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John Sinclair - Folge 1739

Justines grausamer Urahn

(3. Teil)

Serena saß nackt auf dem Rand der Badewanne und blutete an verschiedenen Stellen ihres Körpers. Sie hielt den Kopf gesenkt, die Arme baumelten nach unten. Die Hände hielt sie zur Seite gestreckt, und so blickte sie an ihrem gezeichneten Körper hinab, ohne etwas gegen die Blutungen zu unternehmen.

Sheila Conolly stand in der offenen Badezimmertür und begriff die Welt nicht mehr. Sie war wie vor den Kopf geschlagen und hatte das Gefühl, nicht mehr fest mit den Beinen auf dem Boden zu stehen, sondern zu schweben …

Mit diesem Zustand der Mystikerin hatte sie nicht gerechnet. Sie hatte gedacht, dass Serena ins Bad gegangen wäre, um sich frisch zu manchen, sogar unter die Dusche zu stellen, aber dieses Bild versetzte ihr einen Schock.

Die Wunden waren alt und trotzdem frisch. Und aus ihnen war nicht das eigene Blut der Frau gequollen, sondern ein fremdes, das einer Heiligen gehört hatte, denn durch dieses Blut war es Serena gelungen, andere Menschen zu heilen. Das war in vergangener Zeit geschehen. Die Jahre zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hatte sie in einem gläsernen Sarg verschlafen. Das Blut der Heiligen hatte sie nicht sterben lassen, und jetzt war es aus den Wunden gedrungen und bedeckte den Körper.

Darauf konnte sich Sheila Conolly keinen Reim machen. Zudem fiel es ihr schwer, sich an diesen Anblick zu gewöhnen.

Serena sah aus wie eine Gestalt aus einem Horrorfilm. Das Blut war nicht nur in den Schnittstellen geblieben. Es war an der Haut entlang nach unten gelaufen und hatte rote Bahnen hinterlassen.

Jeder Mensch wäre vor Schmerzen wahnsinnig geworden. Das traf bei Serena nicht zu. Sie weinte nicht, sie krümmte sich auch nicht vor Schmerzen, sie saß einfach nur auf dem Rand der Wanne und blickte nach unten, als hätte sie sich aufgegeben.

Sheila wollte genau wissen, was geschehen war, und deshalb sprach sie Serena mit leiser Stimme an.

»Willst du mir sagen, was passiert ist?«

Sie schwieg.

Sheila ließ sich Zeit. Sie wusste, dass sie nichts überstürzen durfte. Noch immer betrachtete sie den nackten Körper und ging davon aus, dass keine neuen Schnittstellen hinzugekommen waren. Die alten hatten geblutet, aus ihnen war der rote Saft gequollen. Also hatte sich Serena keine neuen Schnitte beigebracht, was sehr einfach war bei ihrer so sensiblen Haut. Sie musste nur mit dem Fingernagel geritzt werden, um einen Riss zu bekommen.

»Serena – bitte, ich meine es nur gut mit dir. Warum willst du mir nicht vertrauen? Rede doch …«

Die Aufforderung erzielte einen kleinen Erfolg, denn Sheila sah, dass die Blutende den Kopf anhob und ihn so drehte, dass sie Sheila anschauen konnte.

»Und?«, flüsterte Sheila.

Die Stimme klang müde, als Serena die Antwort gab. »Es geht wieder los. Das Blut kochte. Die Schnitte öffneten sich. Es ist wieder so weit.« Sie schüttelte den Kopf.

»Was ist so weit?«

Serena schnaufte. »Es ist jetzt vorbei. Darf ich mich reinigen und die Dusche benutzen?«

»Ja, gern. Ich kann dir auch neue Kleidung geben.«

»Danke.« Serena drückte sich vom Rand der Wanne in die Höhe, was sie sehr langsam tat. Ohne Sheila zu beachten, schlich sie auf die Duschkabine zu. Dort öffnete sie die Glastür und trat in das kleine Rechteck.

Sheila Conolly ließ sie allein. In Gedanken versunken ging sie zurück in den Schlafbereich, wo der breite Einbauschrank stand. In ihm befanden sich die Kleidungsstücke der Conollys. Sheila suchte Unterwäsche, eine Hose und einen dünnen Pullover hervor.

Noch immer hatte ihr Serena nicht gesagt, um was es hier eigentlich ging. Okay, ihre Wunden hatten sich geöffnet, aber dafür musste es einen Grund geben, und den wollte Sheila auf jeden Fall erfahren. Sie durfte die Mystikerin nur nicht drängen. Es musste alles im Rahmen bleiben. Wer einen derartigen Zustand erlebte, der war sehr sensibilisiert.

Dass die Wunden wieder anfingen zu bluten, damit hatte Sheila nicht gerechnet. Sie war davon ausgegangen, dass das Blut nur heraustrat, wenn Serena anfing zu heilen, denn das hatte sie mit diesem Blut in früheren Zeiten getan.

Sie wollte sich nicht zu viele Gedanken machen und abwarten. Irgendwann würde Serena bereit sein, Fragen zu beantworten, darauf hoffte Sheila.

Zunächst ging sie mit der Kleidung zurück zum Bad. Die Tür hatte sie nicht geschlossen, und auf dem Weg hörte sie noch das Rauschen der Dusche. Als sie den Eingang erreichte, verstummte es.

Serena war fertig mit ihrer Reinigung. Sheila hörte, dass sie die Tür der Dusche öffnete, und betrat das Bad. Ein Badetuch lag bereit, aber Serena hatte die Kabine noch nicht verlassen. Sie stand in der offenen Tür und schaute Sheila an.

Die Urlauberin aus London lächelte ihr zu, bevor sie fragte: »Geht es wieder besser?«

Serena nickte.

Sheila ließ einen Blick über ihren Körper wandern. Ja, er sah normal aus. Die Wunden hatten sich geschlossen. Es war weder ein Tropfen Blut zu sehen noch eine rote Bahn auf der hellen Haut. Nur die Narben der Schnittwunden zeichneten sich ab.

»Warte«, sagte Sheila leise. Sie griff nach dem Badetuch und reichte es der Nackten.

Serena stieg aus der Dusche. Sie blieb auf einem vor ihr ausgebreiteten Duschteppich stehen, damit sie auf dem glatten Boden nicht ausrutschte. Mit beiden Händen fasste sie das Badetuch und hüllte sich in den weichen Stoff ein.

Auch das rote Haar war nass geworden. Es bildete keine Locken mehr. Jetzt lag es angeklatscht auf dem Kopf.

Serena rubbelte sich trocken. Auch ihre Haare verschwanden unter dem Tuch. Sheila schaute ihr zu. Sie hoffte nicht, dass sich die Wunden durch die Rubbelbewegungen wieder öffneten. Man musste mit allem rechnen, aber Serena wusste genau, wie sie sich zu verhalten hatte. Es ging alles glatt.

Sheila hatte die frische Kleidung auf den Wannenrand gelegt. »Ich denke, dass es dir passen wird.«

»Danke.«

Serena legte das Tuch zur Seite und zog sich an. Sheila warf einen Blick in die Dusche. Sie war blank, abgesehen von einigen Wassertropfen und Schaumresten. Blut war nicht zu sehen. Kein roter Spritzer bedeckte die helle Oberfläche. Als Sheila das sah, kam ihr alles wie ein Traum vor. Das war es leider nicht. Es gab diese Frau, die ein so schweres Schicksal hinter sich hatte und auch jetzt noch davon behelligt wurde.

Sie war in der Vergangenheit als Mystikerin aufgetreten. Aber sie war keine Person wie aus dem Märchenbuch, wie dort die geheimnisvollen Frauen beschrieben wurden. Man konnte sie als eine attraktive Person bezeichnen, die sogar in die heutige Zeit passte. In dem Gesicht fielen die Augen besonders auf. Sie waren recht groß und schimmerten geheimnisvoll. Manchmal waren die Pupillen in der Lage, die Farbe zu wechseln, in der Regel aber blieben sie dunkel.

Als Serena angezogen und auch in ein Paar frische Schuhe geschlüpft war, nickte Sheila ihr zu, wobei sie lächelte. »Geht es dir wieder besser?«

»Ich glaube schon.«

»Das ist gut. Hier ist trotzdem nicht der richtige Ort. Lass uns in einen anderen Raum gehen. Ich möchte etwas trinken und denke, dass du auch nichts dagegen hast.«

»Nein.«

Sheila ließ ihren Schützling vorgehen.

Serena hielt den Kopf gesenkt. Sie passierte Sheila und betrat vor ihr den Wohnraum.

Wasser gab es in der Minibar, und die entsprechenden Gläser standen auch bereit.

Sheila sorgte dafür, dass sie gefüllt wurden, dann nahm sie neben der Mystikerin auf der Couch Platz. Sie war gespannt auf Serenas Aussagen, aber sie wollte sie auch nicht drängen, und so tranken sie erst mal das Mineralwasser.

Als Serena das Glas abstellte, sagte sie mit leiser Stimme: »Ich habe dir sicherlich einen Schock versetzt, als du mich so gesehen hast.«

»Das kann man wohl sagen.«

Serena schüttelte den Kopf. »Ich habe es auch nicht vorgehabt, das musst du mir glauben. Aber es gab keine andere Möglichkeit. Alles musste so passieren, das schwöre ich dir.«

»Gut. Und warum passierte es? Warum kam alles so plötzlich? Ohne Vorwarnung und …«

»Doch, es gab eine Vorwarnung.«

»Ach? Habe ich sie übersehen?«

»Nein, das hast du nicht. Oder besser gesagt, du kannst sie nicht bemerkt haben. Sie hat nur mich erreicht.«

»Und wie muss ich mir das vorstellen?«

Die Mystikerin seufzte. Danach sagte sie mit leiser Stimme: »Es geht wieder los.«

Mit dieser Feststellung konnte Sheila Conolly nichts anfangen. »Was geht wieder los?«

»Es ist unterwegs.«

»Und was genau?«

»Das kann ich dir nicht sagen, ich habe nur eine Warnung erhalten, verstehst du?«

»Nein, aber wovor hat man dich gewarnt?«

»Vor dem Bösen …«

***

Nach dieser Antwort schwieg Serena und schaute auf ihre Knie, die von einer hellblauen Jeans bedeckt wurden.

Sheila gab keinen Kommentar ab und musste sich den letzten Satz erst mal durch den Kopf gehen lassen. Es war eine zu allgemeine Antwort gewesen, denn das Böse war einfach zu abstrakt, um es verstehen zu können. Es war vorhanden, das schon, aber wohin immer man auch griff, zu fassen war es nicht. Da musste Serena schon konkreter werden.

»Kannst du dich nicht deutlicher ausdrücken, damit ich es auch verstehen kann?«

»Besser nicht.«

»Warum nicht?«

Die Augenbrauen der Mystikerin zogen sich zusammen. »Das Böse ist in diesem Fall nicht konkret. Nicht für mich. Ich weiß nur, dass es unterwegs ist. Ich kann dir nicht sagen, wie es aussieht und welche Gefahren lauern. Ich weiß nur, dass es da ist und es sich auf dem Weg befindet. Ich habe die Warnung erhalten, mein Blut erhitzte sich. Ich fühlte mich wie in einem Kessel, und dabei stieg auch die Angst wieder in mir hoch.«

»Müssen wir uns denn Sorgen machen?«

Serena dachte erst nach. Dabei schaute sie das Glas an, ohne zu trinken.

»Ja, man muss sich Sorgen machen«, gab sie schließlich zu.

»Auch wir beide?«

»Das weiß ich nicht, ich habe nur die Warnung bekommen, dass etwas unterwegs ist. Wie es genau aussieht, ist mir unbekannt. Aber das Blut der Heiligen lügt nicht.«

Sheila nickte. »Das glaube ich dir sogar. Du bist ein ehrlicher Mensch und du hast das Böse bekämpft. Das ist wohl nicht vergessen worden, denke ich.«

»Ja, so muss man es sehen. Das Böse vergisst nichts. Es ist auch immer da. Es war immer da. Schon bei Anbeginn der Zeiten hat es seinen Platz gehabt. Ausrotten konnte man es nicht. Und auch wir schaffen es nicht, das ist die Wahrheit.«

»Ja, damit bin ich voll und ganz einverstanden«, sagte Sheila. »Ich selbst und meine Familie haben über Jahre die entsprechenden Erfahrungen gemacht. Du hörst also, dass hier jemand neben dir sitzt, der über diese Dinge Bescheid weiß. Es war wohl die Fügung des Schicksals, die uns zusammengeführt hat, und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, vor dem Bösen nicht wegzulaufen. Wir stemmen uns ihm entgegen. Und das bereits unser ganzes Leben.«

»Und ihr lebt noch?«

Sheila musste lachen. »Ja, wir leben noch. Mein Mann, mein Sohn und ich. Es gibt allerdings Tage, da können wir selbst nicht fassen, dass wir noch am Leben sind. So ist das nun mal.«

»Und ihr habt nie aufgegeben?«

Sheila nickte. »So ist es. Und wir werden auch in diesem Fall nicht aufgeben. Wir ziehen es durch, das kann ich dir versprechen. Keinen Bückling vor der Hölle. Ich habe nur Probleme damit, dass ich nicht weiß, was auf mich zukommt. Du hast es mir auch nicht sagen können. Oder bist du jetzt schlauer?«

»Leider nicht.«

»Und gehst du davon aus, dass es uns vernichten kann?«

»Das weiß ich auch nicht. Man hat mir nicht mitgeteilt, dass wir das Ziel sind.«

»Dann könnten es auch andere Zielobjekte sein?«

»Ja, das denke ich.«

Sheila dachte weniger an sich. Ihre Gedanken galten jetzt ihrem Mann Bill, der unterwegs zu John Sinclair war, um ihn von einer alten Kirche abzuholen, die entweiht worden war und der man den Namen Dämonen-Dom gegeben hatte.

Vor Kurzem hatte sich Bill von unterwegs gemeldet und erklärt, dass alles in Ordnung sei. Da hatte Sheila aufatmen können. Jetzt allerdings hatte sich ihre Erleichterung relativiert, denn sie glaubte fest daran, dass sich Serena nicht geirrt hatte und da etwas auf alle zukam.

Es schien, als hätte Serena ihre Gedanken gelesen, denn sie sagte mit leiser Stimme: »Alle müssen Angst haben – alle …«

Sheila erwiderte nichts. Sie nahm jedoch wahr, dass ihr Herz schneller klopfte als gewöhnlich. Und das war für sie kein gutes Zeichen …

***

Ich stand vor dem Altar im ehemaligen Dämonen-Dom, aber dieser Gegenstand interessierte mich nicht, denn mein Blick war auf die Wand hinter dem Altar gerichtet.

Dort malte sich etwas ab.

Es war da, auch dreidimensional, wie ich meinte, denn das Licht meiner Lampe leuchtete es an. Aber es war trotzdem nicht so existent, als dass ich es hätte anfassen können. Es war ein Bild, etwas Ähnliches wie ein Hologramm, doch darüber dachte ich weniger nach. Mich interessierte vorerst nur sein Aussehen, und das konnte man als grässlich bezeichnen.

Es war im Prinzip ein Gesicht. Auch wenn man hier von einer Fratze ausgehen musste. Sie präsentierte sich kompakt und trotzdem irgendwie leicht, denn seine Masse sah aus, als wäre sie aus Baumrinde zusammengesetzt. Ja, so kam es mir vor. Runde und dicht zusammenliegende, dehnbare Zweige, die eben dieses Gesicht bildeten, das aus der Natur geschaffen worden war.

Aber das war es nicht. Bestimmt nicht, denn es gab in dem Antlitz ein Augenpaar, das keinerlei Ausdruck hatte und trotzdem auf mich wirkte, als würde es mich anstarren. In den Öffnungen schimmerte es hell, das sah ich, als ich den Strahl für einen Moment senkte, sodass er nur die Wand unter der Fratze traf.

Aber das Augenpaar war nicht das Wichtigste. Es gab noch das Maul, das nicht geschlossen war und mich an den Eingang eines Tunnels erinnerte.

In diesem Maul steckten Zähne. Sie verteilten sich in zwei Reihen. Die einen oben, die anderen unten. Auch das hätte ich noch hingenommen, wenn da nicht zwei besondere Zähne meine Aufmerksamkeit erregt hätten.

Zwei spitze Hauer, für deren Existenz es nur eine Erklärung gab.

Es waren die Zähne eines Vampirs!

Als mich dieser Gedanke durchzuckte, musste ich schlucken. Ich hatte in dieser entweihten Kirche mit vielem gerechnet, nicht aber mit dem Abbild eines Vampirschädels, der zudem ein besonderes Aussehen hatte. In meinem Leben hatte es schon oft genug Konfrontationen mit einem Vampir gegeben, doch einer wie dieser war mir noch nicht über den Weg gelaufen. Es fiel mir zudem schwer, daran zu glauben, dass ich es mit einem Blutsauger zu tun hatte, wenn ich zum Beispiel an Justine Cavallo dachte, die vor der Kirche auf mich wartete.

Aber ich bildete mir diese Fratze nicht ein. Sie war da, und ich hatte schon zuvor eine Warnung erhalten, denn mein Kreuz hatte sich leicht erwärmt.

Und jetzt sah ich sie.

Ich schaltete die Lampe aus, um zu erkennen, wie sie im Dunkeln auf mich wirkte.

Die Fratze verschwand nicht. Sie blieb Bestandteil dieser Wand und sie hob sich auch von dem dunklen Hintergrund ab, obwohl sie selbst dunkel war.

Das Geflecht, das die Fratze bildete, sah im Vergleich zum Dunkel braun aus und war mit hellen Flecken versehen.

Wer was das?

Eine neue und zugleich uralte Art von Vampiren? Danach sah es aus, daran musste ich auch denken. Ja, er wirkte so uralt und zugleich lebendig, wobei eine Gefahr von ihm ausging, das hatte ich durch mein Kreuz erfahren.

Berichte über Vampire gab es nicht erst seit Jahrhunderten. Auch in den Zeiten davor war schon über sie geschrieben worden. Man hatte die Berichte in den Unterlagen alter Völker gefunden, denn das Blut der Menschen hatte stets eine besondere Anziehungskraft für bestimmte Geschöpfe ausgeübt.

Als ich mir diese Fratze mit den hellen weißen Zähnen jetzt anschaute, kam mir schon der Gedanke, dass ich es hier mit einem Uraltvampir zu tun hatte, über dessen Entstehung ich nichts wusste.

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