihn. Wenn ich ihn abfahren ließ, hatte ich unter Umständen eine Chance vertan. Ich wollte mir keine Vorwürfe machen und stimmte deshalb seinem Vorschlag zu.

»Gut, ich komme zu Ihnen.«

Er fragte: »So schnell wie möglich?«

»Ja. Die Adresse habe ich ja.«

»Danke, Mister Sinclair, danke.«

Er legte auf, und ich tat es ebenfalls.

Telefoniert hatte ich von Glendas Schreibtisch aus. Als ich mich jetzt umdrehte, stand Suko da.

»Und?«, fragte er.

»Ich denke, ich muss noch mal weg.«

»Worum geht’s?«

Ich gab ihm einen knappen Bericht. Dann fragte er: »Brauchst du mich noch?«

»Wenn du mitfahren willst, ist mir das recht.«

Er schaute auf die Uhr. Sein Gesichtsausdruck zeigte keinerlei Begeisterung.

»Also nicht«, sagte ich.

»Du hast es erfasst.«

»Dann fahre ich allein.«

Suko nickte, wir klatschten uns ab, dann verließ er das Büro, um Feierabend zu machen. Er würde die U-Bahn nehmen und ich den Rover.

Glenda schaute mich fragend an. »Was hast du denn für ein Gefühl bei dieser Sache?«

»Das kann ich dir nicht sagen. Etwas Neugierde ist schon dabei.«

»Ja. Und wenn der Mann ein Spinner ist?«

Ich wiegte den Kopf. »Das denke ich nicht. Da war etwas in seiner Stimme, das mich schon hat aufmerksam werden lassen.«

Glenda Perkins nickte. »Das ist dein Problem.« Dann zupfte sie ihren schwarzen Pullover zurecht. »Ich werde dann auch gehen. Sir James ist nicht mehr da, und ich möchte etwas einkaufen.«

»Shoppen?«

»Nein. Ich brauche hin und wieder auch Lebensmittel. Oder ernährst du dich von Luft und Liebe?«

»Beides schmeckt mir nicht so recht.«

»Hatte ich mir gedacht.« Sie kam auf mich zu und gab mir zwei Küsse auf die Wangen. »Sollten wir trotzdem mal wieder probieren.«

»Hm. Wäre nicht schlecht.«

»Dann komm mal darauf zurück.«

»Werde ich machen.« Das meinte ich ernst. Nur Glenda nicht so recht, denn ihr Lachen hörte ich noch, als ich die Tür bereits von außen zugezogen hatte …

***

Ich musste nach Lambeth fahren. Al Brody wohnte südlich des Bahnhofs Waterloo Station. Es war die Dragon Road. Eine Straße, in der man wohnte und die zugleich eine Sackgasse war. Von diesem Ende aus konnte man zu den Wohnhäusern gehen, von denen es schon eine Menge gab. Klötze, die dicht beisammen standen, aber keine Hochhäuser waren, denn die vierte Etage war zugleich die letzte.

Eine Nummer fünf musste ich finden. Da musste ich nicht lange suchen. Sogar einen Parkplatz fand ich in die Nähe, es war wohl ein Zufall.

Ich ging ein paar Schritte zurück und blieb vor dem Haus mit der Nummer fünf stehen. Es war ein Backsteinbau, und wenn ich mir die Scheiben anschaute, dann sah ich keinen Dreck. Sie alle wirkten gepflegt und fingen bei schönem Wetter sicherlich das Sonnenlicht ein.

Auf einem Klingelbrett las ich den Namen Brody. In welcher Etage er wohnte, das ging aus der Anordnung der Knöpfe nicht hervor. Ich drückte einen Knopf und wartete ab.

Der Summton erklang recht schnell. Ich betrat einen ziemlich düsteren Flur, entdeckte einen Lift und auch eine nach oben führende Treppe. Weder den Lift noch die Treppe musste ich benutzen. Es öffnete sich eine Tür, und ein Mann betrat die Fußmatte, die vor der Tür lag.

»Mister Brody?«, fragte ich.

»Sie sind John Sinclair.«

»Ja.«

»Dann kommen Sie bitte rein.«

»Mach ich doch glatt.«

Ich überstieg die Fußmatte und gelangte in einen schmalen Flur. Er war so eng, dass Al Brody und ich nicht nebeneinander stehen konnten.

Er war ein großer und auch breitschultriger Mann. Sein Kopf zeigte eine leicht eckige Form. Sie erinnerte mich an Frankensteins Monster, aber so schlimm war es nicht. Im Gesicht saß eine schiefe Nase, und die sah aus, als hätte der Mann früher mal geboxt.

Ich machte mich schmal und drückte mich gegen die Wand. So konnte er an mir vorbei gehen. Ich wurde in das Wohnzimmer gelotst. Es war nicht groß und zudem mit dunklen Möbeln eingerichtet. In einem Sessel durfte ich meinen Platz einnehmen.

Al Brody zog seine Jogginghose etwas hoch und setzte sich ebenfalls. Er hatte die Couch genommen. Erst jetzt sah ich seine großen Hände.

Brody hatte meinen Blick bemerkt und sagte: »Ich war früher mal Boxer, verstehen Sie?«

»Klar. Kein Problem.«

»Wollen Sie was trinken?«

»Danke, das habe ich im Büro schon getan.«

»Gut.« Er nickte vor sich hin.

Ich wollte zum Thema kommen und fragte: »Weshalb haben Sie mir Bescheid gegeben?«

Er räusperte sich. »Das ist ganz einfach. Und doch ist es schwer zu sagen.«

»Das kann ich mir denken. Versuchen Sie es trotzdem, bitte.«

»Ja, das werde ich tun.« Er senkte den Blick und auch seinen Kopf. »Es ist nicht leicht für mich. Ich muss erst mal den richtigen Anfang suchen.«

»Machen Sie das. Ich habe Zeit.«

Er rieb seine Handflächen gegeneinander. Ich hörte ihn auch stöhnen, und erst danach war er in der Lage, einen normalen Satz zu sagen.

»Es geht um eine tote Frau, Mister Sinclair!«

Jetzt horchte ich doch auf. Erst mal musste ich schlucken. Dann fand ich meine Sprache wieder.

»Tote Frau?«

»Ja.«

»Und wer ist diese tote Frau, wenn ich fragen darf?«

»Meine eigene.«

Fast hätte ich mich an meinem eigenen Speichel verschluckt. Im Moment musste ich wohl ein dummes Gesicht gemacht haben, denn mein Gegenüber lachte hart auf. Und auch sehr freudlos.

Er schüttelte den Kopf. »Glauben Sie mir nicht?«

»Doch, doch, ich glaube Ihnen. Es ist nur ungewöhnlich. Auch für mich. Normalerweise wenden sich Menschen nicht an mich, wenn sie eine Leiche entdeckt haben.«

»Aber das hier ist nicht normal.«

»Das weiß ich. Gibt es auch einen Grund?«

»Ja, den gibt es«, sagte er mit harter Stimme.

»Und welchen?«

Bisher hatte ich meine Antworten immer recht schnell bekommen. Das war jetzt nicht der Fall, denn er schüttelte den Kopf. »Das sage ich Ihnen später.«

»Aha. Und wann?«

»Wir können sofort gehen.«

»Alles klar. Und wohin.«

Jetzt kam die Antwort spontan. »In den Keller.«

»Aha. Finde ich dort die Tote?«

»Genau.«

»Die Sie nicht umgebracht haben?«

Dazu sagte er nichts. Stattdessen stand er auf und sagte: »Kommen Sie mal mit.«

»Gut.« Ich lächelte, obwohl mir danach nicht zumute war. So etwas war nicht normal. Damit hätte ich auch nicht gerechnet, dass mir jemand eine Leiche zeigen wollte. Es war auch ein bisschen verrückt, und ich spürte so etwas wie ein ungutes Gefühl, das in mir hochgestiegen war. Ich kannte den Mann nicht, mit dem ich jetzt in den Keller gehen sollte, um dort eine tote Frau, seine Frau, zu sehen. Aber ich begriff mittlerweile, dass dieser Fall doch nicht so locker war.

Wir verließen die Wohnung. Im Flur atmete Al Brody tief durch. Jetzt sah ich Schweiß auf seiner Stirn.

»Ist Ihnen nicht gut?«, fragte ich.

»Doch, doch es geht schon.« Er wollte lächeln. Es wurde mehr ein Grinsen. »Gehen wir?«

Ich nickte. »Sicher.«

Wieder ging Brody vor. Im Haus war es ruhig. Nicht eine Stimme war zu hören und auch keine Musik. Da konnte man sich auch in einer Trauerhalle aufhalten.

Der Mann führte mich zu einer Eisentür. Als er sie geöffnet hatte, sah ich die Stufen vor mir. Eine graue Treppe brachte uns in den Keller. Hier waren die Wände mal weiß gestrichen oder gekalkt worden. Im Laufe der Jahre hatten sie Patina angesetzt und waren mehr grau.

Vor der Treppe drehte sich Brody um. Er atmete schwer und sagte: »Gleich sind wir bei mir. Bei meinem Keller, meine ich.«

»Klar.«

Wieder ging er vor, und ich blieb in seinem Rücken. Was hier passierte, das gefiel mir nicht besonders. Dieser Keller bot ein ideales Umfeld für böse Taten. Ich war auf der Hut, obwohl ich noch nichts gesehen hatte.

Wir gingen durch den Gang fast bis zum Ende. Dort mussten wir dann nach links in einen Seitengang abbiegen, in den es nur zwei Türen gab, die sich gegenüber lagen.

»Das sind meine beiden Keller.«

»Aha. Sie haben zwei?«

»Ja, in einem bewahre ich meine Eisenbahn und Zeitschriften auf. Der andere ist normal. Und den schließe ich Ihnen jetzt auf.«

»Ich bitte darum.«

Während Al Brody einen Schlüssel aus der Tasche holte, fing ich an zu schnuppern. Ich sog eine Luft ein, die mir gar nicht gefiel. Sie roch so komisch. Nicht nach Keller, das wäre normal gewesen, nein, hier schwang etwas anderes mit.

Das war kein Duft. Das war auch kein Geruch für mich, sondern ein Gestank. Und ich wusste auch, wonach es hier stank, denn ich kannte mich bei gewissen Gerüchen aus. Hier roch es nach Leiche. Man konnte auch Verwesung sagen, nach fauligem Fleisch, und jetzt spürte ich es kalt meinen Rücken nach unten laufen, obwohl auf meinem Gesicht ein dünner Schweißfilm lag.

Dann war die Tür offen. Al Brody blieb dort stehen und nickte mir zu. »Einen Augenblick noch. Ich mache eben im Keller Licht.«

»Kein Problem.«

Es war eine trübe Beleuchtung von einer Glühbirne, die vieles im Schatten ließ.

Al Brody betrat den Keller und ging sofort zur Seite, damit ich auch den nötigen Platz bekam.

Der Raum war nicht groß und sehr übersichtlich. Was sich dort alles befand, das sah ich nicht. Mein Blick war auf die tote Frau gerichtet, die am Boden lag und bereits den ersten Verwesungsgeruch abgab …

***

Ich dachte erst mal an nichts. Das wollte ich auch. Ich musste mich beherrschen, um nicht zu schreien oder den Mann neben mir anzufahren. Erst mal sah ich nur die tote Frau, die in der Mitte des Kellerraums lag. Auf ihrer Haut sah ich bereits die ersten Flecken. Selbst bei diesem schlechten Licht zu erkennen.

Dann hörte ich die Stimme des Mannes. »Das ist Mandy, meine Frau.«

»Ja, ja.« Ich nickte und drehte mich, um den Mann anzuschauen. »Und Sie haben Mandy getötet.«

»Habe ich.«

»Wie denn?«

Er hob seine Hände an. »Damit habe ich sie getötet. Ich legte meine Hände um ihre Kehle und drückte so lange zu, bis sie sich nicht mehr bewegte und auch nicht mehr zuckte. Dann war es vorbei.«

»Einfach so?«

»Ja.« Er nickte. »Es war so leicht. Das hätte ich nicht gedacht. Aber ich habe es geschafft, jetzt ist sie tot.« Er holte schlürfend Luft. »Es ist schlimm, sehr schlimm sogar, aber ich habe sie eigentlich nicht umgebracht. Nicht so bewusst als Mensch.«

Jetzt war ich überrascht. »Wie meinen Sie das denn?«

»Ich gebe mir nicht die Schuld als normaler Mensch, das müssen Sie mir glauben.«

»Als was sehen Sie sich denn?«

»Es gibt Momente, da werde ich zu einer Kreatur. Zu einem Mörder, und doch fühlte ich mich nicht so.«

»Aha. Und warum nicht?«

»Weil ich das nicht gewesen bin. Es war das Fremde.« Er nickte mir zu. »Das Fremde in mir. Der Mister Hyde gewissermaßen. Begreifen Sie das, Mister Sinclair?«

»Nicht so ganz. Dafür fehlt mir die Fantasie.«

»Ihnen?« Die Frage klang erstaunt.

»Ja, mir.«

»Aber Sie sind doch berühmt. Sie sind ein Mann, der gegen den Teufel kämpft, Mister Sinclair. Das weiß ich. Deshalb habe ich Sie auch angerufen.«

Jetzt horchte ich doppelt auf. »Es geht um den Teufel, wie Sie sagten?«

»Sie haben sich nicht verhört.«

»Aber was haben Sie mit dem Teufel zu tun?« Ich konnte es nicht richtig fassen.

Al Brody duckte sich, als er sprach. »Es ist der Fluch«, flüsterte er. »Der verdammte Fluch.«

»Welcher?«

»Der des Teufels. Er hat mich verflucht. Ich bin dadurch zu seinem Werkzeug geworden. Ich tue Dinge, die ich nicht will, aber wenn der Fluch wieder durchkommt, werde ich zum Tier.«

»Bitte?«

»Ja, dann töte ich. Dann muss ich einfach töten. So habe ich es auch bei meiner Frau getan. Ich musste sie töten. Ich habe sie erwürgt und hier in den Keller gelegt. Als ich das tat, habe ich Spaß gehabt, das weiß ich noch.«

»Und dann?«

»War der Fluch vorbei.« Jetzt lachte er. »Es war alles wieder normal, und ich war es auch.«

Er wartete bestimmt auf einen Kommentar, aber ich sagte nichts. Ich war erst mal wie vor den Kopf geschlagen. Mit dieser Eröffnung hatte ich nicht gerechnet. Ich stand also einem Mörder gegenüber, der sich aber zu bestimmten Zeiten nicht als Mörder fühlte, sondern eher wie einer, der in eine schwierige Lage hineingeraten war.

»Und jetzt?«, fragte ich. Es war keine tolle Frage, aber etwas anderes war mir nicht eingefallen.

»Ich weiß es nicht. Ich will das ja alles nicht, wenn Sie verstehen. Dann schäme ich mich so.«

»Das kann ich verstehen. Und weiter, Mister Brody?«

»Jetzt suche ich jemanden, der mich von diesem Fluch befreien kann. Das ist alles.«

»Sie meinen demnach mich?«

»Wen sonst? Sie sind derjenige, der sich den dunklen Kräften entgegen stellt.«

»Stimmt.«

Er faltete jetzt seine Hände zusammen. »Dann möchte ich auch, dass Sie mich von dem teuflischen Fluch befreien. Deshalb habe ich Sie ja zu mir kommen lassen.«

»Sicher. Das sehe ich auch ein.«

»Super.«

Ich winkte ab. »Nun ja, so super ist es nicht. Sie wissen ja, dass ich Polizeibeamter bin. Und als solcher stehe ich einem Mörder gegenüber. Da muss ich eingreifen.«

»Wieso?«

»Ich muss Sie leider mitnehmen.«

Er nickte langsam. »Ach, dann bin ich verhaftet?«

»So ähnlich.« Ich rechnete damit, dass er mich anpöbeln würde, aber das passierte nicht. Er nickte und schien zusammenzufallen.

»Es ist ja mein schlechtes Gewissen, das mich aufgerüttelt hat. Deshalb habe ich Sie auch angerufen. Und ich habe damit gerechnet, dass Sie Konsequenzen ziehen müssen. Wie Sie schon sagten, Sie sind Polizist.«

»Ja, Mister Brody. Aber ich werde für Sie aussagen, das kann ich Ihnen versprechen.«

»Und dann?«

»Müssen wir mal sehen, wie es weitergeht. Vor allen Dingen möchte ich mehr über den Fluch erfahren. Ich sehe mich in der Pflicht, dagegen ankämpfen zu müssen.«

»Das habe ich gehofft.«

»Okay, ich denke, dass wir noch einige Gespräche führen müssen, um zu einer Lösung zu kommen. Nicht nur mit mir. Es gibt auch andere Fachleute, die sich wunderbar auf Sie einstellen können.«

»Wenn Sie das sagen.«

»So meine ich das auch.«

»Und jetzt wollen Sie mich mitnehmen?«, fragte er.

»Ja, Mister Brody. Ich habe keine andere Wahl. Zudem muss die Leiche aus dem Keller geschafft werden. Sie kommt in die Obduktion. Mal sehen, was die Fachleute noch herausfinden.«

»Das hatte ich mir schon gedacht.«

»Gut, dann gehen wir nach oben in Ihre Wohnung. Da können Sie einige Sachen zusammenpacken, bevor ich Sie zum Yard fahre.«

Er starrte mich für einen Moment an, als wollte er sich dagegen auflehnen. Dann nickte er und stimmte mir sogar zu. Bevor ich den Keller verließ, warf ich noch einen letzten Blick auf die Leiche. Die Zeit hier im Keller war für sie abgelaufen. Dafür würde ich sorgen.

»Gehen wir?«

»Ja.«

»Dann bitte, gehen Sie vor, Mister Brody.«

Erneut sah er mich starr an. Sekunden später nickte er und verließ den Keller, ohne seiner toten Frau auch nur einen Blick gegönnt zu haben.

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