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John Sinclair - Folge 1891

Der Zorn des Centurio

von Daniel Stulgies

Der Centurio verzog seine Mundwinkel zu einem bitteren Lächeln. In diesem unwegsamen Gelände kamen seine Legionäre nur langsam voran. Als der Vormarsch erneut ins Stocken geriet, beeilte er sich, die Spitze der Einheit zu erreichen.

»Was ist los? Warum geht es nicht weiter?«, rief er ungeduldig.

Die Männer – blasse Gestalten, denen man ihre Angst allzu deutlich ansah – traten schnell zur Seite. Erst nachdem ihm auch der letzte Legionär Platz gemacht hatte, sah der Centurio den Grund für ihr seltsames Verhalten: ein menschlicher Schädel. Aufgespießt auf einen Pfahl …

Der Centurio Cornelius Silvanus erkannte den aufgespießten Kopf vor sich. Er gehörte zu einem seiner Kundschafter, die er bereits vor Stunden losgeschickt hatte.

Der Centurio dachte einen Moment lang schweigend nach, dann befahl er zweien seiner Männer, die Überreste zu begraben.

Sie zogen an weiteren aufgespießten Schädeln vorbei. Es waren blutige Wegmarkierungen.

Doch vom Feind fehlte jede Spur. Kein Laut drang an ihre Ohren. Das vor ihnen liegende Gebiet war wie ausgestorben.

Wenn es doch tatsächlich so wäre, dachte Cornelius. Der Centurio wusste, dass man ihn und seine Männer aus dem Dickicht des Waldes heraus beobachtete.

Er warf einen Blick über die Schulter. Aufgrund des nochmals schmaler gewordenen Pfades schätzte er die Länge der Kolonne auf mindestens zehn Kilometer. Eine Schlange, der man durch die Tötung der Späher die Augen ausgestochen hatte.

Als hätten die Götter sich endgültig von ihnen abgewandt, bemerkte er erste Nebelschwaden über den moosbewachsenen Boden wabern. Zeitgleich setzte der Gesang ein. Im Grunde war es mehr ein Wehklagen, das aus tausend Kehlen zu stammen schien.

»Macht euch bereit!« Cornelius zog sein Schwert und gab den Legionären mit einem Handzeichen zu verstehen, dass sie sich sammeln sollten. Rücken an Rücken. Schild an Schild.

Noch während die Soldaten in Stellung gingen, breitete der Nebel sich mit einer solch besorgniserregenden Geschwindigkeit aus, dass vom Untergrund bald nichts mehr zu sehen war.

Das Wehklagen endete so abrupt, wie es begonnen hatte. Doch haftete der wiedereinsetzenden Stille etwas Trügerisches an. Die Ruhe vor dem Sturm, dachte Cornelius, und atmete flach aus, als er hörte, wie sich etwas seinen Weg durchs Unterholz bahnte.

Cornelius hob seinen Schild. »Lasst sie zuerst angreifen!«, rief er seinen Legionären zu. »Stoßt sie weg und stecht dann zu!«

Er Wurfspeer verfehlte ihn knapp und durchbohrte einen der Legionäre mit solcher Wucht, dass es diesen von den Beinen riss. Sein Todesschrei war für die Barbaren das Zeichen zum Angriff.

Weitere Speere sausten durch die Luft. Die eine Hälfte prallte gegen Bäume oder bohrte sich in das lehmige Erdreich. Die andere Hälfte traf die Schilde, hinter denen die Legionäre sich verborgen hielten.

Nur Sekunden nach dem Schleudern des letzten Speers tauchten zwischen den Bäumen unzählige Schatten auf. Im Gegensatz zu den Römern trugen die Gegner keine schweren Rüstungen, was sie beweglicher und schneller machte.

Cornelius und die meisten seiner Männer behielten die Nerven und erwarteten die Barbaren mit vorgehaltenem Schild. Sie stießen den Feind bei Kontakt zurück und stachen dann mit dem Schwert zu.

Es dauerte nicht lange, und die Barbaren passten sich an diese Verteidigungstaktik an. Sie wurden vorsichtiger, zogen sich teilweise zurück, um bald darauf erneut anzugreifen.

Die Legionäre kämpften verbissen und ließen den Leichenberg zu ihren Füßen stetig ansteigen. Aber auch ihre eigenen Reihen lichteten sich. Als die Dämmerung einsetzte, war über die Hälfte der Einheit tot.

»Ihre Zahl scheint zu wachsen, je mehr Männer wir verlieren«, stieß einer der Legionäre nach Atem ringend aus – Sekunden bevor eine Wurfaxt seinen Schädel spaltete.

In diesem Moment, stürmte die nächste Welle auf die in der Falle sitzenden Römer ein. Zwei der Barbaren, hochgewachsene Berge aus Muskeln und Sehnen, versuchten, den Centurio in die Zange zu nehmen.

Cornelius fasste den Griff seines Schwertes fester, dann ließ er seinen Schild fallen und preschte nach vorne. Noch in der Bewegung schlitzte er einem der Germanen den Bauch auf, wirbelte blitzschnell herum und trieb dem übrig gebliebenen Angreifer die eiserne Klinge in die Brust.

Ehe es ihm gelang, das Schwert wieder hervorzuziehen, durchzuckte ein heftiger Schmerz seinen Kopf. Die Beine gaben unter ihm nach, und er ging in die Knie. Das Letzte, was er registrierte, bevor es um ihn herum dunkel wurde, waren die Todesschreie seiner verbliebenen Männer.

***

Cornelius erwachte im flackernden Schein einer gewaltigen Feuersäule, die ein Loch in den nächtlichen Himmel zu brennen schien. Er lag in Ketten, den Flammen zugewandt. Bei dem Versuch, sich aufzurichten, schoss ein rasender Schmerz durch seinen Kopf, der ihn nach Luft schnappen ließ. Er unterdrückte einen Aufschrei und sank wieder zurück auf den Boden, wo er abwartete, bis das Pochen in seinem Kopf aufhörte.

Seine Gedanken rasten. Aus irgendeinem Grund hatte man ihn nicht getötet – zumindest noch nicht. Es gelang ihm, den Kopf leicht zur Seite zu drehen, und er erkannte, dass er sich auf einer großen Lichtung befand.

Über das Knistern der tosenden Flammen hinweg fing er ein paar germanische Wortfetzen auf und bereute es nun, die Sprache der Barbaren nie erlernt zu haben.

Neben den Germanen redete plötzlich noch eine weitere Person. Allerdings auf Latein, was den Schluss nahelegte, dass es sich um einen seiner Männer handelte. Der Legionär betete zu Jupiter. Doch bevor er sein Gebet zu Ende sprechen konnte, verwandelte sich sein Bittgesuch in panikartige Schreie, die nur allmählich erstarben.

Cornelius zerrte an seinen Ketten, stellte seine vergeblichen Bemühungen aber ein, als ihm klar wurde, dass er aus eigener Kraft niemals freikommen würde.

Er sah wieder zu den Flammen und hielt nach den verkohlten Überresten seiner Männer Ausschau. Der Anblick von geschwärzten, bis auf die Knochen heruntergebrannten Kadavern blieb ihm erspart, dafür entdeckte er verborgen im Zentrum des Feuers einen dunklen Kern. Er vermutete einen großen Stein.

Plötzlich wurde er gepackt und hochgerissen. Zwei Barbaren hielten ihn fest im Griff, während er dagegen ankämpfte, nicht das Bewusstsein zu verlieren.

»Warum lebe ich noch?«, wollte er von den beiden Germanen wissen, erhielt die Antwort aber von jemand anderem.

»Du warst ihr Anführer.« Ein alter Mann trat vor ihn, das wettergegerbte Gesicht zu einem tückischen Lächeln verzogen.

Seine Hand ruhte auf der Schulter einer jungen Frau, deren nackter Körper vom Hals abwärts bis zu den Fersen mit fremdartigen Zeichen bemalt war. Sie hielt eine kleine Truhe in den Händen, auf der dieselben Symbole eingeritzt waren, die auch ihren Körper zierten.

»Das macht dich zu etwas Besonderem«, fuhr der Alte fort.

»Was ist mit meinen Männern?«, wollte Cornelius wissen.

»Die meisten von ihnen starben auf dem Schlachtfeld. Andere wiederum hatten weniger Glück.« Der Alte wies einen der Männer an, Cornelius’ Kopf nach rechts zu drehen.

Als der Centurio die auf Altären liegenden, aufgeschlitzten Körper sah, heulte er vor Trauer und Wut laut auf. »Dafür wird Rom euch zerschmettern!«

»Ich bezweifle nicht, dass euer Kaiser Augustus weitere Legionen entsenden wird. Doch werden die fortlaufenden Niederlagen, die wir ihm und seinen Soldaten zufügen werden, ihn früher oder später davon überzeugen, sich aus unserem Land zurückzuziehen.«

»Wunschdenken.«

Auf ein schwaches Nicken des Alten hin, riss man Cornelius den Schuppenpanzer vom Leib.

»Varus und seine verängstigten Truppen irren noch immer durch die Wälder. Der Feldherr sucht nach einem Ausweg, aber tief in seinem Inneren weiß er, dass seine Männer und er sterben werden.« Der Alte zog einen blutverschmierten Dolch hervor. »Wir treiben sie wie Vieh vor uns her, ihrem sicheren Ende entgegen.«

Die Vorstellung, dass keiner der zwanzigtausend Mann dieses Gemetzel überleben sollte, klang für Cornelius absurd. »Sie werden einen Ausweg finden.«

»So wie du?«

Cornelius’ Blick fiel auf die Spitze des Messers, die auf sein Herz zielte. »Ich fürchte mich nicht vor dem Tod.«

»Es ist nicht der Tod, den du fürchten solltest.« Auf den verwirrten Ausdruck des Centurios hin schloss der Alte die Augen und begann, in der Sprache der Germanen zu sprechen.

Cornelius verstand, dass er hier den Beginn eines primitiven Rituals miterlebte. Einer Opferungszeremonie. Das anfängliche Gemurmel des Greises wurde lauter, und das Feuer im Hintergrund loderte bald stärker auf.

Für den Bruchteil einer Sekunde glaubte Cornelius, in den Flammen ein Gesicht zu sehen. Einen Mann, der vom Feuer verschont blieb, obwohl er sich in dessen Zentrum befand. Die Erscheinung verschwand, als die Flammen erneut aufloderten.

Die Hitze wurde endgültig unerträglich, und mit ihr das Warten auf den Moment, in dem der Greis ihm die Klinge in den Körper rammen würde.

***

»Das ist einfach nur großartig!« Martin Henle schlug vor Begeisterung die Hände über dem Kopf zusammen. Nach all den Jahren hatte sich seine Hartnäckigkeit endlich bezahlt gemacht.

»Nicht, dass Sie vor lauter Freude einen Herzinfarkt erleiden«, scherzte einer seiner Studenten.

Henle winkte ab. »Seid ihr euch der Tragweite dieser Entdeckung bewusst?«, fragte er in die Runde und schüttelte, ohne eine Antwort abzuwarten, den Kopf. »Dagegen wirkt die in Kalkriese gefundene Gesichtsmaske wie ein Witz.« Er ging vor dem gerade erst freigelegten Fund in die Knie. Seine Augen leuchteten vor Entzücken, als er den mumifizierten Körper erneut inspizierte.

Von der Konsistenz und Färbung erinnerte ihn die wie durch ein Wunder erhalten gebliebene Haut an altes Leder. Sie spannte sich über das gesamte Skelett und wies nur im Bereich der Brust stärkere Beschädigungen auf. Die darunter zum Vorschein kommenden Knochen schimmerten in der untergehenden Abendsonne leicht rötlich.

»Meinen Sie, man wird darüber berichten?«, fragte seine Assistentin Marie.

»Berichten?« Henle lachte. »Man wird darüber eine ganze Reihe von Dokumentation machen. Die Produktionsfirmen werden sich darum prügeln.«

Einige der Studenten fielen in das Lachen ihres Professors ein.

Henles Blick wanderte von den vom Rost zerfressenen Beinschienen, über den Gürtel und Lendenschurz, bis zu dem eingefallenen Gesicht des Mannes, der zu Lebzeiten den Rang eines Centurio bekleidet haben musste. Zumindest schloss Henle das aus dem verzierten Helm, an dem noch Reste des quer stehenden Kammes aus Pferdehaar zu erkennen waren. Ein typisches Erkennungsmerkmal der Centurio.

Neben dem Helm hatten sie in den vergangenen Stunden auch einen Brustpanzer und ein Schwert freigelegt. Das Begräbnis eines Helden, wären da nicht die verrosteten Ketten gewesen, die um die Fußgelenke des Leichnams gewickelt waren und nicht so ganz ins Bild der heroischen Beisetzung passen wollten.

Ein Rätsel – und damit der perfekte Aufhänger, um den Centurio und seinen Entdecker weltweit bekannt zu machen. Die Menschen waren schließlich ganz verrückt nach dem Geheimnisvollen.

Der bloße Gedanke, dass es sich bei diesen Funden womöglich erst um den Anfang handelte, ließ Henles Herz höherschlagen. Als er sich erhob, zitterten seine Knie. Der Durchbruch, dachte er innerlich jubelnd.

Statt es den zahlreichen Kollegen gleichzutun und die Grabungen in der Kalkrieser Senke durchzuführen, war er seinem Instinkt gefolgt und hatte dabei voll ins Schwarze getroffen – über dreißig Kilometer vom Kalkrieser Berg entfernt, jenem Ort, an dem der Cherusker Prinz Armenius dem geschwächten Heer des Varus den Todesstoß versetzt hatte.

»Wir werden alles abdecken und morgen in aller Frühe weitermachen«, erklärte er seiner auf Instruktionen wartenden Forschungsgruppe. Die jungen Männer und Frauen setzten sich ausnahmslos aus Studenten seiner Kurse zusammen. Es waren nur die besten und talentiertesten Köpfe.

»Das schreit ja eigentlich nach einer kleinen Feier«, bemerkte Marie überschwänglich und erntete für diesen Kommentar reichlich Zustimmung aus den Reihen ihrer Kommilitonen. »Natürlich nur, wenn Sie damit einverstanden sind, Herr Professor.«

Henle überlegte kurz, dann nickte er. »Ich denke, gegen eine kleine Feier ist nichts einzuwenden.«

Die Studenten brachen in Jubel aus.

»Dass mir morgen aber keiner fehlt«, mahnte Henle.

»Nachher stolpert noch jemand in das Grab«, warf Marco Sieberts grinsend ein.

»Vielleicht ist unser Centurio ein wenig Gesellschaft nicht abgeneigt«, ging Marie auf Marcos Äußerung ein. »Es muss doch einsam sein, ganz allein zwei Jahrtausende in einem solchen Loch zu verbringen.«

***

Gegen zwei Uhr in der Nacht saß Henle allein am Lagerfeuer, während seine Studenten noch immer ausgelassen feierten.

Seine Gedanken kreisten um die offenen Fragen, die der spektakuläre Fund aufgeworfen hatte. Zum Beispiel, wie es möglich war, dass die Leiche trotz des in dieser Region vorherrschenden feuchten Klimas, mumifizieren konnte. Schließlich hatte eine Einbalsamierung allem Anschein nach nicht stattgefunden.

Henle nahm einen Schluck aus der Sektflasche. »Vielleicht ist etwas in der Erde«, überlegte er laut. Wenn der Boden bestimmte mineralogische Voraussetzungen erfüllte, wie etwa einen erhöhten Alaungehalt, klang diese These gar nicht mal so abwegig. Ein Ansatz, den er auf jeden Fall weiter verfolgen wollte.

In den nächsten Wochen und Monaten würde er viele Interviews geben müssen. Da war es besser, mit klaren Fakten zu glänzen, anstatt wie ein Idiot herumzudrucksen und den Journalisten halbgare Theorien aufzutischen.

»Herr Henle?«

Der Professor zuckte leicht zusammen, wobei ihm die Flasche ins Gras fiel.

»Tut mir leid«, sagte der Student. »Ich wollte Sie nicht erschrecken.«

»Das haben Sie auch nicht.« Henle hob die Flasche auf und klemmte sie sich zwischen die Füße.

»Es geht um die Uhrzeit.«

»Uhrzeit?« Henle starrte den jungen Mann verwirrt an.

»Na, wann es morgen wieder losgeht.«

Der Professor stöhnte innerlich auf. So viel zu den besten und klügsten Köpfen seiner Universität. »Es gilt dieselbe Zeit wie an den vergangenen Tagen«, erklärte er scharf und stand auf. Was ihn noch mehr störte, als aus seinen Gedanken gerissen zu werden, waren dumme Fragen.

»Meinen Sie nicht, wir könnten eine Stunde später anfangen?«

Henle beachtete den Studenten nicht weiter und ließ den verdutzt dreinblickenden Mann alleine am Lagerfeuer zurück.

Das Camp grenzte direkt an den Wald und lag zirka vierzig Meter von der Stelle entfernt, an der er auf den Menhir gestoßen war. Henle bekam jetzt noch eine Gänsehaut, wenn er an diesen Tag zurückdachte. Ursprünglich hatte er die Ausgrabung an ganz anderer Stelle durchführen wollen. Er war gerade dabei gewesen, besagten Ort zu besichtigen, als er in plötzlich einsetzendem Nebel die Orientierung verloren hatte.

Ohne Handyempfang war er über zwei Stunden fast blind durch die undurchdringliche Suppe geirrt, bis er schließlich eine Stimme vernommen hatte. Ein Wispern. Zu leise, als dass man wirklich etwas verstanden hätte, aber laut genug, dass man ihr folgen konnte.

So war er zu dem Menhir gelangt. Einem etwa zwei Meter hohen, mit Moosen bewachsenen Stein, eindeutig von Menschenhand bearbeitet. Auch Hinkelstein genannt.

Erst diese Entdeckung hatte ihn dazu veranlasst, den Ort eingehender zu untersuchen. Noch heute fragte er sich, wem die Stimme gehört haben mochte, die ihn aus dem Nebel dorthin geführt hatte.

Bereits durch die Baumreihen hindurch sah er den über dem ausgehobenen Grab errichteten Pavillon.

Als er die Lichtung erreichte, bot sich ihm ein gespenstisches Schauspiel. Angestrahlt vom über den Baumwipfeln hängenden Halbmond, schimmerte die glatt gehauene Oberfläche des Felsens in einem solch intensiven Silber, dass der Eindruck entstand, das Gestein selbst würde von innen heraus glühen.

Henle trat fasziniert näher. Er vermutete, dass der Menhir für die alten Germanen von religiöser Bedeutung gewesen war. Leider wusste man über die Riten seiner damaligen Landsleute kaum etwas. Die wenigen Überlieferungen aus jener Zeit zeichneten oftmals kein sehr schmeichelhaftes Bild der Barbaren, was nicht verwunderlich war, stammte doch der Großteil dieser Informationen von römischen Gelehrten.

Der Professor war so dicht an den Felsen herangetreten, dass er nur noch eine Hand auszustrecken brauchte, um ihn zu berühren. Als seine Fingerspitzen schließlich auf die befremdlich warme Oberfläche trafen, nahm er zu seiner großen Verblüffung eine leichte Vibration wahr.

Dem ersten Impuls, zurückzuweichen, nicht nachgebend, presste er in einem Anflug von Kühnheit schließlich ein Ohr gegen den Stein. Was er zu hören bekam ließ ihn an seinem Verstand zweifeln.

Der Schlag eines Herzens!

***

»Großer Gott!« Henle schreckte zurück. Doch bei dem Versuch, seine Hand wegziehen, schien ...

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