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John Sinclair - Folge 1886

Der Gott aus der Tiefe

von Michael Breuer

Der Tod kam in einer milden Frühlingsnacht. Niemand ahnte, welche Schrecken auf die Menschen des kleinen Küstenortes Amberton warteten. Am allerwenigsten Oliver Burke.

Der bärtige Einsiedler saß auf der Holzbank vor seiner Hütte und ließ den Blick über den nahen Strand gleiten. Das Meer war ruhig. Die Wasseroberfläche schimmerte im Mondlicht.

Burke schätzte das Meer. Normalerweise hätte er es stundenlang betrachten können. In dieser Nacht hatte der Anblick jedoch etwas Beunruhigendes.

Die leise dahinplätschernden Wellen führten das Böse mit sich …

Amberton, England.

Fröstelnd erhob sich Burke von der kleinen Bank, um kurz im Inneren der Hütte zu verschwinden. Als er wieder ins Freie trat, umklammerte seine rechte Hand eine große Steingutflasche. Mit zitternden Fingern entkorkte er sie, um sogleich einen tiefen Schluck zu nehmen.

Oliver Burke schüttelte sich kurz. Der Schnaps war genau jetzt genau richtig. Denn trotz der milden Frühlingsnacht war ihm plötzlich kalt geworden. Ja, der Mittfünfziger fröstelte richtiggehend. Der harte Alkohol half ihm jedoch, die Kälte und das plötzlich aufgetauchte Gefühl der Beklemmung zurückzudrängen.

Der Himmel zog sich langsam zu, und der Mond verschwand hinter dunklen Wolken.

Nach einem weiteren herzhaften Schluck ließ Burke die Flasche sinken. Er überlegte kurz, ob er sich wieder hinsetzen sollte. Letztendlich blieb er jedoch stehen und beobachtete weiter die schwarzen Fluten.

Unter den Einwohnern des nahen Küstendorfes Amberton galt Burke als schrullig. Man hatte kein Verständnis für den eigenbrötlerischen Mann, der selten die Gesellschaft der anderen Dörfler suchte und es vorzog, für sich allein zu bleiben. Doch schrullig war Oliver Burke keineswegs, auch wenn er dann und wann dazu neigte, zu tief ins Glas zu schauen. Sein Verstand war völlig klar.

Burke vermochte nicht einmal zu sagen, was ihn in dieser Nacht genau störte. Es blieb ein diffuses, nicht greifbares Gefühl.

Der bärtige Mittfünfziger ließ seinen Blick über die Landschaft schweifen. Seine Hütte befand sich auf einer kleinen Anhöhe, sodass Burke eine perfekte Sicht auf seine Umgebung hatte. In einiger Entfernung konnte der Einsiedler die Lichter von Amberton erkennen. Trotz der vorgerückten Stunde herrschte dort noch Leben.

Burke verzog das Gesicht. Er mochte es gern ruhiger, was nicht zuletzt der Grund dafür war, dass er sein Domizil abseits des Dorfes bezogen hatte.

Von der Anhöhe, auf der sich seine Hütte befand, führte ein kleiner Kiesweg in eine wildromantische Wiesenlandschaft, die schon bald in die ersten Ausläufer des hellen Sandstrands überging.

Das leise Rauschen der nahen Brandung war zu hören. Unter normalen Umständen hätte Burke das Geräusch als beruhigend empfunden, aber heute war dem ganz und gar nicht so.

Unwillkürlich zuckte der alte Einsiedler zusammen, als er plötzlich Motorenlärm hörte, der schnell näher kam. Er wandte den Kopf.

Aus Richtung Amberton näherte sich ein Wagen.

Für einen Moment stutzte Burke. Ob ihn um diese Zeit wohl noch jemand besuchen wollte?

Oliver Burke schnaubte leise. Seit seine Frau vor einigen Jahren gestorben war, hatte er sich immer mehr in seine selbstgewählte Isolation zurückgezogen. Er legte keinen gesteigerten Wert auf menschliche Gesellschaft. Von Zeit zu Zeit suchte er das Dorf auf, um Einkäufe zu erledigen, doch ansonsten blieb er für sich. Die Einwohner Ambertons respektierten das. Man ließ ihn in Ruhe.

Und so war es auch heute Nacht. Der Wagen nahm eine Abzweigung und bog in Richtung Strand ab.

Interessiert beobachtete Burke, wie das Fahrzeug zwischen den grünen Hügeln stoppte. Für einen kurzen Moment verschwand das Gefühl der Beunruhigung und machte einer gewissen Neugier Platz.

Aus der Ferne konnte der Einsiedler das Lachen einer Frau vernehmen, als zwei Personen aus dem Wagen stiegen. Unter seinem Bart verzogen sich die rissigen Lippen zu einem Lächeln. Es war ein verliebtes Pärchen, das den romantischen Strand für ein lauschiges Stelldichein auserkoren hatte.

Für einen kurzen Moment glitten Oliver Burkes Gedanken zurück in die Vergangenheit. Er dachte an Mildred, seine verstorbene Frau. Sie beide hatten ebenfalls viele lauschige Stunden an diesem Strand verbracht, damals im wilden Taumel des Verliebtseins. Wie lange war das nun schon her!

Unwillkürlich seufzte Burke, als er das junge Pärchen betrachtete. Kaum dass die Beiden aus dem Wagen gestiegen waren, lagen sie sich auch schon in den Armen, versunken in einen innigen Kuss.

Die Miene des bärtigen Einsiedlers wurde weich. Er nahm noch einen kleinen Schluck, dann setzte er sich mit ungelenken Bewegungen wieder auf die kleine Holzbank, um das sich anbahnende Schauspiel in aller Ruhe zu genießen.

Ein bisschen kam sich Burke wie ein Voyeur vor, dennoch konnte er seinen Blick nicht abwenden, als der junge Mann die Hände über die Kurven seiner Angebeteten gleiten ließ.

»Na, der geht ja gleich ran.« Der bärtige Einsiedler kicherte leise. In seiner wilden Jugend war er selbst nicht anders gewesen, aber die lag nun schon lange zurück.

Endlich löste sich der junge Mann von seiner Partnerin, beugte sich noch einmal in den Wagen und zauberte eine bauchige Weinflasche hervor. Offenbar hatte er an alles gedacht …

Während Oliver Burke noch still vor sich hin schmunzelte, schlenderte das verliebte Pärchen in Richtung Strand, dem weichen Sand entgegen.

Wie es aussah, hatten sie beschlossen, keine Zeit zu verlieren, denn schon nach wenigen Schlucken Wein und ein wenig Geplänkel kamen sie gleich zur Sache. Wieder gingen sie in den Nahkampf über. Heiße Küsse und Zärtlichkeiten wurden ausgetauscht. Schon sanken die Beiden hernieder.

Burke kicherte wieder leise. Das dumpfe Gefühl der Bedrohung war kurzzeitig vergessen. Während er das verliebte Pärchen beobachtete, fühlte er sich kurzzeitig wieder jung. Er fand nichts Unrechtes bei dem, was er tat. Schließlich wussten sie ja nicht, dass ihnen jemand zusah.

Als der junge Mann seine Partnerin von ihrer Bluse befreite und ihre wohlgeformten Brüste freilegte, pfiff der alte Einsiedler unwillkürlich leise durch die Zähne. Sein Grinsen verbreiterte sich.

Aber nur, um im nächsten Moment auf seinen Lippen zu gefrieren.

Während das Liebespaar die Welt um sich herum völlig vergessen zu haben schien, erkannte Burke zwei dunkle Schatten, die sich aus den nahen Fluten erhoben. Mit traumwandlerischer Langsamkeit bewegten sie sich durch das Wasser und näherten sich beständig dem Ufer. Unwillkürlich schnellte Burke hoch.

Das verhieß nichts Gutes.

Die leicht gebückte Haltung der Unbekannten, das Anschleichen und die unheimliche Art, wie sie dem Meer entstiegen waren, ließen Burke abermals frösteln. Mit einem Mal erkannte er, dass sich seine unguten Vorahnungen bewahrheiteten.

Noch waren die beiden Schatten ein gutes Stück von dem turtelnden Liebespärchen entfernt, doch sie kamen beständig näher. Ihre Körper wirkten in der Schwärze der Nacht wie unheimliche dunkle Schemen. Aber irgendetwas an ihren Umrissen wollte Oliver Burke nicht recht gefallen. Sie wirkten seltsam gestaltlos und unförmig.

Der Einsiedler zögerte noch einen kurzen Moment, dann legte er die Hände trichterförmig an den Mund.

»He, ihr da, passt auf!«, rief er laut.

Die beiden Liebenden zuckten erschrocken zusammen, und das war der Moment, in dem sich die Ereignisse überschlugen.

Ehe das Liebespaar reagieren konnte, gaben die beiden unförmigen Schatten ihr Anschleichen auf, um ihr Tempo zu beschleunigen. Sie hatten es ganz klar auf den jungen Burschen und das Mädchen abgesehen.

Und sie waren nicht menschlich.

Das erkannte Oliver Burke jetzt klar und deutlich. Gierig streckten die Unheimlichen ihre Arme nach ihren beiden Opfern aus, wenn das der richtige Begriff für ihre Gliedmaßen war. Vielmehr schienen es lange grausige Tentakel zu sein.

Während der Einsiedler noch mit offenem Mund dastand, hatten die beiden Schatten die Liebenden erreicht und stürzten sich gierig auf sie.

Burke spürte, wie eine kalte Hand nach seinem Herzen griff. Einen Moment lang hielt ihn das Entsetzen fest in seinen Klauen, dann jedoch gab er sich einen Ruck. Er musste den beiden jungen Leuten helfen!

Mit weit ausgreifenden Schritten setzte er sich in Bewegung, um in Richtung Strand zu eilen. Auf dem abschüssigen Hang stolperte er mehrmals, doch tapfer rappelte sich der Mittfünfziger immer wieder auf.

Schrille Schreie gellten durch die Nacht. Burke konnte das panische Kreischen des jungen Mädchens hören. Verzweifelt versuchten sich die beiden Menschen gegen die Unheimlichen zur Wehr zu setzen. Aber sie hatten keine Chance.

Gerade als Burke das Geschehen erreichte, klarte der Himmel auf und zeigte ihm die Szene in ihrer ganzen Abscheulichkeit. Saure Galle stieg seinen Rachen empor. Nur mit Mühe schaffte er es, sich nicht augenblicklich zu übergeben.

Bei den furchtbaren Armen der Unheimlichen handelte es sich tatsächlich um Tentakel. Es waren lange grau-grüne Gliedmaßen, die feucht schillerten und mit zahllosen Saugnäpfen versehen waren.

Krakenarme, durchzuckte es Oliver Burke.

Und offenbar wohnten ihnen Bärenkräfte inne.

Einer der beiden Angreifer hielt den jungen Mann umklammert. Dieser bewegte sich nicht mehr, aber das war nicht weiter verwunderlich. Die Tentakel des Unheimlichen schienen jeden einzelnen Knochen in seinem Brustkorb zerdrückt zu haben.

Was waren das nur für Monster?

Der zweite Unheimliche beschäftigte sich hingebungsvoll mit dem immer noch schreienden Mädchen. Wenigstens sie lebte noch, aber ihre Bewegungen erlahmten allmählich. Die Saugnäpfe der Tentakel hatten furchtbare Spuren auf ihrem Oberkörper hinterlassen.

»Lasst sie in Ruhe, hört ihr nicht?«, rief Burke laut. Er wusste selbst nicht, woher er seinen Mut nahm, doch jetzt hatte er es endlich geschafft, die Aufmerksamkeit der beiden Monster zu erregen.

Wie angewurzelt blieb der Einsiedler stehen, als sich die Unheimlichen ihm zuwandten.

Ihre Gesichter waren fahl und aufgedunsen. Sie wirkten irgendwie fischig. Die großen, wässrigen Augen zeigten einen kalten Ausdruck. Sie wirkten nicht einmal sonderlich bösartig. Stattdessen musterten sie ihn mit einer vagen Neugier von oben bis unten.

Sie stufte ihn offenbar nicht als Bedrohung ein, gleichwohl aber als unwillkommenen Zeugen ihres Handelns.

Einen Moment lang schien die Zeit stillzustehen.

Dann schleuderte eines der Monster den Körper des jungen Mannes achtlos von sich. Auch der andere Unheimliche ließ von seinem Opfer ab.

Jetzt habe ich den Salat, dachte Burke noch.

Schnell wollte er sich herumwerfen und in Richtung des nahen Dorfes eilen, aber man war nicht gewillt, ihn einfach so entkommen zu lassen. Umgehend nahmen die beiden Monster die Verfolgung auf. Und wie sich zeigte, waren sie verdammt schnell.

Oliver Burke kam genau fünf Schritte weit, dann wurde er auch schon brutal zu Boden gerissen. Ein kehliger, greller Schrei entstieg seinem Mund.

Er verstummte erst, als eines der Monster ausholte und ihm mit einem seiner feuchten Tentakel einen furchtbaren Hieb ins Gesicht versetzte.

Für einen Moment lang wurde dem Einsiedler schwarz vor Augen. Warme salzige Flüssigkeit lief über seine Wangen. Burke war nicht sonderlich erstaunt, als er das eigene Blut auf den Lippen schmeckte.

Als die beiden Unheimlichen den roten Lebenssaft erblickten, füllten sich ihre fischigen, kalten Augen mit Leben. Eine namenlose Gier stand plötzlich darin zu lesen.

Schon glitten die kalten Tentakel über Burkes blutverschmiertes Gesicht, um es fast lüstern zu streicheln. Die schrecklichen großen Saugnäpfe pressten sich auf Burkes Haut.

Und dann wurde einer der Tentakel auch schon mit brutaler Gewalt in seinen Mund gepresst. Oliver Burke würgte. Der Fangarm begann, eine bittere, ekelerregende Flüssigkeit abzusondern. Widerwillig schluckte Burke. Es brannte wie Feuer in seiner Kehle. Jetzt erst wurde der Tentakel aus seinem Mund zurückgezogen. Die Krakenmenschen schienen aus irgendeinem Grund befriedigt. Aber immer noch standen sie drohend über ihm.

Burke erkannte glasklar, dass er hier sterben würde, wenn er die beiden Monster weiter gewähren ließ.

Instinktiv handelte er und riss brutal das Knie nach oben.

Die riesigen Fischaugen des Unheimlichen, der ihn am Boden hielt, schienen noch eine Spur größer zu werden. Tatsächlich zuckte das Monster zurück.

Der andere Krakenmensch wirkte viel zu überrascht von der plötzlichen Gegenwehr, um zu reagieren.

Blitzschnell nutzte Oliver Burke seine Chance. Er krabbelte von dem Angreifer weg, stemmte sich dann wieder hoch und begann abermals zu rennen. Während er auf die Straße in Richtung Ort zuhielt, schrie er gellend um Hilfe, bis ihm die Lungen wehtaten.

Er wagte nicht, sich umzudrehen, und so wusste Burke nicht, ob ihm die beiden Monster noch auf den Fersen waren. Wenn sie ihn einholten, dann war er geliefert, das war klar.

Und so rannte Burke schreiend weiter, bis er endlich die Straße in Richtung Amberton erreichte.

Dort erst verließen ihn die Kräfte, keuchend brach der alte Einsiedler zusammen. Ein scharfer Schmerz durchzuckte Burke, als er der Länge nach auf den Kies schlug, dann wurde es Nacht um ihn.

***

Es war früher Morgen, als Kate Marsh ihren kleinen Toyota aus der Küstenstadt Weymouth kommend in Richtung des etwa dreißig Kilometer entfernten Dörfchens Amberton lenkte.

Die Straße verlief in Küstennähe, sodass Kate von Zeit zu Zeit einen Blick auf das ruhig daliegende Meer werfen konnte. Verkehr herrschte kaum um diese Zeit, sodass sie ordentlich aufs Tempo drückte.

Der Job, der sie hierhergeführt hatte, reizte sie nämlich nicht sonderlich, und sie wollte ihn so schnell wie möglich hinter sich bringen.

Kate Marsh war sechsundzwanzig Jahre alt. Unter einem brünetten Lockenkopf blickten haselnussbraune Augen in die Welt. Momentan wirkte ihr Blick allerdings etwas gelangweilt. Für die wild romantische Schönheit der Landschaft hatte Kate gerade wenig übrig.

Die junge Frau war eine Lokalreporterin. Sie war im Auftrag des Dorset Echo unterwegs, einer Tageszeitung, die sich mit allen Neuigkeiten in der Grafschaft Dorset beschäftigte.

Da hätte es sicherlich einige spannende Themen gegeben. Kate hatte mit ihrem aktuellen Auftrag allerdings nicht gerade das große Los gezogen. Sie sollte nämlich über die anstehende Neueröffnung eines Hotels berichten.

Schon bei dem Gedanken daran musste die brünette Reporterin unwillkürlich gähnen. Sie fragte sich, wer, um alles in der Welt, wohl auf den Gedanken gekommen war, ausgerechnet in dem kleinen Zweihundert-Seelen-Dorf Amberton ein Hotel in die Landschaft zu setzen. Hier gab es weit und breit nichts außer ein paar Fischerbooten, Pubs und endlosen grünen Wiesen. Der Altersdurchschnitt war hoch. Junge Gäste würde das Hotel kaum anziehen. Die würden ihr Glück eher in den Großstädten und auf den Partymeilen suchen.

Kate Marsh seufzte. Sie selbst hätte sich jetzt auch lieber auf einer Partymeile herumgetrieben, aber Job war Job. Auch wenn ihr der Auftrag nicht sonderlich schmeckte, so würde sie ihn doch mit größtmöglicher Professionalität über die Bühne bringen. Dafür wurde sie schließlich bezahlt. Und vielleicht war die ganze Sache ja die Eintrittskarte zu spannenderen Dingen. Man wusste nie, wie sich so eine Geschichte entwickelte.

Bei dieser Aussicht huschte erstmals seit Stunden ein schmales Lächeln über Kates Lippen. Sie war entschlossen, das Beste aus der Sache zu machen, so wie sie es immer tat.

Die Reporterin nahm den Fuß vom Gas. In einigen grünen Hügeln konnte sie bereits die ersten Dächer des kleinen Örtchens sehen.

Kate seufzte leise. Mit einem Mal war sie etwas milder gestimmt. Auch wenn sie diese kleinen Nester nicht mochte, so sah Amberton doch irgendwie gemütlich aus. Sie beschloss, möglichst unbefangen an ihren Auftrag heranzugehen.

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