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John Sinclair - Folge 1751

Flucht ins Verderben

Auch wenn es aussah wie ein Filmdreh, es war die reine Wirklichkeit. Die Tür des Gasthauses wurde aufgestoßen, und nicht nur der Nebel wallte in die mollige Wärme hinein, denn auch er kam.

Es war der Unheimliche, der Mann in der Kutte, der Mönch oder der rote Tod. Man hatte ihm viele Namen gegeben, die so unterschiedlich waren, im Prinzip aber alle zutrafen.

Die Gäste sahen ihn und ihre Gespräche verstummten von einem Augenblick zum anderen. Schweigen, nur nichts mehr sagen, dafür zittern, das war die Devise …

Der Kuttenmann blieb an der Tür stehen. Er blickte in den Gastraum wie jemand, der etwas sucht, aber keiner der Menschen erwiderte seinen Blick. Es wagte niemand, in sein Gesicht zu starren, denn das gab es zwar, aber nicht so wie bei einem normalen Menschen.

Bei ihm sah man eine Maske, die so eng saß, dass sie wie aufgemalt wirkte. Eine schwarze, glänzende Maske, die bis über das Kinn reichte und nur Schlitze für die Augen freiließ. Ob das Gesicht überhaupt menschlich aussah, wusste niemand. Das wollte auch niemand wissen, die Furcht war zu groß.

Den Menschen war auch nicht klar, ob sie es mit einer normalen Person zu tun hatten. Es konnte durchaus der Fall sein, dass sich unter der roten Kutte ein Monster verbarg oder ein Skelett. Da war den Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

Und er brachte die Aura des Bösen mit. Das spürte jeder im Raum. Etwas war mit ihm zusammen eingedrungen, und das lag nicht nur an den Nebelwolken. Es war eine Kälte, die aus einer anderen Welt zu kommen schien.

Der Kuttenträger sprach nicht. Er blieb stehen und beobachtete nur. Jedem Gast schaute er ins Gesicht. Und wenn sein Blick den einen oder anderen traf, dann begann das Zittern erneut.

Schließlich ging er vor. Die Kutte geriet in Bewegungen und schwang um seine Beine. Eine Waffe war bei ihm nicht zu sehen, aber die musste er auch nicht zeigen, denn er war selbst Waffe genug. Es gab so etwas wie einen Gang, der von der Tür bis zur Theke führte. Hier stand kein Tisch im Weg.

Er schwebte fast weiter. Es war kaum etwas zu hören. Sein Ziel war die Theke, hinter der ein Mann mit Halbglatze und einem faltigen Gesicht stand, in dem deutlich die Furcht zu lesen war. Beide Hände hatte der Mann auf das Holz der Theke gestemmt, so konnte er das große Zittern unterdrücken.

Der Ankömmling erreichte die Theke und hielt an. Niemand hatte ihn aufgehalten, das hätte auch niemand gewagt, und der Mönch nickte dem Wirt zu, auf dessen Gesicht jetzt eine glänzende Schweißschicht zu sehen war. Niemand wusste genau, was die Gestalt wollte, aber die Furcht steckte in allen.

Der Mönch stellte seine Frage. Unter der Maske drang seine Stimme hervor, und sie klang verzerrt.

»Wo ist er?«

»Wer?«

Eine Hand zuckte hoch. Die Bewegung war kaum zu sehen, auch der Wirt sah sie nicht, aber er spürte den Schlag, denn etwas krachte in sein Gesicht. Ein wilder Schrei löste sich aus seinem Mund, als er zurückflog und gegen das Regal stieß, in dem einige Flaschen standen und jetzt anfingen zu wackeln. Zwei fielen zu Boden, wo sie zerbrachen und ihre Flüssigkeit auf den Boden spritzte.

Zu einem zweiten Schlag setzte der Unheimliche nicht an. Er wartete, bis sich der Mann erholt hatte, der jammerte und über die untere Hälfte seines Gesichts wischte. Als die Hand wieder nach unten sank, sah jeder das Blut, das aus der malträtierten Nase gelaufen war und sich bis zum Kinn verteilte.

»Wo ist er?«

Der Wirt versuchte zu sprechen, was ihm nicht leichtfiel. Er würgte die Worte förmlich hervor und schüttelte dabei den Kopf. »Ich weiß es doch nicht.«

»Ist er in seinem Zimmer?«

»Das kann sein.«

»Hast du ihn weggehen sehen?«

»Nein, aber das hat nichts zu sagen.« Der Mann litt unter den Schmerzen, aber er war froh, dass er nicht noch mal geschlagen wurde. So quälte er sich die Antworten ab.

Der Kuttenträger nickte. Er schien zufrieden zu sein und drehte sich um, weil er einen Blick auf die Gäste werfen wollte. Die hatten alles mitbekommen und saßen wie die Ölgötzen auf ihren Plätzen.

»Ich frage euch jetzt, und ich will eine Antwort haben. Wisst ihr, wo Jerome Alvarez ist?«

Die Antworten erreichten ihn nicht sofort. Einige Männer schüttelten die Köpfe, aber einer wagte es, eine hörbare Antwort zu geben. »Wir haben mit ihm nichts zu tun. Wir sitzen hier und trinken unseren Wein. Das ist alles.«

»Ihr habt ihm geholfen!«

»Man gewährte ihm das Gastrecht. Er wohnt hier, das ist alles. Aber wir sind nicht seine Aufpasser. Du kannst uns foltern und alles Mögliche mit uns anstellen, aber du wirst keine Antworten erhalten, weil wir nichts wissen.«

»Er ist ein Fremder.«

»Ja, das wissen wir. Aber er ist gekommen, um Wahrheiten zu finden, das wissen wir auch.«

»Welche Wahrheiten meinst du?«

»Ich weiß es nicht. Wir haben nichts davon gehört. Es ist alles allgemein geblieben.«

Der Maskenmann dachte nach. Er ließ sich Zeit dabei. Die Spannung in der Gaststätte stieg an. Niemand der Anwesenden wagte es, eine Frage zu stellen, nur Atemgeräusche der Gäste waren zu hören.

Der Kuttenträger drehte sich wieder um. Er konzentrierte sich jetzt auf den Wirt. »Wo befindet sich sein Zimmer?«

Der Mann nahm das mit Blut getränkte Handtuch von seinem Gesicht, um die Frage beantworten zu können. »Er hat sein Zimmer oben, man muss eine Treppe hochgehen.«

»Gut. Ich werde nachschauen.«

Der Wirt nickte nur. Er musste nicht sagen, welchen Weg der andere einschlagen sollte, der Mann kannte sich aus und bewegte sich auf die Treppe zu, die im Hintergrund des Raumes zu sehen war. Sie stellte die direkte Verbindung zur oberen Etage dar.

Er ging langsam. Seine Maske glänzte, als sie in den Lichtschein einer Kerze geriet. Wenig später erreichte er eine Tür, hinter der ein schmaler Gang lag, der eher in einen Keller gepasst hätte.

Der Kuttenträger betrat den Gang. Viel konnte er nicht sehen, weil es zu dunkel war. Es war auch nichts zu hören, nur wenig später klangen seine Schritte hinter der Tür auf, deren Echos bis nach unten zu den Gästen drangen.

Auch jetzt sprach niemand. Die Männer schielten nach oben zur Decke und lauschten.

Bis einer sprach. Er war schon älter, und auf seinem Kopf saß eine flache Mütze. »Er ist der Teufel. Das spüre ich. In ihm steckt ein Stück Hölle. Man muss ihn einfach hassen, und ich hasse ihn, denn er kennt keine Gnade.«

»Was ist, wenn er Alvarez nicht findet?«, fragte jemand.

»Dann wird er durchdrehen und sich an uns rächen. Wir müssen damit rechnen, dass er uns umbringt. Und das aus reinem Zorn.«

»Sollen wir beten?

Jemand kicherte. »Das bringt nichts. Uns hilft kein Gott und auch keine Kirche. Das kann unser Ende sein.«

»Vielleicht ist Alvarez stärker.«

»Das mag sein. Er vertraut auf das Kreuz. Aber ob er wirklich stärker ist, wage ich zu bezweifeln. Ich kann es nicht glauben. Der Teufel hat die Hölle verlassen, und wer von uns kommt schon gegen ihn an.«

»Wir könnten fliehen und …«

»Nein, wir bleiben. Ich will nicht feige sein. Wir werden es durchstehen.«

Die Worte waren gesagt worden, und dabei blieb es auch. Es gab keine neuen Vorschläge. Ab jetzt herrschte wieder gespanntes Schweigen, das jeder als eine Last empfinden musste.

Wieder verstrich Zeit. Die Männer lauschten auch weiterhin und hielten ihre Blicke gegen die Decke gerichtet. Es war so gut wie nichts mehr zu hören. Hin und wieder ein dumpfer Laut, aber nicht mehr. Kein Fluch, kein Schrei, den Gästen kam alles so verdächtig ruhig vor.

Und dann kehrte der rote Tod zurück. Die Kerzenflammen fingen an zu flackern, als er sie passierte. Seine Maske bekam einen noch schaurigeren Glanz, der allerdings schnell wieder verschwand, als die Gestalt die Treppe nach unten ging, den Boden erreichte und dort stehen blieb.

»Er ist nicht da. Ich habe ihn nicht gefunden. Angeblich weiß auch niemand von euch, wo er sich aufhält. Aber das glaube ich nicht, denn ich kann ihn spüren. Ich weiß, dass er in der Nähe ist, denn seine Aura berührt mich. Er ist nur zu feige, sich zu zeigen. Aber ich bin sicher, dass er mich hören kann. Und deshalb werde ich ihn locken. Ich gebe ihm die Chance, ein Menschenleben zu retten, wenn er sich zeigt.«

Einer traute sich, eine Frage zu stellen. »Was meinst du genau damit?«

Der Maskenmann ging auf ihn zu. »Das kann ich dir sofort erklären.« Ehe sich der Mann versah, griff der Kuttenträger zu und riss ihn in die Höhe. Er wuchtete ihn herum und schleuderte ihn zu Boden. Der Mann fiel auf den Rücken und blieb in dieser Haltung liegen, denn der andere stellte einen Fuß auf seine Brust und sorgte für den entsprechenden Druck.

Unter der Maske war wieder die Stimme zu hören.

»Wo immer du auch bist, Alvarez, du kannst das Leben des Mannes hier retten. Komm her und zeige dich endlich!«

Die Worte verklangen. Sie waren nicht nur in der Gaststätte zu hören gewesen, sondern auch draußen. Sollte sich tatsächlich jemand dort aufhalten, würde er jedes Wort verstanden haben. Dass es der rote Tod ernst meinte, bewies er wenige Momente später, denn er zog unter seiner Kutte einen Säbel hervor, dessen Spitze dicht über dem Hals des Mannes zur Ruhe kam.

»Lange warte ich nicht, Jerome. Entscheide dich, denn ich weiß, dass du in der Nähe bist. Du hast mich verfolgt, das konnte ich spüren. Du willst mich haben, du bist ein Todfeind, und ich bin gekommen, um dich zu vernichten …«

Es waren seine letzten Worte, jetzt wartete er nur noch ab …

***

Jerome Alvarez führte sein Pferd über den schmalen Pfad, der den lichten Wald durchschnitt. Er war ein hoch gewachsener Mann mit pechschwarzen Haaren, die bis in seinen Nacken wuchsen. Seine Freunde aus dem Orden kannten ihn als Kämpfer und Gerechtigkeitsfanatiker. Er wurde losgeschickt, wenn es Unstimmigkeiten im Reich gab. Er war der Aufräumer, der alles wieder in eine bestimmte Richtung brachte, denn schwarze Schafe gab es leider zu viele.

In diesem Fall hatte er wieder eines gefunden. Einen Mann, der betrogen, gelogen und zudem noch gemordet hatte, als man ihm auf die Spur gekommen war. Einer, der sich bereichert hatte, bei dem Geld über allem stand. Nicht dass Alvarez etwas gegen Geld gehabt hätte, aber man musste damit umgehen können und durfte keine anderen Menschen betrügen. Danach hatte er sein Leben ausgerichtet und war denen auf der Spur, die nicht so dachten wir er.

Wie eben dieser Midas!

Er nannte sich so. Er war dem Geld und dem Gold verfallen. Er hatte betrogen, seine eigenen Brüder ermordet, um Herrscher über ihr Vermögen zu werden.

Die Nachricht hatte Alvarez erreicht. Der Großmeister hatte ihn informiert, und jetzt war Jerome auf dem Weg, um Midas zu stellen. Er wollte ihn zur Hölle schicken, denn genau dort gehörte er hin. Wer so hinter dem Geld und dem Gold her war, der gehörte zu den Dienern des Teufels oder eines anderen Dämons.

Midas wusste Bescheid, dass man ihm auf der Spur war. Er würde nicht fliehen, denn dann würde er sein Vermögen im Stich lassen, an dem er zu stark hing. Er würde kämpfen und das Vermögen mit seinem Leben verteidigen.

Alvarez hatte seine Spur so gelegt, dass Midas ihn finden musste. So etwas klappte nur, wenn gewisse Gerüchte verbreitet wurden, und dafür hatte Alvarez gesorgt.

Jetzt war er auf dem Weg, um Midas zu stellen. Er wollte nicht unbedingt zu früh gehört werden, deshalb führte er sein Pferd an der Leine, sodass es seine Hufe leicht aufsetzen konnte. Da war auf dem weichen Boden so gut wie nichts zu hören.

Am Ende des Walds lag das Gasthaus. Dicht dahinter begannen die Hügel, wo das flüssige Gold dieser Landschaft wuchs, der Wein. Dafür interessierte sich Alvarez nicht. Er wollte nur einen dunklen Punkt in der Geschichte des Ordens löschen.

Es war eine gute Zeit, in der er sich dem Gasthaus näherte. Der Tag lag in seinen letzten Zügen. Die Dunkelheit war noch nicht da, doch das Licht des Tages wurde im Bereich des Waldes bereits zu einem Zwielicht.

Es störte ihn nicht. Er kannte sich aus. Er wusste, wann er sein Pferd zurücklassen musste, denn die letzten Meter wollte er allein hinter sich Bringen.

Er band den Schimmel an einem Baum fest, klopfte noch gegen seinen Hals und ging los.

Das Gasthaus war bereits in Sicht. Es lag daran, dass die Bäume noch weiter auseinander standen, sodass sich vor dem Gasthaus ein leerer Platz hatte bilden können.

Nichts stand dort. Keine Kutsche, auch keine Pferde. Wer hier trank, der kam zu Fuß. Es waren auch keine Stimmen zu hören, und trotzdem befanden sich Gäste im Haus. Ein schwaches Kerzenlicht breitete sich hinter den Scheiben aus.

Er wollte Midas, und Midas wollte ihn. Daran gab es nichts zu rütteln. Das war auch gut so, denn auf dieser Welt war nur für einen von ihnen Platz. Gesehen hatte Alvarez ihn nicht, doch er hatte eine gute Spur gelegt, die Midas einfach nicht übersehen konnte, und deshalb ging Alvarez davon aus, dass er ihn im Gashaus antreffen würde. Dass sich dort Gäste aufhielten, machte ihm nichts aus, er hatte es sogar darauf angelegt.

Alvarez näherte sich der Tür. Er betrat das Gasthaus noch nicht, denn jetzt war ihm noch etwas anderes wichtig. Er wollte sich zeigen, denn jeder sollte wissen, wer er war. In seiner linken Hand hatte er bisher das gehalten, was ihn gleich identifizieren würde. Es war ein leichter Gegenstand, der jetzt auseinanderflatterte, als er ihn anhob und dann fallen ließ.

Es war so etwas wie ein Mantel. Besser gesagt ein Umhang, den Alvarez über seinen Rücken drapierte, wobei das Zeichen sichtbar wurde, das zeigte, wozu er gehörte. Auf dem hellen Stoff malte sich ein rotes Tatzenkreuz ab, das Zeichen der Templer, der armen Ritter Christi und Eroberer der Heiligen Stadt Jerusalem.

Jerome Alvarez war stolz darauf, zu den Templern zu gehören. In ihrer Hierarchie hatte er sich nach oben gearbeitet. Ihn schickte man los, wenn es galt, Unregelmäßigkeiten aus dem Weg zu räumen.

Er hakte den Umhang vor seiner Brust fest, bevor er die nächsten Schritte ging und dicht vor der Tür anhielt. So dicht, dass er die Stimme hörte, die vom Holz nur unwesentlich gedämpft wurde.

Ja, es war Midas, der sprach. Und er sprach ihn, Alvarez, an, obwohl er sich nicht in der Gaststätte aufhielt. Er schien nur zu spüren, dass er Besuch bekommen hatte.

Alvarez ließ sich noch Zeit. Er wollte sich einen Überblick verschaffen, ohne allerdings selbst gesehen zu werden. Und deshalb schlich er auf eines der Fenster zu.

Die Scheibe war alles andere als sauber. Der Schmutz klebte auch von außen, und den konnte der Templer wegwischen. So sah er jetzt besser, was sich in der Gaststube abspielte.

Er nahm ein für ihn unnatürliches Bild wahr. Die Gäste saßen an den Tischen, aber sie schienen auf ihren Plätzen eingefroren zu sein. Keiner unterhielt sich mit dem Nachbarn. Jeder schaute nur in eine Richtung. Dort musste sich etwas abspielen, das für den Templer in einem toten Winkel lag.

So sehr er sich auch den Kopf verrenkte, er sah nichts. Dafür hörte er etwas. Es war das Wimmern eines Mannes, das mehr dem einer gequälten Kreatur glich.

Und auch daran trug Midas die Schuld.

Alvarez wartete keine Sekunde länger. Er verließ seinen Platz, ging auf die Tür zu und riss sie auf.

»Da bin ich!«, rief er …

***

Das Bild in der Gaststube war schon starr gewesen. Jetzt schien es noch mehr zu erstarren, denn mit einem so plötzlichen Auftreten hatte niemand gerechnet. Selbst Midas nicht, der sein Gesicht mit der Maske anhob, um den Ankömmling anzustarren. Zugleich hob er seinen Säbel an, der den am Boden liegenden Mann nicht mehr bedrohte.

Unter der Maske erklang das Lachen. »Ich wusste es doch! Ja, ich wusste es!«

»Was wusstest du?«

»Dass du kommen würdest!«

»Und hier bin ich, Midas. Ich habe dich gesucht. Ich habe meinen Auftrag fast erfüllt, aber nun muss ich dich noch dort hinschicken, wohin du gehörst.

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