Logo weiterlesen.de
John Sinclair - Folge 1767

Teufelsmädchen

Gina wusste nicht, wann sie kam, aber sie wusste, dass sie kommen würde. Wie immer in den letzten Nächten, wenn es in der Klinik sehr ruhig war.

Die Nacht hatte sich den Tag geholt. Finsternis lag über dem Land. Der Himmel sah schwarz aus. Wolken bildeten eine dicke Schicht. So war kein Mond zu sehen, und auch die Sterne funkelten nicht.

Das sah Gina nicht. Sie lag in einem Einzelzimmer und wusste nicht, warum man sie in dieses Zimmer gelegt hatte. Es gab sicherlich genügend andere Betten, aber sie durfte allein liegen, was auf der einen Seite nicht so schlecht war, auf der anderen jedoch eine gewisse Einsamkeit bedeutete, die nur von den Besuchen der Krankenschwestern unterbrochen wurde.

Wahrscheinlich hatte jemand dafür gesorgt. Und zwar diejenige, die sie in der Nacht besuchte und sich mit dem Namen Lilo vorgestellt hatte.

»Ich bin Lilo, das Teufelsmädchen. Und ich habe alles im Griff. Du musst dich nicht fürchten …«

An diese Worte musste Gina oft denken. Ja, sie fürchtete sich auch nicht, aber in ihr steckte eine große Spannung, denn die hatte das Gefühl der Furcht abgelöst.

Jetzt begann bereits die vierte Nacht. Gina konnte das selbst nicht begreifen. Sie ging zudem davon aus, dass sie nicht krank war. Man hatte bei ihr eigentlich nichts festgestellt. Eingeliefert worden war sie nur, weil sie eines Abends zusammengebrochen war, und das in einer Szene-Kneipe. Von dort hatte man sie in das Krankenhaus geschafft, und dass dies passierte, daran hatte auch Lilo gedreht. Sie war die Person mit den richtigen Beziehungen, das wusste Gina. Nur wusste sie nicht, in welcher Klinik sie sich befand. Es war nicht mal klar, dass sie in London weilte. Wenn sie aus dem Fenster schaute, war nichts davon zu erkennen.

Was passierte jetzt?

Sie wusste es nicht. Sie konnte sich den Kopf darüber zerbrechen, aber es brachte nichts ein. Sie war auf andere Menschen angewiesen.

Und sie hatte bereits mehrmals versucht, aus dem Krankenhaus zu entkommen. Einfach zu verschwinden. Die Sachen packen und gehen. Es war nicht möglich gewesen. Die Klamotten hatte sie anziehen können, aber gegangen war sie nicht, es war ihr nicht möglich gewesen. Eine große Schwäche hatte sie überfallen, und das war es dann gewesen. Sie musste passen.

Und jetzt lag sie wieder im Bett und wartete auf die Besucherin. Sie freute sich nicht darauf, aber sie wäre auch enttäuscht gewesen, wenn sie Lilo nicht gesehen hätte. Lilo, dieses Blutgeschöpf! Sie konnte so zärtlich sein, und auf der anderen Seite so fordernd, wenn sie etwas haben wollte.

Gina war die Geberin. Sie gab Lilo alles. Sie erlebte nicht nur deren Küsse, sondern auch deren Bisse und kleine Verletzungen mit einem Messer.

Dann fing sie an zu bluten. Und genau das war es, was Lilo wollte. Sie fing dann an zu saugen und zu lecken, als wäre das Blut das kostbarste Mahl überhaupt.

Ja, es tat ihr gut. Und Gina gab. Sie konnte nicht anders. Sie wollte es auch, denn alles das, was Lilo gut tat, das tat auch ihr gut. Die beiden waren sich nicht mehr fremd. Sie erinnerten an Schwestern, die auf der gleichen Wellenlänge lagen.

Von Ärzten hatte sie wenig Besuch bekommen. Eigentlich waren es immer nur die Krankenschwestern, die kamen, nach ihr schauten, aber nichts über die kleinen Wunden an ihrem Körper sagten. Die wurden kommentarlos hingenommen.

Und Gina erhielt auch keine Antwort auf ihre wichtigste Frage. Wann sie denn entlassen werden konnte. Da sperrten sich die Schwestern und gaben keinen Kommentar.

Mitternacht kroch heran. Gina wusste, dass der Besuch dann nicht mehr lange auf sich warten würde. Lilo erschien wie ein Nachtgespenst und bewegte sich auch so lautlos.

Nie waren die beiden gestört worden. Man schien der Nachtschwester den Befehl gegeben zu haben, ruhig zu bleiben und ihr Zimmer zu meiden. Alles hatte seine Bestimmung. Auch Gina fühlte sich in den Kreislauf mit hineingezogen.

Und doch wurde alles anders. Die Zimmertür wurde zwar geöffnet, aber nicht Lilo erschien, sondern die Nachtschwester Veronika. Eine resolute Frau mit polnischen Wurzeln.

Neben dem Bett blieb sie stehen und senkte den Kopf. »Alles in Ordnung, Mädchen?«

Gina musste lachen, es hörte sich mehr wie ein leises Keuchen an. »Ja, ja, es ist alles klar. Wieso fragen Sie? Das haben Sie doch noch nie getan. Außerdem wissen Sie, dass mein Blutdruck im Arsch ist und ich deswegen Tabletten schlucken muss …«

Die Schwester hatte zugehört und nickte zur Bestätigung. In der grauen Dunkelheit neben dem Bett wirkte sie wie eine schaurige Gestalt, die auf das Opfer schaute, um es für gewisse Dinge vorzubereiten.

»Du solltest dich nicht aufregen, Kind.«

Gina verdrehte die Augen. Sie hasste es, als Kind angesprochen zu werden. Aber Veronika ließ hier den mütterlichen Faktor raushängen, was den Leuten wohl gefiel.

Gina wechselte das Thema. »Wo bin ich eigentlich hier?«

»Bitte, was soll das?« Die Schwester schüttelte den Kopf. »Im Krankenhaus natürlich.«

»Das weiß ich selbst, aber ich weiß nicht, wo das Krankenhaus steht. Verstehst du?«

»Klar.«

»Und wo ist es?«

»Wir sind hier nicht in London.«

Die Aussage schockte Gina so stark, dass sie erst mal die Sprache verlor. Sie schloss die Augen. Eine Stimme schrie in ihrem Innern etwas, aber sie wusste auch, dass sie der Wahrheit ins Auge sehen musste.

»Nicht in London?«

»So ist es.«

»Und wo?«

»Westlich davon. Windsor ist nicht weit entfernt. Du könntest fast einen Stein hinwerfen.« Sie nickte Gina zu. »Bist du jetzt zufrieden mit meiner Antwort?«

»Muss ich ja«, erwiderte Gina tonlos. »Muss ich ja …«

Die Schwester hob die Schultern und entfernte sich. Sie war sehr schnell durch die Tür und sorgte bei Gina für ein intensives Nachdenken. Sie wusste jetzt Bescheid, wo man sie hingeschafft hatte. Geahnt hatte sie schon etwas, nun war ihr die Wahrheit gesagt worden, und plötzlich wurde es ihr klar, als sie daran dachte. Außerdem hatte sie den Eindruck, dass es um sie herum noch stiller geworden war, zugleich auch unheimlicher.

Das war ihre Zeit. Jetzt hätte Lilo kommen müssen. Gina dachte nur noch an sie. Sie lag auch nicht mehr im Bett, sondern hatte sich in eine sitzende Haltung aufgerichtet. So hatte sie besser die Tür im Blick, und es war auch kein Problem, zum Fenster zu schauen.

Den Umriss sah sie. Es war auch nicht völlig dunkel im Raum, denn es brannte ein Notlicht. Eine kleine kugelförmige Lampe an der Wand und nicht besonders hoch über dem Boden. Sie gab ihren fahlen Schein ab, der ausreichte, um normal durch das Zimmer gehen zu können.

Lilo war nie durch das Fenster gekommen, obwohl sie es hätte tun können, wie sie immer wieder gesagt hatte. Sie war eben etwas Besonderes, was niemand bestreiten konnte, denn die Tattoos auf ihrer Haut und auch die rote Färbung der Haare passten nicht zu jeder.

Sie betrat das Krankenhaus, wann sie wollte. Sie verließ es auch, ohne dass sie aufgehalten wurde, und das war für Gina schon etwas Ungewöhnliches. Aber auch ein Zeichen dafür, dass sie eben mehr war als ein normaler Mensch.

Mitternacht war vorbei. Das hatte Gina auf ihrer Uhr gesehen. Jetzt konnte sie die Minuten zählen, bis ihre Freundin kam.

Ihr Herz schlug schneller. Auf ihrer Haut lag plötzlich kalter Schweiß. Es ärgerte Gina, dass es so war, aber sie konnte nichts daran ändern.

Sie starrte zur Tür, blieb aber weiterhin im Bett sitzen. Sie beobachtete die Tür im schwachen Lichtschein der Notbeleuchtung und lauerte darauf, dass sie sich endlich öffnete.

Wieder tat sich nichts.

Die Zeit kroch dahin.

Ihr Herz schlug, und sie glaubte, jeden Schlag überdeutlich zu hören. Es war wie immer. Nein, sie musste sich verbessern, es war nicht wie immer. Sie empfand alles härter und intensiver. So konnte sie den Eindruck bekommen, dass vor ihr eine besondere Nacht lag.

Die Tür ließ sie nicht aus dem Blick – und zuckte leicht zusammen, als sie entdeckte, dass sie sich bewegte. Es war zunächst nur ein kurzes Zittern, dann hörte sie dieses leise Schleifgeräusch, und genau da schob sich die Gestalt in das Zimmer.

Ja, es war Lilo!

***

Gina hielt den Atem an. Sie wusste auch nicht, warum sie das tat, es war nun mal so. Sie wurde von der Spannung und von der Erwartungshaltung diktiert. Sie hatte das Gefühl, dass diese Nacht etwas Besonderes werden würde.

Lilo schloss die Tür.

Jetzt war alles gut. Jetzt konnten sie allein bleiben und es treiben. Lautlos wie ein Schatten glitt Lilo auf das Bett zu. Sie passierte dabei den Lichtschein, und für einen winzigen Moment war sie besser zu sehen. Das rot gefärbte Haar wuchs auf ihrem Kopf wie eine wirbelige Flut. Dagegen war das Gesicht bleich. Und wie immer trug sie ihre besondere Kleidung. Es war der schwarze enge Mantel, der jetzt noch zugeknöpft war. Wenn sie ihn öffnete, dann war oft genug nicht viel Kleidung zu sehen, das wusste Gina aus Erfahrung.

Lilo schob sich näher. In ihrem Gesicht zuckte es. Es konnte ein Lächeln sein, denn auch sie freute sich auf die Begegnung.

Alles war für Gina anders geworden. Und das hing einzig und allein mit dem Erscheinen dieser Lilo zusammen, die so wahnsinnig präsent war.

Sie schlich weiter vor. Sie sah das Bett und blieb erst stehen, als sie es erreicht hatte und sogar mit den Knien dagegen stoßen konnte.

Zwei Blicke begegneten sich, und Lilo verzog ihre Lippen zu einem Lächeln.

»Na, wie ist es?«

»Gut.«

»Schön. Freust du dich, dass ich wieder zu dir gekommen bin?«

»Und ob.«

»Ich mich auch, Gina.« Lilo griff nach Ginas Händen und ließ sich auf die Bettkante ziehen, um sehr nahe bei der Freundin zu sein. Für eine Weile schauten sie sich an, dann war es Lilo, die den schwachen Druck ausübte und dafür sorgte, dass Gina zurück auf das Kopfkissen fiel. Genau die Position hatte Lilo erreichen wollen, denn jetzt gehörte Gina ihr.

Die Dunkelheit war ihre Verbündete. Jetzt konnten sie im schwachen Licht der Notleuchte treiben, was sie wollten.

Lilo machte den Anfang. Sie streifte den Mantel über die Schultern. Die nackten Arme wurden sichtbar, und auch das, was sie am Körper trug. Es war so etwas wie ein BH, der aus schwarzem Stoff oder sogar Leder bestand. Tattoos bedeckten den rechten Oberarm. Die Motive waren nicht zu erkennen, Gina wusste trotzdem, wie sie aussahen. Es waren irgendwelche Gebilde, die eine Mischung aus Tieren und Pflanzen darstellten.

»Wie fühlst du dich?«, fragte Lilo leise.

»Jetzt besser, du bist bei mir …«

»Du hast gewartet, wie?«

»Und ob …«

Lilo lächelte breit. Derartige Worte taten ihr gut. Sie wollte beweisen, wie sehr sie sich freute. Deshalb senkte sie den Kopf, und sie schaute zu, wie das Gesicht ihrer Freundin immer näher kam. Wenig später berührten sich die Lippen der beiden. Zuerst nur leicht, fast tastend, dann wurde der Kuss intensiver, denn in den Mündern begann das Spiel der Zungen.

Das leise Stöhnen war kaum zu hören, sie kannten sich aus, sie wussten ihr Spiel fortzusetzen, bis sich die rothaarige Lilo von den Lippen der anderen Frau löste.

Deren schweres Atmen war zu hören. Gina bewegte den Kopf von einer Seite zur anderen. Sie flüsterte etwas. Sie stöhnte dabei auch auf. Längst hatte sie die Bettdecke zur Seite geschlagen, um einen Teil ihres Körpers zu präsentieren. In ihrem Gesicht zuckte es. Die Augen waren feucht geworden, und ihr Körper wurde von einem Zittern durchflossen.

Auch Gina trug ein dunkles Oberteil, an dem sie nestelte, um es loszuwerden. Sie atmete noch immer recht schnell und konnte ihre Blicke nicht vom Gesicht der Besucherin lösen.

»Mach mich scharf!«, flüsterte sie. »Mach mich richtig scharf. Ich – ich warte darauf.«

Lilo schüttelte den Kopf. »Nein, lassen wir das. Heute nicht.«

Gina zeigte sich enttäuscht. Sie hatte sich so darauf gefreut, und jetzt hörte sie das Gegenteil.

»Warum denn nicht?«

»Weil es nicht geht, das musst du wissen. Ich will etwas anderes von dir.«

»Blut?«

»Ja, oder möchtest du es nicht?«

»Nein, nein, nimm es. Du weißt, dass ich es dir gern gebe. Ist das klar?«

»Ich habe nichts anderes erwartet.«

Gina kannte das Spiel. Es lief stets nach dem gleichen Muster ab, aber es passierte nicht bei jedem Besuch der Freundin. Es kam darauf an, ob Lilo Durst auf Blut hatte oder nicht.

Und wer war Lilo?

Die Antwort darauf fiel Gina schwer. Sie wusste es nicht. Ein normaler Mensch trank kein Blut, das überließ er einem Vampir. Und Vampire gab es nicht. Der Meinung war Gina schon. Und doch wollte ihre Freundin ihr Blut trinken.

Dann war sie kein Vampir, aber auch kein richtiger Mensch. So konnte man das sehen, und damit hatte sich die junge Frau auch abgefunden. Kein Mensch, kein Vampir, was dann?

Sie wusste es nicht genau. Sie wollte auch nicht länger darüber nachdenken. Aber sie war bereit, ihr Blut abzugeben, es machte ihr nichts aus. Ganz im Gegenteil. Sie wollte, dass Lilo etwas von ihr bekam, zudem hatte sie sich immer als das Teufelsmädchen bezeichnet, und das gefiel Gina sehr.

Auch sie wollte diesen Weg gehen, hatte sich aber noch nicht getraut, Lilo danach zu fragen.

Lilo bewegte ihre Hand und holte ein kleines Messer hervor. Es war sehr spitz, erinnerte beinahe an eine Nadel, und sie schaute jetzt, wo sie es ansetzen sollte. Sie sah den Hals und auch die Brüste, die noch verdeckt waren. Allerdings nur zum Teil. Die Hälfte drängte nach außen.

»Ich will es auch …«

»Was willst du?«

»Blut, Lilo. Dein Blut.« Mit beiden Händen umklammerte Gina die Arme ihrer Freundin. »Ich möchte es auch mal trinken. Du trinkst mein Blut, und ich will …«

»Ja, schon gut, alles klar. Wir reden später darüber. Jetzt bin ich erst an der Reihe.«

»Gut, Lilo, gut …«

Nach dieser Antwort schloss Gina die Augen und sah nicht den gierigen Blick ihrer Freundin. Für Lilo war es mal wieder die Erfüllung ihrer Wünsche, die Gier nach Blut hatte sie einfach nicht unterdrücken können. Sie brauchte es. Sie sehnte sich danach. Und sie verfluchte sich manchmal, dass sie kein normaler Vampir war, sondern jemand, der vielleicht irgendwann mal dorthin kam. Deshalb nannte sie sich auch Teufelsmädchen und nicht Vampirin. So weit wollte sie nicht gehen.

Sie nahm das Messer.

Als Gina sah, dass es über ihrer Brust schwebte, verkrampfte sie sich für einen Moment. Sie wollte etwas sagen, aber das zischende Geräusch aus Lilos Mund ließ sie verstummen.

Dann sagte sie nichts mehr und verfolgte nur den Weg der Messerspitze. Noch schwebte sie über der hellen Haut, dann zuckte sie nach unten.

Gina verkrampfte sich, als sie den Schmerz spürte, der sich allerdings in Grenzen hielt. Sie stoppte ihren Atem und wartete darauf, dass etwas passierte.

Der Schmerz war noch vorhanden, aber er ließ auch nach, und so konnte sich Gina daran gewöhnen. Es war keine große Wunde, das wusste sie, aber sie entließ die rote Flüssigkeit, der sich Lilo entgegen beugte. Sie ließ ihre Zunge aus dem Mund schnellen, danach war ein leises Stöhnen zu hören, und einen Moment später spürte Gina die Lippen der Freundin auf ihrem Körper.

Es waren nicht nur die Lippen, die sie spürte, sondern auch das Saugen.

Lilo trank, und Gina war glücklich …

***

Das wirbelnde Messer hatte mich an der Hüfte getroffen und eine Wunde hinterlassen, die stationär behandelt werden musste. Also kam ich in ein Krankenhaus, nur nicht in eine Klinik, die in London lag, sondern in einen Bau, der noch im weitesten Sinne zu Windsor gehörte. Dort kümmerte man sich um die Wunde, und ich hatte auch nichts dagegen gehabt, bis man mir die Nachricht überbrachte, dass ich sicherheitshalber einige Tage in der Klinik bleiben sollte. Zumindest drei Tage, damit die Wunde heilen konnte.

Ausgerechnet ich.

Wollen Sie wissen, wie es weiter geht?

Hier können Sie "John Sinclair - Folge 1767" sofort kaufen und weiterlesen:

Amazon

Apple iBookstore

ebook.de

Thalia

Weltbild

Viel Spaß!



Kaufen






Teilen