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John Sinclair - Folge 1756

Das Grauen hieß Elvira

»Warum freust du dich nicht, Elvira? Bald ist Heiligabend, und du bist der Engel, der Weihnachtsengel.«

Elvira Little schaute in das Gesicht der älteren Frau, die den Einsatz begleitete. Dann sagte sie mit leiser Stimme: »Auch Engel können sterben.«

Rita Cromwell schluckte. Dabei verlor ihr Gesicht an Farbe. »Was sagst du denn da?«

»Die Wahrheit. Auch Engel können sterben. Oder etwa nicht?«

»Nein, dann wären sie keine Engel, sondern Menschen. Die Engel sind unsterblich. Sie beschützen das Reich Gottes und …«

Elvira unterbrach sie. »Alle?«

»Ja, warum nicht?«

»Da bin ich anderer Meinung. Es gibt auch böse Engel. Höllenengel würde ich sagen. Ja, das ist so.«

»Aha. Und die sterben?«

Elvira schüttelte den Kopf. »Eigentlich nicht.«

»Aber davon hast du doch gesprochen.«

»Vielleicht, Rita. Aber ich habe andere Engel gemeint. Menschen, die man als Engel bezeichnet. Und das hast du doch mit mir getan. Oder etwa nicht?«

»Habe ich.« Rita nickte. »Und jetzt denkst du, dass du sterben musst. Oder wie sehe ich das?«

»So ähnlich. Die Nacht ist eben grausam. Die Dunkelheit ist gefährlich. Das wissen wir beide genau.«

»Willst du dann hier zurückbleiben?«

Elvira winkte ab. »Nein, das auf keinen Fall, ich komme schon mit. Wir werden das Thema lassen.«

»Sehr gut, Elvira, sehr gut.« Rita schaute die jüngere Person an. Allerdings so, dass Elvira es nicht mitbekam. Sie sah die dunklen Haare, die einen Mittelscheitel bildeten, und sie sah auch das Gesicht, das auf keinen Fall einen entspannten Ausdruck zeigte. Eher einen kalten und verbissenen.

Mit einem Kommentar hielt sich Rita Cromwell zurück. Sie wollte nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen. Seltsam war Elvira Littles Verhalten schon. Eigentlich war sie immer aufgeschlossen und auch ein fröhlicher Mensch, aber an diesen Abend war sie genau das Gegenteil.

Dabei hatte sie sich freiwillig gemeldet für die Fahrt auf der Weihnachtsroute. So wurde die Strecke genannt, die sie fuhren. Von den Mitgliedern der Gemeinde wussten sie, wo Menschen lebten, die sich zu Weihnachten nichts leisten konnten. Dort würden sie ein Paket abgeben. Liebe Menschen hatten Spenden gesammelt und die entsprechenden Pakete gepackt.

Es war noch nicht ganz dunkel geworden. Das machte nichts. Bis sie die erste Adresse erreichten, war es finster, und dann kam auch so etwas wie ein Weihnachtsgefühl auf, das sich noch verstärken würde, wenn Rita Cromwell in die Augen der Beschenkten schaute, in denen dann Freude und Dankbarkeit glänzten.

Die kleinen Pakete waren ungefähr alle gleich groß. So konnte man mehr von ihnen in dem Van stapeln, den Rita fahren würde. Die Strecke kannte sie auswendig. Dafür brauchte sie kein Navi. Die Menschen in der Gemeinde würden sich jedenfalls freuen. Und wenn sie das taten, freute sich Rita auch.

»Fertig, Elvira?«

»Bei mir ist alles klar.«

»Super. Dann können wir ja starten.« Rita Cromwell lachte, griff in die linke Seitentasche ihrer Jacke und holte dort eine rote Weihnachtsmütze hervor, die sie überstreifte.

»Aber wie ein Engel siehst du nicht aus.«

»Klar, mir fehlen die Flügel.«

»Die haben nicht alle Engel.«

»Du kennst dich aber gut aus.«

»Ein wenig«, gab Elvira zu.

Beide Frauen saßen im Wagen. Rita hockte hinter dem Steuer und startete den Motor.

»Auf geht’s. Ab jetzt ist der Himmel offen.«

Oder die Hölle! Aber das sagte Elvira nicht, sondern dachte sich nur ihren Teil …

***

Perfekt wäre das Wetter gewesen, wenn es geschneit hätte. Aber das war nicht der Fall. Es war kein Schnee gefallen, dafür hatte es ab und zu stark geregnet. Auch in dieser Nacht sollte es Schauer geben. Allerdings erst in der zweiten Hälfte.

Um sich in Stimmung zu bringen, hatte Rita Cromwell eine CD mit Weihnachtsliedern in den Schlitz gesteckt. Elvira hätte sich eine andere Musik gewünscht, hielt sich aber mit ihrem Wunsch zurück und versuchte, ihr Gehör auf Durchzug zu stellen.

Die ersten drei Haltepunkte hatten sie rasch hinter sich gebracht. Es waren Familien mit Kindern, die beschenkt wurden. Das tat Rita sehr gern. Da ließ sie sogar Elvira im Wagen, der dies auch ganz recht war. So richtig Lust hatte sie nicht, bei den anderen Menschen anzutanzen. Sie hatte immer das Gefühl, als Störenfried aufzutreten.

Rita warf sich wieder auf den Sitz. »So, das haben wir hinter uns. Bei den nächsten Familien müssen wir mal schauen.«

»Wieso?«

»Die gehören zu den Problemfällen.«

»Gewalt?«

Rita nickte einige Male. »Ja, leider. Viel Gewalt. Aber die Frauen nehmen es hin. Sie leiden und denken an die Kinder, die sie nicht allein lassen können. Das macht alles keinen Spaß, wenn du so etwas hörst.«

»Ja, das glaube ich.«

»Mal schauen. Es ist noch früh am Abend. Ich hoffe, dass die Leute noch nicht so viel getrunken haben.«

»Nur die Männer?«

»In der Regel schon. Aber es gibt auch Frauen, die nicht ins Glas spucken. Und gerade an Festtagen kann es ausufern.«

»Deshalb sind wir ja auch zu zweit.«

»Du sagst es.«

Rita Cromwell lenkte den Wagen in eine düstere Gegend. Sie war dunkel, obwohl Laternen ihren Schein abgaben, aber die grauen Mauern schienen diese Helligkeit zu schlucken, sodass die Schatten überwogen.

Sie rollten in eine Straße hinein, die als Sackgasse endete. Eine Mauer bildete den Abschluss. Dahinter ragten einige Bauten hoch, in denen aber keine Menschen lebten. Es waren Lagerhäuser. Das wussten die beiden Frauen. Sie würden die Gegend auch so schnell wie möglich wieder verlassen.

Rita hielt den Van an. Sie nickte und sagte mit leiser Stimme: »Okay, bringen wir es hinter uns.«

»Ja. Aber ich möchte noch etwas wissen.«

»Bitte.«

»Wenn diese Gegend so schlimm ist, warum lassen wir sie nicht einfach aus?«

»Das geht nicht.«

»Und warum nicht?«

»Weil ich nicht darüber zu bestimmen habe, wer hier Geschenke bekommt und wer nicht.«

»Stimmt. Das sind andere Leute.«

»Leider.« Sie stieß Elvira an. »So, jetzt komm, dann haben wir es hinter uns.«

Beide Frauen stiegen aus. Der Wind war eingeschlafen. Es roch nach Regen, aber auch nach altem Mauerwerk. Es gab hier Häuser, die dicht nebeneinander standen. Vier Stockwerke waren sie hoch. Zwischen ihnen war Rasen gepflanzt worden, aber davon war nicht viel zu sehen.

Die beiden Frauen hatten einen Vorteil. Sie mussten nur in ein Haus. Bestimmt lebten auch in den anderen Häusern arme Menschen, aber die waren namentlich bei den Behörden nicht bekannt.

Und so gingen die Weihnachtsengel mit ihren Paketen auf das eine Haus zu. Sie schauten an der Fassade hoch. Die beiden Fenster waren erleuchtet, kein Wunder um diese noch recht frühe Zeit.

»Kennst du die Namen, Rita?«

»Ja.«

»Und wo fangen wir an?«

»Da muss ich mal schauen.« Rita leuchtete mit ihrer Minilampe das Klingelschild ab und hatte schnell den ersten Namen gefunden. Es war eine Familie mit drei Kindern, die ein paar Pakete bekommen sollte.

Dort war auch jemand zu Hause. Die Tür wurde aufgedrückt, und wenig später standen die beiden Weihnachtsengel vor der offenen Wohnungstür.

Eine Frau mit dunklen Haaren hatte geöffnet. Ihr Gesicht entspannte sich, als sie sah, wer sie da besuchte.

»He, seid ihr die Weihnachtsfrauen?«

»So ähnlich«, sagte Rita. »Wir sind die Engel.«

»Das ist aber toll.« Die Frau drehte den Kopf und rief die Namen ihrer drei Kinder, die plötzlich erschienen und schier aus dem Häuschen waren, als sie die Pakete sahen.

In die Augen ihrer Mutter traten Tränen. Sie wollte sich überschwänglich bedanken, aber da winkten vier Hände ab. Auf keinen Fall wollten die beiden Dank. Alles sollte normal bleiben. Außerdem mussten sie noch weiter.

Rita atmete auf, nachdem die Tür wieder zugefallen war. »Zum Glück war der Mann nicht da.«

»Kennst du ihn?«

»Und ob ich den kenne. Er hat oft genug im Knast gesessen.«

»Manche sollten besser nicht mehr leben«, sagte Elvira.

»Da stimme ich dir zu. Man sollte sie sich wirklich der Reihe nach vornehmen.«

»He, willst du das tun?«

»Ich bin zu alt.«

»Aber ich, wie?«

Rita Cromwell schüttelte den Kopf. »Nein, nein, das war nur so ein Gedanke. Aber wenn man so viel Elend gesehen hat wie ich, der muss einfach so denken.«

»Ja, vielleicht.«

»Und jetzt können wir hier die nächsten Pakete abgeben.«

Sie hatten die oberste Etage erreicht und schauten sich in einem schmutzigen Flur um. Die Wände waren mit obszönen Sprüchen über die hier wohnenden Menschen bedeckt oder auch nur so beschmiert. Mehrere Türen gab es hier. Ein kleiner Flur führte zu weiteren Zimmern, aber da mussten sie nicht hin.

Es war eine Familie, bei der Rita klingelte. Hinter der Tür waren schon Geräusche zu hören gewesen. Allerdings undefinierbar. Beide Frauen schauten sich mit einem besorgten Blick an.

Die Tür wurde mit einem Ruck aufgerissen. So heftig, dass die beiden Besucherinnen unwillkürlich einen Schritt zurückgingen.

Vor ihnen stand ein Mann. Bei ihm trafen alle Vorurteile zusammen, die man gegen gewisse Menschen haben konnte. Der Typ roch nach Alkohol. Er trug ein Unterhemd und eine alte Jogginghose.

»He, was wollt ihr?« Er lachte und schüttelte den Kopf. »Wollt ihr was bringen?«

»Ja …«

»Dann her damit.«

»Nein, das sind Geschenke für Ihre Kinder, Mister.«

Er fing an zu kichern. »Für die Taliban? Scheiße, die liegen schon im Bett. Sie waren einfach zu laut. Da habe ich sie ins Bett gesteckt.«

»Aha. Und wo ist Ihre Frau?«

»Die schläft auch.«

Rita Cromwell war davon nicht überzeugt. »Kann ich sie mal sehen und Ihre Kinder ebenfalls?«

»Nein, kannst du nicht.«

Bei Rita regte sich Widerstand. »Sie wissen, wer ich bin. Sie kennen mich, und Ihnen muss klar sein, dass Sie zu den Familien gehören, auf die wir ein Auge haben müssen.«

»Ach ja? Welches denn?« Der Typ fing an zu lachen.

Rita Cromwell holte tief Luft. »Mister Waycomb, ich möchte jetzt Ihre Frau sprechen.«

»Nein, du beschissene Alte.« Er schüttelte wild den Kopf, dann riss er ihr die Pakete aus der Hand und schleuderte sie hinter sich in die Wohnung.

Rita war eine Frau, die sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen ließ. »Ich warne Sie, Waycomb. Damit kommen Sie nicht durch. Sie wollen doch weiterhin Unterstützung bekommen und …«

»Halt endlich dein Maul!« Es war ein Schrei, der über seine Lippen drang. Und zugleich schlug er zu.

Damit hatte Rita Cromwell nicht gerechnet. Sie schaffte es nicht, den Kopf schnell genug aus der Gefahrenzone zu bringen. Deshalb erwischte sie die Faust auf dem Mund. Ihre Unterlippe sprang sofort auf und begann zu bluten.

Waycomb schaute nicht mehr hin. Er knallte die Tür zu und lachte noch.

Rita Cromwell war bis an die Wand zurückgetaumelt. Sie presste eine Handfläche gegen ihre blutende Lippe und stöhnte leise.

Elvira hatte alles mit angesehen und hatte nicht helfen können, weil alles so schnell gegangen war.

Aber sie wollte etwas tun und holte ein sauberes Taschentuch hervor, das sie ihrer Freundin reichte.

»Bitte, versuch es damit. So kannst du die Blutung vielleicht stillen.«

Rita nickte und nahm das Tuch entgegen, das sich schnell rot färbte. Sie wollte etwas sagen, schaffte es nicht und schüttelte nur den Kopf.

Es verging eine Minute, dann nahm sie das Tuch wieder weg. Aber die Lippe war sehr empfindlich. Sie blutete noch immer und war auch dick geworden, sodass Rita das Sprechen schwerfiel.

Elvira wusste, dass es jetzt auf sie ankam. »Komm, ich bringe dich zum Auto. Wir können Weihnachten vergessen, denke ich.«

»Abwarten.«

Elvira Little schüttelte den Kopf. Sie wollte nichts mehr sagen. Sie wollte nur raus aus diesem Haus, das ihr wie eine Hölle vorkam. Und davon hatte sie in der letzten Zeit genug geträumt. Sie war der Meinung, dass es auch eine Hölle auf Erden gab.

Rita Cromwell hielt sich zwar noch auf den Füßen, trotzdem stützte Elvira sie ab. Rita presste noch immer das Taschentuch auf ihren Mund.

Elvira war froh, als sie die Etagen hinter sich gelassen hatten und die Haustür erreichten. Sie dachte darüber nach, ob sie Anzeige erstatten sollte, denn das war ein gemeingefährlicher Angriff auf Rita Cromwell gewesen.

Ach, das sollte Rita selbst entscheiden, die jetzt leicht gebückt auf der Stelle stand und tief Luft holte. Die Unterlippe blutete nur noch schwach, aber sie blieb weiterhin geschwollen.

»Lass uns erst mal zum Auto gehen.«

Rita nickte.

Der Wagen stand nicht weit entfernt, und darüber war Elvira doppelt froh. Sie würde auch alles daransetzen, um Rita davon zu überzeugen, hier keine Geschenke mehr zu verteilen. Das war einfach zu gefährlich. Wer konnte denn sagen, was ihnen in diesem Haus noch widerfahren würde?

Sie setzte Rita auf den Beifahrersitz. Elvira wollte abwarten, bis es ihr besser ging.

Das war bald der Fall. Rita Cromwell konnte nicht ruhig bleiben. Sie bewegte ihren Kopf. Sie stöhnte ab und zu oder tupfte gegen ihre Lippe.

»Was hast du dir gedacht, Rita? Wie geht es weiter?«

»Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht. Wir haben es doch nur gut gemeint. Oder denkst du anders darüber?«

»Nein, bestimmt nicht. Aber es gibt Zwänge, denen man sich beugen sollte.«

»Immer?«

»Weiß ich nicht.«

Elvira Little glaubte, dass sie ihre ältere Freundin überzeugt hatte. Deshalb rückte sie auch mit einem Vorschlag heraus.

»Ich bin dafür, die Aktion abzubrechen. Wir fahren nach Hause, und dass wir noch genügend Pakete haben, lässt sich leicht erklären. Keiner kann uns einen Vorwurf machen, wenn wir mit der Bescherung aufhören.«

Rita Cromwell überlegte nicht lange. »Ja, ich will es auch nicht.« Jedes Wort auszusprechen bereitete ihr große Mühe. »Ich will das nie mehr machen.«

»Sehr gut. Und wohin soll ich dich jetzt fahren? Zu einem Arzt? Oder ins Krankenhaus?«

»Was? Krankenhaus?«

»Ja, die Lippe …«

»Unsinn, das hat nichts mit meiner Lippe zu tun. Ich bin nicht aus Zucker. Damit werde ich schon fertig. In ein paar Tagen ist alles vorbei, sage ich dir.«

»Okay, ich habe es nur gut gemeint.«

Rita tätschelte die Hand der jüngeren Frau. »Ist schon okay, wirklich. Kannst du denn fahren?«

Elvira lachte. »Und ob. Ich fahre zwar keine Rennen, aber für den Hausgebrauch reicht es.«

»Das ist gut.«

»Und wohin sollen wir fahren?«

Rita Cromwell überlegte. »Die Zentrale ist jetzt geschlossen. Ich denke, dass wir die Pakete im Wagen lassen und ihn bei mir im ehemaligen Vorgarten abstellen, wo er immer steht.«

»Das ist eine Lösung.«

»Und wenn du willst, Elvira, kannst du auch bei mir übernachten. Du weißt, dass ich Witwe bin, und meine Wohnung ist groß genug.«

»Ja, der Vorschlag ist nicht schlecht.«

»Dann fahr endlich los.«

Darauf hatte Elvira gewartet. Auch sie hatte keinen Bock mehr, nahe der drei Häuser zu stehen. Es war schade, dass sie nicht alle Menschen hatten beschenken können, die vorgesehen waren. Aber so war das Leben nun mal.

Elvira startete. Die Schaltung ging schwer. Es kratzte einige Male im Getriebe, dann lief das Fahrzeug rund, und Elvira konnte das Ziel ansteuern.

Sie überlegte, ob sie wirklich bei Rita schlafen sollte. Vernünftig wäre es schon gewesen, denn sie hatte keine Lust, in der Dunkelheit den Weg nach Hause zu Fuß zurücklegen zu müssen.

Hinzu kam, dass Rita wirklich Platz genug hatte. Sie hatte ein kleines und recht schmales Haus geerbt, in dem schon ihre Eltern gelebt hatten.

Dazu gehörte ein Vorgarten, den sie allerdings zweckentfremdet hatte. Es wuchs kein Gras mehr. Dafür war der Boden mit Steinen ...

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