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John Sinclair - Folge 1801

Inhalt

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Die lebenden Puppen des Gerald Pole
  4. Vorschau

Die lebenden Puppen des Gerald Pole

(2. Teil)

Mitten in der Nacht wachte Gerald Pole auf!

Er wusste nicht, was ihn geweckt hatte, jedenfalls war er wach, und das sah er nicht unbedingt als tragisch an. Er war kein Kind mehr, in seinem Alter war es normal, dass man hin und wieder aufwachte. Die Leuchtziffern des Weckers zeigten eine Stunde nach Mitternacht an.

Er hatte das Gefühl, dass dieses Erwachen besonders war. Dass er nicht einfach nur so aus dem Schlaf gerissen worden war, sondern dass es einen Grund gab …

Starr wie ein Toter blieb er auf dem Rücken liegen.

Er lauschte.

Nichts war zu hören.

Nein, das traf nicht zu. Er hörte doch etwas. Und zwar seinen eigenen Atem.

Der pumpte aus dem Mund und aus der Nase zugleich. Man konnte von einem schweren Geräusch sprechen, das die Stille des Zimmers zerstörte. Es klang auch nicht normal, sondern mehr angstvoll, und bei jedem Atemstoß spürte Pole auch den Druck, der in seinem Magen lag.

Ich bin wach!, sagte er sich. Aber wie geht es weiter? Warum bin ich wach geworden? Das war die große Frage. Er glaubte nicht daran, dass es einfach so passiert war. Dafür musste es einen Grund geben. Er konnte sich auch vorstellen, dass jemand Kontakt mit ihm aufnehmen wollte, und zwar ein Jemand, von dem er immer geträumt hatte.

Der Gedanke daran faszinierte ihn. Sollte er die Wirklichkeit erleben, die seinen Träumen sehr nahe kam, war das einfach wunderbar. Das wäre für ihn ein Fest gewesen. Lange genug hatte er darauf hin gearbeitet. Er hatte sich immer wieder vorgestellt, wie es sein könnte, wenn sein großer Traum in Erfüllung ging. Dass er sich irgendwann erfüllen würde, daran glaubte er fest.

Er lauschte.

Sein Atem setzte dabei aus. Er wollte die Stille haben, um fremde Geräusche hören zu können, aber da war nichts.

Gar nichts?

Nein, das stimmte auch nicht. Es war schon etwas vorhanden, aber es war nicht zu hören, sondern nur auf eine andere Art und Weise wahrnehmbar.

Er konnte es riechen – vielleicht auch schmecken …

Ja, genau, kein Irrtum. Es hatte sich in seinem Schlafzimmer ein anderer Geruch ausgebreitet. Das war ein Phänomen. Gerald wusste auch, dass ein Geruch nicht einfach nur so entstand, er musste eine Ursache haben. Es gab eine Quelle.

Und die lag in seinem Zimmer. Ganz bestimmt. Vielleicht in Höhe der Tür, die offen stand. Da war ein schattenhaftes graues Viereck zu sehen, aber nichts, was einen Geruch abgegeben hätte.

Und doch war er da …

Pole überlegte. Der Geruch war ihm suspekt, er konnte sich ihn nicht erklären, aber er konnte ihn auch nicht wegdiskutieren. Woher er kam, war ihm nach wie vor nicht klar, aber er war in der Lage, ihn zu bestimmen. So rochen Gasverbindungen. Leicht verbrannt, auch schweflig. Man konnte ihn durchaus als übel bezeichnen, doch das tat Gerald Pole nicht. Er dachte anders darüber. Dass der Geruch vorhanden war, kam ja nicht von ungefähr. Da wollte jemand etwas von ihm. Man hatte ihm den Geruch geschickt, damit er vorgewarnt war.

In den letzten Minuten hatte Gerald nichts getan. Und doch spürte er, dass er verschwitzt war. Sein Schlafzimmer glich mehr einer Kammer. Das winzige Fenster passte dazu. Auch wenn es offen stand, drang nicht viel Luft ein.

Der Geruch breitete sich in alle Richtungen aus. Das Haus lag neben einer Schule, von dort konnte der Geruch auch nicht stammen.

Also war jemand da!

Und dazu passte auch das Zischen, das jetzt an seine Ohren drang. Zuerst hatte er an das Zischen einer Schlange gedacht, doch das traf nicht zu. Etwas anderes hatte das Geräusch abgegeben.

Oder jemand?

Ja, ein Jemand. Einer, der sogar die Stimme eines Mannes hatte und Gerald nun begrüßte.

»Hallo, mein Lieber, ich bin es. Ich weiß, dass du dich nach mir gesehnt hast. Nun aber bin ich da, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen.«

Gerald Pole sagte erst mal nichts. Er schnappte nur nach Luft. Schließlich hatte er sich gefasst und konnte eine Frage stellen.

»Wer bist du denn?«

»Ganz einfach. Ich bin dein Freund, der Teufel …«

***

Die Dunkelheit war da und sie schluckte die Gestalt auch. Gerald Pole sah sie nicht. Er war trotzdem davon überzeugt, Besuch bekommen zu haben. Wenn das alles so stimmte, dann war tatsächlich sein größter Traum in Erfüllung gegangen.

Wieder war die Hitze bei ihm. Und auch die Kälte. Beides wechselte sich bei ihm ab. Er hätte eigentlich vor Freude jubeln müssen, denn er war ganz wild darauf, dem Teufel zu begegnen. Allerdings jetzt, wo er endlich davor stand, seinen Traum erfüllt zu bekommen, dachte er anders darüber. Da verspürte er sogar eine gewisse Angst. Daher schien auch das Zittern zu kommen.

Auf seinem Körper lag eine dünne Decke. Auch sie war längst durchgeschwitzt. In seinem Kopf saß etwas zu. Sein Denken wurde behindert. Warum das so war, wusste er nicht. Es konnte an der Überraschung liegen.

Gerald Pole hätte längst das Licht einschalten können, das allerdings traute er sich nicht. Er wollte seinem für ihn nicht sichtbaren Besucher die Initiative überlassen.

Es schien, als hätte der andere seine Gedanken erraten, denn er sprach ihn an.

»Willst du mich nicht sehen?«

»Doch, ja …«

»Warum machst du dann kein Licht?«

Pole schluckte. Dabei suchte er nach einer Antwort, wurde verlegen und musste sogar lachen, was alles anders als echt klang. Schließlich traute er sich, das Licht der Nachttischleuchte einzuschalten. Es war kein unbedingt heller Schein, und die Lampe gehörte auch nicht zu den modernen Gerätschaften, aber es reichte aus, um in diesem kleinen Zimmer den größten Teil der Dunkelheit zu vertreiben.

Die Helligkeit war da, nur der Teufel nicht. Gerald Pole hatte so stark damit gerechnet. Er hatte sich sogar leicht aufgesetzt, starrte nach vorn, wo der Teufel eigentlich hätte stehen müssen – und sah nichts, wirklich gar nichts, was mit ihm in einen Zusammenhang hätte gebracht werden können.

Er wollte fluchen, was ihm aber auch nichts eingebracht hätte. Und so starrte er weiterhin auf das leere Viereck der offenen Schlafzimmertür. Aus dieser Richtung hatte ihn die Stimme erreicht.

Doch jetzt …?

Er wollte lachen, er wollte aufstehen, er wollte alles für einen Irrtum halten, aber nichts von dem tat er. Gerald Pole blieb im Bett sitzen und starrte nach vorn.

Da war nichts.

Ein Irrtum.

Man hatte ihn an der Nase herumgeführt. Aber derjenige, der dies getan hatte, der hatte sich bei ihm sehr gut ausgekannt, sonst hätte er sich mit diesem Thema gar nicht beschäftigt.

War er nicht doch da?

Pole traute sich nicht, aufzustehen. Er wollte zunächst abwarten.

Kam Zeit, kam Rat …

In diesem Fall kam etwas anderes. Nicht in seinem Schlafzimmer geschah es, sondern im Raum hinter der offenen Tür. Das Zimmer war doch nicht so leer, wie er gedacht hatte. Dort hielt sich jemand auf.

Er starrte auf die Tür. Da hinten im Raum, es war sein Arbeitszimmer, entstand eine Bewegung. Ein knappes Zucken nur, mehr nicht. Ausgerechnet dort, wo er seine Schätze aufbewahrte, die das Wichtigste in seinem Leben waren.

Die Bewegung blieb. Sie wurde sogar vor diesem anderen Hintergrund immer deutlicher. Dort stach sie wirklich vom Hintergrund ab, und genau das war Wasser auf Geralds Mühle.

Also doch.

Es gab jemanden.

Aber war es der Teufel?

Er hatte sich oft genug Gedanken über ihn gemacht, zudem lag es an seiner Berufung, sich über den Satan Gedanken zu machen.

Viele Menschen hatten sich ein Bild von ihm gemacht. Der Bocksbeinige mit dem Tierkörper, dem langen Schwanz am Rücken, dem dreieckigen Gesicht, den Hörnern, die aus der breiten Stirn wuchsen, so stellten sich die Menschen den Teufel vor, und ebenso hatte Pole gedacht, auch wenn er nicht ganz davon überzeugt gewesen war.

Und jetzt sollte er ihn zu Gesicht bekommen!

Bisher hatte ihn die Anspannung fast gelähmt. Das würde bald vorbei sein. Sie würde platzen wie eine dünne Blase, und nach drei, vier Sekunden erkannte er die Wahrheit.

Die Wahrheit?

Er wollte fast schreien, als er sah, was ihm da präsentiert wurde. Das sollte der Teufel sein? Diese für ihn fast lächerliche Gestalt? Nein, niemals, das war nicht der Teufel, denn diese Gestalt hatte mit ihm nichts zu tun!

Was er sah, konnte man eher mit einem Engel vergleichen, so lächerlich es sich anhörte.

Er sah eine recht helle Gestalt, die nur vor der Brust einen Streifen Stoff trug und dort, wo bei einem Menschen der Slip sitzt, ebenfalls. Lange Haare wuchsen um einen Kopf, dessen Gesicht sehr bleich war. Und es war nicht genau zu unterscheiden, ob die Gestalt nun eine Frau war oder ein Mann.

Aber sie war trotzdem etwas Besonderes, denn hinter ihrem Rücken schaute etwas über den Schultern hervor. Es waren zwei helle und sehr zart wirkende Gegenstände, die Pole erst beim zweiten Hinschauen richtig erkannte.

Sie hatten eine bestimmte Form. Die konnte nicht wegdiskutiert werden, auch wenn Gerald Pole es zunächst nicht glauben wollte, was er da sah.

Es waren zwei Flügel, die sich hinter dem Rücken ausgebreitet hatten.

Pole hielt den Atem an. In seinem Kopf bewegten sich zahlreiche Gedanken, die er erst mal sortieren musste. Was man ihm hier präsentierte, war ungeheuerlich, aber war es deshalb auch falsch?

Nein und nochmals nein, denn er wusste genau, wer der Teufel mal gewesen war. Ebenfalls ein Engel. Nur war er dann größenwahnsinnig geworden, er hatte so werden wollen wie Gott und war in die tiefsten Tiefen der Verdammnis gestoßen worden.

Hinzu kam noch etwas. Der Teufel war ein Meister der Täuschung und der Verkleidung. Er konnte jede Gestalt annehmen, das jedenfalls sagten die alten Legenden, und so hätte der Teufel auch leicht als Engel auftreten können.

War er das?

Obwohl die beiden Flügel ausgebreitet waren, hatte er Kontakt mit dem Boden gehabt und war nicht geflogen. Aber er hatte auch keinen Laut von sich gegeben. Man konnte davon ausgehen, dass er über den Boden hinweg geglitten war.

Und jetzt erwartete er etwas. Das stand für Gerald Pole fest. Ansonsten hätte er nicht zu erscheinen brauchen. Pole war plötzlich wichtig geworden, der Teufel hatte seine Bitten erhört, aber er fragte sich, ob er den Richtigen angerufen hatte.

Die Gestalt faltete ihre Flügel zusammen und ging noch einen Schritt nach vorn. Jetzt war auch Gerald Pole bereit, eine Frage zu stellen.

»Wer bist du?«

»Ich bin der, auf den du dich so gefreut hast.«

Pole lachte kehlig. »Nein, der bist du nicht. Der kannst du gar nicht sein. Du bist nicht der Teufel, denn der Teufel sieht anders aus. Du bist ein Engel oder du bist einer, der mir etwas Bestimmtes vorspielen will.«

»Nein, ich will dir nichts vorspielen, ich habe dich nur erhört, das ist alles.«

»Ach ja?«

»Du hast mich doch sehen wollen.«

»Ja, das ist richtig.«

»Und jetzt bin ich hier.«

Das war er auch, da biss keine Maus den Faden ab, aber nicht so. Der Teufel hätte ein anderer sein müssen, und das bekam der Ankömmling auch zu hören.

»Ich kann dir nicht glauben.«

»Ach ja? Was bedeutet das?«

»Ich weiß es nicht.«

»Dann willst du also Beweise.« Die Gestalt nickte. »Okay, du kannst sie haben. Aber zuvor will ich dir sagen, dass der Teufel ein Meister der Verwandlung ist. Er kann als grausamer Krieger erscheinen, aber auch als ein altes Mütterchen, das um Kleidung bittet, weil es so friert. Ich habe mich für diese Gestalt entschieden. Ich bin weder Mann noch Frau. Ich kann beides sein, und so habe ich mich jetzt dir gegenüber gezeigt. Aber ich kann auch anders.«

Ab jetzt hatte Gerald Pole das Gefühl, den Bogen überspannt zu haben. Er wollte den Teufel beschwichtigen, um zu retten, was noch zu retten war. Nur keine Feindschaft.

»Ja, ja, ja …« Er hob seine Arme. »Ich glaube dir ja. Sorry, dass ich gezweifelt habe.«

Die Gestalt winkte ab. Und bei dieser Bewegung veränderte sich auch ihr Aussehen. Plötzlich verschwand die helle Haut des Körpers. Blitzartig wuchs ein dunkles Fell und das Gesicht verwandelte sich in eine Fratze mit dreieckiger Form. Eine breite und hohe Stirn war zu sehen, aber auch die beiden krummen Dinger, die seitlich aus ihr hervor wuchsen.

Das waren die Hörner, und dann zeigte der Teufel ein offenes Maul mit seinen hellen Stiftzähnen. Zugleich stellte er eine Frage. »Na, gefalle ich dir so besser?«

Bei seiner Frage stieß er Rauch aus. Der quoll aus seinem Maul und den Nasenlöchern.

Gerald Pole blieb nichts anderes übrig, als seine Hände in die Höhe zu reißen. Er deckte damit sein Gesicht ab, denn er wollte nichts mehr sehen. Den Gestank nahm er noch wahr, dann war es vorbei, denn er hörte das glucksende Lachen.

Pole ließ die Arme sinken.

Er starrte nach vorn und sah den Teufel wieder in der Gestalt des Engels vor sich. Auf dem bleichen Gesicht lag ein faunisches Grinsen. Diese Gestalt wusste genau, was sie tat, das sah man ihr an.

»Und jetzt?«, fragte sie.

Pole nickte. »Ist schon okay. Ist alles wieder okay. Ich weiß jetzt Bescheid. Du bist es also doch.«

»Ja, und das müsste dich freuen.«

»Kann sein.«

Die Gestalt wurde wütend und trat mit dem Fuß auf. »Wolltest du nicht, dass ich dir erscheine?«

»Ja …«

»Hast du dich nicht nach mir gesehnt?«

Pole hatte einen trockenen Mund bekommen. Er nickte.

»Und ich habe deinen Wunsch gespürt. Ich habe dich erhört. Ich weiß auch, dass du es ehrlich meinst, und deshalb werde ich auch ehrlich zu dir sein.«

Es waren genau die Worte, die dem Zuhörer gefehlt hatten. So fiel Gerald Pole ein Stein vom Herzen. Die Angst zog sich zurück, und auch die Gänsehaut verschwand.

Jetzt war er in der Lage, sich nur auf seinen Besucher zu konzentrieren. Das allein zählte. Alles andere war unwichtig.

Er sah, dass dieser falsche Engel seine rechte Hand bewegte. Das Zeichen war klar. Er wollte, dass Pole aus seinem Bett aufstand.

Noch bewegte sich Gerald nicht. Er schaute erst. Sein Mund stand offen. Kurz und stoßweise ging sein Atem, und dann wurde er angesprochen, wobei die Stimme einen spöttischen Klang angenommen hatte.

»Was hast du dir nicht alles gedacht? Ich kann mich nur wundern.«

»Was meinst du denn?«

»Du siehst aus wie ein Feigling.«

Der Satz hatte Gerald Pole hart getroffen. Ein Feigling wollte er nicht gerade sein. Er riss sich zusammen und fragte mit neutral klingender Stimme: »Was soll ich tun?«

»Komm her!«

»Und dann?«

»Du sollst herkommen, verflucht! Oder hast du Angst davor, dein Arbeitszimmer zu betreten?«

»Nein, nicht.«

Der Besucher lachte breit. »Dabei warten sie auf dich. Ja, deine kleinen Lieblinge sind traurig, wenn sie dich nicht sehen. Ich an deiner Stelle würde nicht mehr zu lange warten.«

Gerald Pole schnaufte. Der andere hatte von seinen Lieblingen gesprochen, und damit konnte er nur die Puppen gemeint haben, denn Gerald Pole war ein hervorragender und auch bekannter Puppenspieler, der nicht wie seine beruflichen Vorfahren über Land zog, sondern in London ein festes Studio betrieb.

»Komm her …«

»Ja, schon gut.« Er kam sich gedemütigt vor, als er auf das Fußende des Betts zu kroch und es dann verließ. Jetzt stand er mit beiden Füßen auf dem Boden, und in seinem Schlafanzug kam er sich lächerlich vor.

Darauf achtete der Teufel nicht. Er holte Gerald dicht zu sich heran und strich mit seinen Fingerkuppen über die glänzenden Wangen des Mannes.

Es verstrich Zeit, ohne dass der eine oder andere etwas dagegen tat. Gerald Pole nahm den Teufel aus der nächsten Nähe wahr, aber er spürte keine Angst in sich hochsteigen. Ein anderes Gefühl hatte sich seiner bemächtigt. Es war jetzt eine gewisse Anspannung, die ihn erfasst hatte, gepaart mit einer Erwartung.

Der Teufel sprach ihn an. »Du weißt jetzt, wer ich bin?«

»Ja, jetzt schon.«

»Und was weißt du noch?«

»I

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