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John Sinclair - Folge 1742

Satanische Nachbarn

Arnie Gibson kicherte, als er das Wohnzimmer betrat.

»Was ist so lustig?«, fragte Dolly, seine Frau.

»Es ist wieder jemand da!«

Dolly ließ das Strickzeug sinken. »Wie meinst du das?«

Arnies Gesicht verzog sich. »Frischfleisch, meine Liebe, Frischfleisch …«

Dolly Gibsons Augen weiteten sich erstaunt. Die Unterlippe zuckte. Ein Zeichen, dass sie nervös war. »Und du hast dich nicht getäuscht?«

»Nein, dafür habe ich einen Blick.«

»Ja, ja, ich weiß.« Sie schnalzte mit der Zunge. »Wo bist du denn gewesen?«

»Ich habe meine Runde gemacht. Ein bisschen durch das Haus, verstehst du? Im Flur habe ich sie getroffen. Eine kleine Sahneschnitte. Sie ging zum Lift.«

»Und weiter?« Dolly saß angespannt in ihrem alten Sessel, wobei in ihren Augen ein seltsamer Glanz lag.

»Sie trug einen Korb mit schmutziger Wäsche.«

»Dann will sie in den Keller.«

»Genau, zu den Waschmaschinen.«

Dolly schaute ihren Mann an. Sie sah die Augen hinter der Brille funkeln.

»Wäre das nicht eine Gelegenheit, sie näher kennenzulernen?«

»Darüber habe ich auch nachgedacht.« Er zuckte mit seinen mageren Schultern. »Ich wollte mich erst mit dir besprechen. Wir machen doch alles zusammen.«

»Sehr gut.«

Arnie stellte ein Bein vor. »Du meinst, dass ich mal auf einen Sprung in den Keller fahren soll?«

»Aber immer doch.«

Er kicherte und rieb seine Hände. »Ja, das werde ich tun, und zwar sofort.«

»Ich warte hier.«

Arnie Gibson zog sich zurück. »Ich werde dir dann berichten, was los ist.«

»Tu das, Arnie, tu das …«

***

Der Keller war ein Monster!

Ein gewaltiger Raum, beinahe schon ein Gewölbe mit zahlreichen kreisrunden Augen, die sich bei Hochbetrieb bewegten, in diesem Fall jedoch ruhig standen, bis auf ein Auge, das sich drehte und von einem kalten Neonlicht angestrahlt wurde.

Natürlich waren es keine echten Augen. Die Kreise waren die Fenster der Waschmaschinen, die in diesem unterirdischen Raum standen und von den Mietern benutzt werden konnten, denn in den Wohnungen des alten und auch riesigen Hauses waren keine Waschmaschinen erlaubt. Trotz dieses Mankos waren fast alle Wohnungen vermietet.

Ellen Larkin war an diesem Tag zum ersten Mal in den Waschkeller gefahren. Es spielte keine Rolle, welche der zahlreichen Maschinen sie nahm, das hatte man ihr gesagt. Sie musste nur Geld einwerfen, für das nötige Waschmittel sorgen, dann würde die Maschine anfangen zu arbeiten.

Den breiten Lift hatte sie verlassen. Zum ersten Mal stand sie in dem Gewölbe mit den grauen Wänden, bei denen der Putz an einigen Stellen abgeblättert war, sodass die braunroten Ziegelsteine zu sehen waren.

Sie ging zwei Schritte vor und stellte ihren Korb ab. Es war der Augenblick, als sie von einem Frösteln erfasst wurde. Den Grund konnte sie nicht sagen, aber sie schaute sich um, und dann wusste sie Bescheid.

Es war einfach nur der Keller!

Groß und mit einer einem Keller unüblichen hohen Decke. Aber sie passte zu diesem alten Bau, der Anfang des letzten Jahrhunderts als riesige Mietskaserne errichtet worden war.

Es wäre Ellen Larkin wohler gewesen, wenn sie hier jemanden getroffen hätte. Das war nicht der Fall. Sie hielt sich allein in dem Keller auf und schaute auf die zahlreichen Waschmaschinen mit ihren runden Fenstern, die ihr vorkamen wie tote Glotzaugen. Das war ihr noch nie passiert, aber sie hatte sich auch nie zuvor in einem derartigen Raum aufgehalten. Zwar hatte man ihn ihr beschrieben, aber die Beschreibung war nichts gegen die Realität. Dieser Raum war nichts für sie. Aber die Wäsche musste gewaschen werden, die wusch sich nicht von allein.

Im Moment sah sie nur die Waschmaschinen. Obwohl eigentlich genug Platz war, standen einige von ihnen auch übereinander. Auf den großen hatten die kleineren ihren Platz gefunden. Sollte Hochbetrieb herrschen, kam niemand zu kurz.

Es war ruhig und trotzdem nicht richtig still, denn von irgendwoher hörte sie Geräusche. Zu identifizieren waren sie für Ellen nicht. Sie konnte sich vorstellen, dass irgendwo im Hintergrund Maschinen arbeiteten, die für die Energieversorgung verantwortlich waren, denn dieses Haus verbrauchte Energie.

Ellen Larkin hatte sich vorgenommen, den Keller so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Sie wollte ihre Wäsche waschen und dann verschwinden. Und sie hoffte, dass noch jemand eintraf, der die gleiche Idee hatte.

Der Boden war mit braunroten Steinen belegt. Die Fugen zeigten eine tiefe Schwärze, als wären sie mit Pech bestrichen worden.

Bis zu den Waschmaschinen waren es nur ein paar Schritte. Die legte Ellen schnell zurück, und sie blieb vor der Reihe der Maschinen stehen. Sie konnte sich eine aussuchen. Die höher stehende wollte sie nicht nehmen. Sie entschied sich für eine größere, die direkt vor ihr stand.

Mit der Bedienung kannte sie sich aus. Waschpulver hatte sie ebenfalls mitgebracht, füllte es ein, stellte die Gradzahl ein und stopfte die Wäsche in das offene Loch.

Alles war okay.

Wenig später fing die Maschine an zu laufen. Das verursachte auch Geräusche, aber darüber war sie froh, denn die Stille war schon beklemmend gewesen.

Jetzt hieß es warten, und sie wusste, dass ihr die Zeit lang werden würde. Fragen tauchten auf, und sie musste sich ihnen stellen. War es richtig, dass sie in diese Wohnung eingezogen war? Ja, in der Wohngemeinschaft war ein großer Raum frei gewesen, und er war für sie auch zu bezahlen. Ellen wusste, wie teuer die Wohnungen in der Stadt an der Themse waren. Für Normalverdiener kaum zu bezahlen, da musste man schon in WGs leben.

Die Grundrisse der Wohnungen in diesem Haus waren kreativ, wenn man es mal positiv sah. Einheitsflure wie in den modernen Bauten gab es hier nicht. Auch die Wohnungsgrößen waren verschieden. Ebenso die Flure, die verschieden lang, zudem verwinkelt waren, sodass das Innere des großen Hauses einem Bahnhof glich, der verschiedene Nebengleise hatte.

Ändern konnte Ellen es nicht. Sie hatte es so gewollt, und sie würde sich daran gewöhnen müssen, das hatten ihre Mitbewohner auch getan. Es blieb trotzdem ein gewisser Druck. Man konnte auch von einem Angstgefühl sprechen. Das lag diesmal nicht an der Umgebung, sondern an Ellens Gedanken, denn ausgerechnet jetzt fiel ihr ein, dass in diesem Haus einige Bewohnerinnen verschwunden waren. Spurlos, einfach weg. Von einem Tag zum anderen. Sie waren einfach nicht mehr aufgetaucht. Sie hatten ihre Wohnungen verlassen, ohne sie zu kündigen. Ob man sie jemals gefunden hatte, das wusste Ellen nicht. In diesem Haus aber erzählte man sich immer wieder davon. Wahrscheinlich hätte das Verschwinden nicht mal so große Wellen geschlagen, wäre nicht immer wieder die Polizei erschienen, um bestimmte Fragen nach den Verschwundenen zu stellen.

Wie viele Mieter in dem gewaltigen Komplex wohnten, das wusste Ellen nicht. Es waren eine ganze Menge, alte und junge, Paare mit und ohne Kinder, aber auch Singles. Unterschiedliche Typen, bei denen alles vertreten war.

Ellen lebte in einer WG. Drei Personen teilten sich die Zimmer und kamen gut zurecht.

Sie war allein, und sie blieb allein. Kein Mieter betrat den Keller. Es konnte auch an der Zeit liegen, denn es war soeben Mittag geworden.

Die Trommel drehte sich. Ellen ging auf und ab. Sie schaute dabei zu Boden und zählte die Steine, die sie berührte. Sie war noch jung, gerade einundzwanzig Jahre alt. Dunkelblondes Haar wuchs dicht auf ihrem Kopf. Das Gesicht mit den Sommersprossen wirkte recht schmal. Sie war keine junge Frau, der die Männer nachpfiffen, sie war einfach nur normal, und man konnte sich zudem auf sie verlassen.

Allein sein, sich Gedanken und Vorstellungen zu machen, das lag ihr. Da besaß sie genügend Fantasie. Sie konnte sich vorstellen, dass in diesem Keller plötzlich etwas Böses heranrollte. Eine schwarze Welle, die alles verschlang, auch sie, und dann mit hineinzog in eine gnadenlose Tiefe.

Bei diesen Gedanken erschauderte sie. Und sie blickte sich auch in der Umgebung um, ohne etwas zu sehen. Alles nur Einbildung. Sie war und blieb allein und wartete darauf, die Wäsche endlich aus der Maschine holen zu können.

In der nächsten Woche würde sie wieder zur Uni gehen und ihr Studium der Physik fortsetzen. Da wollte sie alles in Ordnung haben. Dazu zählte auch die reine Wäsche.

Etwas störte sie.

Ellen sah nichts, aber sie hatte ein Geräusch gehört, das hinter ihr aufgeklungen war. Es war nicht beunruhigend, aber sie drehte sich schon um.

Der Fahrstuhl hatte gestoppt. Es war schon mehr ein Lastenaufzug, mit einer Metalltür versehen, die der Fahrgast aufstoßen musste, und das geschah in diesem Moment.

Ellens Herz schlug schneller. Dafür gab es eigentlich keinen Grund, das mochte wohl an der Umgebung liegen – und wenig später atmete sie auf, denn sie hatte die Person gesehen, die aus dem Fahrstuhl stieg.

Es war ein Mann, ein alter Mann.

Die Zahl siebzig musste er längst hinter sich gelassen haben. Er war recht klein, ging leicht geduckt und trug eine dicke Hornbrille, die er auf seiner Nase etwas nach vorn geschoben hatte. Auf seinem Kopf wuchs weißes Haar, das er in der Mitte gescheitelt trug. Die Haut im Gesicht zeigte zahlreiche Falten und auch bräunliche Altersflecken.

Ellen Larkin überlegte. Furcht hatte sie nicht mehr, und sie erinnerte sich daran, dass sie den Mann nicht zum ersten Mal sah. Er war ihr bereits aufgefallen, als sie über den Flur zum Fahrstuhl gegangen war. Er hatte sie angeschaut, kurz genickt und war dann weitergegangen.

Jetzt war er hier.

Aber warum?

Er trug keinen Korb mit Wäsche, was sie schon als etwas unnormal ansah. Der Mann hatte den Fahrstuhl verlassen, war einen Schritt nach vorn gegangen, stemmte seine Hände in die Hüften und schaute Ellen Larkin an.

Sie wich dem Blick nicht aus. Die Kleidung passte zu dieser alten Person. Eine unmoderne braune Cordhose, eine ebenfalls braune Weste und ein Hemd, dessen Farbe nur schwer zu bestimmen war.

Ellen wusste nicht, was der Mann hier unten suchte, und sie fragte sich, ob er etwas von ihr wollte. Sie war neu hier. Sie war von Hause aus so erzogen worden, dass sich die neue Person den älteren Bewohnern vorstellte.

Sie gab sich innerlich einen Ruck, ging auf den Mann zu und streckte ihm die Hand entgegen.

»Hallo, ich bin Ellen Larkin und wohne seit genau sechs Tagen in diesem Haus.«

Der Mann nickte. Er nahm ihre Hand nicht, aber er sagte: »Ich habe dich schon gesehen.«

Ellen zog die Hand wieder zurück. »Ja, ich habe Sie ebenfalls schon gesehen.«

»Wir wohnen wohl auf einer Etage«, sagte er.

»Das kann gut sein.«

Er lächelte sie an. Dagegen hätte Ellen nichts gehabt, aber genau dieses Lächeln gefiel ihr nicht. Es war irgendwie wissend, auch hintergründig. Verlogen möglicherweise, und das bei diesem alten Mann, der recht klein war.

Sie konnte nichts daran ändern, dass er auf sie zukam, aber auf dem faltigen Kinn malten sich die Lippen ab, die sich jetzt teilten, denn es war eine Zungenspitze zu sehen, die die Lippen mit schnellen Bewegungen umleckte.

»Du bist schön!«, flüsterte der Mann.

Ellen atmete scharf ein. Auf ein Kompliment dieses Typen konnte sie gut und gern verzichten. Sie wollte ihm eine entsprechende Antwort geben, doch das schaffte sie nicht, denn sie fühlte sich plötzlich wie eine Gefangene. Das mochte am Blick seiner Augen liegen, der sich verändert hatte.

Sie suchte nach einer Beschreibung, fand sie auch und erschrak selbst über das Wort.

Gierig! Ja, dieser Blick war gierig. Ähnliches kannte sie, denn es gab Typen, die andere Menschen – besonders Frauen – mit den Blicken auszogen.

Aber dieser Alte?

Er schaute nicht nur, er sprach sie auch an. »Fleisch«, flüsterte er, »frisches Fleisch.«

»Bitte?«

»Dein Fleisch meine ich, Süße.«

Ellen hatte die Worte genau verstanden. Sie glaubte, im falschen Film zu sein. Dieser alte geile Bock, was erlaubte er sich?

»Ich denke, ich habe mich verhört. Und ich bitte Sie, dass Sie mich jetzt allein lassen.«

»Ach, du schickst mich weg?«

»Ja, das tue ich.«

Er grinste und sagte dabei: »Du bist dumm, sehr dumm, man schickt mich nicht weg. Im Gegenteil, man freut sich, wenn ich da bin. Ich freue mich ja auch über dich, süße Ellen …«

Der dreht am Rad, der hat nicht mehr alle stramm. Hat vielleicht aus Versehen zu viel Viagra geschluckt.

Sie wurde allmählich sauer. Ich sollte ihm in die Eier treten!, dachte sie, und dabei zuckte ihr rechter Fuß.

»Böses Mädchen!«, flüsterte der Alte. Er bewegte seinen rechten Arm und griff hinter seinen Rücken. Schnell wurde die Hand wieder sichtbar, und diesmal hielt sie einen Revolver fest, dessen Mündungsloch auf ihren Oberkörper zeigte …

***

Jetzt ist er völlig durchgedreht!, dachte Ellen. Das ist verrückt. Das ist absolut abgefahren, der Alte dreht durch!

Ellen Larkin spürte, wie etwas in ihr hochstieg und sie wütend machte, bestimmt rötete sich dabei ihr Gesicht, aber das war ihr jetzt egal. Sie konnte es nicht fassen. Dieser kleine Mensch mit dem Faltengesicht bedrohte sie tatsächlich mit einer Waffe!

Aus ihrem Mund drang ein Stöhnen, denn irgendwie musste sie sich Luft verschaffen.

Sie war wütend und ängstlich zugleich, denn es war nicht jedermanns Sache, in die Mündung eines Revolvers zu schauen und dabei ruhig zu bleiben. Sie sah auch, dass der dünne Zeigefinger des Alten den Stecher berührte. Ein Zucken nur, und die Kugel würde sie treffen.

Das war nicht zu fassen, ihr kam in diesem Keller alles so abgedreht vor. Da hatte sich die Realität zurückgezogen. Und doch musste sie zugeben, dass sie noch vorhanden war, denn sie bildete sich den Alten und seine Waffe nicht ein.

»Was soll das? Wollen Sie mich erschießen oder was?«

»Ich will dich.«

»Ach, und weiter?«

»Ich will dich für ihn.«

Genau diese Erklärung begriff sie nicht. Aber sie passte zu dieser ganzen Situation. Sie war einfach völlig daneben, aber es war kein Spaß mehr, das wusste sie auch.

»Okay, okay, was soll ich tun?«

»Du drehst dich nach links und gehst vor mir her.«

»Und dann?«

»Geh einfach.«

Ellen schluckte. Ja, das war kein Spaß mehr. Das war ernst. Sie sollte gehen, und sie würde damit in ein Gebiet kommen, das sie nicht kannte. Der Keller war viel größer, als er hier aussah. Zu den Mietwohnungen gehörten Kellerräume. Das galt auch für ihre Wohnung, nur hatte sie ihren Keller noch nicht gesehen.

Sie ging. Ihr Herz klopfte so schnell wie noch nie zuvor. Mit jedem Schritt, den sie zurücklegte, steigerte sich ihre Angst, und irgendwann blieb sie einfach stehen.

»Geh weiter!«

»Nein!« Sie sah nicht, dass der Alte seine Hand anhob, dann schlug er mit der Waffe zu und traf den Hinterkopf der jungen Frau.

Ein stechender Schmerz jagte durch ihren Kopf. Sie duckte sich, um einem zweiten Treffer zu entgegen, doch darauf verzichtete Arnie Gibson.

Er schaute sich sein Opfer an. Er sah, dass sich diese Ellen Larkin noch gut auf den Beinen hielt. Sie war recht hart im Nehmen, wobei an ihrem Hinterkopf unter den Haaren die Haut aufgeplatzt war und sich ein roter Blutfleck zeigte.

Ellen ging nicht mehr normal. Sie blieb dann auch stehen und presste die Hände gegen den Kopf. Dabei stöhnte sie und tat auch nichts dagegen, als Arnie Gibson mit der freien Hand zupackte und seine Finger in ihre linke Schulter grub.

Er stieß sie vor, ohne sie loszulassen. Tränen verschleierten den Blick der jungen Frau. Sie sah nicht mehr so genau, wohin man sie schaffte. Immer wieder erhielt sie einen Stoß in den Rücken, der sie weiter in den ihr unbekannten Teil des Kellers trieb.

»Er wird sich freuen.« Der Alte keuchte und fing an zu husten. »Ja, das wird so sein …«

»Was wollen Sie von mir?«

»Ich will nichts von dir.

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