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John Sinclair - Folge 1749

Teufel auf zwei Rädern

»Er kommt!«

Ein knappes Lachen war zu hören. Dann die Frage. »Er oder sie?«

»Keine Ahnung.«

»Kann auch eine Frau sein.«

»Wir werden es erleben.«

Mehr sagten die beiden Zivilbeamten nicht. Nun war Lauschen angesagt. Und das sehr konzentriert, denn gehört hatten sie bereits etwas. Es war zumindest ein Anfang, und sie wussten, dass sie richtig lagen …

Die beiden Polizisten saßen in einem neutralen Ford, der in einem schmalen Weg parkte. Er führte hinter ihnen in ein unübersichtliches Gelände und verschwand darin. Auf der anderen Seite waren es nur ein paar Meter bis zur Straße, die in zahlreichen Serpentinen von der Höhe her in ein weites Tal führte, das an eine gewaltige Schüssel erinnerte.

Robin Heck und Tim Burton hießen die beiden Männer der Zivilstreife. Sie waren noch jung und scharf auf Erfolge. Deshalb hofften sie auch, endlich die Person stellen zu können, die manche Menschen als einen Dämon bezeichneten oder zumindest als eine Person, die fast überirdische Kräfte besaß. So dachten sie zwar nicht, aber sie mussten zugeben, dass es ihnen bisher nicht gelungen war, diesen Höllenfahrer zu stellen. Wer immer auf dem Feuerstuhl saß und ihn lenkte, er war ein Phänomen.

Heck war der Fahrer. Er ließ den Motor schon an, um so schnell wie möglich starten zu können. Das andere Geräusch war gut zu hören, weil sie die beiden vorderen Fensterscheiben hatten nach unten fahren lassen.

Sie waren auf der Pirsch. Sie wollten den Erfolg. Sie wollten das, was ihren Kollegen nicht gelungen war. Die waren auch immer offiziell angetreten, das heißt in ihren Uniformen und Dienstwagen. Bei Heck und Burton sah das anders aus. Sie wollten es mit einem zivilen Fahrzeug versuchen.

Noch blieben sie in Lauerstellung. Beide verfolgten das Geräusch genau. Da sie die Gegend gut kannten, wussten sie ungefähr, wo sich die Person aufhielt. Noch über ihnen auf dem Kamm. Möglicherweise fuhr sie dort einige Kurven, weil sie sich in Form bringen wollte.

Robin Heck nickte. Es war für ihn das Zeichen, langsam anzufahren. Der Ford setzte sich in Bewegung, und seine Reifen drückten Gras und frisches Laub platt. Die Scheinwerfer hatten sie nicht eingeschaltet. Das sollte erst geschehen, wenn es wirklich nötig war.

Das Geräusch nahm an Lautstärke zu. Es war das typische Geräusch eines starken Motors. Ein sattes Brummen war zu hören, und als sich der Wagen bis fast an den Rand der normalen Straße vorgeschoben hatte und die Männer nach links schauten, da war bereits etwas zu sehen.

Über ihnen war nicht die Maschine zu sehen, sondern nur das Licht des Scheinwerfers. Der helle Schein hatte seine Wanderung nach unten begonnen, und es war deutlich zu sehen, wie der Fahrer in die Kurven glitt.

Mal war das Licht verschwunden, dann blitzte es wieder auf, und das Geräusch des Motors hatte sich von der Lautstärke her verdoppelt.

Die beiden Polizisten hatten auch darüber gesprochen, ob sie den Fahrer stoppen sollten. Sie hatten sich dagegen entschieden. Es wäre zu gefährlich für sie und auch für den Biker gewesen. Deshalb hatten sie sich für eine Verfolgung entschieden.

Sie hatten ihre Köpfe so gedreht, dass sie nach links schauten, denn aus dieser Richtung kam der Fahrer. Er war schnell. Das sahen sie zwar nicht, aber sie kannten die Straße und sahen, wie das Licht des Scheinwerfers in die Kurven hineinleuchtete. Für sie der Beweis, dass der Fahrer ein wahrer Künstler auf der Maschine war.

»Noch zwei Kehren«, sagte Burton. Er war nervös. Mit den Handflächen strich er über seine Oberschenkel.

Robin Heck nickte nur. Obwohl es nicht eben warm war, lag auf der Stirn des Fahrers ein dünner Schweißfilm.

Dann war es nur noch eine Kurve, und plötzlich flutete das Licht über die Fahrbahn hinweg. Nur für einen Moment, dann war es vorbei. Wie auch der Fahrer.

Robin Heck startete den Wagen. Der Ford machte einen Satz nach vorn.

Ab ging die Post!

Tim Burton wusste, dass er sich auf seinen Kollegen verlassen konnte. Der war ein exzellenter Fahrer. Jetzt hatte er den Ehrgeiz, diesen Raser auf dem Feuerstuhl endlich zu stellen. Zu oft war er gesehen worden und entkommen. Das sollte heute nicht passieren.

Die Fahrbahn war feucht. An einigen Stellen hatte sich Laub gesammelt, das auf dem Asphalt klebte.

Die Verfolger wussten nicht, wie groß der Vorsprung des Rasers war. Zwei Kehren mindestens. Sie hofften, den Vorsprung ausgleichen und den Fahrer stellen zu können, bevor er das Ende der Strecke erreichte, denn dort warteten die Kollegen, um den Raser in Empfang zu nehmen.

Die Fahrt wurde zu einer Höllenreise. So zumindest sahen es die beiden Polizisten. Robin Heck war gefordert. Er musste all seine Fahrkunst aufbieten, um die Strecke zu schaffen. Ein Vorteil lag auf ihrer Seite. Es gab keinen Gegenverkehr, und so war es ihm möglich, die Kurven zu schneiden.

Tim Burton hockte verkrampft auf dem Beifahrersitz. Er versuchte, den Biker nicht aus den Augen zu lassen.

»Haben wir aufgeholt?«

Heck schüttelte den Kopf. »Das glaube ich nicht. Er ist einfach zu schnell und geschickt.«

»Dann kriegen wir ihn unten.«

»Hoffentlich.«

Burton stutzte. »Du bist auch kein wahrer Optimist.«

»Das stimmt. Der andere ist einfach zu gut. Zu geschickt. Der kennt sich aus. Ein Fahrer der ersten Klasse.«

»Haben wir nicht gehört, dass er sogar mit dem Teufel im Bunde sein soll?«

»Ja, das sagt man so.«

»Dann bin ich mal gespannt, ob es stimmt, wenn wir ihn gestellt haben.«

Robin Heck gab keine Antwort. Er wollte seinen Kollegen in dem Glauben lassen. Er konzentrierte sich wieder voll und ganz auf die Verfolgung.

Die Hälfte der Strecke hatten sie geschafft. Es ging jetzt steil nach unten. Auch wurde die Fahrbahn breiter. Man konnte schneller fahren.

Das galt auch für den Biker. Er gab Gas. Beide Männer glaubten, den Motor aufheulen zu hören, und Burton sagte gepresst: »Den kriegen wir nicht mehr.«

Robin Heck wollte zustimmen, aber ihm blieben die Worte im Hals stecken, denn es war etwas passiert, mit dem er nie und nimmer gerechnet hatte.

Das Licht des Motorrads war verschwunden. Von einem Augenblick zum anderen. Es schockte die beiden Männer so stark, dass Robin Heck sofort abbremste.

»He, was ist das denn?«

Heck lachte. »Siehst du noch das andere Scheinwerferlicht?«

»Nein. Fährt er etwa im Dunkeln weiter? Geht er das Risiko ein?«

»Dem traue ich alles zu.«

Burton verzog die Mundwinkel. »Ich weiß nicht. Tut mir leid, aber ich habe so ein verdammtes Gefühl, ehrlich.«

»Warum?«

»Keine Ahnung. Es ist möglich, dass man uns an der Nase herumführt.«

In den folgenden Sekunden schwiegen die Polizisten. Sie hielten nicht an, sondern fuhren langsam weiter. Sie standen unter Spannung. Ihre Blicke waren überall, aber es gab nichts zu sehen, was sie in einen Alarmzustand versetzt hätte.

Robin ging davon aus, dass der Vorsprung zwei Serpentinen betragen hatte. Eine lag bereits hinter ihnen. Jetzt fuhren sie auf die zweite zu, die nicht mehr so steil und auch nicht so eng war. Bei Tageslicht hätte das Tal bereits sichtbar vor ihnen gelegen, so aber hatten sie noch mit der grauen Dämmerung zu kämpfen und mit den ersten Nebelschlieren, die urplötzlich vor ihnen auftauchten und das Licht der Scheinwerfer aufsaugten.

»Mist!« Burton fügte noch ein Knurren nach. »Uns bleibt auch nichts erspart.«

Robin Heck gab keinen Kommentar ab. Er fragte sich nur, wo der Fahrer steckte. Nichts war mehr zu sehen. Kein schwammiges Licht war in der dünnen Nebelsuppe zu erkennen.

Robin Heck fuhr an die linke Straßenseite und bremste den Wagen ab.

Dort blieben sie stehen. Die Scheiben wurden wieder nach unten gelassen.

Jetzt kamen sie sich vor wie zu Anfang. Sie mussten sich auf ihr Gehör verlassen.

Aber da war nichts. Fast eine Minute saßen sie voll konzentriert auf ihren Plätzen, lauschten, drehten auch die Köpfe, um etwas zu sehen, aber es tat sich nichts.

»Der ist weg!«, murmelte Robin.

»Bist du davon überzeugt?«

»Nein, nicht wirklich.«

»Ich auch nicht.«

Wieder lauschten sie. Diesmal nicht so lange, denn Burton griff zum Funksprechgerät und nahm Kontakt mit den Kollegen im Tal auf, die dort warteten.

Er hörte eine heisere Stimme. »Was ist mit euch?«

»Er ist weg!«

»Und wo?«

»Keine Ahnung. Habt ihr ihn nicht gesehen oder gehört?«

»Witzbold. Dann hättet ihr schon Bescheid bekommen.«

Burton stöhnte auf. »Es ist zum Verrecken. Wir waren dicht hinter ihm, aber plötzlich war er nicht mehr da. Wie vom Erdboden verschluckt. Aufgelöst haben kann er sich auch nicht. Ich kann mir nur vorstellen, dass er sich hier irgendwo ins Gelände geschlagen hat.«

»Davon muss man ausgehen. Dann könnt ihr euch auf die Suche machen. Ist das ein Vorschlag?«

Tim Burton unterdrückte einen Fluch. Dunkelheit und Nebel, beschissener konnte es gar nicht kommen.

»Ihr müsst euch entscheiden!«, drang wieder die Stimme aus dem Gerät. »Wir warten hier unten.«

»Wie lange?«

Ein Lachen folgte vor der Antwort. »Bis ihr ihn habt.«

»Leck mich.« Tim unterbrach die Verbindung. Er war echt sauer. Die Kollegen machten sich über ihn lustig.

Robin Heck hatte mitgehört. »Entweder suchen wir nach der Maschine oder fahren ins Tal. Was ist dir lieber?«

»Nichts von beiden.«

Heck schnallte sich los. »Okay, wir suchen. Dann können wir uns auch die Beine vertreten.«

»Ach ja, du hast eine tolle Art, einem etwas schmackhaft zu machen, was ungenießbar ist.«

»Wolltest du ihn stellen oder nicht?«

»Ja, zum Teufel, das wollte ich. Und ich sage dir, dass ich es auch schaffen werde.«

»Dann lass uns suchen.«

Kurze Zeit später hatten die beiden den Wagen verlassen. Sie blieben neben dem Fahrzeug stehen und schauten sich noch mal um. Der Nebel war nicht besonders dicht. Man konnte ihn als Dunst bezeichnen, aber er behinderte die Sicht schon.

Sie schauten in beide Richtungen. Es war nichts zu erkennen. Buschwerk breitete sich überall aus, grauer Dunst hatte sich darin verfangen und bedeckte es wie eine riesige Haube.

»Trennen wir uns?«, fragte Robin.

»Ja, wird wohl am besten sein.« Burton hielt bereits eine Taschenlampe in der Hand und leuchtete den Boden an seiner Seite ab. Er tat es, um nach Spuren zu suchen. Wenn der Fahrer abgebogen war, dann war das sicherlich an der aufgewühlten Erde zu sehen.

Er hatte Glück. Heck hörte sein Lachen und sah, dass die Lampe geschwenkt wurde.

»Komm her!«

»Hast du denn was gefunden?«

»Klar.« Schnell standen die beiden wieder zusammen und schauten gemeinsam zu Boden.

Von der Straße her war hier jemand nach rechts abgebogen und in das Gelände hinein gefahren. Es gab keinen offiziellen Weg, auch keinen Pfad, der Fahrer war kurzerhand in die Natur gefahren.

»Und jetzt?«, flüsterte Heck.

Tim Burton verengte die Augen. »Ich glaube nicht, dass er sehr weit gefahren ist. Dann hätten wir das Licht gesehen.«

»Ja, da kannst du recht haben.«

»Was machen wir?«

Robin Heck erwiderte nichts. Er setzte sich in Bewegung …

***

Sie ließen ihre Taschenlampen brennen. Gern taten sie es nicht, denn sie gaben in diesem Fall Zielscheiben ab, und sie trauten dem Fahrer eigentlich alles zu. Aber im dunklen Dunst herumirren, das wollten sie auch nicht, und so ließen sie ihre Lampen brennen, deren helle Kegel mal über den Boden huschten und kurz danach wieder die Zweige der Büsche oder die Blätter bleich aussehen ließen.

Der Untergrund war recht weich, aber gut zu laufen. Und sie entdeckten deshalb immer wieder die Spur des Motorrads, denn an manchen Stellen hatten sich die Reifen tiefer in den Boden eingegraben.

Nur von der Person, die sie suchten, sahen sie nichts. Es war auch nichts zu hören. Kein Knattern eines Motors. Sie gingen durch eine Stille, die ihnen aufgrund des Nebels noch dichter vorkam.

Beide Polizisten waren gespannt, wann die Spur endete. Da würden sie dann auf den Fahrer treffen, von dem sie bisher nicht viel gesehen hatten, nur einen Schatten auf dem Feuerstuhl.

Tim Burton hatte die Spitze übernommen. Sein Kollege folgte ihm in einer kurzen Entfernung. Er sah, dass Tim den freien Arm hob, und war sofort bei ihm.

»Was ist?«

Burton deutete zu Boden. »Die Spur ist verschwunden.«

»Echt?«

»Sieh selbst nach.«

Heck bückte sich und bekam große Augen. Leicht stöhnend blies er den Atem aus und murmelte: »Tatsächlich. Aber was machen wir jetzt?«

»Der Fahrer und seine Maschine müssen sich hier irgendwo in der Nähe aufhalten.«

Tim wollte die Lampe anheben, als sich alles veränderte.

In einer für sie nicht genau zu bestimmenden Entfernung war plötzlich etwas Helles zu sehen. Ein bleicher Schein. Er breitete sich immer mehr aus. Er wuchs in die Höhe und auch zu beiden Seiten hin, und er schien auf die Polizisten zuzukriechen. Bevor er sie erreichte, riss er ein anderes Ziel aus der Dunkelheit hervor, das für die Männer wie auf dem Präsentierteller stand, aber kaum zu fassen war.

Beide sahen die Maschine. Und beide sahen, wer neben ihr stand. Es war kein Fahrer, sondern eine Fahrerin …

***

Heck und Burton waren sprachlos. Sie standen da wie zwei Ölgötzen und schauten auf das, was ihnen das weiße Licht präsentierte. Es war keine Fata Morgana, hier stimmte alles, auch wenn es völlig verrückt war, wie sie zugeben mussten.

Von der Maschine war nicht viel zu sehen, da sie hinter einer recht hohen Verkleidung verschwand. Aber sie sahen das Licht. Zwei gelbe Glotzaugen waren auf sie gerichtet. Sie waren schräg in die Verkleidung eingeschnitten und wirkten fast bösartig.

Auf einem Ständer brauchte die Maschine nicht zu stehen, denn sie wurde gehalten. Die Fahrerin trug keinen Helm. Das weißblonde Haar war zum größten Teil auf die rechte Seite gekämmt worden. Die Beine steckten in einer Lederhose, aber das Oberteil passte nicht zu einer Bikerin, denn es sah wie eine Weste mit breiten Trägern aus. Die Schultern lagen frei, und der Ausschnitt reichte bis zum Ansatz der Brüste.

Sie sahen auch das hübsche Gesicht, aber in diesem Fall schien die Person eine Maske aufgesetzt zu haben. Sie hielt den Blick leicht gesenkt und starrte die beiden Polizisten böse an.

»Das glaube ich nicht«, keuchte Tim. »Das – das – kann es doch nicht geben.«

»Das ist kein Traum«, flüsterte Robin.

»Und jetzt?«

»Willst du sie verhaften?«

Burton stöhnte auf. »Nein – ja, aber das ist verrückt. So etwas kann nicht wahr sein.«

»Okay, ich werde sie ansprechen und …« Es blieb beim Vorsatz, denn beide sahen, dass sich die Bikerin bewegte.

Sie dachte nicht daran, auf ihr Motorrad zu steigen, sie griff nur mit der linken Hand nach hinten und holte dort etwas hervor. Dabei entstand ein leicht ratschendes Geräusch, und einen Moment später wurden die Augen der beiden Polizisten noch größer.

Jetzt sahen sie, was diese Frau in der Hand hielt. Es war eine Art Schwert. Die Klinge lief im Mittelteil stärker zusammen, wurde dort schmaler und nahm erst zum Ende hin eine andere Form an. Die Spitze sah sehr gefährlich aus. Sie berührte auch den Boden und zitterte leicht.

»Was sollen wir denn jetzt machen?«, fragte Tim.

»Ich will ihren Namen wissen.«

»Ach, du Witzbold. Und den wird sie dir einfach so sagen?«

»Ich kann es versuchen.«

»Dann los.«

Robin Heck fasste sich ein Herz. Er erkannte seine eigene Stimme kaum wieder, als er die Frage stellte.

»Wie heißt du?«

»Maja Ruffin.«

Beide waren perplex. Mit dieser Antwort hatten sie nicht gerechnet.

Sie schüttelten die Köpfe und dachten auch darüber nach, ob sie den Namen schon mal gehört hatten.

Keinem fiel etwas ein. Keiner wusste was zu sagen. Sie mussten sich erst mal fangen. An eine Festnahme dachten sie nicht, aber sie richteten ihre Blicke auf das Schwert.

Mit der Klinge passierte etwas. Auf ihr zeigten sich plötzlich rote Flecken.

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